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Text 9: „Ozeandamp­fer“ aus Stahl und Glas

Architekten: Sir Norman Foster and Partners, London

Standort: Mülheimer Straße 100, Duisburg

Bauzeit: 1989-1991

Mitten im Ruhrgebiet, zwischen Duisburg und Dort­mund, findet sich eine dicht besiedelte und stark bela­stete Industrielandschaft, die in besonderem Maß Gefahr läuft, in den Schatten künftiger gesellschaftli­cher und wirtschaftlicher Entwicklung zu geraten. Ins Leben gerufen wurde darum die Internationale Bau­ausstellung Emscher Park, die dieser Region in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Technologie, Wohnungs­bau und Kultur zukunftsweisende Impulse zu geben vermochte. Statt Bergwerke und Montanindustrie prä­gen immer deutlicher High-Tech- und Dienstleistungsbetriebe das neue Image des Ruhrgebietes. In Duis­burg stellt sich dieser Strukturwandel beispielhaft im Aufbau eines Mikroelektronikparks dar, der von drei Gebäuden dominiert wird, die allesamt von Norman Foster entworfen wurden: das Haus für Wirtschaftsförderung, das Technologiezentrum III und der gläserne Hallenbau des Mikroelektronikzentrums, in dem moderne Gewerbe- und Büroflächen die Ansiedlung neuer Unternehmen ermöglichen sollen.

Als erstes ist das Haus für Wirtschaftsförderung ent­standen, dessen Architektur allein schon von der Form her weithin sichtbar den Prozess jener Modernisierung zur Schau stellt, der im Mikroelektronikpark seine neue Adresse finden soll. Foster ist es gelungen, auf einem relativ kleinen Grundstück eine Gebäudeform zu platzieren, die mit ihrer dynamisch wirkenden Ele­ganz aus der Not des begrenzten Raumes eine archi­tektonische Tugend zu machen versteht. An der stark befahrenen Mülheimer Strasse steht kein schmales Bauwerk, viel eher ist dort ein eleganter Ozeandamp­fer aus Stahl und Glas vor Anker gegangen. In seinem Inneren herrscht modernste Technik vor: Ein Einzel­raumregler optimiert die thermischen Bedingungen in jedem Büro und lässt zugleich individuelle Korrekturen der Temperatur sowie des Licht- und Wärmeeinfalls durch die transparente Fassade zu. Ohne jede Geräusch­entwicklung arbeitet die Zufuhr erwärmter oder gekühlter Außenluft, und durch Strahlungsaustausch mit wasserdurchströmten Kühldecken wird den Räu­men überschüssige Wärme entzogen.

Foto 9. Abbildung 9.

Das Büro Foster hat seine langjährige Erfahrung im Umgang mit innovativer Gebäudetechnik an Großprojekten wie der Hongkong & Shanghai Bank und dem Century Tower in Tokyo sammeln können. In der BRD wird das Büro durch den Umbau des Reichstages zum neuen deut­schen Parlament, der 1995 begonnen hat, einer breite­ren Öffentlichkeit bekannt werden.

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B II.

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richtig

falsch

Mitten im Ruhrgebiet, zwischen Duisburg und Dort­mund, findet sich eine dicht besiedelte und stark bela­stete Industrielandschaft.

Sie läuft in besonderem Maß Gefahr, in den Schatten künftiger gesellschaftli­cher und wissenschaftlicher Entwicklung zu geraten.

Die Internationale Bau­ausstellung Emscher Park hatte dieser Region in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Technologie, Wohnungs­bau und Kultur zukunftsweisende Impulse zu geben.

Statt Bergwerke und Montanindustrie prä­gen immer deutlicher High-Tech- und Dienstleistungsbetriebe das neue Image des Ruhrgebietes.

Als Beispiel dieses Strukturwandels gilt in Duisburg der Aufbau eines Makroökonomieparks.

Alle drei Gebäude des Mikroelektronikparks - das Haus für Wirtschaftsförderung, das Technologiezentrum III und der gläserne Hallenbau des Mikroelektronikzentrums wurden von Norman Foster entworfen.

Das Haus für Wirtschaftsförderung ist als zweites ent­standen.

Auf einem großen Grundstück platzierte Foster eine Gebäudeform mit ihrer dynamisch wirkenden Ele­ganz.

Im Inneren dieses eleganten Ozeandamp­fers aus Stahl und Glas herrscht modernste Technik vor.

Obwohl hatte das Büro Foster bisher keine Erfahrung im Umgang mit innovativer Gebäudetechnik an Großprojekten.

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