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ivanov666
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Файл:Немецкий язык. Учебно-методическое пособие
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Verspätung, und darum würde ich den 19 Uhr 25 garantiert nicht
erreichen". Ende des Telefongesprächs.
Meine Freundin sagt, die meisten mit einem spontanen Anfall von
Reiselust wären längst ins Auto gestiegen und steckten bereits im ersten
Stau3 oder sogar schon im zweiten! Das kostete Zeit, aber man hätte kein
Kofferschleppen (auf welchem Bahnhof gibt es schon Rolltreppen!) und
kein Umsteigen.
Wenn ich ein Vöglein wär...
Ich bin aber keins, und ich hasse es, mich ein Jahr vorher
festzulegen, weil mir die Berufstermine schon reichen, und weil ich –
wenn – einfach spontan losfahren möchte. Das wäre mir gerade der
Inbegriff der Reiselust: aufwachen, den Himmel sehen, die wandernden
Wolken, und mitwandern wollen.
(Nach "Zeitmagazin" 64/90)
Texterläuterungen
1. die Traglast – ручной багаж
2. den IС erwischen – успеть на экспресс
3. der Stau – пробка (в уличном движении)
Übungen 2 zum Thema "Gebrauch der Konjunktivformen"
13. In welchen realen Situationen könnten Sie die folgenden
Wunschsätze gebrauchen? Bezeichnen Sie die Zeit der Handlung
durch temporale Adverbien. (gestern, früher, damals, heute, jetzt,
morgen)
1. Wenn er sich auf die Prüfung besser vorbereitet hätte! 2. Wenn er
an der Diskussion teilnähme! 3. Wenn Rita bei mir vorbeikäme! 4. Wenn
mein Lieblingssänger aufträte! 5. Wenn Kurt etwas Konstruktives
vorgeschlagen hätte! 6. Wenn der Arzt mir etwas anderes verordnet hätte!
7. Wenn die Konferenz stattfände! 8. Wenn du dich länger aufhieltest! 9.
Wenn du diese Sendung nicht versäumt hättest!
14. Drücken Sie einen irrealen Wunsch aus.
a) Muster: Wir haben leider wenig Zeit. (bedienen)
– Wenn der Kellner uns doch schneller bedienen könnte!
1. Ich warte auf die Briefe von meiner Freundin mit Ungeduld.
(heute oder morgen bekommen) 2. Mein Freund will schon heute
verreisen. (bis Freitag bleiben) 3. Katrin hat mich schon lange nicht
besucht. (heute vorbeikommen) 4. Ich brauche dringend den Rat meiner
Freundin. (heute Abend anrufen) 5. Ich möchte über die Ereignisse im
11

Dorf gern wissen. (spätestens morgen informieren) 6. Er ist immer so
unpünktlich. (kommen)
b) Muster: Leider ist mein Freund ohne mich ins Kino gegangen.
(abholen) – Wenn er mich doch abgeholt hätte!
1. Du hast die Prüfung mit einer Drei bestanden. Schade! (im
Unterricht besser aufpassen; die grammatischen Regeln beachten; das
ganze Material durcharbeiten; die Vokabeln wiederholen; Übersetzungen
machen). 2. Mit deiner Abreise hast du allen so viele Schwierigkeiten
gemacht. (die Fahrkarten im Voraus bestellen; den Koffer am Vorabend
packen; ein Taxi bestellen) 3. Die Versammlung war nicht interessant.
Unser Gruppensekretär war daran schuld. (die Tagesordnung durchdenken;
prominente Gäste einladen; ein interessantes Referat vorbereiten; den Saal
feierlich schmücken) 4. Ich bin so müde! (gestern früher nach Hause
kommen; zeitig schlafen gehen; nicht so früh erwachen und aufstehen).
15. Präteritum oder Plusquamperfekt Konjunktiv?
1. Wenn Karin im nächsten Jahr Briefe öfter ... (schreiben). 2. Wenn
Ralf an unserer nächsten Versammlung ... (teilnehmen). 3. Wenn du
gestern nicht so spät ... (kommen). 4. Wenn Marion meine Ratschläge
damals nicht ... (außer acht lassen). 5. Wenn ich es dem Bruder noch
nicht ... (versprechen). 6. Wenn du gestern die Kollegen nicht ...
(aufhalten). 7. Wenn wir damals schnell ... (handeln). 8. Wenn Katrin
übermorgen bei mir ... (vorbeikommen). 9. Wenn du in Zukunft ... (das
Wort halten). 10. Wenn du heute Abend ins Kino ... (mitkommen). 11.
Wenn du in deiner Kindheit ... (sich abhärten). 12. Wenn er jetzt den
Ratschlägen des Arztes ... (folgen).
16. Drücken Sie einen Rat, einen Wunsch oder einen Vorwurf
mit Hilfe des "diplomatischen Konjunktivs" aus. Gebrauchen Sie
können, sollen.
Muster: Du hättest mir früher helfen können / sollen.
Oder: – Du könntest / solltest mehr arbeiten.
1. Helft ihr im Haushalt? Ihr ... (приводить квартиру в порядок,
готовить ужин, накрывать на стол, мыть посуду, укладывать детей
спать, заниматься с детьми, отводить детей в детский сад, помогать
детям делать уроки, ухаживать за больными детьми). 2. Wollen Sie
von den Menschen geachtet werden? Sie ... (больше доверять людям,
уважать людей, приветливо обращаться с ними, ценить труд других
людей, поддерживать людей в трудную минуту) 3. Du klagst über
deine schlechte Gesundheit. Du ... (больше двигаться на свежем
воздухе, заниматься спортом, сделать утреннюю гимнастику своей
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привычкой, закаляться, изменить образ жизни, принимать по утрам
холодный душ, есть больше овощей и фруктов, разумно питаться). 4.
Was hast du von dieser Sendung erwartet? Der Moderator ... ((не)
ограничиваться, включать в программу, давать выступать в
программе и начинающим артистам, сделать эту передачу прямой,
использовать больше крупный план, больше способствовать весёлому
настроению зрителей).
17. Bilden Sie Replikenpaare.
Muster: листать журналы
– Hast du diese Zeitschriften schon durchgeblättert?
– Nein, aber ich würde sie (mal gern) durchblättern.
(идти в отпуск, совершить поездку по городам, познакомиться
со старинными русскими городами, осмотреть достопримечательности городов, посетить районы-новостройки, совершить экскурсию
по городу, бродить по городу, бродить по окрестностям города,
ходить в кино, играть в волейбол, принимать участие в экскурсии)
18. Setzen Sie die folgenden Sätze fort. Gebrauchen Sie die
würde-Form.
1. Ihre Meinungen interessieren mich sehr, deshalb ... (обменяться
мнениями). 2. Diese Frage ist für uns von großem Interesse, deshalb ...
(обсудить). 3. Ich glaube, Sie haben einen konstruktiven Vorschlag
gemacht, ich ... (обдумать). 4. Wann findet die Diskussion statt? Wir ...
(принять участие). 5. Die Aufklärungsarbeit mit den Lesern hat eine
große Bedeutung, ich ... (продолжать). 6. Unser Kollege hat einen sehr
interessanten Gedanken geäußert, ich ... (поддержать). 7. Ich glaube, dass
gerade diese Fragen aktuell sind, ich ... (посвятить собрание).
19. Drücken Sie Ihren Wunsch diplomatisch aus.
1. Sie wollen ein schwieriges Problem mit Ihrem Kollegen
besprechen. 2. Sie wollen sich diese Aufführung ansehen. 3. Sie haben die
Ausstellung der altrussischen Malerei besichtigt. Nun wollen Sie die
Ausstellung der modernen Malerei besuchen. 4. Sie sagen der Mutter, dass
Sie zu Ihrem Geburtstag ein paar Freunde einladen wollen. 5. Das Wetter
ist schön, sie sagen Ihrem Freund, dass Sie lieber zu Fuß gehen wollen. 6.
Sie sagen Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen lieber ist, zu den anderen
Fragen überzugehen. 7. Aus vielen Möglichkeiten, sich zu erholen,
entscheiden Sie sich für das Wandern. 8. Sie sagen der Verkäuferin, dass
Sie ein paar hübsche Kleider anprobieren wollen. 9. Aus vielen Getränken,
die Ihnen angeboten wurden, entscheiden Sie sich für Kaffee.
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20. Lesen Sie die folgenden Kurzdialoge. Merken Sie sich
verschiedene Formen der persönlichen Verabredung und der
Einladung, der offiziellen und persönlichen Anmeldung.
1. – Bitte?
– Ich hätte gern Herrn Kunert gesprochen. Ist Herr Kunert schon da?
– Ja, bitte nehmen Sie inzwischen Platz.
Es vergehen 20 Minuten.
– Würden Sie mich bitte Herrn Kunert melden?
– Herr Kunert hat im Augenblick eine Besprechung. Darf ich Sie
bitten, gegen 15 Uhr noch einmal vorbeizukommen?
2. – Besuchen Sie uns doch einmal!
– Sehr gern. Das wäre eine Freude für mich. Wann würde es Ihnen
passen?
– Hätten Sie morgen Abend Zeit?
– Morgen geht es leider nicht, da verreise ich dienstlich nach
Dresden.
– Wäre es Ihnen am Freitag Abend recht?
– Ja, das würde klappen.
– Also, Freitag, 18 Uhr.
3. – Meine Frau und ich hätten uns gern einmal länger mit Ihnen über
Schulprobleme unterhalten. Hätten Sie am Abend mal ein Stündchen Zeit?
– Wie wäre es morgen Abend?
– Ja, wir kämen morgen Abend sehr gern! Meine Frau und ich
würden uns freuen.
– Ich freue mich auch auf diesen Abend.
– Also, bis morgen!
21. Gestalten Sie zu den folgenden Situationen Kurzdialoge.
Verwenden Sie die Formen der persönlichen Verabredung, Einladung
und der persönlichen und offiziellen Anmeldung (sieh Üb. 20).
1. Sie kommen zur Direktionssekretärin einer Schule und wollen den
Schuldirektor sprechen. 2. Sie wollen mit Ihrem Professor ein fachliches /
wissenschaftliches Problem besprechen. 3. Sie treffen auf der Straße einen
ehemaligen Studienkollegen, den Sie lange nicht gesehen haben. Sie
erzählen einander Berufliches und Persönliches, sie laden ihn in Ihre
Familie ein. 4. Ihr Kollege ist aus einer Auslandsreise zurückgekehrt. Sie
wollen sich mit ihm darüber unterhalten. 5. Im Rahmen des
Erfahrungsaustausches zwischen Ihrer Hochschule und einer Hochschule
in Kiew wollen Sie diese befreundete Hochschule besuchen. Sie
verabreden telefonisch die Zeit.
14

Ferngespräche
Vokabeln zum Text "Ferngespräche"
abbringen (brachte ab, hat abgebracht) A von D отвлекать,
отговаривать: j-n von seinem Plan, Thema, Gedanken ~, j-n durch einen
guten Rat von seiner Absicht ~
absagen (sagte ab, hat abgesagt) 1. А отменить (мероприятие):
seinen Besuch ~, Er ließ seine Vorlesung absagen. 2. D ~ отказать: Ich
habe ihm abgesagt.
ausmalen (malte aus, hat ausgemalt) 1. А расписывать; einen
Raum, Saal, eine Kirche ~, 2. sich (D) представлять себе в радужном
свете: Ich habe mir schon mein zukünftiges Leben ausgemalt.
dazwischenkommen (kam dazwischen, ist dazwischengekommen)
вклиниваться, препятствовать: Er wollte studieren, aber der Krieg kam
dazwischen. Ich komme, wenn nichts dazwischenkommt. Er wollte
heiraten, aber seine Familie kam dazwischen.
sich (D) einbilden (bildete sich ein, hat sich eingebildet)
воображать, полагать (ошибочно): Du bildest dir immer Gefahren ein.
Bilde dir nichts ein.
sich einmischen (mischte sich ein, hat sich eingemischt) in А вме-
шиваться: Sie mischt sich in alles ein. Mische dich in diese Angelegenheit
nicht ein.
stammen (stammte, hat gestammt) 1. aus D происходить, быть
родом: Er stammt aus Wien. Woher stammen Sie? 2. von D исходить,
принадлежать (автору): Das Gedicht stammt von Goethe.
verschieben (verschob, hat verschoben) А перенести на другое
время: seine Abreise, seinen Urlaub ~, auf den nächsten Tag ~
verwöhnen (verwöhnte, hat verwöhnt) A durch А баловать: ein
Kind, seine Tochter durch Geschenke ~
verwöhnt избалованный: eine ~e Frau
der Gefallen (-s, Pl. ungebr.) любезность, одолжение: j-m einen ~
tun: Sie haben mir einen großen Gefallen getan. Willst du mir einen
Gefallen tun?
das Vorurteil -((e)s, -e) предрассудок: ein unbegründetes ~, Er
kennt keine Vorurteile. Er ist frei von Vorurteilen. Ein Mensch ohne ~
das Gewissen (-s, -) совесть: ein ruhiges, böses ~ haben, Das
Gewissen lässt ihm keine Ruhe. Ein Mensch ohne ~; j-m ins Gewissen
reden (взывать к чей-л. совести)
15

lächerlich смешной: eine ~e Bemerkung; ~ wirken; ~ aussehen;
Mach dich nicht lächerlich.
recht 1. правый; 2. правильно; 3. D ~ sein: Es ist mir recht (я
согласен, меня это устраивает)
TEXT A
Lesen Sie still das erste Ferngespräch:
I. Ich bin's, Paul, Angeli, sagte die junge Angelika Baumann (am
Telefon) zu ihrem Freund Paul – ich stör dich doch nicht? Du hast
vielleicht gearbeitet, nein? – da bin ich froh. Ich hab dich nur fragen
wollen, ob du etwas gehört hast, ich meine von deinem Vater ... Ja,
natürlich bin ich ungeduldig, ich denk doch an nichts anderes, ich male mir
das aus, unseren Besuch bei ihm und ein bisschen Angst hab ich auch. – Es
wird ihm schon recht sein, sagst du? Ach ja, ich wünschte, es wäre ihm
recht. Ich möcht ihn wohl lieb haben, alle deine Verwandten möcht ich
lieb haben, besonders deine Schwester, ich habe ja keine und hab mir
immer eine gewünscht ... Ende der Woche? Ja, natürlich passt mir das, ich
leb ja nur darauf hin, auf den Besuch bei deinem Vater, und wenn der
vorbei ist und wir weggehen, dann sind wir richtig verlobt ... Nein, lach
nicht. Paul, du darfst nicht lachen, du weißt ja nicht... Ich bin heute durch
den Englischen Garten gegangen ... ein schöner Tag? Ja, sicher ein schöner
Tag. Ich hab aber nichts gesehen, keine Fliederbüsche und keine
Butterblumen, auf jeder Bank bist du gesessen und jeder, der mir von
weitem entgegengekommen ist, warst du. Und ich hab gedacht, das vorher,
bevor ich dich gekannt hatte, das war gar kein Leben, und wenn du
weggingest und nicht mehr wiederkämest, das ... Dumm, ja, ja, das bin ich,
ganz dumm. Ich sag ja auch nichts mehr, ich hab nur wissen wollen, ob du
schon Nachricht hast. Aber jetzt wart ich bis zum Ende der Woche, da ist
mein Namenstag, – sie sollen dich mir zum Namenstag schenken, – liebes
Fräulein Angeli, da haben Sie unseren Paul. Machen Sie ihn glücklich ...
Du bist es schon? Du bist schon glücklich? ... Nein, nein, jetzt sag nichts
mehr, etwas Besseres kannst du nicht sagen, das war das Beste, jetzt häng
ich ein...
Übungen 1 zu den Ferngesprächen
1. Antworten Sie auf die Fragen. Gebrauchen Sie das angegebene
Sprachmaterial:
Was würden Sie tun, wenn Sie den vereinbarten Termin nicht
einhalten könnten? ..., wenn Sie ganz genau wüssten, dass die Pläne Ihres
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Freundes unerfüllbar sind? ..., wenn Sie sicher wären, dass Ihr Freund
seinen Kollegen unrecht tut? ..., wenn Sie den Mai als Reisetermin für
etwas zu früh hielten? ... wenn Sie sähen, dass der Streit Ihrer Kollegen
kein Ende nehmen will?
_________________________________________
ins Gewissen reden; j-n von etw. abbringen; sich (nicht) einmischen; etw. absagen;
etw. verschieben
2. Was würden Sie Ihrem Freund raten? Gebrauchen Sie das
angegebene Sprachmaterial und Imperativsätze:
1. Seine Argumente sind primitiv und nicht überzeugend, aber er will
das Problem weiter diskutieren. 2. Ihr Freund erwartet vorzügliche
Resultate von seinem Experiment. Sie wissen aber, dass alles umsonst ist.
3. Ihr Freund hat seine Großeltern schon lange nicht besucht. 4. Ihr Freund
will den Streit zwischen den Kollegen beilegen.
_________________________________________
sich etw. einbilden; j-m den Gefallen tun; sich einmischen; sich lächerlich machen
3. Bejahen Sie. Gebrauchen Sie das angegebene Sprachmaterial:
1. Gefällt es Ihnen, wenn Ihnen jeder Wunsch erfüllt wird?
2. Halten Sie Ende September als Reisetermin für annehmbar?
3. Stellen Sie sich die Reise so schon vor?
4. Hätten Sie nichts gegen das Leben in einer Kleinstadt?
5. Ist das Wort "Hobby" aus dem Englischen entlehnt?
_________________________________________
recht sein; stammen; keine Vorurteile haben; sich verwöhnen lassen; sich (D)
ausmalen
4. Sagen Sie anders. Ersetzen Sie die fettgedruckten Vokabeln
durch die unten angegebenen:
– Elke, es tut mir leid, aber ich muss dir sagen, dass ich die
Ostseereise nicht mitmachen kann.
– Das ist eine peinliche Überraschung, Susi. Ich habe mir diese Reise
so schon vorgestellt: wir besuchen verschiedene Ostseestädte, wir sitzen
am Meeresstrand und sehen Möwen und schäumenden Wellen zu... Was
oder wer hat dich auf unsere Pläne verzichten lassen?
– Ich verzichte mich sonst nicht so leicht auf meine Pläne, aber ich
habe mich an Komfort gewöhnt, und was werden wir dort haben?
– Das ist ja zum Lachen! Genügt denn dir nicht ein Hotelzimmer?
Du hast ja Ansprüche!
– Sei so gut, mach dich nicht lustig über mich. Aber die Schiffreisen
können gefährlich sein.
17

– Ich ahne, meine liebe Susi, dass der April dir als Reisetermin nicht
sie
aufgeregt
ängstlich
neugierig auf
seine Familie
er
beruhigt sie
lacht sie aus
etwas gleichgültig
...........
passt. Wir können ja unsere Reise auch später machen.
– Ehrlich gesagt stimmt das. Mir würde Juli am besten passen.
– Also gut. Wenn alles gut gehen wird, machen wir unsere Reise im
Juli.
_________________________________________
sich (D) etw. ausmalen; j-n von etw. abbringen; etw. absagen; verwöhnt sein; sich
lächerlich machen; sich etw. einbilden; j-m den Gefallen tun; dazwischenkommen; jm recht sein; etw. verschieben
5. Inszenieren Sie das Gespräch.
Übungen 2 zu den Ferngesprächen
6. Antworten Sie auf die Fragen:
1. Wer sind die beiden Gesprächspartner?
2. Warum telefonieren sie miteinander?
3. Was beunruhigt Angeli? Wovor hat sie Angst? Worauf hofft das
Mädchen?
4. Welche Worte findet Angeli, um ihre Liebe auszudrücken?
7. Ausgehend von den rhetorischen Wiederholungen und Fragen
des Anrufers, ist vorstellbar, was der unsichtbare Gesprächspartner
sagt. Was hat er Ihrer Meinung nach gesagt?
8. Versuchen Sie nun die Gefühle und das Verhalten der beiden
Gesprächspartner zu charakterisieren:
a) Notieren Sie an der Tafel, z. В.:
b) Gebrauchen Sie bei der Charakteristik der beiden
Gesprächspartner die folgenden Redewendungen:
– ich finde ihn / sie (gar nicht, eher)...
– ich halte ihn / sie für...
– auf mich wirkt er / sie...
– auf mich macht er / sie einen ... Eindruck
– für mich ist er / sie...
9. Könnten Sie sich vorstellen, wie Angelika sich den Besuch bei
Pauls Vater ausgemalt hat? Sprechen Sie für Angelika.
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10. Sprechen Sie für Angelika: Welche Empfindungen hatte sie
während ihres Spaziergangs im Englischen Garten? Gebrauchen Sie
als ob-Sätze:
Mir war, als ob ... (du sitzt auf jeder Bank; du kommst mir entgegen;
du lächelst mir zu; nur wir beide sind im Park; ich habe dich immer
gekannt; dich wird mir deine Familie zum Namenstag schenken; ich habe
eine schlechte Nachricht bekommen; ich hatte früher kein Leben; keine
Fliederbüsche und keine Butterblumen wachsen im Park; ich habe dich bei
der Arbeit gestört).
11. Sagen Sie, was war der Grund des Anrufs?
12. Lesen Sie zu Hause die Ferngespräche 2-6.
13. Überlegen Sie sich, wie die Geschichte weitergehen könnte.
Ferngespräche
(Fortsetzung)
II. Нör mal, sagte der alte Mann (am Telefon) zu seiner Tochter Elly,
du musst deinem Bruder ins Gewissen reden. Es handelt sich ja nicht um
Standesvorurteile. Wenn sie jemand wäre, meinetwegen auch eine
Filmschauspielerin oder eine Tänzerin, aber jemand Besonderes, jemand
Bekanntes, dann könnte sie auch aus der Hafengasse stammen. Aber sie ist
gar nichts, einfach kleine Leute, ein hübsches Gesichtchen, solange sie
jung ist, später eine Madam ... Nein, gesehen hab ich sie nicht, nur eine
Photographie, niedlich und so etwas Rührendes in den Augen. Aber wie
schnell geht das vorbei. Dann hat sie Speck an den Hüften ... Ich weiß, wie
das ausgeht, nämlich schlecht, für alle Teile schlecht. In ein paar Jahren
genügt sie ihm nicht mehr, ich meine gesellschaftlich. Er ist ein ganz guter
Kaufmann und hat den Doktor, in ein paar Jahren ist er dann so weit, dass
er sich mit einer Frau, die keine fremde Sprache spricht und Picasso für
einen provenzalischen Eintopf hält, lächerlich macht ... Und eines Tages
begegnet er einer schönen, gepflegten, spöttischen, die ihm zeigt, dass er
ihr nicht gleichgültig ist, und schon denkt er, Herrgott, wenn ich noch frei
wäre ... Also sage das dem Paul, ich will mich da noch nicht einmischen,
aber, eine Heirat, das kommt nicht in Frage. Du kannst auch deine Tante
Julie anrufen. Wir müssen alle zusammenhalten, eine Familie, das ist eine
Macht ...
III. Du weißt natürlich, warum ich anrufe, Tante Ju, sagte Elly (am
Telefon) zu ihrer Tante Julie ... der Papa will, du sollst dich da einschalten.
Ob ich sie kenne, ja, natürlich, einmal gesehen. Wenn du mich fragst, der
sanfte Тур mit dem eisernen Willen, die geht aufs Ganze und nicht auf den
19

hübschen Jungen allein ... Was du machen sollst? Ihn anrufen natürlich,
pausenlos anrufen, oder ein anderes Mädchen dazwischen schieben, nur
dass er einmal sieht, dass es noch andere Frauen gibt ... Was sagst du?
Wenn er sie liebt? Ich bitte dich, Tante Ju, du hast da Begriffe noch aus
dem vorigen Jahrhundert, entschuldige schon. Wenn du nicht weißt, was
du ihm sagen sollst, so sag halt, der Papa wird sich aufregen, Blutdruck
zweihundert hat er schon, und Kinder sollen ihre Eltern ehren. Übrigens
hat er seine ganz bestimmten Absichten, vielleicht geht es ihm auch
geschäftlich augenblicklich gar nicht so prima ...
IV. Nein, nichts Großes, sagte Tante Julie (am Telefon) zu ihrem
Neffen Paul, nur sechs Personen, zum Abendessen. Du kannst in der Nacht
noch zurückfliegen. Tu deiner alten Tante den Gefallen. Mir fehlt ein
Kavalier für ein schönes Mädchen, rötlichblonde Haare, ganz dein Тур.
Südamerikanerin übrigens, ich meine, dort geboren und aufgewachsen,
aber von deutschen Eltern, und gerade im Begriff, sich die alte Heimat
anzusehen. Du kannst ihr ja doch ein bisschen zur Hand gehen ... Ja, das
hast du geschrieben, dass du verabredet bist für dieses Wochenende. Das
musst du absagen. Wie sagst du? – mit deiner Braut, das ist das erste Wort,
das ich höre. Nein, offen gestanden kann ich nicht lügen, ich habe es schon
gehört, aber nicht ernst genommen, du bist doch noch viel zu jung zum
Heiraten. Hoffentlich hast du dich noch nicht wirklich gebunden, ich
meine mit Heiratsversprechen und Ringen und so weiter. In unseren
Kreisen wäre das nicht so wichtig, aber. Na hör mal, Paulchen, schrei mich
nicht an. Das ist ja auch nichts für dich, du bist keine Kampfnatur ... Du
musst dir das noch einmal überlegen ... Vor allem die Mutter kennen
lernen. Wie die Mutter heute ist, wird die Tochter in fünfundzwanzig
Jahren ... Übrigens kannst du natürlich deine Braut auch mitbringen, ich
muss es nur wissen, damit ich noch einen Herren für sie habe. Kleines
Abendkleid, und sie spricht doch gut Französisch? Ich habe nämlich den
belgischen Konsul, das wird dich interessieren.
V. Hör zu, Paulchen, sagte Elly (am Telefon) zu ihrem Bruder, die
Geschichte mit deinem Mädchen ... natürlich, das weiß jeder und auch,
dass du am nächsten Sonntag mit ihr an der Hand beim Papa erscheinen
willst. Aber ich meine, du könntest diesen Besuch noch ein bisschen
verschieben. Der Papa hat sich nämlich etwas ausgedacht, er will dir eine
Reise schenken. Wohin ... Das weiß ich nicht genau, ich glaube Kanada.
Übrigens könntest du bei mir vorbeikommen, und wir würden uns freuen.
Tante Ju sagt nämlich, du habest, als du neulich bei ihr warst, schlecht
ausgesehen, so als ob dich etwas bedrückt. Vielleicht ist es die Sache mit
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