Легко! Читаем по-немецки. Книга для чтения
.pdf–Ich werde daran denken (я подумаю об этом – denken an Akk. ‘думать о’: ich werde … denken ‘я подумаю / буду думать ’).
–Aber sagen Sie mir noch (а скажите мне ещё), was haben Sie geschrieben (что вы написали)?
–Ach, viele Sachen (много вещей), von Adam bis Napoleon
(от Адама до Наполеона).
–Man sagt (говорят), Sie sind berühmt (вы знамениты)?
–Hm!
–Schade (жаль), dass ich nichts von Ihnen gelesen habe
(что я ничего вашего не читал – lesen, las, gelesen ‘читать’: ich habe nichts gelesen ‘я ничего не читал’) und auch früher nichts von Ihnen gehört habe (и прежде ничего о вас не слышал – früher ‘прежде, раньше’). Sind schon neue, verbesserte Ausgaben von Ihren Werken erschienen (уже появились новые, улучшенные издания ваших произведений – erscheinen, erschien, erschienen ‘появляться’: sie sind … erschienen ‘они появились’; neu ‘новый’; verbessern ‘улучшать’ – verbessert ‘улучшенный’)?
–O ja, bestimmt (наверняка).
–Und es werden wohl noch mehr neue, verbesserte Ausgaben Ihrer Werke erscheinen (и, вероятно, появятся ещё более новые, улучшенные издания ваших произведений – sie werden … erscheinen ‘они появятся’; noch mehr neue ‘ещё более новые’)?
–Das will ich hoffen (я хочу на это надеяться – hoffen ‘надеяться’)!“
–So (так)! Dann kaufe ich Ihre Werke nicht (тогда я не куплю ваши произведения – kaufen ‘покупать’). Sehen Sie (видите ли), ich kaufe nur die letzte Ausgabe (я покупаю только последнее издание). Wenn man das Buch dann zum zweiten Male kaufen muss (если приходится потом покупать книгу во второй раз – wenn ‘если’; man muss … kaufen ‘нужно/приходится покупать’; zum zweiten Male ‘во второй раз’), hat man immer Ärger (здесь: это всегда неприятно – Ärger haben ‘иметь неприятности’). Darum warte ich immer (поэтому я всегда жду – darum ‘поэтому’; warten ‘ждать’: ich warte ‘я жду’ ), bis der Autor tot ist (пока автор (не) умрет
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– er ist tot ‘он умер, мёртв’), ehe ich die Werke kaufe (прежде чем я покупаю книги – ehe ‘прежде чем’). Dann bin ich sicher (тогда я уверен – sicher ‘уверенный’), dass keine „neue, verbesserte Auflage“ erscheint (что никакое «новое, улучшенное издание» не появится). Das ist mein Grundsatz
(это мой принцип). Und von diesem Grundsatz kann ich auch bei Ihnen nicht abgehen (и от этого принципа я в вашем случае тоже не могу отступить – abgehen ‘отступить’: ich kann … nicht abgehen ‘я не могу отступить’).
Als der berühmte deutsche Dichter Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) in Karlsbad weilte, sah er auf seinen Spaziergängen oft einen alten Mann. Dieser war etwa 80 Jahre alt und ehemaliger österreichischer General. Wenn Goethe vorbeiging, blieb der alte Mann stehen und schaute ihm nach. Einmal aber kam er auf Goethe zu und fragte:
–Sie heißen Goethe, nicht wahr?
–Ja, Sie haben recht.
–Sind Sie aus Weimar?
–Richtig, aus Weimar bin ich.
–Sie haben Bücher geschrieben, nicht wahr?
–Oh, ja!
–Und Sie haben auch Gedichte gemacht?
–Ja, auch!
–Man sagt, diese Gedichte sind schön.
–Hm!
–Haben Sie schon viel geschrieben?
–Ja, ja.
–Ist das Dichten schwer?
–Ja, ja.
–Es hängt wohl von der Laune ab, ob man gut gegessen und getrunken hat?
–Wahrscheinlich.
–Na, dann sollten Sie aber nicht in Weimar sitzen. Sie sollten nach Wien kommen.
–Ja, ja, daran habe ich auch schon gedacht.
–Sehen Sie! Ja, ja, in Wien ist es gut. Dort isst man gut und dort trinkt man gut.
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–Hm!
–Ja, Leute wie Sie finden bestimmt auch in den höchsten Häusern Aufnahme, wenn sie sich gut halten und wenn sie gut leben.
–Hm!
–Kommen Sie nur nach Wien! Melden Sie sich bei mir. Ich habe Bekannte, Verwandte und so weiter. Schreiben Sie nur: Goethe aus Weimar, bekannt von Karlsbad. Das ist notwendig zu meiner Erinnerung, weil ich an viele andere Dinge denken muss.
–Ich werde daran denken.
–Aber sagen Sie mir noch, was haben Sie geschrieben?
–Ach, viele Sachen, von Adam bis Napoleon.
–Man sagt, Sie sind berühmt?
–Hm!
–Schade, dass ich nichts von Ihnen gelesen habe und auch früher nichts von Ihnen gehört habe. Sind schon neue, verbesserte Ausgaben von Ihren Werken erschienen?
–O ja, bestimmt.
–Und es werden wohl noch mehr neue, verbesserte Ausgaben Ihrer Werke erscheinen?
–Das will ich hoffen!“
–So! Dann kaufe ich Ihre Werke nicht. Sehen Sie, ich kaufe nur die letzte Ausgabe. Wenn man das Buch dann zum zweiten Male kaufen muss, hat man immer Ärger. Darum warte ich immer, bis der Autor tot ist, ehe ich die Werke kaufe. Dann bin ich sicher, dass keine „neue, verbesserte Auflage“ erscheint. Das ist mein Grundsatz. Und von diesem Grundsatz kann ich auch bei Ihnen nicht abgehen.
Das Menuett
(менуэт)
Eines Tages sagt Leopold Mozart zu seinem Sohn (однажды Леопольд Моцарт говорит своему сыну – sagen ‘говорить, сказать’: er sagt ‘он говорит’):
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“Wolfgang (Вольфганг), trage bitte diese Noten zu dem Theaterdirektor Mühlberger (отнеси, пожалуйста, эти ноты директору театра Мюльбергеру – tragen ‘нести, носить’: trage ‘отнеси’; das Theater ‘театр’ + der Direktor ‘директор’ + das Theaterdirektor ‘директор театра’). Ich habe für seine Tochter ein Menuett komponiert (я сочинил для его дочери менуэт – komponieren, komponierte, komponiert ‘писать музыку, сочинять’: ich habe … komponiert ‘я сочинил’; für seine Tochter ‘для его дочери’).“
Wolfgang nimmt die Noten (Вольфганг берёт ноты – nehmen ‘брать’: er nimmt ‘он берёт’) und läuft schnell aus dem Hause (и быстро убегает из дома – laufen ‘бежать’: er läuft ‘он бежит/убегает’). Unterwegs bleibt Wolfgang auf der Brücke stehen (дорóгой Вольфганг останавливается на мосту – stehen bleiben ‘останавливаться’: er bleibt … stehen
‘он останавливается’; unterwegs ‘по дороге, дорогой’; die Brücke ‘мост’). Der Wind reißt dem Jungen das Notenheft aus der Hand (ветер вырывает нотную тетрадку у мальчика из рук – reißen ‘вырывать’: der Wind reißt ‘ветер вырывает’; die Noten ‘ноты’ + das Heft ‘тетрадь’ = das Notenheft ‘нотная тетрадь’; die Hand ‘рука’), und da liegt es schon im Wasser (и вот она уже лежит в воде – da ‘вот’; liegen ‘лежать’: es (das Heft) liegt ‘она лежит’).
„Die Noten für den Direktor (ноты для директора)!“ ruft Wolfgang (кричит Вольфганг – rufen ‘кричать’: er ruft ‘он кричит’).
Traurig geht der Junge zu seinem Freund und sagt (расстроенный, идёт мальчик к своему другу и говорит – gehen ‘идти’; traurig ‘печальный, расстроенный’; der Freund ‘друг’):
„Friedrich, hilf mir (Фридрих, помоги мне – helfen ‘помогать’: hilf ‘помоги’), gib mir Tinte und Notenpapier (дай мне чернила и нотную бумагу – geben ‘давать’: gib ‘дай’)!“
Fünf Minuten später sitzt Mozart bei seinem Freund und komponiert ein Menuett (спустя пять минут Моцарт сидит у своего друга и сочиняет менуэт – fünf Minuten später ‘спустя/через пять минут’; sitzen ‘сидеть’: er sitzt ‘он сидит’). Bald ist die Arbeit fertig (вскоре работа готова – bald ‘вскоре, скоро’; fertig sein ‘быть готовым’).
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„Ich danke dir, Friedrich (я благодарю тебя, Фридрих – danken, ‘благодарить’: ich danke dir ‘я благодарю тебя’)“, sagt er. „Nun muss ich schnell zum Direktor (теперь мне нужно быстро к директору – nun ‘теперь’; ich muss ‘мне нужно’).“
Nach einer halben Stunde ist Wolfgang wieder zu Hause
(через полчаса Вольфганг снова дома – nach einer halben Stunde ‘через полчаса’; zu Hause sein ‘быть дома’: er ist zu Hause ‘он дома’; wieder ‘опять, снова’).
Am anderen Tag besuchen der Theaterdirektor und seine Tochter den Kappelmeister Leopold Mozart (на другой день директор театра и его дочь приходят к капельмейстеру Леопольду Моцарту – besuchen ‘навещать, посещать, приходить к’; am anderen Tag ‘на другой день’).
„Das Menuett, Herr Kappelmeister, gefällt uns sehr gut
(менуэт, господин капельмейстер, нам очень нравится
– gefallen ‘нравиться’: es (das Menuett) gefällt uns ‘он нам нравится’). Geh, Amalia, spiel das Menuett doch einmal vor
(иди, Амалия, сыграй менуэт ещё раз – gehen ‘идти’: geh ‘иди’; vorspielen ‘исполнять (перед публикой)’: spiel … vor ‘сыграй’)“, sagt der Direktor zu seiner Tochter.
Das Mädchen spielt das Menuett vor (девочка играет менуэт).
„Aber das habe ich nicht komponiert (но я это не писал)“, sagt Leopold Mozart.
„Wolfgang!“ ruft er laut (громко кричит он). Der Junge kommt (мальчик приходит).
„Wolfgang, dieses Menuett habe ich nicht komponiert
(Вольфганг, этот менуэт я не писал).“
„Vater, die Noten habe ich geschrieben (отец, эти ноты написал я – schreiben, schrieb, geschrieben ‘писать’: ich habe geschrieben ‘я написал’)“, sagt Wolfgang, erzählt alles und weint (говорит Вольфганг, рассказывает всё и плачет – erzählen ‘рассказывать’; weinen ‘плакать’: er erzählt und weint
‘он рассказывает и плачет’).
„Du dummer Junge (глупый мальчик)“, sagt der Vater
(говорит отец), „weine nicht (не плачь)! Dein Menuett ist sehr schön (менуэт очень хорош).“
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Eines Tages sagt Leopold Mozart zu seinem Sohn: „Wolfgang, trage bitte diese Noten zu dem Theaterdirektor
Mühlberger. Ich habe für seine Tochter ein Menuett komponiert.“
Wolfgang nimmt die Noten und läuft schnell aus dem Hause. Unterwegs bleibt Wolfgang auf der Brücke stehen. Der Wind reißt dem Jungen das Notenheft aus der Hand, und da liegt es schon im Wasser.
„Die Noten für den Direktor!“ ruft Wolfgang. Traurig geht der Junge zu seinem Freund und sagt: „Friedrich, hilf mir, gib mir Tinte und Notenpapier!“
Fünf Minuten später sitzt Mozart bei seinem Freund und komponiert ein Menuett. Bald ist die Arbeit fertig.
„Ich danke dir, Friedrich,“ sagt er. „Nun muss ich schnell zum Direktor.“
Nach einer halben Stunde ist Wolfgang wieder zu Hause. Am anderen Tag besuchen der Theaterdirektor und seine
Tochter den Kappelmeister Leopold Mozart.
„Das Menuett, Herr Kappelmeister, gefällt uns sehr gut. Geh, Amalia, spiel das Menuett doch einmal vor“, sagt der Direktor zu seiner Tochter.
Das Mädchen spielt das Menuett vor.
„Aber das habe ich nicht komponiert“, sagt Leopold Mozart.
„Wolfgang!“ ruft er laut. Der Junge kommt.
„Wolfgang, dieses Menuett habe ich nicht komponiert.“ „Vater, die Noten habe ich geschrieben“, sagt Wolfgang,
erzählt alles und weint.
„Du dummer Junge“, sagt der Vater, „weine nicht! Dein Menuett ist sehr schön.“
Die Krawatte
(галстук)
In einem großen amerikanischen Kaufhaus gab es schöne Krawatten (в одном крупном американском универмаге были прекрасные галстуки – das Kaufhaus ‘универмаг’;
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es gab ‘были, имелись’; schön ‘прекрасный, красивый’).
Fast alle Männer in der Stadt trugen Krawatten (почти все мужчины в городе носили галстуки – fast ‘почти’; tragen, trug, getragen ‘носить’: sie trugen ‘они носили’), die (которые) sie in diesem Kaufhaus gekauft hatten (они купили в этом универмаге – kaufen, kaufte, gekauft ‘покупать’: sie hatten … gekauft ‘они купили’). Die Inhaber des Kaufhauses wünschten (владельцы универмага хотели – wünschen, wünschte, gewünscht ‘хотеть, желать’: sie wünschten ‘они хотели’), dass auch der berühmte Schriftsteller Ernest Hemingway zu den Kunden zählen sollte (чтобы знаменитый писатель Эрнест Хемингуэй, 1899–1961, тоже принадлежал к числу покупателей – der Kunde ‘покупатель’ – die Kunden ‘покупатели’; zählen zu Dat. ‘принадлежать к (числу)’). Sie schickten ihm deshalb eine schöne Krawatte (поэтому они послали ему прекрасный галстук – deshalb ‘поэтому’: schicken, schickte, geschickt ‘посылать’: sie schickten
‘они послали’) und legten einen Brief dazu (и приложили к нему письмо – legen, legte, gelegt (zu Dat.) ‘приложить к чему-л.’: sie legten dazu ‘они приложили к нему’): „Unsere Krawatten werden sehr gern getragen (наши галстуки носят очень охотно – tragen, trug, getragen ‘носить’: sie werden … getragen ‘они носятся, их носят’). Wir hoffen (мы надеемся), dass auch Sie unser Kunde werden (что и вы станете нашим покупателем – werden ‘становиться’: Sie werden unser Kunde ‘вы станете нашим покупателем’) und dass Sie uns für dieses schöne Stück zwei Dollar schicken (и что вы нам за этот прекрасный экземпляр вышлете два доллара – für dieses schöne Stück ‘за этот прекрасный экземпляр’).“
Einige Tage später erhielt das Kaufhaus ein Paket (через несколько дней универмаг получил пакет – einige Tage später ‘через несколько дней’; erhalten, erhielt, erhalten ‘получать’: es (das Kaufhaus) erhielt ‘он получил’), in dem (в котором) ein Brief lag (лежало письмо – liegen, lag, gelegen ‘лежать’: der Brief lag ‘письмо лежало’): „Meine Bücher werden sehr gern gelesen (мои книги читают очень охотно – lesen, las, gelesen ‘читать’: sie werden … gelesen ‘они читаются, их читают’; das Buch ‘книга’ – die Bücher ‘книги’). Ich hoffe sehr
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(я очень надеюсь), dass auch Sie zu den Lesern meiner Bücher gehören wollen (что вы тоже захотите стать читателями моих книг – sie wollen zu den Lesern gehören ‘захотите принадлежать к числу читателей’) und dass Sie meine letzte Erzählung kaufen werden (и что вы купите мой последний рассказ – Sie werden … kaufen ‘вы купите’), die (который) ich Ihnen in diesem Paket schicke (я посылаю вам в этом пакете). Sie kostet zwei Dollar und achtzig Cent (он стоит два доллара восемьдесят центов – kosten ‘стоить’: sie (die Erzählung) kostet
‘он стоит’). Sie müssen also noch 80 Cent an mich zahlen (вы должны, следовательно, заплатить мне ещё восемьдесят центов – Sie müssen … zahlen ‘вы должны заплатить’; an mich ‘мне’).“
In einem großen amerikanischen Kaufhaus gab es schöne Krawatten. Fast alle Männer in der Stadt trugen Krawatten, die sie in diesem Kaufhaus gekauft hatten. Die Inhaber des Kaufhauses wünschten, dass auch der berühmte Schriftsteller Ernest Hemingway (1899–1961) zu den Kunden zählen sollte.
Sie schickten ihm deshalb eine schöne Krawatte und legten einen Brief dazu: „Unsere Krawatten werden sehr gern getragen. Wir hoffen, dass auch Sie unser Kunde werden und dass Sie uns für dieses schöne Stück zwei Dollar schicken.“
Einige Tage später erhielt das Kaufhaus ein Paket, in dem ein Brief lag: „Meine Bücher werden sehr gern gelesen. Ich hoffe sehr, dass auch Sie zu den Lesern meiner Bücher gehören wollen und dass Sie meine letzte Erzählung kaufen werden, die ich Ihnen in diesem Paket schicke. Sie kostet zwei Dollar und achtzig Cent. Sie müssen also noch 80 Cent an mich zahlen.“
Der Stein auf dem Herzen
(камень на сердце)
Einmal saß Heinrich Heine an seinem Schreibtisch und arbeitete (однажды Генрих Гейне, 1797–1856, сидел за своим письменным столом и работал – sitzen, saß, gesessen
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‘сидеть’: er saß ‘он сидел’; schreiben ‘писать’ + der Tisch ‘стол’ = der Schreibtisch ‘письменный стол’). Da wurde an der Tür geklingelt (тут позвонили в дверь – da ‘тут’; klingeln, klingelte, geklingelt ‘звонить’: wurde … geklingelt ‘позвонили, раздался звонок’), und der Diener brachte ein Paket ins Zimmer (и слуга принёс в комнату пакет – bringen, brachte, gebracht ‘приносить’: er brachte ‘он принёс’; ins = in + das; das Zimmer ‘комната’). Es war Heine von seinem Freund Herrn Meier geschickt worden (он был послан Гейне его другом господином Майером – schicken, schickte, geschickt ‘посылать’: es (das Paket) war … geschickt worden ‘он был послан’).
Unzufrieden mit der Störung (здесь: недовольный тем, что ему помешали – die Störung ‘помеха, нарушение’), riss Heine ungeduldig das Papier vom Paket herunter (Гейне нетерпеливо сорвал бумагу – herunterreißen, riss herunter, heruntergerissen ‘срывать’: er riss das Papier herunter ‘он сорвал бумагу’; ungeduldig ‘нетерпеливо’), aber unter dem einen Papier befand sich noch eins (но под одним слоем бумаги находился ещё один – noch eins ‘ещё один’; sich befinden, befand sich, sich befunden ‘находиться’: befand sich ‘находился’) und noch eins und immer noch eins (и ещё один, и снова ещё один).
Es dauerte einige Minuten (прошло несколько минут
– dauern ‘продолжаться’: es dauerte ‘это продолжалось’), bis Heine endlich ein kleines Brieflein in den Händen hielt
(пока, наконец, Гейне не взял в руки маленькое письмецо – bis ‘(до тех пор) пока … не’; ein kleines Brieflein ‘маленькое письмецо’, endlich ‘наконец’). Darin standen nur die folgenden Worte (в нём были лишь следующие слова – stehen, stand, gestanden ‘стоять’: darin standen ‘в нём стояли’): „Lieber Heine (Дорогой Гейне)! Ich bin gesund und munter (я здоров и бодр). Mit herzlichem Gruß Dein Meier (с сердечным приветом твой Майер.“
Obwohl Heine über die Störung recht unzufrieden war
(хотя Гейне был весьма недоволен тем, что ему помешали – obwohl ‘хотя’; er war unzufrieden ‘он был недоволен’; über die Störung ‘здесь: тем, что ему помешали’),
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lächelte er über den Scherz (он улыбнулся шутке – lächeln über Akk.‘улыбаться чему-л.’; der Scherz ‘шутка’) und beschloss, es dem Freund heimzuzahlen (и решил отплатить другу тем же – beschließen, beschloss, beschlossen ‘решать’: er beschloss ‘он решил’; heimzahlen ‘отплатить, расквитаться’).
Nach einigen Tagen hat Herr Meier ein Paket von Heine erhalten (спустя несколько дней господин Майер получил посылку от Гейне – nach einigen Tagen ‘спустя/через несколько дней’; erhalten, erhielt, erhalten ‘получать’: er hat … erhalten ‘он получил’). Das Paket war so schwer
(посылка была настолько тяжёлой), dass er es nicht allein nach Hause tragen konnte (что он один не мог её донести до дома – allein ‘один’; er konnte … tragen ‘он мог нести’; nach Hause ‘домой’ ). Er nahm einen Gepäckträger
(он взял носильщика – nehmen, nahm, genommen ‘брать’: er nahm ‘он взял’; der Gepäckträger ‘носильщик’) und ließ ihn das Paket nach Hause tragen (велел ему отнести посылку домой – er ließ ihn tragen ‘он велел ему нести’).
Zu Hause öffnete er neugierig das Paket (дома он с любопытством распаковал посылку – zu Hause ‘дома’;
öffnen, öffnete, geöffnet ‘открывать’: er öffnete ‘он открыл’; neugierig ’с любопытством’). Voller Erstaunen erblickte er darin einen großen Stein (с огромным удивлением он увидел в ней большой камень – voller Erstaunen ‘полный/ исполненный удивления’; erblicken, erblickte, erblickt
‘видеть, замечать’: er erblickte ‘он увидел’; darin ‘в ней’; ein/der Stein ‘камень’), auf dem (на котором) ein kleines Brieflein lag (лежало маленькое письмецо – liegen, lag, gelegen ‘лежать’: es (das Brieflein) lag ‘оно лежало’). Darin stand (в нём было написано): „Lieber Meier (Дорогой Майер)! Dieser Stein fiel mir vom Herzen (этот камень упал у меня с души – vom Herzen ‘с сердца’; fallen, fiel, gefallen ‘падать’: er fiel ‘он упал’), nachdem ich deinen Brief gelesen hatte (после того, как я прочитал твоё письмо – nachdem ‘после того, как’; lesen, las, gelesen ‘читать’: ich hatte gelesen ‘я прочитал’). Ich schicke ihn Dir zum ewigen Andenken an mich und meine Liebe zu Dir (я посылаю его
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