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ivanov666
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Файл:Немецкий язык. Учебно-методическое пособие
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3. ein Pädagoge, der den Praktikanten dafür kritisiert, dass er die
erzieherischen Potenzen des Lehrstoffs nicht genutzt hat;
4. ein Schullehrer, der die methodischen Griffe des Praktikanten nicht
akzeptiert, weil er es anders gewohnt ist;
5. Studienkollegen, deren Meinungen über die Stunde nicht
übereinstimmen.
Ein Vormittag in Klasse 8
Es ist kurz vor 8. In kleinen und größeren Gruppen streben die
Schüler ihrer Schule zu. Lachend und tobend die einen, in ernsthafter
Unterhaltung die anderen.
Ich schließe mich ihnen an. Ich möchte einmal wie ein Schüler einen
ganz gewöhnlichen Schulalltag erleben, möchte beobachten, was in fünf-
oder sechsmal 45 Minuten auf die Kinder einwirkt, wie sie gebildet und
erzogen werden. Ganz willkürlich wähle ich dazu die Klasse 8. Ich gehe
davon aus, dass überall in unserem Land darum gerungen wird, das Niveau
des Unterrichts erheblich zu erhöhen, eine enge Verbindung zwischen
Schule und Leben herzustellen. Ungezählt sind die Konferenzen,
Tagungen, Beratungen dazu, ungezählt auch die Erfahrungsberichte in der
Fach- und Tagespresse. An Hinweisen und Ratschlägen fehlt es also nicht.
Wie aber sieht der Schultag in einer x-beliebigen Klasse einer xbeliebigen Schule aus? Das festzustellen, ist der Sinn meines heutigen
Besuches in Klase 8.
Zunächst vermerke ich: die Schüler "meiner" Klasse lernen im
Schulhaus unter guten Bedingungen: in dem erst vor wenigen Jahren
gebauten, freundlichen, weitläufigen Schulgebäude gibt es schöne
Klassenräume; die Schulmöbel sind modern. Nur 29 Kinder gehören zum
8. Schuljahr, 16 Jungen und 13 Mädchen. Wie in allen Schulen gibt es hier
Fachunterrichtsräume. Das alles notiere ich mit Vergnügen.
Mit Missfallen dagegen das: Auf dem Stundenplan sind für den
heutigen Dienstag vorgesehen: Mathematik, Biologie, Mathematik,
Physik, Chemie, Englisch. Sechs Stunden also, aber ohne angemessene
Mittagspause.
Mit einem lachenden Auge:
Und nun zum Geschehen in den Unterrichtsstunden. Da gibt es
zunächst erfreuliche Feststellungen.
Der Stundenplan z. B. wird an diesem Tag genau eingehalten. Alle
Lehrer sind pünktlich zur Stelle. Keine Stunde fällt aus, keine Stunde wird
verlegt oder durch äußere Einflüsse gestört. (Das ist leider noch nicht
überall der Fall!)
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Der Biologie- und der Chemieunterricht werden in den recht gut
eingerichteten Fachräumen erteilt.
Alle sechs Lehrkräfte, die an diesem Vormittag unterrichteten, erteilen
Hausaufgaben in angemessenem Umfang: In Mathematik ist eine Gleichung
zu lösen. In Chemie sollen einige Molekulargewichte berechnet werden. In
den anderen Fächern gibt es mündliche Wiederholungsaufgaben oder gar
keine. Die Mehrzahl der Schüler wird für alle diese Aufgaben höchstens eine
Stunde aufwenden müssen.
Einige Lehrer, leider nicht alle! bemühen sich, möglichst viele Schüler
im Unterricht anzusprechen. "Brigitte, du hast heute noch gar nichts gesagt",
stellt der Mathematiklehrer fest. Die Biologielehrerin ermuntert: "Ich würde
mich freuen, wenn sich auch die Mädchen einmal meldeten." Der
Physiklehrer versteht es ausgezeichnet, echte Problemfragen zu stellen. Etwa
so: "Woran liegt es, dass …?" Oder: "Wodurch lässt sich der Wärmeverlust
verhindern?" Oder: "Beschreibe und überlege dann, warum …" Diese Art der
Fragestellung regt die Kinder zum Nachdenken an, regt die an, selbst Fragen
zu stellen (was in den anderen sechs Stunden nicht zu beobachten war).
Alle Lehrer bemühen sich um ein diszipliniertes Verhalten der
Schüler. Der Chemielehrer achtet auf geschlossene Hefte und Bücher
während des Unterrichtsgesprächs.
Wie man sieht: eine Reihe durchaus positiver Beobachtungen.
Und mit einem weinenden Auge:
Ich beobachte aber auch das: Jeder Schüler ist froh, wenn er nicht
"drankommt". Im Englischbuch sind mit Bleistift Vokabeln zwischen den
Zeilen vermerkt (und die Lehrerin wundert sich über die fließende
Übersetzung!) Fast 30 Minuten benötigt die Biologielehrerin, ehe die
Klasse überhaupt mitarbeitet. In der Mathematikstunde "kaspert" der
Schüler an der Tafel hinter dem Rücken des Lehrers. Immer wieder gibt es
Unterhaltungen zwischen den Banknachbarn.
Kurz: Es gab an diesem Vormittag nicht in allen Stunden eine gute
Lernatmosphäre. Die Kinder waren oft lustlos, zeitweise undiszipliniert,
schnell ermüdet, waren glücklich, als die Schulklingel das Ende des
Unterrichtstages verkündete.
Werner Conrad
Übungen zum Text "Ein Vormittag in Klasse 8"
1. Ergänzen Sie:
1. Bei der Vorbereitung zur Stunde ging der Lehrer davon aus,
dass … (дети съехали по предмету, у учеников слабая успеваемость,
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он должен пробудить интерес учащихся к предмету, необходимо
привлечь детей к активной работе на уроке, необходимо задавать
настоящие проблемные вопросы, несколько уроков не проводились
из-за его болезни, в классе преобладают плохие отметки, в классе
много отстающих и даже есть один второгодник, не все в состоянии
быстро усвоить материал).
2. Der Mentor bestand darauf, dass … (практикантам следует
посетить уроки своих товарищей, необходимо чаще обращаться к
ученикам, необходимо как можно реже вызывать учеников к доске,
практиканты должны чувствовать ответственность при подготовке к
уроку, слабым учащимся необходимо дать возможность исправить
плохие оценки).
3. Diese Probestunde kostete die Praktikantin viel Kraft und Geduld,
denn … (никто не хотел вызываться отвечать, в классе отсутствовала
дисциплина, дети занимались посторонними делами, ученики часто
отвлекались и отключались, ученики подсказывали, многие просто
списали домашнее задание, дети часто нарушали дисциплину,
внимание учеников быстро ослабело, практикантка никак не могла
найти контакта с учениками).
2. Ergänzen Sie, beachten Sie den Gebrauch des Konjunktivs:
1. Hätte der Praktikant Kontakt zur Klasse gefunden, …
2. Wären zwei Wochen Unterricht nicht ausgefallen, …
3. Wenn der Stundenplan genau eingehalten würde, …
4. Wenn alle Lehrer die Hausaufgaben in angemessenem Umfang
erteilten, …
5. Hätten die Kinder nach der fünften Unterrichtsstunde angemessene
Mittagspause, …
6. Hätte der Klassenlehrer die Eltern über die Erziehungsfragen
regelmäßig beraten, …
7. Wenn ich mir nur nicht so viel für die Stunde vorgenommen
hätte, …
8. Wenn er früher eingeschult worden wäre, …
Mandy
In der Klasse ist es ganz still. Mandy hat sich gemeldet. Zum ersten
Mal wird sie ein Gedicht aufsagen. Die Lehrerin versucht, ihr Erstaunen
darüber zu verbergen, aber nicht die Freude. Auch die Kinder freuen sich
und nicken Mandy ermunternd zu.
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Als sie sich von ihrem Platz erhebt und sogar nach vorn zum
Lehrertisch geht, klatschen die Kinder spontan. Dann ist es still,
muckmäuschenstill! Alle halten den Atem an. Hoffentlich geht es nicht
schief, denkt die Lehrerin. Sie lächelt Mandy zu. Dann spricht Mandy,
leise, mit hochrotem Kopf. Ihr Blick verrät noch Unsicherheit, aber sie
bringt das Gedicht fehlerfrei zu Ende. Ein Aufatmen geht durch die
Klasse. Die Lehrerin drückt sie an sich: „Prima, Mandy!“
Noch vor einem Jahr wäre an diese Situation nicht zu denken
gewesen. Als Mandy zur Schule kam, sprach sie kein Wort im Unterricht.
Die Lehrerin war verzweifelt, die Eltern ratlos. Warum sagt Mandy nichts?
Zu Hause redet das Kind wie ein Wasserfall, kaum ist es in der
Schule – stumm wie ein Fisch! Auf Fragen in der Pause nickt sie nur oder
schüttelt den Kopf, kein Wort kommt über die Lippen. Dabei sagt die Mutter,
dass Mandy gern zur Schule geht und auch schon ordentlich lesen kann.
Aufgaben zum Text:
1. Erläutern Sie die unterstrichenen Vokabeln.
2. Woran kann es liegen, dass Mandy in der Schule nichts sagt?
3. Machen Sie Vorschläge für eine Fortsetzung der Geschichte. Sie
können dabei die im Text angedeuteten Faktoren berücksichtigen: die
Lehrerin half dem Mädchen ihre Angst überwinden; die Schüler der Klasse
unterstützten das Mädchen; das gute Klassenkollektiv spielte die
wichtigste Rolle.
Eine unmögliche Klasse
(Lehrer mit den Augen der Schüler)
Es war ungefähr ein halbes Jahr vor den Prüfungen, als unser
Musiklehrer Herr Kieselbach mit seinem Trabbi einen Unfall hatte und
somit von der Schule für den Rest des Jahres fernbleiben musste. In den
Lehrerversammlungen rauchten die Köpfe. Keiner hatte eine Ahnung, wie
man uns durch die Musikprüfung bringen konnte. Und ohne eine Note in
Musik galt das Abschlusszeugnis nicht. So wurde eine Weile hin und her
diskutiert, bis sich die junge Lehrerin Fräulein Wiesel freiwillig dazu
bereit erklärte, uns für das letzte halbe Jahr in Musik zu übernehmen.
Fräulein Wiesel war seit diesem Jahr als Unterstufenlehrerin angestellt. In
den Winterferien erst schloss sie ein Fernstudium mit "Gut" ab, das ihr
erlaubte, nun auch die Oberstufe zu unterrichten.
Als wir erfuhren, was uns erwartete, lächelten wir innerlich. So eine
frischgebackene Oberstufenlehrerin wollte uns übernehmen, die wir als
Rowdyklasse an der Schule galten?
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Als wir am Montag früh den Musikraum betraten, stand sie schon vor
der Tafel und begrüßte uns mit einem so siegessicheren Lächeln, dass es
uns kalt den Rücken herunterlief. Wir waren es von Herrn Kieselbach
gewöhnt, den Unterrichtsbeginn um eine Viertelstunde hinauszuzögern.
Als wir uns gerade über die neuesten Erlebnisse des Wochenendes
auslassen wollten, erklang ihre freundliche Stimme. Sie fragte uns äußerst
höflich, wann wir es wünschen, mit dem Unterricht zu beginnen. Noch
immer hatte sie das freundliche Lächeln im Gesicht. Diese Höflichkeit
verwirrte uns, da wir von Herrn Kieselbach eine laute Reaktion gewöhnt
waren. Wir setzten uns also langsam auf unsere Plätze und mit der Zeit trat
Ruhe ein. Auf die Meldung verzichtete sie wegen der "verloren
gegangenen Minuten". Aus der letzten Reihe kam eine Stimme:
"Versuchen Sie's doch mal auf dem Fundbüro!" Doch sie tat, als hätte sie
nichts gehört. Wir setzten uns sehr geräuschvoll. Auch das störte sie
scheinbar nicht im Geringsten.
Jetzt kam eine kleine Ansprache, über die wir uns ebenfalls
wunderten. Sie erzählte ihren Lebenslauf, was bisher noch kein Lehrer
getan hatte. Doch wir taten, als ginge uns das nichts an. Als sie jedoch von
den Prüfungen anfing, spitzten wir die Ohren. Sie bemerkte, dass wir nicht
die erste Klasse sind, die sie zur Prüfung führt. Und was das Stärkste war,
sie wollte nur den Stoff prüfen, den sie selbst mit uns durchnahm. Wir
jubelten innerlich und fanden sie sofort Spitze. Fräulein Wiesel stieg in
unserem Ansehen noch höher, als sie wie selbstverständlich meinte, dass
sie keine Solo-Gesangskontrollen durchführen werde. Wir schmetterten
mehr schlecht als recht ein paar Volkslieder. Doch wie jeder andere neue
Lehrer sollte auch sie ihre Prüfung haben.
Als wir gerade in höchsten Tönen trällerten, fing in den letzten
Reihen, wo die Jungen saßen, jemand laut und herzhaft zu rülpsen an.
Fräulein Wiesel brach den Gesang ab. Doch sie schien keineswegs
verblüfft zu sein. Ruhig und mit diesem seltsamen höflichen Lächeln
fragte sie nach dem Urheber solcher Töne. Da sich natürlich keiner
meldete, sagte sie, nicht ohne ein Lachen unterdrücken zu können: "Wenn
ihr in Zukunft solche Werke komponieren wollt, garantiere ich euch wenig
Erfolg bei der Bevölkerung!
"
Das war ein Schlag! Die Klasse tobte. Als
sich der Lachsturm wieder gelegt hatte, ging der Unterricht ruhig weiter.
Es gab von da an keine weiteren Störungen. Beim genaueren Hinsehen
jedoch bemerkte man, dass Fräulein Wiesel nicht recht wusste, wie sie
weitermachen sollte. Eine gewisse Nervosität ließ sich auch bei ihr nicht
verbergen. Da kam ihr die Oper "Porgy and Bess" zu Hilfe. Die Klasse
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schien wie verändert. Alle saßen still und aufmerksam auf ihren Plätzen
und lauschten der Musik. Obwohl wir diese Oper schon bei Herrn
Kieselbach durchgenommen hatten, kam sie uns doch fremd und neuartig
vor. Noch nie hatten wir so still und aufmerksam ein Musikspiel angehört.
Als die Platte abgelaufen war, stellte Fräulein Wiesel Fragen zu diesem
Werk und auch zu George Gershwin, dem Komponisten dieser Oper. Noch
nie zuvor hatten wir in Musik so gut mitgearbeitet.
Hätte uns Herr Kieselbach sehen können, wäre ihm vor
Verwunderung die Luft weggeblieben. Es waren zehn Minuten vor
Unterrichtsschluss, als Fräulein Wiesel ihre Gitarre nahm und mit ihrer
hellen, schönen Stimme uns etwas vorträllerte. Da waren die letzten
Miesepeter hin.
Wie hypnotisiert liefen wir nach dem Unterricht ins Deutsch-
Kabinett. Wir alle bewunderten Fräulein Wiesel, die es geschafft hatte, das
Musikverständnis in einer Rowdyklasse, wie wir es sind, zu wecken.
Später erfuhren wir, dass uns Fräulein Wiesel als nette und
verständnisvolle Klasse gelobt hatte. Wie gern hätten wir das Gesicht
unseres Direktors bei diesem Bericht gesehen!
Übungen zum Text "Eine unmögliche Klasse"
1. Erläutern Sie die Bedeutung folgender Wörter bzw.
Wendungen:
der Trabbi; der Rest des Jahres; von etw. fernbleiben; Die Köpfe
rauchten; j-n durch die Prüfung bringen; das Abschlusszeugnis; Ohne eine
Note in der Musik galt das Abschlusszeugnis nicht; Sie war als
Unterstufenlehrerin angestellt; eine frischgebackene Oberstufenlehrerin; es
lief j-m kalt den Rücken herunter; sich über etw. (Akk.) auslassen; j-m
bleibt (vor Verwunderung) die Luft weg; der Miesepeter
2. Ergänzen Sie:
1. Herr Kieselbach hatte mit seinem Trabbi einen Unfall und …
2. In der Lehrerversammlung rauchten die Köpfe, denn …
3. Ohne eine Note in der Musik ging es nicht, denn …
4. Der Unterrichtsbeginn war anders, als die Klasse es gewöhnt war,
deshalb …
5. Die Klasse fand die neue Lehrerin Spitze, denn …
3.
3. Was war in der Stunde bei Herrn Kieselbach und bei Fräulein
Wiesel anders? Vergleichen Sie, wie es die Schüler verglichen.
Gebrauchen Sie dabei die Konjunktion während.
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4. Warum fanden die Schüler die neue Lehrerin Spitze?
4. Übersetzen Sie:
1. Если бы господин Кизельбах не попал в аварию, он довел бы
класс до экзамена по музыке.
2. Если бы аттестат был действителен без оценки по музыке, то
не надо было бы заменять господина Кизельбаха.
3. Когда учительница рассказывала свою биографию, ученики
делали вид, что это их не касается.
4. Если бы господин Кизельбах мог видеть своих учеников, он
задохнулся бы от удивления.
5. Fragen und Aufgaben zum Inhalt:
1. Werten Sie die Stunde von Fräulein Wiesel von der methodischen
Seite her aus.
2. Mit welchen Schwierigkeiten hatte es die neue Lehrerin zu tun?
3. Gehen Sie auf die Probleme ein, die im Text angepackt werden.
Übersetzung zum Text "Eine unmögliche Klasse"
1. Когда практикантка вошла в класс, у нее мурашки пробежали
по спине: она вспомнила, что забыла дома конспект урока, который
вчера так долго разрабатывала. Однако она взяла себя в руки и на
уроке вела себя так, как будто знала конспект наизусть. Учитель и
методист, присутствовавшие на занятии, ничего не заметили, не
говоря уже об учениках. 2. До конца урока оставалось около 10
минут и, чтобы занять учеников, практикант посвятил остаток урока
игре. 3. Этот учитель прекрасно знает свой предмет и, несомненно,
может успешно подготовить учащихся к экзамену. 4. Ее приняли на
работу в эту школу 20 лет назад. Тогда она была свежеиспеченной
учительницей английского языка и не собиралась оставаться в школе
более двух-трех лет. Она хотела держаться от школьных проблем
подальше. Сейчас она не представляет своей жизни без школы,
ученики и коллеги считают ее высококлассным специалистом. 5.
Когда на урок немецкого пришли настоящие носители языка, у детей
от удивления захватило дыхание. 6. Старые правила немецкой
орфографии недействительны с 2005 года. 7. На каждом уроке этого
опытного учителя дети напряженно думают, так как он умеет ставить
настоящие проблемные вопросы, побуждающие к размышлению. 8.
На родительском собрании классный руководитель долго говорил
(распространялся) о том, что класс невозможный, что работа с этим
классом будет стоить ему нескольких лет жизни, и он уверен, что
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половина класса останется на второй год. Мнение родителей, которые
задыхались от возмущения, для него ничего не значило. 10. Новая
учительница быстро сумела найти контакт с классом, включая
недовольных. 11. Хотя этот материал был уже пройден, его
необходимо было повторить, так как учащимся предстояло писать
контрольную работу, имеющую значение для выпускного экзамена.
Streng
Ich gehe jetzt in die 5. Klasse, wir haben viele neue Fächer und auch
neue Lehrer. In Geographie zum Beispiel merkten wir gleich, wie der
Wind weht. Wir wussten ja auch schon von den anderen Schülern, wie
streng unsere Lehrerin ist. Ich fürchte, jetzt kommen schwere Jahre.
Marcel Pannasch, Gottleuba
Es ist schon eine Weile her, so etwa 15 Jahre, da ging es mir wie dir.
Unsere Klasse bekam einen neuen Geographielehrer. Er war schon etwas
älter, ein sehr würdiger Herr mit Brille, Doktor sogar. Alle hatten uns
gewarnt vor seiner Strenge, seiner Unnachgiebigkeit und schrecklichen
Gründlichkeit. Man stellte sich das vor! In Geo! Was gab es da an
Flussläufen und geologischen Formationen zu pauken, an Hauptstädten,
Bodenschätzen und klimatischen Bedingungen! Und wirklich! – alle
Voraussagen bewahrheiteten sich. Unerbittlich forderte er (unser Lehrer)
exakte Antworten, Fakten; Drumherumgerede ließ er nie gelten, und
anfangs hagelte es nur so die schlechten Zensuren. Sein ewiger Spruch,
mit dem er eine Fünf begleitete: Die größere Härte ist die größere Liebe.
Das war doch glatter Hohn!
Aber wie konnte er über Baschkirien erzählen, über die Antarktis und
Afrika! Seine Unterrichtsstunden vergingen wie im Fluge – exakte Fragen,
genaue Antworten, interessante Informationen. So richtig haben wir ihn
nie geliebt, er war kein "Kumpel", aber er war nach fünf Jahren unser
väterlicher Freund. Wir hatten uns auf seine Forderungen eingestellt, uns
daran gewöhnt, gründlich zu lernen, streng zu uns selbst zu sein. Immer,
wenn ich heute einen Atlas zur Hand nehme, denke ich an meinen strengen
Lehrer und finde mich leicht zurecht. Hab mir schließlich meine Zwei in
Geo hart erkämpft!
Die größere Härte ist die größere Liebe? Ich finde, er hatte Recht.
Übungen zum Text "Streng"
Wir sprechen über die Lernatmosphäre und das Verhalten des
Lehrers im Unterricht
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1. Lesen Sie folgende Aussagen. Drücken Sie Ihre Zustimmung
aus. Gebrauchen Sie sprachliche Mittel zur Diskussion:
1. Zum Lernen gehört Fleiß, das Interesse für das Fach kann während
der regelmäßigen gründlichen Arbeit kommen, also muss man sich
anstrengen.
2. Ist es dem Lehrer gelungen, das Interesse für sein Fach zu
erwecken, arbeiten alle Schüler gern mit.
3. Wenn der Lehrer im Unterricht freundlich ist und Witze macht,
haben die Schüler mehr Lust zum Mitarbeiten, äußern ihre Meinung.
4. Die ständige Unzufriedenheit des Lehrers mit den Schülern,
schlechte Zensuren enttäuschen die Schüler, allmählich können sie das
Interesse für das Fach und für das Lernen verlieren.
5. Wenn der Lehrer sehr streng ist, haben die Schüler Angst vor ihm
und vor seinem Fach, sie lernen für den Lehrer, die bewusste Lernhaltung
kommt nicht in Frage.
6. Die eiserne Disziplin tötet die Aktivität und die Initiative der
Schüler.
2. Drücken Sie Ihre Ablehnung aus, widerlegen Sie folgende
Aussagen.
1. Je mehr schlechte Zensuren der Lehrer gibt, desto fleißiger lernen
die Schüler.
2. Wenn der Lehrer gutherzig und nicht besonders streng ist, tanzen
ihm die Schüler auf der Nase herum.
3. Wenn die Schüler im Unterricht lachen, fehlt in der Stunde die
Lernatmosphäre, denn die Disziplin ist ins Wanken geraten.
4. Je strenger der Lehrer ist, desto mehr strengen sich die Schüler in
seinem Fach und eignen sich besser die Kenntnisse an.
3. Bestätigen oder widerlegen Sie folgende Behauptungen. Nutzen
Sie den Text "Streng".
1. Der Geographielehrer war unter den Schülern nicht sehr beliebt.
2. Es gelang dem Lehrer nicht, den hohen Leistungsstand in der
Geographie zu erreichen.
3. Die Kinder warteten mit Ungeduld auf den Augenblick, wann die
Schulklingel das Ende des Unterrichts verkündet.
4. Mit seinem Spruch "Die größere Härte ist die größere Liebe"
wollte der Lehrer die Schüler verhöhnen, auslachen.
"Ich pauke und vergesse"
Anna, 17, Schülerin einer 12. Klasse
in einem Münchener Gymnasium
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Was wir angeblich fürs Leben lernen – irgendwelche Formeln oder
auf welchen Zinnen Polykrates stand –, das schreibe ich in ein Heft, pauke
es und vergesse es wieder. Was wirklich Leben ist, darüber wird im
Unterricht nicht gesprochen.
Zwei Wochen haben wir im Sozialkundeunterricht besprochen, wie
das politische System in der BRD funktioniert, mit den Wahlen und so.
Das war's. Man muss sich das mal vorstellen: In unserem Sozialkundebuch
ist keine Statistik jünger als 10 Jahre. Natürlich liegt es am Lehrer, sich um
Zusatzmaterial zu kümmern. Aber das machen nicht viele.
Das aktuellste Thema, über das wir zurzeit sprechen, ist Brechts
"Baal". Die Lehrer sind im Druck, die müssen den Lehrplan schaffen. Da
steht, zwei Dramen, das ziehen sie durch, da ist keine Zeit für
Diskussionen.
Der Leistungsdruck ist jetzt in der 12. nicht mehr so schlimm. Aber
die 11. Klasse war arg. In jedem Fach Kurzarbeiten und jede Menge
"Exen", unangemeldete Prüfungen. Drei Jahre habe ich mich mit Latein
abgepaukt, jetzt habe ich es abgegeben. Da fragst du dich schon, warum
sollst du dich anstrengen, wenn du es überhaupt nicht gebrauchen kannst.
Die Lehrer sollten überhaupt viel mehr lernen, wie sie uns den Stoff
vermitteln können. Da gibt es welche, die lesen den ganzen Unterricht nur
vom Blatt ab. Die beherrschen ihr eigenes Fach nicht. Wenn du fragen
stellst, gehen sie überhaupt nicht darauf ein.
Ich hatte einmal eine Apfelsaftflasche vor mir auf dem Tisch. Der
Lehrer hat fürchterlich losgebrüllt, richtig beleidigend. So ein Desinteresse
hätte er noch nie erlebt, und ich soll sofort die Schule verlassen. Da hat mir
keiner geholfen, die Klassensprecherin hat sich versteckt.
Unsere Klassengemeinschaft? Es gibt viel Grüppchenwirtschaft. Fies
ist, wenn auf einzelnen jahrelang rumgehackt wird, und die Lehrer machen
auch noch mit.
Meine Eltern setzen mich nicht unter Druck. Aber ich weiß von
vielen meiner Mitschüler, dass sie Angst vor jeder Note haben. Viele
kriegen schon Ärger, wenn sie eine Drei bekommen haben. Ich habe eine
Freundin, da kann ich anrufen, wann ich will, immer höre ich von hinten
ihre Mutter: "Du musst Hausaufgaben machen". Die Mutter redet wirklich
nur davon. Meine Freundin darf nur einmal in der Woche abends weg.
Und sie ist 18.
Trotzdem, insgesamt finde ich die Schule ganz gut. Aber ich freue
mich darauf, wenn ich später mal richtig frei habe am Wochenende, wenn
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