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ivanov666
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Файл:Deutsch im Bereich der Lebensmitteltechnologie. Учебное пособие
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Infektion von außen ausschließen. Die Lagerdauer von tiefgefrorenem Gemüse im
Durchschnitt 10 Monate.
Das Haltbarmachen von Gemüse durch Säurerung ist eine der ältesten
Konservierungsmethoden. Sie ist auf zwei verschiedenen Wegen möglich: durch
natürliche Säurerung (Milchsäuregärung), wie z.B. bei der Herstellung von
Sauerkraut und sauren Gurken, oder durch direkten Zusatz einer organischen Säure
(zumeist Essigsäure) zu Gemüse (Essiggurken, Essigzwiebeln). Die möglichst
frisch geerntete Gemüse wird zunächst sortiert (z.B. nach Qualität und Größe),
dann gewaschen (Schmutzentfernung und Keimreduktion), geputzt (Entfernung
nicht zum Verzehr geeigneter Teile), zerkleinert sowie blanchiert.
Bei der Herstellung von Sauerkraut wird der in Streifen geschnittene
Weißkohl unter Zusatz von Kochsalz einer spontaner fermentativen Gärung (3-6
Wochen) überlassen. Sauerkraut enthält relativ viel Vitamin C, der Gehalt an
anderen Vitaminen ist ohne wesentliche Bedeutung. Neben Würstchen, Eisbein
zählt das Sauerkraut zu deutschen Nationalgerichten. Wandernde
Mongolenstämme haben das Rezept für den vergorenen Weißkohl einst bis nach
Europa mitgebracht. Im 13. Jahrhundert griff es dann die Deutsche auf.
Für die Herstellung von Essiggemüse werden grüne Bohnen, Kürbis,
Tomaten, Spargel, Zwiebeln einzeln oder gemischt unter Zusatz von Essig sowie
Kochsalz und verschiedenen Gewürzen in Gläser abgefüllt und zumeist
pasteurisiert.
Gemüsesaft wird durch Abpressen von Frischgemüse gewonnen und durch
Hitzesterilisierung haltbar gemacht. Da das Zellgewebe gegenüber den meisten
Obstarten wesentlich fester ist, wird heute ein Aufschluss mit Enzympräparaten
durchgeführt. Bekanntestes Produkt ist der Tomatensaft, von untergeordneter
Bedeutung sind die Säfte von Möhren, Rhabarber, Sauerkraut, Sellerie und Rote
Bete. Gemüsetrunk wird durch Verdünnen von Gemüsesaft hergestellt.
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6.4 Übungen zum Text
Blatt-
gemüse
Blütengemüse
Fruchtgemüse
Samegemüse
Stengelgemüse
Knollengemüse
Zwiebelgemüse
Weißkohl
Brokkoli
Gurken
Erbsen
Spargel
Kartoffeln
Porree
Übung 1 Finden Sie im Text die Satzgefügen und bestimmen Sie die
Wortfolge und die Art jedes Nebensatzes
Übung 2 Ergänzen Sie die Tabelle laut dem Inhalt des Textes und nennen
Sie zusätzliche Gemüsearten
Tabelle 3
Übung 3 Setzen Sie die Sätze in alle Zeitformen Passiv ein
1) Gemüsesaft wird durch Abpressen von Frischgemüse gewonnen.
2) Gemüsetrunk wird durch Verdünnen von Gemüsesaft hergestellt.
Übung 4 Setzen Sie die eingeklammerten Wörter in den Genitiv ein.
Übersetzen Sie
1) Starkes Wässern führt bei allen Gemüsen zu den Verlusten (die
wasserlösliche Vitamine und Geschmacksstoffe).
2) Bei vielen Frischgemüsearten ist der Frischzustand für die Erhaltung (der
ernährungsphysiologische Wert) entscheidend.
3) Die stärkste Einbuße während (der Transport) und (die Lagerung) der
Gemüse erleidet das Vitamin C.
4) Gemüsesäfte wirken infolge (ihr hoher Gehalt) an Mineralstoffen und
Säuren appetitanregend.
Übung 5 Beantworten Sie die Fragen zum Text
1) Was versteht man unter dem Begriff «Gemüse»?
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2) Wie werden die Gemüse eingeteilt?
3) Zählen Gemüse ebenso wie Obst zu den energiearmen Lebensmittel?
4) Welche Vitamine und Mineralstoffe enthalten die Gemüse?
5) Wie werden sie haltbar gemacht?
6) Welche Gemüsearten eignen sich zum Gefrieren?
7) Wie verläuft die Säuerung von Gemüsen?
8) Zählt das Sauerkraut neben Würstchen, Eisbein zu deutschen
Nationalgerichten?
9) Wie werden die Essiggemüse hergestellt?
10) Wodurch unterscheiden sich Gemüsesaft und Gemüsetrunk?
Bild 12 – Gemüsekorb
7 Kartoffel
7.1 Der aktive Wortschatz
die Stärke – крахмал
die Schale – кожура
anreichern – концентрировать
die Festigkeit – прочность
aufweisen – выявлять, обладать
die Vegetationsdauer – вегетационный период
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die Ernte – уборка урожая
lagerfähig – пригодный для хранения
gelangen – прибывать, попадать к.-л.
bahnen sich – прокладывать путь
zur List greifen – пойти на хитрость, на уловку
kostbar – ценный, драгоценный
hereinfallen – попасться (на удочку)
anbauen sich – выращивать, возделывать
die Inkas – инки (индейское племя в Перу)
die Knolle – клубень
das Beiname – прозвище
ableiten – заимствовать
verzehren – потреблять
das Futtermittel – фураж, комбикорм
einsetzen – применять, использовать
der Schälverlust – потери при очистке картофеля
der Kartoffelpuffer – картофельные оладьи, драники
7.2 Vorübungen zum Text
Übung 1 Erklären Sie die Unterschiede beim Gebrauch der Partikel zu.
Übersetzen Sie
1) Kartoffel gehört zu dem Hauptnahrungsmittel Europas.
2) Politiker der Vereinter Nationen hofften mit Hilfe der Kartoffel das
Ernährungsproblem in Entwicklungsländer lösen zu können.
3) Bei den Vitaminen sind besonders die Ascorbinsäure zu erwähnen.
4) Der König Friedrich der Große hat zu einer List gegriffen.
5) Die Soldaten hatten den Befehl, nicht sehr aufmerksam zu sein.
6) Die deutsche Küche verarbeitet die Kartoffeln zu vielen verschiedenen
Gerichten.
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Übung 2 Setzen Sie fehlende Wörter ein
1) Die Zeit der Kartoffellagerung ... 6-7 Monate.
2) In dieser Zeit bleibt ... lebendig, schwitzt und gibt die Wärme an.
3) Abgesehen von den verschiedenen Sorten ... man zwischen
Frühkartoffeln und Spätkartoffeln.
4) Kartoffeln ... ursprünglich aus den Peruanischen Anden.
5) Etwa 20 % der Kartoffelernte werden direkt als Lebensmittel ... .
6) Kartoffeln für Industrie und Gaststätten werden meist maschinell ... .
7) Nass gewordene Kartoffeln müssen flach ausgebreitet und ... .
8) Bei langen ... der Kartoffeln entstehen große Verluste an Vitamin C.
Kommen, Kartoffeln, betragen, austrocknen, verzehren, Wässern, schälen,
unterscheiden.
Übung 3 Nennen Sie das zusammenfassenden Wort. Übersetzen Sie
1)Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelpuffer, Kartoffelnspeise,
Kartoffelsalat;
2) kochen, garen, braten, rösten, dämpfen;
3) Enzymen, Amylopectin, Amylose, Chlorophylle, Carotenoide;
4) der Erdapfel, der Herdapfel, die Erdbirne, der Tartufel, die Kartoffeln.
5) schälen, schneiden, verarbeiten, pulvern, abreiben.
Übung 4 Übersetzen Sie die Sätze. Achten Sie auf die Übersetzung des Verbs
(sich) lassen
1) Das Vitamin C lässt sich im Wasser lösen.
2) Anfangs ließen sich die preußischen Bauern schwer vom Anbau der
Kartoffeln überzeugen.
3) Der preußische König Friedrich der Große ließ rund um Berlin
Kartoffelfelder anlegen.
4) Die Köchin lasst sich Kartoffelsalat nicht versalzen.
5) Kartoffeln lassen sich auch maschinell schälen.
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Übung 5 Lesen Sie und übersetzen Sie den Text
7.3 Text
Seit etwa 200 Jahren gehört Kartoffel mit ihrem hohen Stärke-Vitamin Cund Mineralstoffgehalt zu dem Hauptnahrungsmittel Europas. Nicht umsonst
wurde das Jahr 2008 als das Internationale Jahr der Kartoffel deklariert. Politiker
der Vereinter Nationen hofften mit Hilfe der Kartoffel das Ernährungsproblem in
Entwicklungsländer lösen zu können und ihre Hoffnungen waren nicht
unberechtigt. Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei etwa 0,2 kg.
Bei den Vitaminen sind besonders die Ascorbinsäure zu erwähnen. Die
Kartoffel ist im Winter und im Frühjahr eine der wichtigsten Vitamin-C-Quellen
für den Menschen. Die Vitamine und Mineralstoffe sind unter der Schale
angereichert. Bei der Stärke der Kartoffeln entfallen 80 % auf Amylopectin und
20% auf Amylose. Die Festigkeit ist vom Verhältnis Stärke zu Protein abhängig.
Mehlige Sorten weisen einen hohen Stärke- und niedrigen Proteingehalt auf. Die
Farbe wird durch Chlorophylle, Carotenoide und Flavanoide bestimmt. Abgesehen
von den verschiedenen Sorten unterscheidet man zwischen Frühkartoffeln
(Vegetationsdauer etwa 75 Tage, Ernte bis Mitte August, schlecht lagerfähig) und
Spätkartoffeln (Vegetationsdauer etwa 150 Tage, Ernte ab Mitte September, gut
lagerfähig). Weltweit existieren mehr als 5000 Sorten.
Kartoffel kam ursprünglich aus den Peruanischen Anden und gelangte im
16. Jahrhundert durch spanische Seefahrer nach Europa. Ganz allmählich bahnte
sie ihren Weg in fast alle Länder dieser Welt und in die Küchen aller
gesellschaftlichen Schichten. Der preußische König Friedrich der Große hatte
Mitte des 18. Jahrhunderts die Bedeutung der Kartoffel für die Ernährung der
Bevölkerung erkannt. Anfangs ließen sich die preußischen Bauern nur schwer vom
Anbau des «Erdapfels» überzeugen. Darum soll Friedrich der Große zu einer List
gegriffen haben: Rund um Berlin ließ er Kartoffelfelder anlegen. Er stellte
Soldaten an den Feldern auf, als wäre die Frucht besonders kostbar. Die Soldaten
hatten den Befehl, nicht sehr aufmerksam zu sein. Die Bauern fielen darauf herein,
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stahlen die Kartoffeln von den Feldern und bauten sie bei sich selbst an.
Aber woher kommt ihr Name? Ihre wissenschaftliche Bezeichnung ist
«solanum tuberosum». Die Inkas, die sie als Nahrungsmittel entdeckten, nannten
sie aber einfach „papas“, was bedeutet „Knollen“. In Europa erhielt die Kartoffel
den Beinamen «Trüffel», abgeleitet vom italienischen «tartufoli». Daraus
entwickelte sich die deutsche Bezeichnung – über «Tartuffel, Artuffel, Artoffel»
entstand schließlich das Wort «Kartoffel».
Etwa 20 % der Kartoffelernte werden direkt als Lebensmittel verzehrt, 20 %
werden industriell weiterverarbeitet und 60 % als Futtermittel eingesetzt.
Kartoffeln für Industrie und Gaststätten werden meist maschinell geschält, wobei
mechanische, thermische und chemische Verfahren eingesetzt werden
(Schälverluste zwischen 10 und 50 %!). Je höher die Schälverluste sind, desto
größer sind auch die Vitaminverluste. Die deutsche Küche verarbeitet die
Kartoffeln zu vielen verschiedenen Gerichten wie zum Beispiel Bratkartoffeln,
Salzkartoffeln, Kartoffelpuffer, Kartoffelklößen oder Kartoffelsalat. Es wird zum
Teil auch zu Stärkeprodukten sowie zu Ethanol verarbeitet.
7.4 Übungen zum Text
Übung 1 Setzen Sie die passenden Doppelkonjunktionen ein. Übersetzen Sie
1) ... Kartoffeln ... Gemüse können eine hohe Temperaturlagerung ertragen.
2) ... beim dicken Schälen ... beim längeren Wässern der geschälten
Kartoffeln gehen Vitamine und Mineralstoffe verloren.
3) Kartoffeln dienen ... als Sättigungsbeilage ... als Einlage für Eintöpfe.
4) ... Kartoffeln ... Gemüse enthalten viel Wasser.
5) ... mehr man der Kartoffeleintopf kocht ... dicker er wird.
Entweder... oder, nicht nur... sondern auch, sowohl ... als auch, je... desto
Übung 2 Suchen Sie im Text die Sätze mit Doppelkonjunktionen heraus
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Übung 3 Erzählen Sie laut der Tabelle über die Zusammensetzung von
Bestandteil
%
Wasser
72-80
Stärke
15-20
Stickstoffsubstanzen
1,5-2,5
Mineralstoffe
0,6-1,2
Rohfaser
0,5-1
Pectine
0,4
Saccharose
0,2
Lipide
0,2
Glucose
0,1
Fructose
0,1
Kartoffeln
Tabelle 4
Übung 4 Wählen Sie den entsprechenden Titel für jeden Teil des Textes
1) Die Entstehung des Name «Kartoffeln»
2) Die Verarbeitung der Kartoffeln
3) Die Bedeutung der Kartoffeln für die menschlichen Ernährung
4) Die Geschichte des Kartoffelanbaus
5) Die Zusammensetzung von Kartoffeln
Übung 5 Beantworten Sie die Fragen zum Text
1) Seit wann gehört Kartoffel zu dem Hauptnahrungsmittel Europas?
2) Warum wurde das Jahr 2008 als das Internationale Jahr der Kartoffel
deklariert?
3) Welche Vitamine und Mineralstoffen enthalten die Kartoffeln?
4) Welche Unterschiede gibt es zwischen Frühkartoffeln und Spätkartoffeln?
5) Woraus kam ursprünglich Kartoffeln?
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6) Wie und wann gelangten Kartoffeln nach Europa?
7) Wer entdeckte in Preußen (Deutschland) die Bedeutung der Kartoffeln
für die Ernährung der Bevölkerung?
8) Wie entstand den Name «Kartoffeln»?
9) Wie viel Prozenten wird als Lebensmittel, industriell und als Futtermittel
verarbeitet?
10) Welche Kartoffelgerichten gibt es in der deutschen Küche?
Bild 13 - Blüte der Kartoffel Bild 14 - Unterer Teil einer Pflanze.
(Solanum tuberosum) Die Mutterknolle ist dunkel
gezeichnet
8 Zuckerwaren
8.1 Der aktive Wortschatz
wasserlöslich – растворимый в воде
der Invertzucker – инвертный сахар
der Isomerаse – изомераза (хим. вещество)
das Teilhydrolysate – частичный гидролизат (крахмала)
die Überernährung - переедание
der Kornduchrmesser – диаметр частиц (зерна)
die Fraktionsreinheit – фракционная единица
der Hartzucker – твердый сахар (с крупными кристаллами)
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mitbestimmen - определять
der Zusatz - добавка
die Füllung – начинка, начиночная масса
der Überzug – глазурь
darüber hinaus – кроме того, сверх этого
die Verzierung – украшение
das Gummibonbon – желейная конфета
die Lakritzwaren – продукты из лакритцы (солодки)
der Kaugummi – жевательная резинка
kandieren – засахаривать, кондировать
das Eiskonfekt - леденец
gebrannte Mandeln – миндаль, жаренный в сахаре
8.2 Vorübungen zum Text
Übung 1 Lesen Sie die internationalen Wörter. Wie spricht man sie auf
Russisch aus?
Saccharose, Isomerose, Glucose, Maltose, Laktose, Konzentration,
Raffinade, Kristallmasse, Homogenität, Aroma, Konsistenz, Gelee, Lakritz,
Dragee, Glasur, Konfektmassen.
Übung 2 Bilden Sie das Partizip II von den folgenden Verben
Handeln, anbieten, einteilen, herstellen, erzeugen, verwenden, verbreiten,
füllen, kandieren, brennen.
Übung 3 Gebrauchen Sie die Verben im Partizip II aus der Übung 3 als
Attribut zu den angeführten Substantiven. Übersetzen Sie
Die Zuckerwaren, die Sorten, die Produkte, die Kristallmasse,
der Hartzucker, die Weichkaramelle, die Früchte, die Mandeln, die Süßigkeiten,
der Puderzucker.
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