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Немецкий язык для зооветеринарных направлений. Учебное пособие

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Seit vielen Jahren ist unsere Region für die Aufzucht der feinwolligen Schafe bekannt. In Stawropol befindet sich das Forschungsinstitut für Schafund Ziegenzucht der Russischen Föderation. In Zusammenarbeit mit praktizierenden Tierzüchtern haben die Wissenschaftler des Instituts solche Schafrassen gezüchtet wie Sewerokawkaskaja, Kawkaskaja Stawropolskaja und Manytschskij Merinos.

In der Region sind drei Kellereien in Betrieb. Führend in der Produktion von Wein und Weinbrand sind die geschlossenen Handelsgesellschaften "Praskowejskoje" und "Maschuk".

Wortschatz

das Schaf, -e – овца

der Anbau, -ten – выращивание, разведение

die Aufzucht – разведение, выращивание

der Tierzüchter, = – животновод

die Bienenzucht – пчеловодство

der Weinbau – виноградарство

feinwollig – тонкорунный

der Weinbrand, -brände – коньяк

der Gartenbau – садоводство

der Weizen – пшеница

gemäßigt – умеренный

die Ziegenzucht – козоводство

die Kellerei, -en – винзавод

 

die Ölkultur, -en – масличная культура

 

Kontrollaufgaben zur Abteilung "Sprechthemen"

1. Wählen Sie die richtige Variante

1.Die Staatliche Agraruniversität Stawropol wurde … gegründet. a) 1715

b) 1830 c) 1930

2.Die Fakultät für Elektrizitätswirtschaft hieß früher …

a)die Fakultät für Elektrifizierung der Landwirtschaft

b)die Fakultät für Mechanisierung der Landwirtschaft

c)die Fakultät für Elektrotechnik

3.Deutschland hat … Nachbarstaaten. a) 8

b) 9 c) 10

4.Die Farben der deutschen Flagge sind … a) schwarz, rot, grün

b) schwarz, rot, gelb c) schwarz, rot, gold

5.Wer hat die Melodie der deutschen Hymne komponiert? a) L. van Beethoven

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b)J. Haydn

c)A.H. von Fallersleben

6.Von wem wurden die Grundzüge der deutschen Sozialversicherung entwickelt? a) O. von Bismarck

b) K. Adenauer c) A. Merkel

7.Im Mittelpunkt der modernen deutschen Landwirtschaft steht …

a)das Prinzip der Nachhaltigkeit

b)der ökologische Landbau

c)der Raubbau

8.Weizen, Hafer, Roggen und Gerste sind … a) Getreidearten

b) Futterpflanzen c) Blumen

9.Die wichtigste Kultur der Region Stawropol ist … a) Winterweizen

b) Sonnenblume c) Zuckerrübe

10.Die Region Stawropol ist für ihre … bekannt.

a)Schafe

b)Kühe

c)Pferde

2.Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche

1.Мне 17 лет. Я студент очного отделения. 2. Учёба даётся мне легко. Я хорошо успеваю по химии. 3. Я посещаю все лекции и семинары и хочу хорошо сдать все экзамены. 4. Флаг России представляет собой три горизонтальные полосы белого, синего и красного цветов. 5. Главная сельскохозяйственная культура Ставропольского края – озимая пшеница. 6. Плодородная почва благоприятна для ведения сельского хозяйства. 7. Во главе немецкого правительства стоит женщина.

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LEKTÜRE

 

 

 

 

 

Aus dem Buch "Nichts als die Wahrheit"

von Dieter Bohlen

Bei all der Arbeit und Anspannung wollte ich meiner Mutter immer zeigen, wie lieb ich sie hatte. Bei uns vor dem Haus hatte meine Oma Rabatten voll mit blauen und gelben Stiefmütterchen gepflanzt. Als ich zwei Jahre alt war, rupfte ich die alle raus, weil mir meine Oma das Märchen von Schneewittchen erzählt hatte und ich keine böse Stiefmutti wollte. Zum Muttertag 1959, ich war gerade fünf, hatte ich endlich die Idee für den ultimativen Liebesbeweis: Ich beschloss, meiner Mutter ein bisschen von ihrer vielen Arbeit abzunehmen und unser Haus Esszimmer, Küche, Bad einmal komplett feucht aufzuwischen. Als ich nach getaner Arbeit feststellte, dass mein Werk nicht zufrieden stellend glänzte, ging ich zum Kühl-

schrank, holte die gesammelten Margarine-Vorräte raus und versuchte damit, alles zum Spiegeln zu bringen. Meine Mutter schlug die Hände überm Kopf zusammen und kriegte einen Schreianfall, woraufhin ich schon in diesem zarten Alter beschloss, meine Aktivitäten in der Küche in Zukunft auf ein Minimum zu reduzieren.

Schulsystem in Deutschland

Bevor ein Kind in die Schule kommt, geht es meistens in einen Kindergarten. Kinder ab drei Jahren können dort halbtags, manchmal auch ganztags betreut werden. Kindergärten sind in öffentlicher oder kirchlicher Hand.

Jedes Kind in Deutschland muss mindestens neun Jahre zur Schule gehen. Alle Kinder besuchen zuerst vier Jahre die Grundschule. Danach gehen sie entweder fünf Jahre auf die Hauptschule, sechs Jahre auf die Realschule oder neun Jahre auf das Gymnasium.

Welche weiterführende Schule besucht werden kann, hängt von den Noten des Schülers ab. Außerdem können die Vorschläge der Lehrer und die Wünsche der Eltern die Entscheidung beeinflussen.

Der Unterricht findet meistens am Vormittag statt. Deutschland hat nämlich kein einheitliches Schulsystem. Nicht die Bundesregierung, sondern die Länder sind für die Lehrpläne und die Lehrerausbildung verantwortlich. Auch die Ferienzeiten in den einzelnen Bundesländern sind nicht immer gleich, weil man den Ferienreiseverkehr entzerren will. In Deutschland herrscht das Notensystem mit insgesamt sechs Stufen vor: 1 – sehr gut, 2 – gut, 3 – befriedigend, 4 – ausreichend, 5 – mangelhaft, 6 – ungenügend.

Verschiedene Ausbildungswege schließen sich der Schulzeit an:

a)eine Lehre mit Besuch der Berufsschule,

b)eine Weiterbildung an Fachoberschule und Fachhochschule,

c)ein Studium an der Universität.

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Viele Jugendliche mit Hauptund Realschulabschluss, aber auch Abiturienten, versuchen eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Eine Lehre dauert zwei bis drei Jahre. Während dieser Zeit müssen Lehrlinge (Azubi) jede Woche einen oder zwei Tage in die Berufsschule gehen. Dort soll die praktische Ausbildung durch theoretische Kenntnisse ergänzt werden. Diese Verbindung von Theorie und Praxis nennt man "Duales System".

Der Realschulabschluss nach der 10. Klasse ermöglicht den Besuch weiterführender Schulen. Außerdem haben Realschüler gegenüber Hauptschülern oft bessere Chancen, eine Lehrstelle zu bekommen. Die Abschlussprüfung am Gymnasium heißt "Abitur". Sie berechtigt zum Studium an einer Universität. Bei einigen Studienfächern (z.B. Medizin und Pharmazie) entscheidet der Notendurchschnitt des Abiturs, ob man mit dem gewünschten Studium beginnen darf. Früher haben die meisten Abiturienten nach der Schule die Universität besucht. Heute studieren nur noch etwa 70 % aller Gymnasiasten, da ein Universitätsabschluss keine Garantie mehr für einen Arbeitsplatz bietet. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz werden sie zu Konkurrenten der Hauptund Realschüler. 35 % der Studienanfänger hat bereits eine Berufsausbildung absolviert.

Seit 1971 gibt es eine neue Schulform. Sie heißt Gesamtschule. Alle Schüler einer Altersgruppe werden über die vierte Klasse der Grundschule hinaus weiter zusammen an derselben Schule unterrichtet. Die Aufteilung auf die drei traditionellen Schulformen entfällt und wird durch ein Kurssystem ersetzt. Es werden Kurse verschiedener Schwierigkeitsstufen angeboten. Die Gesamtschule kann so mehr Rücksicht auf individuelle Interessen und Fähigkeiten nehmen und den Übergang von einer zur anderen Schulausbildung erleichtern.

Außerdem gibt es Sonderschulen, die sich um diejenigen Schüler kümmern, die dem Unterricht an anderen Schulen nicht folgen können. In bestimmten Sonderschulen werden Kinder und Jugendliche unterrichtet und betreut, die geistig o- der körperlich behindert sind. Es wird manchmal versucht, diese Schüler in Klassen mit Nicht-Behinderten zu integrieren.

Deutsche Hochschulen

Die älteste deutsche Hochschule, die Universität Heidelberg, wurde 1386 gegründet. Mehrere andere Universitäten sind einige hundert Jahre alt, darunter die traditionsreichen Universitäten von Leipzig (gegründet 1409) und Rostock (gegründet 1419). Daneben bestehen auch ganz junge Universitäten – mehr als 20 sind erst nach 1960 gegründet worden. Die Universitäten mit langer Tradition sind heute zu Massenuniversitäten geworden. Immer mehr wollen eine bessere Ausbildung. Die generelle Voraussetzung für ein Studium an der Universität ist das Abitur, die Abschlussprüfung am Gymnasium, die man nach insgesamt dreizehn Schuljahren ablegt. Wenn die Abiturnoten nicht gut genug sind, darf man Numerus-clausus- Fächer wie Medizin erst nach einer Wartezeit studieren.

Neben den Universitäten gibt es Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen und – insbesondere in den 70er und 80er Jahren unseres Jahrhunderts

– Fachhochschulen.

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Das Studium an diesen Hochschulen wird mit einer Diplom-, Magisteroder Staatsprüfung abgeschlossen. Anschließend ist eine weitere Qualifizierung bis zur Doktorprüfung (Promotion) oder bis zum Abschluss einer Graduiertenstudiums möglich.

Die Fachhochschulen vermitteln vor allem in den Bereichen Ingenieurwesen, Wirtschaft, Sozialwesen, Design und Landwirtschaft eine stärker praxisbezogene Ausbildung, die mit einer Diplomprüfung abschließt. Fast jeder dritte Studienanfänger wählt heute diesen Hochschultyp, weil seine Regelstudienzeit kürzer ist, als die der Universitäten. Das Studium dauert sechs Semester. Die Fachhochschule ist in erster Linie für Studenten bestimmt, die den Abschluss der Fachoberschule besitzen und eine berufliche Ausbildung hinter sich haben. Aber auch viele Abiturienten machen inzwischen eine Berufsausbildung und gehen danach auf eine Fachhochschule.

Für Ausländer ist eine feste Zahl von Studienplätzen reserviert. Vorher müssen sie jedoch gute Deutschkenntnisse und einen Schulabschluss nachweisen, der den Anforderungen des Abiturs entspricht. Wer kein solches anerkanntes Zeugnis besitzt, muss ein Studienkolleg an einer Universität besuchen und kann erst nach einer Prüfung mit dem Studium beginnen. Das Studienkolleg dauert zwei Semester. Stipendien gibt es, auch für deutsche Studenten, relativ selten. Meist ist es teilweise ein Darlehen, das man nach dem Studium zurückzahlen muss.

Nach 1960 wurden zahlreiche Universitäten neu gegründet. Zur Zeit gibt es in Deutschland 61 Universitäten einschließlich der Technischen Universitäten (TU). Die TUs hießen früher Technische Hochschulen und haben ihren Schwerpunkt im Bereich der Technik und Naturwissenschaften, bieten aber zum Teil auch andere Studiengänge, wie z.B. Sozialwissenschaften, an.

Das Studium an den Universitäten und Hochschulen ist traditionellerweise nicht sehr reglementiert. Die Studiendauer soll in den meisten Fächern 8 Semester betragen, aber die Studenten brauchen durchschnittlich 14 Semester. Die deutschen Studenten studieren zu lang und sind im internationalen Vergleich zu alt, bevor sie ins Berufsleben eintreten, sagen Kritiker.

Beliebte Fächer sind Rechtsund Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Sprachund Kulturwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften. An Universitäten und Technischen Universitäten studieren 68 Prozent aller Studenten.

Welche fünf Begriffe fallen Ihnen im Zusammenhang mit Deutschland ein?

Danach wurden Jugendliche von 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gefragt. Die meisten antworteten: Bier, Berlin, Autobahn, Goethe, Humorlosigkeit.

BIER. Die Deutschen sind stolz auf ihr Reinheitsgebot für Bier aus dem Jahr 1516. Es war ein in Bayern erlassenes Gesetz, das zum Brauen von Bier nur die Verwendung von Gerstenmalz, Hopfen, Wasser und Hefe zulässt. Seit Einführung des Binnenmarktes (1.01.1993) darf in Deutschland allerdings auch Bier verkauft werden, das gewisse Zusätze enthält. In Deutschland gibt es viele Biersorten und sie schmecken alle verschieden. Am liebsten aber trinken die Deutschen Kaffee.

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Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche 190 Liter Kaffee pro Jahr. Und nur (!) 150 Liter Bier.

BERLIN. Nach dem zweiten Weltkrieg war Berlin jahrzehntelang das Symbol der deutschen Teilung. 1949 wurde Deutschland geteilt in die Bundesrepublik mit Bonn als Regierungssitz und die DDR mit Ostberlin als Hauptstadt. 1961 errichtete die DDR die Berliner Mauer, die im November 1989 fiel. Heute ist Berlin ein Bundesland und die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Es zählt 3,4 Millionen Einwohner und nimmt die Fläche von 889 qkm. Berlin gehört mit seinen 150 Museen, 300 Kunstgalerien, 3 Opernhäusern und 3 Universitäten zu den größten kulturellen Zentren Europas.

AUTOBAHNEN. Das deutsche Autobahnnetz war das erste moderne Fernstraßensystem der Welt. Die Idee, zwei gegenläufige Fahrbahnen durch einen Mittelstreifen zu trennen, wurde 1926 entwickelt und zum ersten Mal für eine Verbindung zwischen Köln und Bonn verwirklicht.

GOETHE. Johann Wolfgang von Goethe ist eine der hervorragenden Persönlichkeiten der deutschen Literatur. Zusammen mit Friedrich Schiller ist er der bedeutendste Vertreter der deutschen Klassik. Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in Weimar. Zu seinen berühmtesten Werken gehören die "Leiden des jungen Werthers", "Wilhelm Meister" sowie das Drama "Faust", dessen zweiten Teil er in seinem Todesjahr 1832 vollendete.

HUMORLOSIGKEIT. Fast alle Länder haben einen sogenannten Nationalcharakter, über den sich andere lustig machen. So wurde den Deutschen bei dieser Umfrage Humorlosigkeit nachgesagt. Aber eben so wie es in Deutschland verschiedene Sprachen und Gebräuche gibt, so gibt es dort auch Menschen, die über sich selbst lachen können. Besonders ausgelassen sind die Deutschen zur Karnevalszeit, wenn sich alle verkleiden und die Frauen den Männern die Schlipse abschneiden.

Erfindungen und Innovationen "Made in Germany"

Das Land der Ideen: Vom Fahrrad bis zum MP3-Format – deutsche Erfinder und Erfindungen prägen die moderne Welt.

1796, Homöopathie. Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden: Diese Idee führte Samuel Hahnemann (1755-1843) zum Heilprinzip der Homöopathie. Mittlerweile haben schon knapp 40 Prozent der Deutschen das sanfte Verfahren angewandt.

1817, Fahrrad. Das "Zweiradprinzip" hatte es Karl von Drais (1785-1851) besonders angetan. Die zweirädrige Laufmaschine wurde weltweit zur Erfolgsstory.

1854, Glühbirne. Der Uhrmacher war seiner Zeit weit voraus. Denn als Heinrich Göbel (1818-1893) im Jahre 1854 Bambusfasern in einem Vakuum zum Glühen brachte, gab es noch gar kein Stromnetz. Heutzutage werden in Deutschland pro Jahr rund 350 Millionen Glühbirnen verkauft.

1861, Telefon. Mit Philipp Reis (1834-1874) begann die Ära einer revolutionären Kommunikationstechnologie. Dem Mathematiklehrer gelang es als Erstem,

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Töne und Wörter in elektrischen Strom zu verwandeln und andernorts als Schall wiederzugeben.

1876, Kühlschrank. Am 25. März 1876 erhielt Carl von Linde (1842-1934) das Patent für den ersten Kühlschrank, der mit Ammoniak als Kühlmittel arbeitete. 1993 bringt die deutsche Firma "Foron" den weltweit ersten FCKW-freien "Green- freeze"-Kühlschrank auf den Markt.

1885, Automobil. Sie machten die Menschen mobil: Carl Benz (1844-1929) und Gottlieb Daimler (1834-1900). Heute sind in Deutschland über 45 Millionen Pkw zugelassen.

1897, Aspirin. Am 10. August 1897 synthetisierte der Chemiker Felix Hoffmann (1868-1946) ein weißes Pulver: die Azetylsalizylsäure, ein "Wundermittel", wie sich zeigen sollte.

1905, Relativitätstheorie. Er entwickelte kein Produkt, er erfand kein Verfahren. Dafür kreierte er eine neue Vorstellung von Raum und Zeit. Albert Einstein (1879-1955), der 1933 aus Deutschland emigrierte, war der erste Popstar der Wissenschaft. Seine Formel ist E=mc2.

1930/1931, Fernsehen. Am Weihnachtsabend 1930 gelang Manfred von Ardenne (1907-1997) die erste elektronische Fernsehübertragung. Mittlerweile steht in 95 Prozent der deutschen Haushalte ein Fernsehgerät. Die durchschnittliche Sehdauer liegt bei rund 220 Minuten am Tag.

1941, Computer. Weil er Mathematikaufgaben nicht mochte, erfand Konrad Zuse (1910-1995) die erste binäre Rechenmaschine: den Z3. Der erste Computer schaffte die vier Grundrechenarten in gerade drei Sekunden: der Beginn des digitalen Zeitalters. Heute werden pro Jahr 150 Millionen PC verkauft, sieben Millionen allein in Deutschland.

1963, Scanner. Der Erfinder des Fax-Vorläufers Rudolf Hell (1901-2002) hatte schon in den zwanziger Jahren die Idee, Texte und Bilder in Punkte und Linien zu zerlegen. Sein Hell-Schreiber übertrug erstmals Text und Bild über weite Strecken. 1963 erfand er den ersten Scanner zur Zerlegung farbiger Bildvorlagen.

1976, Flüssigkristallbildschirm. Die Zukunft der Bildschirmtechnik ist groß und flach: dank moderner Flüssigkristalle. Die ersten bot die Darmstädter Firma "Merck" 1904 zum Verkauf an, der Durchbruch gelang dann 1976 dank Substanzen mit besseren optischen und chemischen Display-Eigenschaften.

2005, Airbus A 380. Eine europäische Erfolgsgeschichte mit viel deutscher Technik: Der Airbus A 380 ist der größte Linienjet der Welt. Im Frühjahr 2005 absolvierte der Gigant der Lüfte den Jungfernflug.

Umweltbewusstsein – eine persönliche Sicht

von Maksim Nelioubin

Müll – eine Wissenschaft für sich

Müllentsorgung in Deutschland ist eine ernst und gesetzlich geregelte Angelegenheit. Wer nicht mitmacht oder die Regeln missachtet, der muss mit einer Strafe rechnen.

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Der erste "Müll-Intelligenz-Test" erwartet den Neuankömmling in Deutschland gleich am Flughafen. Schon hier wird es klar: Alles, was zu trennen ist, ist auch getrennt zu entsorgen. Und dafür sind in den Hallen stilvoll gestylte Müllsäulen aufgestellt. Kaum zu übersehen! Dank der simplen Info-Bilder kann jeder mit oder ohne Sprachkenntnisse sofort erkennen, in welche der vier Sektionen er welche Abfälle zu werfen hat: Papier, Aludosen, Glas und Restmüll. Und als Krönung obendrauf: ein geräumiger Aschenbecher für all diejenigen, die ihre Flugangst mit Nikotin meinen bekämpfen zu müssen.

Die Farbenlehre des Mülls

Am besten lässt man sich von erfahrenen deutschen Einheimischen belehren: Vom Vermieter, Hausmeister oder von älteren Studienkollegen. Und diese Lehre ist nicht für Farbenblinde gedacht: gelbe Tonne, blaue Tonne, grüne Tonne für Plastik, Papier und Metallverpackungen. Braune Tonnen sind Biotonnen für organischen Abfall. Und große Container für Glas... Glas wird nach Farben sortiert: Weiß, Grün und Braun. Und wehe Ihnen, wenn Sie die verordneten Einwurfzeiten nicht berücksichtigen.

Einmal wollte ich leere Flaschen an einem Samstag loswerden. Da ich vom Kindesalter an gewöhnt bin, das Glas (wenn schon denn schon) laut zu zerbrechen, habe ich die Flaschen mit voller Wucht ins Innere des Containers geschmissen. Sofort hat sich jemand aus dem Fenster gelehnt und mich sehr unfreundlich gefragt, ob ich denn wohl lesen könne? Nachdem ich diese Frage mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet hatte, erhielt ich von diesem mündigen Bürger den Hinweis, dass das Flascheneinwerfen nur an Werktagen zwischen 7 und 19 Uhr erlaubt sei, und dass diese Vorschrift doch auf dem Container deutlich zu lesen sei. "Mancher lernt es eben nie" dachte ich und entschuldigte mich für die Ruhestörung.

Einrichtung vom Sperrmüll

Wie kompliziert das Müllentsorgungssystem in Deutschland ist, zeigt ein "Müllplaner". Dieses Heft mit vielen Daten und Terminen wird jedem Haushalt einmal im Jahr zugeschickt. Darin wird genau angegeben, wann, was, wo abgeholt wird. Am interessantesten sind sicherlich die "Sperrmülltermine". An bestimmten Tagen kann man alles, was nicht in die Mülltonnen passt, entsorgen lassen: Schränke, Bänke, vermottete Teppiche, Kloschüsseln, alte Hörfunkund Fernsehgeräte... Sie werden am Abend auf den Bürgersteig vor dem Haus gestellt und am nächsten Vormittag dann von den städtischen Entsorgungsbetrieben abgeholt. Diese Termine sind auch dann wichtig, wenn Sie selber nichts zum Wegwerfen haben. Man kann nämlich sehr gut die Einrichtung seiner Wohnung oder seines Zimmers mit den von anderen weggeworfenen Sachen vervollständigen oft sind das absolut funktionstüchtige Dinge. Schämen Sie sich nicht dabei, es ist gang und gäbe! Ich habe schon Studentenbuden gesehen, deren Ausstattung komplett vom Sperrmüll stammte.

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KLISCHEES ZUM REFERIEREN

 

 

 

Der vorliegende Text heißt "…"

Der Text informiert über (Akk.) … / Im Text geht es um (Akk.) …

Der Text besteht aus … Teilen, die mit einander inhaltlich verbunden sind. Im ersten Teil handelt es sich um (Akk.) …

Im zweiten Teil ist die Rede von (Dat.) … Weiter geht es um (Akk.) …

Meiner Meinung nach ist dieser Text interessant / wichtig / lesenswert / langweilig / nicht interessant.

Ich meine, …

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DEUTSCHLANDKARTE

 

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