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Конъюнктив в теории и упражнениях = Konjunktiv in Theorie und Übungen. Учебно-методическое пособие по практической грамматике немецкого языка

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8. Der Erfolg des jungen Sängers war zu überwältigend, als dass ihn jemand früher erwarten könnte.
9. Der Einuss des großen Pädagogen auf den jungen Musikstudenten war so groß, als dass er sich ihm hätte entziehen können.
10. Der Triumph des jungen Musikers war zu klar, als dass ihn jemand bezweifeln könnte.
11. Ergänzen Sie die gegebenen Sätze durch Konsekutivsätze und durch konsekutive Innitivgruppen.
1. Die Tätigkeit der Pädagogen ist zu verantwortlich, als dass … .
2. In der Prüfung war die Studentin zu aufgeregt, um … .
3. Die Fernsehsendung fesselte die Aufmerksamkeit des Jungen zu stark, als dass … .
4. Der Junge war zu zerstreut, um … .
5. Die Lehrerin sprach laut genug, um … .
6. Vor der Prüfung arbeitete sie zu wenig, als dass … .
7. Der Lehrstoff war zu umfangreich, um … .
8. Die Sommerferien vergingen zu schnell, als dass … .
9. In der letzten Zeit waren sie zu beschäftigt, um … .
10. Der Kranke fühlte sich noch zu schwach, um … .
11. Die Sonne blendete zu sehr, als dass … .
12. Er sah zu schlecht, um … .
13. Mein Chef gibt mir zu viele Aufgaben, als dass … .
14. Das Flugticket war zu teuer, als dass … .
12. Übersetzen Sie ins Deutsche.
1. Сейчас слишком темно, чтобы туристы могли идти дальше.
2. Дом был слишком большой, чтобы они могли его не заметить.
3. Этот писатель слишком знаменит, чтобы его мог кто-то не знать.
4. Эта музыка слишком необычна, чтобы все ее могли понимать.
5. Этот талантливый инженер еще слишком молод, чтобы он мог руководить предприятием.
6. Он говорил слишком тихо, чтобы кто-нибудь смог его понять.
7. Вода вчера была слишком холодной, чтобы дети могли купаться.
8. Ученик слушал объяснения учителя слишком невнимательно, чтобы он смог их запомнить.
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9. Он был слишком легкомысленным, чтобы выполнить это се­рьезное задание.
10. Она говорила слишком невнятно, чтобы можно было ее понять.
11. Эта статья была слишком трудна, чтобы студенты первого кур­са могли ее правильно перевести.
12. В комнате было слишком темно, чтобы мы могли читать.
13. Ты еще слишком неопытен, чтобы мы могли поручить тебе та­кое серьезное дело.
3.1.4. Negative Modalsätze (ohne dass; (an)statt dass-Sätze)
Die negativen Modalsätze erfüllen die Funktion der Adverbialbestimmung der Art und Weise und geben einen fehlenden oder stellvertretenden Umstand an. Die Handlung des Hauptsatzes ist real, darum wird im Hauptsatz die entsprechende Zeitform des Indikativs gebraucht. Zur Bezeichnung der Gegenwart wird in negativen Modalsätzen auch das Präsens Indikativ, zur Bezeichnung der Vergangenheit – Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt Indikativ gebraucht.
Zeitstufe Zeitform
1. Gegenwart / Zukunft Präteritum Konjunktiv / Konditionalis I
2. Vergangenheit Plusquamperfekt Konjunktiv
1. Negative Modalsätze mit der Konjunktion ohne dass geben an, dass etwas Erwartetes nicht eintritt bzw. bisher nicht eingetreten ist. Der Konjunktiv II drückt Erstaunen und Verwunderung darüber aus:
Er hustet einfach, ohne dass er (sich) die Hand vor den Mund hielte (hält).
(= Er hält (sich) die Hand nicht vor den Mund.)
Er hustete einfach, ohne dass er (sich) die Hand vor den Mund gehalten hätte (hielt)
2. Bei gleichen Subjekten im Haupt- und Nebensatz wird die Innitivgruppe
ohne …zu möglich, die aber – wie der Indikativ – neutral wirkt: Er hustet, ohne (sich) die Hand vor den Mund zu halten.
3. Auch Modalsätze mit der Konjunktion (an)statt dass drücken in Verbindung mit dem Konjunktiv II Erstaunen und Verwunderung aus:
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Statt dass er auch mal anderen hülfe, lässt er sich immer nur helfen. Statt dass er auch mal anderen geholfen hätte, hat er sich immer nur
helfen lassen.
4. Bei gleichen Subjekten im Haupt- und Nebensatz wird die Innitivgruppe (an)statt …zu möglich:
Er lässt sich immer nur helfen, statt auch mal anderen zu helfen.
ÜBUNGEN
1. Bilden Sie aus folgenden Sätzen Satzgefüge mit negativen Modalsätzen.
1. Die Kinder bastelten ein Segelboot. Niemand hat ihnen geholfen.
2. Eine Kiste el vom Wagen herunter. Der Fahrer hat es nicht bemerkt.
3. Er fuhr nach Moskau. Seine Freunde haben davon nicht erfahren.
4. Er studierte fünf Jahre lang. Seine Verwandten unterstützten ihn nicht.
5. Ich habe den Aufsatz selbständig geschrieben. Niemand hat mir geholfen.
6. Wir haben Ihr Haus selbst gefunden. Niemand hat uns den Weg gezeigt.
7. Der Arzt untersucht die Wunde des Kindes. Es fühlt keine Schmerzen.
8. Sie hat uns geholfen. Wir haben sie nicht darum gebeten.
2. Bilden Sie negative Modalsätze mit ohne dass. Muster: Er tritt in das Zimmer ein ohne vorher anzuklopfen. – … ohne
dass er vorher anklopfen würde.
a)
1. Manfred mischt sich immer in Gespräche, ohne um Erlaubnis zu bitten.
2. Bernd kommt oft zu mir, ohne vorher anzurufen.
3. Volker ist wieder verreist, ohne Bescheid gegeben zu haben.
4. Nicole nahm das Auto ihres Vaters, ohne ihn zu fragen.
5. Kurt bekommt Briefe, ohne sie zu beantworten.
6. Er ging fort, ohne ein Wort gesagt zu haben.
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b)
1. Manuel kauft viele Zeitschriften, ohne sie gelesen zu haben.
2. Er gab sich als ein erfahrener Mechaniker aus, ohne von der Reparatur viel zu verstehen.
3. Peter erwartet oft von seinen Freunden Hilfe, ohne ihnen selbst zu helfen.
4. Rudi gähnt sich einfach, ohne (sich) die Hand vor den Mund zu halten.
5. Tobias putzt sich die Nase, ohne ein Taschentuch zu gebrauchen.
6. Daniel nahm ein Geschenk von mir, ohne sich zu bedanken.
7. Andy betrat das Zimmer, ohne den Hut abzunehmen.
3. Bringen Sie Ihre Verwunderung über das beschriebene Verhalten zum Ausdruck. Ein korrektes Verhalten?
1. Er kommt herein, ohne vorher anzuklopfen.
2. Er mischt sich in Gespräche ein, ohne sich vorgestellt zu haben.
3. Er schwärmt von Büchern, ohne sie gelesen zu haben.
4. Er gibt sich als Musikexperte aus, ohne viel von Musik zu verstehen.
4. Ergänzen Sie folgende Sätze durch negative Modalsätze.
1. Er macht sich an die Arbeit am Vortrag, ohne dass … .
2. Er betrat den Konferenzsaal, ohne dass … .
3. Am Anfang begründete er das Thema des Vortrages, anstatt dass … .
4. Die ganze Zeit sprach er, ohne dass … .
5. Er legte seine Auffassung dar, statt dass … .
6. Er hörte die kritischen Bemerkungen, ohne dass … .
7. Er antwortete auf die Fragen der Versammelten, ohne dass … .
5. Übersetzen Sie ins Deutsche. Gebrauchen Sie dabei negative Modalsätze.
1. Врач перевязал рану ребенку, при этом малыш не почувствовал боли.
2. Дети сконструировали модель самолета, и при этом им никто не помогал.
3. Он вышел из комнаты так, что этого никто не заметил.
4. Мы нашли твой дом, причем никто не указывал нам дорогу.
5. Он написал свою работу, при этом никто ему не помогал.
6. Он напряженно работал, при этом не делал перерывов на отдых.
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7. Автомобиль ехал очень быстро, при этом водитель не снижал скорость.
8. Он сразу же понял суть вопроса, не задавая лишних вопросов.
9. Она отвечала на мои вопросы, и при этом не взглянула на меня ни разу.
10. Анна прошла мимо меня, вместо того чтобы остановиться и по­здороваться.
3.1.5. Der Gebrauch des Konjunktivs in Finalsätzen
Die Finalsätze erfüllen die Funktion einer Adverbialbestimmung des Ziels. Der Konjunktiv erscheint oft in den Finalsätzen, weil es sich in solchen Sätzen nicht um Tatsachen handelt, sondern um etwas, was möglich und erwünscht ist. In den Finalsätzen wird sowohl der Indikativ, als auch der Konjunktiv gebraucht, und zwar folgende Zeitformen:
Präsens Konjunktiv Präteritum Konjunktiv Präsens Indikativ
Präteritum Indikativ Alle vier Formen sind synonymisch. Besonders oft wird in den Finalsätzen das Präsens Konjunktiv gebraucht:
Komm zu mir, damit ich dir helfen könne (kann, könnte). Er brachte ihr dieses Buch, damit sie es lese (läse, las, liest).
Das Präteritum Indikativ kommt in den Finalsätzen nur nach einem Hauptsatz vor, in dem das verbale Prädikat in einer Vergangenheitsform steht: Vgl.: Ich will ihm gleich einen Brief schreiben, damit er ihn rechtzeitig
bekommt (bekomme, bekäme).
Ich habe ihm vor einigen Tagen geschrieben, damit er den Brief rechtzeitig bekam (bekommt, bekomme, bekäme).
ÜBUNGEN
1. Setzen Sie das eingeklammerte Verb in der richtigen Form des Konjunktivs ein.
1. Mache die Fenster zu, damit kein Staub ins Zimmer … (eindringen).
2. Die Mutter singt ihrem Kind ein Wiegenlied, damit es bald … (einschlafen).
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3. Wir gingen leise durch den Korridor, damit niemand … (erwachen).
4. Sie wandte den Kopf der Dunkelheit zu, damit man die Tränen in ihren Augen nicht … (sehen).
5. Eine private Stiftung hat der Studentin ein Stipendium gewährt, damit sie eine Doktorarbeit … (schreiben).
6. Viele Vermieter geben eine Anzeige unter Chiffre auf, damit die Leute ihnen nicht das Haus … (einrennen).
7. Wir haben die Wohnung genau vermessen, damit die Möbel später auch … (hineinpassen).
8. Kinder, beeilt euch bitte, damit wir nicht zu spät … (kommen).
2. Bilden Sie aus folgenden Sätzen Satzgefüge mit Finalsätzen.
1. Der Arzt merkte nichts. Der Kranke versteckte die Zigaretten.
2. Ich habe das Telefon abgeschaltet. Niemand sollte mich bei der Arbeit stören.
3. Er benutzt die Lupe. Die Schrift ist schwer zu lesen.
4. Er hat ihr bei der Arbeit im Garten geholfen. Sie konnten dadurch ruhig zusammen fernsehen.
5. Die Mutter schickte das Kind in den Laden. Es sollte Brot kaufen.
6. Man legte das Obst in den Kühlschrank, es sollte frisch bleiben.
7. Er hängte die Bekanntmachung in den Korridor. Alle sollten sie sehen.
8. Der Lehrer sprach laut und deutlich. Alle Schüler sollten ihn gut verstehen.
9. Ich muss diesen Brief schon heute absenden. Er soll ihn rechtzeitig bekommen.
10. Ich muss ihn anrufen. Er braucht auf mich nicht mehr zu warten.
3. Antworten Sie mit nalen Nebensätzen.
Multikulturelles in alten Gemäuern
Der Pädagoge Kurt Hahn gründete 1962 in einem alten Schloss in Wales/ Großbritannien das Atlantic College, in dem 350 16- bis 18-jährige Schüler aus aller Welt zusammen leben und lernen.
Mit welcher Absicht gründete Hahn das Atlantic College? Hahn gründete das College,
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1. die Schüler / Erlernen fremder Sprachen / im täglichen Umgang
2. den Schülern / Vermittlung von Fachwissen / in englischer Sprache
3. Erziehung der Schüler zur Selbständigkeit
4. die Schüler / Kennenlernen fremder Kulturen
5. die Schüler / Übung und Erfahrung von Toleranz
6. die Schüler / tägliches Praktizieren von Völkerverständigung
7. Verwirklichung seiner Vorstellung von der ganzheitlichen Bildung junger Menschen
8. Sensibilisierung der Schüler für soziale Probleme
9. die Schüler / Möglichkeiten zum sozialen Engagement
10. Die Schüler / Sammeln von Erfahrungen / bei der Betreuung lernschwacher Jugendlicher
3.2. Der relative Gebrauch der Zeitformen des Konjunktivs im Satzgefüge
Beim relativen Gebrauch der Zeitformen im Nebensatz ist es gleichgültig, ob die Handlungen im Haupt- und Nebensatz der Gegenwart, der Vergangenheit oder der Zukunft angehören; d.h., es ist nicht wichtig, welche Zeitform im Hauptsatz ist. Wichtig ist dagegen, in welchem zeitlichen Verhältnis die Handlungen im Hauptsatz und im Nebensatz zueinander stehen, ob sie gleichzeitig oder nicht gleichzeitig stattnden. Bei der Gleichzeitigkeit der Handlungen im Haupt- und Nebensatz wird im Nebensatz das Prädikat im Präsens und Präteritum gebraucht; bei der Vorzeitigkeit im Perfekt und Plusquamperfekt; bei der Nachzeitigkeit – im Futur I und Konditionalis I. Die Zeitformen des Konjunktivs werden relativ in den Nebensätzen gebraucht, die eine indirekte Redewiedergabe oder einen irrealen Vergleich enthalten.
Der relative Gebrauch der Zeitformen des Konjunktivs im
Nebensatz
Zeitverhältnis
Gleichzeitigkeit Präsens / Präteritum
Vorzeitigkeit Perfekt / Plusquamperfekt
Nachzeitigkeit Futur I / Konditionalis I
Zeitform des Konjunktivs im
Nebensatz
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3.2.1. Die indirekte Rede
a) Direkte Rede: gekennzeichnet durch einen Doppelpunkt und Anführungszeichen. Man verwendet den Indikativ. b) Indirekte Rede: gekennzeichnet durch eine Einleitung, z.B. Sie meinteDie indirekte Rede gibt die Aussage einer Person aus der Perspektive des Sprechers wieder. Sie wird vor allem in den Medien verwendet, z.B. in Nachrichten, Berichten usw. Die indirekte Rede steht nach Verben des Sagens und Denkens (z.B.
antworten, behaupten, bemerken, berichten, betonen, bitten, denken, erklären, erwarten, erwidern, erzählen, glauben, hoffen, meinen, sagen, vermuten) bzw. nach Verben des Fragens (z.B. fragen, die Frage stellen, die Frage richten an, wissen wollen).
Direkte Rede Indirekte Rede
„Sie meinte immer, Arbeiten bringt niemanden um“, sagte ihre Tochter. Die Londoner Polizei stellte fest: „Die Statistik weist auf, dass 21 Prozent der jungen Diebe ihre Namen nicht fehlerfrei schreiben können.“
Sie habe immer gemeint, Arbeiten bringe niemanden um, sagte ihre Tochter. Die Statistik weise auf, dass 21 Prozent der jungen Diebe ihren Namen nicht fehlerfrei schreiben könnten.
1. In den Sätzen der indirekten Rede wird oft (besonders in der
Schriftsprache) der Konjunktiv gebraucht. Vorwiegend sind es präsentische Formen.
Gleichzeitigkeit:
Er sagt, Er sagte, dass er an seinem Vortrag arbeite. Er wird sagen
Vorzeitigkeit
Er sagt, Er sagte, dass er an seinem Vortrag gearbeitet habe. Er wird sagen
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Nachzeitigkeit
Er sagt, Er sagte, dass er an seinem Vortrag arbeiten werde. Er wird sagen
2. In uneingeleiteten Aussagesätzen steht das Verb in zweiter Position:
Der Politiker antwortet/antwortete, Steuererhöhungen kämen nicht in Frage.
3. Wenn die konjunktivischen Formen mit den Formen des Indikativs zusammenfallen, gebraucht man präteritale Formen:
Der Politiker antwortet/antwortete, dass Steuererhöhungen nicht in Frage kämen.
4. Wenn der Sprecher die Richtigkeit der Aussage bezweifelt, werden auch präteritale Formen gebraucht:
Wenn vor Wahlen behauptet wird, dass es keine Steuererhöhungen gäbe, glaubt das niemand.
5. Bei längeren Texten reicht ein Einleitungssatz zu Beginn. Der Konjunktiv ist dann obligatorisch:
Im gestrigen Interview gab der Politiker zu erkennen, dass in der heutigen Sitzung der Partei alle Diskussionspunkte noch einmal besprochen
würden. Er könne deshalb zu diesem Punkt noch keine Einzelheiten nennen. Es werde einige Kurskorrekturen geben, weil seine Partei auf die neue außenpolitische Entwicklung reagieren müsse.
6. Der Konjunktiv in der indirekten Rede – das betrifft besonders seine präsentischen Formen – hat keine Bedeutung der Irrealität, er dient als
Zeichen der Wiedergabe einer fremden Aussage, als grammatisches Mittel zur Gestaltung der indirekten Rede.
7. Die indirekte Rede kann durch einige Arten der Nebensätze ausgedrückt werden. Das sind:
1) Objektsätze:
Sie sagte uns, dass der Direktor jetzt sehr beschäftigt sei. / Sie sagte
uns, der Direktor sei jetzt sehr beschäftigt.
2) Attributsätze:
Wir stellten die Frage, ob der Direktor jetzt beschäftigt sei.
3) Prädikativsätze:
Ihre Antwort war, der Direktor sei jetzt sehr beschäftigt.
4) Subjektsätze:
Es ist noch eine Frage, ob der Direktor uns empfangen werde.
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8. In der Umgangssprache wird der Konjunktiv I in der indirekten Rede kaum verwendet. Gebräuchlich ist der Konjunktiv II, besonders in uneingeleiteten Aussagesätzen.
9. Nach den Präpositionen entsprechend, gemäß, laut, nach und zufolge sowie nach der Konjunktion wie wird der Indikativ gebraucht: Laut Regierungsbeschluss / Dem Regierungsbeschluss zufolge wird es keine Steuererhöhungen geben.
Wie aus Regierungskreisen verlautete, wird über Steuererhöhungen nicht nachgedacht.
A. Die indirekte Frage
In der indirekten Frage werden die Zeitformen des Konjunktivs nach denselben Regeln gebraucht wie in den Sätzen der indirekten Rede. Indirekte Fragesätze werden durch die Konjunktion ob (eine indirekte Satzfrage) oder durch Relativpronomen, Relativadverbien, Relativpronominaladverbien eingeleitet:
Der Journalist will/wollte wissen, warum die Pressesprecher die Bürger immer noch nicht über die Gespräche mit der Opposition informiert hätten.
B. Der indirekte Befehl
Aufforderungen werden in der indirekten Rede – meist ohne einleitende Konjunktion – mit den Modalverben sollen, müssen oder nicht dürfen wiedergegeben. Diese Modalverben werden im Präsens Konjunktiv gebraucht. Sie gestalten einen indirekten Befehl:
Der Politiker erklärt/erklärte gereizt, der Journalist solle/müsse sich noch etwas gedulden. Er dürfe nicht zu viel von ihm verlangen.
C. Die indirekte Bitte
Zum Ausdruck einer indirekten höichen Bitte dient das Modalverb
mögen im Präsens Konjunktiv:
Der Journalist bittet/bat den Politiker, er möge sich zu den neuen außenpolitischen Vorstellungen seiner Partei äußern.
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