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Deutsch im Zeichen der US-amerikanischen Exoglossie. Monographie

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man ein Wort nicht brauchen soll, in welchem eine andre Sprache Vieles oder Zarteres gefasst hat. Meine Sache ist der affirmative Purismus, der produktiv ist und davon ausgeht: Wo müssen wir umschreiben und wo hat der Nachbar das entscheidende Wort [...]“ (GOETHE, 1977: 625).

2.4.Besonderheiten der deutschen Sprachpolitik

Wie aus dem Gesagten hervorgeht, sind für die Geschichte der deutschen

Sprache sowohl retrospektive, als auch progressive sprachpolitische Tendenzen charakteristisch, die eine chronologische Ungleichmäßigkeit der Normprägung konstituieren. Einzelne Abschnitte der historischen Entwicklung des Deutschen unterscheiden sich nicht nur durch Fehlen oder Vorhandensein bewusster und gezielter Sprachpolitik in ihrer heutigen Definition, sondern auch durch Inhalt,

Form, Intensität der Kodifikationsprozesse und den Wirkungsgrad der normativen Präskriptionen (SEMENJUK, 1996: 28). Ein schlagendes Beispiel dafür ist die deutsche Sprachpolitik des vergangenen Säkulums.

Die deutliche Tendenz zur Internationalisierung der griechischlateinischen Morpheme beim industriellen Durchbruch unter BISMARCK Ende des XIX. Jh. wurde 1910 durch einen endoglossen Entwicklungskurs vor dem

Hintergrund der aufblühenden Sozialdemokratie unter HOLLWEG abgelöst.

Die zunehmende Isolation Deutschlands in Europa seit 1911, die Begebenheiten des Ersten Weltkriegs und die Gründung der Weimarer Republik mit EBERT als Staatsoberhaupt 1919 verstärkten die Endoglossie, bis Hitlers Diktatur sie zum Äußersten trieb.

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Die Schuldgefühle gegenüber den Völkern Europas, starke

Selbstverneinung und Angewiesenheit auf die Siegermächte nach 1945 drehten die Achse der deutschen Sprachpolitik um 180 Grad.

Der kolonisatorische Charakter des Wiederaufbaus der Bundesrepublik von Großbritannien und den USA förderte die Herausbildung neuer kultursprachlicher Stereotype und eines isogenen Denkens (zu griech.: ísos = gleich, = verursacht) im Rahmen der Vergangenheitsbewältigung, was zur Übernahme ganzer Bezeichnungsinventare für bestimmte Bereiche des alltäglichen Lebens zur Folge hatte. Anfang XXI erreichte die Zahl der angloamerikanischen Entlehnungen im Deutschen gewaltige Ausmaße: kaum findet sich eine Sachgruppe im deutschen Sprachbestand, die nicht vom seit

über 60 Jahren herrschenden American Way of Life betroffen wäre. Die

Internationalisierung unter dem speziellen Aspekt der neuen Kulturpolitik zeigte allerdings mit Bezug auf die Modernisierung der deutschen Sprache eine von den Verhältnissen eines adäquaten Entwicklungskurses abweichende Tendenz.

EICHHOFF-CYRUS und HOBERG sprechen vom Anfang einer neuen sprachgeschichtlichen Periode – dem Spät-Neuhochdeutschen und datieren ihn mit 1950.

Die DDR-Sprachpolitik (1949–1990) zeichnete sich durch eine gemäßigte

Exoglossie seitens des Russischen aus: es gab in der deutschen Sprache Ostdeutschlands deutlich weniger Fremdwörter als im Deutschen der

Bundesrepublik, z. B.: Datsche, Subbotnik, Sputnik. Eine der Hauptursachen für dieses Phänomen ist die Homologie der zusammenwirkenden Sprachen, die auf die genetische Verwandtschaft des Deutschen und Englischen zurückgeht und in

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der invasiven Entlehnung der Anglo-Amerikanismen resultierte (s. KOBENehmerkulturO, 2005).

Die wichtigsten Entlehnungstypen im DDR-Deutschen waren:

1)Lehnübertragungen bzw. -übersetzungen aus dem Russischen, z. B.:

Zirkel, Fünfjahresplan, Baubataillon, Volksbildung, Weltniveau, Kollektivvertrag;

2)Entlehnungen aus dem Russischen mit internationalen Morphemen bzw. Lexemen, z. B.: Kader, Aspirant, Brigade, Kooperativ;

3)Anglizismen, die über das Russische ins DDR-Deutsch gelangten, z. B.:

Dispatcher, Container, Combiner.

Im Allgemeinen war die Sprachpolitik der DDR unter der Ägide des

Herder-Instituts, das an sich keine normgebende Sprachgesellschaft war, im Hinblick auf die Orthologie und Sprachbetrachtung zum Vergleich von der in der Bundesrepublik – auch bezüglich der heutigen Sprachsituation – viel erfolgreicher. Trotz einer Mehrdeutigkeit in Beurteilung der Sprachsituation in der DDR gibt es in diesem Punkt große Einigkeit unter deutschsprachigen Zeitgenossen älterer Generation sowie Germanisten, vgl. SCHLOSSER (1990); FIX (1998).

Allein der Sachverhalt, dass die deutsche Sprache im Grundgesetz der

BRD nicht verankert ist, fördert den unbegründeten „Sprachföderalismus“, in welchem die offizielle Normprägung der Gesamtheit von Einzelinstitutionen überlassen wird, die Vorbildfunktionen haben sollen, ohne auch im Entferntesten eine Unifikation der Sprachnormen anzustreben. Den

Konkurrenzkampf um die Vorbilder gewinnt bekanntlich der Stärkste – die Medien, denn das Ganze stützt sich schließlich auf die mediale Gewalt, und

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Englisch als deren Sprache. Im Endeffekt entstehen Vorbilder, die auf die gängigsten kulturellen Stereotype zurückgeführt werden können. Der

Paralogismus dieser Form von Sprachpolitik liegt klar auf der Hand: nationale Kultur und Sprache werden innerhalb eines Staates faktisch in einem Wettbewerb ermittelt, bei dem derjenige siegt, der den Ton angibt. Vielleicht entspräche dies den Vorstellungen von einem demokratischen Staatsaufbau, ist jedoch meilenweit von einer gesunden Sprachpolitik entfernt.

Empörungen in der Bundesrepublik und außerhalb ihrer Grenzen über den „verwahrlosten“ Zustand der deutschen Sprache zeugen von einem Mangel oder gar Fehlen einer einheitlichen und deutlich artikulierten Sprachpolitik seitens des Staats. Debatten anlässlich des beispiellosen geistigen Pauperismus als

Folge der Globalisierung krönen praktisch jede geisteswissenschaftliche

Diskussion, Germanisten schlagen Alarm, eine Sehnsucht nach der einst ruhmreichen lingua germanica aus der Zeit von Leibnitz macht sich breit, und indessen ist eine der auffälligsten Charakteristiken der deutschen Sprachpolitik der Dezentralismus der Normprägung, i.e. Beteiligung mehrerer Sprachinstitutionen an der offiziellen Sprachstandardisierung. Im Übrigen zeugt die Praktik der letzteren deutschen Rechtschreibreform, die jede orthografische

Idiomatik auszulöschen drohte (vgl. *schwer Kranker, *wohl bemerkt, *zu Tage fördern usw.), und ihrer Neuregelung, bekannt als „alte neue Rechtschreibung“, sehr beredt von der Unfähigkeit der deutschen Sprachdemokraten, unifizierende Sprachreformen im eigenen Lande durchzuführen, vor dessen Hintergrund das Bedauern vieler Germanisten darüber, dass Deutsch in Russland drastisch an Popularität verliert, absurd erscheint, denn das Schicksal der Tochterkolonien hängt mit der Sprachpolitik der Muttersprache aufs Engste zusammen.

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In breiten Germanistenkreisen setzt sich die Meinung durch, dass die Deutschen kein einheitliches Sprachbewusstsein haben, vgl. NÄSER (2000);

NIEHR (2002). Der Dezentralismus bringt unabwendbar heterolinguale Varianz auf der Ebene des Sprachsystems mit sich und ist eine der Ursachen für die invasive Entlehnung, wobei Beispiele der zentrierten Sprachpolitik (Frankreich,

Russland, Iran) als „Sprachtotalitarismus“ angesehen werden, s. dazu

OSTERWINTER (1998); ACHTNICH (2001). Die Position des Dezentralismus stärken offizielle und semioffizielle Verfahren der Normprägung im Rahmen der Bildungspolitik einzelner Länderhoheiten, auf die sich die deutsche Sprachpolitik traditionell stützt. Trotzdem sprechen sich solche Forscher wie AUER, GÜNTHNER, HENNIG für eine pluralistische Struktur der

Sprachpolitik aus, indem sie behaupten, die Periode der Kodifikationsstrenge sei endgültig vorbei, vgl. AUER (2002); GÜNTHNER (2002); HENNIG (2003). THURMAIR bestätigt dies in ihrem Beitrag „Standardnorm und Abweichungen“, wo sie über eine gezielte Abweichung von kodifizierten Mustern in der gesprochenen Rede spricht und Ursachen für eine daraus entstehende Varianz mit Rücksicht auf ihre regionalen und temporalen

Besonderheiten ermittelt (THURMAIR, 2002: 3–8). Grund für ein solches Verhalten ist die Weigerung der Sprachträger, sich an eine kodifizierte Norm zu halten, was für die neuere Entwicklungsetappe der deutschen Sprache durchaus charakteristisch ist, s. dazu SEMENJUK, 1996.

Bei den oben erwähnten deutschen Forschern lässt sich eine Vertauschung von Ursache und Folge feststellen, denn das Abkommen (die Abweichung) von der kodifizierten Norm könnte erst durch eine pluralistische Sprachpolitik initiiert werden, genauso wie die heterolinguale Varianz. Symptome des

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sprachpolitischen Dezentralismus können mannigfaltig sein – auch eine „Sprachverlotterung“ ist im Prinzip nicht auszuschließen – im Vergleich zu den sprachpflegerischen Maßnahmen, mit denen die deutsche Sprache in ihrer Geschichte stets von Fremdwörtern „bereinigt“ wurde: entweder sie wurden verdrängt, praktisch „diskriminiert“, indem man sie in der Sprache vermieden, nicht in die Lexika aufgenommen, öffentlich verboten hatte o. ä., oder sie wurden in ihrer graphischen, grammatischen, phonetischen u. a. Form (also völlig unadaptiert) übernommen, so dass ganze autarke Paradigmen innerhalb des deutschen Sprachsystems entstanden. Man darf nicht gleich auf vergleichbare Begebenheiten in der deutschen Geschichte schließen, aber gewisse Parallelen drängen sich trotzdem auf.

Außerdem werden oft der pluralistische Charakter der deutschen

Sprachpolitik und der Plurizentrismus der deutschen Sprache, i.e. das

Vorhandensein mehrerer Standardvarietäten, in einem Atemzug ausgesprochen, um eine solche Form von Sprachpolitik zu rechtfertigen, wohingegen individuelle Kodifikationsbestrebungen, die auf normgebende Tätigkeit einzelner Grammatiker, Lexikographen, Orthologen u. a. zurückgehen, praktisch nicht mit offiziellen Kodifikationsverfahren (größerer Sprachverbände und - institutionen) kombiniert werden, wie es im XVIII. und XIX. Jh. noch der Fall war. Generell lässt sich im heutigen Deutschland ein Konflikt verschiedener Loyalitätsformen gegenüber sprachlichen Neuerungen beobachten, was als eigentliche Ursache für die o. a. sprachpolitischen Defizite und den stetigen

Bedarf an einer Erneuerung der Kodifikationsbasis gesehen werden kann. Festgehalten werden muss: für die moderne deutsche Sprache ist eine

relative Schwäche der normativen Präskriptionen und eine Unbestimmtheit ihrer

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Verbreitungswege charakteristisch. Zwei Hauptmerkmale der neueren dezentralen deutschen Sprachpolitik sind: 1) die Annäherung der Normgebung an den sich spontan herausbildenden Usus einerseits und 2) eine prinzipielle

Selektivität der offiziellen Kodifikation andererseits. Die lexikalische Heterogenität der deutschen Gegenwartssprache bedingt überraschenderweise kaum eine Erweiterung der Kodifikationsbasis entsprechend dem Varianzgrad des Sprachsystems noch eine Kontinuität der Kodifikationsmaßnahmen, sondern eine unmotivierte sprachpolitische Feinstverteilung im Zuge einer Sprachdemokratisierung, die im Dienste der Popularisierung standardsprachlicher Medien und der europäischen Integration steht.

2.5.Zur Bestimmung der Sprachsituation im heutigen Deutschland

Die im vorangehenden Abschnitt aufgezeigten Besonderheiten der modernen deutschen Sprachpolitik machen eine Analyse der Sprachsituation in der heutigen BRD unausbleiblich. Die Untersuchung der Sprachsituation in einer mehrsprachigen Gemeinschaft hängt mit dem Problem der Sprachkontakte und gewissermaßen der Mehrsprachigkeit selbst zusammen und stützt sich sowohl auf soziale, i.e. sprachexterne, als auch auf innere – sprachimmanente –

Faktoren der Sprachentwicklung. Diese Bedingtheit ist auch verständlich: äußere Faktoren bewirken den Sprachwandel – innere veranschaulichen diese Veränderungen. Die regelmäßige Untersuchung der Sprachsituation innerhalb einer Sprachgemeinschaft ist die Voraussetzung für eine gesunde Sprachpolitik. Eine umfassende Analyse der Komponenten bzw. Implikate ermöglicht ein

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tieferes Verständnis der Entwicklungstendenzen der nationalen Sprache(n) und eine rechtzeitige Korrektion ihrer Entwicklungsstrategie.

Die Beschreibung von Sprachsituationen gehört zu einer der wichtigsten Aufgaben der Soziolinguistik. Jede Sprachsituation schließt mehrere Aspekte und charakteristische Merkmale ein, die multilateral und nicht hierarchisch sind.

Eine uniforme und allseitige Klassifikation für alle vorkommenden Sprachsituationen auf der Erde ist mithin kaum möglich, dennoch kann für die meisten von ihnen eine Reihe bedeutendster Merkmale hervorgehoben werden. Das dieser Analyse zugrunde liegende Merkmalsinventar ist der Typologie der Sprachsituationen von WINOGRADOW [et alt.] (2008) entnommen und unterteilt sich in

-qualitative,

-quantitative,

-bewertende Merkmalsgruppen.

Mit Bezug auf die heutige Sprachsituation in Deutschland ergibt sich folgendes Gesamtbild:

(quantitativ)

1)nach Anzahl der beteiligten Komponenten (Sprachidiome, -formen) ist das eine Zweikomponenten-Sprachsituation (Deutsch, Englisch);

2)nach demographischer Belegung dieser Komponenten ist Deutsch die demographisch stärkere Sprachform;

3)nach kommunikativer Belegung ist Deutsch wiederum die kommunikativ stärkere Komponente, d.h. der innerstaatliche Sprachverkehr findet noch größtenteils auf Deutsch statt, aber zahlreiche Gebiete des öffentlichen

Lebens werden bereits von Anglo-Amerikanismen erobert, vgl. folgende

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Sachgruppen im deutschen Allgemeinsprachbestand: Computer (E-Mail, Cash, Memory Stick), Massenmedien (Live-Sendung, Online-Banking, TV-Shop), Büro (Tucker, Marker, Printer), Wirtschaft und Finanzen (E- Commerce, Globalplayer, Outsourcing, Clearing, Direktbanking, Electronic Cash), Technik (Airbag, Tuning, Heli), Sport (Crash, Qualifying, Bodycheck, Inlineskating), Gesundheit (Wellness, joggen, Nordic Walking, Age-Delay), Musik (Remix, Edit, Blues, Equalizer, Techno, unplugged), Unterhaltung (Infotainment, Event, Highlight), Soziales (Kid, Mobbing, Workout), Bildung (Telelearning, Assessmentcenter, Credit), Mode (Basecap, Outdoorjacke, piercen, Dailysoap, Multiplex), Telekommunikation (Call-by-Call, Handy), Verkehr (Card, Jobticket, Service Point), Lebensmittel (Energydrink, Gentomate);

4) nach Anzahl funktional dominierender Sprachformen ist das eine zweipolige Sprachsituation, i.e. Deutsch und Englisch teilen sich die funktionale Dominanz.

(qualitativ)

1)Nach dem linguistischen Charakter der beteiligten Sprachformen ist das eine zweisprachige Situation, denn die Komponenten sind nicht Formen einer und derselben Sprache, sondern sind zwei verschiedene Sprachen;

2)nach der strukturell-genetischen Verhältnissen zwischen den Komponenten: Deutsch und Englisch gehören zur germanischen

Sprachgruppe, also sind genetisch verwandt (homolog);

3)nach dem funktionalen Verhältnis sind beide Sprachformen ungleich:

Englisch avancierte zur Prestigesprache, wohingegen Deutsch im eigenen

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Sprachraum beinahe indigen auffällt; passend erscheint die Dichotomie nach HEINE, die für eine Diglossie spricht: Vertikale (Englisch) vs.

Horizontale (Deutsch);

4)nach dem Charakter eines der dominierenden Sprachidiome (Metalekte) ist das eine exoglosse Sprachsituation, denn Englisch ist eine „importierte

Sprache“.

(bewertend)

Hierbei handelt es sich sowohl um die innere, als auch um die äußere Bewertung der an der Sprachsituation beteiligten Idiome von den Sprachträgern im Hinblick auf das kulturelle Prestige, die kommunikative Eignung der

Komponenten, ihren Ästhetizismus. Die Gesamtheit der inneren Bewertungen bedingt die sog. Sprachloyalität der Sprachträger, i.e. den Grad ihrer Treue gegenüber ihrer Muttersprache. Mit der darauffolgenden (äußeren) Bewertung, deren Urheber es vorzog, anonym zu bleiben, wird das zweite Kapitel abgeschlossen. Die nachstehenden Äußerungen sind unverbindlich, subjektiv und betreffen den Forschungsgegenstand nicht, sondern sind in diesem

Zusammenhang lediglich als Ergänzung der Analyse zu betrachten.

WM Qualifying, Crash Rennen, Casting Show, Blue Card, Flash Mob, Magic Maxi Panty, Afterjobparty, Outplacement, All-inclusive-Paket, Personal Training, Blockbuster – auf den ersten Blick scheinen die vielen AngloAmerikanismen leer zu sein: alles nur Imponiergehabe, Nachahmung,

Nachplappern, Modekrankheit, unreflektiert, überflüssig, sinnlos. Aber der Sinn entsteht dort, wo wir eine Verbindung herstellen. Beispiel: 10111759–

09051805. Beim ersten Anblick scheinen die obigen Zahlen völlig unverbunden und nutzlos zu sein, bis wir sie mit Friedrich Schiller verbinden, und dann

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