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Немецкий язык в профессиональной коммуникации энергетиков. Учебное пособие.pdf
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8.2. Der Nebensatz kann nicht alleine stehen; er ist einem anderen Teilsatz un-
typische
Ihm fällt Ma the leicht, wohinge-
Finalsatz
Zweck
damit
Sei ruhig, damit ich schlafen kann.
Kausalsatz
Grund
da, weil
Da er krank war, blieb er zu Hause.
Konditionalsatz
Bedingung
falls, wenn
Wenn du willst, kannst du gehen.
Er hatte so viel gelernt, dass er
tergeordnet, von dem er durch ein Komma getrennt ist. Der finite Verb steht im Deut­schen am E nde des Nebensatzes.
Beispiel: Ich weiß nicht, ob er dir hilft. Bei vorangestellten Nebensätzen beginnt der Hauptsatz mit dem finiten Verb
(weil der Nebensatz die 1. Position einnimmt).
Beispiel: Ob er dir hilft, weiß ich nicht.
Typen von Nebensätzen
AdverbialsatzAttributsatzSubjektsatzObjektsatz
Unterscheidung von Nebensätzen nach ihrer Verknüpfung mit anderen Satzteilen:
Infinitivsatz KonjunktionalsatzPartizipialsatzRelativsatz
8.2.1. Adverbialsätze werden normalerweise mit einer untergeordneten Kon-
junktion (Subjunktion) eingeleitet. Man unterscheidet verschiedene Arten von adver­bialen Nebe nsätzen.
Typ Bedeutung
Beispiel
Konjunktion
Adversativsatz Gegensatz wohingegen
gen ich keine Ahnung von Mathe habe.
Konsekutivsatz Folge dass, sodass
die Prüfung nicht fürchten musste.
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Typ Bedeutung
typische
etwas zum
Sie gingen baden, obwohl
wo, woher,
Wo sie ihren Urlaub verbringen,
Art und
Er bereitete sich auf den Marathon
nachdem,
Bevor wir sie besuchen, m üssen
Beispiel:
, ist sehr lustig.
, studiert in meiner Gruppe.
Konjunktion
Beispiel
Konzessivsatz
Trotz
obwohl
das Wasser eiskalt war.
Lokalsatz Ort
Modalsatz
wohin
indem
Weise
ist es sehr wa rm.
vor, indem er täglich trainierte.
Temporalsatz Zeit
bevor, seit
wir noch ein Geschenk kaufen.
8.2.2. Attributsätze machen nähere Angaben zu einem Subjekt oder Objekt. At-
tributsätze erfragt man mit „Welcher/Welche/Welches/Welchen/Welchem?“. Nor- malerweise handelt es s ic h hierbei um Relativsätze.
Beispiel: Das ist der Mann, den ich gesehen habe. (Welcher Mann?) Kaufst du den Hut, der dir so gefällt? (Welchen Hut?) Hilf bitte dem Mädchen, das dort sitzt! (Welchem Mädchen?) Wir gedenken der Opfer, die gestorbe n si nd. (Welcher Opfer?)
Mit einem Relativsatz können wir zusätzliche Informationen geben, ohne einen neuen Satz z u beginnen. Im Deutschen stehen Relativsätze immer in Kommas.
Das sind die Freunde, mit denen ich viel Zeit ver- bringe. Peter, den ich schon ewig kenne Paul, der eine Brille trägt Linda, deren Lächeln bezaubernd ist, kann toll tanzen.
Relativsätze enthalten Zusatzinformationen zu einem Nomen/Pronomen. Nor­malerweise stehen sie direkt hinter dem, worauf sie sich beziehen – das kann am En­de des Hauptsatzes oder mitten im Satz sein.
Nominativ: Paul, der eine Brille trägt, geht in meine Klas se.
(Toni trägt e ine Brille. – Wer?)
Genitiv: Linda, deren Lächeln bezaubernd ist, kann toll tanzen.
(Lindas Lächeln ist bez aubernd. – Wessen Lächeln?)
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Dativ: Das sind die Freunde, mit denen ich viel Zeit verbringe.
Nominativ
Genitiv
Dativ
Akkusativ
maskulin (m)
der/welcher
dessen
dem/welchem
den/welchen
feminin (f)
die/welche
deren
der/welcher
die/welche
neutral (n)
das/welches
dessen
dem/welchem
das/welches
Plural (pl)
die/welche
deren
denen/welchen
die/welche
(Mit den Fre unden verbringe ich viel Zeit. – Mit wem?) Akkusativ: Peter, den ich schon ewig kenne, ist sehr lust ig. (Bodo kenne ich schon ewig. – Wen?)
Relativsätze bilde n wir im D eutschen m it Relativpronomen oder Relativadverbien.
Relativpronomen werden normalerweise flektiert, das heißt: sie passen sich in
Zahl und Ges chlecht dem Nomen an, auf das sie sich be z iehen (Ausnahmen: was).
Welchen Fall man verwendet, hängt davon ab, ob das Relativpronomen im Rela­tivsatz ein Subjekt oder ein Objekt ersetzt. Man muss aber beachten, dass man im Re­lativsatz häufig einen anderen Fall verwenden muss als im H auptsatz.
Beispiel: Peter, den ich schon ewig kenne, ist sehr lustig. Peter ist sehr lustig. (Wer? – Nominativ im Hauptsatz) Peter kenne ich schon ewig. (Wen? – Akkusativ im Relativsatz)
In der Alltagssprache verwendet man normalerweise die Relativpronomen der/die/das. Fü r welcher/welche/welches entscheidet man sich meist, um Wiederho­lungen des gleich e n W orte s zu vermeiden.
Beispiel: Das ist die Frau, die die Post austrägt. besser: Das ist die Frau, welche die Post austrägt.
Vor dem Rela tivpronomen kann eine Pr ä position ste hen.
Beispiel: Das sind die Freunde, mit denen ich viel Zeit ve rbringe.
Das Relativpronomen was bezieht sich normalerweise auf ein Indefinitprono­men (alles, nichts, manches, vieles), gilt aber nicht für Personen (jeder, nieman d, …).
Beispiel: Alles, was er sagt, ist wahr. (aber nicht: Jed er, was ihn kennt …, son- dern: Jeder, der ihn kennt …)
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Relativadverbien ändern ihre Form nicht. Oft beziehen sie sich auf einen gan-
zen Satz. Zu den Relativadverbien zählen zum Beispiel: wo, womit, wofür, w orüber.
Beispiel: Ich warte dort, wo wir uns immer treffen. Dann geschah etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Christian unterstützte mich, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Sybille besuchte uns, worüber wir uns sehr freuten.
8.2.3. Das Subjekt oder Objekt in einem Satz ist normalerweise ein Nomen o-
der Pronomen. Es gibt im Deutschen aber auch Fälle, in denen ein Nebensatz die Stellung eines Subjekts oder Objekts einnimmt.
Der Objektsatz ist ein Nebensatz, der ein Objekt (Genitiv-, Dativ- oder Akku­sativobjek t) ersetzt. Objektsätze erfragt man mit „Wessen/Wem/Wen/Was?“.
Beispiel: Er ist sich bewusst, dass seine Tat Konsequenzen hat. (Wessen ist er sich bewusst? – Genitivobjekt) Ich helfe, wem ich will. (Wem/Was helfe ich? – Da­tivobjekt) Ich sehe nicht, wer da kommt. (Wen/Was sehe ich nicht? – Akkusativobjekt) Ich wollte, dass er bleibt. (Was wollte ic h? – Akkusativobjekt)
Der Subjektsatz ist ein Nebensatz, der ein Subjekt ersetzt. Subjektsätze erfra­gen wir mit „Wer/Was?“.
Beispiel: Wer fleißig lernt , wird belohnt. (Wer/Was wird belohnt?) Es ist doch klar, dass ich dir helfe. ( Wer/Was ist klar?)
8.2.4. Infinitivsätze verwendet man nach bestimmte n Wörtern und Wendungen.
Beispiel: vorhaben → Ich habe vor, mit dem Tennis spielen zu beginnen.
Meistens stehen die Infinitivsätze hinter dem Hauptsatz, sie können aber auch am Satzanfang stehen.
Beispiel: Wie ein Profi zu spielen, ist nahezu unmöglich.
Infinitivsätze beziehen sich normalerweise auf das Subjek t im Hauptsa tz.
Beispiel: Sie müssen erst e inmal lerne n, den Ball z u treffen.
Es gibt aber auch Wörter/Wendungen, bei denen sich der Infinitivsatz auf das Objekt bezieht.
Beispiel: empfehlen → Ich empfehle Ihnen, einen Schläger für Anfänger zu nehmen.
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Will man das Ziel einer Handlung ausdrücken, verwendet man um zu. In diesem
Fall bezieht sich der Infinitivsatz immer auf das Subjekt.
Beispiel: Ich bin gekommen, um mir einen guten Tennisschläger zu kau fen. Um
so gut zu werden, haben die Profis viele Jahre lang jeden Tag trainiert.
Infinite Verbformen stehen in deutschen Sätzen immer am Ende. Der Infinitiv
des Verbs bildet mit der Erweiterung zu eine Einheit, deshalb stehe n beide am Ende des Infinitivsatzes.
Beispiel: Ich kann bald wie ein Profi spielen. → Ich hoffe, bald wie ein Profi spielen zu können. Kaum jemand spielt wie ein Profi. → Wie ein Profi zu spielen, ist nahezu unmöglich.
Verwenden wir um zu, steht das Wort um jedoch am Anfang des Infiniti vsatzes.
Beispiel: Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.
Bei zusammengesetzten Verben, die trennbar sind, steht zu zwischen den beiden Teilen des Verbs.
Beispiel: anziehen → anzuziehen; kennenlernen → kennenzulernen
Es gibt bestimmte Wörter und Wendungen, nach denen wir sehr oft einen In­finitivsatz verwenden. Der Infinitivsatz kann sich dabei auf das Subjekt oder Objekt im Hauptsatz beziehen oder auf eine unpersönliche Wendung.
A. Infinitivsatz bezieht sich auf das Su bjekt.
Bezieht sich der Infinitivsatz auf das Subjekt im Hauptsatz, führt das Subjekt auch die Handlung im Inf initivsatz aus.
Beispiel: Die Tennissc hülerin muss lernen , den Ball zu treffen. Die Tennis schü- lerin muss de n Ball treff en.
Einfache Verben: beabsichtigen, behaupten, beschließen, dazu beitragen, dazu neigen, dazu tendieren, drohen, geloben, glauben, hoffen, jemandem anbieten, lernen, planen, schwören, vereinbaren, vorhaben, vergessen, versäumen, versprechen, versu­chen, vorhaben, vortäuschen, vorziehen, wage n, zögern.
Beispiel: Die Kundin beabsichtigt, mit dem Tennisspielen zu beginnen.
Sie hofft, bald wie ein Profi spielen zu können.
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Reflexive Verben: sich bereit erklären, sich daranmachen, sich entscheiden,
sich erinnern, sich leisten (Dativ), sich sehnen, sich trauen, sich verpflichten, sich wagen (Dativ), sic h we ige rn
Beispiel: Der Ve rkäufer macht sich daran, die Kundin zu beraten. Ich kann es
mir nicht leisten, bei einem berühmten Tennisspieler zu trainieren.
Adjektive und als Adjektiv verwendete Partizipien: bemüht, bestrebt, beun-
ruhigt, entschlossen, enttäuscht, erfreut, erleichtert, froh, traurig, überras cht
Beispiel: Die Kundin ist entschlossen, bald wie ein Profi zu spielen. Der Ver-
käufer ist überrascht, das zu hören
Wendungen mit Nomen: die Absicht haben, das Angebot machen/annehmen,
in Betracht ziehen, die Drohung aussprechen, die Entscheidung treffen, den Ent­schluss fassen, die Hoffnung haben, die Neigung haben, die Notwendigkeit sehen, die Vereinbarung treffen, das Versprechen geben, den Versuch unternehmen, Vorberei­tungen treffen
Beispiel: Ich habe die Absi cht, bald so gut wie ein Profi zu spielen. Sie hat die
Neigung, sehr ehrgeizig zu sein.
B. Infinitiv satz bezieht sich auf das Objekt.
Bezieht sich der Infinitivsatz auf das Objekt, soll das Objekt aus dem Hauptsatz
die Handlun g im Infiniti vsatz ausführen.
Beispiel: Der Trainer bringt der Tennisschülerin bei, den Ball zu treffen.
Die Tennisschülerin soll den Ball treffen.
Verben mit Akkusativobjekt: bitten, dazu bringen, einladen, ermutige, erin-
nern, lehren, überreden, überzeugen, veranlassen, warne n, zwingen.
Beispiel: Die Kundin bittet den Verkäufer, sie zu beraten. Der Verkäufer hat
die Kundin überredet, einen Schläger für Anfänger zu kaufen.
Verben mit Dativobjekt: befehlen, beibringen, empfehlen, ermöglichen, erlau-
ben, gelingen, gestatten, helfen, leichtfallen, raten, verbieten.
Beispiel: Ein Freund will mir beibringen, Tennis zu spielen. Der Verkäufer rät
der Kundin, einen Schläger für Anfänger zu nehmen.
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C. Infinitivsatz bezieht sich auf eine unpersönliche Form .
Beispiel:
Sobald alle Gäste ausgestiegen
Die folgenden Adjektive verwenden wir normalerweise mit der unpersönlichen Form es (im Sinne von man): egoistisch, gerecht, klug, kompliziert, leicht, mutig, schwierig, si n nlos, tr aur ig, una n ge ne hm, unhöflich, unmöglich.
Beispiel: Es ist nahe zu unmöglich, wie ein Profi zu spielen. Man kann nicht wie ein Profi sp ielen.
8.2.5. Konjunktionalsätze sind Nebensätze, die mit einer untergeordneten Kon-
junktion (Subjunktio n) eingeleitet werden.
Der Bus hält vor dem Hotel, damit
die Gäste au ssteigen.
sind, lädt der Fahrer das Gepäck aus.
Der Fahrer parkt den Bus, nachdem alle Gäste ein Zimmer haben.
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Wann verwendet man im Deutschen Konjunktiona lsätze?
Konjunktionalsätze leiten wir mit folgenden Subjunktione n ein:
als, bevor, bis, da, damit, dass, ehe, falls, indem, nachdem, ob, ob­gleich/obschon/obwohl, seit, seitdem, sobald, sodass, sofern, solange, sooft, soweit, soviel, wäh re nd, weil, wenn, wie, wohingegen.
Bildung
Ein Konjunktionalsatz beginnt mit einer Subjunktion. Nach einer Subjunktion ändert sich der Satzbau. Nach der Subjunktion steht das Subjekt, das finite Verb steht aber am Satzende.
Subjunktion + Subjekt + … + finites Verb am Satzende
Beispiel:
Der Fahrer parkt den Bus, nachdem jeder Gast ein Zimmer hat.
nachdem (Subjunktion), jeder Gast (Subjekt), ein Zimmer (Objekt), haben (fini-
tes Verb)
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Was ist ein Konditional satz?
Mutter: „Markus, ich will heute Nachmittag einen
Mutter: „Markus, kannst du mir beim Kuchenba-
Wenn ich Zeit hätte, würde ich dir
Mutter: „Jetzt ist der Kuchen fertig. Du wolltest
Ein Konditionalsatz (Bedingungssatz) ist ein mit „wenn“ eingeleiteter Neben­satz. Er drückt aus, dass eine Handlung nur unter einer bestimmten Bedingung statt­findet bzw. unter einer anderen Bedingung stattgefunden hä tte.
Hier lernst du, Konditionalsätze für reale und irreale Bedingungen zu bilden und zu untersch e iden. Dein Wissen kannst du anschlie ßend in den Übungen test en.
Beispiel:
Kuchen bac ken. Kannst d u mir helfen?“
Markus: „Wenn ich heute Nachmittag Zeit habe, helfe ich dir.
cken helfen?“
Markus: „ helfen. Aber ich muss noch Hausaufgaben machen.“
mir doch helfen!?“
Markus: „Wenn ich Zeit gehabt hätte, hätte ich dir geholfen. Aber meine Hausaufgaben …“
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Welche Zeitform verwendet man im Konditionalsatz?
Welche Zeitform wir im Konditionalsatz und im Hauptsatz verwenden, ist ab­hängig davon, ob es sich um eine reale oder eine irreale Bedingung handelt. Die Be­dingung (also die Kondition) steht im Nebensatz (dem Konditionalsatz) und wird mit wenn eingeleitet.
Nehmen wir „Zeit haben“ als Beispiel für die Bedingung und schauen wir uns den Unterschied für reale Bedingungen sowie für irreale Bedingungen in der Gegen­wart und Vergangenheit an.
Reale Bedin gung
Wenn wir ausdrücken wollen, dass die Bedingung möglicherweise erfüllbar ist, sprechen wir von einer realen Bedingung. (Vielleicht habe ich später Zeit.) In diesem Fall verwenden wir in beiden Satzteilen Präsens.
Beispiel: Wenn ich Zeit habe, helfe ich dir.
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Irreale Bedingung in der Gegenwart
Wenn wir schon wissen, dass die Bedingung jetzt/später nicht erfüllbar ist, spre­chen wir von einer irrealen Bedingung. (Ich habe jetzt/später keine Zeit.) In beiden Satzteilen verwenden wir Konjunktiv II für Situationen in der Gegenwart (oder die
würde-Form).
Beispiel:
Wenn ich (je tzt/später) Zeit hätte, würde ic h dir helfen.
Wenn ich (je tzt/später) Zeit hätte, hülfe/hälfe ich dir.
Irreale Bedingung in der V er gangenheit
Wenn es sich um eine Bedingung handelt, die in der Vergangenheit nicht erfüllt wurde, sprechen wir von einer irrealen Bedingung in der Vergangenheit. (Ich hatte keine Zeit.) In beiden Satzteilen verwenden wir Konjunktiv II für Situationen in der Vergangenheit.
Beispiel: Wenn ich Zeit geha bt hä tte, hätte ich dir geholfen.
Anmerkungen zum Satzbau bei Kond itio n al s ät zen
Die Bedingung (Zeit haben) steht im Nebensatz und beginnt mit wenn. Wenn ist eine Subjunktion – das finite Verb muss am Ende des Teilsatzes stehen. (siehe Liste Konjunktionen und Satzbau).
Beispiel:
Wenn ich Zeit habe, …
Wenn ich Zeit hätte, …
Wenn ich Zeit gehabt hätte, …
Die von der Bedingung abhäng ige Handlung (helfen) steht im Hauptsatz. Wenn ein Satz mit einer Bedingung (Nebensatz) beginnt, steht das Subjekt des Hauptsatzes hinter dem finiten Verb.
Beispiel:
Ich helfe dir, wenn ich Zeit habe.
→ Wenn ich Zeit habe, helfe ich dir.
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Konditional s ätz e oh n e wenn
Im Deutschen verwenden wir Konditionalsätze am Satzanfang gelegentlich auch
ohne wenn.
Beispiel:
Habe ich Zeit, helfe ich dir. Hätte ich Zeit, würde ich dir helfen. Hätte ich Ze it gehabt, hätte ich dir geholfen.
Steht der Konditionalsatz aber hinter dem Hauptsatz, können wir wenn nicht
weglassen.
Beispiel:
Ich helfe dir, wenn ich Zeit habe. (nicht: Ich helfe dir, ich Zei t habe.)
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