Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

Социальная работа. Часть 1. Учебное пособие по немецкому языку

.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
07.09.2026
Размер:
2 Мб
Скачать
☆
Министерство образования и науки России
Федеральное государственное бюджетное
образовательное учреждение
высшего профессионального образования
«Казанский национальный исследовательский
технологический университет»
Социальная ра
по немецкому языку
часть 1
Казань
КНИТУ
2011
бота
УДК 803.0
БКК 81.2Нем
Составители:ст.преп. Л.М. Володина , ст.преп. А.И.Мингалеева
Социальная работа: учебное пособие по немецкому языку.
Часть 1./ Л.М.Володина, А.И.Мингалеева; Казан. нац. исслед. технол. ун-т. -К
азань:КГТУ.2011.- 117 с.
ISBN 978-5-7882-1207-4
Пособие содержит 5 уроков (Lektionen), включающие в себя
основной текст с заданиями к нему, грамматические упражнения, лексико-грамматические тесты. Предусмотрены тексты для самостоятельной работы, а также грамматический справочник. Предназначено для бакалавров и магистрантов, обучающихся по направлению «Социальная работа», а также может быть рекомендовано аспирантам гуманитарного профиля
Подготовлено на кафедре иностранных языков в профессиональной коммуникации КНИТУ
Печатается по решению методической комиссии факультета социальных и гуманитарных технологий КНИТУ
Рецензенты: канд.филол.наук Сергеев В.А. канд.филол.наук Мазитова Л.М.
Lektion 1.
Soziale Sicherheit
Grundgesetz (n) - основной закон, конституция Anspruch (m) - право Fürsorge (f) - социальное обеспечение Menschenwürde (f)- человеческое достоинство Gleichberechtigung (f) - равноправие benachteiligen – причинять вред (ущерб, убыток) Lebensbedingungen (pl) – условия жизни Notlage (f) – бедственное положение, затруднение Kinderfreibetrag (m) - повышенный размер суммы, не облагаемой
подоходным налогом (льгота для семей с детьми)
s ging darum, … - речь шла о том, чтобы…
e ungeheuer - ужасающий, огромный, неслыханный Lastenausgleichsgesetz (n) – закон о компенсации убытков, причиненных войной Vertriebenen (pl) – изгнанные, насильственно переселенные Grundstück (m) -земельный участок аkut – острый, серьезный, серьезный vonstatten gehen- протекать, происходить, совершаться gewähren – предоставлять, давать Rentenleistungen (pl) – пенсионные выплаты Kriegshinterbliebenen (pl) – родные убитого на войне Impfschäden (pl )- вред, нанесенный организму человека в результате вакцинации
Soziale Gerechtigkeit, die zentrale Zielsetzung des Sozialstaates, hängt von der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und dem gesellschaftlichen Bewusstsein ab. Das Sozialstaatsprinzip ist somit ein dynamisches Prinzip, das den Gesetzgeber verpflichtet, die sozialen Verhältnisse immer wieder neu zu regeln. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sichert nur wenige soziale Grundrechte zu. Beispielsweise legt Artikel 6 des
3
Grundgesetztes fest: „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge in der Gemeinschaft“. Mehrere Grundrechtsartikel fordern jedoch vom Staat soziales Handeln: Aus der Verpflichtung der staatlichen Gewalt, die Menschenwürde zu achten und zu schützen (Artikel 1), folgt, dass der Staat allen seinen Bürgern das materielle Existenzminimum sichern muss. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Verbot, jemanden aus irgendwelchen Gründen zu benachteiligen (Artikel 3), verpflichten dazu, zum Beispiel am Arbeitsplatz, zu sorgen. Die Sozialbindung des Eigentums (Artikel 14) ist auch ein Teil des Sozialstaatsgebots. Sozialpolitik ist nicht auf einen bestimmten Politikbereich beschränkt, sondern greift mit dem Ziel der Angleichung der Lebenschancen und der Verbesserung der Lebensbedingungen in viele Bereiche ein. Kern der Sozialpolitik sind die klassischen Systeme der sozialen Sicherung gegen Lebensrisiken: Alter, Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit. Dazu gehören ferner Maßnahmen des sozialen Ausgleichs und der Hilfe in Notlagen: Kindergeld, Kinderfreibeträge, Erziehungsgeld, Mutterschutz, Wohngeld und Sozialhilfe. In der Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland ging es insbesondere darum, für die ungeheuere Zahl der durch den Krieg Geschädigten ein halbwegs menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. Dies geschah durch die soziale Sicherung sozialrechtlicher Leistungen der Versorgung, Sozialhilfe und Versicherung. 1949 wurde das Soforthilfegesetz erlassen, das der großen Zahl von Flüchtlingen zunächst notdürftige Hilfe gewährte. 1952 wurde dann das Lastenausgleichsgesetz beschlossen, auf Grund dessen den Vertriebenen und Kriegssachgeschädigten Ausgleichsleistungen gewährt wurden. Die Mittel dazu wurden vom Staat und von Bürgerinnen und Bürgern aufgebracht, die von Krieg und Kriegsfolgen weniger hart betroffen waren. So wurden alle Häuser, Grundstücke und Betriebe, die über den Krieg gerettet worden konnten, mit einer Abgabeschuld von 50 Prozent ihres Wertes belastet.
4
Der Lastenausgleich trug dazu bei, dass aus dem Chaos des Zusammenbruchs heraus der Wiederaufbau rascher als erwartet vonstatten ging, und dass dabei etwa zehn Millionen Vertriebene und Flüchtlinge, im Allgemeinen reibungslos, eingegliedert oder zumindest vor akuter Not bewahrt werden konnten. Das 1950 erlassene Bundesversorgungsgesetz hatte die Aufgabe, die gesundheitlichen Schäden der vielen Kriegsopfer zu mildern. Es galt nicht nur für ehemalige Soldaten, sondern für alle Personen, die durch unmittelbare Kriegseinwirkung - also auch z.B. durch Bombenkrieg oder Flucht – eine gesundheitliche Schädigung erlitten hatten. Ehemalige Soldaten und Zivilpersonen wurden also gleich behandelt. Die Kriegsopfer erhielten medizinische und berufliche Rehabilitationsleistungen sowie Renten, die sich nach dem Grad der Beschädigung richteten. Rentenleistungen wurden auch den Kriegshinterbliebenen (Witwen, Waisen, Eltern) gewährt. Das Bundesversorgungsgesetz wurde im Zeitverlauf seit 1950 ausgebaut und verbessert. So wurde der Anspruch auf Versorgung auch auf eine Reihe nichtkriegsbedingter Gesundheitsschäden ausgeweitet, z.B. auf Wehr- und Zivildienstschäden, Impfschäden oder für die Opfer von Gewalttaten.
1.Ответьте на следующие вопросы к тексту:
. Was folgt aus der Verpflichtung der staatlichen Gewalt?
1
2. Ist Sozialpolitik nur auf einen bestimmten Politikbereich beschränkt?
3. Was bildet den Kern der Sozialpolitik?
4. Welche Maßnahmen des sozialen Ausgleichs gehören noch zur Sozialpolitik?
5. Worum ging es insbesondere in der Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland?
6. Wie hieß das Gesetz, das im Jahre 1949 erlassen wurde?
7. Was für ein Gesetz wurde im Jahre 1952 beschlossen?
8. Wozu trug der Lastenausgleich bei?
9. Welche Aufgabe hatte das 1950 erlassene Bundesversorgungsgesetz?
10. Was erhielten die Kriegsopfer laut dieses Gesetzes?
5
2.Найдите справа конец предложений, начало которых дано слева, и переведите предложения.
1. Sozialpolitik ist nicht auf einen bestimmten Politikbereich beschränkt,
2.Das erlassene Bundesversorgungsgesetz hatte die Aufgabe,
3. Der Lastenausgleich trug dazu bei,
4. In der Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland ging es insbesondere darum,
5. Kern der Sozialpolitik sind die klassischen Systeme der sozialen Sicherung gegen Lebensrisiken:
1. die gesundheitlichen Schäden der vielen Kriegsopfer zu mildern.
2. dass aus dem Chaos des Zusammenbruchs heraus der Wiederaufbau rascher als erwartet vonstattenging.
3. Alter, Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit.
4. sondern greift mit dem Ziel der Angleichung der Lebenschancen und der Verbesserung der Lebensbedingungen in viele Bereiche ein.
5. für die ungeheuere Zahl der durch den Krieg Geschädigten ein halbwegs menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen
6
3.Поставьте вопрос к выделенным словам.
1. Mein Vater fährt heute nach Köln.
2. Im Garten fand der Junge sein Taschenmesser wieder.
3. Ich schreibe meinem Mann einen Brief nach Italien.
4. Der Herr öffnete der Dame höflich die Tür.
5. Der Beamte sagt es euch bestimmt.
6. Er gibt mir die Papiere übermorgen zurück.
7. Die Angestellten arbeiten wegen der Hitze nur bis 14 Uhr.
8. Der Chef teilt mir das Ergebnis der Besprechung mit.
9. Sie bittet den Berufsberater um die Hilfe.
10. Die Angestellten strömten aus den Büros auf die Straße.
4.Употребите данное в скобках существительное в нужном
падеже
1. Der Student (liest)das Buch. 2- Er begegnet (der Genosse). 3. Der Reporter befragt der (Diplomat). 4. Die Familie (mein Nachbar) plant das Wochenende. Sie gehen ins Theater. Der Briefträger bringt (die Einwohner) die Post. 6. Ich kenne (der Name) (dieser Mensch). 7. Der Schüler widerspricht (der Lehrer) oft. 8. Der Herr verkauft (der Sklave). 9. Wir gratulieren (der Freund). 10. Der Verkäufer fragt (der Kunde) nach seinen Wünschen. 11. Der Onkel antwortet (der Neffe).
12. Die Leute glauben (die Politiker) nicht. 13. Die Polizisten verhaften (der Demonstrant). 14. Wir kaufen (der Junge) (ein Geschenk). 15. Der Arbeiter hilft (sein Kollege). 16. Wir danken (der Helfer). 17. Das Parlament begrüßt (der Präsident). 18. Der Richter glaubt (der Zeuge).
5.Образуйте предложения из следующих слов. Употребите временную форму Präsens.
1. Erich 8nd Richard, spazieren gehen, durch den Park.
2. Eine interessante Reise, unternehmen, Karin.
3. Eröffnen, wir, eine Pantomime schule.
4. Wir, fortsetzen, unseren Wettbewerb.
5. Ihren Eltern, ihren künftigen Mann, vorstellen, Ute.
6. Ausführlich, ausfragen, sie, ihn.
7. Ein kompliziertes Problem, sein, der Wohnungsbau.
8. Vertragen, keine Kälte, ich.
7
9. Haben, der Lehrer, einen großen Einfluss auf die geistige Entwicklung des Kindes.
10. Ein Buch „Frauen unserer Zeit“, Inge, schreiben.
11. Die Arbeitslosen, eine Arbeitslosenunterstützung, bekommen.
6.Прочтите и переведите текст без словаря.
Das System der sozialen Sicherheit in Deutschland
Den Grundstein zum System der sozialen Sicherheit in Deutschland legte die fortschrittliche Sozialgesetzgebung von Reichskanzler Bismarck Ende des 19. Jahrhunderts. Mit Gesetz vom 15. Juni 1883 wurde die Krankenversicherung der Arbeiter geregelt. Im Jahre 1884 folgte das Unfallversicherungsgesetz, 1889 das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung. Endgültig war das soziale Netz für Arbeiter und kleine Angestellte im Jahre 1913 mit der Reichsversicherungsordnung geschaffen. Im Jahre 1927 wurde die Arbeitslosenversicherung eingeführt. Ein Grundpfeiler der sozialen Sicherheit ist die Rentenversicherung. Alle Arbeiter und Angestellten der Bundesrepublik Deutschland sind gesetzlich rentenversichert. Die Altersrente wird in der Regel vom 65. Lebensjahr an gezahlt und richtet sich nach der Höhe der eingezahlten Beiträge. Fast alle Einwohner der Bundesrepublik Deutschland sind krankenversichert. Die Versicherungsbeiträge werden je zur Hälfte von den Versicherten und den Arbeitsgebern gezahlt. Die Krankenkasse bezahlt die Kosten ärztlicher Behandlung, dazu Arzneien und Krankenhausbehandlung. Sozialhilfe erhalten Personen, die sich nicht selbst helfen können und mit einer Hilfe vor der Versicherung, vom Arbeitsamt, von der Bank und von den Verwandten nicht rechnen können. Unter dieser Voraussetzung hat jeder Einwohner Anspruch auf Sozialhilfe. Sie wird an alle Bedürftigen von den Ländern und Gemeinden geleistet.
Тест 1
Найдите подходящий ответ на вопрос:
1. Was darf ich Ihnen zum Trinken anbieten?
a) Es ist schwer.
8
b) Ja, ich komme heute zu spät. c) Eine Tasse Kaffee, bitte. d) Ich lese Zeitungen gern.
2. Wie komme ich zur Blumenstraße?
a) Es regnet. b) Das ist eine schlechte Idee. c) Fahren Sie mit dem Bus. d) Ich studiere an der Uni.
3. Haben Sie heute Zeit?
a) Ja, ich bin heute frei. b) Nein, vielen Dank. Ich habe keinen Hunger. c) Besser spät, als nie. d) Ende gut alles gut.
Заполните пропуск:
4. Die Studenten lernen Deutsch erst 2 Monate, aber sie ______ schon
recht gut schreiben, lesen und sprechen. a) kann b) konnte c) können d) könnt
5. Wir haben unsere Freunde aus Italien im Juli erwartet, aber sie sind
erst im August ______ . a) gekommt b) gekammt c) gekommen d) gekammen
6. ______ die Touristen nach Dresden kommen, besuchen sie immer die
Gemäldegalerie. a) dass b) wo c) wenn d) wie
7. Ich konnte mir das Kleid nicht kaufen, weil ich wenig Geld ______.
a) hat b) hatte c) gehabt
9
d) haben
8. Ich weiß nicht, ______wir mit der Familie im nächsten Sommer
fahren. a) indem b) wohin c) deshalb d) wenn
9. Die Dame hat mir den Weg zum Marktplatz erklärt, aber ich habe
nichts ______. a) verstanden b) vergestanden c) geverstanden d) versteht
10. Der Film, ______ wir gesehen haben, war nicht sehr gut.
a) wo b) den c) wenn d) weil
11. Der berühmte Komponist Franz Schubert ______ im XVIII.
Jahrhundert geboren. a) wird b) werde c) wurde d) werden
12. ______ ich meinen Freund besuchte, waren gerade seine Eltern bei
ihm. a) als b) wo c) der d) da
Найдите русский эквивалент:
13. Wird er sein Zimmer jetzt oder morgen sauber machen?
а) убрал b) убирает с) уберет d) уберут
10