Практикум по переводу речей и интервью. Учебное пособие по устному переводу
.pdfSozialsystem landen, sondern möchten sich eine neue Existenz aufbauen. Die Flüchtlingsmigration könnte ein großes Potenzial für Arbeitsmigration darstellen – aber dafür müssten die Regeln geändert werden.
Welche Probleme gibt es?
Bislang sind Asyl und Arbeitsmigration zwei strikt getrennte Wege. Wer einen Asylantrag stellt und abgelehnt wird, muss zunächst das Land verlassen, um dann einen anderen Aufenthaltstitel zu beantragen. Das gilt auch für Ingenieure oder Facharbeiter aus Mangelberufen, deren Qualifikation am deutschen
Arbeitsmarkt dringend benötigt wird und die als Arbeitsmigranten herkommen dürfen. Ein Statuswechsel, vom Asylbewerber zum Arbeitsmigranten, funktioniert nicht. Doch die Vorstellung, dass ein Flüchtling wieder zurückkehrt, um dann in der Konsularabteilung der deutschen Botschaft einen anderen Aufenthaltstitel zu beantragen, ist lebensfremd. Und es ist unwürdig.
Gibt es Daten für die Qualifikationen der Flüchtlinge?
Jeder fünfte Asylbewerber bringt einen Hochschulabschluss mit, jeder dritte hat eine Qualifikation, die der eines deutschen Facharbeiters entspricht. Die größte Hürde sind die oft fehlenden Deutschkenntnisse. Die Sprache ist der wichtigste Hebel, um Integration zu fördern. Deshalb sollten allen Flüchtlingen obligatorische
Sprachkurse angeboten werden. Das ist in jedem Fall eine gute Investition. Bekommt jemand einen Aufenthaltstitel, dann ist die Sprache von elementarer Bedeutung. Denn die Chancen am Arbeitsmarkt nehmen bei guten Deutschkenntnissen eklatant zu. Aber auch wenn der Asylantrag abgelehnt wird und der Betroffene wieder nach Hause fährt, kann es nicht verkehrt sein, wenn er Deutsch gelernt hat. Die Kenntnisse nimmt derjenige schließlich mit. Überdies ist es gut, wenn die Flüchtlinge hier vom ersten Tag an etwas tun können, das sie weiterbringt.
Was ist mit den jungen Asylbewerbern, die noch keine beruflichen
Qualifikationen haben?
Es gibt derzeit unter den Flüchtlingen etwa 4000 unbegleitete Minderjährige.
Dafür sollte man einen humanitären Ausbildungstitel einführen. Und wer
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erfolgreich seine Ausbildung absolviert hat, sollte hierbleiben dürfen. Denn es gibt keinen Grund, auf diese Nachwuchskräfte, in die wir investiert haben und die sich integriert haben, zu verzichten.
Warum kommen aus Nicht-EU-Staaten so viele Flüchtlinge zu uns, aber
nur wenige Arbeitsmigranten?
Wir haben die Arbeitsmigration aus Drittstaaten lange nicht zum Thema gemacht. Der Bundesinnenminister verweist darauf, dass 90 Prozent unserer Zuwanderung gar nicht von uns gesteuert werden. Das gilt für die Einwanderung von EU-Bürgern im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit, den Familiennachzug und die Flüchtlinge. Der Rest sei so gering, dass es sich nicht lohne darum viel
Aufhebens zu machen.
Aber gerade weil wir das bislang nicht getan haben, gibt es bisher wenig
Signale ins Ausland, dass Fachkräfte hier hochwillkommen sind. Das ändert sich nun langsam. So hat die Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode das Internetportal "make it in germany" an den Start gebracht. Doch jetzt muss auch das Zuwanderungsrecht attraktiver werden. Es reicht nicht, wenn Thomas de
Maizière das Zuwanderungsmarketing verbessern will. Damit das Marketing bestmöglich wirken kann, braucht es eben ein überzeugendes Zuwanderungsrecht.
Wo sollte der Gesetzgeber ansetzen?
Das deutsche Zuwanderungsrecht ist intransparent. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Aufenthaltstitel. Denn in den vergangenen zehn Jahren ist mit hoher Dynamik vieles verändert worden. Für Fachkräfte sind die Hürden deutlich abgesenkt worden. Diese Schritte waren richtig, reichen aber nicht. Denn die Aufenthaltserlaubnis wird zu starr an das Vorhandensein eines konkreten
Jobangebots geknüpft. Andere Länder wie Australien, Kanada oder auch Dänemark haben einen potenzialorientierten Ansatz: Sie steuern die Zuwanderung nach klaren Kriterien wie Sprachkenntnisse, Qualifikationen oder Alter.
Gerade die Kopplung an den Arbeitsmarkt wird oft als Stärke des
deutschen Systems genannt. Schließlich ist der Taxi fahrende Arzt nicht
gewünscht.
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Den Taxi fahrenden Arzt gibt es, wenn es mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hapert. Hier hat Deutschland mit dem
Anerkennungsgesetz einen ganz zentralen Schritt gemacht. Jeder hat heute einen Rechtsanspruch, innerhalb von drei Monaten einen Bescheid zu erhalten, ob sein Bildungsoder Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wird. Die arbeitsmarktorientierte Steuerung von Zuwanderung ist nicht verkehrt. Sie sollte aber durch eine potenzialorientierte Steuerung ergänzt werden. Wenn eine Person bestimmte Fähigkeiten mitbringt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie erfolgreich am hiesigen Arbeitsmarkt sein wird.
Brauchen wir also ein Einwanderungsgesetz?
Ja, Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz. Damit würde das Thema auch politisch anders gewichtet. Die Abwehrhaltung des Bundesinnenministers ist unverantwortlich. Unser Land hat im Augenblick vor allem Zuwanderung aus EU-
Ländern, also aus Ländern, die ebenfalls überaltern. Wir können unsere demografischen Probleme aber nicht durch eine Umverteilung der Arbeitskräfte innerhalb Europas lösen. Ohnehin ist die Hälfte der Migranten nach Jahresfrist schon wieder weg. Die kurzfristigen Wanderungen innerhalb der EU sind etwas völlig anderes als eine langfristige Zuwanderung aus Drittstaaten. Deutschland muss heute Signale in demografiestarke Weltregionen wie Südostasien oder
Lateinamerika senden.
4.4.5 Finden Sie im Text entsprechende Ausdrücke
Перераспределение рабочей силы в Европе, из стран третьего мира,
сопротивление министра внутренних дел, признание иностранного диплома о профессиональном образовании, вид на жительство, основание для пребывания в стране, в последний срок полномочий, ориентированное на рынок труда управление иммиграцией, решить демографическую проблему.
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4.5 Interview „Ein Konjunkturprogramm zum Nulltarif“
4.5.1 Recherchieren Sie im Internet nach Information zu den
Persönlichkeiten Reiner Linder, Romano Prodi
4.5.2 Suchen Sie Information zu folgenden Begriffen
der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, der EU-Visa-Kodex, der
Schengen-Raum.
4.5.3 Sagen Sie auf Russisch
Ein Rückführungsabkommen aushandeln, von den Verhandlungstischen nach außen dringen, auf die Tagesordnung setzen, in Aussicht stellen, die
Abgrenzung überwinden, unter Pauschalverdacht stellen, die Visapflicht einführen, zum Antreiber werden, das Visaverfahren vereinfachen.
4.5.4 Dolmetschen Sie das Interview 4.5
Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft will Visafreiheit „so schnell wie möglich".
Schon im Sommer könnte sie Wirklichkeit werden, die Visafreiheit zwischen Russland und der EU drang kürzlich von den Verhandlungstischen nach außen. Aber es ist wieder nur die Visafreiheit der anderen. Nachdem Deutschland seinen Widerstand aufgegeben hat, dürfen Inhaber von Dienstpässen darauf hoffen, in Bälde von der Visapflicht ausgenommen zu werden. Anderthalb Jahre habe man darum gerungen, heißt es. Was dagegen die generelle Abschaffung der Visapflicht betrifft, geht das Ringen weiter. Gerade wurden die Russen wieder vertröstet, dass bis zu den olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 nicht mit einem Durchbruch zu rechnen sei. Jetzt hat der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft das Thema auf seine Tagesordnung gesetzt. Die Zeit sei reif dafür, sagt Geschäftsführer Rainer
Lindner im Interview.
Herr Lindner, 2003 hat der damalige EU-Kommissionspräsident
Romano Prodi in einem Zeitungsinterview visafreien Verkehr mit Russland
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„innerhalb der nächsten fünf Jahre" in Aussicht gestellt. Warum ist es dazu
nicht gekommen?
Die Aussage fiel in einer Zeit, in der sich die EU und der Schengen-Raum nach Osten hin erweiterten und dafür alle neuen EU-Mitglieder die Visapflicht mit Russland neu einführen mussten. Vielleicht wollte Prodi den Unmut darüber dämpfen. Tatsache ist, dass in der Folge nicht genug getan wurde, um die Abgrenzung der EU nach Osten zu überwinden. Dass es möglich gewesen wäre, zeigt der sehr erfolgreiche Visa-Liberalisierungsprozess in Südosteuropa.
Den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft als Interessenvertretung deutscher Unternehmen im östlichen Europa betrifft die Visaproblematik ganz unmittelbar. Was hören Sie von Ihren Mitgliedern?
In unseren Umfragen sprechen sich 80 Prozent der Unternehmen mit Russlandgeschäft für die baldige Abschaffung der Visapflicht aus. Jahr für Jahr verursacht diese allein für Deutsche und Russen rund 160 Millionen Euro an Bürokratiekosten. Zudem sind die eingeschränkten Reisemöglichkeiten eine ständige Belastung für Geschäftsbeziehungen, den Tourismus und zivilgesellschaftliche Kontakte. Die Abschaffung der Visapflicht wäre ein
Konjunkturprogramm zum Nulltarif.
Das Visaverfahren weitgehend zu vereinfachen, wäre Ihnen also zu
wenig?
Unser Ziel ist es, die Visapflicht zu überwinden, und zwar so schnell wie möglich - nicht nur mit Russland, sondern auch den übrigen europäischen Ländern.
Auf EU-Ebene muss Deutschland hier zum Antreiber werden. Bis dahin gilt es, die bestehenden Spielräume innerhalb des EU-Visa-Kodexes optimal auszunutzen und die Visaverfahren zu vereinfachen, so wie es die Finnen bereits heute machen. Mit den deutschen Visazentren, die gerade in Russland geschaffen werden, ist hier ein erster Fortschritt erkennbar.
Halten Sie es nicht für paradox, dass ausgerechnet das postkommunistische Russland in der Visafrage als Anwalt der Freizügigkeit agiert, damit aber im freiheitlichen Europa gegen Mauern läuft?
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Es ist in der Tat paradox, dass die EU mit Ländern wie Venezuela, Honduras, Mexico oder Nicaragua visafreien Verkehr unterhält, unsere Nachbarn in Osteuropa aber unter Pauschalverdacht stellt, kriminell zu sein. Für die wirklich
Kriminellen sind Visa keine Hürden. Biometrische, computerlesbare Pässe sind dagegen deutlich effektiver.
Was sagen Sie zu dem beliebten Einwand, dass die EU bei Wegfall der Visa von Billigarbeitern aus Russland und angrenzenden ehemaligen
Sowjetrepubliken überrannt zu werden droht?
Die Schengen-Länder Norwegen und Polen verzichten bereits seit längerem im kleinen Grenzverkehr mit Russland beziehungsweise der Ukraine auf die Visapflicht. Von massenhafter Einwanderung ist nichts bekannt. Im Gegenteil: Die Grenzregionen erleben durch den belebten Handel einen wirtschaftlichen
Aufschwung. Und für den Fall des Missbrauchs durch illegale Einwanderer haben
Russland und die EU längst ein Rückführungsabkommen ausgehandelt. Nebenbei:
Russland ist inzwischen die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die
Arbeitslosenrate ist niedriger und die Einkommen sind höher als in so manchem
EU-Land.
Deutschland gilt innerhalb der EU als einer der größten „Bremser" auf dem Weg zur Visafreiheit. Wie schätzen Sie die Stimmungslage unter den
Entscheidungsträgern ein? Ist ein Durchbruch auf absehbare Sicht möglich?
Ich bin da optimistisch, denn Visafreiheit ist keine Gnade, die wir gewähren, sie liegt im ureigenen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interesse der EU. Die meisten haben das inzwischen verstanden. Mit der Republik Moldau könnte noch 2013 Visafreiheit eingeführt werden. Auch die Ukraine hat gute Chancen, wenn sie sich anstrengt. Und Russland wird es mit Beharrlichkeit ebenfalls schaffen, da bin ich sicher. Ein Großereignis wie die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 ist dafür ein guter Katalysator. Spätestens dadurch wird allen klar werden, dass wir bei dem Thema dringend Fortschritte benötigen.
Das Interview führte Tino Künzel
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4.5.5 Finden Sie im Text entsprechende Ausdrücke
Введение безвизового режима, отмена визы, просочиться за стены залов переговоров, прекратить сопротивление, поставить на повестку дня,
смягчить недовольство, преодолеть отгороженность, переживать экономический подъем, подозревать в поголовной криминальности,
заключить соглашение по реадмиссии.
4.5.6 Machen Sie die Rückübersetzung
Конъюнктурная программа по нулевому тарифу
Восточный комитет германской экономики выступает за введение безвизового режима и как можно скорее.
Отмена виз обсуждается не только в дипломатических кругах, но и в обществе, как здесь на круглом столе, и Высшей школе экономики в Москве.
Уже этим летом он может стать реальностью - безвизовый режим между Россией и ЕС. Такая информация просочилась недавно за стены залов переговоров. Но снова свобода достается другим. После того как Германия прекратила сопротивление, владельцы служебных паспортов могут надеяться на скорую возможность безвизового въезда в ЕС. Как было сказано, борьба за нее длилась полтора года. Что же до всеобщей отмены виз, то здесь борьба продолжается. Совсем недавно русских опять уговорили подождать,
сославшись на то, что вплоть до олимпийских игр в Сочи в 2014 году рассчитывать на прорыв не стоит. Теперь Восточный комитет германской экономики поставил этот вопрос на повестку дня. Сейчас для этого как раз самое время, говорит в своем интервью генеральный директор комитета Райнер Линднер.
Господин Линднер, в 2003 году Романо Проди, бывший в то время президентом Еврокомиссии, в одном из интервью говорил о перспективе создания безвизового режима с Россией в «течение следующих пяти лет».
Почему это не произошло?
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Заявление это было сделано во время расширения Евросоюза и Шенгенской зоны на Восток, когда новые государства - члены ЕС были вынуждены возобновлять визовый режим с Россией. Возможно, Проди хотел смягчить возникшее в связи с этим недовольство. Факт в том, что в последующие годы слишком мало было сделано для того, чтобы преодолеть отгороженность ЕС отВостока. То, что это было вполне возможно,
показывает сегодня успешный процесс либерализации визового режима в странах Юго-Восточной Европы.
Визовая проблематика напрямую затрагивает Восточный комитет германской экономики как представителя интересов немецких компаний в Восточной Европе. Что говорят члены комитета по этому поводу?
В наших опросах 80% компаний, работающих на российском рынке,
выступают за скорейшую отмену визового режима. Из года в год он только русским и немцам стоит около 160 млн. евро, которые уходят на бюрократи-
ческие процедуры. Кроме того, ограниченные возможности передвижения существенно отягощают процесс развития деловых связей, туризма и общественных контактов. Поэтому отмена визового режима могла бы стать конъюнктурной программой по нулевому тарифу.
То есть, упрощения визовых процедур с вашей точки зрения
недостаточно?
Наша цель - устранить визовый режим и как можно скорее: не только с Россией, но и с остальными европейскими странами. На уровне Евросоюза Германия должна форсировать этот процесс. А до тех пор следует опти-
мально использовать свободное пространство, имеющееся в рамках визового кодекса ЕС, и упрощать визовые процедуры. Так, как это, например, уже делают финны. О первых заметных успехах этого процесса свидетельствуют немецкие визовые центры, которые в настоящее время создаются на территории России.
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Вам не кажется парадоксальным, что именно пос-
ткоммунистическая Россия выступает в визовых вопросах в роли защитника права свободы передвижения и наталкивается при этом в свободной Европе на непробиваемые стены?
Парадокс действительно состоит в том, что ЕС поддерживает безвизовый режим с такими странами, как Венесуэла, Гондурас, Мексика и Никарагуа, и в то же время подозревает наших соседей в Восточной Европе в поголовной криминальности. Ведь для реальных преступников визы - это не препятствие. Тогда как биометрические, электронно-считываемые паспорта здесь являются куда как более эффективным средством.
Как вы относитесь к популярному возражению, что при отмене визового режима с Россией Евросоюзу грозит массовый наплыв дешевой рабочей силы из России и соседних с ней бывших советских республик?
Страны Шенгенской группы Норвегия и Польша уже давно отказались от визовых режимов для малого приграничного передвижения. Норвегия с Россией, Польша с Украиной. О массовых потоках мигрантов до сих пор ничего не известно. Напротив: за счет оживленной торговли приграничные регионы переживают экономический подъем. А на случаи нелегальной миграции Россия и ЕС заключили соглашение по реадмиссии. Вскользь за-
мечу, что на сегодняшний день Россия является шестой по величине национальной экономикой мира. Уровень безработицы там ниже, а
заработная плата выше, чем в некоторых странах ЕС.
Германия считается в Евросоюзе самым сильным «тормозом» на пути к безвизовому режиму. Как вы оцениваете сегодня настроения в ответственных за принятие решений кругах? Возможен ли здесь в обозримом будущем прорыв?
Я настроен оптимистично. Поскольку безвизовый режим - это не милость, которую мы оказываем. Его введение - в собственных экономических, политических и общественных интересах ЕС. На сегодняшний день большинство уже пришло к такому пониманию.
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Возможно, уже в 2013 году будет введен безвизовый режим с Молдавией.
Хороший шанс будет и у Украины, если она постарается. И Россия, при должном упорстве, тоже сможет достичь этого, я уверен. Такое крупное событие, как Олимпийские игры в Сочи в 2014 году, может дать нужный толчок в этом направлении. И самое позднее, к этому моменту всем станет ясно, что нам необходимы скорейшие преобразования в этой области.
Беседу вел Тино Кюнцель
4.6Interview „Reformen nicht rückabwickeln“
4.6.1Recherchieren Sie im Internet nach Information zur
Persönlichkeit Andrea Nahles, Josef Stiglitz, Franz Müntefering
4.6.2 Suchen Sie Information zu folgenden Begriffen
Die |
Hessische/Niedersächsische |
Allgemeine, |
die |
Agenda, |
der |
Geschäftsklimaindex des ifo Instituts.
4.6.3 Sagen Sie auf Russisch
Die Funktionsstörung der Finanzmärkte, zur Verschuldung anregen, die
Verunsicherungsfaktoren, hausgemachte Probleme, die Bürokratiekosten, auf die Tagesordnung kommen, die Währungsgemeinschaft, die Wettbewerbsfähigkeit, die Zweisäulenstrategie, sich aus der Talsohle herausbewegen, die Infrastrukturoffensive, der beschäftigungsneutrale Erhöhungsspielraum, das Geld für Klientelausgaben trocken halten.
4.6.4 Dolmetschen Sie das Interview 4.6
Das Wachstum stagniert, den Unternehmen machen sowohl der Konflikt mit Russland als auch die Euro-Krise sowie die Politik der großen Koalition zu schaffen. Andererseits wird der Ruf der Bürger nach Tariferhöhungen und
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