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Немецкий язык для аспирантов. Адаптативный курс. Практическое пособие

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Die Reise

6.Welches Verb wählen Sie?

1.„Sie müssen an der Grenze …“ — sagt uns der einsteigen

Polizist.

aussteigen

2. Die Fahrgäste … in den Zug …

umsteigen

3.Es gibt keinen direkten Zug nach München. In Berlin müssen wir …

4.Ich … nur noch den Koffer und fahre gleich zum einpacken

Bahnhof.

auspacken

5. Er … die Sachen für die Reise … .

packen

6.Nach der Reise … sie ihre Kleider … .

7.Die Reisenden … ihren Familien aus den Fenstern… zuwinken

8. Der Inspektor will mir nicht zuhören und …....

abwinken

9. Der ICE … um 14.30 vom Bahnsteig 7…

fahren

10.

Meine Dienstreise war erfolgreich. Noch heute abfahren

 

Abend … ich nach Kaliningrad.

zurückfahren

11. Mit dem nächsten Zug … wir nach Swetlogorsk …

 

12.

Mein Freund … Briefmarken.

sammeln

13. An der Grenze … man die Pässe…

einsammeln

14.

Peter sagte, dass er sich verspätet. Also gehen

kommen

 

wir und er … uns …

nachkommen

15.

Wir möchten gern ins Kino gehen, … du …?

mitkommen

16.

… du zu meinem Geburtstag?

 

17. Wir … das französische Geld auf ungarisches …

wechseln

18.Der Student … nach dem Grundstudium die umwechseln Hochschule.

7.Übersetzen Sie den Text ins Russische.

8.Beantworten Sie die Fragen:

Von wem nehmen die Freunde am Bahnhof Abschied?

Wem winken die Reisenden nach der Abfahrt des Zuges zu?

Warum müssen die Freunde an der Grenze aussteigen?

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Thema 4

Warum wollen sie das nicht tun?

Welche Folgen hat diese ganze PassAngelegenheit?

9. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1.На вокзале мы прощаемся с друзьями, которые стоят на перроне.

2.Двери вагона закрываются: наконец наступает время отъезда.

3.В поездемы занимаем свои места иразмещаем свой багаж.

4.В вагон заходит контролёр и требует наши паспорта.

5.Он спрашивает, почему впаспортенепоставлена печать.

6.«Вы должны будете на границе выйти из поезда», — говорит он.

7.Инспектор не хочет нас слушать и отмахивается.

8.Если мы сегодня вернёмся домой, все будут над нами смеяться.

9.На границе собирают паспорта.

10.Кажется, прошла целая вечность.

11.Черезполчасаприходяттаможенникиираздаютпаспорта.

12.Они не говорят ни слова, и мы понимаем, что опасность миновала.

13.Поезд отправляется.

10. Lesen Sie folgenden Text und erzählen Sie ihn nach.

Der Zug fährt langsam. Er schlenkert. Der Zug fährt schnell. Er fährt durch eine Schonung. Er hält neben einem leeren Bahnsteig. Ein Lautsprecher sagt, die Reisenden werden gebeten, den Zug nicht zu verlassen. Zwei Männer in Uniform gehen durch die Wagen und sagen, Passkontrolle. Ein Mann und eine Frau, beide in Uniform, gehen durch die Wagen und sagen, füllen Sie bitte diesen Schein aus. Ein Mann in Uniform geht durch die Wagen und sagt, Ihr Visum bitte. Ein Ausländer sagt, ich habe kein Visum. Der Mann sagt, warum haben Sie kein Visum? Der Ausländer sagt, ich wusste nicht, dass… Der Mann sagt, kommen Sie bitte mit.

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Die Reise

Der Mann in Uniform und der Ausländer gehen den Bahnsteig entlang und treten in ein Büro. Der Ausländer füllt ein Formular aus. Der Mann reißt von dem Formular einen Abschnitt ab, gibt ihn dem Ausländer und sagt, hier ist Ihr Visum. Der Ausländer geht am Zug entlang und in sein Abteil zurück. Die Reisenden blicken aus den Abteilfenstern und sehen den Ausländer an.

Zwei Männer, beide in Uniform und mit Maschinenpistole, gehen durch die Wagen und sagen laut in jedem Abteil, bitte mal heraustreten. Sie heben die Sitzbänke hoch. Sie treten mit den Füßen unter die Sitzbänke und heben die großen Koffer in den Gepäcknetzen an. Sie sagen laut „danke“ und verlassen das Abteil. Sie reißen die Toilettentüren auf. Eine Frau in Uniform geht durch die Wagen und sammelt die ausgefüllten Scheine ein. Sie sagt, gute Weiterreise.

Ein Mann in schmutziger Geländeuniform stellt sich draußen neben den Zug. Er hält einen langhaarigen Schäferhund an der Leine. Er macht ihn los. Der Hund sabbert. Er trägt einen Maulkorb. Der Mann nimmt ihm den Maulkorb ab. Der Schäferhund duckt sich. Er kriecht unter den Zug. Er geht zwischen den Gleisen unter dem Zug entlang. Er schnüffelt. Der Mann in der Geländeuniform geht neben dem Zug her. Er stößt mit einer eisernen Stange unter den Zug. Der Hund kommt unter dem Zug hervor. Er schüttelt sich. Der Mann sagt, wirst du. Der Hund geht wieder unter den Zug.

Der Zug ist zu Ende. Ein Mann in Uniform ruft, fertig. Der Zug fährt ab. Der Zug fährt sehr schnell.

11. Wann waren Sie im Ausland? Wo haben Sie die Grenze passiert? Hat das viel Zeit in Anspruch genommen?

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Thema 5

Das Benehmen

1. Lesen Sie den Text vor.

Die Reisenden, die einen langen Weg vor sich haben, sind anfangs ausnehmend liebenswürdig und zuvorkommend. Sie erkundigen sich höflich: Ob sie das Fenster öffnen dürfen? Ob sie es schließen dürfen? Ob der Rauch stört? Ob unsere Eltern noch leben? Jedem bieten sie Lebensmittel, Obst und andere Dinge an (die meisten Reisenden beginnen sogleich zu futtern, wenn der Zug abfährt). Leider erstirbt die Höflichkeit einige Stunden nach der Abfahrt allmählich. Kaum erhebst du dich von deinem Fenstersitz, schon nimmt ein anderer, der eben noch so unendlich zuvorkommend zu dir war, deinen Platz ein. Wenn du ihn dann ansprichst, schließt er die Augen und tut wie eine Leiche. Der höfliche, dicke Herr zieht ohne jede Einleitung seine Schuhe aus und legt sich auf den Platz desjenigen, der für eine Sekunde aufgestanden ist, um die Eierschalen zum Fenster hinauszuschmeißen.

Die mitgenommenen Zeitungen haben wir bereits ausgelesen. Mit der Zeit langweilt einen auch das Essen. Die Gegend ist eintönig. Die Reisenden stieren mit starren Fischaugen hinaus, dann einander an. Wenn sich jemand rührt, beobachtet ein jeder mit großem Interesse, was er wohl unternehmen wird. Und die Augen werden erst dann geschlossen, wenn der Betreffende einen schweren Koffer aboder hochstellen will. Und wenn der Betreffende gar eine Dame ist, dann schnarcht man wohl ein wenig.

Man raucht so viel Zigaretten, bis einem der Mundgeschmack bitter wird. Vor Langeweile versucht man zu schlafen, aber man kann nicht. Man steht auf, man setzt sich und weiß so lange nicht, was anzufangen, bis einem durchs Fenster ein Rußkorn ins Auge fliegt. Dann hat man seine Beschäftigung.

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Das Benehmen

Langsam beginnt es zu dunkeln. Die Reisenden bespähen einander und überlegen, wie sie sich gegenseitig den Platz ablisten könnten, um es sich selbst ein wenig bequemer zu machen. Endlich versucht ein jeder zu schlafen, so gut es eben geht.

Die Räder rattern eintönig, und man merkt erst dann, dass man ein bisschen geschlafen hat, wenn der Schaffner die Abteiltür aufreißt und entweder die Fahrkarte oder den Pass verlangt. Paul hat einen Fensterplatz, und so kann er seinen Kopf in die Ecke lehnen. Er hat‘s doch besser als ich, der, zwischen zwei Reisenden eingekeilt, krampfhaft still sitzen muss.

Zu meiner Linken ein Herr mit einer Glatze, der zeitweise seinen Kopf nach vorn fallen lässt. Zu meiner Rechten eine junge Frau; ihr Mann schläft uns gegenüber. Die Nacht ist kühl, und ich decke mich mit meinem Mantel zu. Die junge Frau murmelt irgend etwas im Schlaf, bohrt sich in mich und zieht gar meinen Mantel über sich. Sie benimmt sich genauso, als wenn ich ihr Mann wäre. Ich protestiere schüchtern, worauf sie vorwurfsvoll stöhnt und nunmehr auch noch ihren Kopf auf meine Schulter legt. Ich versuche, ihren Körper aufzurichten und ihr meinen Mantel zu entwenden, aber sie fällt immer wieder zurück. Der Mann kann jede Sekunde aufwachen.

Ratternd schluckt der Zug Stunde für Stunde die Kilometer, und wir haben noch nicht einmal die Hälfte der Strecke hinter uns. Erst jetzt kann man sehen, wie weit Paris ist und dass so weit von Buda auch noch Menschen leben. Die Bahnwärter vor ihren Häuschen betrachten den vorüberfahrenden Zug, als ob das die natürlichste Sache von der Welt wäre, dass dieser Zug hier entlangfährt und wir darinnen sitzen.

(Aus: Gabor von Vaszary. Zwei gegen Paris)

Texterläuterungen

und tut wie eine Leiche — и притворяется мёртвым ohne jede Einleitung — без прелюдии

Und wenn der Betreffende eine Dame ist — а если упомяну-

тый — дама…

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Thema 5

Zu meiner Linken (Rechten) — слева, справа от меня

als ob das die natürlichste Sache von der Welt wäre — как будто бы это было самым обыденным делом в мире

 

Wörterverzeichnis

zuvorkommend

— предупредительно, вежливо

der Betreffende

— упомянутый

das Rußkorn

— сажа

der Bahnwärter

— путевой обходчик

lehnen (te, t)

— прислонять что-либо к чему-либо

ersterben (а, о)

— замирать, затихать

bespähen (te, t)

— следить, тайно наблюдать

entwenden (te, t)

— похищать, отнимать

das Rattern

— грохот, треск, стук (колёс)

stieren (te, t)

— уставиться на кого-либо

ablisten (te, t)

— выманивать хитростью

auslesen (a, e)

— дочитывать

abstellen (te, t)

— поставить в сторону

aufreißen (ie, ie)

— открывать (рывком)

verlangen (te, t)

— требовать

vorwurfsvoll

— с упрёком

sich einkeilen (te, t)

— вклиниваться

krampfhaft

— судорожно

murmeln (te, t)

— бормотать

schüchtern

— робко, застенчиво

der Schaffner

— проводник

die Glatze

— лысина

murmeln (te, t)

— бормотать

sich benehmen (a, o)

— вести себя

2. Übersetzen Sie ins Russische.

A. der Betreffende, der Rauch, die Höflichkeit, das Rußkorn, der Bahnwärter, die Eierschalen, der Schaffner, die Beschäftigung, der Geschmack.

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Das Benehmen

B. Ersterben, verlangen, bespähen, entwenden, rattern, es sich bequem machen, den Platz ablisten, wie eine Leiche tun, vor Langeweile, ohne jede Einleitung.

3.Bilden Sie jeweils einen Satz mit den Wörtern und Wendungen aus dem Punkt B.

4.Übersetzen Sie die Wörter ins Russische. Erklären Sie die Unterschiede.

bieten (o, o)

→ anbieten

nehmen (a, o)

→ einnehmen

sprechen (a, o)

→ ansprechen

ziehen (o, o)

→ ausziehen

stehen (a, a)

→ aufstehen

lesen (a, e)

→ auslesen

stellen (te, t)

→ abstellen/hochstellen

5. Bilden Sie Sätze im Perfekt mit dem zweiten Substantiv als Akkusativobjekt.

1.einnehmen (der Fahrgast, der Platz)

2.anbieten (der Mitreisende, die Zigarette)

3.abstellen (der Kollege, der Koffer)

4.hochstellen (der Student, die Reisetasche)

5.ausziehen (der Herr, die Schuhe)

6.aufreißen (der Schaffner, die Abteiltür)

6. Übersetzen Sie die eingeklammerten Wörter ins Deutsche, beachten Sie die Formen Partizip Ι und Partizip ΙΙ.

1.Die Fahrgäste sind anfangs ausnehmend (предупредительны).

2.Der Zug schluckt (постукивая колёсами) Stunde für Stunde die Kilometer.

3.Die Bahnwärter vor ihren Häuschen betrachten den (проез-

жающий мимо) Zug.

37

Thema 5

4.Der Schaffner begrüßt die (путешествующих) und verlangt die Fahrkarten und die Pässe.

5.(Взятые с собой) Zeitungen haben wir bereits ausgelesen.

6.Ich, zwischen zwei Reisenden (втиснутый, сплющенный), muss still sitzen.

7.Setzen Sie bitte fort.

Mit der Zeit…

Mit großem Interesse…

Vor Langeweile…

Zu meiner Linken…

Zu meiner Rechten…

Ohne jede Einleitung…

8. Ergänzen Sie folgende Sätze.

a)Sie erkundigen sich höflich, — могут ли они открыть окно

(закрыть окно, закурить, включить радио); не мешает ли дым сигареты; живы ли наши родители.

b)Wenn der Zug abfährt, — пассажиры начинают перекусывать (разговаривать с тобой, смеяться, дремать, спать, скучать, читать).

c)Sie benimmt sich genauso, — как если бы я был её мужем

(как если бы мы были давно знакомы; как если бы я этого не видел; как если бы уже была весна).

9.Übersetzen Sie den Text ins Russische.

10.Beantworten Sie die Fragen:

Wie benehmen sich im Zug die Reisenden, die einen langen Weg vor sich haben?

Warum erstirbt die Höflichkeit einige Stunden nach der Abfahrt?

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Das Benehmen

Was versucht man dann vor Langeweile zu machen?

Was machen die Reisenden, um es sich bequemer zu machen?

Warum fühlt sich Paul besser als sein Freund?

11. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1.Путешественникам предстоит долгий путь.

2.В начале пути пассажиры ведут себя исключительно вежливо и предупредительно.

3.Прошло несколько часов. Мои попутчики начинают жевать (пить, читать, заговаривать с тобой, дремать, спать).

4.Выбрасывать в окно остатки еды — неприлично.

5.Взятые в дорогу газеты и журналы уже «до дыр» зачитаны.

6.У Павла место у окна, и он может прислонить голову в

углу.

7.Под стук колес хорошо подремать или расслабиться.

8.Слева от меня сидит молодая женщина и что-то бормочет во сне, справа спит её муж, напротив меня вяжет пожилая дама.

9.Монотонно стучат колеса, начинает темнеть.

10.Вдруг проводник резко открывает дверь купе и требует наши паспорта.

12. Lesen Sie! Übersetzen Sie! Was verspottet Kurt Tucholsky im Text „Die Kunst, falsch zu reisen“?

Wenn du reisen willst, verlange von der Gegend, in die du reist, alles: schöne Natur, den Komfort der Großstadt, kunstgeschichtliche Altertümer, billige Preise, Meer, Gebirge — also: alles. Ist das nicht vorhanden, dann schimpfe!

Wenn du reist, nimm nur keine Rücksicht auf die Mitreisenden... Du hast ja bezahlt — die anderen fahren alle umsonst.

Bist du im Hotel angekommen, so schreib deinen Namen mit allen Titeln ein. Hast du keinen Titel, dann erfinde dir welche.

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Thema 5

Schreib nicht „Kaufmann“, schreib: „Generaldirektor“. Das hebt sehr. Mit den lächerlichen Einheimischen sprich gleich von Politik, Religion und Krieg. Halte mit deiner Meinung nicht hinterm Berg, sag alles frei hinaus! Sprich laut, damit man dich hört — viele fremde Völker sind ja schwerhörig. Wenn du lachst, lach so laut, dass die anderen sich ärgern. Sprichst du fremde Sprachen nicht sehr gut, dann schrei: man versteht dich dann viel besser.

Handle! Schimpfe! Ärgere dich! Dann hast du einen schönen Urlaub gehabt.

13. Sagen Sie, ob Sie immer Rücksicht auf die anderen Menschen nehmen?

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