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Практикум по переводу речей и интервью. Учебное пособие по устному переводу

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Der Bevölkerung in Westafrika muss schnell und koordiniert geholfen werden. Diese Koordination kann nur durch das UN-System, insbesondere die WHO erfolgen.

Deutschland beteiligt sich mit einer Reihe von Maßnahmen an der internationalen Antwort auf diesen Ausbruch.

Bereits seit April sind Experten des Bernhard Nocht Institutes für

Tropenmedizin und des Robert Koch-Institutes vor Ort in den betroffenen Ländern.

Sie haben wesentlich dazu beigetragen, den Ursprung des Ausbruches zu ermitteln. Deutschland weitet augenblicklich seine Hilfe beim Kampf gegen Ebola

ganz erheblich aus.

Uns ist aber sehr bewusst, dass das Bereitstellen finanzieller Mittel allein nicht ausreichen wird, um Ebola einzudämmen und der Bevölkerung vor Ort effektiv zu helfen. Es fehlt sowohl an technischem und medizinischem Material als auch gerade an geschultem Personal im Umgang mit dem Ebola-Virus.

Deshalb ist es dringend erforderlich, benötigte Hilfsgüter und Ausrüstung in die Region zu transportieren. Gemeinsam mit der französischen Armee baut die

Bundeswehr eine Luftbrücke in die von der Ebola-Epidemie betroffenen Länder auf. Im Senegal ist dazu ein Lufttransportstützpunkt eingerichtet.

Mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung wird das Deutsche Rote

Kreuz ein mobiles Krankenhaus sowie eine Ebola Behandlungsstation in der

Region aufbauen und betreiben. Die Bundeswehr wird darüber hinaus eine weitere mobile Krankenstation einrichten.

Für die medizinische Versorgung der Patienten wird dringend qualifiziertes Personal benötigt. Deshalb habe ich gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Bundesärztekammer geeignetes Gesundheitspersonal aufgerufen, beim

Kampf gegen Ebola zu helfen.

Das zivilgesellschaftliche Engagement ist beeindruckend. Es haben sich viele Freiwillige gemeldet. Ihnen sei für ihre Hilfsbereitschaft gedankt. Die ersten fachlich geeigneten Helfer wurden bereits durch Schulungen auf ihren Einsatz vor Ort vorbereitet.

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Eine wichtige Voraussetzung für die Entsendung von Helfern ist jedoch, dass sie im Falle einer Erkrankung bestmöglich versorgt werden. Wir stellen sicher, dass diese Helfer bestmöglich versorgt und im Bedarfsfall auch nach

Deutschland ausgeflogen werden. Deshalb arbeitet die Bundesregierung augenblicklich mit Hochdruck daran, eigene Fähigkeiten aufzubauen, damit symptomatische Ebolapatienten nach Hause transportiert werden können.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um das hervorragende, oft ehrenamtliche Engagement der vielen Mitarbeiter von Ärzte Ohne Grenzen und anderer Hilfsorganisationen in den Ebolagebieten hervorzuheben. Ärzte Ohne Grenzen ist mit mehr als 3.000 oft lokalen Mitarbeitern in der Region aktiv. Damit ist Ärzte Ohne Grenzen seit Monaten ein zentraler Pfeiler beim Kampf gegen Ebola. Deshalb unterstützt Deutschland die Arbeit von Ärzte Ohne Grenzen mit finanziellen Mitteln. Den vielen Helfern gebührt für Ihren persönlichen Einsatz unser herzlicher Dank.

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika schürt Ängste und verständliche Sorgen auch bei uns, nicht zuletzt aufgrund der aufgetretenen Einzelfälle in den USA und in Spanien.

Für Deutschland halten die Experten das Risiko einer Einschleppung für sehr unwahrscheinlich. Aber selbst für diesen unwahrscheinlichen Fall stehen hochspezialisierte Behandlungszentren und erprobte Reaktionsmechanismen zur

Verfügung, um einer Ausbreitung wirksam entgegentreten zu können.

Deutschland ist gut vorbereitet. Aber auch bei uns gilt, dass wir stetig

überprüfen müssen, wo Weiterentwicklungen in unserem System nötig sind.

Gut vorbereitet zu sein - Das trifft jedoch nicht auf die Nachbarländer der betroffenen Region in Westafrika zu. Hier fehlt es oftmals an den Kapazitäten, um die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und die Weiterverbreitung zu begrenzen.

Deshalb fördert das Bundesministerium für Gesundheit ein besonderes Trainingsprogramm für medizinisches Personal in Westafrika. Das Programm trägt dazu bei, die Nachbarländer vor einer Ausbreitung von Ebola zu schützen.

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Ich möchte hervorheben, dass Deutschland bisher das einzige Land ist, das Ebola-Erkrankte Helfer aus anderen Ländern, also nicht eigene Staatsbürger aufgenommen hat. Deutschland hat hierfür die erforderlichen medizinischen Kapazitäten und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

Die Aufnahme und Behandlung internationaler Helfer ist ein maßgeblicher

Beitrag beim internationalen Kampf gegen Ebola. Wir signalisieren damit unmissverständlich, dass wir die Sicherheit der internationalen Helfer gewährleisten. Nur wenn internationale Helfer im Bedarfsfall umfassend medizinisch versorgt werden, wird es gelingen, ausreichendes medizinisches Personal in Westafrika sicherzustellen. Ohne ausreichendes medizinisches

Personal in den betroffenen Ländern ist der Kampf gegen Ebola global nicht zu gewinnen.

Die Ebola-Krise zeigt: Der Aufbau robuster Gesundheitssysteme muss stärker in das Zentrum der internationalen Anstrengungen rücken.

Schwerpunkt deutscher globaler Gesundheitspolitik ist daher die weltweite

Stärkung von Gesundheitssystemen. Das Ziel des universellen Zugangs zu

Gesundheit kann nur dann erreicht werden, wenn nationale Gesundheitssysteme ihre Dienstleistungen kompetent, effektiv, effizient und für alle zugänglich anbieten.

Hiervon sind wir heute leider in vielen Ländern weit entfernt.

Wie Sie wissen, ist das Jahr 2015 ein besonderes Jahr. Denn es markiert das Auslaufen der Millenniumentwicklungsziele.

September des kommenden Jahres werden die Staatsund

Regierungschefs aller Länder neue, global verbindliche Ziele im Rahmen der sogenannten Post-2015-Agenda beschließen. Und natürlich muss Gesundheit dabei eine besondere Rolle spielen als eigenständiges Ziel für den Gesundheitsbereich.

Ich hoffe sehr, dass wir zukünftig stärker als bisher auf die umfassende Stärkung der Gesundheitssysteme abstellen werden und nicht allein auf vertikale, krankheitsspezifische Ansätze. Dies muss im Post-2015-Prozess Berücksichtigung finden.

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Neben dem derzeit besonders bedrängenden Kampf gegen Ebola möchte ich auf eine weitere Herausforderung im Gesundheitswesen mit gleichermaßen globalem Ausmaß eingehen: der weltweiten Ausbreitung von resistenten

Bakterien, Viren und Pilzen.

Bei den antimikrobiellen Resistenzen ist insbesondere die Zunahmen von Antibiotikaresistenzen besorgniserregend.

Antibiotika stellen - seit der Entdeckung des Penicillins 1928 - eines der wichtigsten Instrumente zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen dar. Gemeinsam mit Impfungen haben Antibiotika die Lebenserwartung der Menschen um 20 Jahre erhöht.

Die Behandlung bakterieller Infektionen wird jedoch zunehmend durch die weltweit steigende Zahl resistenter Erreger erschwert oder sogar unmöglich gemacht. Antibiotikaresistenzen stellen damit zunehmend ein Problem für die öffentliche Gesundheit weltweit dar.

Die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen hat weltweit dramatische

Ausmaße angenommen. Es droht ein Wertverlust dieser Arzneimittel.

Hauptursachen der Antibiotikaresistenzen sind der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und in der Tiermast.

Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der sachgerechten Verwendung von Antibiotika ist deshalb aus meiner Sicht die internationale Einigung auf eine weltweite Verschreibungspflicht.

Wir müssen es ganz deutlich sagen: Wenn wir jetzt nicht handeln, steuern wir auf ein post Antibiotika-Zeitalter zu, mit dramatischen Konsequenzen. Viele Krankheiten, die heute gut therapierbar sind, würden dann in Zukunft nicht mehr behandelbar sein. Menschen würden an Krankheiten und Verletzungen sterben, die heute noch unproblematisch zu heilen sind.

Hinzu kommt eine weitere beunruhigende Entwicklung: Während

Infektionen mit multiresistenten Erregern weltweit zunehmen, befinden sich derzeit nur wenige neue Antibiotika in der fortgeschrittenen klinischen

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Entwicklung. Während die altbewährten Antibiotika wegen Resistenzen ihren

Nutzen verlieren, ist der Nachschub neuer Antibiotika nicht gesichert. Es besteht dringender internationaler Handlungsbedarf.

Die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist daher von höchster Priorität für die Gesundheitspolitik in Deutschland. Deutschland hat deshalb eine sektorübergreifende Antibiotika Resistenzstrategie.

Antibiotikaresistenzen stellen ein globales Problem dar. Sie betreffen Industrieund Entwicklungsländer gleichermaßen. Ihre Ausbreitung wird durch den zunehmenden Handelsund Reiseverkehr weiter, auch über Grenzen hinweg, gefördert. Deshalb haben Maßnahmen in Einzelstaaten unmittelbare Auswirkungen auf Nachbarstaaten und auf die globale Ebene.

Eines ist sicher: Kein Land kann Antibiotikaresistenzen allein bekämpfen. Nur durch gezielte internationale und sektorübergreifende Zusammenarbeit von

Gesundheits-, Veterinärund Forschungssektor kann die Entstehung und Weiterverbreitung von Antibiotikaresistenzen reduziert werden. Nur durch globales Handeln kann die Situation weltweit nachhaltig verbessert werden.

Deshalb begrüßen wir ausdrücklich das Mandat der WHO zur Entwicklung eines Globalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen. Wir unterstützen die Entwicklung des WHO-Aktionsplans mit vollen Kräften.

Wir hoffen, dass die Verabschiedung des Aktionsplans bei der Weltgesundheitsversammlung im Mai nächsten Jahres dem Kampf gegen

Antibiotikaresistenzen zu einer neuen Dynamik verhilft.

Aus diesem Grund wollen wir gemeinsam mit weiteren Partnern den Kampf gegen Antibiotikaresistenzen weiter vorantreiben. In den kommenden fünf Jahren werden wir Partnerländer dabei unterstützen, Nationale Strategien zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen zu entwickeln und umzusetzen. Ein wichtiger Baustein dabei ist aus unserer Sicht die Regulierung der Verwendung von Antibiotika durch eine Verschreibungspflicht.

Bei all diesen Maßnahmen können wir auf unsere langjährige Erfahrung mit der Erstellung und Umsetzung der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie

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zurückgreifen. Diese werden wir weiterentwickeln und an aktuelle Erkenntnisse anpassen.

All diese Aktivitäten tragen dazu bei, unser gemeinsames Ziel

Antibiotikaresistenzen langfristig einzudämmen, zu erreichen.

Beide gesundheitspolitischen Herausforderungen, Ebola und Antibiotikaresistenzen, machen eines deutlich: Eine effiziente und jederzeit handlungsfähige Weltgesundheitsorganisation ist so wichtig wie nie zuvor. Globale

Gesundheitskrisen müssen global und effizient koordiniert werden. Dafür bedarf es einer übergeordneten Instanz, die weltweit Anerkennung findet.

Deshalb setzt sich die deutsche Bundesregierung für eine umfassende Reform der WHO ein. Unser Ziel ist die Stärkung der WHO als leitende normsetzende und koordinierende Instanz der globalen Gesundheitspolitik. Denn: Wir alle haben ein gemeinsames Interesse an einer effizienten und starken WHO.

Lassen Sie uns gemeinsam daran weiterarbeiten.

1.4.4 Finden Sie in der Rede 1.4 die deutschen Entsprechungen für

folgende Ausdrücke

Нести ответственность наряду с другими государствами, надежный партнер, принимать закон, определять основную задачу, действовать всем заодно, на месте, выступать за поддержку международных учреждений здравоохранения, работать слаженно, идти на убыль, мы отдаем себе отчет,

опытный персонал, военно-воздушная база, гражданская активность,

напряженно работать, добровольные обязательства, необходимые меры безопасности, устойчивость к антибиотикам, инфекции с множественной лекарственной устойчивостью возбудителей.

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2 Reden und Interviews aus dem Bereich Umwelt

2.1 Interview „Vollständiger Atomausstieg bis 2020“

Erläuterung: BDEW – Bundesverband der Energie – und Wasserwirtschaft

2.1.1Recherchieren Sie im Internet nach Informationen zum Begriff Atomausstieg

2.1.2Finden Sie kurze Informationen zur Persönlichkeit von Hildegard Müller: Position im Beruf, frühere Tätigkeit, politische Ansichten

2.1.3Sagen Sie es auf Russisch

Ausstieg aus der Kernenergie, der Spitzenverband der Deutschen Energiewirtschaft, der Hauptgeschäftsführer, die Neubewertung der Kernenergie, die schreckliche Reaktorkatastrophe, die Sicherstellung von Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit, der Kraftwerksbetreiber, der tragfähige Energiekonsens, neue Windkraftund Biomasseanlagen, Gasund Kohlekraftwerke.

2.1.4 Dolmetschen Sie das Interview 2.1

In einer radikalen Wende seiner Energiepolitik hat der Spitzenverband der

Deutschen Energiewirtschaft sich für einen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2020 ausgesprochen. Das sagte Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller im F.A.Z.- Interview.

F.A.Z.: Frau Müller, hat dem BDEW das Atom-Moratorium die Sprache verschlagen?

H. Müller: Nein. Aber es ist doch klar, dass die schreckliche

Reaktorkatastrophe in Fukushima zu einer Neubewertung der Kernenergie führt. Auch bei uns. Das geht seriös nicht von heute auf morgen. Wir haben uns am

Freitag auf eine klare Position geeinigt.

F.A.Z.: Nämlich?

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H. Müller: Die im BDEW organisierte Energiewirtschaft spricht sich aus für den schnellen und vollständigen Ausstieg aus der Kernenergienutzung bei

Sicherstellung von Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit bis

2020, spätestens aber entsprechend den Vorgaben des Ausstiegsbeschlusses von

2002, also 2022 bis 2023.

F.A.Z.: Die jetzt abgeschalteten acht Anlagen bleiben dauerhaft vom Netz?

H. Müller: Die Politik will jetzt prüfen. Dabei hat die Sicherheit oberste Priorität. Da sind sich Kraftwerksbetreiber und Politik einig. Am Ende entscheidet das die Politik.

F.A.Z.: Hatten Sie nicht argumentiert, ohne Kernenergie würden die

Versorgung unsicher, die Preise steigen, das Erreichen der Klimaschutzziele gefährdet?

H. Müller: Wenn es keinen Ad-hoc-Ausstieg gibt, steht und stand die Versorgungssicherheit nie in Frage. Das schaffen unsere Unternehmen. Preise und

Klimaschutz bleiben wichtige Argumente. Politik muss jetzt für einen echten, tragfähigen Energiekonsens sorgen. Nicht nur in Kommissionen, sondern im Bundestag. Wir brauchen den Konsens, um eine höhere Akzeptanz für das zu bekommen, was notwendig ist: Netzausbau, neue Windkraftund Biomasseanlagen. Aber auch den Neubau effizienter Gasund Kohlekraftwerke.

F.A.Z.: Die Kapazitäten reichen bei abgeschalteten Kernkraftwerken aus, die maximale Nachfrage zu decken. Wozu dann neue, schmutzige Kohlekraftwerke bauen?

H. Müller: Es geht nicht um Kapazitäten, sondern um gesicherte Leistung und Reserven. Es ist nicht so, dass wir uns in Ruhe zurücklehnen können. Niemand kann ein Interesse daran haben, zukünftig überwiegend Strom zu importieren.

Daher sind neue Gasund Kohlekraftwerke in Ergänzung der erneuerbaren Energien für lange Zeit in Deutschland unverzichtbar.

F.A.Z.: Der Wirtschaftsminister will die Raumplanung für die Stromnetze beim Bund ansiedeln. Ist das eine gute Idee?

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H. Müller: Das wäre sehr sinnvoll. Die Lage ist vergleichbar mit der nach der deutschen Einheit. Wir brauchen eine direkte Bürgerbeteiligung, aber auch kürzere Verfahrenswege, die nicht an Ländergrenzen enden. Für eine Energiewende müssen alle gesellschaftlichen Gruppen an einen Tisch. Wir werden uns dabei mit dem Sachverstand der Branche einbringen.

F.A.Z.: Bislang sind Sie nicht gefragt worden?

H. Müller: Bisher wurden die Interessen, die von den verschiedenen

Akteuren der Branche vorgetragen wurden, insgesamt nicht ausreichend gewürdigt. Jetzt melden wir uns als Branche deutlich zu Wort. Das ist vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Freitag politisch genau der richtige Zeitpunkt.

F.A.Z.: Was sagen die vier Energiekonzerne mit Kernkraftwerken zum neuen Ökokurs ihres Spitzenverbandes?

H. Müller: Wir haben das nach intensiver Debatte gemeinsam beschlossen. Natürlich werden einzelne Unternehmen diesen Beschluss für sich gesondert bewerten. Das ist legitim, stellt aber den Branchenkompromiss insgesamt nicht in Frage.

F.A.Z.: Sollten die Konzerne für ihre entwerteten Investitionen entschädigt oder die Brennstoffsteuer gestrichen werden?

H. Müller: Darüber will ich hier nicht spekulieren. Klar ist: Der Umbau der

Energieversorgung hat erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die gesamte

Volkswirtschaft, auf jeden Bürger.

Die Fragen stellte Andreas Mihm.

2.1.5 Finden Sie im Interview die deutschen Entsprechungen für

folgende Ausdrücke

Энергетическая политика, энергоснабжение, энергетическая экономика, использование атомной энергии, надежность энергоснабжения,

отключенные установки, парламент, премьер-министр, принятие (признание,

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одобрение), производственная мощность, атомная электростанция, спрос,

возобновляемая энергия, отрасль, смена энергии, участие граждан.

2.2 Rede zu Problemen des Umweltschutzes

Erläuterung: FCKW – Fluorchlorkohlenwasserstoffe

2.2.1 Sagen Sie es auf Russisch

Дорогие граждане, прошу Вашего внимания, председатель комиссии по вопросам экологии, нефтяной кризис, изменение климата, устаревшие ресурсы, горючее (топливо), добыча (полезных ископаемых), загрязнять,

выкорчевывание лесов, производители кислорода, я обращаюсь к вам с призывом, сулить золотые горы (пообещать манну небесную), бежать в пропасть.

2.2.2 Dolmetschen Sie die Rede 2.2

Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich, als Vorstand des Umweltausschusses, bitte um Ihre Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren, Jahrzehnten, hat sich auf unserer Erde und auch in unserem Land viel getan. In den 70er Jahren des 20.

Jahrhunderts hatten wir eine Ölkrise, in den 80er Jahren das Waldsterben und das

FCKW und in den 90er Jahren den sauren Regen. Ende des 20. Jahrhunderts kam jedoch etwas auf, was uns noch heute beschäftigt: Der Klimawandel.

Wir wissen, dass der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht wurde, aber zu einem bestimmten Teil von ihm beeinflusst wird – was sich auch auf die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder auswirken wird. Doch das ist nicht das einzige. Wir leben in einer Zeit, in der die Städte immer größer und die Grünflächen immer kleiner werden, in der fossile Ressourcen aufgebraucht und die

Umwelt durch schmutzige Brennstoffe und die schmutzige Gewinnung angeblich sauberer Brennstoffe belastet wird. Die Gier nach Öl, bei dem man immer tiefer ins

Meer hinuntergeht, um es zu gewinnen, ist ungebrochen. Und all das zusammen lässt unseren Lebensraum langsam aber sicher unbewohnbar werden. Nicht nur für

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