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Немецкий язык в профессиональной коммуникации энергетиков. Учебное пособие.pdf
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12. Lesen Sie den Text III über ein klassisches Relais. Relais haben heutzu­tage an Bedeutung verloren und sind durch Halbleiter ersetzt. In der Elektro­technik werden Relais auch Schütz genannt und wegen ihrer hohen Spannungs­festigkeit manchmal verwe ndet.
Text III. Ein klassisches Relais
Stellen Sie sich vor, Sie haben endlich die komplette Beleuchtung für Ihr frisch renoviertes Treppenhaus installiert: einige einfache Stromkreise, die jeweils eine Glühbirne einschließen und diese zum Leuchten bringen. Die Schalter sind an, der Stromkreis ist geschlossen und die Glühbirnen leuchten. Doch was kann man ma­chen, wenn Sie die Glühbirnen im Treppenhaus nicht Tag und Nacht leuchten lassen wollen?
An Menschen, die nicht jedes Mal für jedes einzelne Licht eines langen Flures oder Treppenhauses einen Schalter betätigen wollen, dachten vor einigen Jahrzehnten auch kluge Köpfe wie André-Marie Ampere und Pierre-Simon Laplace und erfanden das sogenannte Relais. Besonders beliebt für die Treppenhaus-Problematik sind heut­zutage sogenannte Tasterschaltungen mit Treppenlicht-Zeitschaltern (Zeitrelais), die das Licht für uns nach Ablauf einer vorprogrammierten Zeitdauer ausschalten.
Grob gesagt handelt es sich bei den klassischen Relais um elektromagnetische Schalter. In der Zwischenzeit gibt es neben den elektromagnetischen Relaisschaltun­gen auch elektromechanische Bauweisen. Mit der Hilfe von Relais können Strom­kreise ein-, aus-, un d umgeschaltet werden.
Prinzipiell besteht ein Relais aus einer Spule mit einem Eisenkern. Fließt Strom durch die Spule, wird ein elektrisches Magnetfeld aufgebaut und der am Ende der Spule angebrachte ferromagnetische Anker wird angezogen. Durch die Anziehung des Ankers werden zwei Kontaktfedern miteinander verbunden und es schließen sich die sogenannten Arbeitskontakte im Relais (Schließer). Je nach Bauart werden bei der Entstehung des magnetischen Feldes die sogenannten Ruhekontakte geöffnet. Hier spricht man von einem Öffner. Auch Kombinationen von Öffner und Schließer kommen zum Einsatz, hier spricht man von einem sogenannten Umschaltkontakt o­der auch Wechsler. Der Anker wird, sobald die Spule nicht mehr erregt ist, durch die in den Federn gespeicherte Kraft wieder in seine ursprüngliche Lage versetzt und ruht hier, bis erneut Strom durch die Spul e fließt.
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Bildlich vorstellen kann man sich den durch die Spule fließenden Teil des Stromes mit einer Schnur, die mit einer Klingel verbunden ist. Diese
em im
kontakte des Relais. Wird die Schnur gezogen, erklingt die Klingel und der
Klingel befindet sich über ein Hundehüttchen schlafenden Wach­hund. Die Klingel veranschaulicht da­bei das in der Spule entstehende Mag­netfeld und de r Wachhund die Arbeits-
Relais
Wachhund beginnt zu be llen.
Mehrere an das Relais angeschlossene Stromkreise können wir uns mit weiteren sich im Umfeld befindenden Hunden vorstellen. Das Bellen des Wachhundes bringt die sich in der Nähe befindenden Hunde ebenfalls zum Bellen.
Durch die Reaktion auf ein entstehendes magnetisches Feld und das damit ver­bundene Prellen der Kontakte im Relais, springt der Stromfluss anstatt gleichmäßig anzusteigen. Aktiviert wird ein Relais über einen Steuerstromkreis und kann schließ­lich wieder um zur Schaltung weiterer Stromkre ise eingesetzt werden.
13. Erklären Sie die Arbeitsweise eines Relais, benutzen Sie dabei folgende
Redemittel:
Das klassische Relais besteht aus …
Der elektromagnetische oder elektromechanische Schalter ist …
Stromkreise ein-, aus- oder umschalte n
Ein Strom fließt.
Das hat zur Folge, dass …
Ein magnetisches Feld im Eisenkern entsteht.
Der Anker wi rd angezogen.
Die zwei Kon taktfedern werden gege neinander gedrückt.
Kontakte öffnen / schließen sich (Ruhekontakte / Arbeitsk ontakte).
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14. Lesen Sie den Text IV. Nennen Sie Vorteile und Nachteile des Relais. Sie
können folgende Redemittel benutzen:
Ich möchte über … berichten. Ich möchte … vorstellen. Als erstes we rde ich kur z auf … eingehen, danach … Die Relais werden besonders für … benutzt. Die Relais f inden in … Anw endung. Ich möchte die Vor- und Nachtei le an br ing en. Zusammenf assend ist festzuste l len, da s …
Text IV. Vorteile und Nachteile d e s Relais
Heutzutage werden Hal bleiter oder Halbleiterschaltung en bzw. Transistoren als Alternative für Relais eingesetzt, jedoch finden diese zahlreiche Anwendungsgebiete, unter anderem aus den folgenden Gründen: Relais sind trotz steigender Preise für Rohstoffe preiswert. Diese elektronischen Bauteile können unkompliziert in Schal­tungen integriert werden und weisen bei Spannungs- und Stromspitzen besonders gu­te Verträglich- und Festigkeit auf. Auch die potentialfreie Trennung vom Laststrom­kreis gehört zu den Vorteilen der Relais. Zudem erwärmen sich Relais im Normalfall nur sehr gering und müssen daher nicht gekühlt werden. Sie können sowohl für die Schaltung sehr geringer Signale bis hin zu Hochfrequenz-Leistungen zum Einsatz kommen. Praktisch ist zudem, dass der Schaltzustand häufig allein mit bloßem Auge erkennbar ist.
Relais sind relativ unempfindlich gegenüber Spannungs- und Stromspitzen, je­doch sind sie besonders empfindlich gegenüber Erschütterungen und Stößen. Ein weiterer Nachteil ist die hörbare Geräuschentwicklung beim Schalten von Relais. Das Isolationsvermögen von Relais ist zudem bei dem Großteil der Modelle abhängig von der Höhe über dem Meeresspiegel und dem herrschenden Luftdruck. Relais gehören mit ihren hohen Ansprech- und Abfallzeiten zu den Langsamen unter den Schaltme­chanismen: Während ein Relais mehrere Millisekunden Ansprechzeit aufweist, schal­ten Halbleiter bereits innerhalb von wenigen Mikro- oder gar Nanosekunden, also mehrere Zehnerpotenzen schneller. Durch ihre mechanische und elektrische Bauwei­se muss bei Relaisschaltungen zudem immer der prinzipielle mechanische und elekt­rische Verschleiß beachtet und der Lebensdauer eines Schaltsystems gegenüberge­stellt werden.
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Lektion 3. Strom aus Sonnenlicht
1. Lesen Sie den Text I. Übersetzen Sie diesen Text ins Russische.
Text I. Energie aus Sonnen li ch t
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Ölp reis stark erhöht. Diese Ve rteuerung der Energie traf nicht allein die Industriestaaten, sondern vor allem die ärmsten Län­der der Dritten Welt. Die meisten dieser Länder liegen jedoch in den heißen Zonen der Erde. Daher wären sie in der Lage, eine Energiequelle zu nutzen, die mehr Ener­gie liefert als alles Öl de r Welt zusammen, nämlich die Sonne.
Im Frühjahr 1981 nahm das erste Sonnenkraftwerk der Welt seinen Betrieb auf. Es wurde von der Europäischen Gemeinschaft auf Sizilien gebaut und trägt den Na­men EURELIOS.
Wie ist es möglich, elektrische Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen? Ein Son­nenkraftwerk hat einen grundsätzlichen Aufbau. Es besteht aus einem Turm mit ei­nem wassergefüllten Kessel, aus einer Reihe von Spiegeln, einer Turbine und einem Generator. Die Spiegel sind so gewölbt, dass ihre Brennpunkte alle auf dem Kessel liegen.
Das Sonnenlicht fällt also auf die Spiegel und wird von diesen auf den Kessel fokussiert. Das Wasser erhitzt sich und verdampft; der Dampf strömt durch die Tur­bine, die wiederum den Generator antreibt. Eine Pumpe pumpt das kondensierte und abgekühlte Wasser in de n Kessel zurück.
Leider verändert die Sonne aber ständig ihre Position. Da sich die Erde dreht, scheint sich die Sonne zu bewegen – nicht nur im Laufe eines Tages, sondern auch im Laufe eines Jahres. Deshalb müssen auch die Spiegel ständig bewegt werden. Je­der einzelne der 182 Spiegel hat eine eigene Form, wird durch einen Elektromotor angetrieben und durch einen Computer individuell so gesteuert, dass die Sonnenstrah­len in jedem Moment auf den Heizkessel treffen.
Der Aufbau ist also sehr kompliziert. Daraus erkennen wir, dass elektrische Energie aus Sonnenlicht keineswegs kostenlos ist. Die Anlagekosten eines Sonnen­kraftwerks sind sehr hoch. Eurelios kostete 25 Millionen DM und hat eine Leistung von einem M egawatt. Ein Kohle- oder Ölkraftwerk da gegen leistet einige 100 und ein großer Kernreaktor über 1000 Megawatt.
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Während Öl jedoch knapp und teuer ist, die Abgase der Kohle-, Gas- und Öl-
verbrennung große Mengen von CO
freisetzen und die Wälder vernichten und die
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Kernenergie als gefährlich gilt, kostet das Sonnenlicht selbst nichts. Die Sonnenener­gie ist völlig „sauber“ und bedeutet für niemanden eine Gefa hr.
2. Antworten Sie auf die Fragen nach dem Text I.
1. Warum versucht man heute, die Sonnenenergie zu nutze n?
2. Welche Funktion haben die Spiege l? Warum sind sie gewölb t?
3. Wie entsteht Wasserdampf? Welche Funktion h at er?
4. Was sind die Funktionen der Turbine , des Gener ators und der Pumpe?
5. Welche Aufgabe hat de r Computer?
6. Welche Aufgabe habe n die Elektromotoren an den Spiegeln?
7. Warum sind Sonnenkraftwerke teuer? Warum brauchen sie v iel Platz?
8. Wie viele Sonnenkraftwerke des Typs EURELIOS müsste man errichten, um die Leistung eines großen Kernreaktors zu erreichen, und wie viel würden diese kosten?
3. Beachten Sie bitte wichtige Verben aus der Sprache der Technik, über­setzen Sie d iese ins Russische:
antreiben, aufnehmen, bestehen, erhitzen, errichten, fallen, fokussieren, gewin-
nen, steuern, strömen, verdampfen.
4. Welche Verben aus der Übung 3 sind trennbar? Welche können reflexiv sein? Welche werden mit einer bestimmten Präposition verwendet? Arbeiten Sie mit dem Wörterbuch.
5. Setzen Sie passende Verben in die Sätze ein.
1. 1981 … EURELIOS seinen Betrieb … .
2. Das Kraftwerk … auf Sizilien … .
3. Wie kann man Elektrizität … Sonnenlicht …?
4. Ein Generator … … einem Magnet und einem Rotor.
5. Das Sonnenlicht … … die Spiegel.
6. Die Spiegel … das Licht … den Kessel.
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7. Das Wasser … … und … .
1. Durch die Zufuhr von Wärme
A. werden die Sonnenstrahlen auf den Kessel
8. Der Dampf … … die Turbine.
9. Die Turbine … den Generator … .
10. Ein Computer … die ge samte Anlage.
6. Ursachen und Folgen. Schreiben Sie die Sätze zu Ende.
1. Die Spiegel sind so gewölbt, dass … .
2. Das Wasser erhitzt sic h so stark, dass … .
3. Der Dampf hat einen so hohen Druck, dass … .
4. Der Dampf kühlt sich so stark ab, dass … .
5. Die Spiegel werden so gesteuert, dass … .
6. Die Pumpe ist so leist ungsfähig, dass … .
7. Die Kosten eines Sonnenkraftwerks sind so hoch, dass … .
8. In Deutschland gibt es so wenig sonnige Tage, da ss … .
7. Auch ein Ausdruck mit „durch“ kann eine Ursache oder ein Mittel be­zeichnen. Jeder Ausdruck passt zu einem Satzteil in der Tabelle rechts. Suchen Sie bitte, was zusamm e ngehört.
2. Durch die Erhöhung der Temperatur
3. Durch Sonnenkraftwerke
4. Durch Elektromotoren
5. Durch den hohen D ruc k des Dampfes
6. Durch mehrere Spiegel
7. Durch einen Computer
fokussiert.
B. werden eine Turbine und ein Generator angetrieben.
C. verändert die Sonne ständig ihre Position.
D. wird die Bewegung der Spiegel gesteuert.
E. werden die Spiegel bewegt.
F. steigt der Dampfdruck im Kessel.
G. wird das Wasser im Kessel erhitzt
8. Durch die Erdbewegung
und verdampft.
H. versucht man, Elektrizität aus Sonnenlicht zu gewinnen.
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8. Ursachen von Vorgängen werden auch durch Gliedsätze mit „indem“
ausgedrückt. Versuchen Sie anders zu sagen.
Beispiel: Durch die Gewinnung von Elektrizität aus Sonnenlicht … → Indem
man Elektriz ität a us So n ne nl ic ht gew in n t,
1. Durch die Errichtung von Sonnen kraftwerken …
2. Durch die Fokussierung des Licht s …
3. Durch die Erhitzung des Wassers …
4. Durch die Erzeugung von Dampf …
5. Durch den Antrieb einer Turbine …
6. Durch die Abkühlung und Kondensierung des Dampfes …
7. Durch die Steuerung der Anlage mit Hilfe eines Computers …
8. Durch die Bewegung der Spiegel mit Hilfe von M otoren …
9. Erklären Sie mit eigenen Worten, wie ein Sonn e nkraftwerk funktioniert.
10. Schreiben einen kurzen Aufsatz. Es wird angenommen, in Ihrem Hei­matland Strombedarf steigt. Man benötigt ein neues Kraftwerk. Sollte man ein Sonnenkraftwerk, ein Kohle-, Öl- oder Kernkraftwerk errichten? Begründen Sie Ihre Meinung. Sie können dabei folgende Redemittel benutzen:
– Ich möchte einen kurzen Überblick über … geben. – Ich möchte über … berichten. – Ich habe die Information über … aus dem Internet / aus dem Lehrbuch / aus
dem Lexikon gen om m en.
– Ich werde auf folgende Punkte eingehen: Erstens: …, Zweitens: …, Drittens: … – Zunächst möchte ich auf … eingehen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist …
Dann komme ich zu …
– Besonders betont werden muss, das … / Besonders muss … beton t werden. – Sie wissen natürlich, dass … – Mir ist aufgefa lle n, dass … – Ich möchte auch kurz die Vor- und Nachteile anbringen: … – Zusammenf as sen d ka nn ge sag t werden, dass … – Abschließend ist festzustellen, dass …
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Lektion 4. Energie durch Kernspaltung
1. Lesen Sie den Text I und geben Sie den Inhalt des Textes deutsch wieder.
Text I. Energie durch Kernsp altung
Im Dezember 1938 machte der Chemiker Otto Hahn in Berlin folgendes Expe­riment: er bestrahlte Uran mit Neutronen. Hahn hatte sich die Frage gestellt, ob die Atomkerne des Urans in der Lage sind, Neutronen zu absorbieren. Das Ergebnis des Experiments war eine große Überraschung. Statt Neutronen zu absorbieren, verwan­delte sich das Uran in zwei leichtere Elemente. Die Kerne der Uranatome hatten sich gespalten.
Wenn Atomkerne sich teilen, fliegen ihre Bruchstücke mit großer Geschwindig­keit auseinander. Sie stoßen auf andere Atome und setzen auch diese in Bewegung. Atombewegung bedeutet Wärmeenergie. Aber bei der Kernspaltung entsteht nicht nur Wärme, sondern auch zwei oder drei weitere Neutronen, die frei werden. Falls genügend Uran vorhanden ist, treffen sie auf andere Urankerne. Wiederum werden Energie und Neutronen frei gesetzt und so fort. Eine Kettenreaktion läuft ab. Das ist die Grundlage für die Freisetzung von Energie in Atombomben, aber auch für die Gewinnung von Atomkraft in Kernreaktoren zur E rzeugung von Elektrizit ä t.
Solcher Reaktor besteht aus einem Druckbehälter, der mit Wasser gefüllt ist. In diesen Behälter werden Brennstäbe eingeführt, die in einer Mischung einige Prozent spaltbares Uran enthalten. Da immer einige freie Neutronen vorhanden sind, beginnt in der Regel die Kettenreaktion von selbst. Die Stäbe erhitzen sich auf mehrere hun­dert Grad, und damit auch das Wasser.
Wie kann man die Leistung eines Reaktors erhöhen oder vermindern? Wie lässt er sich abschalten? Die bei der Kernspaltung entstehenden Stoffe sind radioaktiv und
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daher gefährlich. Es muss also verhindert werden, dass die Kettenreaktion zu schnell abläuft, der Reaktor sich zu stark erhitzt, beschädigt wird und radioaktive Stoffe aus­treten. Deshalb befinden sich im Reaktor nicht nur Brennstäbe, sondern auch Steuer­stäbe. Sie bestehen aus Kadmium, einem Metall, das Neutronen leicht ab sorbiert.
Wenn man annimmt, dass man die Leistung verringern oder den Reaktor ab­schalten möchte, so werden die Steuerelemente tiefe r in den Reaktor hineinge schoben und dadurch die überschüssigen Neutronen abgefangen. Läuft dagegen die Reaktion zu langsam ab, dann zieht man die Stäbe ein Stück weiter heraus, so dass mehr Neut­ronen freie Bahn erhalten.
Durch eine Pumpe wird das erhitzte Wasser in Rohren durch einen Dampfer­zeuger geleitet. Um die Rohre strömt kühleres Wasser. Dieses Wasser nimmt die Wärme auf, verdampft und wird verwendet, um Turbinen und Generatoren anzutrei­ben und Elek trizität zu erzeugen.
Kernkraftwerke erfordern teure Sicherheitsmaßnahmen. Dennoch können Unfäl­le geschehen und gefährliche strahlende Stoffe austreten. Die Lagerung von radioak­tiven Abfällen ist bis heute ein ungelöstes Problem. Staaten, die Atomkraftwerke ha­ben, sind leicht in der Lag e, Atombomben zu bauen . Keine andere Energie art ist so leistungsfähig und bringt zugleich so viele Ge f ahren mit sic h wie die Kernenergie.
2. Vervollständigen Sie das Diagramm.
Uran
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3. Lesen Sie den Text II. Er hat sechs inhaltliche Fehler. Finden Sie diese
Fehler.
Text II. Kernreaktor
Ein Kernreaktor besteht aus einem mit Wasser gefüllten Druckbehälter. In den
Reaktor werden Stäbe eingeführt, die mit spaltbarem Uran gefüllt sind. Wenn die Re-
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aktion in Gang gekommen ist, steigt die Temperatur auf etwa 100
, so dass das Was­ser verdampft. Die Reaktorleistung kann verändert werden, indem man Steuerstäbe im Reaktor auf und ab bewegt. Will man die Leistung steigern, dann werden die Steuerelemente tiefer in den Reaktor hineingeschoben. Läuft dagegen die Rea ktion zu langsam ab, dann zieht man die Stäbe ein Stück weiter heraus. Eine Pumpe pumpt das erhitzte Wasser in den Dampferzeuger und leitet das abgekühlte Wasser in den Reaktor zurück. Im Dampferzeuger nimmt das vom Reaktor einströmende Wasser Wärme auf, verdampft und wird verwe ndet, um Turbinen anzutreiben.
4. Übersetzen Sie folgende Verben ins Russische:
ablaufen, abschalten, absorbieren, antreiben, aufnehmen, austreten, bestehen, er-
höhen, erzeugen, setzen, stoßen, strömen, treffen, verdampfen, verhindern, vermindern.
5. Welche Verben aus der Übung 4 sind trennbar? Welche Verben ge­braucht man mit einer bestimmten Präposition? Arbeiten Sie mit dem Wörter­buch.
6. Setzen Sie passende Verben in die Lücken ein.
1. Die Bruchstücke … … andere Atome und … diese in Bewegung.
2. Die freigesetzten Neutronen … … andere Atomkerne, so dass eine Kern­reaktion …
3. Die Steuerelemente … … Kadmium, einem Metall, das Neutronen leicht …
4. Durc h A uf - und Abbewegen der Steuerstäbe lässt sich die Leistung … oder …
5. Man muss …, dass der Reaktor beschädigt wird, damit keine radioaktiven Stoffe …
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