Das Fremdwort im heutigen Deutsch. Спецкурс по филологии для студентов III курса. Учебное пособие
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[≥•Ͷ] <lat.-fr.-engl.; der Sichere > der (auch: das); Spray [É∞≤•–, ≥∞≤•–, •Æß¨.– ≥∞≤•Í] <niederl.-engl.> der od. das; Virus < Schleim, Saft, Gift > das (auch: der); Yoga, Joga <sanskr.; Anschirrung > der od. das.
4. Wie ist die Genitivform der Fremdwörter?
Autor; Agronom, Bibliograph, Bibliothekar; Detektiv, Doktor. Komponist, Pilot, Pirat, Planet, Zar.
5. Welche Form des Substantivs „Präsident“ ist falsch?
für den Präsident Müller/für den Präsidenten Müller; für den Präsidenten/für den Präsident;
für Präsidenten Müller/für Präsident Müller.
6. Welche Substantive haben keine Genitivendung?
der Egoismus, der Dualismus; der Omnibus; der Rhythmus.
7. Wie ist die Pluralform der Substantive?
Charisma [auch: »í°≤Í≥≠°, í°»≤Í≥≠°] <gr.-lat.; Gnadengabe > das; -s, ...rismen u. ...rismata; Fazit <lat.; es macht > das; -s, -e u. -s: 1. [Schluss]summe einer Rechnung. 2. Ergebnis; Schlussfolgerung; Pizza <it.> die; -, -s (auch: ...zzen); Prinzip <lat.> das; -s, -ien;
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IV. Der deutsche Purismus: Der positive Purismus. Der Purismus des XVIII Jhs. Der reaktionäre Purismus des XIX–XX Jhs.
In der Sprachwissenschaft bedeutet der Terminus Purismus oft übertriebenes Bestreben, eine Nationalsprache besonders von Fremdwörtern rein zu halten. Das Wort geht auf das lateinische „purus“ – „rein“ zurück (wohl unter Einfluss von frz. purisme zu lat. purus = rein). Unter Purismus versteht man ein übertriebenes Streben nach Sprachreinheit, einen übertriebenen Kampf gegen Fremdwörter.
Sprachpurismus in Deutschland
In der russischen Germanistik unterscheidet man im deutschen Purismus den fortschrittlichen Purismus des 17. und 18. Jhs. und den reaktionären Purismus des 19. und 20. Jhs [Степанова, Чернышева 2003: 54].
Im 17. und 18. Jhs. kämpften die deutschen Puristen um die Stärkung der deutschen Nationalsprache. So wurden im 17. Jahrhundert viele Sprachgesellschaften gegründet. Die älteste deutsche Sprachgesellschaft war die Fruchtbringende Gesellschaft. Ihr Ziel war, Fremdwörtern entgegen zu wirken. Es kam zu Verdeutschungen insbesondere lateinischer und französischer Begriffe. Die erfolgreichsten Vorschläge stammen von folgenden Sprachpuristen: Georg Philipp von Harsdörffer, Justus Georg Schottel, Philipp von Zesen, Joachim Heinrich Campe.
Georg Philipp von Harsdörffer führte folgende Verdeutschungen ein:
Aufzug statt Akt (im Drama), beobachten statt observieren, Bleistift statt Crayon, Briefwechsel statt Korrespondenz, Fernglas statt Teleskop.
Von Justus Georg Schottel stammen Verdeutschungen sprachwissenschaftlicher Termini: Mundart, Sprachlehre, Hauptwort, Zeitwort,
Wörterbuch. Andere Verdeutschungen von ihm sind Jahrhundert statt
Säculum, Lustspiel statt Komödie, Trauerspiel statt Tragödie, Tunke statt Sauce.
Der Schriftsteller Philipp von Zesen (1619–1689) war Autor vieler Verdeutschungen: Anschrift statt Adresse, Augenblick statt Moment, Bücherei statt Bibliothek, Gesichtskreis statt Horizont, Grundstein statt Fundament, Nachruf statt Nekrolog, Sinngedicht statt
Epigramm u.a. Er wollte aber auch völlig assimilierte Fremdwörter verdeutschen. So entstanden Tageleuchter statt Fenster, Zeugemutter aller Dinge statt Natur, Schauburg statt Theater, Dichterling statt
Vers u.a. Ihm verdankt die deutsche Sprache Begriffe Abstand, Besprechung und Entwurf.
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Der Schriftsteller, Pädagoge und Verleger Joachim Heinrich Campe (1746–1818) war der bekannteste Purist des 18. Jhs. Campes Verdeutschungen sind: Ausflug statt Exkursion, buchen statt registrieren, enteignen statt expropriieren, Weltall statt Universum, Lehrgang statt Kursus,
Stelldichein statt Rendezvous u.a. Bekannt sind Campes Bildungen, die als puristische Missgriffe bezeichnet werden können: Süßchen statt Bonbon, Griffbrett statt Klavier, Anderswo statt Alibi. Auf Campe gehen die Wörter wie Altertum, Erdgeschoss und tatsächlich zurück.
Einige Neubildungen der Sprachpuristen konnten sich nicht durchsetzen. (Meuchelpuffer für Pistole; Jungfernzwinger für Kloster). Ob es sich bei dem berühmten Gesichtserker für Nase je um einen ernstgemeinten Vorschlag oder vielmehr um eine Satire auf den Sprachpurismus gehandelt hat, ist unklar.
Kritik erfuhr der Sprachpurismus bereits von Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), der sich dafür aussprach, Fremdwörter nicht zu verpönen, sondern produktiv aufzunehmen.
Gisela Zifonun schreibt über den mangelnden Erfolg der früheren Verdeutschungsaktionen: „Von den in die Tausende gehenden Vorschlägen des großen Aufklärers Johann Heinrich Campe haben sich nur etwa 200 durchgesetzt und bis heute erhalten“. Sie nennt folgende Ursachen dafür: „Die Verdeutschungen treffen nicht den Bedeutungsumfang des Fremdwortes, oder nicht die Stilebene, sie verstoßen gegen Prinzipien der Ästhetik oder Ökonomie usw. Was sich schließlich durchzusetzen vermag, steht mehr oder weniger doch in den Sternen; es ist ein Phänomen der unkalkulierbaren Art“ [Zifonun 2002: 8].
Im 19. Jahrhundert wird die Bekämpfung des Fremdwortes fortgesetzt, die damit begründet wird, dass die Überflutung der deutschen Sprache mit fremdem Wortgut als ‚geistige Sklaverei‘ und als Ursache für die Beeinträchtigung des Nationalgefühls und Volksbewußtseins gewertet wird.
Während der Zeit des Nationalsozialismus lebte diese Tradition fort, obwohl man die Meinung vertrat, dass ein zu starker Purismus zur Rückständigkeit führen könnte. Victor Klemperer beschreibt in seinem Buch „LTI“ überdies, dass im Dritten Reich gerade Fremdwörter als Mittel der Verschleierung verwendet wurden [Klemperer 1968].
Heute richten sich die Vereine wie der „Verein Deutsche Sprache“ vor allem gegen Anglizismen. Man ist der Meinung, dass die Amerikanisierung nicht nur eine Modeerscheinung ist. Sie schwächt vielmehr auch die sprachliche und kulturelle Eigenständigkeit der europäischen Länder bis hin zur politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Abhängigkeit Europas von den USA.
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Gleichwohl ist anstelle der im 17. und 18. Jahrhundert üblichen Verdeutschungen eher der gegenläufige Trend zu beobachten, die Tendenzen zur Anglisierung der deutschen Sprache zeigen. Zwar werden vereinzelt technische Begriffe aus dem Englischen vergedeutscht, wie etwa Laufwerk für drive. Anderen Vorschlägen blieb der Erfolg versagt (Schlappscheibe für Diskette). Im Regelfall werden die Originalwörter beibehalten (CD-Player, Internet). Zum Teil kommt es sogar zur Bildung künstlicher „englischer“ Begriffe, die es in dieser Sprache gar nicht oder mit anderer Bedeutung gibt (Handy, Bodybag). Auch verdrängen Anglizismen manchmal etablierte deutsche Begriffe (Jogging statt Dauerlauf).
In einer globalisierten Welt verliert der Sprachpurismus ohnehin zunehmend an Praktikabilität. Im deutschsprachigen Raum fühlen sich viele Menschen bei Sprachpurismus überdies mitunter an die Sprachpolitik der Nazis erinnert.
Bei Nationalisten ist es indes üblich, restlos alle Anglizismen durch deutsche Entsprechungen zu ersetzen, etwa Weltnetz für Internet oder T-Hemd für T-Shirt.
Damit sich eine eigensprachliche Bildung durchsetzen kann, muss sie kurz oder treffend-bildhaft sein, und das ersetzte Fremdwort muss störend wirken, etwa durch seine Aussprache oder Betonung.
LITERATUR
1.Klemperer, Victor. LTI. Notizbuch eines Philologen. Leipzig: Reclam, 1968.
2.Zifonun, Gisela. Überfremdung des Deutschen: Panikmache oder echte Gefahr? In: Sprachreport. Mannheim, 2002. № 3. S. 2–9.
3.Степанова М. Д., Чернышева И. И. Лексикология современ- ного немецкого языка: Учеб. пособие для студ. высш. учеб. заведе- ний. – М.: Академия, 2003.
AUFGABEN
1. Wie heißen fremdsprachliche Äquivalente zu folgenden Wörtern? Welche Wörter werden bevorzugt?
Sprachwissenschaft, Hauptwort, Zeitwort, Zahlwort, Fürwort, Umstandswort, Empfindungswort, Eigenschaftswort (Artwort), Verhältniswort, Bindewort, Strichpunkt, Doppelpunkt, Fall (Beugungsfall), Verneinung, Wörterbuch.
2. Finden Sie deutsche Entsprechungen für folgende linguistische Termini.
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Suffix, Präfix, Hypotaxe, Parataxe, narrativ, Reduplikation, Derivation
3. Gibt es deutsche Äquivalente zu folgenden Berufsbezeichnungen?
Chauffeur, Confiseur, Cutter, Dekorateur, Designer, Dresseur, Emailleur, Florist, Friseur, Garderobier, Graveur, Inspizient, Installateur, Kaltmamsell, Kascheur, Medailleur, Souffleur, Stylist.
4. Vergleichen Sie folgende Verwandschaftsbezeichnungen.
Base – Cousine,
Vetter – Cousin
Oheim – Onkel
5. Nennen Sie Gründe für das Misslingen dieser Verdeutschungsversuche.
Altar – Gottestisch, Rauchtisch, Räuchertisch Anatom – Entgliederer,
Botaniker – Krautbeschreiber, Natur – Zeugemutter,
Nase – Gesichtserker,
Fenster – Tageleuchte, Kloster – Jungfernzwinger.
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V.Internationalismen. Internationalismen aus dem Lateinischen und Griechischen (lat. Republik, Examen; griech.
Demokratie, Gymnasium). Kunstwörter (Dederon, Bit).
Fauxamis (falsche Freunde)
Viele Fremdwörter sind international verbreitet, man nennt sie Internationalismen. Das sind Wörter, die in gleicher Bedeutung und gleicher oder ähnlicher Form in mehreren europäischen Sprachen vorkommen, wie z.B. Medizin, Musik, Nation, Radio, System, Telefon, Theater.
Die freie Enzyklopädie Wikipedia führt die folgende Definition des Internationalismus an: „Ein Internationalismus ist ein Wort (Lehnwort), das in mehreren Sprachen mit gleicher oder zumindest sehr ähnlicher Bedeutung und Herkunft vorhanden ist. Das Wort wird dabei in den verschiedenen Sprachen ähnlich gesprochen und gleich oder ähnlich geschrieben und ist somit in verschiedenen Sprachen verständlich“ [wiki.de].
Es ist bekannt, dass viele Internationalismen griechischer oder lateinischer Herkunft sind. Aber auch aus anderen Sprachen können Internationalismen stammen, z.B. aus einer nationalen Literatursprache, und erst im Laufe der Geschichte internationale Verbreitung finden: Alkohol (arabisch), Soldat (ital.).
Strittig ist, in wie vielen Sprachen ein Internationalismus vorkommen muss, um als solcher bezeichnet zu werden.
Die Internationalismen breiten sich auf unterschiedliche Weise aus, sehr alte Internationalismen können sich aus gemeinsamen Wurzeln entwickelt haben. Viele wurden aber auch erst in neuerer Zeit zu Internationalismen, vor allem bei der Bezeichnung neuer wissenschaftlicher oder technischer Begriffe oder Begriffe aus Sport und Gesellschaft.
Deutsche Germanisten weisen darauf hin; dass Internationalismen oft Termini sind: „Man versteht unter Internationaismen solche Wörter, die international gebräuchlich sind, sich in der morphematischen, lautlichen und orthographischen Gestalt den aufnehmenden Sprachen anpassen und so in gleicher Bedeutung, oft als Termini, verwendet werden: dt. Theater, engl. theatre, franz. theatre, russ. teatr“ [Schippan 1992: 265]
Man hat eine wichtige Bemerkung gemacht, dass sie meist aus griechischen und lateinischen Morphemen gebildet sind: Thermodynamik, thermonuklear. Dabei nennt man sie Lehnbildungen, weil man unter Lehnbildung Neubildung eines Wortes nach fremdem Vorbild versteht. Im Unterschied zu Lehnbildungen, die Nachbildungen des fremden Inhalts mit Mitteln der eigenen Sprache sind, sind Internationalismen Lehnbildungen aus nicht nativen Morphemen.
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Einige bekannte Internationalismen sind:
Akademie Automobil Billet Bumerang Center (Zentrum, Centre) Computer Design international Internet Katamaran Literatur Marmelade Metro Poliklinik Politik Polizei Radio Sport Stress Studio Tabu Television Tennis Ticket Tomahawk Tsunami.
Jede Sprache hat Besonderheiten in der Phonologie und Schreibweise von Internationalismen. Deklinationsendungen werden meist angepasst. Auch die Rechtschreibung wird oft angepasst.
Manchmal werden bestimmte Internationalismen verändert oder erleben eine Bedeutungsverschiebung oder -verengung, wenn sie in andere Sprachen übertragen werden. Bei Internationalismen ist aber die wesentliche Bedeutung konstant.
Es können auch Unterschiede in der Anzahl der Sememe oder auch in der Bedeutungsstruktur eines formativisch internationalen Wortes auftreten. Dann handelt es sich um die „falschen Freunde“ des Übersetzers: Wörter, die man zu kennen glaubt, weil sie als Internationalismen auch in seiner Sprache auftreten. Im „Kleinen Wörterbuch der falschen Freunde“ vermerken die Herausgeber:
Jede Sprache entwickelt sich unter dem Einfluss mannigfaltiger kommunikativer und sozioökonomischer Zwänge weiter; davon sind auch die „falschen Freunde“ nicht ausgenommen, so dass – z.B. unter dem Einfluss anderer Sprachen – die lexikalischen Einheiten eine weitere, bislang nicht zulässige oder nur lokal begrenzt mögliche Bedeutung annehmen, d.h., dass partielle „falsche Freunde“ zu LE [= lexikalische Einheiten. T.S.] werden, die in allen Bedeutungen kongruieren, also nicht mehr als „falsche Freunde“ zu betrachten sind, und „falsche Freunde“ mit völlig abweichender Bedeutung zu partiellen „falschen Freunden“ werden können [Wotjak/Herrmann 1984: 18].
Als Beispiele solcher falschen Freunde im Vergleich SpanischDeutsch seien aus diesem Wörterbuch angeführt:
span. papa – Papst, nicht: Papa
span. parlamentario – Parlamentär, nicht: Parlamentarier span. parola – Beredsamkeit, Wortschwall, nicht: Parole
span. orden – allgemeine Ordnung, Anordnung, nicht: Orden [Schippan 1992].
Viele Internationalismen sind so genannte Kunstwörter.
Der Begriff „Kunstwort“ wird in der Russistik nicht gebraucht. Es ist eine deutsche Erfindung: die wichtigsten Definitionen des Kunstwortes sind:
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1.Klappenbach, R., Steinitz W. (1970): «Kunstwort, das S p r a c h - w i s s . aus Wörtern oder Wortteilen fremder, meist der klassischen Sprachen oder aus willkürlich geschaffenen Bestandteilen künstlich gebildetes Wort, bes. in der modernen Technik und in den Naturwissenschaften: Mikroskop, Vitamin, Automobil, Dederon sind Kunstwörter» (Bd. 3: 2265).
2.Duden (2001) «Kunstwort, das (Sprachw.): künstlich gebildetes Wort (als wissenschaftlicher od. technischer Terminus)» (S. 976).
3.Wahrig (1987) «Kunstwort, das künstlich gebildetes Wort aus Bestandteilen einer od. mehrerer Sprachen od. mehrer Begriffe, z.B. Automobil, Soziologie, Vitamin».
Einige Beispiele der Kunstwörter:
BASIC [‚¢•Í≥Í´], das; -[s] [Kunstwort aus engl. beginner‘s all purpose symbolic instruction code] (EDV): einfache Programmiersprache.
Bit, das; -[s], -[s] [Kunstwort aus engl. binary digit = binäre Ziffer] (EDV, Nachrichtent.):
1.a) binäre Einheit für die Anzahl möglicher alternativer Entscheidungen in einem binären System;
b) Binärzeichen; Zeichen: bit; c) einzelne Entscheidung.
2.Einheit für den Informationsgehalt einer Nachricht (Zeichen:
bit).
Chloroform, das; -s [Kunstwort aus Chlorkalk u. nlat. acidum formicicum = Ameisensäure]: (früher als Betäubungsmittel, heute nur noch als Lösungsmittel verwendete) süßlich riechende, farblose Flüssigkeit.
Edutainment [¤§™μ'¥•ÍÆ≠ŸÆ¥], das; -s [Kunstwort aus engl. education = Erziehung u. entertainment = Unterhaltung]: Wissensvermittlung auf unterhaltsame u. spielerische Weise durch Filme, Fernsehod. Computerprogramme.
Nylon ® [‚ư©¨‘Æ], das; -s [engl. nylon, Kunstwort]: überwiegend zur Herstellung von Textilien verwendete, besonders reißfeste Chemiefaser.
Vaselin, das; -s, (häufiger:) Vaseline, die; - [Kunstwort aus dt. Wasser u. griech. ìlaion = Öl]: (bei der Erdölverarbeitung gewonnene) Masse, die in der pharmazeutischen u. kosmetischen Industrie als Grundlage für Salben, in der Technik als Schmiermittel o. Ä. verwendet wird.
Weckamin, das [Kunstwort aus wecken u. Amin]: Müdigkeit u. körperlich-geistiger Abspannung entgegenwirkendes, stimulierendes Mittel.
Zellophan, das; -s [frz. cellophane, Kunstwort aus Zellulose u. griech. diaphanes = durchsichtig]: glasklare Folie.
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LITERATUR
1.Braun, Peter; Schaeder, Burkhard; Volmert Johannes (eds.): Internationalismen II. Studien zur interlingualen Lexikologie und Lexikographie (Reihe Germanistische Linguistik. Band 246), Tübingen: Niemeyer 2003.
2.Schippan, Thea. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. – Tübingen, 1992.
3.Wotjak, Gerd /Herrmann, Ulf. Wörterbuch der falschen Freunde. Deutsch – Spanisch/Spanisch – Deutsch. Leipzig, 1984.
AUFGABEN
1. Vergleichen Sie anhand folgender Definitionen die Bedeutung der Wörter im Deutschen und im Russischen.
Akademiker, der; -s, – [2: nach russ. akademik = Akademiemitglied]:
1.jmd., der eine Universitätsod. Hochschulausbildung hat.
2.(selten) Mitglied einer Akademie.
Академик. 1. Действительный член академии наук. 2. Звание ученого,художника,скульптораит.п.,избранноговсоответствующую академию. 3. (разг.) О человеке, много знающем, хорошо разбира- ющемся в чём-л.
Affäre, die; -, -n [c: frz. affaire, zusger. aus: (avoir) а faire = zu tun (haben)]:
a)unangenehme Angelegenheit; peinlicher, skandalöser [Vor-, Zwischen]fall: die A. um die Vorsitzende; in dunkle, peinliche -n verwickelt sein; jmdn. in eine A. mit hineinziehen; *sich [mit etw.] aus der A. ziehen (ugs.; sich geschickt u. ohne Schaden [mit etw.] aus einer unangenehmen Situation herauswinden);
b)(veraltend) Liebschaft, Verhältnis: sie hatte eine kurze A. mit ihrem Chef;
c)(ugs.) Sache, Angelegenheit: das ist eine A. von höchstens zwei Stunden, von tausend Mark.
Афера; (разг.) афёра. Рискованное, мошенническое дело; со- мнительная сделка с целью наживы.
Anekdote, die; -, -n [frz. anecdote, nach »Anekdota« (griech. anìkdota = Unveröffentlichtes), dem Titel eines Werkes des byzantinischen Geschichtsschreibers Prokop]: kurze, meist witzige Geschichte, die eine Persönlichkeit, eine soziale Schicht, eine Epoche u. Ä. treffend charakte-
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risiert: eine kleine, hübsche, wahre A. erzählen; sie gab eine A. zum Besten.
Анекдот. 1. Один из жанров фольклора: короткий юмористиче- ский рассказ, обычно высмеивающий кого-, что-л. 2. (разг.) Необыч- ное происшествие, событие.
Первоначально: занимательный или поучительный рассказ из жизни исторического лица, легендарного героя и т.п.
Gouverneur [ßμ∂¤≤'Æш:–], der; -s, -e [frz. gouverneur < lat. gubernator =Steuermann(einesSchiffes);Lenker,Leiter,zu:gubernare = das Steuerruder führen; lenken, leiten < griech. kybernгn]:
a)höchster Exekutivbeamter eines größeren Verwaltungsbezirks, einer Provinz;
b)höchster Exekutivbeamter einer Kolonie: der britische G.;
c)oberster Befehlshaber einer Festung, Garnison od. eines Standorts;
d)höchster Exekutivbeamter eines Bundesstaates in den USA: der G. von Idaho.
Губернатор. 1. В США, Великобритании, Дании и некоторых других странах: высшее должностное лицо административно-тер- риториальной единицы. В России до 1917 г. и после 1991 г.: началь- ник губернии, высшее должностное лицо губернской администра- ции. 2. В Великобритании: должностное лицо, назаначавшееся для управления некоторыми колониями.
Гувернер. В дворянском быту России до 1917 г.: домашний воспитатель, занимавшийся обучением детей (обычно иностранец). Воспитательвказённыхичастныхучебныхзаведениях, следивший запорядком. Мужчина, совмещающийобязанностиняниипедагога- воспитателя детей.
Dose, die; -, -n [aus dem Niederrhein. < mniederd., mniederl. dose = Behälter zum Tragen, Lade, Koffer; H. u.]:
1.kleiner [runder] Behälter mit Deckel: eine ovale D. [aus Porzellan].
2.kurz für Konservendose: eine D. Erbsen; Bier, Wurst in -n.
3.kurz für Steckdose; in der D. ist kein Strom; den Stecker aus der D. ziehen.
4.(vulg.) Vulva.
5.(seltener) Dosis.
Dosis, die; -, Dosen [mlat. dosis = Gabe < griech. dуsis]: entsprechende, zugemessene [Arznei]menge: die tägliche, eine schwache, eine tödliche D.; Ü eine gehörige D. Eitelkeit; jmdm. etw. in kleinen Dosen verabreichen, beibringen (ugs.; schonend nach u. nach mitteilen).
