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Deutschland im Wandel der Zeit = Германия через призму времени. Учебное пособие.pdf
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Содержание
der Schwedisch-französische Krieg.
4. Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Der Westfälische Friede.
Aufgabe 11. Bereiten Sie die Vorträge zu den folgenden Themen vor und halten Sie sie im Seminar:
Johann t` Serclaes von Tilly;
Albrecht von Wallenstein.
Denken Sie bei der Vorbereitung des Vortrags an eine Unterstützung wie Handout, Power Point Präsentation o.Ä. Da schildern Sie den Plan des Vortrags, die wichtigste Informationen in Stichpunkten, passende Bilder/Fotos, unbekannte/unklare Wörter/Begriffe mit ihrer Erläuterung. Für die Präsentation der Materialien haben Sie 10 Minuten Zeit. Bereiten Sie bitte auch die Kontrollfragen für Ihre Mitstudierenden vor. Für diese Tätigkeit stehen Ihnen 10 Minuten Zeit zur Verfügung.
Die empfohlene Literatur:
1. Biografisches Lexikon zur deutschen Geschichte. Berlin,1967.
2. Deutsche Geschichte. Band 1, Berlin, 1967.
3. Deutsche Geschichte. Kleine Enzyklopädie. Leipzig, 1965.
4. Deutsche Geschichte in Daten. Berlin, 1967
5. Lexikon der deutschen Geschichte. Stuttgart, 1983.
6. Streisand J. Deutsche Geschichte in einem Band. Berlin, 1970.
7. Zettl E. Deutschland in Geschichte und Gegenwart. 1993.
8. Tatsachen über Deutschland. Frankfurt/Main, 1996.
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Überprüfen Sie sich selbst:
1. Der Auslöser des Dreißigjährigen Krieges war _______________________ .
2. Was war der tatsächliche Grund für den Dreißigjährigen Krieg?
3. Wie heißen die Teilkriege des Dreißigjährigen Krieges?
4. Von wann bis wann dauerte der Krieg in Böhmen und in der Pfalz?
5. Wie heißt der Feldherr vom ersten Teilkrieg?
6. Der zweite Teilkrieg dauerte von _________ bis ______.
7. Wie heißt der Feldherr des zweiten Teilkrieges?
8. Was waren die Voraussetzungen des Restitutionsediktes vom 06.03.1629?
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9. Wann wurde der Westfälische Friede geschlossen?
10. Wo wurde der Westfälische Friede geschlossen?
11. Warum wurde der Westfälische Friede genannt?
12. Welche berühmte Aussage wurde im Dreißigjährigen Krieg entstanden?
13. Welche Regel galt nach dem Westfälischen Frieden?
14. Wie nennt man Personen, die am Rande eines Krieges plündern und rauben? (Im Dreißigjährigen Krieg war es besonders verbreitet)
15. Wer war im Dreißigjährigen Krieg verfolgt?
16. Welche Bestimmungen wurden nach dem Westfälischen Frieden getroffen?
17. Von wann bis wann dauerte der Dreißigjährige Krieg?
18. Wie heißen die Parteien, die während des Dreißigjährigen Krieges herrschten?
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Reflektieren Sie sich über das ganze Thema und beantworten Sie die folgenden Punkte.
Das war neu für mich:
Was war schwierig. Warum?
Was war einfach? Warum?
Was hat mir beim Lernen geholfen?
Hier habe ich noch Fragen:
Das wichtigste für mich war:
Besprechen Sie Ihre Überlegungen in den Kleingruppen. Die Ergebnisse werden im Plenum bewertet und zusammengefasst.
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THEMA 3. DAS ZEITALTER DES ABSOLUTISMUS

Aufgabe 1. Lesen Sie das Zitat und kommentieren Sie es. Wie ist es mit dem Begriff „Absolutismus“ verbunden?
„Gott, der die Könige über die Menschen gesetzt hat, hat gewollt, dass man sie als seine Stellvertreter achte. Er selbst hat sich das Recht vorbehalten, über ihren Wandel zu urteilen. Es ist Gottes Wille, dass wer als Untertan geboren ist, willenlos zu gehorchen hat“.
Ausschnitt aus einer Denkschrift, stammt aus der Feder von König Ludwig XIV. von Frankreich (1638-1715)
Aufgabe 2. Mit welchem Gegenstand/Bild u.Ä. assoziieren Sie den Begriff „Absolutismus“? Warum? Präsentieren Sie den Gegenstand bzw. das Bild und begründen Sie Ihre Entscheidung.
Aufgabe 3. Machen Sie sich mit den Wörtern zum Thema „Das Zeitalter des Absolutismus“ vertraut und äußern Sie Ihre Vermutungen, in welchem Kontext sie verwendet werden können.
1. der Absolutismus – абсолютизм
2. absolutistisch – абсолютистcкий, самодержавный
3. höfischer Absolutismus – абсолютизм во Франции (дворцовый абсолютизм)
4. aufgeklärter Absolutismus – просвещённый абсолютизм, просвещённая монархия
5. ablösen (te, t) h – устранять
6. sich berufen (ie, u) h auf Akk. – быть призванным
7. die Erze, -n – руда
8. der Frondienst, -e – барщина, барщинная повинность
9. gebunden sein an Akk. – быть привязанным к …, связанным с …
10. das Gemeinwesen – община, содружество
11. das Gottesgnadentum – Божья милость
12. das Königtum – королевская власть
13. der Lehnsträger, (-) – феодал
14. der Leibzins – подушная подать, оброк
15. loskaufen (te, t) h – выкупать
16. die Macht ausüben (te, t) h – властвовать
17. die alleinige Macht ausüben
18. der Merkantilismus – меркантилизм
19. die Manufaktur, -en – мануфактура
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20. Nachahmung finden (a, u) h – подражать
21. nacheifern (te, t) h – брать пример, следовать кому-либо
22. das Söldnerheer, -e – наёмная армия
23. übersichtlich – обозримый, понятный, четкий
24. der Untertan, -en – подданный, верноподданный
25. unterworfen sein Dat. – быть в подчинении, подчиненным
26. die Spinnerei, -en – прядильная фабрика
27. die Weberei, -en – ткацкая фабрика
Aufgabe 4. Machen Sie sich mit den folgenden Informationen vertraut.
Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges änderten sich in den europäischen Ländern die Herrschaftsstrukturen. In den meisten Staaten siegte das Königtum über die Stände. Die Monarchen übten mehr oder weniger die alleinige Macht im Staat aus und regierten absolutistisch. Sie waren nicht an die bestehenden Gesetze gebunden und nur dem göttlichen Recht unterworfen.
Die Herrscher legitimierten ihren absoluten Herrschaftsanspruch mit Gott und beriefen sich auf ihr Gottesgnadentum. Deshalb waren sie auch nicht bereit, andere Autoritäten und Macht anzuerkennen, und entwickelten einen speziellen absolutistischen Regierungsstil. Sie griffen reglementierend in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ein und unterwarfen sich den Staat völlig. Modellfall und Vorbild für den Absolutismus in Europa war das Frankreich von Ludwig XIV. (“Der Staat bin ich“)
Der Absolutismus entwickelte sich also in Europa zum Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) und wurde von der Französischen Revolution (1789) beendet. Damit bezeichnet man eine bestimmte politische Regierungsform, in der der König/der Monarch alle Regierungsgewalt ausübt, d.h. der uneingeschränkte Machthaber ist.
Ludwig XIV. prägte das Bild des Absolutismus über 60 Jahre und zahlreiche europäische Herrscher eiferten ihm nach. Folglich entstanden nach dem französischen Vorbild im restlichen Europa absolute Monarchien, die aber allesamt nicht so umfassend wie der französische Absolutismus waren. Im Königreichen Frankreich war die Zentralmacht besonders stark. In Barockzeitalter fanden die französische Kultur und der Hof von Versailles Nachahmung. Der Hof Ludwigs des XIV. wird als größte Ausprägungsform des höfischen Absolutismus angesehen. Im Begriff des „höfischen Absolutismus“ wird dem König eine absolute Herrschaft über seinen Staat durch Gottes Gnade zugesprochen. Danach lebt er an einem prunkvollen Hof und bestimmt die Religion seiner Untertanen.
Die Wirtschaftsform des fürstlichen Absolutismus war der „Merkantilismus“ (vom lateinischen Wort „mercator“ – „Kaufmann“). Charakteristisch für diese Wirtschaft waren eine umfangreiche Ausfuhr hochwertiger Waren und eine geringe Einfuhr ausländischer Waren. Um allen Bedürfnissen genügen zu können, musste man inländische Produktion steigern. Es entstanden zahlreiche Manufakturen (lat. „manu factum“ – „von Hand gemacht“). Es waren große Betriebe, in denen Handarbeit vorherrschte, doch es wurden schon die Prinzipien Arbeitsteilung, Massenfertigung, Lohnarbeit angewandt. Es waren vor allem Spinnereien, Webereien, leder- und metallverarbeitende Unternehmen, Gobelin-, Porzellan- und Spiegelmanufakturen. Viele Manufakturen arbeiteten ausschließlich für die Ausstattung der Schlösser der Fürsten und standen unter besonderer fürstlicher Obhut. Für die Produktion brauchte man viele Rohstoffe, es wurden Bodenschätze erschlossen und gewonnen (Erze, Silber, Steinsalz). Billige Rohstoffe wurden eingeführt.
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Große Gewinne hatten die Fürsten vom Menschenhandel (es wurden Söldner an andere Länder verkauft). Es wurden auch die Abgaben und die Steuern vermehrt, was die Not des Volkes steigerte. Die Besteuerung der Bevölkerung war ungerecht. Die Privilegien hatten die Adeligen und die Menschen, die sich loskaufen konnten. Die Hauptlast der Steuern lag auf der Landbevölkerung. Auch die Stadtbürger waren davon betroffen. Die Masse der Leute wurde von den korrupten Beamten bedrängt.
Der absolute Staat ist in Stände gegliedert. Der Stand sind soziale Gruppen, die streng hierarchisch sind. Mit der Geburt in einen bestimmten Stand sind die Rechte und Pflichten, die sozialen und beruflichen Möglichkeiten des Individuums festgelegt. Die absolutistische Gesellschaft bestand aus drei Ständen. Erster Stand: die hohe Geistlichkeit (Erzbischöfe – архиепископ, Bischöfe – епископ) hatte eine Reihe von Privilegien, Sonderrechte, vor allem das Recht der Steuerfreiheit; verfügte über reichen kirchlichen Grundbesitz, hatte aber seinen Einfluss auf die Staatsführung verloren. Zweiter Stand: der Adel, der seine Standesrechte behielt. Große Teile von ihm traten in den Dienst des Königs oder der Fürsten und wurden zum Hofadel. Finanziell hingen sie damit vom Herren und seiner Gunst ab, soweit sie nicht aus den Einkünften (доходы) ihrer Güter leben konnten. Dritter Stand: das Bürgertum in den Städten: die Gewerbetreibenden (ремесленник) und Kaufleute; eine wohlhabende großbürgerliche Schicht: Bankiers, Großkaufleute, Manufakturbesitzer, Advokaten und Ärzte; Bauern. Der dritte Stand trug alle Lasten der Steuern, die einen großen Teil der Staatseinnahmen ausmachten. Zum dritten Stand gehörten auch die Bauern. Die Lage der Bauern war besonders schwer. Der Bauer war wenig geachtet. Man hielt ihn für hinterhältig und aufsässig und war der Meinung, dass er unter Druck behalten werden müsse. Auch die Rechtstellung des Bauern war unsicher. Die Bauern hatten Hörige dem Grundherren Frondienste zu leisten oder als Leibeigene Leibzins zu zahlen. Aber die Frondienste konnten durch Geldzahlungen abgelöst werden. Die Leibeigenschaft ging ständig zurück. Der Adel zeigte wenig Neigung, sich der Landwirtschaft zuzuwenden, da die Getreidepreise niedrig waren. Der Adel zog es vor, seine Renten und andere Abgaben einzuziehen. Mittel- und kleinbäuerliche Betriebe herrschten vor. Nach dem Tod der Inhaber erbten die Bauernsöhne die Höfe. Die Masse der Bevölkerung lebte also in bedrückter Lage.
Die Wirren und Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges hinterließen eine allgemeine Sehnsucht nach Frieden, nach gesteigertem Lebensgenuss, nach taktkräftigem Neuaufbau, nach kirchlicher und staatlicher Autorität. Die deutschen Fürsten waren souverän, unabhängig von Kaiser und Reich. Geldmittel der deutschen Landesherren waren beschränkt. Jeder Fürst wollte sein eigenes Versailles haben, über zahlreiche Mätressen verfügen, ein eigenes Heer befehligen und von einer Vielzahl der Beamten und Hofleute umgeben sein. Bauleidenschaft war am kostspieligsten von allen diesen Wünschen. Neuer Stil des Barocks mit seinem Grundprinzip der dynamischan Harmonie entsprach dem Verlangen der Fürsten und der Kirche.
Viele Gegenstände hatten eine Doppelfunktion: Man konnte sie gebrauchen, und man konnte sie als Repräsentationsgegenstände zur Betrachtung ausstellen. In dieser Zeit entstanden Kunstsammlungen, die meist von den Fürsten angelegt wurden (z.B. „Grünes Gewölbe“ Augusts des Starlen in Dresden). Barockzeit war auch die Zeit der Festspiele, der Musik, der frühen Opernaufführungen, der Ballette, der Festumzüge.
Das Bild der deutschen Städte veränderte sich. Fast alle Stadtpaläste wurden nach einem Bauplan errichtet: das Hauptportal war von Säulen oder Skulpturen flankiert. Das Hauptgebäude hatte links und rechts zwei Flügel, in denen die Wohnräume lagen. Das Hauptgebäude war höher als die beiden Flügel, oft war es mit einem Turm gekrönt. Der Turm, das Portal, die Fassade waren reich mit Skulpturen und Stuckwerk geschmückt. Der Hof des Schlosses oder des Palastes war mit gusseisernem Gitter umgeben. Das gusseiserne Tor war oft ein Kunstwerk. Durch das Tor konnten große Kutschen fahren, dadurch durften aber keine einfachen Menschen gehen: das Betreten des Schlosshofes war verboten. Innere Räume aller fürstlichen Paläste und Schlösser wurden reich ausgestattet: Durch das Hauptportal trat man in ein Vestibül, von dem eine schöne Treppe in das obere Stockwerk führte. Das Treppenhaus war die richtige Barockbaukunst, es war reich mit Plastiken und Stuckwerk geschmückt. Aus Stuck wurden auch in
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anderen Räumen zahlreiche Pflanzenornamente kunstvoll geformt, die oft vergoldet waren. Über dem Portal lag im oberen Stockwerk der große Festsaal, das architektonische Herz des Gebäudes. Der Festsaal war für zahlreiche Festlichkeiten und Zeremoniell des Hofes bestimmt. Im Festsaal und in den anderen Räumen des oberen Stockwerkes standen prunkvolle barocke Möbelstücke, schöne Tapeten und Gemälde schmückten die Wände, kristallene Kronleuchter hingen von den Decken herab. Auch der Fußboden war reich dekoriert. Die Decken wurden bemalt, die Deckengemälde sollten den Himmel vortäuschen und stellten oft den griechischen Götterhimmel dar.
Die Kleidung spielte für die Adeligen in der Barockzeit eine besondere Rolle. Die Kleider der Damen waren bauschig, die Silhouette war breit, Schultern und Hüften waren deutlich markiert. Unzählige Meter Stoff verbrauchte man für die Kleider, die meist lange Schleppen hatten. Bei fürstlichen Damen konnte eine Schleppe sieben Ellen lang sein, sie musste von sechs Kammerjungfern getragen werden. Solche Kleider waren sehr teuer, zum Beispiel kostete das Festkleid einer brandenburgischen Prinzessin 50 000 Taler. Dabei musste eine Dienstmagd damals für einen einzigen Taler vier bis fünf Wochen schwer arbeiten. Oft waren die Kleider reich mit Diamanten und Edelsteinen bestickt. Ein Hochzeitskleid einer Prinzessin wog z. B. 50 kg. Auf dem Hof trugen die Damen Perücken „Fontagne“ genannt. Das Gesicht schmückte man mit „Schönheitspflästerchen“ („Mouche“ genannt). An den Füßen hatten die Damen Schuhe mit hohen Absätzen, die sehr elegant waren.
Erziehung der Kinder spielte eine wichtige Rolle. Die Kinder der armen Leute besuchten die Volksschulen; die wohlhabenden Bürger schickten ihre Söhne auf die Gymnasien, wo auch die Söhne der Adeligen lernten, die später weiter an den Universitäten studieren sollten. Der Unterricht wurde oft kritisiert, weil man viel Aufmerksamkeit den alten Sprachen schenkte (Latein, Griechisch, Hebräisch), die naturwissenschaftlichen Fächer wurden aber in dem „Jahrhundert der Mathematik“ nicht gut genug unterrichtet.
In den Familien wurden die Kinder in Strenge erzogen. Zu den Eltern mussten die Kinder „Sie“ und „Herr Vater“ und „Frau Mutter“ sagen. Gekleidet wurden die Kinder so wie die Erwachsenen. Beim Essen sollten die Kinder stehen. Die Sitten wurden in den Büchern festgehalten, aus denen die Kinder lernen sollten.
Zur Entspannung veranstaltete man an den Höfen Feste, bei denen viel getanzt wurde. Man tanzte die langsame Sarabanda (Tanz aus Südamerika) oder mit zierlichen Schritten das Manuett. Die Damen und die Herren trugen die Handschuhe; jede Berührung mit den Händen, jedes Wort beim Tanz, jede schnelle Bewegung waren verpönt.
Zu den Festen kamen die Gäste in schönen Kutschen. Feste der Hofgesellschaft begannen erst nach Sonnenuntergang. Sie wurden gewöhnlich mit einer Theateraufführung eröffnet und endeten gegen Morgengrauen. Als Abschluss des Festes veranstaltete man ein Feuerwerk. Das Feuerwerk durfte bei keinem barocken Fest fehlen. Das Volk durfte dem Fest und dem Feuerwerk zusehen, aber nur aus der Ferne.
In der Barockzeit lebten und schufen in Deutschland viele hervorragende Persönlichkeiten:
Wissenschaftler: Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646–1716), Philosoph und Mathematiker;
Baumeister, die Schlösser, Paläste, Kirchen errichteten: Balthasar Neumann (1725–1770), Matthäus Daniel Pöppelmann (1662–1736);
Bildhauer, die viele Skulpturen (auch zahlreiche Putten), Stuckwerk schufen: Balthasar Permoser (1651–1732), Andreas Schlüter (1659–1714);
Dichter; sie schrieben Gedichte und Theaterstücke für Feste: Martin Opitz (1597–1639), Paul Fleming (1609–
1640), Andreas Gryphius (1616–1664), Daniel Caspar Lobenstein (1635–1683);
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Komponisten, die sehr berühmt waren. Sie komponierten zahlreiche Musikstücke, Oratorien, Kantaten, Opern, Konzerte: Dietrich Buxtehude (1637–1707), Johann Sebastian Bach (1685–1750), Georg Friedrich Händel (1685–
1759), Georg Philipp Telemann (1681–1767).
Aufgabe 5. Erstellen Sie nach den Informationen oben Stichpunkte zu dem folgenden Plan:
1. Entstehung des Absolutismus. Der europäische Absolutismus.
2. Der fürstliche (höfische) Absolutismus im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
3. Der absolutistische Staat. Ständegesellschaft.
4. Die Zeit des Barocks.
5. Das Leben der Menschen in der Barockzeit.
Aufgabe 6. Beantworten Sie die folgenden Fragen nach dem Inhalt des Themas:
1. „Der Staat bin ich“ – diese Worte stellen die Hauptidee des Absolutismus dar. Warum? Definieren Sie diesen Begriff.
2. Wo und wann entwickelte sich der Absolutismus?
3. Wie lange existierte Absolutismus?
4. Was verursachte den Absolutismus in Europa und im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation?
5. Warum waren die Herrscher im Zeitalter des Absolutismus nicht bereit, andere Autoritäten und Gewalten außer Gott anzuerkennen?
6. Welche Formen des Absolutismus unterscheidet man?
7. Was gilt als Beispiel für den absoluten Herrscher?
8. Welche Stände unterscheidet man im Zeitalter des Absolutismus?
9. Wie veränderte sich die Rolle des Adels?
10. Was bedeuten sechs Machtsäulen des Absolutismus? Erläutern Sie kurz jeden Punkt!
11. Was versteht man unter Merkantilismus? Was waren seine Ziele? (reicher werden, und so mehr Macht
erhalten. Zudem wurde die Arbeitslosigkeit geringer.)
12. Was versteht man in der Geschichte unter der Aufklärung? (Die Leute begannen selbständig zu denken. Sie erkannten und forderten ihre Rechte, erklärten Phänomene und machten Fortschritte in Medizin und Wissenschaft.)
13. Was ist für die Barockzeit typisch? Was unterscheidet diese Epoche von den anderen? Wie lebten die Menschen in der Barockzeit? Erstellen Sie Stichpunkte für die Antwort dieser Frage!
14. Nennen Sie die berühmten Persönlichkeiten der Barockzeit?
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Aufgabe 7. Entwerfen Sie ein Schema, wo der Absolutismus dargestellt wird. Zum Beispiel1:
Aufgabe 8. Interpretieren Sie das folgende Bild. Wie ist es mit dem Thema „Das Zeitalter des Absolutismus“ verbunden2?
1
Absolutismus schematisch : [сайт]. URL: https://xfabisblogx.wordpress.com/2012/09/13/18/ (letzter Zugriff:
26.12.2021).
2
Bilder von Ludwig XIV : [сайт]. URL: https://moodle.nibis.de/bbs_wl/mod/folder/view.php?id=3614 (letzter Zugriff:
26.12.2021).
Aufgabe 9. Charakterisieren Sie das folgende Schema1:
Merkmale
1. Stand Klerus
2. Stand Adel
3. Stan Bürgertum
3. Stand Bauern
Anzahl
Herkunft
Bildung
Rechte und Privilegien
Pflichten
Steuern, Abgaben, Leistungen
Einkünfte und Besitz
Lebensstil
A. Im Russischen gibt es das Wort «меркантильный». Hat es positive oder negative Konnotation?
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B. Stellen Sie fest, ob dieses Wort Ähnlichkeiten mit dem Begriff „Merkantilismus“ hat. Sind die Begriffe “Kameralismus“ und „Merkantilismus“ gleich?
C. Wie würden Sie diese Wirtschaftmethoden bewerten? D. Würden Sie sagen, dass der nationale Charakter der Deutschen vom Merkantilismus geprägt ist? Und der
Charakter der Russen?
Aufgabe 10. Lesen Sie den Text: „Die gesellschaftlichen Verhältnisse in Frankreich im XVII. Jahrhundert“2. Stellen Sie die Merkmale der Lebensumstände der einzelnen Stände in einer Übersicht zusammen. Füllen Sie dazu die vorgegebene Tabelle aus.
Der Absolutismus und die Ständegesellschaft
1
Absolutismus (Herrschaftsform) Bedeutung und Merkmale : [сайт]. URL: https://wortwuchs.net/absolutismus/ (letzter
Zugriff: 26.12.2021).
2
Die gesellschaftlichen Verhältnisse in Frankreich im XVII. Jahrhundert : [сайт]. URL: https://
histoproblog.org/2013/10/31/die-situation-in-frankreich-vor-der-franzosischen-revolution/ (letzter Zugriff: 07.12.2021).
Aufgabe 11. Ordnen Sie die Bilder1 den Ständen zu. Begründen Sie Ihre Entscheidung.
Bild 1
A.
2. Stand: Hochadel
Bild 2
B.
1. Stand: hohe Geistlichkeit
Bild 3
C.
1. Stand: niedere Ge istlichkeit
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1
Bilder zum Thema „Absolutismus“ : [сайт]. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Absolutismus (letzter Zugriff:
26.12.2021).