Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

О музыке и мире по-немецки. Учебное пособие

.pdf
Скачиваний:
2
Добавлен:
07.09.2026
Размер:
1 Мб
Скачать
☆
Музыкальные эпохи
84. а) Прочитайте и переведите слова:
dauern
sogenannte
betrachten als
sich entwickeln
der Umkreis
entstehen
der Wechsel
bezeichnen
auftreten
ausbilden
б) прочитайте и переведите текст:
Barockmusik
Die Periode der Barockmusik in der europäischen Kunstmusik dauert vom Beginn des 17. bis etwa zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Diese Periode
einerseits … andererseits dienen üblich beruhen auf die Verwendung gebräuchlich veraltet der Meilenstein die Wiederentdeckung
heißt auch das Generalbasszeitalter. Sie zählt heute zur sogenannten Alten
Musik.
Der Beginn des musikalischen Barocks wird durch die Einführung
des Generalbasses in den Kompositionen Claudio Monteverdis markiert.
Oft werden Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel als
Vollender des musikalischen Barocks betrachtet. Bei den Bachsöhnen und
ihrem Umkreis entwickelte sich ab den 1730er Jahren der so genannte
empfindsame Stil, der über die Vorklassik der Mannheimer Schule zur Wiener Klassik mit Haydn und Mozart führte.
Während des Barocks emanzipierte sich die Instrumentalmusik von
dem Gesang. Es entstand das Concerto grosso, das den Wechsel zwischen einer konzertierenden Sologruppe und Orchester bezeichnet. Anstelle der Solistengruppe tritt im Solokonzert ein einzelner Solist auf. Weitere musikalische Formen, die sich im Barockzeitalter ausbildeten, waren Suite, Fuge, Sonate, Kantate und Oratorium. Opern hatten im 18.
Jahrhundert eine sehr große Stelle. Einerseits dienten sie höfischer Repräsentation, andererseits waren sie – vor allem in Venedig – Volksspektakel. In Italien war es üblich, bekannte Arien in neue Opern zu
81
übernehmen. Bei Wiederaufführungen wurden Opern oft an Sänger
angepasst und Teile ausgetauscht.
Die musikalische Sprache und Melodienbildung beruhte auf einem System von Figuren, die menschliche Laune zu zeigen versuchten.
Die bereits im Mittelalter entstandene Polyphonie, also das
Zusammenklingen selbstständig geführter Melodielinien, fand breite
Verwendung im Barock. Oft wurde diese polyphone Struktur imitatorisch komponiert, beispielsweise in Fugen.
Viele der noch heute gebräuchlichen Instrumente wurden in der
Barockzeit entwickelt. Die barocken Formen dieser Instrumente unterscheiden sich im Klang von heutigen. Das Klangideal war anders, Instrumente sollten an die menschliche Stimme erinnern. Streichinstrumente und Holzblasinstrumente klangen leiser, weniger strahlend, dafür aber weicher und modulationsfähiger als heute.
Nach dem Ende des Barockzeitalters wurde Barockmusik als veraltet
gesehen und nicht mehr aufgeführt. Die Musik von Händel, die Oratorien, wurde auch Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgeführt. Zur gleichen Zeit begannen sich Musikliebhaber mit älterer Musik zu beschäftigen. Ein wichtiger Meilenstein für die Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bach war die Wiederaufführung der Matthäuspassion
durch Felix Mendelssohn-Bartholdy im Jahre 1829. Andere Komponisten mussten bis ins 20. Jahrhundert auf ihre Entdeckung warten, etwa Vivaldi, von dem man bis in die 1920er Jahre kaum mehr kannte als „Die vier Jahreszeiten“.
Heute, im 21. Jahrhundert, wird Barockmusik oft in der so genannten
historischen Aufführungspraxis interpretiert. Heute werden weltweit ähnlich viele Tonträger der Alten Musik wie der klassischen Musik
verkauft.
в) являются ли следующие утверждения верными?
1) Die Periode der Barockmusik dauerte von dem 17. Bis dem 19.
Jahrhundert.
2) Die Barockmusik begann mit J.S. Bach.
3) In Italien der Barockperiode verwendete man dieselben Arien in
vielen Opern.
4) Viele heutige Instrumente entstanden in der Barockzeit.
5) Die Barockinstrumente klangen genauso wie heute. 82
6) F. Mendelssohn-Bartholdy machte viel für Wiederentdeckung der
Barockmusik.
85. Прочитайте текст и ответьте на вопросы:
Die Wiener Klassik
Die Wiener Klassik ist eine Stilrichtung der europäischen
Kunstmusik. Zu ihr gehören vor allem Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus
Mozart, Ludwig van Beethoven und teilweise Franz Schubert.
Die drei großen Komponisten der Wiener Klassik vereint die Beherrschung der unterschiedlichsten Musikarten und Kompositionsweisen vom Volkslied bis zur barocken Polyphonie. Charakteristisch für ihr Schaffen sind obligates Akkompagnement, durchbrochener Stil und motivisch-thematische Arbeit.
Der durchbrochene Stil, ist eine Kompositionstechnik, die vor allem in der sinfonischen Musik Verwendung findet und besonders zur Zeit der
Wiener Klassik populär war. Durchbrochener Stil bedeutet, dass sich einzelne Instrumente oder Instrumentengruppen im Orchester während der
Darstellung einer Melodielinie wechseln. Durch diesen Wechsel entsteht jeweils eine neue Klangfarbe, die Melodie als Ganzes bleibt jedoch erhalten.
Das obligate Akkompagnement bedeutet, dass die Komponisten zunehmend begannen, die Begleitung ihrer Werke genau zu notieren und zu instrumentieren - zuerst in der Kammermusik und im Lied.
Die motivisch-thematische Arbeit bezeichnet, dass ein Musikstück aus wenigen Themen oder Motiven entwickelt wird.
Diese Verfahren werden in nahezu allen Gattungen verwendet,
nachdem sie hauptsächlich in der Kammermusik (Streichquartett) und in
der Orchestermusik (Sinfonie) vornehmlich von Joseph Haydn entwickelt worden sind. Auch in der Oper (z. B. bei Mozart) und in der geistlichen Musik (z. B. bei Beethoven) bestimmen sie die Faktur des Komponierten. Die Instrumentalmusik wurde durch die Wiener Klassiker zur autonomen Kunst.
1) Was ist die Wiener Klassik?
2) Welche charakteristischen Besonderheiten hat die Musik der
Wiener Klassik?
83
3) Welche Genres sind für diese Periode typisch?
86. а) Прочитайте и переведите слова и выражения:
der Traum
die Welt
weiter
die Quelle
der Held
erzählen
die Kraft
die Fähigkeit
der Grund
б) прочитайте и переведите текст:
Musik der Romantik
Für die romantische Musik des 19. Jahrhunderts waren vor allem
Themen aus Traum- und Fantasiewelten wichtig. Weitere Text- und
Themenquellen für die Musik der Romantik sind Sagen oder Balladen über
gründlich
auf Grund die Dichtung
sich beschäftigen schöpfen der Schöpfer
sich entwickeln beeindrucken einsätzig
Mystik, Helden und Natur. Charakteristisch für die Musik der Romantik ist ihre erzählende Kraft, ihre Fähigkeit mit Bildern aus der Natur, der
Literatur und der Sagenwelt zu assoziieren. Die Komponisten der
Romantik haben sich gründlich mit der Dichtung, der Philosophie und den politischen Idealen ihrer Zeit beschäftigt. Die Schöpfer der romantischen Musik schrieben vor allem kurze Klavierstücke und Lieder. Andere für
diese Zeit typische Formen in der Musik waren die Symphonie, der romantische Liederzyklus und das lyrische einsätzige Charakterstück.
Die deutsche Oper der Romantik wurde auf Grund des klassischen
Singspiels zum monumentalen Musikdrama wie "Der Freischütz" oder "Lohengrin". Auch die italienische und die französische Oper entwickelten
sich weiter. Solche Werke wie "Nabucco" und "Carmen" beeindruckten
durch mitreißenden Rhythmus, kraftvolle Melodien und ergreifende
Handlung.
в) ответьте на вопросы:
1) Welche Themen waren für die romantische Musik wichtig?
2) Welche musikalischen Formen waren in dieser Zeit aktuell? 84
3) Welche Komponisten der Romantik kennen Sie?
4) Welche von ihnen schufen vokale Musik?
5) Haben sie romantische Musik gespielt?
87. Прочитайте и переведите текст:
Neue Musik
Neue Musik ist eine Gruppe unterschiedlicher Strömungen der Musik von etwa 1910 bis zur Gegenwart. Ihr Schwerpunkt liegt in Kompositionen der Musik des 20. Jahrhunderts. Sie ist insbesondere durch – teils radikale – Erweiterungen der klanglichen, harmonischen, melodischen, rhythmischen Mittel und Formen charakterisiert. Für sie ist
die Suche nach neuen Klängen, neuen Formen oder nach neuartigen
Verbindungen alter Stile typisch.
Der wichtigste Schritt im Sinne der Neuorientierung der musikalischen Sprache wurde im Bereich der Harmonik gemacht, nämlich
die Tonalität schrittweise aufgegeben. Die Tendenz, immer komplexere Akkordbildungen zu verwenden, führt bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts in harmonische Bereiche, die sich mit der Dur-Moll-Tonalität nicht mehr eindeutig erklären lassen – ein Prozess, der schon bei Wagner und Liszt seinen Anfang nimmt. Hieraus zieht Arnold Schönberg mit seinen Schülern Alban Berg und Anton Webern die planvollste
Konsequenz, die in der Formulierung (1924) der Methode der
„Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“
(Dodekaphonie) gipfelt. Diese atonalen Kompositionsregeln stellen den
Komponisten ein Handwerkszeug zur Verfügung, das die Prinzipien der Tonalität zu vermeiden hilft. Die Bezeichnung als „Zweite Wiener Schule“ in Analogie zur „Ersten Wiener Schule“ (Haydn, Mozart, Beethoven) verrät schon die Sonderstellung dieser Komponistengruppe.
Zur Vermeidung der klassisch-romantischen musikalischen Formen
wählte man nun für die Neue Musik teilweise freie (Rhapsodie, Fantasie), oder neutrale (Konzert, Orchesterstück) Bezeichnungen, oder selbstgewählte, mitunter extrem kurze, aphoristische Formen (Webern, Schönberg). Andere hielten an alten Formen fest, obwohl ihre Werke
selbst dieses Konzept die tradierten Formvorstellungen mit neuen Inhalten füllen.
85
Eine musikalische Quelle, deren Potential ebenfalls zu Experimenten genutzt wurde ist die Folklore. Das Werk von Béla Bartók ist hier vorbildhaft, sein neuartiger Stils durch die systematische Auseinandersetzung mit der Folklore des Balkans gebildet wurde. Die rhythmischen Komplexitäten, die es in der slawischen Folklore besonders viel gibt, hat auch Igor Strawinsky in seinen frühen Ballettkompositionen verwendet.
Strawinsky ist es auch, der in den 1910er Jahre seinen Kompositionsstil nun in eine Richtung fortentwickelt, die beispielgebend
für den Neoklassizismus wird. In Frankreich traten verschiedene junge Komponisten auf den Plan, die sich einer ähnlichen betont antiromantischen Ästhetik verschrieben. Um den kauzigen Erik Satie
bildete sich die Groupe des Six, deren führender Theoretiker Jean Cocteau war. In Deutschland ist Paul Hindemith der prominenteste Vertreter dieser Richtung. Den Vorschlag, sich zur Erneuerung der musikalischen Sprache des musikalischen Formenkanons, etwa des Barock, zu bedienen, war
bereits von Ferruccio Busoni in seinem Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst unterbreitet worden. Im Frühjahr des Jahres 1920 formulierte
Busoni diesen Gedanken erneut in einem Aufsatz mit dem Titel Junge Klassizität.
Die zunehmende Industrialisierung bringt die Technikbegeisterung und Maschinenästhetik mit. Somit kommen die verschiedenen technischen Innovationen, wie die Entwicklung der Rundfunktechnik, der Tonfilm und die Tonbandtechnik in den musikalischen Bereich. Diese Innovationen machen auch die Entwicklung neuer elektrischer Spielinstrumente möglich. Wichtig sind hier Lew Termens Thermenvox, Friedrich Trautweins Trautonium und die Ondes Martenot des Franzosen Maurice Martenot. Die neuen Instrumente und technischen Entwicklungen hatten ein musikalisch inspirierendes Potential, das erst Jahrzehnte später tatsächlich technisch realisiert werden konnten.
88. а) Ответьте на вопросы:
1) Was unterscheidet Jazz von anderen Musikrichtungen?
2) Wann und wo entstand Jazz?
3) Welche Jazzmusiker kennen sie? Welche Jazzkompositionen?
86
б) Прочитайте текст и составьте к нему 6 вопросов:
Deutscher Jazz
Kaum eine andere nationale Jazzszene Europas verfügt über eine
derartige Breite an Stilen und Traditionen: von Blues, Boogie und Dixieland über Swing, Bebop und Cool Jazz bis zu Jazzrock, Free Jazz und verschiedenen Mischformen von Jazz mit Neuer Musik, Weltmusik, HipHop, Ambient, Folklore und Popularmusik.
Jazz wird viel und vor allem live gespielt, von jungen Hochschulabsolventen wie von alten Hasen des Geschäfts. Er hat ein
großes und erfahrenes Publikum, eine ereignisreiche Geschichte und eine künstlerische Dynamik, die auch international geschätzt wird. Kurz: Jazz aus und in Deutschland hat inzwischen eine eigene Identität, die aus der
Historie ebenso resultiert wie aus der Ausbildungssituation, der Konzert­und Clublandschaft und die politische regionale Gliederung.
Jeder Jazzstandort hat seine stilistische Besonderheit. Frankfurt wurde von der Avantgarde-Schule um Albert Mangelsdorff und Heinz
Sauer geprägt. Hamburg gilt als Hauptstadt des Modern Mainstreams, in
Hannover fand einst der Acid Jazz seine Hochburg. Das bayerische
Weilheim ist für seine Synthese aus Postrock und Jazzavantgarde bekannt, Wuppertal ist ein Synonym für den Free Jazz. Berlin und Köln stehen für eine Fülle unterschiedlicher Jazz-Stile, doch all diese Zuordnungen sind nur Ausgangspunkte für eine erste Orientierung.
Vor allem in Berlin hat sich in den letzten Jahren eine internationale Szene etabliert, die über alle Stil-, Genre- und Generationsgrenzen hinweg durch subkulturellen Charme und zugleich kosmopolitische
Eigenständigkeit Maßstäbe setzt und den internationalen Vergleich mit New York und London nicht zu scheuen braucht. „Jazz - made in Germany“ ist daher mehr als nur ein Markenzeichen. Er ist von jeher auch
eine Option, eine Chance und eine Perspektive.
Ein dichter Teppich von Jazz-Festivals garantiert darüber hinaus den
Austausch der nationalen Jazzszene mit internationalen Künstlern. Der
Fokus reicht dabei vom Dixieland Festival Dresden über das Total Music Meeting Berlin, das sich der freien Improvisation verschrieben hat, bis zum MoersFestival, das neue Tendenzen aus Rock, Weltmusik und
Elektronik aufgreift. Auch das Ausbildungsangebot für Jazzmusiker ist in Deutschland vielfältig und differenziert. Derzeit 18 Musikhochschulen und Konservatorien bieten über alle Bundesländer verteilt Studiengänge für
87
Jazz an. Auf lokaler und schulischer Ebene wird darüber hinaus viel dafür
getan, angehende Musiker bereits im Kindesalter an den Jazz
heranzuführen.
Jazz in Deutschland wird nicht zuletzt von Musikern geprägt, die aus anderen Ländern kommen und mit ihren musikalischen Erfahrungen neue Impulse für Musiker von Flensburg bis Garmisch geben. Die
Variationsbreite und potenzielle Grenzenlosigkeit des Jazz sowie die damit verbundene Offenheit von Akteuren, Veranstaltern, Medien und Publikum
sind Faktoren, die Deutschland als Standort für Musiker aus der ganzen
Welt attraktiv machen.
89. а) Прочитайте текст:
50 Jahre mit den weltbesten Jazzmusikern
Das Jazzfest Berlin war und ist ein Magnet für Weltstars, viele Musiker sind mehrmals dort aufgetreten. Für Nachwuchskünstler ist es ein Sprungbrett. Hier gibt es einige Namen aus fünf Jahrzehnten Jazz.
Der Jazz-Papst
Joachim-Ernst Berendt (1922 - 2000): Musikjournalist, Autor,
Produzent. Er rief die "Berliner Jazztage" 1964 im Rahmen der jährlichen Berliner Festspiele ins Leben und war sieben Jahre lang künstlerischer
Leiter des Festivals. Mit dem "Jazzbuch" hat er ein Standardwerk verfasst,
das in viele Sprachen übersetzt wurde und immer wieder aktualisiert wird. Für Jazzfans gilt das Buch als "Jazz-Bibel".
Trompete: Miles Davis
1964 war Miles Davis bereits ein Superstar. Für sein Konzert in
Berlin am 25. September brachte er illustre Gastmusiker mit: Herbie Hancock (Klavier), Wayne Shorter (Saxophon), Ron Carter (Bass) und
Tony Williams (Schlagzeug). Hier entstand die legendäre Platte "Miles in Berlin", die erste Aufzeichnung der Band, die später als "Miles Davis's
Second Great Quintet" in die Jazzgeschichte einging.
Vocals: Sarah Vaughan
Die Grande Dame des Jazz betörte ihr Publikum mit ihrer tiefen
rauchigen Stimme, die sie in Songs wie "Lullaby of Birdland" oder
88
"Misty" bis in höchste Höhen hinaufschrauben konnte. Festival-Chef Berendt konnte sie zwei Mal nach Berlin holen: 1967 und 1969. Für
schwarze US-Musiker war das Berliner Festival in den 60ern ein Geschenk: Sie konnten dort unbehelligt von Rassenhass frei auftreten.
Vibraphon: Lionel Hampton und Milt Jackson
Zweifellos die beiden berühmtesten Jazzmusiker an diesem
Instrument. Joachim Ernst Berendt nannte Hampton einen "Vulkan an
Vitalität". Das zeigte der Musiker auch bei seinen drei Auftritten in Berlin.
Bei seinem letzten Konzert auf dem Jazzfest 1992 kam der zehn Jahre
jüngere Milt Jackson als Special Guest mit auf die Bühne. Die beiden hatten mächtig Spaß, was man auf dem Foto sehen kann.
Keyboards: Joe Zawinul
Er schrieb Songs für Miles Davis und Cannonball Adderley, prägte
viele Jahre lang die internationale Musikszene. Der berühmte Weather Report-Song "Birdland" stammt von ihm, er gehörte zu den wichtigsten Musikern des Fusion-Jazz, kreierte seinen eigenen Synthesizer-Sound. Klar, dass auch er mehrmals bei den Berliner Jazztagen mit dabei war: 1975 (mit Weather Report), 1985 (Foto) und 2005.
Posaune: Albert Mangelsdorff
Seinen ersten Auftritt beim Jazzfest Berlin hatte er 1964 als Gastsolist beim Max Greger Orchestra. Im Jahr darauf spielte er mit Klaus Doldinger zusammen. Und dann war er fast jedes Jahr dabei, das letzte
Mal zum 40. Jubiläum des Festivals 2004. Ein Jahr später starb er an Leukämie. Er war Deutschlands berühmtester Jazzposaunist und zählte zu den wichtigsten deutschen Jazzmusikern überhaupt.
Saxophon: Archie Shepp
Ein treuer Gast beim Festival. Zwischen 1967 und 2012 war er vier Mal dort, dieses Jahr kommt er wieder mit seinem charakteristischen Sound: rau, schroff, leidenschaftlich, auch zart und hingebungsvoll. Er war und ist viel unterwegs, bespielt so ziemlich jedes Festival und kann sein Publikum fesseln.
89
Vocals: Bobby McFerrin
1982 brachte Bobby McFerrin seine erste Platte heraus und trat mit
den Songs beim Berliner Jazzfest auf. Der Vokalkünstler konnte nicht nur
singen und hervorragend scatten, sondern auch Instrumente imitieren und verband seine verschiedenen Stile beim Singen. So war er seine eigene Band - ein Beatbox-Pionier. Weltbekannt wurde er 1988 mit seinem Song "Don't Worry, Be Happy".
Bandleader: Gil Evans
Eine Bigband und Free Jazz: Das wollte lange nicht zusammenpassen. Bis der kanadische Pianist Gil Evans kam und es einfach machte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Miles Davis, dessen Trompetenspiel Evans zu seinem speziellen Orchester-Sound inspirierte. Bei Evans klang es auch dann gut, wenn eine komplette Bigband frei spielte.
Introducing: Zentralquartett
Am 4. November 1990 trat das "Zentralquartett", die bekannteste Free-Jazz-Band der DDR, zum ersten Mal beim Berliner Jazzfest auf.. Zentralquartett-Pianist Ulrich Gumpert hatte kurz vorm Mauerfall 1989 das Werk "Die Engel" verfasst. Zum diesjährigen Jubiläum wird es auf
dem Jazzfest aufgeführt.
б) Ответьте на вопросы:
1) Wer wurde mit dem Song "Don't Worry, Be Happy" berühmt?
2) Welches Werk wird zum Jubiläum aufgeführt?
3) Wer war der erste Leiter des Festivals?
4) Welcher berühmter deutsche Jazzmusiker starb 2005 an
Leukämie?
5) Wer vereinigte die Ideen des Free Jazz und des Big Bands?
6) Warum war für die schwarzen Musiker das Festival in Berlin sehr
angenehm?
7) Welche legendäre Platte war im 1964 in Berlin aufgenommen?
8) Wer gehörte zu den wichtigsten Musikern des Fusion-Jazz?
9) Wie viele Male kam ein berühmter Saxophonist zum Berliner
Festival zwischen 1967 und 2012?
10) Welche Vibraphonisten haben zusammen sehr gern gespielt? 90