Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
Deutschland im Wandel der Zeit = Германия через призму времени. Учебное пособие.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
06.09.2026
Размер:
1 Мб
Скачать
Содержание
Aufgabe 15. Bereiten Sie Vorträge zu den Themen vor:
1. Martin Luther.
2. Entdeckungen und Erfindungen im Spätmittelalter.
Denken Sie bei der Vorbereitung des Vortrags an eine Unterstützung wie Handout, Power Point Präsentation o.Ä. Da schildern Sie den Plan des Vortrags, die wichtigste Informationen in Stichpunkten, passende Bilder/Fotos, unbekannte/unklare Wörter/Begriffe mit ihrer Erläuterung. Für die Präsentation der Materialien haben Sie 10 Minuten Zeit. Bereiten Sie bitte auch die Kontrollfragen für Ihre Mitstudierenden vor. Für diese Tätigkeit stehen Ihnen 10 Minuten Zeit zur Verfügung.
Die empfohlene Literatur:
1. Biografisches Lexikon zur deutschen Geschichte. Berlin,1967.
2. Deutsche Geschichte. Band 1, Berlin, 1967. S. 494–541.
3. Deutsche Geschichte. Kleine Enzyklopädie. Leipzig, 1965. S. 133–157.
4. Deutsche Geschichte in Daten. Berlin, 1967. S. 186–221, 238–248.
5. Lexikon der deutschen Geschichte. Stuttgart, 1983.
6. Streisand J. Deutsche Geschichte in einem Band. Berlin, 1970. S. 55–89.
7. Zettl E. Deutschland in Geschichte und Gegenwart. 1993. S. 23–31.
***************************************************************************************
Überprüfen Sie sich selbst:
1. Definieren Sie die folgenden Begriffe:
der Ablasshandel;
der Zehnt;
die Reformation;
der Dualismus;
Augsburger Religionsfrieden 1555.
2. Beantworten Sie die folgenden Fragen:
Wann und wo beginnt die kirchliche Erneuerung?
Welche bekannten Reformatoren können Sie nennen?
Warum kam es zur Reformation in Deutschland?
Was waren die Ursachen der Deutschen Reformation?
Содержание
Was waren die Folgen der Deutschen Reformation?
Was bedeutet die Gegenreformation und wie verlief sie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation? (in Stichpunkten)
***************************************************************************************
Reflektieren Sie sich über das ganze Thema und beantworten Sie die folgenden Punkte.
Das war neu für mich:
Was war schwierig. Warum?
Was war einfach? Warum?
Was hat mir beim Lernen geholfen?
Hier habe ich noch Fragen:
Das wichtigste für mich war:
Besprechen Sie Ihre Überlegungen in den Kleingruppen. Die Ergebnisse werden im Plenum bewertet und zusammengefasst.
Содержание
THEMA 2. DER BAUERNKRIEG 1524–1526 UND DIE FOLGEN DER REFORMATION. DER DREIßIGJÄHRIGE KRIEG: URSACHEN, VERLAUF, FOLGEN
Aufgabe 1. Lesen Sie die folgenden Wörter zum Thema, die als Glossar zusammengestellt sind, und spekulieren Sie, in welchem Kontext sie verwendet werden (Partnerarbeit oder Kleingruppenarbeit).
1. der Adel – аристократия, дворянство
2. das Gewand – одеяние
3. die Leibeigenschaft – крепостное право
4. der Herr – хозяин
5. der Inbegriff – олицетворение
6. die Aufhebung der Leibeigenschaft – отмена крепостного права
7. der Pfarrer – пастор, священник, настоятель
8. der Frondienst (-e) – барщина
9. der Feldzug – военный поход
10. der Haufen (-) – (разг.) воинская часть
11. plündern (te, t) h – грабить, мародерствовать
12. der Prediger – проповедник
13. Rache (die) nehmen (a, o) h an Dat. für Akk. – мстить кому-либо за что-либо
14. Niederbrennen (te, t) h – сжигать дотла, испепелять
15. besiegeln – выносить окончательное решение
16. der Schadenersatz – возмещение убытка
Aufgabe 2. Machen Sie sich nun mit den folgenden Informationen vertraut:
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts bestand die Bevölkerung zu 80 Prozent aus Bauern, zu drei Prozent aus Adel, der Rest der Bevölkerung waren Städter. Die größte Bevölkerungsgruppe musste die Last des Staates tragen. Die Bauern finanzierten mit ihren Abgaben den Adel und die Geistlichkeit, waren aber gleichzeitig politisch völlig bedeutungslos.
Zu dieser Zeit verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation. Nach 1450 wuchs die Bevölkerungszahl. Da es aber nicht mehr als vorher zu verteilen gab, wurden die Leute ärmer. Missernten verschärften noch die Lage. Durch die hohen Abgaben und Dienste, zu denen die Bauern verpflichtet waren, blieb ihnen immer weniger zum Leben übrig. So gab es z.B. die „Abgabe im Todesfall“. Hier waren die Angehörigen beim Tod des Bauern verpflichtet, das beste Gewand und das beste Stück Vieh an den Herrn abzugeben. Viele Bauern lebten in Leibeigenschaft. Das hatte zur
Содержание
Folge, dass sie den Wohnsitz nur mit Erlaubnis des Herrn wechseln durften, sie durften auch nicht einfach heiraten, wen sie wollten.
Im Jahre 1520 erschien die Schrift Martin Luthers, deren Ideen sich in Deutschland schnell ausbreiteten und alle Bevölkerungsschichten erfassten. Die Bauern fühlten sich unterstützt in ihren Anforderungen, sich von der Leibeigenschaft zu befreien.
Das geltende Recht war für die Bauern unwirksam. Damit kann auch begründet werden, warum die von Martin Luther übersetzte Bibel von so großer Bedeutung für die Bauern war. Durch die Bibel konnten sich die Bauern auf das „göttliche Recht“ beziehen. Die Bibel wird zum Rechtsbuch.
Gott ist der Inbegriffvon Weisheit, Wahrheit und Gerechtigkeit. Durch die Bibel spricht Gott unmittelbar mit den Menschen, sagt ihnen, nach welchen Regeln sie leben sollen. Die Bibel, das „göttliche Recht“, wird zur Grundlage für die richtige Einordnung der Welt.
Im März 1525 trafen sich Vertretungen von Bauernschaften und wollten das „göttliche Recht“ einführen. Sie fassten ihre Beschwerden in zwölf Artikeln zusammen, die sie mit ihren Herren verhandeln wollten.
Ein zentraler Punkt der „Zwölf Artikel war natürlich die Aufhebung der Leibeigenschaft. Die Bauern wollten aber auch ihren Pfarrer frei wählen dürfen, um sicher zu sein, dass er auch wirklich ihre Interessen vertritt.
Sie forderten bessere Lebensbedingungen, indem sie das Recht auf Jagd und Fischfang erlangten, sie wollten an der Abholzung der Wälder teilhaben, und die Frondienste an die Herren sollten reduziert werden.
Die Herren, d.h. die Fürsten und der Adel reagierten darauf mit Unverständnis und Ironie. Sie waren nicht kompromissbereit. So begann der militärische Feldzug. Die Bauern organisierten sich in sogenannten „Haufen“ zur Durchsetzung ihrer Forderungen durch militärische Gewalt. So kam es zu mehreren Bauernaufständen im Süden Deutschlands und im Mitteldeutschland.
Doch Luther distanzierte sich von den Aufständischen und forderte die Fürsten auf, das Bauernheer zu zerschlagen. Thüringer Prediger Thomas Müntzer wurde zu einem bedeutenden Führer der Bauer. Die aufständischen Bauern wurden von den Truppen der Fürsten und des Adels blutig niedergeschlagen. Thomas Müntzer geriet mit zahlreichen Aufständischen in Gefangenschaft und wurde am 27. Mai 1525 enthauptet. Die Fürsten nahmen grausame Rache an den Bauern. Ihre Dörfer wurden geplündert und niedergebrannt. Nach dem Krieg verloren die Bauern ihre letzten Rechte. Nun durften sie sich nicht versammeln und keine Waffen tragen. Sie wurden zu Schadenersatz verpflichtet. Viele Jahrhunderte mussten sie entrechtet leben. Der Augsburger Frieden 1555 verankerte die Spaltung der christlichen Kirche in die römisch-katholische und die evangelisch-protestantische. Die protestantische Konfession wurde als gleichberechtigt mit der katholischen anerkannt. Die religiöse Spaltung Deutschlands war damit besiegelt. Zur Zeit des Augsburger Religionsfriedens war Deutschland größtenteils protestantisch. Jedoch war der Kampf zwischen den Konfessionen nicht beendet.
Nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 breitete sich der Protestantismus weiter aus. Der Katholizismus sammelte inzwischen neue Kraft. An die Spitze der Gegenreformation stellte sich Bayern. Zu dieser Zeit war Deutschland zu 4 Fünfteln protestantisch. West- und Süddeutschland waren überwiegend katholisch, Nord- und Mitteldeutschland – protestantisch. Diese Glaubensspaltung und die Auseinandersetzungen zwischen den Bekenntnissen führten zur Bildung von Religionsparteien. Die Kurpfalz gründete 1608 einen protestantischen Schutzbund, die Protestantische Union. Die katholischen Fürstentümer vereinten sich unter der Führung Bayerns 1609 zur Katholischen Liga. Beide Religionsparteien hatten Verbindungen zum Ausland, beide waren zum Krieg bereit.
Содержание
In Deutschland herrschte nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 bis 1618 die längste Friedensperiode in der deutschen Geschichte. Sie ging zu Ende, weil sich im Laufe dieser Zeit konfessionelle Bündnisse unter ehrgeizigen Führern gebildet hatten, die auf die Gelegenheit zum Losschlagen warteten. Die Gelegenheit bot sich, als sich die Spannung zwischen den protestantischen Ständen Böhmens und der katholischen Landesverwaltung der Habsburger entlud. Am 23. Mai 1618 erhoben sich die böhmischen Stände. Nach altem bömischem Brauch warf man zum Protest einige kaiserliche Beamte aus einem Fenster der Prager Burg. Man bildete eine provisorische böhmische Regierung, vertrieb die Jesuiten und stellte ein Heer auf. Kaiser Ferdinand II. (1619–1637) unterdrückte den Aufstand blutig, im Bündnis mit den Staaten der katholischen Liga unter der Führung Bayerns. Die Staaten der protestantischen Union traten auf der Seite ihrer böhmischen Glaubensgenossen auf.
Aus diesem Konflikt erwuchs ein Krieg, der weit über das Reich hinausreichte und als Dreißigjähriger Krieg bezeichnet wurde. Das war eigentlich eine Abfolge mehrerer Kriege. Es ging um die Wiedergewinnung der katholischen Einheit Europas.
Es ging aber auch um das Ringen zwischen Habsburg und Frankreich, um die Vormacht in Europa. Das katholische Frankreich griff außerhalb seiner Grenzen meist den Protestanten unter die Arme. Und nicht zuletzt ging es in diesem Krieg auch um die Verstärkung der Macht der Landesherren, die im Protestantismus ihre Rechtfertigung fanden.
Die erste Periode des Dreißigjährigen Krieges war der Böhmisch-Pfälzische Krieg. In Böhmen wurde der habsburger König Ferdinand 2. abgesetzt. 1619 wurde Friedrich 5. von der Pfalz zum König gewählt. Er regierte nur wenige Monate. Der Kaiser wollte die böhmische Krone zurückgewinnen. Das Heer der katholischen Liga schlug unter der Führung des Feldherrn Tilly die Böhmen. Friedrich floh nach Holland, seine Kurwürde sollte er an Maximilian von Bayern abtreten. Die Führer des böhmischen Aufstandes wurden hingerichtet. Die Güter der Rebellen fielen an katholische und kaiserliche Grundherrn, und in Böhmen begann die Gegenreformation. Die Katholische Liga führte weiter den Kampf gegen die Pfalz, 1628 kam die Obere Pfalz an Bayern und wurde rekatholisiert.
Die zweite Periode des Dreißigjährigen Krieges war der Dänisch-Niederländische Krieg. Christian 4. von Dänemark, der als Herzog von Holstein auch Reichsfürst war, kämpfte im Norden Deutschlands gegen die Katholische Liga. Das Heer des Kaisers bekam in dieser Zeit zusätzliche Unterstützung durch das Söldnerheer Wallensteins. Albrecht von Wallenstein stammte aus protestantisch-bömischem Adel, trat aber zum Katholizismus über und unterstützte die Katholische Liga. Wallenstein besiegte 1626 das Söldnerheer des protestantischen Grafen Mansfeld, und Tilly besiegte den Dänenkönig. Beide Feldherrn der Katholischen Liga unterwarfen daraufhin ganz Norddeutschland. Der Frieden wurde 1629 in Lübeck geschlossen. Damit endete der Dänisch-Niederländische Krieg.
Für die deutschen Protestanten bedeutete der Sieg des Kaisers den Verlust aller Gebietsgewinne seit 1552. Zu restituieren waren die Erzbistümer Magdeburg und Bremen, 12 Bistümer und 500 Abteien und Klöster. Durch dieses „Restitutionsedikt“ wurde die Stellung des Protestantismus im Reich erschüttert. Diese Maßnahme machte die Fürsten, auch katholische, gegen den Kaiser und das Reich mißtrauisch. Sie fürchteten um ihre Selbständigkeit und waren geneigt, sich mit den ausländischen Gegnern des Kaisers zu verständigen, besonders mit Frankreich. Auf dem Kurfürstentag in Regensburg 1630 forderten die Fürsten die Absetzung Wallensteins, der für sie ein Emporkömmling war und die Bedrohung ihrer Selbständigkeit verkörperte. 1634 wurde Wallenstein in Eger ermordet. Mit dem Feldherrn Wallenstein verlor der Kaiser auch die militärische Vorrangstellung im Reich. Gegen den deutschen Kaiser trat 1630 der schwedische König Gustav 2. Adolf an. Er wollte die Reformation retten und die schwedische Ostseeherrschaft verteidigen. Nach einigen Siegen der Schweden fiel der schwedische König in der Schlacht bei Lützen 1632. 1634 erlitten die Schweden bei Nördlingen eine Niederlage und verloren ihre beherrschende Stellung.
Содержание
Nach der Niederlage schlossen die Schweden ein Bündnis mit Frankreich gegen die Habsburger. Das brachte neue Machtkämpfe auf dem deutschen Boden. In den nächsten Jahren des Krieges konnte keine Seite siegen.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurden weite Teile Deutschlands verwüstet und entvölkert. Die Bevölkerungsverluste waren in den einzelnen Territorien verschieden, aber überall waren sie groß, in manchen Gegenden sogar katastrophal. Die Bevölkerungszahl fiel in Deutschland in den Jahren des Krieges von 15 Millionen um 1600 bis 10 Millionen um 1650. Viele Ortschaften wurden zerstört. Die deutsche Wirtschaft wurde ruiniert. Das Ackerland verwandelte sich in Schlachtfelder.
Nach 30 Jahren der Kämpfe wurde in Münster und Osnabrück 1648 der Westfälische Friede geschlossen. Nach diesem Frieden wurden folgende Bestimmungen getroffen:
1) Religiöse Bestimmungen:
a) der Augsburger Religionsfrieden von 1555 wurde bestätigt;
b) die Protestanten durften alle geistlichen Besitzungen, die 1624 eingezogen wurden, behalten;
c) in den Territorien bestimmte der Landesherr die Religion. Andersgläubige durften auswandern.
2) Gebietsveränderungen zugunsten ausländischer Mächte:
a) Schweden erhielt Vorpommern, Wismar, das Erzbistum Bremen (ohne die Stadt) und das Bistum Verden;
b) Frankreich erhielt Metz, Toul, Verdun; den Sundgau mit Belfort, die habsburgische Landgrafschaft im Elsaß, die Landvogtei über 10 elsässische Reichsstädte und die Brückenköpfe Breisach und Philippsburg auf dem rechten Rheinufer.
3) Gebietsveränderungen im Reich:
a) Brandenburg erhielt Hinterpommern als Ersatz für Vorpommern und andere Gebiete;
b) Sachsen erhielt die Lausitz;
c) die Rheinpfalz bekam die Oberpfalz und die Kurwürde.
4) Die Rechte der Reichsfürsten:
a) sie durften jetzt untereinander und mit ausländischen Mächten Verträge abschließen, sofern sie diese nicht gegen Kaiser und Reich richteten. Die Fürsten erhielten obendrein die völlige Landeshoheit.
Die Vormacht in Europa war nach dem Krieg Frankreich. Die Schweiz und die Niederlande schieden aus dem Reich aus. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war in rund 350 Einzelstaaten aufgespaltet.
Aufgabe 3. Erstellen Sie nach den Informationen oben Stichpunkte zu dem folgenden Plan:
1. Der Bauernkrieg 1524 – 1526.
2. Die Ursachen des Dreißigjährigen Krieges.
3. Der Verlauf des Dreißigjährigen Krieges.
Ursachen
Ve rlauf (Te ilkriege)
Folgen
Bekannte
Persönlichkeiten
Содержание
4. Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges.
Aufgabe 4. Erstellen Sie nach dem gelesenen Text eine Tabelle zum Thema „Dreißigjähriger Krieg (1618-
1648): Ursachen, Verlauf, Folgen“.
Dreißigjähriger Krieg (1618-1648): Ursachen, Verlauf, Folgen (Vorlage)
Präsentieren Sie die Ergebnisse in den Kleingruppen.
Aufgabe 5. Arbeiten Sie im Weiteren mit dem Film „Die Deutschen: Dokumentarreihe in zehn Folgen“ – „Wallenstein und der Krieg“1 und bearbeiten Sie die folgenden Fragen.
1. Wie kam es zum Prager Fenstersturz 1618? Was sind die Ursachen, was war der Anlass?
2. Suchen Sie einen Stadtplan von Prag und tragen Sie die Örtlichkeiten ein, von denen im Film die Rede ist und die politisch von Bedeutung waren.
3. Welche Bedeutung hat Prag für die deutsche Geschichte und Kultur?
4. Fertigen Sie eine Biografie zu den folgenden Personen an und beurteilen Sie ihre politische Bedeutung damals und für die weitere Geschichte: Kaiser Ferdinand II., Friedrich V. von der Pfalz, Maximilian I. von Bayern, Johann Graf von Tilly, Christian IV. von Dänemark, Gustav Adolf II. von Schweden.
5. In welche Phasen zerfällt der 30-jährige Krieg 1618-1648? Charakterisieren Sie sie.
6. Was ist die „Union“ und was die „Liga“?
7. Wie kam es zur Berufung Wallensteins 1625?
8. Tragen Sie in eine Karte die Kriegszüge Wallensteins ein!
9. Wie verlief die Einnahme von Magdeburg 1631?
10. Was sind das „Prager Blutgericht“ und die „Magdeburger Bluthochzeit“?
11. Was besagte das Restitutionsedikt von 1629 und welche politische Bedeutung hatte es?
12. Welche Gründe führten zur Entlassung Wallensteins? Welche Personen und Motive spielten dabei eine Rolle?
13. Beschreiben Sie die Heere Wallensteins und Gustav Adolfs von Schweden hinsichtlich Organisation, Bewaffnung und Kampfesweise. Wodurch waren beide so effektiv und erfolgreich?
14. Verfolgen Sie die Kriegszüge Gustav Adolfs in Deutschland und tragen Sie sie in eine Karte ein.
15. Welche Rolle spielte Mainz für Gustav Adolf?
16. Wie verliefen die folgenden Schlachten genau: Schlacht am Weißen Berg 1620? Schlacht bei Lützen 1632?
17. Wie starb Gustav Adolf? Vergleichen Sie die Version im Film mit Berichten über seinen Tod.
1
Wallenstein und der Krieg : [сайт]. URL: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/die-deutschen-wallenstein-und-
der-krieg-104.html (letzter Zugriff: 07.12.2021).
Содержание
18. Charakterisieren Sie die zwiespältige Persönlichkeit Wallensteins: • War er treu oder ein Verräter? • War er ein Idealist oder ein Pragmatiker? • Welche Ziele verfolgte er? • War er gläubig? • Wie ging er mit seiner Machtfülle um?
• Welchen Einfluss hatte sein Gesundheitszustand auf seine Motive, Taten und Entscheidungen? • War er ein Mensch der Neuzeit oder noch dem Mittelalter verhaftet?
19. Wie wird die Person Wallensteins heute beurteilt?
20. Suchen Sie Abbildungen von Wallenstein zusammen. Beschreiben Sie und interpretieren Sie die Darstellungen und die dabei zum Ausdruck kommenden Auffassungen über seine Person!
21. Welche Regelungen enthielt der Friede von Münster und Osnabrück 1648 und welche Bedeutung hatte er für Deutschland und die deutsche Geschichte?
22. Welche modernen, d.h. auf die Neuzeit bezogenen Elemente kennzeichnen ihn? 37. Wie ist der Charakter des 30­jährigen Krieges, gemessen an früheren Auseinandersetzungen, zu beschreiben?
23. Wie wirkte sich der 30-jährige Krieg auf die Entwicklung des deutschen Nationalgefühls aus?
24. Stellen Sie zeitgenössische Werke der Literatur zusammen, in denen der 30-jährige Krieg behandelt wird.
25. Welche berühmte Aussage gehört Wallenstein?
26. Kreuzen Sie die Aussagen an, die zutreffen:
Der 30-jährige Krieg war ganz überwiegend ein Religionskrieg.
Der 30-jährige Krieg war ein deutscher Krieg.
Kaiser Ferdinand II. brauchte die Hilfe Wallensteins.
Wallenstein hielt treu zum Kaiser und folgte stets seinen Anweisungen.
Wallenstein siegte in der Schlacht bei Lützen 1632.
Wallenstein wurde ermordet, weil er 1633 eigenmächtig Friedensverhandlungen führte und die Autorität des Kaisers untergrub.
Aufgabe 6. Ergänzen Sie einen Lückentext:
Der 30-jährige Krieg brach im Jahre _______ durch __________________________________ aus, denn die Landstände von strebten die Selbstständigkeit gegenüber an. In der Schlacht _____________________________________ im Jahre __________ gelang dem Kaiser ein Sieg. Man nennt diesen Teil des 30-jährigen Krieges den _____________________________________ Kaiser ______________________ aus dem Hause _______________________________ war aber weiterhin in großer
Not und nahm die angebotene Hilfe ___________________________ gerne an. Dieser stieß mit seinen Truppen erfolgreich in Richtung _______________________vor, was aber die Landung von ___________________ im Jahre ________________ zur Folge hatte. In der Schlacht von ____________________ im Jahre _______ fiel ________________________ im Kampf, jedoch siegten die __________________. Als der kaiserliche Feldherr im Jahre ______________ auf eigene Faust Friedensverhandlungen führte, wurde er im Jahre ________ auf Befehl des Kaisers in ________________ ermordet. In der folgenden Phase des 30-jährigen Krieges, dem _________________________ Krieg, trat das starke ______________________ mit in den Krieg ein, weil es _________________________________________________________ wollte. Im Frieden von ________________________________________________ endete der 30-jährige Krieg endlich. In Deutschland entstanden dadurch ca. _______________________ selbstständige Einzelstaaten.
Содержание
Aufgabe 7. Aus dem Thema 1 kennen Sie schon das Tabu-Spiel. Bereiten Sie nun selbst die Kärtchen für das Tabu­Spiel zum Thema „Der Dreißigjährige Krieg“ vor. Wählen Sie passende Begriffe aus, recherchieren Sie nach Ihrer Bedeutung und entwerfen Sie Kärtchen mit einem Oberbegriff und mit den Wörtern, die diesen Begriff beschreiben und die bei der Beschreibung des Oberbegriffs nicht verwendet werden können. Spielen Sie danach das Spiel.
Die Ideen für die Begriffe wären: der Adel, der Gewand, die Leibeigeschaft, der Bauer, der Prädiger, die Rache, der Schadenersatz, die Rekatholisierung.
Aufgabe 8. Kommentieren Sie das folgende Schaubild „Bevölkerungsverluste während der Kriegsjahre 1618 – 1648 in den verschiedenen Teilen des Reiches“1. Welche Zahlen beobachten Sie? Vergleichen Sie die Zahlen und äußern Sie Ihre Vermutungen zu dem Stand der Dinge.
1
Informationsblatt „Bevölkerungsverluste während der Kriegsjahre 1618–1648 in den verschiedenen Teilen des
Reiches“ : [сайт]. URL: https://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/430017_K1_2_aus430042.pdf (letzter Zugriff:
26.12.2021).
Содержание
Aufgabe 9. Beschreiben Sie Heerzüge, die während des Dreißigjährigen Krieges unternommen wurden, an der folgenden Karte1:
Aufgabe 10. Sprechen Sie zu den folgenden Punkten ausführlich.
1. Der Bauernkrieg 1524 – 1526. Deutschland am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges.
2. Ursachen des Dreißigjährigen Krieges.
3. Verlauf des Dreißigjährigen Krieges.
der Böhmisch-pfälzische Krieg;
der Dänische Krieg;
der Schwedische Krieg;
1
Informationsblatt „Mitteleuropa während des Dreißigjährigen Krieges“ : [сайт]. URL: https://www2.klett.de/sixcms/
media.php/229/430017_K1_2_aus430010k.pdf (letzter Zugriff: 26.12.2021).