Практикум по стилистике современного немецкого языка. Учебное пособие
.pdf„Ja, Himmi Sakrament, werd‘ i a Freid‘ ham!”rief Herr Permaneder und drehte sich mitsamt seinem Lehnsessel der Tür zu.
Aufgabe 15. Charakterisieren Sie die sprachliche Eigenart des ostpreußischen Dialekts auf der lexikalischen Ebene anhand der Auszüge aus dem Artikel von Hans Wiehler „Wie wir schabberten. Ein Streifzug durch den ostpreußischen Dialekt“.
Die Spätkolonisation Ostpreußens, der Zuzug der französischen Hugenotten Ende des 17. Jahrhunderts, die Ansiedlung von Holländern etwa zur gleichen Zeit unter dem Großen Kurfürsten in der Weichsel-Nogat-Niederung und die Einwanderung der Salzburger 1732 haben nur geringen Niederschlag in unserer ostpreußischen Sprache gefunden. Beherrschend war für unseren Dialekt zwar das niederdeutsche Platt, aber auch der Einfluß des Polnischen, weniger des Litauischen, war bedeutend. Wir kommen nicht darum herum, unsere Nachbarn waren seit der Landname des Deutschen Ritterordens vor 700 Jahren Polen und Litauer, und der kleine Grenzverkehr hat uns mit diesen Menschen auch einen sehr intensiven Kontakt mit ihrer Sprache gebracht.
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Nun aber zu unseren aus dem Polnischen stammenden Dialektworten: als Jungen klauten wir aus Nachbars Garten die kleinen süßen Birnen, „Gruschki“, von polnisch gruszka = Birne und sammelten im Wald „Schischken“, von polnisch szyszka, litauisch czyscka = Tannenzapfen, die beim Räuchern der Flundern das wunderbare Raucharoma brachten. Und wir „pagden die Kos am Zagel“ — polnisch koza = Ziege. Mit „pascholl“ vertrieben wir ungebetene Gäste — Partizip von russisch pochoditch = weggehen. In Königsberg wußte jedermann, daß mit „pienundze“ Geld gemeint war, von polnisch pieniadze (a — gesprochen mit kurzem Nasal, wie „en“ im Französischen).
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Unsere beliebte ostpreußische Marjell kommt vom litauischen „merga, mergo“ = Jungfrau. War die „Marjell“ hübsch rundlich, klein und dick, so nannten wir sie „druggelig“.
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<…> Redete man entnervend laut, so „bratschte“ man, redete jemand zu leise, so „brisselte“ er. Im leider nur bis zum Buchstaben „E“ gediehenen „Preußischen Wörterbuch“ des Germanisten W. Ziesemer findet sich hierzu die Anmerkung „brisseln“ von „brischeln“, der Ton des bratenden Fettes….
<…> Wenn Frauen untereinander klatschten, dann „kadreierten“ sie, sprachen sie unverständlich und wahrscheinlich nur dummes Zeug, dann „brasselten“ sie … Redeten wir zu viel und schwatzten, dann „schabberten“ wir.
Aufgabe 16. Im Artikel „Austro-Deutsch: „… Eben anders“ “ (2004) äußert die Journalistin Eva Male ihre Meinung zum Status der deutschen Sprache in Österreich. Lesen Sie die unten angebrachten Textfragmente und ziehen Sie Schlussfolgerungen hinsichtlich des gemeinten Problems.
Was aber ist eigentlich österreichisches Deutsch? In regelmäßigen Abständen flammt die Diskussion in Österreich auf … Dabei werden freilich oft Äpfel mit Birnen — oder sollte man besser sagen: Aprikosen mit Marillen? — verwechselt und die Erkenntnisse der Sprachwissenschaftler außer Acht gelassen.
Die moderne Germanistik geht von einem plurizentrischen bzw. pluriarealen Modell aus: eine Sprache, mehrere Zentren der Entwicklung; Deutschland, die deutschsprachige Schweiz, Österreich. Das österreichische Deutsch ist natürlich keine eigene Sprache; vielmehr bezeichnet man es heute als „nationale Varietät“, die dem bundesdeutschen Deutsch gleichrangig ist. Der deutsche Germanist Ulrich Ammon betont: „Die österreichische NationalVarietät ist eine Form des Standard-Deutschen. Sie ist nicht weniger korrekt als das StandardDeutsch Deutschlands.“
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Was das österreichische Deutsch neben geschätzten 4000 Austriazismen (also spezifisch österreichischen Ausdrücken, vor allem in der Rechts-, Verwaltungsund Küchensprache) ausmacht, sind die Sprachmelodie, Aussprache-Gewohnheiten, der verstärkte Ge-
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brauch des Perfekt gegenüber dem Imperfekt, der Hang zum Diminutiv (Semmerl etc.), die vermehrte Verwendung des Fugen-S in Komposita (etwa Schweinsbraten), bestimmte Konstruktionen wie „ich bin gesessen / gestanden“…
Dass es sehr wohl ein Hochdeutsch österreichischer Prägung gibt, ist freilich nur in Fachkreisen, nicht aber der jeweiligen Bevölkerung der Nachbarländer bekannt. So betrachten auch viele gebildete Deutsche das österreichische Deutsch fälschlicherweise als Dialekt; Österreicher wiederum sind sich der eigenen Hochsprache häufig nicht sicher …
Aufgabe 17. Finden Sie entsprechende Äquivalente im Hochdeutschen (1—10) für folgende Lexeme, die aus dem Bairischen stammen:
Bleame (), Hemad (), Voigg (), heid (), Loab (), singa (), loachd (), siass (), oam (), zrugg ()
(1)süß
(2)Blume
(3)singen
(4)zurück
(5)Hemd
(6)Leib
(7)heute
(8)arm
(9)leicht
(10)Volk
Aufgabe 18. Finden Sie entsprechende Äquivalente im Hochdeutschen (1—10) für folgende Lexeme, die aus dem Plattdeutschen stammen:
Fuust (), buten (), Tokunft (), gaarkeen (), Oorsaak (), praat (), Mau (), sitten (), Papp (), goothartig ()
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(1)Ursache
(2)bereit
(3)Ärmel
(4)gutherzig
(5)Brei
(6)draußen
(7)Faust
(8)sitzen
(9)Zukunft
(10)niemand
Aufgabe 19. Bestimmen Sie, aus welchen Fremdsprachen folgende Wörter im Deutschen entlehnt sind:
Bataillon, Sopran, Leader, Bankrott, Zobel, Bumerang, Mantille, Talisman, Gong, Tee, Kimono, Zebra, Kaste, Mais, Turban, Ziffer, Taiga
Aufgabe 20. Analysieren Sie den Grad der Angebrachtheit der im Werbetext verwendeten speziellen Lexik.
Jarl — das Haar-Frisch-Tonicum mit den naturkräftigen Wirkstoffen: Jarl-Haar-Frisch-Tonicum ist eine Wirkstoffkombination für Kopfhaut und Haar; sie enthält Natriumpantothenat (gegen Schuppenbildung), Biotin (gegen Schäden der Kopfhaut), MesoInosit (zur Förderung des Haarwuchses) und Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat, das Jarl direkt an die Haarwurzeln bringt.
Aufgabe 21. Charakterisieren Sie das stilistische Potential von Lexemen, die als berufliche Jargonismen der Chemiker funktionieren:
Kipps — die Kippschen Apparate, Stinkzimmer — Laboratorium, Sumpf — bräunlicher / schwarzer, breiartiger Destillationsrückstand, Lachgas, Blausäure — chemische Verbindungen
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Aufgabe 22. Analysieren Sie die semantische Spezifik der Termini, die von der Zugehörigkeit des folgenden Textes zum medizinischen Diskurs zeugen:
„Nachts geschieht ein Wunder“, sagt Dr. Aneesa Das, Schlafexpertin der Ohio State University. „Denn unser Körper erschafft sich im täglichen Kampf gegen das Älterwerden ständig neu“.
Sobald wir schlafen, verändert sich unser Stoffwechsel und startet einen umfassenden Selbstheilungsprozess. Bis zu 50 Millionen beschädigte Zellen werden dabei pro Sekunde durch frische ausgetauscht.
Und diese nächtliche Zell-Pflege wirkt auf unsere Haut wie ein natürliches Verjüngungsprogramm. Doch nur wer ausreichend schläft, aktiviert den körpereigenen Jungbrunnen. Der Grund: Während wir uns nachts ausruhen, beginnt die Haut zu arbeiten. Tatsächlich ist sie zwischen 20 und 3 Uhr achtmal stärker durchblutet, gibt weniger Wasser ab und drosselt die Talgproduktion. Zudem teilen sich die sogenannten Basalzellen in unserer Haut siebenmal schneller als tagsüber und beschleunigen damit den nächtlichen Reparaturprozess. Der ist nun so schnell, dass sich die Hautzellen alle 28 Tage einmal vollständig erneuern und wir nach einem Monat mit einer neuen Haut aufwachen. Eine bessere Anti- Aging-Kur gibt es nicht.
Aufgabe 23. Nennen Sie den Typ des Diskurses, für den die im folgenden Text funktionierende Fachlexik charakteristisch ist. Sondern Sie entsprechende semantische Wortgruppen aus.
Eine 1000 Meter hohe Felswand, 90 Grad steil, noch nie zuvor bestiegen: Bis vor wenigen Jahren waren dies die perfekten Voraussetzungen, um zur Legende zu werden. Das Problem: So spektakulär das Klettern an diesen Anstiegen auf Fotos auch wirkt, das Sicherungsseil verrät: Fehler werden bei dieser Disziplin nur selten bestraft. Der Nervenkitzel hält sich in Grenzen. Die Menschen verlieren das Interesse. Und wo kein Interesse ist, da sind keine Sponsoren — und somit gibt es kein Geld für teure Expeditionen.
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Und so wurde eine neue Kletterdisziplin ins Leben gerufen: Free Solo. Kein Seil, keinen Haken, nicht ein einziges Sicherungswerkzeug nehmen die Sportler bei dieser Disziplin mit auf ihren Weg. Mit jedem Griff riskieren sie ihr Leben. Ihr Motto: „Null Risiko, null Abenteuer, null Geschichte“. Auch die Anstiege selbst sind mittlerweile längst nicht mehr nur 90 Grad steil.
Besonders berüchtigt ist der sogenannte Half Moon Hill, ein Kalksteinfelsen in der Nähe von Hongkong. Dort kann man den Wettlauf um das größte Abenteuer nahezu jeden Tag beobachten. Bei dem Über-Kopf-Ausklettern dieser Rundung hängt das gesamte Körpergewicht der Kletterer teilweise ausschließlich an den fünf Fingern ihrer Hand. Eine enorme Kraftleistung, vor allem aber ein Psychokrieg zwischen den Emotionen und dem Verstand.
Aufgabe 24. Bestimmen Sie anhand des unten angeführten Textfragments aus der deutschsprachigen Übersetzung des Romans „Die Wohnung“ vom sowjetischen Schriftsteller Gennadi Nikolajew den Beruf des Haupthelden. Analysieren Sie die sprachlichen Mittel, die zur beruflichen Koloritzeichnung dienen.
Der Arbeitstag ging zu Ende, und Sergej legte einen Zahn zu — bis zum Glockenton mußte der Mörtel aus dem Kasten verbraucht sein. Wenn er sich so ins Zeug legte, ging das Mauern leicht und zügig, im Vierertakt: mit der Kelle nahm er den Mörtel auf und klatschte ihn auf die Stelle <…> Die erfreulichste Zeit in der Arbeit hatte begonnen — das Fluchtmauern.
Aufgabe 25. Sprechen Sie vom stilistischen Potential der Sprachmarker des Jugendslangs, die in der Beschreibung des Computerspiels World of Soccer funktionieren:
Eine Kickersimulation im wahren Sinne des Wortes. Die Minimännchen von sensibler Software sehen aus wie Gummikameraden, die Ihr normalerweise in der Kneipe gegenüber findet. World of Soccer ist gerade als Budgettitel zum Billigpreis aufgelegt worden, ob Ihr Eure hart verdienten Mücken dafür anlegen sollt, könnt Ihr mit diesem Demo feststellen.
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Aufgabe 26. Zahlreiche Argotismen als Mittel der sozialen Koloritzeichnung funktionieren im Text des Romans von Hans Fallada „Wer einmal aus dem Blechnapf frißt“ über das Leben der Gefängnisinsassen. Ordnen Sie den angebrachten Argotismen entsprechende neutrale Synonyme zu:
Blech (), Greifer (), Massel (), Knast schieben / abreißen (), Zet ()
(1)Polizist
(2)im Gefängnis sitzen
(3)Glück, Erfolg
(4) Geld
(5) Zuchthaus
Aufgabe 27. Lesen Sie kurze Informationen über Rotwelsch. Nennen Sie die Gründe der Entstehung dieser Gruppe sozial kolorierter Lexik.
Rotwelsch als Geheimsprache wurde früher von Fahrenden benützt, also von Gauklern, Seiltänzern, Kesselflickern, von Scherenschleifern, Handwerksburschen, Hausierern — und auch von Gaunern.
Das Rotwelsch war eine Art Ausweis der Zusammengehörigkeit. Wer rotwelsch sprach, wollte vom gewöhnlichen Bürger nicht verstanden werden. Die Fahrenden gaben einander Tipps über Herbergen und Arbeitsplätze, über bissige Hofhunde und nette Gastgeber. Wer des Rotwelschen kundig war, gehörte zu den „Kunden“; die Sprache nannten sie „jenisch“, was „klug“ heißt.
Die weitgereisten Fahrenden kannten viele Sprachen und mixten deutsche Dialekte, Jiddisch, Zigeunersprache und Spanisch. Sie verwendeten die deutsche Grammatik, ersetzten aber viele Wörter durch neue Bezeichnungen. Schon 1342 wurde an einem Rot- welsch-Wörterbuch gearbeitet. Eine umfassende Auflistung gab es aber nie, weil sich das Rotwelsch dauernd veränderte. Sobald die geheimen Ausdrücke zu bekannt waren, erfanden die Kunden neue Wörter.
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Aufgabe 28. Zwei folgende Sprichwörter sind in Rotwelsch geschrieben. Versuchen Sie entsprechende Sprichwörter im Hochdeutschen zu finden.
1)Am quäntsten flennt, wer flennt am End.
2)Der Baller bohlt lo lenz vom Pfaller.
Aufgabe 29. Recherchieren Sie im Internet und finden Sie den Text des bekannten deutschen Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“. Vergleichen Sie das Original mit seiner Verfassung auf Rotwelsch. Kommentieren Sie lexikalische und grammatikalische Besonderheiten des Rotwelschen.
Sticke Ficht, kauzische Ficht, hackel lullt, eckern sticht
nor das dufte kulmkauzische Alm. Fitzer Streichling im trilligem Halm, pfeif im mauschligem Kiem,
pfeif im mauschligem Kiem.
Aufgabe 30. Erklären Sie auf Deutsch die Bedeutungen folgender Fachbegriffe aus der Geschäftssprache:
Nutzungsentgelt, Ladefrist, Handelsspanne, Freibrief, Baratthandel, Gewinnposten, Lohnarbeit, Soll und Haben, Einbringlichkeit, Marktnachfrage
Aufgabe 31. Ordnen Sie stilistisch neutrale Äquivalente den angeführten Nominationen aus dem Jugendslang zu.
heißer Kahn (), Getüddel (), Dusseltier (), Besen (), Tulpe (), Niete (), Tomate (), Homes (), Lucky (), Tretferrari ()
(1)Fahrrad
(2)Geschwafel
(3)Auto
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(4)Kopf
(5)zerstreuter Mensch
(6)nicht besonders attraktives Mädchen
(7)die schlechteste Note
(8)Eltern
(9)Dummkopf
(10)Glückspilz
Aufgabe 32. Im 1. Weltkrieg bedienten sich deutsche Soldaten eines besonderen Wortschatzes, um ihre soziale Zugehörigkeit zu markieren. Versuchen Sie den Entstehungsweg einiger Benennungen aus der Soldatensprache zu erklären.
—trockener Otto (für „Verpflegung“)
—Birne (für „Helm“)
—Vater Philipp (für „Gefängnis“)
—stolzer Heinrich (für „Reisbrei“)
—Drahtverhau (für „trockenes Gеmüse“)
—Chinesenschweiß (für „Tee“)
—Negerschweiß (für „Kaffee“)
T h e m a 6
System der Ausdrucksmittel der deutschen Gegenwartssprache
Bildhaftigkeit und Bildlichkeit als Bestandteile der Bildkraft. Mittel der Bildhaftigkeit. Mittel der Bildlichkeit (Tropenlehre).
Vergleich und sein stilistisches Potential
Aufgabe 1. Charakterisieren Sie das Wesen des Begriffs „Bildkraft“.
Aufgabe 2. Analysieren Sie den Zusammenhang zwischen den Arten der Bildkraft und dem Charakter der Wortbedeutung.
Aufgabe 3. Bestimmen Sie die Position des Vergleichs im System der gesamten Mittel der Bildkraft.
Aufgabe 4. Zählen Sie die Abarten des Vergleichs je nach ihrem Wesen auf.
Aufgabe 5. Nennen Sie die Abarten des Vergleichs je nach ihrer Frequenz.
Aufgabe 6. Zählen Sie die Abarten des Vergleichs je nach ihrer Struktur auf.
Aufgabe 7. Geben Sie die Definition des Begriffs „Metapher“.
Aufgabe 8. Zählen Sie die wichtigsten strukturellen Abarten der Metapher auf.
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