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5. Verbinden Sie die Satzteile dem Sinn nach.

Das Jüdische Museum ist …

Es ist mit dem Berlin Museum …

Der Zick-Zack des Neubaus scheint sich in wilder Gebärde …

Die Gebäudeform behauptet …

Versöhnung konnte nicht …

Durch dieser tragischen Umstand wurde dem Architekten …

Diesem Bau kann man schwerlich …

… vor dem alten Barockbau losreißen zu wollen.

… ein Erweiterungsbau des Berlin Museums.

… das Prädikat des Artefakts versagen.

… das Thema für dieses Museum sein.

… ein ungewöhnlich großer Gestaltungsspielraum eröffnet.

… durch ein unterirdisches Labyrinth verbunden.

… eine ästhetische Autonomie.

6. Nummerieren Sie die Sätze, die dem Inhalt des Textes entsprechen, in ihrer Reihenfolge.

( ) Hierdurch erhält er den Charakter des Fragmentarischen, des in sich Gebrochenen und Unvollständigen.

( ) Der Museumbau soll diesen Verlust unmittelbar spürbar werden lassen.

( ) In die Textur eines Entwurfs gehen zivilisationskritische Aspekte nachdrücklich ein.

( ) Libeskind entwarf dieses Bauwerk im avantgardistischen Baustil.

( ) Durch dieser tragischen Umstand wurde dem Architekten ein ungewöhnlich großer Gestaltungsspielraum eröffnet.

( ) Sie stimmt ihn skeptisch gegenüber einer Kultur, die den Holocaust möglich gemacht hat.

( ) Dieses Vakuum ist durch die Vernichtung der Juden und ihrer kulturellen Zeugnisse in Deutschland und Berlin entstanden.

( ) Das Jüdische Museum ist ein außergewöhnliches Gebäude.

( ) Die „Raumachse der Leere“ soll den Museumsbesucher aus seinem traditionellen Beobachterstatus herauslocken.

( ) Der Entwurf macht zu seinem zentralen Gehalt die „Leere“.

C.

1. Beantworten Sie Ihre W-Fragen noch einmal. Vergleichen Sie Ihre Antworten mit denen, die vor dem Textlesen gegeben wurden.

2. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text.

  1. Worin besteht die architektonische Außergewöhnlichkeit des Jüdischen Museums?

  2. Was macht der Libeskinds Entwurf zu seinem zentralen Gehalt?

  3. Welchen Charakter erhält der Museumsbau?

  4. Welchen Status bekommt der Besucher des Museums?

  5. Wie sehen das Jüdische Museum und das Berlin Museum in Bezug aufeinander aus?

3. Machen Sie eine Präsentation des Entwurfs vom Jüdischen Museum. Benutzen Sie die Abbildungen zum Text.

Lektion 4

A.

1. Lesen Sie den Titel des Textes 4. Sehen Sie sich die Illustrationen zum Text an. Vermuten Sie, worum es im Text geht.

2. Machen Sie einen Wortigel zum Texttitel.

3. Notieren Sie einige W-Fragen zum Text. Versuchen Sie, sie zu beantworten.

W-Fragen

Vermutliche Antworten

% richtig

Worum …?

Welches Thema …?

Was …?

Wie …?

B I.

1. Lesen Sie den Text.

Text 4: Architektonische Spiegelung der Geschichte

Architekt: Karljosef Schattner, Eichstätt

Standort: Pater Philipp-Jenningenplatz 6, Eichstätt

Bauzeit: 1978-1980

Die kleine bayrische Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt ist durch die Tätigkeit des ehemaligen Diöze­sanbaumeisters Karljosef Schattner zu einem Zentrum für neues Bauen in alter Umgebung geworden. Durch das Städtchen ließ sich leicht ein Lehrpfad legen, der an einer stattlichen Reihe vorbildlicher Bauwerke vorbeiführt, an denen zu studieren ist, dass der Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart in einer spannungs­vollen Weise geführt werden kann.

Welchen architek­tonischen Rang die Arbeit Schattners behauptet, wurde den Stadtvätern und Bürgern Eichstätts erst durch deren wachsende internationale Beachtung deutlich. Durch die besondere Situation in Eichstätt, wo viele alte Bauwerke die Zeiten und Kriege überlebten, war Schattner vor allem mit Umnutzungsmaßnahmen beschäftigt. Hierdurch konnte sich seine Bereitschaft, historische Bausubstanz erhalten zu wollen, und seine Fähigkeit, eine eigenständige moderne Formsprache zu entwickeln, voll verwirklichen. So auch im Falle des Ulmer Hofes, eines alterwürdigen, Anfang des 17. Jahrhunderts errichteten Bauwerks, das 1688 seine heutige Gestalt erhielt. Bis ins letzte Jahrhundert hin­ein diente das Gebäude Wohnzwecken, seit 1842 war es ein Gymnasium. 1977 beschloss man, in das inzwi­schen leerstehende Gebäude den Fachbereich Theolo­gie der Katholischen Universität samt Fachbereichs­bibliothek unterzubringen.

Foto 4.

Abbildung 4.

Hierzu wurde der Ulmer Hof restauriert, umgebaut und der Innenhof zu einer modernen Bibliothek ausgestal­tet. Ein ehemaliger Außenbereich wurde auf eine Weise verwandelt, dass es dem Bibliotheksbenutzer stets im Bewusstsein bleibt, dass das Innen einst ein Außen war. Dabei scheint der Ulmer Hof zu gleichen Teilen von historischen und modernen Gestaltungs­elementen geprägt zu sein. Vor dem alten Arkaden­gang steht eine kräftige Stahl-Glas-Konstruktion, und der mit Arbeitstischen besetzte Hof wird auf der Süd­seite vom Neubau des Büchermagazins begrenzt, der eine durchbrochene Fassade mit Galeriebrüstungen aus Lochblechelementen zeigt. Über allem schwebt ein von Fachwerkbindern getragenes leichtes Stahl­dach, das von den alten Hauswänden durch Oberlicht­streifen getrennt ist. Kontrast und Abstand regeln das Verhältnis von alt und neu in einer Weise, dass einem niemals der Gedanke kommen würde, das eine könnte sich ohne das andere besser entfalten.

2. Markieren Sie die folgenden Sätze, die richtig den Inhalt des Textes widerspiegeln, mit (+) und die Sätze, die falsch den Inhalt des Textes widerspiegeln, mit (-).

richtig

falsch

Die große sächsische Universitätsstadt Eichstätt wurde durch die Tätigkeit des Baumeisters Karljosef Schattner zu einem Zentrum für neues Bauen.

Durch Eichstätt wurde ein Lehrpfad gelegt, der an einer stattlichen Reihe vorbildlicher Bauwerke vorbeiführt.

An diesen Bauwerken ist es zu studieren, dass der Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart spannungs­voll geführt werden kann.

Die Arbeit Schattners bekam keine internationale Anerkennung.

Die architek­tonische Tätigkeit Schattners wurde doch von Stadtvätern und Bürgern Eichstätts sehr hoch eingeschätzt.

Nur einige alte Bauwerke in Eichstätt überlebten die Zeiten und Kriege.

Schattner beschäftigte sich in diesem kleinen Städtchen vor allem mit Umnutzungsmaßnahmen.

Schattner wollte historische Bausubstanz der Stadt erhalten und dabei eine eigenständige moderne Formsprache entwickeln.

Ulmer Hof gilt als Vorbild des Bauwerks, das historische und moderne Gestaltungselemente vereinigt.

Kontrast von alt und neu macht solchen Eindruck, als ob das Gebäude nur teilweise restauriert wurde.

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