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Немецкий язык. Речевой практикум. Учебное пособие

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ihrer Figur unzufrieden sind und große Angst vor einer Gewichtszunahme haben. Bulimie zieht körperliche und seelische Folgeschäden nach sich (z. B. Herzrhythmusstörungen, Kreislaufprobleme, Säureschädigung der Zähne, Selbsthass und Depressionen). Expertinnen und Experten schätzen den Anteil der Betroffenen auf 2 bis 4 Prozent der Bevölkerung.
i. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist das Herzstück des deutschen Gesundheitssystems. Sie sorgt dafür, dass eine medizinische Versorgung auf hohem Qualitätsniveau für alle Versicherten ohne Einschränkungen zur Verfügung steht. Die Gesetzliche Krankenversicherung folgt dem Grundsatz, dass jede und jeder die medizinische Versorgung erhält, die sie und er benötigt – unabhängig von Alter oder Einkommen und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Dies wird durch die solidarische Finanzierung ermöglicht: Wer weniger verdient, zahlt weniger Beiträge, wer mehr verdient, zahlt mehr. Unter den etwa 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten sind rund 20 Millionen beitragsfrei mitversicherte Ehegatten und Kinder.
Übung11. Hören Sie den Text und lesen Sie dann die Aussagen (1-10) dazu. Sind die Aussagen richtig oder falsch? Wählen Sie die Antwort «steht nichts im Text», wenn es keine Informationen im Text gibt. Füllen Sie die Tabelle aus.
richtig falsch steht nichts im Text
1. Unser Körper braucht Energie, um lebenswichtige Aufgaben zu erfüllen.
2. Zucker hat viele Gesichter und häufig versteckt er sich dort, wo man ihn gar nicht vermutet.
3. Kalorienangaben auf Verpackungen zeigen, wie viel Energie in Lebensmitteln enthalten ist.
4. Eine Banane hat beispielweise etwa vier Kilokalorien.
5. Eine Tasse schwarzer Kaffee hat 100 Kilokalorien.
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6. Das Wasser hat keine Kalorien.
7. Frauen verbrauchen mehr Kalorien als Männer.
8. Beim Arzt wird viel gemessen, zum Beispiel der Blutdruck oder der Blutzucker.
9. Ob wir uns eher krank oder gesund fühlen, wird nicht nur von körperlichen, biologischen Ursachen bestimmt, auch psychische und soziale Faktoren spielen eine große Rolle.
10. Verbrauchen wir mehr Energie als wir zu uns nehmen, schmelzen die Fettreserven.
Übung 12. Lesen Sie den Text und geben Sie kurz dessen Inhalt wieder (mindestens 5-6 Sätze schriftlich).
Richtige Nahrungswahl
Es wird oft überzeugend von der Ernährung als einem Grundphänomen des Lebens gesprochen. Die Ernährung ist ohne Zweifel einer der wichtigsten unter den Umweltfaktoren, die unsere Gesundheit gestalten. Wir leben nicht um zu essen, sondern wir essen, um zu leben.
Auf Grund chemischer Analysen kennt man heute die Zusammensetzung der Lebensmittel ziemlich genau. Wir wissen, dass sie aus vielen Stoffen bestehen, wobei manche Lebensmittel spezielle Nährstoffe (z.B. Fett) hochprozentig enthalten. Im einzelnen handelt es sich bei diesen «Stoffen» um Grundnähr-, Mineral-, Spuren- und Wirkstoffe, zu denen Wasser (Flüssigkeit) sowie Geschmacks- und Aromastoffe hinzukommen. Eine richtig zusammengesetzte Nahrung soll alle bekannten nahezu 60 Stoffe in einer physiologisch zweckmässigen Relation enthalten. Schonende Vor- und Zubereitung der einzelnen Speisen soll weiter dafür sorgen, dass der menschliche Organismus die Möglichkeit hat, den täglichen Bedarf in wünschenswerter Höhe voll aufnehmen zu können.
Die tägliche Nahrung soll so abgestimmt sein, dass der Energiegehalt weder zu hoch noch zu niedrig ist. Ständig reichliches Essen gegenüber dem individuellen Bedarf erhöht das Körpergewicht. Umgekehrt verhindert eine zu niedrige Energiezufuhr durch nicht ausreichende Nahrungsaufname die volle Entwicklung der
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Leistungsfähigkeit. Die Nahrung darf sich nicht auf wenige «wohlschmeckende» Lebensmittel beschränken, sondern soll immer vielseitig zusammengestellt sein. Die neuzeitliche Forderung heißt: kein Fleisch-, Fisch- oder Eigericht ohne Salat-, Gemüse- oder Obstbeilage. Ständige Abwechslung und Vielseitigkeit bei der Speisenbereitung regt den Appetit an und kann als eine wesentliche Voraussetzung für Vollwertigkeit gelten. Es ist zu beachten, dass der Großstädter heute bereits wenigstens 50 Prozent industriell bearbeitete Lebensmittel verzehrt.
Nahrungsfett in den verschiedensten Formen ist in erster Linie Energielieferant. Da l g Fett 2 mal soviel Kalorien liefert wie l g Eiweiß oder l g Kohlenhydrat, ist es notwendig, den Fettverzehr gewissenhaft zu kontrollieren. Auf Grund genauer Berechnungen essen fast alle Menschen viel zuviel Fett. Das kann zu Übergewicht führen. Unsere heutigen Speisenzusammenstellungen und Kalkulationen zeigen auch, dass wir immer noch – und das sogar in steigendem Maße – zuviel Fett und manchmal zuviel tierisches Fett zu uns nehmen, dagegen viel zuwenig Gemüse und Obst verzehren. Deshalb sollte täglich mehrmals zur Rohkost oder «Frischkost» in irgendeiner Form (Salate aus Gemüse aller Art oder Obst) gegriffen werden. Unter «Frischkost» nämlich etwas zu verstehen, was in «frischem Zustand», also unmittelbar nach der Ernte, verzehrt wird.
Besonders wichtig ist die tägliche Brotschale, die alle Brotsorten – insbesondere auch Vollkornbrot – enthalten sollte. Es handelt sich hierbei nicht nur um vitamin- und mineralstoffreiche Lebensmittel, sondern um solche, die hohen Anteil an Faserstoffen enthalten. Fas­erstoffe sind von großer Bedeutung für eine geregelte Darmtätigkeit. Dagegen sollte der Zuckerverbrauch – auch Zucker gehört zu den Kohlenhydraten – etwas eingeschränkt werden; dem Körper wird damit ein guter Dienst getan.
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LEKTION 7.
UMWELTPROBLEME
Übung 1. Lesen Sie richtig und merken Sie sich die folgenden Wörter und Ausdrücke.
Bevölkerungswachstum (m) – рост населения Verhinderung (f) – предотвращение; недопущение Verstädterung (f) – разрастание городов (за счёт сельской местности; урбанизация) Begrenzung (f) – здесь: блокирование Versalzung (f) – засоление Grundwasser (n) – грунтовая вода; грунтовые воды Wasserverteilung (f) – распределение воды Wasserreinhaltung (f) – поддержание чистоты воды Trinkwasser (n) – питьевая вода ~, sauberes чистая питьевая вода Abwasser (n) – сточная вода Abwässer,pl – сточные воды Abwasserentsorgung (f) – отведение (удаление) сточных вод Boden (m) – земля; почва Luftreinhaltung (f) – поддержание чистого воздуха
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Abgasen,pl – выхлопные газы; газообразные отходы Müll (m) – мусор, сор, отбросы verbrennen – сжигать Verbrennung (f) – сжигание Nahrung (f) – пища, питание Nahrungsproduktion (f) – производство пищи Vielfalt (f) – многообразие, разнообразие Nutzung (f) – использование, эксплуатация Brennstoffe (m), pl – горючее, топливо ~, fossile Arm (n), Armut (f) – 1. бедность 2. беднота Reich(n) – богатство ausnutzen – использовать Asche (f ) – зола den Schaden bringen – наносить ущерб
Übung 2. Beantworten Sie die folgenden Fragen. Versuchen Sie in Ihren Antworten das Problem allgemein zu erklären oder Ihre persönliche Meinung über das konkrete Problem darzulegen. Führen Sie 2–3 Argumente dafür an. Formulieren Sie auch andere mögliche Meinungen.
1. Was ist mit der Natur geworden und warum ist heute das Problem des Naturschutzes so aktuell?
2. Wann verstanden die Menschen, dass sie die Natur vor sich selbst schützen müssen?
2. Was wird gemacht, um die Natur zu schützen?
3. Der Mensch brachte der Natur einen bedeutenden Schaden. Sind Sie damit einverstanden? Äußern Sie Ihre Meinung.
5. Anfang des XX. Jahrhunderts schaute der Mensch um sich herum und stellte fest: in Zukunft darf es sich nicht so gehen. Was meinen Sie dazu?
6. Ohne Hilfe aller Menschen könnte die Natur nicht effektiv geschützt werden. Stimmt das? Äußern Sie Ihre eigene Meinung.
7. Was können Sie selbst für den Umweltschutz machen?
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Übung 3. Lesen und übersetzen Sie den Text.
Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts
1. Man versteht heute unter dem Umweltschutz die praktische Arbeit zur Verhinderung negativer Einflusse der wirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen auf die Natur. Bevölkerungswachstum und Umweltzerstörung – die Menschen stehen im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen. Für viele Forscher wird die Begrenzung des Klimawandels und seiner Folgen eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sein. Der physikalische Mechanismus des sogenannten «Treibhauseffekts», die beobachtbare Erhöhung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre gegenüber vorindustriellen Zeiten sowie ihre Ursachen sind unstreitig. In der Klimawirkungsforschung wird eine Reihe möglicher Schadensereignisse diskutiert: Überschwemmung von Inseln und Deltagebieten, Desertifikation des semiariden Trockengürtels1, Versalzung von Grundwasserreserven, Verlust von Ackerland durch Verlust an Bodenfeuchte und Erosion, höhere Rate von Extremereignissen, vermehrte Waldbränche, Vordringen tropischer Krankheiten nach Norden. Eine Verdopplung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre gegenüber 1850 können im globalen Mittel zu Temperaturerhöhungen zwischen 1,5 und 4,5 Grad Celsius führen. Man muss deshalb Emissionsphase vermeiden.
2. Eines der wichtigsten Probleme ist die ungleiche Wasserverteilung und -reinhaltung. Täglich sterben rund 6000 Menschen, weil sie verschmutztes und verseuchtes Wasser trinken müssen. Mehr als 1,2 Milliarden Menschen sind ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, das die wichtigste Voraussetzung für jedes menschliche Leben ist. Doppelt so viele Menschen2 verfügen über keine angemessene Abwasserentsorgung. 60 Prozent der nutzbaren Trinkwasserreserven befinden sich in zehn Staaten – vor allem in den USA, Russland, Brasilien und Indonesien. Staaten, wie Iordanien, Singapur und Libyen verfügen über gar keine eigenen Reserven. Wasser ist ein Schlüssel zu sozialen Gerechtigkeit, zur Stabilität der Umwelt. Die Welternährungsorganisation (FAO) nimmt an, dass im Jahr 2050 mindestens 70 Staaten unter Wassermangel leiden. Man verbraucht viel und denkt nicht daran, dass die Vorräte an Trinkwasser
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begrenzt sind. Schlechte Nachrichten auch von den Ozeanen: Nicht nur die Einleitung von Abwässern setzt ihnen zu; inzwischen gelten alle 17 großen Fischfanggebiete auf dem Globus als überfischt. «Wenn möglich»3 soll bis zum Jahr 2015 der Rückgang der Fischbestände gestoppt werden. Das soll vor allem mit Fangquoten und Schutzgebieten erreicht werden.
3. Das wichtigste Problem ist auch die Reinhaltung der Luft, d.h. Schutz vor Abgasen und Staub. Die Luft, die wir atmen, ist ungesund. Durch Reisen mit Flugzeug oder Auto entstehen klimaschädliche Gase. Je dichter der Autoverkehr, desto deutlicher werden auch seine ökologischen Schattenseiten, z.B.5 die luftbelastenden Schadstoff-Emissionen. In den Großstädten und Industriegebieten ist die Staubkonzentration sehr hoch.
Regelmäßige Überprüfung der Luft in der Stadt zeigen, dass sie heute die höchste Schadstoffkonzentration in der Atmosphäre während ihrer gesamten hundertjährigen Geschichte aufweist. Im Verkehr steigen die Kohlendioxid-Emissionen weiter an. Deshalb muss man zur Erfüllung des Kohlendioxid-Minderungsziels beitragen. Technische Innovationen wie das «Null-Emissions»-Auto sind mit sozialen und unternehmerischen Innovationen zu koppeln.
Ein weiteres Problem stellen der Müll und Industrieabfälle. Es gibt zu viel Abfall. Etwa ein Drittel des Mülls wird verbrannt. Dabei entstehen giftige Gase, die in Luft, in Boden und in das Grundwasser kommen.
4. Das nächste Problem ist Bevölkerungsexplosion und die Reinhaltung der Nahrung. Es gibt das Faktum der wachsenden Weltbevölkerung und einen Rückgang der Anbaufläche pro Kopf. Es drohen Erosion und Versalzung von Böden durch falsche Bewässerungstechniken. Die Nachfrage nach Getreide wird bis 2020 um rund 40 Prozent steigen, die Anbaufläche jedoch nur um etwa 20 Prozent.
Die Verstädterung wird zunehmen. Die Zahl derjenigen, die es auf der Suche nach einer menschenwürdigen Zukunft in die Städte zieht, steigt rapide. In den Ländern des Nordens dürften im Jahr 2025 mehr als 80 Prozent der Bevölkerung in Städten leben, in den Ländern des Südens werden es rund 55 Prozent sein. Damit werden zum ersten
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Mal in unserer Geschichte deutlich mehr Menschen in urbane Zonen und nicht mehr auf dem Lande leben. Städte sind die Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung, doch sie sind auch die Brennpunkte der sozialen und ökologischen Probleme der Gegenwart.
Das Recht auf ausreichende Nahrung ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte6 verancert. Trotzdem leiden viele Millionen Menschen an Hunger – andere leben im Űberfluss7 wie kann sich die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft auf der Basis der vorhandenen Ressourcen versorgen ohne sie zu zerstören?
Um die wachsende Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren, müsste sich in den nächsten 30 Jahren die Nahrungsproduktion verdoppeln. Außerdem enthält unsere Nahrung zuviel chemische Mittel, die ungesund sind. Zur Zeit ist nachhaltige Ernährung mit Programmen zur ökologischen Ernährungssicherung und der Eindämmung umweltschädlichen Lebensmittelindustrien machbar.
5. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten hat für das globale Überleben zentrale Funktion. Bisher sterben jeden Tag 50 Arten unwiederbringlich aus. Der Rückgang der Artenvielfalt in Tier- und Pflanzenwelt soll bis 2010 deutlich reduziert werden. Für den Artenschutz gingen über 32 Initiativen mit Mitteln in Höhe von 100 Millionen Euro ein.
Das nächste Problem ist die Nutzung fossiler Brennstoffe. Sie werden knapp und schaden der Umwelt. Die Nutzung fossiler Brennstoffe (Holz, Kohle, Öl, Gas) kann, wenn die bei der Verbrennung freiwerdenden Schwefeldioxide und die Stickoxide in die Luft gelangen, den saueren Regen zur Folge haben. Sauere Niederschläge können Flüsse, Seen, Wälder, Pflanzen und Baumwerke schädigen. Aber auch von Kraftwerken gehen Gefahren für Menschen und Natur aus. Die neue ökologische Ökonomie setzt auf erneuerbare Brennstoffe.
Eine weitere Herausforderung betrifft den globalen Gegensatz zwischen Arm und Reich. Er hat fatale ökologische Konsequenzen. 1997 verfügten die reichsten 20 Prozent der Weltbevölkerung über 86 Prozent des Vermögens beziehungsweise der produzierten Güter und Dienstleistungen. Armut führt zu armutsbedingter Umweltzerstörung.
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1
Desertifikation des semiariden Trockengürtels – наступление
Texterläuterungen
пустынь на полузасушливые земли, так называемого «сухого пояса»
2
Doppelt so viele Menschen – вдвое большее число людей
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«Wennmöglich» – «по-возможности»
4
d. h.(das heißt) – т. е., то есть
5
z. B. (zum Beispiel) – например
6
in der Allgemeinen Erklärung der Menschen rechte – во Всеобщей
декларации прав человека
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andere leben im Űberfluss – другие утопают в роскоши
Übung 4. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1. Was versteht man unter dem Umweltschutz heute?
2. Wo befindet sich der größte Teil der nutzbaren Trinkwasserreserven?
3. Sind die Vorräte an Trinkwasser begrenzt?
4. Welche Schadensereignisse kann man in der Klimawirkungsforschung diskutieren?
5. Warum ist die Luft, die wir atmen, ungesund?
6. Welche Probleme hat die Menschheit wegen der wachsenden Weltbevölkerung?
Übung 5. Wie passen die Aussagen zum Text?
1. Bei der Verbrennung des Mülls entstehen giftige Gase, die in Luft, in Bodden und in das Grundwasser kommen.
2. Flüsse, Seen, Wälder, Pflanzen und Baumwerke werden durch sauere Niederschläge nicht geschädigt.
3. Die fossilen Brennstoffe, wie zum Beispiel Holz, Kohle, Öl und Gas, sind knapp geworden.
4. Leider enthält die menschliche Nahrung zuviel chemische Mittel, die ungesund sind.
5. In den Großstädten und Industriegebieten ist die Staubkonzentration zu hoch.
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Übung 6. Schwere Stürme, Waldbränche, Hochwasser, Erdbeben gehören zu den Begleiterscheinungen des sich verändernden Weltklimas. Im Text-Interview «Es geht nichtweiter wie bisher» stellt der Korrespondent der Zeitschrift «Deutschland» einige Fragen an Professor Stefan Rahmstorf von (PIK) Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Ordnen Sie die Fragen des Journalisten und die Antworten des Professors in einer logischen Reihenfolge an.
1. Inwiefern begünstigt der Klimawandel die Zunahme von Naturkatastrophen wie Hurrikans, Dürren und Hochwasser?
2. Welche Erdgegenden werden aller Voraussicht nach künftig eher verschont, welche stärker gefährdet sein?
3. Worauf muss Deutschland sich gefasst machen – immer mehr Fluten und Orkane?
4. Was raten Sie Katastrophenschützern?
a. Es ist noch zu früh, um zuverlässige regionale Prognosen abzugeben. Dennoch kann man schon einige besonders verletzbare Regionen identifizieren, zum Beispiel tiefliegende Küstengebiete, wo durch den Meeresspiegel-Anstieg die Sturmflutgefahr steigt. In Europa ist vor allem der Mittelmeerraum durch Dürre gefährdet. Die Verletzbarkeit hängt dabei auch stark von der Fähigkeit ab, sich durch Anpassungsmaßnahmen vor Klimawandel zu schützen. Daher sind arme Länder besonders betroffen – ein ethisches Problem, da die armen Staaten selber kaum zum Klimawandel beigetragen haben.
b. Bei allen langfristigen Planungen muss heute schon der Klimawandel berücksichtigt werden. Einfach davon auszugehen, dass das Klima so bleibt wie bisher, wäre auf jeden Fall falsch.
c. Stärkere Winterstürme und häufigere Niederschlagsextreme sind tatsächlich zu erwarten. Vor allem im Osten Deutschlands steigt die Gefahr von Dürre und Waldbränden im Sommer.
d. Es gibt dafür eine Reihe von physikalischen Gründen. In einem wärmeren Klima ist insgesamt mehr Energie im System und der Wasserkreislauf wird angeheizt. Wärmere Ozeantemperaturen können zu stärkeren tropischen Stürmen führen. Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen was Extremniederschläge begünstigt. Die Verdunstung geht schneller, was auch bei gleichbleibenden Niederschlägen zur Austrocknung von Böden und zu Dürreproblemen
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