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Text 8: Überaus beeindruckender Bau für Landesregierung

Architekt: Peter Kulka, Köln u. Dresden

Standort: Holländische Straße, Dresden

Bauzeit: 1931-1993

Nach dem Fall der Mauer und dem Ende der DDR wurde der Föderalismus der alten Bundesrepublik auf Ostdeutschland übertragen und fünf neue Bundeslän­der gegründet. Mit ihnen waren auch fünf neue Parla­mente ins Leben zu rufen, die mehr oder weniger im­provisiert untergebracht wurden. Allein der Freistaat Sachsen beschloss, ein Landtagsgebäude zu bauen, das in Rekordzeit geplant und fertig gestellt wurde. Normalerweise hätte in der kurzen Zeit nur ein sehr konventionelles Haus entstehen können, doch ist es Peter Kulka gelungen, einen bis in die konstruktiven Details hinein überaus beeindruckenden Bau zu ent­werfen, mit einem Plenarsaal, der die Idee der Demo­kratie mit der Praxis der „Runden Tische“ zu verschwistern scheint. Die Landtagsabgeordneten sitzen in einem geschlossenen Kreis, dessen Gestalt die völlig transparente, runde Fassade nach außen hin abbildet. „Durchlässiger“ gebaut als in Dresden wird ein mo­dernes Parlament schwerlich denkbar sein.

Peter Kulka ließ sich bei seinem Entwurf von der ein­zigartigen Stadtsilhouette Dresdens inspirieren, die von der Brühlschen Terrasse, dem Schloss und der Hof­kirche, dem Zwinger und der Semperoper geprägt ist, wobei stets niedrige Bauten die vorderste Front ent­lang der Elbe bilden, während die höheren Bauwerke mit ihren Kuppeln, Hauben und Türmen in der zweiten Linie stehen. Der neue Landtagsbau bestätigt diese Struktur, indem er sich einem fünfgeschossigen, Ende der zwanziger Jahre errichteten Gebäude mit einem 36 m hohen Turmhaus als Flachbau vorlagert. In die­sem Altbau, der nach denkmalpflegerischen Gesichts­punkten restauriert und umgebaut wird, sind die Büros der Landtagsabgeordneten und die Landtags­verwaltung untergebracht. Der Neubau ergänzt den Plenarsaal um einen langen zweistöckigen öffentli­chen Eingangsbereich. Hier befinden sich das großzü­gige Bürgerfoyer und der Zugang zur Besuchertribüne. Dass der öffentliche Eingang des Neubaus als Haupt­eingang konzipiert wurde, unterstreicht die Tatsache, dass in Dresden ein bürgernahes Parlament gebaut wurde.

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Nach dem Ende der DDR wurde der Föderalismus der alten Bundesrepublik auf Westdeutschland übertragen.

Nach dem Fall der Mauer wurden fünf neue Bundeslän­der gegründet.

Mit ihnen waren auch vier neue Parla­mente ins Leben zu rufen.

Ein Landtagsgebäude des Freistaats Sachsen wurde in Rekordzeit geplant und fertig gestellt.

Dabei gelang es Peter Kulka, einen bis in die konstruktiven Details hinein überaus beeindruckenden Bau zu ent­werfen.

Ein Konzertsaal scheint die Idee der Demo­kratie mit der Praxis der „Runden Tische“ zu verschwistern.

Die völlig transparente, runde Fassade bildet die moderne Gestalt des „durchlässigen“ Parlaments in Dresden.

Peter Kulka ließ sich bei seinem Entwurf von der ein­zigartigen Stadtsilhouette Kölns inspirieren.

Der Neubau ergänzt den Plenarsaal um einen hohen zweistöckigen öffentli­chen Eingangsbereich.

Hier befinden sich das großzü­gige Bürgerfoyer und der Zugang zur Besuchertribüne.

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