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LEXIKOLOGIE пособиеT-108.doc
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Termini

aktuell

Anlaut

Ausgestaltung

Auslaut

Derivation

Flexion

Formativ

Funktionswörter

graphemisch

Homonym

Hyperonym

Inkomparabilität

innere wortform

invariant

kommunikativ

Komparativ

Komponente

Konsonant

Metapher

Metonymie

Modifikation

Morphem

nominativ

phonemisch

polysem

Purismus

referentiel

Sem

Semem

signifikativ

Stamm

Syntagma

Valenz

virtuell

Vokabular

Vollwörter

Wortzusammensetzung

Das wort im lexikalisch-semantischen system. Synchronie und diachronie bei der betrachtung des wortbestandes

Das Wort ist die grundlegende Einheit der Sprache und nimmt in der Struktur einer Sprache Schlüsselpositionen ein.

Das Wort ist in Bezug auf seine Funktionen in der Sprache universell und in Bezug auf den Umfang dieser Funktionen unikal. Nur das Wortzeichen und nicht das Morphem kann zugleich sämtliche sprachliche Funktionen haben: die nominative (die Funktion der Benennung), die signifikative (die Funktion der Verallgemeinerung), die kommunikative und die pragmatische.

Der funktionale Bereich des Wortes ist sehr groß, er reicht vom Morphem bei der Wortzusammensetzung als Wortbildungsart) bis zu der rein kommunikativen Einheit, der Äußerung. Vgl. Das Wort Feuer in der Zusammensetzung Feueralarm «Alarm bei der Ausbruch eines Feuers» und als prädikatives Zeichen bzw. Satz: Feuer! («Warn- und Hilferuf beim Entdecken eines Feuers»).

Als sprachliches Zeichen hat das Wort folgende Merkmale: es existiert in seinen zwei Modifikationen – als virtuelles polysemes Zeichen im System der Benennungen, im Vokabular und als gegliedertes, aktuelles Zeichen im Text.

Die Bezeichnungen «virtuell» und «aktuell» verweisen auf die verschiedenen Modifikationen des Wortes und differenzieren es in Bezug auf die Bereiche der sprachlichen Tätigkeit. Das virtuelle Zeichen gehört zur nominativen Tätigkeit, das aktuelle zur syntagmatischen.

Es gibt Schwierigkeiten, das Wort widerspruchsfrei und universell zu definieren. Es gibt trotzdem eine Möglichkeit, an dieses Problem heranzugehen, wobei das Wort auf jeweils einer Ebene definiert und im Sinne einer allgemeinen Theorie im Schnittpunkt verschiedener Ebenen betrachtet wird. Auf diese Weise erweist sich das Wort:

auf der lexikalisch-semantischen Ebene als kleinster, relativ selbständiger Träger der Semantik,:

auf der morphematischen Ebene dagegen als eine aus dem Redestrom potentiell isolierbare morphematische Einheit, die zwar teilbar sein kann, jedoch im System zur Einheit eines morphologischen Paradigmas zusammengeschlossen ist;

auf der phonologischen Ebene als eine durch mögliche Pausen isolierbare Einheit;

auf der graphemischen Ebene als eine durch Leerstellen im Schriftbild isolierbare Einheit;

auf der syntaktischen Ebene kann es durch seine syntaktische Funktion, Satzglied, vertausch- und umstellbar zu sein, definiert werden.

Die aufgezählten Betrachtungsebenen lassen darüber hinaus «Vollwörter» von «Funktionswörtern» unterscheiden: Vollwörter sind relativ selbständige Bedeutungsträger, Funktionswörter aber stellen solche Einheiten dar, die vorwiegend relationelle Bedeutung tragen, wie z.B. Präpositionen.

Für die Zwecke der Wortbedeutung wird das Wort als lexisch-semantische Einheit interpretiert, als kleinster relativ selbständiger Bedeutungsträger, dessen Formen durch die zugrunde liegende gemeinsame lexikalische Bedeutung zu einem Paradigma vereint sind, das als Bestandteil des Systems (als «Wörterbuchwort») als graphemische und phonemische Einheit auftritt.

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