Профессионально-ориентированные аутентичные тексты на немецком языке. Учебное пособие
.pdfnen Sie Ihr Kind früh an die Mundhygiene. Nach jeder Mahlzeit sollten fünf Minuten lang die Zähne geputzt werden. Bei Babys kann zur Reinigung ein feines Mullläppchen verwendet werden. Gehen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig zum Zahnarzt, um den Zustand der Zähne kontrollieren zu lassen. Neben Karies können Fehlstellungen der bleibenden Zähne oder der Kiefer viele Probleme bereiten und sind zudem nicht schön anzusehen. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt über sinnvolle Möglichkeiten der Regulierung beraten.
Text. Nasennebenhöhlen-Entzündung.
Die Viren, die bereits eine Erkältung in Gang gesetzt haben, können auf die Nasennebenhöhlen übergreifen und auch dort eine Entzündung auslösen. Häufig zieht eine Erkältung aber auch eine zweite (bakterielle) Infektion nach sich, die ebenfalls zur Entzündung der Nasennebenhöhlen führen kann. Da Nasennebenhöhlen sich erst im Lauf der ersten drei bis vier Lebensjahre vollständig ausbilden, treten Entzündungen in diesem Bereich in der Regel auch nicht vor dem Kindergartenoder Schulalter auf.
Typisch für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) ist ein hartnäckiger Schnupfen, der ein bis zwei Wochen anhält und grünlich-gelb gefärbt ist. Das Kind klagt je nach betroffenen Nebenhöhlen über Schmerzen und Druckgefühl im Bereich der Stirn oder der Wangen, die beim Bücken schlimmer werden. Manchmal kommt hohes Fieber (über 39 °C) hinzu. Eine unbehandelte Entzündung der Nebenhöhlen kann zu einer Knochenhautoder selten zu einer Gehirnhautentzündung führen.
Ärztliche Behandlung.
Gehen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt, wenn der Schnupfen nach einer Woche nicht besser wird oder sich hohes Fieber entwickelt hat. Er kann abschwellende Nasentropfen sowie schleimlösende und schmerzstillende Medikamente verordnen. Ist die Entzündung eitrig, wird er ein Antibiotikum verschreiben.
Was Sie selbst tun?
Stellen Sie selbst Nasentropfen her. Sorgen Sie in Ihrer Wohnung für ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit. Lassen Sie Ihr Kind dreibis viermal täglich Kopfdampfbäder mit Kochsalz und Kamillenblüten machen. Wenn Sie Ihrem Kind etwa zehn Minuten vorher abschwellende Nasentropfen geben, wird die Nase frei, und der Dampf gelangt besser in die Nebenhöhlen. Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken, das unterstützt die Schleimlösung.
Text. Allergischer Schnupfen.
Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf einen an sich harmlosen Stoff, der bei anderen Menschen keinerlei Reaktion auslöst. Ursache kann eine im Lauf des Lebens erworbene Überempfindlichkeit (Sensibilisierung) sein, aber auch eine ererbte Neigung zur Allergie kann eine Rolle spielen. Stoffe, die eine Allergie auslösen können, nennt man Allergene. Häufig wird ein allergischer Schnupfen durch den Blütenstaub (Pollen) von bestimmten Gräsern, Sträuchern, Bäumen oder Getreidearten hervorgerufen. Man spricht in diesem Fall von einem Heuschnupfen. Leidet Ihr Kind an dieser Art des allergischen Schnup-
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fens, hat es nur während einer bestimmten Zeit im Frühjahr oder Sommer Probleme, nämlich dann, wenn der Blütenstaub in hoher Konzentration in der Luft vorhanden ist. Ein allergischer Schnupfen kann aber auch zu anderen Zeiten des Jahres auftreten, wenn zum Beispiel Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Tierhaare oder Umweltfaktoren die Ursache sind.
Ärztliche Behandlung.
Gehen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt. Er wird zunächst ein Nasenspray, Augentropfen und bei starken Beschwerden auch einen speziellen Saft oder Tabletten zur Linderung des Schnupfens verordnen. Dann kann er mit Hilfe verschiedener Tests herausfinden, was den Schnupfen auslöst. Wenn klar ist, worauf Ihr Kind reagiert und es erhebliche Beschwerden hat, kann eine Hyposensibilisierung helfen. Dabei wird ihm über einen längeren Zeitraum eine winzige Menge des Allergens gespritzt oder als Tropfen oder Tabletten verabreicht. Die Konzentration des Allergens wird langsam erhöht, sodass sich das Immunsystem daran gewöhnen kann. Nach erfolgreicher Therapie bleibt die überschießende, allergische Reaktion schließlich aus. Beachten Sie die speziellen Vorhersagen in den Medien oder rufen Sie bei der Pollenflugvorhersage an (Adressen).
Was Sie selbst tun können.
Rauchen Sie nicht. Vermeiden Sie, dass Ihr Kind mit dem Allergen oder den Allergenen, die den Schnupfen auslösen, in Kontakt kommt. Machen Sie mit Ihrem Kind an der See oder im Hochgebirge Urlaub. Dort gibt es nur wenige Pollen. Wenn Ihr Kind Heuschnupfen hat, sollten Sie sich mit ihm möglichst nicht dort aufhalten, wo die entsprechenden Pflanzen wachsen. Abends sollten Sie Ihr Kind duschen (besonders die Haare), so können Sie den Blütenstaub auswaschen. Legen Sie die Kleider, die es tagsüber getragen hat, nicht in sein Schlafzimmer. Schließen Sie außerdem nachts die Fenster, da frühmorgens die meisten Pollen fliegen. Behalten Sie Ihr Kind an Tagen mit starkem Pollenflug möglichst im Haus.
Vorbeugung.
Wenn Ihr Kind eine Allergie gegen Hausstaubmilben hat, sollten Sie Ihre Wohnung möglichst staubfrei halten. Verwenden Sie einen milbentötenden Teppichschaum oder verzichten Sie noch besser auf Teppiche ebenso wie auf Plüschtiere, Polstermöbel und Vorhänge. Bettwäsche, Kissen und Decken sollten bei 95 °C waschbar sein. Erkundigen Sie sich auch nach speziellen Matratzenüberzügen, die für Milben undurchlässig sind.
Text. Fehlstellung des Fußes (Klumpfuß).
Für den Klumpfuß, eine angeborene Fehlstellung des Fußes, kommen eine Reihe verschiedener Ursachen in Frage. Unter anderem kann er durch eine Fehllagerung des Kindes oder durch Fruchtwassermangel im Mutterleib hervorgerufen werden. Sohle samt Ferse und der Vorfuß sind auf typische Weise abge-
knickt, zur Innenseite “gerollt” und nach unten gekrümmt.
Jungen werden doppelt so oft mit einem Klumpfuß geboren wie Mädchen.
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Ärztliche Behandlung.
In der Regel wird ein Klumpfuß gleich in der Geburtsklinik oder bei der ersten Vorsorgeuntersuchung vom Arzt entdeckt. Die Behandlung sollte so früh wie möglich beginnen, da Fußskelett und Bänder in den ersten Lebensmonaten des Kindes noch gut formbar sind. Fast immer kann die Fehlstellung mit krankengymnastischen Übungen innerhalb einiger Wochen korrigiert werden. In schwereren Fällen wird für eine gewisse Zeit ein Gips angelegt, oder die Fußstellung wird mit Hilfe einer Operation korrigiert.
Was Sie selbst tun könne.
Zur medizinischen Behandlung können Sie mehrmals täglich mit dem Finger über den äußeren Fußsohlenrand Ihres Babys streichen. Dadurch bewegt es den Fuß nach außen, was der Klumpfußhaltung entgegenwirkt.
Text. Neugeborenen-Gelbsucht.
Bei etwa zwei Dritteln aller gesunden Neugeborenen tritt am zweiten bis vierten Lebenstag eine deutliche gelbliche Verfärbung von Haut und Augen
auf. Normalerweise verschwindet sie innerhalb einer Woche von selbst wieder. Ursache für die Gelbsucht: die roten Blutkörperchen, die bei der Geburt übermäßig vorhanden sind, können von der Leber nur langsam “entsorgt” werden. Deshalb kommt es im Blut und auch im Hautgewebe zu einer Anhäufung von abgebautem roten Blutfarbstoff, der die Haut gelblich verfärbt, bevor er von der Leber verarbeitet werden kann.
Ärztliche Behandlung.
Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt, wenn Ihr Baby eine gelbliche Hautfarbe hat. Nur er kann beurteilen, ob es sich um die harmlose Neugeborenen Gelbsucht oder um eine andere Erkrankung handelt. Außerdem wird er entscheiden, ob eine spezielle Lichtbehandlung oder in seltenen, schweren Fällen ein Blut-
austausch notwendig ist.
Was Sie selbst tun können.
Stellen Sie das Bettchen Ihres Kindes ans Fenster, da Tageslicht den vollständigen Abbau der roten Blutkörperchen beschleunigt. Ihr Kind darf allerdings nicht in der prallen Sonne liegen.
der Abbau – e распад, разложение; расщепление die Blutkörperchenpl – кровяные тельца
die Neugeborenen – новорожденная
die Durchleuchtung – enпросвечивание; рентгеноскопия das Gewebe – ткань
beschleunigen-ускорять die Ursache-причина
Text. Infektionskrankheiten. Masern
Die Krankheit wird von einem Virus hervorgerufen, das meist durch Tröpfcheninfektion, also beim Niesen, Husten oder Sprechen, übertragen wird. Masern sind sehr ansteckend; fast jedes ungeimpfte Kind macht sie durch.
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Bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen zehn bis zwölf Tage. Die Ansteckungsgefahr besteht vom Auftreten der ersten Anzeichen – Schnupfen, Husten und Fieber – bis zum Verschwinden des Ausschlags. Wer einmal Masern hatte, ist lebenslang immun gegen die Krankheit.
Zunächst treten die Krankheitszeichen einer schweren Erkältung auf. Außerdem sind die Augen stark gerötet und tränen (Bindehautentzündung). Das lässt früh den Verdacht auf Masern aufkommen, auch wenn nochkein Ausschlag zu sehen ist. Normales Tageslicht wird als sehr schmerzhaftempfunden. Ein bis zwei Tage später erscheinen auf der Mundschleimhaut, im Bereich der unteren Backenzähne, kleine weiße Flecken mit rotemRand. Nach kurzem Abfall steigt das Fieber drei bis vier Tage nach Beginnder Erkrankung wieder sehr hoch an (über 39 °C), und hinter den Ohrenerscheint ein Ausschlag, der sich nach und nach über den ganzen Körper ausbreitet.
Zu Beginn des Hautausschlags werden kleinere hellrote Flecken sichtbar, dieallmählich zu größeren roten Flächen zusammenfließen und sich dunkelrotbis blaurot färben. Damit ist der Höhepunkt der Krankheit erreicht. DasKind hat starken Husten und fühlt sich sehr krank und matt. Nach weiterendrei bis vier Tagen sinkt das Fieber wieder, und der Ausschlag verblasst. Dasist der Beginn der Besserung.
Zum Schutz vor Masern wird eine frühzeitige Impfung empfohlen. In den meisten Fällen verlaufen Masern ohne Probleme. Es können aberauch ernstere Zweiterkrankungen auftreten. Weil die Abwehrkräfte des Kindes durch die Masern geschwächt sind, kann es zusätzlich zu einerweiteren, oft bakteriellen Infektion kommen. Ohrenschmerzen sind Anzeichen für eine Mittelohrentzündung. Starker Husten mit Kurzatmigkeit oder gar Atemnot kann bedeuten, dass sich eine Lungenentzündung entwickelt hat. Starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Erbrechen, Berührungsempfindlichkeit und Benommenheit sind Zeichen für eine Gehirnhautentzündung.
das Gehirn-e – головноймозг die Masern – корь
das Erbrechen – рвота der Nacken – затылок
die Nackensteifigkeit – ригидность затылка Mittelohr-еn – среднее ухо
Text. Magen-Darm-Infektion.
Diese Infektionen werden meist von Viren, seltener von Bakterien ausgelöst. Das Baby entleert seinen Stuhl häufiger als normal, er riecht schlecht und ist breiig bis wässrig. Vor dem Durchfall kann Erbrechen auftreten, das ein bis zwei Tage lang anhält. Der Durchfall dauert im Allgemeinen etwa eine Woche.
Eine Magen-Darm-Infektion sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn Flüssigkeitsund Mineralstoffverluste, die durch Erbrechen und Durchfall verursacht (und durch Fieber verstärkt) werden, können für ein Baby schnell lebensbedrohlich werden. In erster Linie ist es also wichtig, dass Ihr Kind möglichst viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Gehen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kind zum Arzt.
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Der Arzt kann Tees mit Elektrolyten und Lactobacillen (für eine schnellere Erholung der Darmschleimhaut) verordnen. Bei erheblichem Flüssigkeitsverlust überweist er das Baby eventuell in die Klinik, damit es dort gleichmäßig mit einer Infusionslösung versorgt wird.
Text. Was darf mein krankes Kindessen?
Es schadet Ihrem Kind nicht, wenn es ein paar Tage lang weniger isst als sonst. Geben Sie ihm, wenn es krank ist, immer leicht verdauliche Speisen in kleinen Portionen – ein randvoller Teller wirkt oft eher abschreckend. Versuchen Sie, auf seine Vorlieben einzugehen und ihm das Essen besonders liebevoll anzurichten. Über eine lustige Verzierung oder eine kleine Überraschung auf dem Teller wird sich Ihr Kind auf jeden Fall freuen.
Wenn wir Erwachsenen uns nicht ganz wohlfühlen oder krank sind, haben wir wenigoder keinenAppetit.DasGleichesollten wirauch unseremKindzugestehen.
Das Trinken nicht vergessen
Auch wenn Ihr krankes Kind kaum oder gar nichts essen mag: Ausreichend trinken muss es unbedingt! Geben Sie ihm Wasser oder Früchtetee, der etwas gesüßt ist. Wenn es keinen Durchfall hat, können Sie ihm auch verdünnte
Fruchtsäfte anbieten. Im Zweifelsfall ist sogar eine Limonade besser als überhaupt nichts zu trinken.
Text. Husten.
Husten wird immer durch eine Reizung der Atemwege ausgelöst. Ursache können Krankheitserreger wie Viren und Bakterien sein, aber auch Pollen, Staub, ein Fremdkörper, Rauch oder Gase. Bei einer Reihe von Erkrankungen ist der Husten zunächst trocken und kann starke Schmerzenverursachen. Später bildet sich Schleim, der von jüngeren Kindern in der Regel heruntergeschluckt wird, von älteren Kindern abgehustet warden kann.
Häufig tritt Husten bei Erkältung oder Grippe auf. Wenn Ihr Kindlänger als eine Woche hustet, sollte es untersucht werden. Hat es zusätzlich Fieber, gehen Sie möglichst früh zum Arzt, da Ihr Kind eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung haben kann. Leidet es vor allem abendsoder nachts unter anfallsartigem Husten, muss an Keuchhusten oder Krupphusten gedacht werden. Wiederkehrender, trockener Reizhustenkönnte eine Asthma-Erkrankung sein.
Text. Bronchitis.
Die Schleimhaut der Bronchien kann sich durch das Eindringen von Viren,manchmal auch von Bakterien, entzünden. Häufig tritt die Erkrankung imZusammenhang mit einer Erkältung oder einer Grippe auf.
Krankheitszeichen.
1.Trockener, dann schleimig werdender Husten.
2.Rasselnde Atmung.
3.Erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber.
Pfeifen beim Ausatmen möglich (obstruktive Bronchitis) Oft ist der Schnupfen bereitsda, und eskommteinschmerzhafter, zunächsttrockener, dannetwas schleimiger Husten hinzu. Die meisten Kinderschlucken den nach oben kommenden Auswurf gleich hinunter. HeftigeHustenanfälle können zu Erbrechen führen. Die Temperatur ist
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häufig nurleicht erhöht (37,5 °C) oder es besteht leichtes Fieber (bis 38,5 °C). NachsiebenbisachtTagenistdieErkrankungmeist überstanden.
In einigen Fällen kann aus einer Bronchitis eine Lungenentzündung entstehen. Bei Säuglingen und Kleinkindern kommt es manchmal auchzu einer obstruktiven Bronchitis: Dabei schwillt die Schleimhaut derBronchien stark an und bildet viel Schleim. Dadurch wird das Ausatmenbehindert, und man hört dabei ein leises Pfeifen. In schlimmen Fällen kannes zu Atemnot kommen.
Ärztliche Behandlung
GehenSiemitIhremKindaufjedenFallzumArzt,wenneshustet.Häufiglässtsich zum Beispiel eine beginnende obstruktive Bronchitis nur durchAbhören mit dem Stethoskop feststellen. Der Arzt wird schleimlösendeMedikamente und im Fall einer bakteriellen Infektionein Antibiotikumverordnen.Beieiner obstruktiven Bronchitissind manchmalInhalationenmit Medikamenten notwendig, die die Bronchien erweitern. Wenn Ihr Kindnachts stark vom Husten gequält wird, kann der Arzt für eine kurze Zeit Zäpfchen verschreiben, diedenHustendämpfen.SiebeschleunigenallerdingsnichtdieHeilung!NichtjederHusten bedeutetgleicheineBronchitis,umgekehrtgehtjedeBronchitismitHusteneinher.
Was Sie selbst tun können?
Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit: Hängen Sie beispielsweise nasse Tücherüber die Heizung oder stellen Sie einen Wassertopf darauf.
Trocknen SieIhre Wäsche in Räumen, in denen sich Ihr Kind aufhält. Heizen Sie das Kinderzimmer nicht; ziehen Sie Ihr Kind stattdessen warman
und lassen Sie nachts das Fenster etwas offen.
Achten Sie darauf, dass niemand in der Umgebung Ihres Kindes raucht, insbesondere wenn es eine obstruktive Bronchitis hat. Rauch verstärktHus-
ten und Atemnot.
Geben Sie Ihrem Kind reichlich zu trinken.
Lassen Sie Ihr Kind Kopfdampfbäder mit Thymian und Kochsalz machen
Text. Keuchhusten.
Keuchhusten (Pertussis) wird von einem Bakterium verursacht, das beim Niesen, Husten oder Sprechen (Tröpfcheninfektion) übertragen wird. Ansteckungsgefahr besteht von Beginn des Hustens an für etwa vier Wochen. Bis zum Ausbruch der Erkrankung vergehen etwa zwei Wochen.Wer Keuchhusten gehabt hat, ist ungefähr für 20 Jahre immun.
Krankheitszeichen
1.Zunächst Husten und Schnupfen wie bei einer Erkältung.
2.Zwei Wochen später trockener, anfallartiger Husten (Stakkatohusten), nachts häufiger als am Tag.
3.Nach dem Anfall Hochwürgen von glasigem Schleim.
4.Erbrechen während der Hustenanfälle möglich.
5.Gerötete Augen und Nasenbluten, möglich Atemnot.
bei Säuglingen können typische Hustenanfälle fehlen, dafür Atemstillstand möglich.
Die Krankheit beginnt mit leichtem Husten und Schnupfen. Zwei Wochen später treten die für Keuchhusten typischen Anfälle mit trockenen, kurzen Husten-
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stößenauf– nachts häufiger als tagsüber. Sie wiederholensichinmanchen Fällenbiszu vierzigmal pro Tag. Nach einem Anfall würgt das Kind häufig glasigen Schleim nach oben und holt hörbar und tief Luft. Nachzwei bis drei Wochen werden die Hustenanfälle langsam etwas seltener.Häufig leidet das Kind jedoch noch Monate an leichtem Husten. Äußerste Vorsicht ist bei Säuglingen geboten, die jünger als ein halbes Jahrsind.BeiihnenfehlenhäufigdieHustenanfälle,dafür kanneinplötzlicher
Atemstillstand eintreten, der lebensgefährlich sein kann. In seltenen Fällenentwickelt sich aus dem Keuchhusten eine Lungenentzündung, bei Säuglingen und Kleinkindern kann es infolge einer Gehirnschädigung zu Krampfanfällen kommen.
Ärztliche Behandlung
Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind Keuchhusten hat, sollten Sie schnellstmöglich zum Arzt gehen. Er kann mit Hilfe eines Nasenabstrichs feststellen, ob es sich tatsächlich um die Erkrankung handelt und einAntibiotikum gegen die Bakterien verschreiben. Der Verlauf der Krankheitist oft leichter, und Ihr Kind ist wesentlich kürzere Zeit ansteckend (etwa14 Tage). Für Säuglinge kann Keuchhusten wegen eines möglichen
Atemstillstands eine lebensgefährliche Krankheit werden. Ist Ihr Kind nochjünger als ein halbes Jahr, muss es der Arzt in die Klinik einweisen, wo esmit einem Atemmonitor überwacht wird. Abwehrstoffe der Mutter gehen bei Keuchhusten nicht aufdasKind über.Deshalb kannsichbereitseinNeugeborenesanstecken.
Was Sie selbst tun können.
Heizen Sie das Kinderzimmer nicht, ziehen Sie Ihr Kind stattdessen warm an und lassen Sie nachts das Fenster etwas offen.
Geben Sie Ihrem Kind reichlich zu trinken und nur weiche, milde, vitaminreiche Kost zu essen.
Versuchen Sie, Ihr Kind während der Hustenanfälle zu beruhigen. SetzenSie es auf, den Kopf leicht nach vorn gebeugt, und stützen Sie es dabei. Gehen Sie mit Ihrem Kind viel an die frische Luft.
Manchmal hilft ein Klimawechsel: Vielleicht haben Sie die Möglichkeit,mit Ihrem Kind Urlaub im Mitteloder Hochgebirge zu machen.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht mit Säuglingen oder alten Menschen in Kontakt kommt, während die Krankheit noch ansteckend ist.
Vorbeugen.
Der einzig wirkliche Schutz gegen Keuchhusten ist die Impfung. Sie kann bereits im frühen Babyalter vorgenommen werden. Bei Keuchhusten ist ein krampfund schleimlösender Tee aus Thymian-, Sonnentauund Spitzwegerichkraut sehr gut geeignet. Mischen Sie die Kräuter zu gleichen Teilen. Nehmen Sie zwei Teelöffel davon (bis zum zweiten Lebensjahr nur einen Teelöffel) und übergießen Sie sie mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Den Tee fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Geben Sie Ihrem Kind zweibis dreimal täglich eine Tasse zu trinken. Ihrem Baby geben Sie den Tee der Flaschennahrung bei. Melden Sie sich auf jeden Fall beim Kinderarzt an und lassen Sie sich einen Termin geben, damit Sie nicht warten müssen. So vermeidenSie,dassIhrKindandereKinderansteckt.
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ГЛАВА III. Лексико-грамматические упражнения.
1. Переведите предложения со словарем. Обратите внимание на перевод форм повелительного наклонения.
1.Geben Sie den Inhalt des Textes schriftlich wieder!
2.Stell(e) Fragen zum Text!
3.Beantwortet einige Fragen!
4.Fragen Sie Ihren Gesprächspartner!
5.Beachtet die Wortfolge im Fragesatz!
6.Wollen wir der Reihe nach lesen und übersetzen!
7.Versuchen wir, frei zu sprechen!
8.Sprich langsam und deutlich!
9.Wollen wir eine Pause machen!
10.Betrachten wir das Blutbild genauer!
Укажите предложения, в которых сказуемое стоит в страдательном залоге. Определите время сказуемого. Выпишите смысловой глагол
всловарной форме.
1.Das Blut ist untersucht worden.
2.Das Kohlendioxyd wird aus dem Blut in die Lungenbläschen gegeben
und ausgeatmet.
3.Die Kinder sind gegen Masern geimpft worden.
4.Die Krankenschwester wird das operierte Kind überwachen.
5.Durch sehr komplizierte Untersuchung wurden verschiedene Stoffe im Blut entdeckt.
6.Infolge einer operativen Entfernung des ganzen Magens ist eine schwere
Blutarmut entstanden.
7.Die roten Blutkörperchen werden beim Erwachsenen im roten Knochenmark gebildet.
8.Die Phagozytentheorie wurde von dem russischen Biologen Metschnikow entwickelt.
9.Die Bestrahlungsdauer wird verkürzt werden.
10.Dieses Blut ist aus der Ader genommen worden.
11.Vor dem Essen werden die Hände gewaschen.
12.Die Ernährung aller Organe und Gewebe wird durch Blutgefäße sicher-
gestellt.
13.Die Erregungen werden von den Nervenfasern in die Gehirnrinde über-
tragen.
14.Mehrere tausend Frauen wurden hier bereits vorbeugend untersucht.
15.Durch Nikotin werden die Flimmerhaare in ihrer Beweglichkeit gelähmt
werden.
Укажите номера предложений со сказуемым в Zustandspassiv. Переведите предложения со словарем.
1. Die Haut ist von kaltem Schweiß bedeckt.
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2.Dabei war die Herzkammer in erster Linie betroffen.
3.Das kranke Kind ist endlich eingeschlafen.
4.Diese Operation ist glücklich durchgeführt.
5.Das menschliche Skelett ist aus den Knochen und Knorpeln aufgebaut.
6.ImaltenGebäudeistderLehrstuhlfürallgemeinePhysiologieuntergebracht.
7.Die Schlacken werden in der Leber entgiftet sein.
8.Beim kranken Mann ist die Leber vergrößert.
9.Die Knochen des menschlichen Skeletts sind verschiedenartig miteinan-
der verbunden.
10.B. Egorow ist zum ersten Arzt im Kosmos geworden.
11.Die Lebensdauer der Körperzellen ist begrenzt.
12.Die deutsche Delegation war in Moskau angekommen.
13.In der Natur sind die chemischen Elemente ungleichmäßig verteilt.
14.Das Thermometer war im Altertum noch nicht erfunden.
Переведите предложения на русский язык. Укажите номера предложений, в которых употребляется безличный пассив.
1.Es wird hier in bequemen Räumen gearbeitet.
2.Es wurde über seine Erzählung gelacht.
3.Es werden verschiedene Formen der Knochen unterschieden.
4.Es wird über einen 24-jährigen Patienten berichtet.
5.Kein Wort wird in der Versammlung darüber gesprochen.
6.Der erste Tunnel wurde gebaut.
7.Es wird keine weitere Drainage angelegt.
8.Das Krankenzimmer ist klein. Es wird oft gelüftet.
9.In der Konferenz wurde viel diskutiert.
10.Es wird im Winter früh dunkel.
11.Im Krankenzimmer wird nicht geraucht.
12.Die Gesichtshaut ist gerötet.
Переведите предложения. Укажите номера предложений, в которых модальный глагол употребляется в сочетании с Infinitiv Passiv.
1.Die Muskulatur soll durch körperliche Bewegung sowie Sport aktiviert und trainiert werden.
2.Man muss kleine Mahlzeiten häufig zu sich nehmen.
3.Der Beginn einer chronischen Bronchitis kann durch eine akute Bronchitis aus-gelöst werden.
4.Durch körperliches Training konnte man Häufigkeit und Schwere von
Migräne reduzieren.
5.Ein Dialysepatient musste dreimal pro Woche an die künstliche Niere angeschlossen werden.
6.Millionen Diabetiker in aller Welt müssen täglich zur Spritze greifen.
7.Die Implantante dürfen im Organismus keine Abwehrreaktion hervorrufen.
8.Die Speisen müssen durch die Zähne zerbissen und zermahlen werden.
9.Eine Erkältung kann sich dann zur Bronchitis entwickeln.
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10.Jeder Stein im Harnsystem kann je nach Sitz und Art aufgelöst oder instrumentell entfernt werden.
11.Man sollte Häufigkeit und Intensität der Übungen allmählich steigern.
12.Auch nach dem chirurgischen Eingriff müssen die Patienten ärztlich ü- berwacht werden.
13.Das will er oft auch nicht einsehen.
14.Muskelkrämpfe können an verschiedenen Körperregionen auftreten.
Определите вид составного глагольного сказуемого. Переведите
предложения.
1.Eine vollständige Nahrung pflegt Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine zu enthalten.
2.Der Kranke glaubt an Vitaminmangel zu leiden.
3.Bei Diabetes pflegt der Blutzuckerwert höher als normal anzusteigen.
4.Im Harn des Diabetikers ist Zucker nachzuweisen.
5.Pflanzliche Fette sind in der täglichen Kost zu bevorzugen.
6.Kohlenhydrate sind gleichmäßig über den Tag zu verteilen. An Fett ist nicht mehr als 60 bis 100 g zu verzehren.
7.Der Zuckerkranke hat verhältnismäßig viel Obst und Gemüse zu essen.
8.Sonographie lässt die Verwendung von Röntgenstrahlen verringern.
9.Der Mensch muss sich von pfl anzlichen und von tierischen Nahrungsmitteln ernähren.
10.AlleinfiziertenPersonenhabendieBeratungsstelleregelmäßigzubesuchen. 11. Der Blutverlust aus beschädigten größeren Gefäßen lässt sich schnell mittels
geeigneter Techniken verhindern.
12.Die Haut ist als Grenzorgan zwischen dem Organismus und der Umwelt
zu betrachten.
13.Bei dieser Stoffwechselerkrankung pflegt im Organismus Insulinmangel vorzuliegen.
14.Diese Untersuchung erfolgt ohne sonderliche Belastung des Patienten und lässt sich beliebig wiederholen.
15.DieDarmperistaltikkanndurchAufnahmevonBallaststoffenverbessertwerden.
Переведите следующие словосочетания.
Обратите внимание на перевод причастий в функции определений. I. die eindringenden (eingedrungenen) Teilchen
der entstehende (entstandene) Druck das erwachende (erwachte) Kind
die auftretenden (aufgetretenen) Komplikationen die gelangende (gelangte) Luft
die beginnende (begonnene) Forschung der genesende (genesene) Mann
die abklingende (abgeklungene) Infektion die schwellende (geschwollene) Drüse die wachsende ( gewachsene) Gefahr
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