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ivanov666
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Файл:Немецкий язык в профессиональной коммуникации энергетиков. Учебное пособие.pdf

Wenn das direkte Objekt e in Pronom en ist, steht es vor dem indir ekten Objekt.
Beispiel: den Test = ihn
Der Lehrer hat ihn dem Schüler gestern in der Schule zurückgegeben.
Neben der Grundregel gibt es im Deutschen aber noch viel mehr Möglichkeiten,
wie man die Satzglieder anordnen ka nn.
1. Wenn man einen Text schreibt, versucht man, die Sätze inhaltlich miteinander
zu verbinden. Deshalb steht an erster Position oft ein Satzglied, das diese Verbindung
herstellt.
Beispiel: Wir waren gestern im Museum. Dort war es sehr voll.
2. Etwas bereits Erwähntes oder als bekannt Vorausgesetztes steht im Satz weiter vorn. Unbekanntes oder Neues steht im Satz weiter hinten. Aus diesem Grund
rutscht zum Beispiel das direkte Objekt, wenn es ein Pronomen ist, vor das indirekte
Objekt. Pronomen ersetzen schließlich ein Nomen, das bereits erwähnt wurde oder
als bekannt vorausgese tzt wird.
Beispiel: Der Lehrer hat ihn (den Test) ihm (dem Sc hüler) gestern in der Schule
zurückgegeben.
3. Andererseits muss das direkte Objekt, wenn es mit einem unbestimmten Artikel verwendet wird, immer hinter Zeit und Ort stehen. Den unbestimmten Artikel
(ein…) verwendet man schließlich, wenn man etwas zum ersten Mal erwähnt (also
für etwas Neues).
Beispiel: Der Lehrer hat dem Schüler gestern in der Schule einen Test zurück-
gegeben.
4. Die Zeitangabe sollte nur in seltenen Fällen – zur ganz besonderen Betonung
und möglichst nur in der gesprochenen Sprache – hinter der Ortsangabe stehen. Im
Schriftlichen wirkt es meist falsch, weil es im Deutschen üblich ist, die Zeit vor dem
Ort zu nennen.
Beispiel: Der Lehrer hat dem Schüler in der Schule den Test gestern zurückge-
geben.
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2. Verneinung / Negation.
Wenn man im Deutschen eine Aussage verneinen will, muss man wissen, wann
die Negation mit nicht und wann m it kein gebildet w ird.
Man verwendet im Deutsc hen nicht zur Negation:
1) von Verben: (nicht steht bei einfachen Zeitformen am Satzende, bei zusam-
mengesetzten Zeitfor men vor dem Vollverb am Satzende):
Beispiel: Er schläft nicht. Er hat gestern Nacht nicht geschlafen.
2) von Nomen mit bestimmtem Artikel oder Possessivpronomen (nicht st eht vor
dem bestimmten Artikel):
Beispiel: Er hat nicht das Essen bezahlt, sondern die Getränke. Ich habe nicht
seine Adresse, sondern ihre.
3) von Eigennamen (nicht steht vor dem Eigenna men):
Beispiel: Das ist nicht Udos Auto, sondern Susis.
4) von Pronomen (nicht steht vor dem Pronomen)
Beispiel: I ch ha be nicht dich gerufen, sondern P etra.
5) von Adjektiven (nicht steht vor dem Adjektiv)
Beispiel: Das ist nicht fair!
6) von Adverbien (nicht st eht vor dem Adverb)
Beispiel: S ie geh t nicht gerne schwimmen.
7) von Ort, Zeit sowie Art/Weise (nicht steht vor der Pr äposition, die zur Anga-
be von Ort, Zeit bzw. Art/Weise gehör t)
Beispiel: Wir wohnen nicht in Berlin. Der Zug kommt nicht um 18 Uhr an. Otto
hat das Loch nicht m it dem Spaten gegraben.
Außer bei der Negation von Verben steht nicht also immer vor dem, was negiert
werden soll.
Man verwendet im Deutsc hen kein zur Negation:
1) bei Nomen ohne Artikel
Beispiel: I ch ha be Hung er . – Ich habe keinen Hunger.
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2) anstelle eines unbestimmten Artikels
Nominativ
Genitiv
Dativ
Akkusativ
maskulin
kein
keines
keinem
keinen
feminin
keine
keiner
keiner
keine
neutral
kein
keines
keinem
kein
Plural
keine
keiner
keinen
keine
Beispiel: Das ist eine Katze. – Das ist keine Katze.
Die Endungen von kein entsprechen denen der Possessivpr onomen:
In den folgenden Fällen können wir sowohl nicht als auch kein verwenden:
1. bei Nom e n + Verb, die eine feste Ein heit bilden (z. B. Auto fahren)
Beispiel: Mein Vater kann nicht Auto fahren. Mein Vater kann kein Auto fahren.
2. bei Gegenüberstellungen mit sondern
Beispiel: Ich habe nicht Kaffee, sondern Tee bestellt. Ich habe keinen Kaffee,
sondern Tee bestellt. Sie hat sich nicht eine Jacke gekauft, sondern eine Hose. Si e hat
sich keine Jacke gekauft, sondern eine Hose.
3. Fragesatz.
Fragen kann man im Deutschen mit und ohne Fragewort bilden. Bei Fragen mit
Fragewort und Präposition sind einige Besonderheiten zu b e achten.
3.1. Fragen ohne Fragewort (Ents ch eidungsfragen).
Fragen ohne Fragewort sind Fragen, die man mit Ja/Nein beantworten kann.
Das finite Verb steht bei diesen Fragen an 1. Position. An 2. Position folgt das Subjekt. Die anderen Satzglieder (Objekt, Zeit, Ort usw.) stehen in derselben Reihenfolge
wie im Aussagesatz.
Verb und die anderen S atzglieder. Der Teil vom Satz, nach de m wir fragen, fällt we g
(er wird durch das Fragewort ersetzt).
Beispiel: Habe ich dir das Buch gege ben?
3.2. Fragen mit F ragewort (Ergänzungsfragen).
Das Fragewort steht normalerweise am Satzanfang. Danach folgen das finite
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Beispiel: Wann habe ich dir das Buch gegeben? Gestern habe ich dir das Buch
Verwendung – Frage nach …
Beispiel
wer
Subjekt (Person)
Wer hat dir das Buch gegeben? – Der Lehrer.
Dativobjekt, indirektes
Wem hast du das Buch gegeben? – Meiner
Akkusativobjekt,
Subjekt oder Obj e kt
Was ist das? – Das ist ein H andy.
wessen
Zugehörigkeit
Wessen Auto ist das? – Das ist Toms Auto.
wo
Ort (Position)
Wo ist der Bahnhof? – Gleich um die Ecke.
wohin
Ort (Richtung)
Wohin geht ihr? – Wir gehen zum Bahnhof.
Woher kommst du? – Ich komme aus
wann
Zeitpunkt
Wann habt ihr gefrühstückt? – Um 7 Uhr.
wie
Art und Weis e (Adjektiv)
Wie geht es dir? – Gut.
warum/
Wozu willst du Karate lernen? – Um mich
gegeben.
Bei Fragen nach dem Objekt mit Präposition steht die Präposition vor dem Fra-
gewort.
Beispiel: Mit wem gehst du ins Kino? Für wen ist das Geschenk?
Bei Fragen n ach dem Subjekt steht das finite Verb in der 3. Person Einzahl.
Beispiel: Wer hat dir das Buch gegeben ?
In der folgenden Übersicht finden Sie typische deutsche Fragewörter mit Infor-
mationen z u ihrer Nutzung und Beispielsatz.
wem
Objekt (Person)
wen
direktes Objekt (Person)
was
wenn es keine Person ist
Tätigkeit
woher Ort (Herkunft)
Freundin.
Wen habt ihr gesehen? – Unseren Trainer.
Was habt ihr gesehen? – Einen Re genbogen.
Was machst du da? – Ich lese.
Deutschland.
weshalb/
Grund für eine Handlung
wieso
wozu Ziel einer Handlung
welche(r/s) Auswahl Welches Auto gef ällt dir bess e r? – Das rote.
Warum kommst du so spät? – Weil der Zug
Verspätung hatte.
zu verteidigen.
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Fragen mit Präposition + was sind sehr umgangssprachlich. In der Standardspra-
Personalpronomen
Reflexivpronomen
Beispiel
ich
mich
ich kämme mich
du
dich
du kämmst dich
er/sie/es
sich
er kämmt sich
wir
uns
wir kämmen uns
ihr
euch
ihr kämmt euch
sie/Sie
sich
sie kämmen sich
che bevorzugt m a n wo + Prä position (als ein Wort).
Beispiel: Mit was kann ich helfen? besser: Wom it ka nn ic h he lfe n ?
Beginnt die Präposition mit einem Vokal, fügen wir zwischen wo und Präposit ion ein r ein.
Beispiel: An was denkst du? besser: Woran denkst du?
4. Konjugation der Ver ben in Aktiv.
Im Deutschen gibt es fünf Zeitformen: Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt und Futur:
Präsens (Gegenwart): Zustand oder Handlung in der Gegenwart; Handlung in
der Zukunft, die be re i ts vereinbart ist;
Präteritum (Vergangenheit): Zustand oder abgeschlossene Handlung in
der Vergangenheit; Erzählungen, Berichte;
Perfekt (vollendete Gegenwart): abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit; das E rgebnis oder die Folge der Handlung steht im Vordergrund;
Plusquamperfekt (Vorvergangenheit): Handlung vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Verga ng en hei t;
Futur (Zukunft): Absicht, Vermutung, Hoffnung für die Zukunft oder Gegenwart.
4.1. Reflexive Verben.
Reflexive Verben sind Verben mit einem Reflex ivpronome n sich.
Beispiel: Ich setze mich. Du ziehst dich an. Er hat sich geduscht.
Bei den meisten deutschen reflexiven Verben steht das Reflexivpronomen im
Akkusativ.
Beispiel: Ich kämme mich.
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Gibt es im Satz ein weiteres Objekt, verwendet man das Reflexivpronomen im
Personalpronomen
Reflexivpronomen
Beispiel
ich
mir
ich putze mir die Zähne
du
dir
du putzt dir die Zähne
er/sie/es
sich
er putzt sich die Zähne
wir
uns
wir putzen uns die Zähne
ihr
euch
ihr putzt euch die Zähne
sie/Sie
sich
sie putzen sich die Zähne
müssen
können
dürfen
sollen
wollen
mögen*
möchten**
Präsens
ich
muss
kann
darf
soll
will
mag
möchte
du
musst
kannst
darfst
sollst
willst
magst
möchtest
er/sie/es/man
muss
kann
darf
soll
will
mag
möchte
wir
müssen
können
dürfen
sollen
wollen
mögen
möchten
ihr
müsst
könnt
dürft
sollt
wollt
mögt
möchtet
sie/Sie
müssen
können
dürfen
sollen
wollen
mögen
möchten
Dativ. Reflexivpronomen im Dativ und Akkusativ unterscheiden sich nur in der 1./2.
Person Singular (mir – mich, dir – dich).
Beispiel: Ich putze mir die Zähne.
4.2. Modalverben.
Modalverben sind die Verben dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wol-
len. Diese Verben benötigen normalerweise ein weiteres Verb (das Vollverb) im Infi-
nitiv. Modalverben ändern den Inhalt einer Aussage – es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob jemand etwas tun muss oder darf.
Beispiel: Max will Automechaniker werden. Max darf Automec haniker werden.
Max soll Automechaniker we rden.
Wenn das Vollverb als selbstverständlich vorausgesetzt wird, lässt man es in
der Umgang ssprache oft weg.
Beispiel: Kannst du Deutsch (sprechen)? Willst du eine Pizza (essen)? Ich darf
das (machen).
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müssen
können
dürfen
sollen
wollen
mögen*
möchten**
Präteritum
ich
musste
konnte
durfte
sollte
wollte
mochte
wollte
du
musstest
konntest
durftest
solltest
wolltest
mochtest
wolltest
er/sie/es/man
musste
konnte
durfte
sollte
wollte
mochte
wollte
wir
mussten
konnten
durften
sollten
wollten
mochten
wollten
ihr
musstet
konntet
durftet
solltet
wolltet
mochtet
wolltet
sie/Sie
mussten
konnten
durften
sollten
wollten
mochten
wollten
4.3. Trennbare und nicht trennbare Präfixe der Verben.
Trennbare und nicht trennbare Verben sind Verben mit einer bestimmten Vorsilbe, die den Sinn des eigentlichen Verbs ändert (stehen – anstehen, verstehen, …).
In der konjugierten Form wird diese Vorsilbe vom Verb getrennt (anstehen - ich ste-
he an) oder nicht getrennt (verstehen – ich verstehe). Zu welcher Gruppe ein Verb
gehört, hängt v on der jew e ilige n Vor si l be a b.
Trennbare Verben erkennt man an folgenden Vorsilben: ab-, an-, auf-, aus-,
bei-, ein-, los-, mit-, nach-, her-, hin-, vor-, weg-, zu-, zurück-.
Diese Vorsilben (auch Präfix genannt) werden in der konjugierten Form vom
Verb getrennt. In den einfachen deutschen Zeiten (Präsens und Präteritum) stehen sie
am Ende des Satzes.
Beispiel: Ich stehe/stand an der Kasse an.
Bei den zusammengesetzten Zeiten (Perfekt, Plusquamperfekt), bei denen
das Verb im Partizip II steht, wird ge- zwischen Präf ix und Verb gesetzt.
Beispiel: Ich habe/hatte an der Kasse angestanden.
Untrennbare Verben erkennt man an folgenden Vorsilben: be-, emp-, ent -, er-,
ge-, miss-, ver-, ze r-. Diese Vorsilben bleiben fest mit dem Verb verbunden, auch in
der konjugier te n For m .
Beispiel: Ich bestehe/bestand die Prüfung.
Das Partizip II von nicht tr ennbaren Verben bildet man ohne ge-.
Beispiel: Ich habe/hatte die Prüfung bestanden.
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Mit folgenden Präfixen können Verben manchmal trennbar und manchmal nicht
Er fährt das Schild um.
Er umfährt das Schild.
Vera ist an der Ostsee. Sie macht jedes Jahr
auf dem Meer entlang. Das
trennbar sein: durch-, hinter-, über-, um-, unter-. Ob ein Verb mit den eben genannten Präfixen trennbar oder nicht trennbar ist, hängt von der jeweiligen Kombination ab.
1. Einige Verben sind mit einem bestimmten Präfix immer trennbar.
Beispiel: umschauen – er schaut sich um
2. Andere Verben sind mit einem bestimmten Präfix nie trennbar.
Beispiel: umarmen – sie umarmt ihn
3. Es gibt auch Verben, die mit einem bestimmten Präfix beides sein können.
Das trennbare Verb und das untrennbare Verb haben dann eine unterschiedliche
Bedeutung.
Beispiel: umfahren – Er fährt das Schild um. – Er umfährt da s S ch ild.
4.4. Transitive und intransitive Verben.
Im Deutschen unterscheidet man transitive und intransitive Verben. In Wörterbüchern sind sie in der Regel mit vt für transitives Verb bzw. vi für intransitives Verb
gekennzeichnet. Transitive Verben benötigen ein Akkusativobjekt und können im
Passiv stehen. Intrans itive Verben haben kein Akkusativobjekt.
Beispiel:
mit ihrer Familie Urlaub an der Ostsee. Sie erholen sich gern am Strand. Heute hat Vera mit ih-
ren Kindern eine Sandburg gebaut. Am Horizont
geht die Sonne unter. Vera beobachtet ein
Schiff. Es fährt
Schiff fährt Passagiere nach Schweden.
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Transitive Verben sind alle deutschen Verben mit einem Akkusativobjekt
(„Wen/Was?“).
Beispiel: Sie macht jedes Jahr mit ihrer Familie Urlaub an der Ostsee. (etwas
machen) He ute hat Vera mit ihren Kindern eine Sandbu rg gebaut. (etwas bauen) Vera
beobachtet ein Schiff. (etwas/jemanden beobachten) Das Schiff fährt Passagiere nach
Schweden. (etwas/jemanden fahren).
Transitive Verben können das Passiv bilden. Das Akkusativobjekt wird dann
zum Subjekt.
Beispiel: Urlaub wird an der Os tsee gemacht. Eine Sandburg ist von Vera und
ihren Kindern gebaut worden. Ein Schiff wird beobachtet. Passagiere werden nach
Schweden gefa hr en.
Intransitive Verben sind im Deutschen alle Verben, die ohne Akkusativobjekt
(„Wen/Was?“) verwendet werden. Sie können aber durch andere Angaben wie Ort,
Zeit, Art/We ise usw . e rgä nz t wer de n.
Beispiel: Vera ist an der Ostsee. Am Horizont geht die Sonne unter. Ein Schiff
fährt auf dem Meer entlang.
Zu den intransitiven Verben zählen auch die Reflexivverben.
Beispiel: Sie erholen sich gern am Strand.
Intransitive Verben können normalerweise kein Passiv bilden (ihnen fehlt
das Akkusat ivobjekt, das im Passivsatz zum Subjekt wird).
Einige wenige Verben haben unterschiedliche Bildungsformen, je nachdem, ob
sie transitiv oder intransitiv verwendet werden. Für transitive Verben verwenden wir
die regelmäßigen Formen.
Beispiel: Ich hängte das Schild an die Wand. Ich habe das Schild an die Wand
gehängt. Wen/Was hängte ich an die W and?
Für intrans itive Verben verwenden wir die unregelmäßigen Formen.
Beispiel: Da s Schild hing an der Wand. Das Schild hat an der Wand gehangen.
Wer/Was hing an der Wa nd?
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5. Konjugation der Ver ben in Passiv.
Beispiel:
der Mann
Zeitform
Beispielsa tz im Vorgangspass iv
Präsens
Der Mann wird verletzt.
Perfekt
Der Mann ist verletzt worden.
Präteritum
Der Mann wurde verletzt.
Plusquamperfekt
Der Mann war verletzt worden.
Futur
Der Mann wird verletzt werden.
Das Passiv betont eine Handlung (Vorgangspassiv) oder einen Zustand (Zu-
standspassiv). Wer/Was die Handlung oder den Zustand verursac ht hat, ist unwichtig,
unbekannt o der wird als allgemein bekannt vorausgesetzt.
Ein Mann wurde angefahren. Er ist
verletzt. Dem Verletzten wurde ein
Verband angelegt. Jetzt wird
ins Krankenhaus gebracht.
Das Vorgangspassiv verwendet man, wenn man eine Handlung betonen will
(Was passiert?). Wer die Handlung ausübt, ist nicht so wichtig oder unbekannt. Die
wichtigsten Informationen der Beispielsätze sind also, dass jemand angefahren wurde, man ihm einen Verband angelegt hat und der Mann jetzt ins Krankenhaus gefahren wird. Wer den Mann angefahren hat, wer ihm den Verband angelegt hat und wer
ihn ins Kran kenhaus fährt, ist in diesem Fall nic ht so wichtig oder nicht bekannt.
Mit dem Zustandspassiv beschreiben wir den Zustand nach einer Handlung.
Beispiel: Er ist verletzt.
Während der Hand l u ng wur de der Man n v erletzt – jetzt ist e r verletzt.
5.1. Zeiten im Vorgangspassiv.
Soll man ein V erb im Passi v verwenden, benötigt man die konjugierte Form von
werden und das Partizip II des Vollve rbs.
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