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ivanov666
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Файл:Deutsch im Bereich der Lebensmitteltechnologie. Учебное пособие
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dem die meisten Brotsorten gebacken werden. Grund hierfür ist einerseits die
Getreidevielfalt, die aufgrund von Anbaubedingungen im Gegensatz zu anderen
Ländern nicht nur Weizen umfasst, sondern auch Roggen (z.B. in
Norddeutschland) oder Dinkel (z.B. schwäbische Alb). Weiterer Grund der
Brotvielfalt ist die Kleinstaatlichkeit vergangener Zeiten, die es so in anderen,
vorwiegend zentralistisch geprägten Ländern nicht gab und zu unterschiedlichen
Backkulturen in den einzelnen Bundesländern Deutschlands führte. Auch die
Qualifikation und die Kreativität der deutschen Bäckermeister tragen zur weltweit
einzigartigen deutschen Brotkultur bei.
Rund die Hälfte des verzehrten Brots ist das Mischbrot, das aus einer
Mischung von Roggen- und Weizenmehl gebacken wird. Allein in deutschen
Sprachraum werden über 600 verschiedene Schwarz-, Grau- und Weißbrotsorten
angeboten. Dabei werden die Bezeichnungen „Schwarzbrot“ und „Vollkornbrot“
häufig synonym verwendet.
In den Bäckereien wird es mehrmals täglich gebacken, da Weißbrot nicht
lange frisch bleibt. Brot muss trocken und möglichst zugfrei gelagert werden.
Hohe Feuchtigkeit fördert den Schimmelbefall, geringe - das Austrocknen. Gut
kann das Brot in verschlossenen Dosen oder Plastiktüten aufbewahrt werden. Eine
Lagerung im Kühlschrank ist ungeeignet, da es bei diesen Temperaturen dreimal
schneller altert. Für eine längere Lagerung bietet sich der Gefrierschrank an, wobei
das Brot bei -18 °C optimal gelagert wird. Dabei bietet sich die Portionierung in
Beutel an. Es sollte aber nicht zu lange gefroren bleiben, weil es auch hier Wasser
verliert (Gefriertrocknung).
Das Brot aus Deutschland wurde weltweit berühmt, auch in Russland. Im
19. Jahrhundert waren alle Bäcker in Sankt-Petersburg Deutsche. Sie waren die
Besten im Brotbacken. Die Bäcker verkauften das Brot durch ein kleines
Klappenfenster. Da sie Deutsch sprachen, nannten die Bewohner von Sankt-
Petersburg dieses Fenster „Wasisdas“. Brot wurde nachts gebacken und
frühmorgens musste das ofenfrische Brot in die Läden gebracht oder an die
Händler abgegeben werden.
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3.4 Übungen zum Text
Übung 1 Lesen Sie die internationalen Wörter. Wie spricht man sie auf
Russisch aus?
Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen, Magnesium, Eisen, Komponenten
Produktionszyklen, Qualifikation, Kreativität, Temperatur, Portionierung,
international, traditionell.
Übung 2 Suchen Sie im Text die Sätze mit dem Pronomen es heraus.
Erklären Sie, ob es in allen Fällen übersetzt wird.
Übung 3 Bilden Sie die Fragesätze mit Pronominaladverbien.
1) Brot versorgt den Körper mit komplexen Kohlenhydraten, Proteinen,
Vitaminen, Magnesium, Eisen.
2) Für eine längere Lagerung bietet sich der Gefrierschrank an.
3) Die Qualität des Brotes hängt von den Eigenschaften des Mehles ab.
4) Die Produktion von Brot ist mit verschiedenen Technologien verbunden.
5) Gesäuertes Brot bekommt eine lockere Konsistenz durch die Triebmittel.
Übung 4 Finden Sie im Text Synonyme zu den folgenden Wörter heraus
Die Lebensmittel, enthalten, hart, die Herstellung, die Aufbewahrung,
weltweit, die Brotarten, knapp, der Bäcker, aufnehmen, das Schwarzbrot.
Übung 5 Beantworten Sie die Fragen zum Text
1) Gehört das Brot zu den wichtigsten Produkten der täglichen Ernährung?
2) Welche Zutaten enthalten den Teig für Brotbacken?
3) Wie heißen das feste, dunkle Äußere und das weiche Innere des Brotes?
4) Wovon hängt die Qualität des Brotes ab?
5) Welche Grundarten unterscheidet man in der Brotherstellung?
6) Gilt Deutschland international als das Land, in dem die meisten
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Brotsorten gebacken werden?
7) Welche Gründe gibt es dafür?
8) Wie wird das Mischbrot gebacken?
9) Wie viel Brotsorten werden allein in deutschen Sprachraum angeboten?
10) Wie muss Brot gelagert werden?
Bild 3 - Roggenmischbrot Bild 4 - Fladenbrot
Bild 5 - Weißbrot Bild 6 - Knäckebrot
4 Feinen Backwaren
4.1 Der aktive Wortschatz
Feinen Backwaren – хлебобулочные кондитерские изделия
sachgemäß – надлежащий, соответствующий
kleberschwach – с низким содержанием клейковины
das Kneten – замешивание
das Aufschlagen – сбивание
die Lockerung – разрыхление
ablaufen – протекать (напр. о реакции, технологическом процессе)
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der Knetvorgang – процесс замешивания
die Quellung – набухание
zäh – вязкий, тягучий
dehnbar – упругий
der Kleber - клейковина
genießbar – съедобный, пригодный к употреблению в пищу
die Ausdehnung – растягивание, расширение
das Backtriebmittel – разрыхлитель теста
das Gashaltevermögen – газоудерживающая способность
die Stärke – крахмал
stattfinden – состояться, происходить
die Kokosmakrone – кокосовое миндальное пирожное
die Nelke – гвоздика
der Zimt – корица
orientalisch – восточный
4.2 Vorübungen zum Text
Übung 1 Bilden Sie von den Verben die Substantive mit dem Suffix –ung.
Übersetzen Sie
Legern, verpacken, herstellen, lockern, bereiten, einwirken, quellen, lösen,
erwärmen, ausdehnen, verdampfen, verkleistern, denaturieren, erhöhen, verändern.
Übung 2 Nennen Sie das zusammenfassenden Wort. Übersetzen Sie
1) Zwieback, Torten, Feinen Backwaren, Kringel, Kekse, Plätzchen;
2) Zucker, Butter, Fett, Backpulver, Salz, Zutaten, Mehl;
3) Zimt, Gewürze, Kardamon, Nelke, Koriander, Muskat;
4) rühren, aufschlagen, mischen, lockern, kneten, teigbereiten;
Übung 3 Finden Sie im Satz das erweiterte Attribut heraus. Unterstreichen
Sie es und übersetzen Sie diesen Satz
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Die zunehmende Erwärmung des Teigstücks im Backofen führt zur
Ausdehnung des aus dem Backtriebmittel stammenden Kohlendioxids.
Übung 4 Wählen Sie aus der linken Spalte russische Übersetzungen der
Wörter
1) der Blätterkuchen 1) пряник
2) der Quarkkuchen 2) бисквитный рулет
3) der Pfefferkuchen 3) морковный пирог
4) der Sandkuchen 4) печенье к чаю
5) der Mohnkuchen 5) пирог из слоеного теста
6) das Teegebäck 6) пирог с маком, маковник
7) der Zwieback 7) ватрушка, пирог с творогом
8) der Kringel 8) пирожное из песочного теста
9) die Biskuitrolle 9) пряник
10) die Karottentorte 10) крендель, баранка
Übung 5 Lesen Sie und übersetzen Sie den Text
4.3 Text
Feinen Backwaren oder Dauerbackwaren unterscheiden sich von Brot
dadurch, dass sie mehr Zucker, Fett und meist noch weitere Zutaten enthalten. Bei
sachgemäßer Lagerung und Verpackung behalten sie längere Zeit ihre spezifischen
Eigenschaften.
Für die Herstellung verwendet man überwiegend kleberschwaches bzw.
kleberarmes Weizenmehl, das mit den weiteren festen und flüssigen Zutaten durch
Kneten zu mehr oder weniger plastischen Teigen oder durch Rühren und
Aufschlagen zu viskos-flüssigen Massen verarbeitet wird. Zur Lockerung der
Gebäcke wird Teigen und Massen in der Regel Backpulver zugesetzt.
Bei der Teigbereitung laufen unter der Einwirkung von Wasser und der
mechanischen Arbeit des Knetvorgangs zwischen den Bestandteilen des Mehls
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komplizierte physikalische Prozesse ab. Unter Quellung und teilweise Lösung von
Proteinen und Kohlenhydraten bildet schließlich das unlösliche Mehlprotein eine
zähe, dehnbare, elastische Substanz, den Kleber. Um den Teig genießbar zu
machen, muss er gebacken werden. Die zunehmende Erwärmung des Teigstücks
im Backofen führt zur Ausdehnung des aus dem Backtriebmittel stammenden
Kohlendioxids und bei weiter steigenden Temperaturen zur Verdampfung von
Wasser. Aufgrund seines Gashaltevermögens nimmt dabei das Teigstück an
Volumen zu. Gleichzeitig finden Verkleisterung der Stärke und Denaturierung des
Klebers statt und schließlich, in der letzten Phase des Backprozesses, stabilisiert
sich die Struktur des Gebäcks unter Volumenkontraktion. Die Temperaturerhöhung
bewirkt auch chemische Veränderungen, die zur Ausbildung von gebäcktypischen
Aromastoffen führen.
Feinen Backwaren sind in Deutschland während der kirchlichen Festen, z.B.
Weihnachten und Ostern, sehr populär. Die Christen feiern an Weihnachten die
Geburt von Jesus Christus. Rund um das Fest gibt es viele Traditionen und
leckeres Essen. Besonders beliebt sind Plätzchen. Das sind kleine süße Keksen.
Aber für die Deutschen gibt es einen Unterschied zwischen Plätzchen und Keksen.
Kekse gibt es das ganze Jahr über, Plätzchen – nur an Weihnachten. Kekse sind
süß oder salzig, Plätzchen sind immer süß, sie schmecken nach den besonderen
Zutaten und sind oft nach entsprechenden Zutaten benannt, z.B. Zimtsterne,
Vanillekipferl oder Kokosmakronen.
Das Backen von Plätzchen hat in Deutschland eine lange Tradition. Schon
die alten Germanen backten im Winter nur Brote für ihre Götter. Seit dem 14.
Jahrhundert gibt es den Christstollen. Das ist ein Kuchen mit viel Butter, Zucker
und trockenen Früchten. Den Christstollen haben zuerst nur Mönche gebacken. Sie
hatten genug Geld für die Zutaten. Gewürze wie Zimt, Kardamon oder Nelke
waren früher in Deutschland teuer. Die einfachen Leute hatten nicht so viel Geld,
aber sie wollten auch etwas Besonderes für Weihnachten vorbereiten. Deshalb
backten sie die Plätzchen. Das Wort kommt vom lateinischen „plazenta“ und
bedeutet „kleiner Kuchen“.
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Die Deutschen essen an Weihnachten auch Lebkuchen und Spekulatius. In
diesen Gebäcken gehören viele orientalische Gewürze wie Zimt, Nelke, Koriander
und Muskat. Besonders bekannt sind Nürnberger Lebkuchen und Aachener
Printen. Spekulatius backt man in besonderen Holzformen mit kunstvollen Bildern.
Am Ostersonntag isst man in Deutschland ein Osterbrot. Das Brot besteht
aus dem Hefeteig und wird nach dem Backen mit Zucker bestreuet. Manchmal
enthält es auch Rosinen oder kleine Mandelstücke. Die Form des Osterbrots kann
unterschiedlich sein: mal ist es ein Zopf, mal eine Tierform. Es wird pur oder mit
Butter und Marmelade gegessen. Zum Nachmittag isst man oft eine Rüblitorte.
Dieser Kuchen kommt aus der Schweiz und wird auch Karottentorte genannt. Er
enthält geriebene Karotten und wird zudem mit Karotten aus Marzipan verziert.
4.4 Übungen zum Text
Übung 1 Finden Sie im Text Antonyme zu den folgenden Wörter heraus
Kleberstarkes Mehl, weich, die Handarbeit, löslich, ungenießbar, abnehmen,
die reichen Leute, die Lockerung.
Übung 2 Suchen Sie im Hauptsatz das Wort heraus, zu welchem der
Attributsatz gehört.
1) Für die Herstellung von Dauerbackwaren verwendet man überwiegend
kleberschwaches Weizenmehl, das mit den weiteren festen und flüssigen Zutaten
durch Kneten zu mehr oder weniger plastischen Teigen oder durch Rühren und
Aufschlagen zu viskos-flüssigen Massen verarbeitet wird.
2) Durch Rühren und Schlagen wird Luft in den Teig gebracht, die sich dann
in der Backhitze ausdehnt.
3) Der Dampf, der sich in der Backhitze aus der Feuchtigkeit des Teiges
entwickelt, lockert das Gebäck ebenfalls.
4) Gebäck, das besonders zart und bekömmlich sein soll, wird gern aus
Biskuitmasse bereitet.
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5) Die Temperaturerhöhung bewirkt auch chemische Veränderungen, die zur
Ausbildung von gebäcktypischen Aromastoffen führen.
Übung 3 Finden Sie im Text Partizip I und Partizip II, nennen Sie den
Infinitiv der Verben, von denen diese Partizipien gebildet sind
Übung 4 Welche Sätze entsprechen dem Inhalt des Textes?
1) Feinen Backwaren enthalten im Vergleich zum Brot mehr Zucker, Fett
und verschiedene andere Zutaten.
2) Für die Herstellung von Feinen Backwaren verwendet man überwiegend
kleberreiches Weizenmehl.
3) Zur Verkleisterung der Gebäcke wird Teigen und Massen in der Regel
Backpulver zugesetzt.
4) Unter Quellung und teilweise Lösung von Proteinen und Kohlenhydraten
bildet schließlich das unlösliche Mehlprotein den Kleber.
5) Aufgrund seines Gashaltevermögens nimmt dabei das Teigstück an
Volumen ab.
6) Die Temperaturerhöhung führt zur Ausbildung von gebäcktypischen
Aromastoffen.
7) Der Christstollen ist ein Kuchen mit viel Butter, Zucker, trockenen
Früchten und Gewürzen wie Zimt, Kardamon oder Nelke.
8) Plätzchen sind süße oder salzige Kekse.
9) Der Lebkuchen wird überhaupt ohne Gewürze gebacken.
10) Das Osterbrot besteht aus dem Hefeteig, wird nach dem Backen mit
Zucker bestreuet und enthält Rosinen oder kleine Mandelstücke.
Übung 5 Beantworten Sie die Fragen zum Text
1) Wodurch unterscheiden sich Feinen Backwaren von Brot?
2) Welche Mehlsorte verwendet man für die Herstellung von
Dauerbackwaren?
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3) Was für eine Zutat wird zur Lockerung der Gebäcke zugesetzt?
4) Bildet das unlösliche Mehlprotein unter Quellung und teilweise Lösung
von Kohlenhydraten eine zähe, dehnbare, elastische Substanz, den Kleber?
5) Welche Prozesse führen zur Ausdehnung des aus dem Backtriebmittel
stammenden Kohlendioxids und zur Verdampfung von Wasser?
6) Nimmt aufgrund seines Gashaltevermögens das Teigstück an Volumen
zu?
7) Welche Veränderungen des Teigs finden in der letzten Phase des
Backprozesses statt?
8) Wie heißen die beliebtesten Weihnachtsgebäcke in Deutschland und wie
werden sie vorbereitet?
9) Isst man am Ostersonntag in Deutschland ein Osterbrot?
10) Was bedeutet den Begriff „Rüblitorte“?
Bild 7 - Lebkuchenherzen Bild 8 - Hartkekse
Bild 9 - Schlesischer Apfel- und Mohn- Bild 10 - Schwarzwälder Kirschtorte
Streuselkuchen
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5 Obst und Obsterzeugnisse
5.1 Der aktive Wortschatz
die saftig-fleischige Früchte – cочные-мясистые плоды, фрукты
die Scheinfrucht – ложный плод
der Fruchtstand – соплодие
der Samenkern – ядро семени
der Ballaststoff – балластное вещество, пищевое волокно
der Stoffwechsel – обмен веществ
energiearm – низкокалорийный
das Beerenobst – садово-ягодные культуры
das Kernobst – семечковые плоды
der Kelch – чашечка цветка, венчик
die Rosazeen – розоцветные
die Blütenachse – цветоложе
das Kerngehäuse – семенное гнездо плода
das Schalenobst – орехоплодные
die Schale – скорлупа
das Steinobst – косточковые плоды
baumartig – древовидный, деревообразный
die Außenschale – наружная оболочка
die Innenschale – внутренняя оболочка
das Fruchtfleisch – мякоть плода
das Halberzeugnis – полуфабрикат
die Obstpulpe – плодово-ягодная пульпа (мякоть)
das Obstmark – плодово-ягодное пюре
das Obstkraut – высококонцентрированный яблочный или грушевый
сок, сироп
garfähig – готовый к употреблению
gegoren – сброженный, перебродивший
erfolgen – достигать, осуществлять
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