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Немецкий язык в профессиональной коммуникации энергетиков. Учебное пособие.pdf
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07.09.2026
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Dabei war er seit November außer Betrieb. Berichten zufolge weist die Reaktor­hülle zwei große Löcher auf. In Meiler 2 kam es zu einer weiteren schweren Wasser­stoffexplosion, die den Druckbehälter beschädigt haben soll. Die AKW- Betreiberge­sellschaft Tepco sprach gestern erstmals von einer „sehr schlimmen“ Lage und eva­kuierte zeitweise 750 Mitarbeiter vom Atomkomplex. Eine Notmannschaft versucht, die Reaktoren behelfsmäßig mit Meerwasser zu kühlen. In der Hauptstadtregion wur­den inzwischen erhöhte Strahlenwerte gemessen. Ständig werden neue Zahlen durch­gegeben, die demonstr ie ren sollen, dass die radioaktive Belastung sin kt.
Verbraucherschutzministerin Renho warnte vor Hamsterkäufen. Das mache es nur schwerer, ausreichend Nahrung und Wasser für die Überlebenden der Naturkata­strophe bereitzustellen. In der Haupt stadt Tokio decken sich die Mensche n mit Was­ser und Lebensmitteln ein, die Regale der großen Supermärkte und kleinen Einkaufs­läden leeren sich. Die Regierung warnte gestern vor Problemen bei der Wasserver­sorgung der 35-Millionen-Stadt. Ab dem heutigen Mittwoch sollen die Stromabschal­tungen auf den Norden Japans ausgeweitet werden. Geschäfte im Westen des Landes haben ihre Kundschaft unterdessen aufgefordert, sich beim Kauf von Mineralwasser zurückzuhalten. Auch dort zweifelt die Bevölkerung offenbar daran, dass ih r die Re­gierung die ganze Wahrheit sagt. Renho kündigte unterdessen an, die Preisentwick­lung genau im Auge zu beha lten.
Industrieminister Banri Kaieda ordnete an, Öl aus der strategischen Reserve des Landes auf den Markt zu werf en, um keine Knappheit entstehen zu lassen. Dabei geht es zunächst um eine Menge, die dem gesamten Inlandsverbrauch von drei Tagen ent­spricht. In Japan wird meistens mit Kerosinöfen geheizt. Die Regierung hatte zuletzt 2005 nach dem Hurrikan „Katrina“ zu dieser Notfallmaßnahme gegriffen.
Derweil wird die Schutzzone um das AKW Fukushima ausgeweitet. Im Umkreis von 20 Kilometern wurden angeblich bereits alle 200000 Menschen evakuiert. Die Bevölkerung im Umkreis von 30 Kilometern – etwa weitere 140000 Menschen – wurde aufgefordert, ihre Häuser, Arbeitsplätze oder Schulen nicht zu verlassen und Türen und Fenster dicht zu schließen. Man könne sich draußen mit nassen Hand- o­der Taschentüchern gegen das Inhalieren von radioaktiven Partikeln schützen, hieß es im Fernsehen. Wasser aus dem Hahn solle nicht getrunken, selbst angebautes Gemü­se oder Obst nicht verzehrt werden. Wann die geschlossenen Räume wieder verlassen werden können, wurde nicht gesagt. Der Luftraum über der Atomanlage wurde in­zwischen ge sperrt – das h ält nicht zuletzt die Hubschrauber der Fernsehkanäle fern.
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Noch herrscht Westwind, was die radioaktive Wolke aufs Meer treiben würde. Für den heutigen Mittwoch wird allerdings mit Regen gerechnet. Das bedeutet radio­aktiven Fallout. Frankreich stuft die Fukushima-Katastrophe mittlerwe ile als Ere ignis der Stufe 6 auf der sieben Stufen umfassenden Skala der Internationalen Atomener­giebehörde IAEA ein. Damit wird die Havarie aus Pariser Sicht nur noch von der Kernschmelze in Tschernobyl 1986 übertroffen. Japan beharrt dagegen darauf, dass es sich lediglich um einen Vorfall der Stufe 4 handelt.
Im Nordwesten wird es derweil kälter und kälter. Die Behörden warnen, dass Nachbeben weitere Flut wellen hervor rufen könnten. Da ss auch 96 Stunde n nach dem Beben noch Opfer lebend geborgen worden sind, ist eine der wenigen guten Nach­richten. In den Notunterkünften fehlt es weiterhin an allem. Dort steigt der Unmut. Tokio müsse Auffanglager außerhalb der betroffenen Gebiete einrichten, fordern Lo­kalpolitiker.
13. Beantworten Sie die Fragen zum Artikel:
a) Was führte zur A tomkatastrophe?
b) Womit waren die erhöhten Str a hlenwerte verbunden?
c) Wovor warnte Verbraucher schutzministerin?
d) Was bedeutet radioaktiver Fallout?
e) Welche Stufe hatte de r Vorf a ll nach Pariser Sicht?
14. Steht das im Artik el?
1. Eine Notma nnschaft benutzte kein M eerwasser, um die Reaktoren zu kühlen.
2. Die Leute so llten nicht so viel Mineralwasser kaufen.
3. Die Bürger wurden aufgefordert, die Häuser, Arbeitsplätze oder Schulen nicht
zu verlassen.
4. Man konnte da s Wasser aus dem Hahn nur zu Hause trinken.
5. In den Notunterkünften mangelte es a n Pro du kt en.
15. Geben Sie den Inhalt des Artikels deutsch wieder, benutzen Sie dabei
Ihre Zusammenfassung.
16. Stellen Sie eigene 5 Fragen an Ihren Studienkollegen.
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Lektion 8. Einige Arten von Kraftwerken
1. Übersetzen folgende Wörter: im Gegensatz zu, die Abwärme, die Erwär-
mung, die Fernwärme, die Fernwärmeversorgung, die Heizwärme, das Blockheiz­kraftwerk, das Heizwasser, der Dampferzeuger, der Kamin, der Wärmeträger, die Ar­beitsweise, die Bauweise, die Sonderform, die Umwandlung, die Zentrale, das Ge­lände, das Turmkraftwerk, das Verdampferrohr.
2. Arbeiten Sie mit den Verben. Übersetzen Sie die Verben, bilden Sie Prä-
teritum und Partizip I und II (siehe grammatischen Anhang).
Beispiel: einspeisen → подводить (электрический ток, тепло) → speiste ein,
Partizip I → einspeisend, Partizip II → eingespeist
anfallen, verlorengehen, abströmen, anordnen, sich erwärmen, reflektieren,
schädigen, umwandeln
3. Lesen Sie den Text I und übersetzen Sie ihn ins Russische.
Text I. Blockheizkraftwerk
Blockheizkraftwerke sind kleinere Kraftwerke zur Versorgung von Gebäuden oder eines Wohngebietes mit Fernwärme und elektrischem Strom, der aber in der Re­gel ins Netz eingespeist wird. Diese Kraftwerke verwirklichen die Idee von der Kraft­Wärme-Kopplung (KWK), bei der im Gegensatz zu Großkraftwerken die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme nicht verlorengeht, sondern als Heizwärme ge­nutzt wird. Ein Bloc kheiz werk in sein er einf achsten Form kann aus einem mit Erdgas betriebenen Motor bestehen. Der treibt zur Stromerzeugung einen Generator an, des­sen Abwärme zur Erwär mung von Heizwasser für die Fernwärmeerze ugung genutzt wird.
4. Beantworten Sie die Fragen zum Text I.
1. Wozu dienen Blockheizkraftwerke?
2. Wodurch unterscheiden sich Bloc kheizkraftwerke von großen Kraftwe rken?
3. Wie sieht das einfachste Blockheizkraftwerk aus?
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5. Ergänzen Sie die Sätze.
1. Diese kleinen Kraftwe rke versorgen Gebäude mit … .
2. Bei der KWK geht die anfal len de … n ic ht ver lor e n.
3. Die Abwärme wird als … genutzt.
4. Der Motor wird mit … betrieben.
5. Die Abwärme wird für … genutzt.
6. Der elektr ische Strom wird in der Regel ins … eingespeist.
6. Bilden Sie Sätze mit der richtigen Wortfolge.
1) die Atomenergie , umstritten;
2) die KWK, an Bedeutung gewinnen;
3) die Primäre nerg ie, nur z u 40 % nutz e n;
4) die entstehende Wärme, einspeisen;
5) der Erdölverbrauch, abnehmen;
6) Solarkraftwerke, ei nf angen;
7) die Abwärme, zur Erwärmung von Heizwasser nutzen;
8) ein Blockheizkraftwerk, aus einem Motor bestehen.
7. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Deutsche.
1. Для производства электроэнергии используются различные энергоно-
сители.
2. Тепло, выделяющееся при производстве электроэнергии, поступает
в теплосеть.
3. Использование атомной энергии вызывает споры. У нее есть много про-
тивников.
4. При совместном производстве электроэнергии и тепла общий КПД мо-
жет быть повышен до 90 %.
5. При этом не происходит неблагоприятного воздействия на окружающую
среду.
6. Блочные электростанции служат для снабжения теплом и электроэнер-
гией зданий и жилых районов.
7. На этих электростанциях отработанное тепло не теряется, поэтому они
выгодны в эксплуатации.
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8. Lesen Sie den Text II und erzählen Sie diesen Text deutsch nach.
Text II. Solarkraftwerke
Es gibt einige Bauweisen von Solarkraftwerken. Bei den thermischen Solar­kraftwerken reflektiert eine Vielzahl von Spiegeln, die dem Lauf der Sonne nachge­führt werden, die Sonnenstrahlen auf einen Dampferzeuger, der sich an der Spitze ei­nes Turmes befindet. Deshalb nennt man sie auch Turmkraftwerke. Der Dampf wird dann zur Stromerzeugung in Turbinen geleitet.
Bei einen anderen Bauweise geht es um viele einzelne, wannenförmige Spiegel, angeordnet auf einem großen Gelände. Im Zentrum jedes Spiegels liegt ein Ver­dampferrohr, und durch dieses Rohr fließt ein Wärmeträger. Der transportiert die Wärme zur Stromerzeugung in eine Zentrale.
Es gibt auch eine Sonderform von Solarkraftwerken. Die Sonnenwärme wird hier in nutzbare Windenergie umgewandelt. Unter einem großen zeltartigen Dach er­wärmt sich durch die Sonneneinwirkung viel Luft, strömt zentral über einen großen Kamin ab und treibt eine Windturbine zur Stromerzeugung an.
9. Beantworten Sie die Fragen zum Text II.
1. Worauf reflektieren die Spiegel die Sonnenstrahlen in thermischen Solar-
kraftwerken?
2. Wo befindet sich der Dampferzeug er?
3. Wohin wird die Energie aus dem D ampferzeuger geleitet?
4. Welche Form haben die Spiegel bei einer anderen Art der Solarkraftwerke?
5. Auf welche Weise wird hier der Strom erzeugt?
6. Warum können die Solarkraftwerke keine breite Anwendung finden?
10. Bilden Sie alle möglichen Fragesätze zu den Sätzen.
1. Solarkraftwerke werden in Gebieten mit hoher Sonneneinstrahlung errichtet.
2. Im Text werden thermische Solarkraftwerke erwähnt.
3. Es gibt auch andere Formen von Solarkraftwerken.
4. Die Arbeitsweise all er Solarkraftwerke besteht in de r Umwandlung von Son-
nenenergie in ele kt r is che .
5. Der Dampf wird zur Stromerzeugung in Turbinen geleitet.
6. Die Solarkraftwerke brauchen groß e Flächen.
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11. Biden Sie sinnvolle Sat zreihen.
1. Die Spiegel werden im Lauf der Sonne nachgeführt, …
2. Der Dampferzeuger be findet sich an der Spitze eines Turmes, …
3. Auf einem großen Gelände sind viele einzelne Spiegel angeordnet, …
4. Die Solarkraftwerke werden nur in Gebieten mit hoher Sonneneinstrahlung
und auf großen Flächen errichtet, …
5. Durch Sonneneinwirkung erwärmt sich unter diesem Dach die Luft, …
a) …, und im Zentrum jedes Spiegels liegt ein Verdamferrohr. b) …, dann ström t sie über einen Kamin ab und treibt eine Windturbine an. c) …, denn sie müssen zur Stromerzeug ung genügend Sonnenenergie einfan gen. d) …, deshalb nennt man diese Kraftwerke auch Turmkraftwerke. e) …, dabei reflektieren sie die Sonnenstrahlen auf einen Dampferzeuger.
12. Lesen Sie den Text III und schreiben Sie die wichtigste Information in
Ihre Hefte heraus.
Text III. Kernfusion
Kernfusion gilt f ür die Zukunft als eine Alternative zur Gewinnu ng von Wärme und elektrischer Energie. In einem Fusionsreaktor muss ein Plasma aus Wasserstoff­gas auf etwa 100 Millionen ºC angeheizt und eine gewisse Zeit lang mit Hilfe von Magnetfeldern eingeschlossen werden. Unter solchen Bedingungen soll es zur Kern­fusion komm en, vora usgesetzt aber, da ss g en üge n d Bre nns tof f nachgeliefert wird.
Wie in der Sonne, wo ständig Wasserstoff in das ebenfalls gasförmige Element Helium umgewandelt wird, sollen in einem Fusionsreaktor Deuterium, schweres Wasser, dessen Kern aus einem Proton und einem Neutron gebildet wird, und Triti­um, der einen Proton und zwei Neutronen hat, zu Helium verschmolzen werden.
Bei der Verschmelzung von 1 Gramm Wasserstoff entsteht eine Energie von et­wa 150 Millionen Kilokalorien. Zum Vergleich: bei der Verbrennung von 1 Gramm Wasserstof f mit Sauerst off zu Wasser w erden 34 kcal frei.
Ob die Kernfusion jemals großtechnisch genutzt werden kann, bleibt eine Frage der Zukunft.
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13. Beantwo r ten Sie Fragen zum Text III.
Wind lässt sich vergleichsweise
wandeln. Windenergie spielt deshalb
wende in Deutschland. Der Anteil der Windenergie an der gesamten
lag im
kraftanlagen liefern rund die Hälfte des in Deutschland produzierten
1. Was ist die Voraussetzung zur Entstehung der Kernfusion ?
2. Welche Energie entsteht bei der Kernfusion?
3. Warum ist die Kernfusion eine Frage der Zukunft?
14. Lesen Sie den Artikel. Schreiben Sie eine Z usammenfassung.
Der Artikel „Bei der Windkraft herrscht Flaute“
Jahrelang wuchsen die Zahl und die Leistung der Windkra fta nl ag en an Lan d und auf See. Sie produzieren ein Fünftel des Stroms in Deutschland. Doch derzeit werden kaum neue Windräder errichtet. Was bremst den Ausbau der Windkraft?
einfach in elektrischen Strom ver-
eine Schlüsselrolle bei der Energie-
deutschen Stromproduktion Jahr 2018 bei 20,4 Prozent. Wind-
Stroms aus er neuerbare n Quellen.
Laut des Bundesverbands WindEnergie gab es im Jahr 2018 in Deutschland mehr als 30.500 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 60.000 Megawatt. Zusätzlich speisten 1.305 Offshore-Windenergieanlagen vor der Küste zu­sätzliche 6.382 Megawatt ins Stromnetz ein.
Doch der Bau von Windkraftanlagen ist ins Stocken geraten. Das hat mehrere Gründe: Eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die Förderbedin­gungen geändert. Zweitens fehlt der Platz für neue Windkraftanlagen. Die meisten Flächen, auf denen Windräder stehen dürfen, sind bereits belegt. Drittens bremsen Klagen von Natu r- und Artenschützern den Bau neuer Windkraftanlagen. Zum Teil betrifft das auch den Austausch älterer Rotoren durch neue und leistungsfähigere, das sogenannte Repowering. Viertens gibt es Forderungen, den Bau neuer Windkraftan­lagen zu beschränken und zunächst neue Stromtrassen zu errichten, da sonst ein Kol-
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laps des Stromnetzes drohe. Das hat Folgen für die Windkraft-Branche: Allein im Jahr 2017 gingen laut Bundesregierung 26.000 Arbeitsplätze in der Windenergie an Land und auf See verlor e n.
Die meisten Windenergieanlagen, die bereits gebaut sind, stehen im Norden und der Mitte Deutschlands. Im Süden wurde dagegen 2018 nur etwa 15 Prozent der Windkraftleistung erz eugt.
Nicht alle möglichen Standorte sind für Windkraftanlagen tatsächlich geeignet. Der "Windatlas" stellt die Qualität der Windverhältnisse in den unterschiedlichen Re­gionen sowie den mögliche Energieertrag in unterschiedlichen Höhen dar. Zudem zeigt er, welche Standorte mit einer Beeinträchtigung durch den Schattenwurf der Windkrafta nlagen rechnen müssten.
Alpha Ventus, Deutschlands erster Offshore-Windpark, wurde 2010 in Betrieb genommen. Erst machten Wellen, Wind und Salzwasser den Technikern zu schaffen. Doch schon bald konnte die Anlage Strom für 70.000 Haushalte liefern.
An Land dürfen Windkraftanlagen nur auf dafür genehmigten Flächen stehen. Diese sind begrenzt und nicht immer weht der Wind dort auch stark und konstant. Auf dem Meer gibt es dagegen genug Platz und der Wind weht dort gleichmäßiger. Deshalb errichten Energieerzeuger dort sogenannte Offshor e -Windparks.
Windkraftanlagen auf See erreichen rund zwanzig Prozent mehr Leistungsaus­beute als vergleichbare Anlagen an Land. Der Wind kann so gut wie ungestört über die Wasseroberfläche wehen. An Land bremsen und verwirbeln dagegen Hügel, Bäume und Gebäude den Wind. Windparks im Meer haben aber auch Nachtteile. Der Bau der Windkraftanlagen ist aufwendig und kostspielig, ebenso die Verlegung von Unterseekabeln, die den Strom an Land leiten.
Windkraftanlagen erzeugen umweltfreundlich Strom, stoßen aber auch auf hef­tige Kritik. Gegne r beklagen eine Verschandelung der Landschaft. Anwohner für ch­ten einen Wertverlust ihrer Immobilien und störende Betriebsgeräusche der Rotoren. Angeblich s ollen diese sogar krankmachen, wa s sich bisher aber nicht belegen ließ.
Auch manche Tier- und Artenschützer wenden sich gegen Windkraftanlagen. Sie betrachten sie als tödliche Gefahr für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Insbe­sondere Greifvogel wie der Rotmilan werden von den Rotorblättern erschlagen. Als Ausgleich zwischen Artenschutz und Umweltschutz fordert daher beispielsweise der Bund Naturschutz eine Reihe von Kriterien bei der Standortwahl von Windkraftanla­gen. Dazu zählen ausreichend Abstand zu Brutstätten gefährdeter Arten, Korridore für Zugvögel und Tabuzonen wie Nationalparke und Natur sc h u tzg eb ie te.
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Trotz dieser Nachte ile für Mensch und Tier bleibt der Wind eine der effek tiv st en Quellen um elektrischen Strom zu erzeugen, ohne Treibhausgase auszustoßen. Selbst wenn es gelingen sollte, den Stromverbrauch in Deutschland deutlich zu reduzieren, wird es daher auch in Zukunft notwendig sein, einen Ausgleich zwischen den Interes­sen der Betreiber der Windkraftanlagen und ihrer Gegner zu finden.
Quelle: Windkraft – Wer ist schuld an der Krise? IQ – Wissenschaf t und
Forschung, 13. 11.2019, 18:05 Uhr, Bayern 2
15. Beantwo rten Sie Fragen zu dem In halt des Artikels.
1. Wie viel Strom produz ie rten die Windkraftanlagen in Deutschland?
2. Warum stoppte der Bau von Windkraftanlagen?
3. Ist diese Energiequelle umweltfreundlich?
16. Stimmt das oder nicht?
1. Die Zahl und die Leistun g der Windkraftanlagen steigen m it jedem Jahr.
2. Es gibt noch viel Platz für neue Windkraftanlagen.
3. Die Bürger haben Angst vor Wertverlust ihrer Immobilien und vor störenden
Betriebsger ä usc he n d er Ro tor en.
4. Die Windkraftanlagen können für Vögel, Fledermäuse und Insekten schädlich
sein.
5. Man erzeugt den elektr ischen Strom aus dem Wind ohne Treibhausgase.
17. Schreiben Sie einen Aufsatz, indem sie die Frage beantworten: Wie fin­den Sie den Einsatz von alternativen Energiequellen im Gegensatz zu den tradi­tionellen?
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ANHANG: GRAMMATIK

finites
indirektes
direktes
infinites
dem
in der
den
zurück-
ind.
Dem
der
in der
den
zurück-
dir.
der
dem
in der
zurück-
der
dem
in der
den
zurück-
1. Wortfolge im Aussagesatz.
Die Wortstellung im deutschen Satz ist ein wichtiges Thema. Dank der Fälle weiß man normalerweise, ob ein Nomen oder Pronomen als Subjekt oder Objekt verwendet wird. Desh alb kann das Objekt auch am Satzanfa ng stehen, was in vielen anderen Sprachen nicht ohne Weiteres möglich ist. Beide Sätze drücken im Deut­schen die gleiche Situation aus, auch wenn die Wortstellung a nders ist:
Der Hund fängt den Ball. Den Ball fängt der Hund.
Der Satzbau im Deutschen ist recht flexibel. Als Grundregel soll man sich merken:
1. Das finite Verb steht immer an der zweiten Position im Satz.
2. Infinite Verbformen (Infinitiv, Partizip II) stehen am Satzende.
3. Das Subjekt steht in vielen Fällen am Satzanfang. Im Deutschen können aber auch and ere Satzglied er (z. B. Objekt , Orts- oder Zeitangabe) am Satzanfang stehen. Wenn das der Fall ist, rutscht das Subjekt hinter das finite Verb.
In den meisten Fällen ist de r Satzbau folgendermaßen korrekt:
Position
Verb
Subjekt Der Lehrer hat
hat
Objekt
Schüler
Den Test hat
Objekt
Subjekt
Lehrer
Lehrer
Zeit Ort
Objekt
gestern
Schüler
gestern
gestern
Schüler
Schule
Schule
Schule
Objekt
Test
Test
Verb
gegeben
gegeben
gegeben
Zeit Gestern hat
In der
Ort
hat
Schule
Lehrer
der Lehrer
Schüler
dem Schüler
80
Schule
gestern –
Test
den Test
gegeben
zurück­gegeben
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