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Практикум по переводу речей и интервью. Учебное пособие по устному переводу

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einige Tierarten, sondern vor allem auch für uns. Der Mensch zählt zu den angepasstesten Lebewesen der Erde, doch das ist kein Vorteil, denn wir haben uns an diese Umgebung und den Komfort der Städte gewöhnt. Wenn es diesen

Komfort nicht mehr gibt, werden viele, sehr viele, sterben. Und das werden wir zu verantworten haben. Wenn durch die Einspeisung von radioaktivem Wasser ins

Meer Fische sterben, gerät die Nahrungskette durcheinander – auch die unsere.

Unsere Masttiere werden mit Fischmehl gefüttert – wenn das nicht mehr oder in nicht genügendem Umfang produziert werden kann, brauchen wir mehr

Agrarflächen, die mit der Rodung von Wäldern einhergehen. Mit der Rodung von Wäldern zerstören wir unsere Sauerstoffproduzenten. Und wenn weniger Sauerstoff produziert wird, verändert sich unsere Luftqualität. Der Mensch wird die erste Art sein, die ausstirbt. Der Mensch ist die erste Art, die dumm genug ist, sehenden Auges in einen Abgrund zu laufen, weil das weniger anstrengend ist, als umzukehren und einen anderen Weg zu suchen. Ich appelliere an Sie, dass Sie bei der nächsten Wahl daran denken, wer ehrlich zu Ihnen war – und wer Ihnen das

Blaue vom Himmel versprochen hat, nur um dann so zu tun, als hätte man von nichts gewusst. Wir brauchen Menschen, die an die nachfolgenden Generationen denken und nicht nur an ihren Geldbeutel und ihre Interessen. Seien Sie ein paar von diesen Menschen.

Vielen Dank.

2.3 Rede des Umweltministers Stefan Wenzel zum Tagesordnungspunkt

„Nutztierhalter nicht im Stich lassen - Akzeptanz für die Rückkehr des Wolfes erhalten“ am 15.12.2014 im Nds. Landtag

2.3.1 Finden Sie kurze Informationen zur Persönlichkeit von

Umweltminister Stefan Wenzel: Position im Beruf, frühere Tätigkeit, politische Ansichten

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2.3.2 Sagen Sie es auf Russisch

Дамы и господа, я убежден; нам нужно признание всего народа; упорно

(постоянно) защищать диких животных; принять меры, обеспечить профилактику, сельскохозяйственные (полезные) животные, правительство федеральной земли.

2.3.3 Dolmetschen Sie die Rede 2.3

Sehr geehrter Herr Präsident!

Sehr geehrte Damen und Herren!

An dieser Stelle möchte ich zunächst einmal den Wolfsberatern in

Niedersachsen und auch dem Jagdverband, der sich in der Vergangenheit sehr stark engagiert hat, ganz herzlich für das Engagement danken, das sie in dieser

Frage eingebracht haben.

Meine Damen und Herren, ich bin überzeugt: Wir brauchen die Akzeptanz in der Breite der Bevölkerung, um Wildtiere nachhaltig schützen zu können. Das ist unbedingt erforderlich. Deswegen werden wir auch alles tun, um die Akzeptanz zu erhalten.

Wer mich kennt, der weiß auch, dass ich meinem Vorgänger, Herrn Minister

Sander, nur selten widersprochen habe. In diesem Fall muss ich das aber tun.

Ich glaube, man kann weder von „lieb“ noch von „böse“ sprechen. Der Wolf ist schlicht und einfach ein Wildtier. Und von daher müssen wir die Herausforderungen ernst nehmen und entsprechende Vorkehrungen treffen. Herr Angermann, wir haben das getan.

Ich weiß ja, dass Ihre Landesregierung damals damit angefangen hat, an einer Wolfsrichtlinie zu arbeiten. Sie ist aber nicht mehr fertig geworden. Insofern ist interessant, dass Sie hier jetzt davon sprechen, dass dies ein erster, aber später

Schritt sei.

Herr Angermann, Sie hatten die Chance, das noch während Ihrer

Regierungszeit zu vollziehen. Es ist aber nicht mehr geschehen. Uns war es

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wichtig, die Tierhalter nicht allein zu lassen und vor allem auch eine Prävention im

Bereich des Herdenschutzes sicherzustellen.

Wir werdendas kann ich Ihnen versichernauch sicherstellen, dass die finanziellen Mittel tatsächlich ausreichen. Wir haben auch geguckt, was diesbezüglich in anderen Ländern los ist. Sachsen z.B. - schon seit 2005 mit diesem Thema konfrontiert - gibt etwa 30000Euro pro Jahr aus. In Niedersachsen sind in den Jahren 2008 bis 2014 nicht jährlich, sondern insgesamt 30000Euro für

Billigkeitsleistungen bereitgestellt worden. Wir wollen jetzt zusätzlich den

Herdenschutz anbieten. Wir wissen aus Sachsen auch: Das funktioniert. Wenn man die Zäune entsprechend gestaltet, dann kann man die Nutztiere damit sehr wohl gut schützen. Dann kann man sicherstellen, dass auf dem Lande auch in Zukunft auf offenen Flächen Nutztiere gehalten werden können.

Erkundigen Sie sich auch dort, wie es praktiziert wird. Unsere Wolfsberater bieten dabei gute Unterstützung an.

Ich möchte aber auch um Verständnis dafür werben - auch das war übrigens schon Praxis unter der alten Landesregierung -, dass der Gentest mit herangezogen wird, um eine Klärung der Ursache herbeizuführen. In 40 bis 45% der Fälle, war es am Ende nicht der Wolf, sondern möglicherweise ein wildernder Hund oder eine andere Ursache.

Meine Damen und Herren, ich werde auch von Leuten angesprochen, die sagen: Hören Sie mal! Da geht es doch auch um Steuergeld. Sie müssen im

Einzelnen doch auch sicherstellen, dass das an der richtigen Stelle landet. - Deswegen werden wir sicherstellen, dass wir bei der Kulisse für eine dynamische Entwicklung sorgen. Wenn es neue Regionen gibt, die einbezogen werden müssen, dann werden wir das so schnell und unbürokratisch wie möglich machen. Wir können aber nicht flächendeckend dort fördern, wo der Wolf gar nicht ist. Insofern hoffe ich und setze ich auf Ihrer aller Akzeptanz bei diesem nicht ganz einfachen

Thema und danke Ihnen herzlich fürs Zuhören.

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2.4 Kein Müll ins Meer: Landtagsrede des Umweltministers Stefan

Wenzel am 25.07.2014

2.4.1Recherchieren Sie im Internet nach Informationen zum Begriff Belastung der Meere

2.4.2Klären Sie im Internet die Bedeutung der folgenden Abkürzungen

und Begriffe: NLWKN, OSPAR, Juist, Minsener Oog, Baltrum,

Spülsaummonotoring, Totfundmonitoring, Elbeländer, Anrainerländer, Meso-Müll.

2.4.3 Dolmetschen Sie die Rede 2.4

Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren!

Das, was man in den aktuellen Studien zum Zustand unserer Meere lesen kann, ist höchst besorgniserregend. Man darf sich nicht vorstellen, dass das Leben am Land unabhängig von dem ist, was im Meer stattfindet. Das Meer hat daher auch für die menschliche Zivilisation eine ungeheure Bedeutung. Schauen Sie sich einmal an, was im Rahmen des Klimawandels in den letzten Jahren stattgefunden hat, und führen Sie sich z. B. einmal vor Augen, wie viel Wärme in den letzten

Jahren im Meer gebunden wird! Das ist ein sehr beachtlicher Anteil. Auch die Versauerung durch die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre hat direkte

Auswirkungen auf das Meeresleben. Gucken Sie sich einmal an, wie die Korallenriffe vor 25 Jahren aussahen und wie sie heute aussehen! Die Unterschiede sind extrem erschreckend. Das hat etwas mit unseren menschlichen Verhaltensweisen zu tun.

Wir finden heute global 13.000 Teile Müll pro Quadratkilometer Meeresoberfläche. Jährlich erfolgt ein Eintrag von 100 Millionen t. Alleine in der Nordsee werden jedes Jahr 20.000t in der Regel über Schiffe eingetragen. Am Strand finden Sie pro 100m Strand bis zu 700 Teile Müll. Insgesamt lagern auf dem Boden der Nordsee 600.000 m3 Müll.

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Was die Meerestiere angeht, gibt es Analysen, die feststellen, dass für 663 Arten Auswirkungen durch Müll dokumentiert sind. Für 370 Arten ist ein

Zusammenhang mit Verstrickungen oder oraler Aufnahme von Meeresmüll belegt. Tote Eissturmvögel in der südlichen Nordsee enthalten zu 95 % Kunststoffe, im Mittel 35 Teile, weil Vögel die Unterschiede oft nicht so schnell erfassen können und dann an den Müllteilen im Magen elendig zugrunde gehen. Lange

Beobachtungsreihen auf Helgoland zeigen, dass sich die Rate der in Netzresten verstrickten Basstölpel auf 29 % der Gesamttotfunde beläuft.

Wir haben mittlerweile die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und ein deutsches Umweltziel, das grundsätzlich sagt, dass die Belastung der Meere durch

Abfall zurückgeführt werden muss. Ziel ist es, kontinuierlich reduzierte Einträge von Abfällen herbeizuführen und eine signifikante Minderung der Abfälle mit Schadstoffwirkung auf die marine Umwelt an den Stränden, auf der

Meeresoberfläche, in der Wassersäule und am Meeresboden zu erreichen. Nachgewiesene schädliche Abfälle in Meeresorganismen sollen langfristig gegen null gehen. Weitere nachteilige ökologische Effekte wie beispielsweise das

Verfangen oder Strangulieren in Abfallteilen sollen auf ein Minimum reduziert werden.

Wir alle wissen, dass wir davon noch ganz weit entfernt sind. Ich will Ihnen aber kurz einen Eindruck von dem vermitteln, was wir heute schon machen.

Laufende Projekte des Landes beschäftigen sich z. B. beim NLWKN mit dem

Vorkommen von Mikroplastik in Kläranlagen. Den wenigsten ist bekannt, dass heute viele Shampoos klitzekleine Plastikteilchen enthalten, die dann nicht nur im

Meer und in Flüssen landen, sondern möglicherweise auch wieder in der

Nahrungskette, wenn sie von Meerestieren aufgenommen werden, die dann wieder von Menschen gegessen werden.

Was den Flusseintrag von Müll in die Nordsee angeht, gibt es ein

Pilotprojekt, das die im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie finanzierten

Befischungen in den Übergangsgewässern so nutzt, dass dort neben den Fischen

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nun auch der Müll erfasst wird. Die Ergebnisse sollen Hinweise liefern, wie groß die Müllmengen in der Wassersäule der Übergangsgewässer sind.

Ein weiteres Projekt bezieht sich auf das Vorkommen von Meso-Müll auf den Stränden von Juist und Baltrum. Dieses Projekt wird im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt und ist Teil des Forschungsund

Entwicklungsvorhabens „Kohärentes Monitoring der Belastung deutscher Meeresund Küstengewässer“.

Wir sind im Bereich des Monitorings und der Überwachung breit engagiert, beispielsweise beim OSPAR-Müllmonitoring auf Juist und Minsener Oog. Auch hier findet eine Erfassung des Mülls statt. Bei dem Projekt „Plastikmüll in Mägen von Eissturmvögeln“ im Rahmen des Spülsaummonitorings unterstützt der NLWKN entsprechende Erhebungen. Das Totfundmonitoring von Vögeln soll es ermöglichen, die Entwicklung besser abzuschätzen. Wir sind aktuell in Gesprächen, um hier auch im Forschungsbereich weiter voranzukommen und insbesondere die Folgen von Mikroplastik in der Umwelt genauer erfassen zu können. Vorkommen, Quellen, Senken sowie Wirkungen auf die Meeresfauna wollen wir genauer untersucht wissen, um auch Vermeidungsstrategien entwickeln zu können.

Aktuell hat das Alfred-Wegener-Institut bei den Elbeländern angefragt, ob sie sich im Rahmen der Flussgebietsgemeinschaft Elbe an einem entsprechenden

Projekt beteiligen. Auch dabei geht es um Mikroplastikeinträge. Das Umweltministerium beabsichtigt, sich hier positiv zu äußern.

Meine Damen und Herren, im Rahmen der OSPAR-Jahrestagung in Portugal im Juni 2014 einigten sich die Anrainerstaaten des Nordostatlantiks, zu dem auch die Nordsee gehört, auf einen regionalen Aktionsplan.

Im Rahmen der Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie ist derzeit eine Reihe von Maßnahmen in der nationalen Diskussion bzw. in der Abstimmung, wobei auch Maßnahmenvorschläge des regionalen Meeresschutzübereinkommens OSPAR berücksichtigt werden. Ich will nur einige Stichworte nennen. Dabei geht es z. B. um die Verankerung des Themas Meeresmüll in Lehrzielen, Lehrplänen

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und Lehrmaterial, um Alternativen zu problematischen Abfällen wie beispielsweise Zigarettenfiltern, um die Vermeidung des Eintrags von Mikropartikeln, um die Schaffung von Systemen zur weiteren Reduktion der Nutzung von Plastikverpackungen, um die Frage, wie man alte Fischereinetze und

Fischereigeräte aus dem Meer fernhält, um die Frage, wie wir das Pilotprojekt „Fishing for Litter“ in den operationellen Betrieb überführen können, um konkrete Säuberungsaktionen und viele andere Fragen.

Daher freue ich mich sehr, dass dieser Antrag dieses Thema auf die Tagesordnung setzt. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit den Fraktionen im

Ausschuss zu beraten, wie wir hier tatsächlich energisch ein paar Schritte nach vorne machen können. Denn das Meer als solches ist ein extrem wichtiger

Lebensraum - auch für den Menschen.

2.4.5 Finden Sie die deutschen Entsprechungen für folgende Ausdrücke

Поверхность моря, окисление, коралловые рифы, прямое воздействие,

морские животные, директива, очистительные сооружения, долгосрочный,

загрязнение, вредные отходы.

2.5 Interview mit S. Wenzel; (Bündnis 90/Die Grünen) Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, für das Faktor-Magazin: Umweltschutz ohne Grenzen

2.5.1 Dolmetschen Sie das Interview zweisprachig

Faktor (F.): Господин Венцель, с февраля Вы являетесь министром. Как изменился Ваш режим дня?

S. Wenzel: Der Zeitplan ist anspruchsvoller. Wann es morgens losgeht, sehen Sie ja heute. Der Tag endet oft erst gegen 23 Uhr. Den Wochenanfang nutze ich eher für Organisatorisches, die zweite Wochenhälfte für Termine im Land.

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F.: Как Вы используете время во время поездки, если только у Вас не берут интервью?

S. Wenzel: Ich bereite mich auf den Tag vor. Dazu gehört es, die

öffentlichen Diskussionen zu verfolgen. Ich lese auf der Fahrt also Zeitung. Dazu gehören die Lokalblätter und Landeszeitungen genauso wie Hauptstadtzeitungen,

Wochenund Wirtschaftsmagazine.

F.: Для поездки в Ганновер Вы пользуетесь общественным транспортом. Вы хотите таким образом показать пример?

S. Wenzel: Für mich ist dies eine Chance, zu zeigen, dass es möglich ist, den Öffentlichen Personennahverkehr für solche Fahrten zu nutzen. Natürlich hängt es entscheidend vom Wohnort ab. Das ist leider noch nicht in allen Gegenden

Niedersachsens möglich.

F.: В настоящее время много говорят об электромобилях...

S. Wenzel: Die Bundesregierung und die Automobilhersteller haben da einiges falsch eingeschätzt. Ich sehe Elektroautos wegen der begrenzten

Reichweite in erster Linie als Flottenund CarsharingAutos. Ich glaube, dass wir von Elektrofahrrädern einen viel größeren Effekt erwarten können. Durch die erhöhte Reichweite werden sie die Mobilität in den Städten deutlich verändern.

Ohnehin sind beide Alternativen nur sinnvoll, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden.

F.: В нашем регионе ставка в основном делается на энергию ветра. Но это нравится не всем гражданам. Каким образом должно производиться электричество для новой мобильности?

S. Wenzel: Keine Form der Energieproduktion ist konfliktfrei. Die Landesregierung plant eine Windpotenzialanalyse. Der Landkreis Göttingen ist auf dem Gebiet aber schon einen Schritt weiter. Das Ziel muss eine Verbesserung der

Nutzungsmöglichkeiten sein, die auch das Interesse Lärmund Naturschutz berücksichtigt.

F.: Много спорных вопросов возникает в отношении солнечной энергии. Какова Ваша точка зрения об этом?

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S. Wenzel: Die Bundesregierung hat durch Fristveränderungen Firmen ohne Not in Konkurs getrieben. Sie hat innerhalb kürzester Zeit die Planungssicherheit zerstört und setzt wieder vermehrt auf Energie aus Kohle. Unsere rot-grüne Landesregierung setzt auf Verlässlichkeit bei staatlichen Fördermaßnahmen für die

Energiewende.

Wir müssen einerseits noch mehr auf erneuerbare Energien setzen und andererseits Energie sparen. Jährlich werden in Deutschland 90 Milliarden Euro für fossile Brennstoffe aus dem Ausland ausgegeben. Es gibt realistische Berechnungen, nach denen wir 50 Prozent unserer Energie einsparen können.

Wenn wir gleichzeitig die Erzeugung erneuerbarer Energie deutlich steigern, ist das Ziel der Energieautonomie durchaus erreichbar.

F.: Каково это, читать в газетах о себе? На что Вы обращаете особое внимание?

S. Wenzel: Ich schaue, ob meine Aussagen richtig wiedergegeben werden. Wenn nicht, muss ich darauf reagieren, aber das passiert glücklicherweise sehr selten. Außerdem muss ich wissen, wie andere politische Akteure sich zu den

Themen positionieren.

F.: Какова Ваша позиция по отношению критики метанового брожения?

S. Wenzel: Wir haben mit dem Bioenergiedorf Jühnde ein herausragendes

Beispiel in der Region: Hier wird Abwärme für die Nahversorgung genutzt, und die Landwirte berücksichtigen ökologische Anforderungen an die Fruchtfolgen auf ihren Äckern. Leider ist dies bundesweit eine von wenigen Ausnahmeanlagen.

Aber so ist es sinnvoll, solche Projekte zu betreiben.

F.: Также очень спорным является вопрос о так срочно необходимых электротрассах.

S. Wenzel: Entscheidend dabei ist es, von Beginn an in einen Dialog mit den betroffenen Menschen zu treten. Es muss eine gesellschaftspolitische

Verständigung zur Energieversorgung stattfinden. Dazu gehört die frühzeitige

Information bei den Planungsprozessen. Aber auch auf diesem Gebiet wird es

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keine konfliktfreie Lösung geben. Insgesamt entwickelt sich die Thematik zwar langsam, aber sie macht Fortschritte.

F.: Премьер-министр Стефан Вейль некоторое время назад высказался о перспективе того, что из средств Евросоюза большая часть будет направлена в Нижнюю Саксонию. Что Вы можете сказать об этом?

S. Wenzel: Hier laufen die Beratungen. In erster Linie kommt es auf ein nachhaltiges Gesamtkonzept an. Es nützt nichts, wenn wir Einzelprojekte fördern, ohne eine Gesamtstrategie zur regionalen Entwicklung zu verfolgen.

F.: Что Вы думаете о проекте «Зеленый союз», о котором в последнее время много дискутируют?

S. Wenzel: Die Menschen müssen sich bewusst werden, was für ein herausragendes Projekt für den Erhalt der Artenvielfalt das Grüne Band darstellt. Artenvielfalt ist für uns alle eine Art Lebensversicherung. Ich würde mich freuen, wenn die Landwirte das als Chance erkennen.

F.: Как Вы намерены стимулировать экополитику Нижней Саксонии в последующие четыре года Вашего руководства?

S. Wenzel: Als Landesregierung unterstützen und fördern wir die umweltverträgliche Energieversorgung. Wenn wir da nicht konsequent vorgehen, wird es am Ende unseres Jahrhunderts eine um drei bis vier Grad höhere Durchschnittstemperatur geben. Die damit verbundenen Folgen wären katastrophal. Wir müssen die ressourcenverbrauchenden und emissionsreichen

Formen der Energiegewinnung, wie Kohlekraftwerke oder Fracking, reduzieren oder vermeiden. Wir müssen unbedingt unsere Schutzgebiete erweitern und die Intensität der Landwirtschaft verringern. Nur so kann die Qualität von Trinkund

Grundwasser und schließlich auch des Nordseewassers verbessert werden. Dazu sind viele kleine Schritte nötig, die aber alle zu einer großen, grenzübergreifenden Strategie zusammengefügt werden müssen. Wichtig ist: Umweltschutz hört nicht an Grenzen auf.

F.: Последний вопрос: что Вы ожидаете от парламентских выборов в сентябре?

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