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О музыке и мире по-немецки. Учебное пособие

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07.09.2026
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Violinrepertoire eigentlich durch. Da hat man so seine Favoriten: Milstein, Oistrach, Grumiaux, vielleicht ein bisschen Heifetz, ein bisschen Perlman.
Danach habe ich fast ausschliesslich Klaviermusik gehört, und das ist nach
wie vor eine meiner grossen Leidenschaften. Es ist interessant, einen Mann
wie Pollini zu hören. Und zu beobachten, wie er bestimmte Stücke angeht – gerade wenn man versucht, als Streicher auf diese kompromisslose Art an Stücke heranzugehen. Als Streicher hat man ja die Eigenart, sich ein
bisschen Freiraum zu lassen, einfach weil das Instrument in ganz anderer
Weise körperbedingt ist. Aber ein Stück wie das Violinkonzert von Bartók
so anzugehen, wie es Pollini zusammen mit Claudio Abbado bei den Klavierkonzerten Bartóks getan hat – so etwas ist für mich enorm anregend.
б) сформулируйте основные темы интервью.
в) по вашему мнению, насколько важен инструмент для исполнителя?
124. а) Прочитайте интервью:
Interview mit Musiker Nico Walser erntet viel Lob für sein Neo-
Klassik-Album
Nico Walser, Musiker und Kabarettist aus Engelskirchen­Bellingroth, eröffnete 1997 auf der Hauptbühne das allererste Hurricane-
Festival. Jetzt erntet er für sein erstes Neo-Klassik-Album international gute Besprechungen. Mit ihm sprach Torsten Sülzer.
Herr Walser, was ist Ihre korrekte Berufsbezeichnung?
Ich habe 30 Jahre lang davon gelebt, auf der Bühne zu stehen und 80 bis 100 Konzerte im Jahr zu spielen, als Musiker und Musikkabarettist. Ich
mache seit einigen Jahren eine Bühnenpause, weil ich künstlerisch ein wenig Müdigkeit verspürt habe.
Dabei hatten Sie 2004 gerade den renommierten Quatsch-Comedy­Club-Preis gewonnen.
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Ja, es klingt vielleicht seltsam, aber irgendwie war mir das nach 30
Jahren alles zu viel Routine geworden. Ich brauchte Veränderung, und die
tut mir jetzt richtig gut.
Was hat sich geändert?
Nach der Geburt unseres Sohnes hat sich mein Arbeitsschwerpunkt
geändert. Ich habe mir als Mixing-Engineer und Bandcoach einen Namen gemacht. Ich mische Musik anderer Künstler und helfe mit, dass sie besser
klingt. Ich arbeite auch viel mit Newcomern zusammen.
In welchen Genres?
Ein Schwerpunkt ist Progressive Rock, der andere Liedermacher,
Singer/Songwriter und Musikkabarett. Zudem macht das alles Spaß, weil
ich mal nicht selbst im Mittelpunkt stehe, sondern der Vision eines Anderen zuarbeite.
Und das geht in Bellingroth?
Ja, es ist quasi Home-Office. Ich wollte kein abwesender Vater sein. Ich wollte nicht, dass mein kleiner Sohn, wenn er mich mal zu Gesicht bekommt, fragt: Wer ist das denn? Ich habe ein sogenanntes digitales Tonstudio. Bei mir kann also eine Band kein Schlagzeug oder Ähnliches aufbauen und einspielen. Ich bekomme die Aufnahmen zugeschickt.
Haben Sie denn schnelles Internet in Bellingroth?
Nee! (lacht). Nee.
Also bringt Ihnen der Briefträger die Musik ins Haus?
Tatsächlich ging das bis vor zwei Jahren immer per Post mit Daten­Sticks hin und her. Inzwischen nutze ich einen Anbieter, der auch bei
langsamer Internetverbindung stabil ist, so dass ich die aktuellen Aufträge übers Netz bekommen und versenden kann. Aber ich hoffe schon sehr,
dass es in den nächsten ein, zwei Jahren klappt mit dem schnellen Internet in Bellingroth. Andererseits: In Bellingroth schaue ich bei der Arbeit in
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den traumhaften Garten meiner Schwiegereltern, das ist auch inspirierend. Wer hat das schon?
Sie wohnen seit 2014 in Bellingroth. Haben Sie Kontakt zu anderen Künstlern in Oberberg?
Ja, hier gibt es viele aus ganz unterschiedlichen Sparten.
Schauspieler, Musiker, zum Beispiel Bernt Laukamp, der früher bei der WDR-Big-Band war und unter anderem als Veranstalter tätig ist. Und auch über meine Schwiegereltern Ingrid und Hans-Otto Müller, die bei Engelsart in Engelskirchen aktiv sind, habe ich Kontakte geknüpft.
Sie selbst haben Musikgeschichte geschrieben, als Sie 1997 mit Ihrer
Band „Weltempfänger“ das erste Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel auf der Hauptbühne eröffnet und unter
anderem Rammstein kennengelernt haben.
Hinter der Bühne hatten wir uns mit denen einen Trailer als
Garderobe geteilt. Die benahmen sich so furchtbar! Da war ich bereits 32,
und Rammstein im ähnlichen Alter haben sich immer noch geriert wie pubertierende Punks. Das war schon recht würdelos.
Jetzt haben Sie mit „ghosts of forsaken ships“ ein Neo-Klassik- Album veröffentlicht. Wie kam es dazu?
Eine Affinität zur klassischen Musik des 20. Jahrhunderts hatte ich
bereits als Teenager, damals zu meinen Punkzeiten. Vor zehn Jahren habe ich dann mehrere Leute für mich entdeckt, die ich großartig finde. Da tauchte zum ersten Mal der Begriff Neo-Klassik oder Post-Klassik auf, und ich dachte: Wow, das ist genau mein Ding! Die arbeiten symphonisch, haben aber Elektronik-Elemente mit drin, und teilweise hat es was von
Filmmusik. Max Richter ist für mich einer der ganz Großen oder Nils
Frahm aus Berlin.
Ist das Album komplett in Bellingroth entstanden?
Ja. Ich war auch mit meinem Handy-Rekorder unterwegs und habe alles Mögliche aufgenommen. Die Klänge, die ich hier auf dem Land
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finde, baue ich in meine Instrumentalstücke ein. Mein Schwiegervater, der
sich hier gut auskennt, hat mir zum Beispiel gesagt, wo ich in Kaltenbach den Specht aufnehmen kann. Der Specht ist nun auf dem Album zu hören.
Und das murmelnde Bächlein, das man auch hört?
Ich habe in Ründeroth die Agger aufgenommen. Und die Schwimmgeräusche sind aus einem Weiher, da bin ich quasi um das Aufnahmegerät herumgeschwommen.
Und wie kam ihr Album jetzt zu der Rezension im amerikanischen XLR8R-Magazin?
Ich hab’s online an relevante Musikmagazine und Blogs bemustert
und wollte gucken, was passiert. Ob eine Rezension erscheint oder nicht,
ist glaube ich auch einfach Glück. Den Journalisten vom XLR8R hat das
Album nachts erreicht, der hat das dann nebenbei laufen lassen. Und das Tolle ist: Der XLR8R ist zumindest in den USA ein namhaftes Magazin.
Wenn man erst mal so einen Anker geschlagen hat, gucken natürlich auch andere Magazine hin. Das ist für mich nun ein Türöffner.
Merken Sie schon, dass das funktioniert?
Ja. Ich habe das Album bei Bandcamp im Internet veröffentlicht und ich kann nachsehen, woher die Hörer kommen. Und als das im XLR8R
erschien, habe ich – mit einem Tag Versatz – direkt einen Riesensprung in der Statistik gehabt, mit Aufrufen aus USA und Kanada.
Ist das Album live aufführbar?
Ich weiß es noch nicht. Ich drehe gerade kurze Videofilme zu den Stücken, in und um Bellingroth. Das wäre auch ein Weg, es auf die Bühne zu bringen. Mich nur ans Klavier zu setzen, dafür bin ich als
Konzertpianist nicht gut genug.
б) сформулируйте основные темы интервью.
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125. а) Прочитайте общую информацию об одном из немецких
оркестров:
Das Gürzenich-Orchester Köln zählt heute im Konzert- wie im Opernbereich zu den führenden Orchestern Deutschlands. Als Ensemble der Oper Köln, wo es an bis zu 160 Vorstellungen im Jahr mitwirkt, trägt es maßgeblich zum Erfolg eines Hauses bei, dessen internationaler Rang sich seit Jahren in hochkarätigen Aufführungen manifestiert. Im Opernhaus am Offenbachplatz haben das Gürzenich-Orchester und die Oper Köln mit bedeutenden Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer
Werke von sich Reden gemacht, darunter Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann. Seit der Eröffnung 1986 ist das Gürzenich-Orchester eines der beiden Hausorchester der Kölner Philharmonie, wo es jede Saison in
rund 50 Konzerten mehr als 100.000 Konzertbesucher empfängt.
б) Прочитайте короткие интервью музыкантов этого оркестра:
Cornelie Bodamer-Cahen
Haben Sie einen Lieblingskomponisten?
Es sind sehr viele, und ich würde Ihnen ungern eine Reihenfolge geben.
Welches Instrument würden Sie spielen, wenn nicht Geige?
Trompete, da ich das als Kind gespielt habe und finde, dass man mit
einem Blechblasinstrument besonders toll Gefühle ausdrücken und in
verschiedenen Genres zu Hause sein kann.
Für welches Genre interessieren Sie sich noch?
Jazz ist meine zweite Leidenschaft.
Welches Konzert haben Sie sich zuletzt angehört und wie hat es
Ihnen gefallen?
Zuletzt sah ich die konzertante Aufführung von „Il Trovatore“ unter
Markus Stenz in der Philharmonie und war besonders begeistert von der Sopranistin Anja Harteros als „Leonora“.
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Welches Konzert mit dem Gürzenich-Orchester Köln ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Vor allem in Erinnerung geblieben sind mir die Konzerte, in denen mein Mann Daniel Cahen, er war Solo-Cellist des Gürzenich-Orchesters von 1977 bis 2007, Solo gespielt hat. Ich war meistens aufgeregter als er
selbst. Genauso die Konzerte mit Kurt Sanderling, Günther Wand, Erich
Leinsdorf und aktuell das letzte Konzert auf der Chinatour 2010 in Macao: Die 1. Sinfonie von Johannes Brahms in einem superben Konzertsaal.
David Gray
Haben Sie einen Lieblingskomponisten?
Neben einigen anderen ist Mozart mein liebster Komponist.
Welches Instrument würden Sie spielen, wenn nicht Schlagzeug?
Bevor ich Schlagzeug lernte, hatte ich lange Zeit Horn gespielt. Wäre es nicht zu einer gesundheitlichen Krise gekommen, würde ich mich
wahrscheinlich immer noch Horn spielen.
Für welches Genre interessieren Sie sich noch?
Wenn ich nicht gerade Klassik höre, lausche ich gern „Simon & Garfunkel“.
Welches Konzert mit dem Gürzenich-Orchester Köln ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Zuletzt spielte ich die 5. Sinfonie von Dmitrij Schostakowitsch und Mozarts d-Moll Klavierkonzert mit Antti Siirala unter Michael Sanderling. Das fand ich hervorragend.
Unter James Conlon (Gürzenich-Kapellmeister von 1989 bis 2002) spielten wir 1995 das „War Requiem“ von Benjamin Britten im Invalidendom in Paris. Eines der schönsten Konzerte überhaupt, an das ich
mich erinnere.
Klaus Lohrer
Haben Sie einen Lieblingskomponisten?
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Mehrere: Mozart, Mahler, Beethoven, Strauss und Schubert. Die
Reihenfolge variiert aber immer, abhängig von den aktuellen Programmen
und Stimmungen.
Welches Instrument würden Sie spielen, wenn nicht Fagott? Warum?
Bratsche will ich neuerdings spielen, weil mir der Klang gefällt.
Für welches Genre interessieren Sie sich noch?
Als ich jünger war, hörte ich Popmusik, vor allem den Sender SWR
3. Jetzt nur noch Klassik, und am liebsten Kammermusik, Streichquartette, Klaviertrios etc.
Welches Konzert haben Sie sich zuletzt angehört und wie hat es
Ihnen gefallen?
Die 9. Sinfonie von Gustav Mahler mit Los Angeles Philharmonic unter dem fabelhaften Gustavo Dudamel in der Kölner Philharmonie.
Welches Konzert mit dem Gürzenich-Orchester Köln ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Die Saison-Eröffnung der jetzigen Spielzeit! Wir spielten die 1. Sinfonie von Brahms unter Markus Stenz. Das ist zurzeit auch meine Lieblings GO live! CD. Leider spielten wir dieses Programm nur einmal.
Nathalie Streichardt
Haben Sie einen Lieblingskomponisten?
Ja, verschiedene: Mozart, Bach, Strauss, Wagner, Beethoven, aber auch Jazzmusiker wie z.B. John Coltrane.
Welches Instrument würden Sie spielen, wenn Ihnen Geige nicht möglich gewesen wäre?
Saxophon, da man so schön Jazz damit spielen kann.
Für welches Genre interessieren Sie sich noch?
Jazz, Pop der 80er-Jahre, weil ich diesen schon in meiner Jugend hörte, auch Pop der 60er-Jahre und die Band „Queen“ gefallen mir sehr gut!
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Was habe Sie sich auf Ihrem letzten Konzertbesuch angesehen/angehört? Wie hat es Ihnen gefallen?
Ich war in dem ersten Science-Fiction-Film der Geschichte, „Metropolis“ in der Kölner Philharmonie. Die Filmmusik wurde live dazu gespielt. Da neue Sequenzen aus dem Film gefunden und teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden, war es sehr spannend und beeindruckend. Die Musik wurde vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Frank Strobel gespielt.
Welches Konzert mit dem Gürzenich-Orchester Köln ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Die Konzerte mit Gustavo Dudamel waren immer wieder ein Genuss! Unter Kitajenko die 7. Sinfonie von Schostakowitsch war ein wunderschönes Ereignis. Genauso besonders war für mich die Messe von Mozart in c-Moll, leider habe ich selbst nicht mitgespielt, aber es war
wunderbar, meinen Kollegen bei der Arbeit zuzuhören!
в) Ответьте на аналогичные вопросы для себя.
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Учебное издание
Е.А. Иванова
О МУЗЫКЕ И МИРЕ
по-немецки
Компьютерная вёрстка С.П. Шлыковой
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Подписано к печати 24.09.2018 г. Гарнитура «Таймс». Печать «RISO».
Усл.-печ. л. 10. Уч.-изд. л. 6,1. Тираж 100. Заказ 65.
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ФГБОУ ВО «Саратовская государственная консерватория имени Л.В. Собинова»
410012, Саратов, проспект имени Кирова,1