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Файл:Deutschland im Wandel der Zeit = Германия через призму времени. Учебное пособие.pdf
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- •Содержание
- •Предисловие
- •Thema 1. Deutsche Reformation
- •Thema 3. Das Zeitalter des Absolutismus
- •Thema 5. Die nationale Bewegung in Deutschland und die Revolution von 1848
- •Thema 6. Entstehung und Untergang des Zweiten Reiches
- •Thema 7. Die Weimarer Republik
- •Thema 8. Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945
- •Thema 9. Deutschland in der Nachkriegszeit
- •Тема 11. Wiedervereinigung
- •Тема 12. Staatsaufbau und Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Deutschland in der Welt
- •Заключение
- •Список использованной литературы

Содержание
THEMA 8. ZEIT DES NATIONALSOZIALISMUS 1933–1945
Aufgabe 1. Machen Sie sich mit den folgenden Informationen vertraut. Markieren Sie beim Lesen die
Schlüsselwörter. Beachten Sie auch die fettgedruckten Begriffe. Erkundigen Sie sich nach derer
Definition.
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler und die Machtergreifung
begann. Auf Wunsch Hitlers löste Hindenburg den Reichstag auf. Er setzte die Neuwahlen für den 5. März 1933 fest.
Bekannt wurde die Antrittsrede Hitlers, in der er vorgab, die Verpflichtungen desVersailler Vertrags einzuhalten und für
Frieden und Völkerverständigung einzutreten.
Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag, die Umstände sind bis heute nicht restlos geklärt. Der Brand des
Berliner Reichstages und die darauf folgenden Verhaftungen bedeuteten das Ende der parlamentarischen Demokratie
in Deutschland. Hitler beseitigte die wichtigsten demokratischen Grundrechte, wie sie während der Weimarer
Republik erlassen wurden. Es war der Beginn eines Staates ohne garantierte Grundrechte für die Menschen. Die
Folge des Reichstagesbrandes war die „Reichstagsbrandverordnung“. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand
(28.02.1933) geht Hitler schon gegen seine Gegner vor. Hitler legte Hindenburg einen Gesetzesentwurf vor, der die
KPD und andere Oppositionsparteien vernichten sollte. Die Führer der Kommunistischen Partei wurden verhaftet,
manche getötet oder in Konzentrationslager geschickt. Als Folge wurde die Notverordnung zum Schutz von Volk
und Reich erlassen, die die Grundrechte einschränkte. Die NSDAP erreichte bei den Wahlen keine absolute Mehrheit
im Reichstag. Mit dem Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich bekannt als Ermächtigungsgesetz konnte er
die Grundlage für die Diktatur des Nationalsozialismus schaffen. Das Entscheidende an diesem Gesetz war die
Aufhebung der Gewaltenteilung als wichtiger Basis für die demokratische Ordnung.
Die Legislative und die Exekutive lagen damit in den Händen Hitlers. Damit standen ihm alle Türen für die kommende
Diktatur offen. Es herrschte keine Demokratie mehr, Deutschland war eine Diktatur.
21. März 1933 ist in der Geschichte als Tag von Potsdam bekannt. Am „Tag von Potsdam“ sollte das alte Deutsche
Reich mit dem neuen Deutschen Reich symbolisch verbunden werden. Der Händedruck zwischen Hitler und
Hindenburg war Symbol für die Verbindung des Alten mit dem Neuen.
07.04.1933 Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
Dieses Gesetz schließt Juden als Beamte aus. Jüdische Beamte aus. Jüdische Beamte können ihre Berufe nicht mehr
ausüben.
Die Gleichschaltung der Länder
Gleichzeitig wurde das „Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich“ erlassen. An die Spitze der
einzelnen Landesregierungen traten so genannte Reichskommissare und Reichsstatthalter. Konkret bedeutete
dies, dass die Länderregierungen nur noch die Länder verwalteten, aber keine Entscheidungen mehr treffen konnten.
10.05.1933 Die Bücherverbrennun“
Im Mai 1933 brennen die Bücher, die Nationalsozialisten zünden das so genannte „undeutsche Schrifttum“ einfach an.
Die Deutsche Studentenschaft hatte die Bücherverbrennungen organisiert und durchgeführt.

Содержание
In 22 deutschen Städten wurden auf öffentlichen Plätzen Bücher verbrannt. Zu den verbrannten Büchern zählten
Werke von Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Sigmund Freud, Erich Kästner, Heinrich Mann, Stefan Zweig und viele
mehr. All dies waren Schriftsteller, die nicht ins nationalsozialistische Weltbild passten, dieses vielleicht sogar kritisiert
hatten.
14.7.1933 Gesetz gegen die Neubildung von Parteien
Nachdem weitere Parteien verboten sind, bleibt nur noch die NSDAP übrig. Deutschland ist ein Einparteienstaat. Alle
Parteien lösten sich auf – zurück blieb nur die NSDAP. Versammlungen wurden verboten. Auch die anderen Parteien
lösten sich kurz darauf selbst auf. Ab dem 5. Juli 1933 gab es als Partei nur noch die NSDAP. Mit dem Gesetz
gegen die Neubildung von Parteien wurde die Ausschaltung der Restparteien abgeschlossen.
Die NSDAP als einzige legale Partei
Mit diesem Gesetz wurde die Neubildung von Parteien verboten und die NSDAP wurde zur einzigen legalen Partei.
Deutschland war binnen kurzer Zeit zum Einparteienstaat geworden.
Am 1. Dezember 1933 folgte das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staa“. Damit wurde die
NSDAP zur alleinigen Partei im Deutschen Reich und hatte damit eine Monopolstellung inne.
20.07.1933 Konkordat mit dem Vatikan
Das Konkordat mit dem Vatikan ist für Hitler sehr wichtig. Die Kirche soll sich nicht in seine Politik einmischen.
Dieser Vertrag legte zum ersten Mal in der Geschichte die Beziehungen zwischen dem deutschen Staat und
katholischer Kirche fest.
Die katholische Kirche beabsichtigte, ihre Einrichtungen und Priester durch das Konkordat zu schützen. So musste
sich die Kirche im Gegenzug aus allen politischen Entscheidungen heraushalten und sollte sich keinesfalls in Hitlers
Politik einmischen.
20.9.1933 Gründung der Reichskulturkammer
Die Reichskulturkammer überwacht alle Künstler. Nur Arier werden aufgenommen.
Die Reichskulturkammer hatte eine wichtige Überwachungsfunktion und sollte jegliches kulturelle Leben kontrollieren.
Wer Künstler war, musste sich melden und wurde der dazugehörigen Einzelkammer zugeordnet.
Ariernachweis nötig
Bedingung für die Aufnahme in die Reichskulturkammer war der Ariernachweis. Wer einen solchen nicht erbringen
konnte, wurde wieder ausgeschlossen oder erst gar nicht in die Reichskulturkammer aufgenommen. Damit konnten
nicht nur Juden ausgeschlossen werden, sondern auch solche Künstler, die nicht ins Weltbild des
nationalsozialistischen Systems passten.
Die Kunst der ausgeschlossenen Künstler wurde als propagandakunst und kultur bezeichnet. Für die Künstler kam
ein Ausschluss einem Berufsverbot gleich. Der Propagandaminister Goebbels übernahm selbst die Leitung der
Reichskulturkammer. Diese bestand aus sieben Einzelkammern: Film, Musik, Theater, Presse, Rundfunk (wurde
später aufgelöst), bildende Künste und Schrifttum.

Содержание
In der Folge wanderten viele deutsche Wissenschaftler und Künstler aus Deutschland aus. Ein Teil hielt still und begab
sich in die „innere Emigration“.
In der folgenden Zeit erfolgte die Durchdringung des gesamten Lebens durch NS-Organisationen wie Hitlerjugend,
SS, Deutsche Arbeitsfront und andere. Die Arbeitslosigkeit konnte beseitigt werden, ebenso wurde der
Autobahnausbau vorangetrieben, was vorwiegend der Kriegsvorbereitung diente.
1934 wurde die Justiz und im sogenannten Röhm-Putsch die eigene Partei gleichgeschaltet. Am 2. August 1934
starb Hindenburg, worauf sich Hitler zum Führer und Reichskanzler ernennen ließ und die Reichswehr auf ihn
vereidigt wurde. Der Weg zur Diktatur war somit vollendet.
1935 kam das Saarland wieder zum Reich. Auf dem Nürnberger Reichsparteitag wurden die Rassengesetze
beschlossen. 1936 marschierte die Reichswehr im entmilitarisierten Rheinland ein. Vom 1. – 6. August 1936 fanden in
Berlin die Olympischen Sommerspiele statt, die als Propagandaschau inszeniert wurden. Der Vierjahresplan von
1936 sollte Deutschland bis spätestens 1940 kriegsfertig machen und wies den Weg zur Planwirtschaft.
Nun erfolgte die Realisierung des Großdeutschen Reichs. 1938 erzwang Hitler den Anschluss Österreichs an
Deutschland. Im September drohte Hitler mit einem Waffengang gegen die Tschechoslowakei, und das
Sudetenland (Судеты – горы) wurde Deutschland überlassen. Am 9./10. November 1938 kam es zur
Reichspogromnacht, in der zahlreichen Synagogen brannten und Juden wurden verhaftet. Im März 1939
marschierte Hitler nach der Loslösung der Slowakei in die Resttschechei ein. Ebenfalls in diesem Monat kam das
Memelland (город Мемель) von Litauen wieder zu Deutschland.
Der Überfall auf Polen am 1. September 1939 löste schließlich den Zweiten Weltkrieg aus. Der Sieg über Polen im
September 1939 und Dänemark, Norwegen, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich April – Juni
1940 markierte die Epoche der Blitzkriege. Eine Invasion in Großbritannien scheiterte, man begnügte sich mit der
Bombardierung mittelenglischer Industriestädte zum Beispiel Coventry (город Ковентри). 1940/41 wurde –
zusammen mit Italien – Jugoslawien und Griechenland erobert und aufgeteilt (Albanien wurde bereits 1939 von
Italien besetzt). Ungarn, Rumänien und Bulgarien wurden als Verbündete gewonnen.
Von Anfang an arbeiteten die Kriegsgegner Deutschlands zusammen. Auf den Kriegskonferenzen in Casablanca,
Teheran und Yalta sowie auf weiteren Treffen verständigten sich die westlichen Mächte über das Vorgehen und die
Nachkriegsordnung.
Seit Januar 1941 kämpfte Deutschland zusammen mit Italien in Nordafrika. Am 22. Juni 1941 erfolgte der Angriff auf
die Sowjetunion, am 11. Dezember 1941 erklärte Hitler den USA den Krieg. Im November 1942 umringte die
Rote Armee Stalingrad und am 2. Februar kapitulierte die 6. Armee in der eingeschlossenen Stadt. Die Schlacht
um Stalingrad markierte den Wendepunkt auf den europäischen Kriegsschauplatz (театр военных действий). Bis
Ende 1943 war das Gebiet der Sowjetunion weitgehend wieder von ihr zurückerobert. Am 13. Mai 1943 mussten
die Achsenmächte (державы «ос» (союзники гитлеровской Германии) in Nordafrika kapitulieren. Im Juli 1943
landeten alliierte Truppen in Italien, Benito Mussolini wurde gestürzt.
In der Zwischenzeit fand im Januar 1942 die Wannseekonferenz statt, in der die Endlösung der Judenfrage
beschlossen wurde. Schon seit September 1941 mussten Juden den Judenstern tragen. Mit der Errichtung von
Vernichtungslagern im besetzten Osten Europas begann der Holocaust*. Bis zum Kriegsende wurden etwa 6
Millionen Juden ermordet.

Содержание
1943 begann der Bombenkrieg der Alliierten auf deutsche Städte. Bis Kriegsende kamen etwa 300.000 Zivilisten ums
Leben.
Ende 1944 begann die Flucht der deutschen Bevölkerung aus den Ostgebieten vor der anrückenden Roten Armee.
1945 wurden dann Millionen Deutsche aus Osteuropa vertrieben, genauso wie zum Beispiel auch Millionen Polen
aus dem Gebiet des heutigen Weißrussland und Ukraine zwangsumgesiedelt wurden.
1944 konnte die Rote Armee weite Teile von Südosteuropa erobern. Am 6. Juni begann die Invasion der Alliierten in
der Normandie. Am 20. Juli scheiterte ein Attentat und damit ein Putschversuch gegen Hitler. Ende Januar/Anfang
Februar 1945 fand die Konferenz von Jalta zwischen den USA, Großbritannien und der UdSSR statt, auf der
Beschlüsse zum Nachkriegsdeutschland gefasst wurden. Im April 1945 erreichten die alliierten Truppen Deutschland.
Am 16. April begann die Rote Armee mit dem Angriff auf Berlin. Adolf Hitler tötete sich am 30. April im Bunker der
Reichskanzlei. Er ernannte Karl Dönitz zum Nachfolger. Am 7. und 9. Mai 1945 unterzeichnete Deutschland
gegenüber den Westalliierten und Sowjets die bedingungslose Kapitulation.
Damit war der Zweite Weltkrieg, der von Deutschland entfesselt wurde und etwa 60 Millionen Tote forderte, in
Europa beendet.
Als Holocaust wird der Völkermord an 5,6 bis 6,3 Millionen Menschen bezeichnet, die das Deutsche Reich in der
Zeit des Nationalismus als Juden definierte. Er gründete auf dem vom NS-Regime propagierten Antisemitismus, zielte
auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden und wurde von 1941 bis 1945 systematisch, ab 1942 auch
mit industriellen Methoden durchgeführt.
Aufgabe 2. Schreiben Sie einfache Erklärung für folgende Begriffe: Machtergreifung, Widerstand, Fackelzug,
Haussuchungen, Rassenwahn, Holocaust, Emanzipation, Boykott, Endlösung, totaler Krieg, Vierjahresplan, Annexion.
Tragen Sie Ihre Erklärungen vor. Die anderen müssen die Begriffe erraten. Zum Beispiel: Großmacht –
Ein Staat, der besonders viel Macht hat, besonders wichtig ist.
Aufgabe 3. 1933 leitete Hitler nach seiner Machtergreifung folgende Maßnahmen ein, um Deutschland in
eine nationalsozialistische Diktatur umzuwandeln:
• das Recht, Gesetze zu ändern, wurde von Reichstag und Reichspräsidenten auf Hitler und seine Gefolgschaft
übertragen;
• die Hoheitsrechte der Länder wurden beseitigt;
• alle politischen und gesellschaftlichen Organisationen neben der NSDAP wurden unterdrückt: die
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei wurde die einzige politische Partei;
• die Polizei und die Staatsbeamten wurden auf Hitler eingeschworen.
Wodurch unterscheidet sich ein demokratischer Staat von einem diktatorischen Regime?
Aufgabe 4. Sammeln Sie Stichwörter zu folgenden Daten: 27. Februar 1933, 23. März 1933, 10. Mai 1933,
30. Juni 1934, 9.-10. November 1938.
Versetzten Sie sich in die Rolle eines Menschen, der unwillkürlicher Teilnehmer dieses Ereignisses war.
Sprechen Sie davon aus seiner Perspektive.

Heinrich Mann
„Der Prozess“, „Das Schloss“, „Die Verwandlung“
Thomas Mann
„Jud Süß“, „Die Geschwister Oppenheim“
Kurt Tucholsky
„Im Westen nichts Neues“
Alfred Döblin
„Der Untertan“, „Professor Unrat“
Franz Kafka
Psychoanalytische Schriften
Lion Feuchtwanger
„Emil und die Detektive“
Erich Maria Remarque
„Berlin Alexanderplatz“
Erich Kästner
„Buddenbrooks“, „Tod in Venedig“
Siegmund Freud
„Das Kapital“
Karl Marx
Kulturkritische und gesellschaftskritische Glossen
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Aufgabe 5.
A. Lesen Sie den Lückentext und vervollständigen Sie ihn:
Der … war Hitlers eigentliche Wunderwaffe, weil sein so einfach konstruierter luftgekühlter Heckmotor gleich
gut in den Sandwüsten Afrikas wie in den Eis- und Schlammwüsten Russlands funktionierte; drei Mann
genügten, um ihn aus jedem Graben wieder auf die Straße zu setzen; zwei Personen brachten ihn in Gang,
wenn die Batterie ausgesetzt hatte: jeder Laie mit sagen wir zwei Jahren Physikunterricht konnte den Motor –
nach einiger Betrachtung – durchschauen und reparieren. Ferdinand Porsche erfand den preiswerten … 1934,
Adolf Hitler ließ für ihn eine ganze Stadt bauen: die KDF (Kraft durch Freude)- Stadt, heute Wolfsburg. Die
Deutschen erinnern sich heute kaum daran, dass der „…“ zur Beglückung des deutschen Volkes erfunden
worden ist, woraus dann die Motorisierung des deutschen Volksheeres wurde. 999 Reichsmark sollte er … dem
…-Sparer kosten, der durch diese Vorauszahlung zugleich Arbeitsplätze schuf. Nach dem Krieg wurde der …
Symbol für das „Wirtschaftwunder“. Heute nennen die Deutschen den … scherzhaft „Frau Weh“, weil es
seinem Namen ähnlich klingt.
B. Welche Maßnahmen haben die Nazis außerdem im wirtschaftlichen Bereich getroffen, um die Zahl der
Arbeitslosen stark zu reduzieren und die ökonomische Situation im Reich zu stabilisieren?
Aufgabe 6.
A. Machen Sie sich mit dem Schicksal von Anne Frank bekannt. Warum ist dieses Mädchen bekannt geworden?
Worüber erzählt sie in Ihrem Tagebuch?
B. Warum dramatisieren die heutigen deutschen Schüler „Das Tagebuch von Anne Frank“?
C. Welche deutschsprachigen Schriftsteller fallen Ihnen spontan ein, deren Bücher während des Nationalismus
verbrannt wurden? Kennen Sie auch wichtige Buchtitel dieser Autoren?
D. Was passt zusammen? Ordnen Sie zu.
Aufgabe 8.
A. Ordnen Sie die jeweiligen Personen einer der drei folgenden Kunstrichtungen zu: bildende Kunst, Literatur,
Musik: Oskar Kokoschka, Ludwig Kirchner, Lion Feuchtwanger, Max Beckmann, Kurt Tucholsky, Otto Dix,
George Grosz, Emil Nolde, Kurt Weill, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, Paul Hindemith, Arnold
Schönberg, Erich Kästner.

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B. Wovon war das kulturelle Leben im Dritten Reich geprägt? Sprechen Sie darüber, indem Sie auch von
„Entartete Kunst“, Leni Riefenstahl, Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und Haus
der Deutschen Kunst erzählen.
C. „Große Deutsche Kunst“ – so nannten die Nazis die Ausstellung, die als Vorbild für alle Künstler gelten sollte. Da
konnte man die Abbildungen des Führers , „fröhliche Landmänner“ beim Essen, Trinken und Arbeiten, drahtige
Jünglinge und Pimpfe, blonde Mädchen, Frontsoldaten und U-Boote sehen. Was war das Ziel solcher „Erfindungen“
der Nazis?
Aufgabe 9. Das kulturelle Leben des Dritten Reiches lässt uns verstehen, wie kompliziert es war, zu dieser Zeit ein
harmonischer Mensch zu bleiben und seine Kinder als richtige Menschen zu erziehen. Welche Handelsweise wäre
möglich gewesen: auf dem staatlichen Niveau; in der Schule; in der Familie? Wie hätte man dieser grausamen
Propaganda widerstehen können? Worin sehen Sie die Wurzeln von diesem Wahnsinn in Deutschland zu dieser Zeit?
Aufgabe 10. Betrachten Sie das Gemälde von Otto Dix „Zerstörtes Hamburg“.
A. Denken Sie eine kleine Geschichte dazu aus, gebrauchen Sie dabei die folgenden Wörter und Redemittel:
• Körper: mager, krank, aussätzig, faltig, halbnackt, kahlköpfig;
• Blick: nach oben sehen, ins leere blicken, in die Ferne sehen;
• Ausdruck: harte Gesichtszüge, fassungslos, traurig, abwesend, leidend, verzweifelt, verlassen, in Gedanken
versunken, fragend, einsam;
• Gegenstände: die Mauerreste, der Karren, das Dachgerüst, die Ruinen, die Trümmer, die Scherbe, verkohlt,
verbrannt, kaputt;
• Wirkung auf den Betrachter: trostlos, abstoßend, erschütternd;
• Vermutungen ausdrücken: scheint … zu sein, sieht aus wie …, ist vielleicht …, er kommt mir … vor, er macht den
Eindruck, als ob …
B. Erzählen Sie oder schreiben Sie diese Geschichte auf.
Aufgabe 11. Geben Sie den Inhalt des Gedichtes von Kurt Tucholsky in 3 Sätzen wieder:
Dieser Erdteil ist stolz auf sich,
er kann auch stolz auf sich sein,
man ist stolz in Europa:
Deutscher zu sein,
Franzose zu sein,
Engländer zu sein,
kein Deutscher zu sein,
kein Franzose zu sein,

Содержание
kein Engländer zu sein.
A. Sind Sie mit dem Dichter einverstanden?
B. Was sollte Ihres Erachtens zu den Hauptprinzipien der internationalen Beziehungen werden?
Aufgabe 12. Schauen Sie abschließend alle Materialien noch einmal durch und erstellen Sie einen Test aus 15 Items
zum Thema. Laden Sie Ihren Test auf der Lernplattform hoch und bringen Sie ihn in den Unterricht mit und lassen Sie
Ihren Partner/Ihre Partnerin den Test zu machen. Wie sind die Ergebnisse? Wo gab es Schwierigkeiten? Besprechen
Sie das im Plenum.
Aufgabe 13. Sprechen Sie zu den folgenden Punkten ausführlich.
1. Weg zur Machtergreifung: Überblick über die nationalsozialistische Opposition in der Weimarer Republik
(Strategie, Umsturzversuche, Wahlkampf).
2. 30. Januar 1933 und anschließende Durchsetzung des Nationalsozialismus.
3. Innenpolitik im Dritten Reich.
4. Alltagsleben im nationalsozialistischen Deutschland: soziale Organisationen, soziale Fürsorge, Unterhaltung,
Landwirtschaft.
5. Jugenderziehung: frühe Kindheit, Schule, Jugendorganisationen.
6. Nationalsozialistische Kunst und Kultur.
Aufgabe 14. Bereiten Sie einen Vortrag zu einem von den angegeben Themen vor und halten Sie ihn im
Seminar.
• Jugendorganisationen in der Zeit des Nationalismus.
• Nationalsozialistische Kunst und Kultur.
Denken Sie bei der Vorbereitung des Vortrags an eine Unterstützung wie Handout, Power Point Präsentation o.Ä. Da
schildern Sie den Plan des Vortrags, die wichtigste Informationen in Stichpunkten, passende Bilder/Fotos,
unbekannte/unklare Wörter/Begriffe mit ihrer Erläuterung. Für die Präsentation der Materialien haben Sie 10 Minuten
Zeit. Bereiten Sie bitte auch die Kontrollfragen für Ihre Mitstudierenden vor. Für diese Tätigkeit stehen Ihnen 10
Minuten Zeit zur Verfügung.
Die empfohlene Literatur:
1. Biografisches Lexikon zur deutschen Geschichte. Berlin, 1967.
2. Deutsche Geschichte (in 3 Bänden). Berlin, 1967.
3. Deutsche Geschichte. Kleine Enzyklopädie. Leipzig, 1965.
4. Deutsche Geschichte in Daten. Berlin, 1967.
5. Haffner S. Anmerkungen zu Hitler. Frankfurt am Main, 1981, 1996.

Содержание
6. Hellwig J., Weiss W. So macht man Kanzler. Berlin, 1962.
7. Lexikon der deutschen Geschichte. Stuttgart, 1983.
8. Michalka W. Deutsche Geschichte 1933–1939. Dokumente. Frankfurt am Main, 1993.
9. Ruge W. Deutschland 1917–1933. Berlin, 1974.
10. Streisand J. Deutsche Geschichte in einem Band. Berlin, 1970.
11. Zettl E. Deutschland in Geschichte und Gegenwart. 1993.
12. Text der Vorlesung.
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Überprüfen Sie sich selbst:
1. Welchen außenpolitischen Plan verfolgt Hitler nach seiner Ernennung zum Reichskanzler?
a) Beseitigung der Beschränkungen des Versailler Vertrags
b) Übernahme des Vorsitzes im Völkerbund
c) Abschluss eines deutsch-französischen Bündnisses
2. Welche Entscheidung markiert 1935 den Bruch des Versailler Vertrages durch Deutschland?
a) Verweigerung von Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs
b) Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Frankreich
c) Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, Aufbau der Luftwaffe
3. In welchem Jahr begann der 2. Weltkrieg?
a) 1950
b) 1940
c) 1938
d) 1939
4. Wie nannte man eine Strategie des schnellen Überrennens des Gegners, welche im 2. Weltkrieg
eingesetzt wurde?
a) Abschreckungstaktik
b) Stellungskrieg
c) Kavalleriekrieg
d) Blitzkrieg

5. Wie hieß die Partei, die Adolf Hitler anführte?
a) Deutsche für Gleichheit
b) Deutsche Demokratie Jetzt
c) Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
6. Adolf Hitler wurde im Jahre 1933 …
a) Gefreiter
b) Kunstmaler
c) Reichskanzler
7. Warum wurden die Juden verfolgt?
a) Weil die Nazis große Angst vor den Juden hatten
b) Um sich an ihren Synagogenschätzen zu bereichern
Содержание
c) Für die Nazis waren Juden minderwertige Menschen
8. Mit welchem Ereignis begann der 2. Weltkrieg?
a) Mit dem deutschen Überfall auf Polen
b) Frankreich und England erklärten Deutschland den Krieg
c) Mit dem französischen Überfall auf England
9. Von wem wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt?
a) Reichspräsident Hindenburg
b) Reichskanzler Hindenburg
10. Wie verlief die erste Phase des 2. Weltkriegs?
a) es kam zu einem Stellungskrieg wie im 1. Weltkrieg
b) Deutschland eroberte große Teile von Europa
c) Deutschland war von Anfang an in der Defensive
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Reflektieren Sie sich über das ganze Thema und beantworten Sie die folgenden Punkte.
Das war neu für mich:
Was war schwierig. Warum?

Содержание
Was war einfach? Warum?
Was hat mir beim Lernen geholfen?
Hier habe ich noch Fragen:
Das wichtigste für mich war:
Besprechen Sie Ihre Überlegungen in den Kleingruppen. Die Ergebnisse werden im Plenum bewertet und
zusammengefasst.
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