Немецкий язык. Новая Российская дипломатия. Учебное пособие
.pdfÜbung 6. Fassen Sie den Inhalt des Textes schriftlich kurz zusammen! Als Plan könnte Ihnen Übung 2 dienen. Gehen Sie den Inhalt des Textes noch einmal im Geiste durch!
Text 3
Gefahren und ihre Bekämpfung
Bei aller Interessenvielfalt der GUS-Länder eint alle das objektive Interesse an gegenseitig vorteilhafter Zusammenarbeit in konkreten Richtungen. So zeigen sich die meisten Beteiligten dazu bereit, gemeinsam nach Antworten auf neue Bedrohungen und Gefahren wie Terrorismus, militanter
Separatismus und religiöser Extremismus, grenzüberschreitende organisierte
Kriminalität, Drogenund Waffenschmuggel zu suchen.
Auf der Tagung des Rates der Staatschefs der GUS vom 21. Juni 2000 in Moskau wurde das Programm für den Kampf gegen den internationalen
Terrorismus und andere Erscheinungen des Extremismus im Zeitraum bis 2003 bestätigt und es wurde beschlossen, in Moskau, gestützt auf den russischen Sicherheitsdienst FSB, ein Antiterroristisches Zentrum der GUS-
Teilnehmerländer zu schaffen.
Mit dem Moskauer GUS-Gipfel verbindet sich überdies eine bedeutsame Aktion, die den Durchbruch im politischen Zusammenwirken der GUS-
Länder bedeutet. Zum ersten Mal behandelten die Präsidenten (auf Initiative
Russlands) das brennende Problem der globalen Weltpolitik und nahmen im Konsens ein dazu abgestimmtes Dokument an. Der internationale Widerhall auf die Erklärung der Staatschefs zur Aufrechterhaltung der strategischen Stabilität, in der die Unverzichtbarkeit des ABM-Vertrags von 1972 bekräftigt und die Gefährlichkeit der Versuche, ihn zu untergraben, betont wird, zeigt, dass dieser Schritt dem internationalen Ansehen der GUS förderlich war.
Das wichtigste konsolidierende Instrument für die Gewährleistung der Sicherheit und die Entwicklung der militärischen und militärtechnischen
Zusammenarbeit innerhalb der GUS ist zurzeit der Vertrag über kollektive
Sicherheit. (Vertragspartner sind zurzeit Armenien, Weiβrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Russland und Tadschikistan) 1999 wurde er für den gegenwärtigen Fünfjahreszeitraum verlängert.
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Auf der Tagung des Rates für kollektive Sicherheit vom Mai 2000 wurde ein ganzes Paket von bedeutsamen Dokumenten zur Anpassung des Vertrages über kollektive Sicherheit an die neuen geopolitischen Realitäten bestätigt, wodurch vor allem die antiterroristische Komponente des Vertrags wesentlich gestärkt wird. Durch die Tätigkeit des Rates für kollektive Sicherheit im Jahre 2001 erfolgte die weitere Umsetzung dieser Linie.
Russland engagiert sich für die Aktivierung des multilateralen Zusammenwirkens auch in anderen Bereichen wie der Auβenpolitik, der Kultur, dem Bildungsund Gesundheitswesen sowie dem Informationsaustausch.
Für die Hauptrichtungen der Zusammenarbeit, die die Staatschefs der GUS in der Deklaration vom 2. April 1999 festgelegt hatten, wurde ein konkretes
Aktionsprogramm für den Zeitraum bis 2005 erarbeitet.
Heute ist in der GUS ein für alle regionalen Staatenvereinigungen natürlicher »Ökonomisierungs«-Prozess im Gange. An Stelle ambitiöser Pläne zur Schaffung einer hochintegrierten Wirtschaftsunion werden die Aufgaben der Strukturreform in den Vordergrund gerückt. Seit 1999 besteht Russland nicht mehr darauf, die Organe der Gemeinschaft mit supranationalen
Vollmachten auszustatten, die bei den meisten Mitgliedsländern auf Ablehnung stieβen.
Seit April 1999 laufen konkrete Arbeiten zur Reformierung der GUS-
Organe. Dazu wurde ein ständiges Verwaltungsund Koordinierungsorgan, das Exekutivkomitee, geschaffen und die Satzung des Wirtschaftsrates der
GUS bestätigt, der die Erfüllung der Beschlüsse der Führungsorgane der Gemeinschaft über die Schaffung und die Funktionsweise der Freihandelszone und zu sonstigen Fragen der sozialen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu gewährleisten hat.
Ein besonderes Problem ist die Beilegung von Konflikten im GUSRaum. Infolge der in Zusammenarbeit mit der UNO und der OSZE unternommenen Bemühungen Russlands wurden an den Brennpunkten des Geschehens im postsowjetischen Raum (Abchasien, Südossetien, BergKarabach, Transdnjestrien) allerorts die Kampfhandlungen eingestellt, die Waffenruhe hält; die Voraussetzungen sind geschaffen, die Konfliktsituationen mit politischen Mitteln zu bereinigen. Die Aufgabe der gegenwärtigen Etappe besteht darin, Rückfälle in gewaltsame Auseinandersetzungen zu verhindern und gröβtmögliche Unterstützung bei der Suche nach
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Lösungen zu leisten, die für alle in die Konflikte Verwickelten akzeptabel sind.
Russische Friedenskontingente sind auf der Grundlage zweiseitiger
Vereinbarungen und der Beschlüsse des Rates der Staatschefs der GUS in Abchasien, Südossetien und Transdnjestrien stationiert. Aus bestimmten Gründen nimmt Russland die friedensstiftenden Aufgaben praktisch allein wahr. Ungeachtet der Versuche gewisser Kreise im Westen, die Rolle unserer Friedensstifter in Zweifel zu ziehen, hat ihr entscheidender Beitrag zur Sicherung der Stabilität in den Krisengebieten der Gemeinschaft breite internationale Anerkennung gefunden.
Als gröβter Erfolg der Friedensstiftung in den letzten Jahren ist die Beilegung des innertadschikischen Konflikts zu werten, zu der Russland einen entscheidenden Beitrag leistete und die es beinahe einer Million Menschen ermöglichte, in ihre Heimatorte zurückzukehren. Ende März 2000 nahm in Duschanbe das neu gewählte gesetzgeberische Organ, der Madshlis Oli, seine Arbeit auf. Nach der Erfüllung ihrer Aufgabe löste sich die nationale Versöhnungskommission auf.
Noch bleibt allerdings viel zu tun, damit Tadschikistan zu einem normalen Leben zurückkehren kann. Das ist ein langwieriger Prozess. Negativ auf die Stabilität im Lande wirkt sich auch die fortgesetzte bewaffnete Konfrontation im benachbarten Afghanistan aus. Russland setzt sich konsequent für eine intensivere internationale Unterstützung des Umgestaltungsprozesses in Tadschikistan ein, die insbesondere die Einrichtung eines Friedensbüros der
UNO in Duschanbe sowie die Einberufung einer internationalen Konferenz oder eines »Runden Tisches« der Geberländer zur Mobilisierung finanzieller Auslandshilfe beinhalten sollte.
Vom Fortdauern der Situation »weder Krieg noch Frieden« in der unmittelbar an Russland grenzenden Kaukasusregion bleiben unsere Interessen nicht unberührt. In vollem Maβe betrifft das auch die aserbaidschanischarmenische Konfrontation um das Berg-Karabach-Problem. Dieser Konflikt beeinträchtigt die Entwicklung der Zusammenarbeit Russlands mit Aserbaidschan und Armenien in Handel und Wirtschaft, er behindert ein vollwertiges multilaterales Zusammenwirken im Kaukasus und verursacht eine gespannte Situation an den Südgrenzen unseres Landes.
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Der Schlüssel zur Beilegung des Konflikts hegt in der Hand zweier
Staaten, die die Hauptverantwortung dafür tragen, dass der KarabachKnoten entwirrt wird. Eine Lösung ist vonnöten, die einen Frieden »ohne Sieger und Besiegte« in Transkaukasien herbeiführt und für die Zeit danach die Stabilität in der Region zu erhalten ermöglicht. Von prinzipieller Bedeutung ist es, dass Baku und Jerewan diese Lösung auf der Grundlage guten Willens finden.
Deshalb legt die russische Diplomatie, die sowohl selbständig als auch im Rahmen der Vermittlungsmechanismen der internationalen Gemeinschaft agiert, das Hauptgewicht darauf, dass der unmittelbare Verhandlungsprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien fortgesetzt werden muss - auch auf höchster Ebene. Russland selbst wäre bereit, jedes Lösungskonzept, das für beide Seiten akzeptabel ist, gutzuheiβen und als Garant für Kompromissvereinbarungen zu fungieren.
Ausgehend von diesen Überlegungen setzte sich Russland dafür ein, dass der aserbaidschanisch-armenische politische Dialog auf höchster Ebene wieder aufgenommen wurde. Jedes der auf unsere Initiative zurückgehenden Treffen zwischen den Staatsführungen Aserbaidschans und Armeniens erhöhte das gegenseitige Vertrauen und diente dazu, den Weg zum Frieden zu bahnen. Inzwischen hat der Gefangenenaustausch begonnen, die Waffenruhe wird zunehmend stabiler, zwischen den auβenpolitischen und militärischen Institutionen beider Länder gibt es regelmäβige Kontakte.
Zweifellos wird eine gerechte und dauerhafte Beilegung des Berg- Karabach-Konflikts dem gemeinsamen Bemühen Aserbaidschans, Armeniens, Georgiens und Russlands, den Kaukasus zu einer Region des Friedens, der guten Nachbarschaft und der Prosperität zu machen, förderlich sein und den in den letzten Jahren erarbeiteten Mechanismus der »kaukasischen Vier« voll funktionsfähig werden lassen. Die bereits traditionell gewordenen Gipfeltreffen dieser Vierergruppe schaffen dafür die notwendige politische Atmosphäre.
Die Unnachgiebigkeit beider Seiten im georgisch-abchasischen Konflikt erschwert leider seit langem eine konstruktive Kompromisssuche. Zu den ungelösten Hauptfragen gehören nach wie vor der politische Status Abchasiens und die Rückkehr der Flüchtlinge. Das entscheidende Problem aber ist
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die Erarbeitung einer Friedensregelung, die die territoriale Integrität Georgiens gewährleistet und zugleich für die Abchasen akzeptabel ist.
Was schlieβlich eine Friedensregelung in Transdnjestrien anbelangt, so sind wir bereit, eine schnellstmögliche politische Lösung dieses Problems im Interesse Hunderttausender von Moldauern, Russen und Ukrainern – all derer, die zu beiden Seiten des Dnjestr zu Hause sind – aktiv zu unterstützen. Reale Möglichkeiten hierfür sind gegeben. Nach Ansicht Russlands muss die politische Regelung zwei Hauptelemente enthalten: die Bewahrung der territorialen Integrität und Souveränität er Republik Moldau in den
Grenzen von 1990 und die Ausstattung Transdnjestriens mit dem Status eines staatlich-territorialen Gebildes innerhalb dieses Landes.
Mit den Perspektiven dieser Regelung objektiv verbunden ist das Problem, dass die über Jahrzehnte angehäuften Waffen-und Munitionsvorräte der russischen Truppen aus Transdnjestrien abtransportiert werden müssen – und was damit geschehen soll. Diese Aufgabe wird unter Berücksichtigung der Verpflichtungen, die Russland auf dem Istanbuler Gipfeltreffen der
OSZE übernommen hat, zu lösen sein.
Übungen zum Text 3
Übung 1. a) wie verstehen Sie die folgenden Wörter und Wortgruppen?
Sehen Sie die Lernhilfe im Anhang!
Grenzüberschreitende organisierte Kriminalität; Drogen-und Waffenschmuggel; militanter Separatismus; das brennende Problem; im Konsens annehmen; der internationale Widerhall auf die Erklärung; die Unverzichtbarkeit des Vertrags; dem internationalen Ansehen der GUS förderlich sein; in den Vordergrund rücken; mit supranationalen Vollmachten ausstatten; auf Ablehnung stoβen; die Satzung bestätigen; an den Brennpunkten des Geschehens; allerorts die Kampfhandlungen eingestellen; mit politischen Mitteln bereinigen; in die Konflikte Verwickelten; akzeptabel sein; die Rolle der Friedensstifter; die Versöhnungskommission löst sich auf; mit den Händen agieren; im Rahmen der Vermittlungsmechanismen agieren; gutheiβen; Die Unnachgiebigkeit beider Seiten; die über Jahrzehnte angehäuften Waffen-und Munitionsvorräte.
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b)Sie wissen: das Bestimmungswort in der Wortkomposition von Nomen steht immer links und spezifiziert das Grundwort rechts. Der Wortakzent des Kompositums liegt immer im Bestimmungswort. Zwischen den Kompositionsteilen steht oft ein Fugen -n oder -s. Bitte sprechen Sie alle
Komposita aus der Übung richtig aus!
c)bilden Sie mit einigen Wörtern eigene Sätze und machen Sie Notizen. Tragen Sie danach mindestens 3 Sätze im Plenum vor!
Übung 2. Beantworten Sie die folgenden Fragen:
1.Was bestimmt die Notwendigkeit, ein Antiterroristisches Zentrum der GUS-Teilnehmersländer zu schaffen?
2.Welche Bedeutung hat der Vertrag vom Mai 2000 über kollektive Sicherheit?
3.Was war in den GUS-Organen im April 1999 geschehen?
4.Wovon zeugt die Beilegung des innertadschikischen Konflikts im März
2000?
5.Wie agiert die russische Diplomatie im Rahmen der Vermittlungsmechanismen der internationalen Gemeinschaft, z.B. bei der Lösung des Berg- Karabach-Problems und bei der Friedensregelung in Transdnjestrien?
Übung 3. Schreiben Sie die Sätze mit den in Klammern angegebenen Wörtern neu.
1. So zeigen sich die meisten Beteiligten dazu bereit, gemeinsam nach Antworten auf neue Bedrohungen und Gefahren wie Terrorismus, militanter
Separatismus und religiöser Extremismus, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität, Drogenund Waffenschmuggel zu suchen.
(Programmbestätigung)
2. Russische Friedenskontingente sind auf der Grundlage zweiseitiger Vereinbarungen und der Beschlüsse des Rates der Staatschefs der GUS in Ab-
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chasien, Südossetien und Transdnjestrien stationiert.
(breite internationale Anerkennung)
3.Zweifellos wird eine gerechte und dauerhafte Beilegung des Berg- Karabach-Konflikts dem gemeinsamen Bemühen Aserbaidschans, Armeniens, Georgiens und Russlands, den Kaukasus zu einer Region des Friedens, der guten Nachbarschaft und der Prosperität zu machen, förderlich sein und den in den letzten Jahren erarbeiteten Mechanismus der »kaukasischen Vier« voll funktionsfähig werden lassen. (der politische Status Abchasiens)
4.Mit den Perspektiven dieser Regelung objektiv verbunden ist das Problem, dass die über Jahrzehnte angehäuften Waffen-und Munitionsvorräte der russischen Truppen aus Transdnjestrien abtransportiert werden müssen – und was damit geschehen soll. (die Verpflichtungen)
Übung 4. Wortstellung. Korrigieren Sie die folgenden Sätze:
1.Dieser Konflikt beeinträchtigt der Zusammenarbeit die Entwicklung Russlands mit Aserbaidschan und Armenien in Handel und Wirtschaft, er behindert ein vollwertiges multilaterales Zusammenwirken im Kaukasus und eine gespannte Situation an den Südgrenzen unseres Landes verursacht.
2.Als gröβter der Friedensstiftung innertadschikischen in den letzten
Jahren Erfolg ist die Beilegung des Konflikts zu werten
3.Russland setzt sich ein konsequent für eine intensivere internationale
Unterstützung des Umgestaltungsprozesses in Tadschikistan.
4.Die Aufgabe der gegenwärtigen Etappe alle besteht, Rückfälle in gewaltsame darin Auseinandersetzungen und gröβtmögliche Unterstützung bei der Suche nach Lösungen zu leisten, die für in die Konflikte Verwickelten akzeptabel sind zu verhindern.
Übung 5. Suchen Sie alle Konnektoren (Satzverknüpfer) im Text, wie z.B.: und, oder, sowie, das heißt, falls, obwohl, wenn, weil, sodass, umso mehr als, wohingegen, woraufhin, zumal, vorausgesetzt, angenommen, gesetzt den Fall, allerdings, dagegen, indessen, schließlich, zum Beispiel, an-
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dernfalls, anstatt dessen, folglich, nichtsdestominder, sowieso, aber, allein, doch, eh, sogar, zumal sonst, dann, danach, deswegen, darum, insofern, trotzdem, infolgedessen zweigliedrige Konnektoren: teils....teils, nicht nur....sondern auch, weder....noch, sowohl....als auch, u.s.w. und auch andere satzverbindende Wörter.
Übung 6. Fassen Sie den Inhalt des Textes schriftlich kurz zusammen! Als Plan könnte Ihnen Übung 2 dienen. Gehen Sie den Inhalt des Textes noch einmal im Geiste durch!
Schlussfolgerungen zur Lektion 1
Die ersten Erfahrungen haben sowohl die Schwierigkeiten des Integrationsprozesses innerhalb der GUS als auch die Möglichkeiten, die er bietet, deutlich gemacht. Russland geht in seinem Handeln von der festen Überzeugung aus, dass die GUS zu einer einflussreichen regionalen Organisation werden und Prosperität, Zusammenarbeit und gute Nachbarschaft im gesamten postsowjetischen Raum stimulieren kann. Die objektiven Voraussetzungen hierfür sind vorhanden. Wie der Ministerpräsident Kasachstans, KASSYMSHOMART TOKAJEW, zu Recht betonte, sind »angesichts der Wirtschaftskrise, die alle postsowjetischen Staaten durchleben, ein aufeinander abgestimmtes Handeln, konstruktive Zusammenarbeit und die Suche nach gegenseitig annehmbaren Kompromisslösungen von höchster Aktualität. Andernfalls wird es nicht möglich sein, die Stabilität zu erhalten, die Sicherheit zu gewährleisten, die Wirtschaft zu reformieren und die Integration in die Weltwirtschaft zu bewältigen. [«Tokaew, Kassymshomar: Wneschnjaja politika Kasachstana w uslowijach globalisazii(“Die Aussenpolitik Kasachstans unter der Bedingungen der Globalisierung”),Almaty 2000,S.224.]
Die in einem Jahrzehnt mit der GUS gemachten Erfahrungen zeugen jedoch auch von der Notwendigkeit, realistisch zu bleiben. Gutnachbarschaftliche und gegenseitig vorteilhafte bilaterale Beziehungen zwischen allen
Mitgliedsländern sind in absehbarer Zukunft geeignet, das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft zu stärken.
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Seit der russische Präsident WLADIMIR PUTIN die neuen Ansätze der Politik gegenüber der GUS gebilligt hat, sind bei ihrer praktischen Umsetzung bereits positive Veränderungen in den Beziehungen Russlands zu seinen
Partnern zu verzeichnen. Basierend auf dem soliden Fundament der gegenseitigen Berücksichtigung der Interessen, ist das Verhältnis pragmatischer, transparenter und berechenbarer geworden. Hinzu kommt die günstige Konjunktur auf dem Gebiet der Handelsund Wirtschaftsbeziehungen. So ist der Warenumsatz Russlands mit den GUS-Staaten im Jahre 2000 gegenüber 1999 um gut 40 % angestiegen und hat mehr als 25 Mrd. Dollar erreicht.
Jedoch eröffnet die gegenwärtige Entwicklungsetappe der Gemeinschaft nicht nur neue Chancen, sondern wirft auch neue Probleme auf. Dies betrifft vor allem die Suche nach Möglichkeiten für eine optimale Verknüpfung von multiwie bilateralen Formen des Zusammenwirkens, die Berücksichtigung ökonomischer und politischer Faktoren sowie der anstehenden Aufgaben für die nächste und die fernere Zukunft ganz allgemein.
Vor den Kontrollaufgaben gehen Sie den Inhalt der Lektion noch einmal im Geiste durch! In Ihren Sprachhandlungen könnten Sie folgende Formulierungen gebrauchen:
A) Redebeitrag ankündigen |
Darf/Kann ich dazu etw. sagen? |
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Ich würde gerne direkt etw. dazu sagen. |
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Darf/Kann ich noch etw. hinzufügen? |
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Also, … |
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… |
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B) Redebeitrag einleiten |
Ich sag’ mal… |
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Also, aus meiner Erfahrung/Meiner Erfah- |
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rung nach.. |
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Ich habe festgestellt, dass… |
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Vielleicht, … |
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Also, (für mich) … |
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C) Verständnis sichern |
Habe ich richtig verstanden, dass…? |
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Verstehe ich richtig/korrekt….? |
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Sie denken (also)/Du denkst (also)…? |
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Sie sagten/sagen/meinten/meinen, |
(also) |
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dass…? Du sagtest/meintest/meinst, |
(also) |
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dass…? Richtig? 0der? |
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Das heißt (also)…? |
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D) Bezug nehmen |
Darf/Kann ich noch mal auf die Ausgangs- |
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frage zurückkommen? |
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Ich möchte noch mal darauf zurückkommen, |
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was … gesagt hat. |
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Es wurde gesagt… |
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Wir/Sie haben/Du hast vorhin/eben gesagt… |
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Wie Sie schon gesagt haben/du schon gesagt |
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hast… |
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Darauf würde ich gerne direkt/sofort einge- |
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hen/antworten/entgegnen... |
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E) Meinung ausdrücken |
Ich sehe das so/anders… |
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[aus Video] |
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Ich halte für gut/schlecht… |
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Ich glaube/denke/meine… |
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Ich kann mir (nicht) vorstellen… |
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Ich bin mir (nicht) sicher… |
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F) Quellenangaben nennen |
Nach diesen Informationen… |
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Nach den Beobachtungen…. |
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… , so N. in der Sitzung. |
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Einer Studie von… zufolge |
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N. hat die Auffassung vertreten, dass… |
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Die Prognose lautet:….. |
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Aus amtlichen Kreisen verlautet, dass… |
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In wirtschaftlichen Kreisen ist man der Auf- |
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fassung, dass… |
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Wie manche Experten annehmen,…. |
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