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Text 11. Remise in Berlin

Eine bunte Mischung unterschiedlichster Kleingewerbe umgibt das ehemalige Brauereilager im Herzen Kreuzbergs. Die Lage an einem offenen Hof direkt an der Spree machte das denkmalgeschützte Gebäude auch für eine Büronutzung attraktiv. So entschloss sich der Bauherr das obere Geschoss zu renovieren und zu erweitern.

Die Architekten entkernten zunächst die Bausubstanz, um einen zusammenhangenden Raum zu erzeugen. Mithilfe einer neu eingezogenen Galerieebene konnte die Nutzfläche vergrößert werden und eine Reihe aufgesetzter Dachgauben erlaubt eine zweiseitige Belichtung. Für die zusätzliche Ebene nutzten sie die zwei bereits vorhandenen Stützenreihen als Auflager für eine längsseitige Dachaufstockung im hinteren Bereich. Über diesen neuen Riegel sind Gauben geschoben. Überraschend ist dabei, dass sich hinter diesen jeweils ein Luftraum verbirgt, über den das Licht hinunter in den Altbau fällt und der zudem die Raumhöhe verdoppelt.

Außen ist der Aufbau gänzlich mit Aluminiumrohren verkleidet. Mit vier verschiedenen Farben beschichtet, die ungleichmäßig verteilt sind, fügt er sich in den von beigen Ziegeltonen dominierten Hof ein. Die wasserführende Schicht liegt unter dem Rost verborgen und erlaubte eine präzise Detailausbildung der homogenen Oberflächen als kubische Dachlandschaft, ohne störende Rinnen und Neigungen.

1.Bürofläche; 2.Teeküche; 3.Galerieebene, 4.Luftraum, 5.Terrasse, 6.Dachebene, 7.Bestand

Приложение II. Фрагменты учебного пособия «moderne architektur deutschlands: gebäudetypen und bauformen»

§ 1. Kollektivbauten lektion 1

A.

1. Lesen Sie den Titel des Textes 1. Sehen Sie sich die Illustrationen zum Text an. Vermuten Sie, worum es im Text geht.

2. Machen Sie einen Wortigel zum Texttitel.

3. Notieren Sie einige W-Fragen zum Text. Versuchen Sie, sie zu beantworten.

W-Fragen

Vermutliche Antworten

% richtig

Worum …?

Welches Thema …?

Was …?

Wie …?

B I.

1. Lesen Sie den Text.

Text 1: Kunst der architektonischen Impro­visation

Architekt: Frank 0. Gehry, Santa Monica (USA)

Standort: Vitra Firmengelände in Weil am Rhein

Bauzeit: 1988-1989

Frank 0. Gehrys Architekturen sind Solitäre, die eher Bezüge zur Landschaft als zur umgebenden Bebauung aufnehmen, sie werden stets von innen, aus ihrer Inti­mität heraus entwickelt. Ihre merkwürdigen Ausbuch­tungen sind allesamt durch die Eigenart der Innenräu­me und ihrem Streben nach Tageslicht motiviert, das durch bizarre Kubaturen, welche die Funktion von Lichtschächten haben, einfällt. Raum für Raum wächst seine Architektur nach außen und gewinnt so eine heterogene Gestalt, die sich aus unterschiedlichsten Bauteilen zusammensetzt und eine Zusammenballung mehrerer kleiner Gebäude zu sein scheint: eine Kulisse des Städtischen, die den lichterfüllten intimen Räu­men übergestülpt wird.

Geradezu höhlenartig wirkt das Design-Museum in Weil am Rhein mit seinen bescheidenen 740 m2 Aus­stellungsfläche. Winzig steht es neben einem ebenfalls von Gehry entworfenen, zeitgleich fertiggestellten Fabrikgebäude mit 10.000 m2 Nutzfläche. Indessen hatte der Architekt beim Entwurf andere Bezüge im Sinn als die profane Industriearchitektur der unmittel­baren Umgebung. Sein Museum sieht er in künstleri­scher und weiträumig geographischer Nachbarschaft zu Le Corbusiers expressiv geformter Wallfahrtskirche in Ronchamp am Südhang der Vogesen und zu Rudolf Steiners Goetheaneum in Dornach (Schweiz), das für ein vergeistigtes organisches Bauen steht. Doch im Gegensatz zur Ernsthaftigkeit dieser Bauten ist das Design-Museum nicht ohne Ironie: ein wenig wirkt es wie „zusammengebastelt", als habe ein anarchisch­kreativer Geist die Kunst der architektonischen Impro­visation demonstrieren wollen.

F oto 1.

A bbildung 1.

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