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ivanov666
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Файл:Немецкий язык. Учебно-методическое пособие № 12
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Wie ist das Essen? Es ist ganz frisch. Es schmeckt gut.
Es geht. Ich esse lieber …
Gratulieren
Alles Gute zum Geburtstag! Vielen Dank.
13. Hauslektüre.
Deutsche Küche
Es gibt keine einheitliche „deutsche Küche”, aber viele regionale
Spezialitäten von Kieler Sprotten bis zur Weißwurst mit süßem Senf aus
München. Die regionale Küche spielt auch bei Deutschlands Gourmetköchen
eine große Rolle. Mehr als 200 deutsche Restaurants hat der Gastroführer
Guide Michelin 2010 mit seinen begehrten Sternen ausgezeichnet. Nach
Frankreich verzeichnet Deutschland die meis-ten Drei-Sterne-Restaurants.
Die führenden Gourmetstädte sind Berlin und Hamburg. Zu den deutschen
Top-Köchen gehören Harald Wohlfahrt und Dieter Müller. Seit 2009 ist die
Deutsche Juliane Caspar als ers-te Frau und erste Ausländerin
Chefredakteurin des französischen Guide Michelin.
Öko-Lebensmittel
Ökologische Landwirtschaft findet unter deutschen Landwirten immer
mehr Anhänger. Von 1996 bis 2008 stieg die Zahl der landwirtschaftlichen
Betriebe, die nach Öko-Kriterien arbeiten, von rund 7400 auf 19800. In
deutschen Supermärkten und Reformhäusern tragen mehr als 56000 Produkte
das staatliche Bio-Siegel für Waren aus ökologischem Landbau Die Kriterien
für die Bio-Klassifizierung sind streng: Die Lebensmittel dürfen nicht mit
chemischen Pflanzenschutz-mitteln behandelt oder gen-technisch verändert
sein und dürfen nur aus artgerechter Tierhaltung stammen.
Die deutsche Küche (Essen und Trinken)
Die deutsche Küche hat keinen besonders guten Ruf, jedenfalls wenn
man dabei an das Alltagsessen denkt, das in vielen Gaststätten und Kantinen
gereicht wird: fett, schwer, kohlehydratreich und sonst nichts. Man hat gesagt,
unter den Völkern Europas würden die Franzosen beim Essen am meisten
auf Qualität achten, die Deutschen am meisten auf Quantität und die
Engländer am meisten auf die Tischmanieren.

Es stimmt zwar nicht, dass die Deutschen ständig etwas in sich
hineinstopfen, aber wenn sie einmal angefangen haben, etwas zu essen, dann
hören sie so schnell nicht wieder auf. Die Dinge immer ein wenig zu
übertreiben, ist eine häufig anzutreffende deutsche Angewohnheit, nicht nur,
wenn es ums Essen geht.
Inzwischen sind sich aber viele Deutsche über die gesundheitlichen
und ästhetischen Folgen ihrer Ernährung im Klaren. Wenn man den
einschlägigen Berichten, Diätvorschlägen, Ernährungstips und Kochrezepten
vor allem in den illustrierten Glauben schenken darf, so geht es heutzutage
beim Essen nur noch um die Gesundheit („Essen Sie sich gesund!”) und
keineswegs um Genuss oder gar die Befriedigung eines Hungergefühls. Aßen
die Deutschen früher dreimal soviel Kartoffeln wie beispielsweise die Briten,
so essen sie heute nur noch zweimal soviel gesundes Obst und
ballaststoffreiches Gemüse. Lebensmittel mit dem Namenzusatz „Bio-„ oder
„light” sind die Renner in den Supermärkten und verkaufen sich wie von
selbst an diejenigen Deutschen, die sich vielleicht dann doch noch Häppchen
mehr gönnen wollen („Du darfst!”), aber das, bitte schön, mit gutem
Gewissen. Dazu gibt es dann sogar Mineralwassermarken mit dem Zusatz
„light” – na, wohl bekomm es.
Im Gegensatz zu früher haben sich die Ess- und Restaurantverhältnisse
in Deutschland allerdings trotz mancher zäher Gewohnheiten wesentlich
verbessert. Nach der bitteren Armut in der Nachkriegszeit kam es in den
fünfziger Jahren zur ersten deutschen Fresswelle, als es wieder genug Geld
und wieder genug dafür zu kaufen gab. Die Doppelt- und Dreifachkinne,
die sich viele Deutsche dieser Generation in jener Zeit angefressen haben,
haben wohl unvermeidlich das Klischee des feisten Deutschen im Ausland
geprägt.
Mit dem enorm gewachsenen Wohlstand der siebziger und achtziger
Jahre kam dann – für eine andere Generation – das Bedürfnis nach
verfeinerten Genüssen. Außerdem war diese erste reine
Wohlstandsgeneration mittlerweile viel kosmopolitischer aufgewachsen,
hatte die Küche Frankreichs und Italiens kennen und schätzen gelernt. Das
hat sich dann in einer zweiten deutschen Fresswelle niedergeschlagen mit
einer Vielzahl von besseren, mediterran ausgerichteten Restaurants (die
außerdem weniger „rustikal” eingerichtet sind und sich teilweise auch um
besseren Service bemühen). Aber auch das Angebot für die häusliche Küche
ist qualitätvoller und abwechslungsreicher geworden, Konserven und
42 43

Tiefkühlkost wurden von ehrgeizigen Hobbyköchen und – Köchinnen
geächtet. Dieser Umweg führte geradezu zu einer Wiederentdeckung der
feinen deutsche Küche, die es ja auch einmal gab – ein Trend, der für die
neunziger Jahre prägend geworden ist.
Die Deutschen bevorzugen ein reichhaltiges Frühstück mit
verschiedenen Sorten von Brot oder Brötchen, dazu Marmelade und Honig,
aber auch Schinken, Käse und Wurst für diejenigen, die es etwas herzhafter
mögen. Müslis oder Corn-flakes stehen heute auch schon oft auf den
Frühstückstischen. Getrunken wird mit Vorliebe frisch gebrühter Kaffee.
Deutsches Brot ist berühmt für seinen Artenreichtum, und die Bäcker
werden nicht müde, ständig neue für die Gaumen ihrer verwöhnten
Kundschaft dazuzuerfinden. Diese Art von Veredelung lassen sie sich
allerdings auch teuer bezahlen. Die Deutschen haben eine starke Vorliebe
für Sauerteigbrot, für Vollkornbrotsorten – das war immer schon so und
verdankt sich nicht erst der Ernährungsbewussten zweiten Fresswelle -, und
sie verstehen sich auf ganz exotische Brotsorten wie etwa Pumpernickel,
die außerhalb der deutschen Grenzen wirklich völlig unbekannt sind.

V. IM HOTEL
Welche persönlichen Angaben müssen Sie ins Formular eintragen? Füllen
Sie das Formular aus.
1.
2. Lesen Sie und übersetzen Sie den Dialog:
Die Zimmerreservierung
Es ist 13 Uhr. Herr Meinrat ist mit dem Taxi vom Flughafen zum Hotel
gefahren. Nun steht er an der Rezeption.
Meinrat: Guten Tag, mein Name ist Meinrat. Ich habe eine
Zimmerreservierung.
Angestellte: Guten Tag, Herr Meinrat. Einen Augenblick bitte, ich
werde sofort nachschauen. Ja, hier steht Zimmer 71. Es
wird aber leider erst in zwei Stunden frei sein.
Meinrat: Wirklich? Hat man Ihnen denn nicht Bescheid gesagt, dass
ich schon mittags ankomme?
Angestellte: Nein, wir haben erst heute Nachmittag mit Ihnen gerechnet.
Es tut mir sehr leid.
Meinrat: Das ist aber ärgerlich. Können Sie mir dann bitte mein
Gepäck aufbewahren? Oder ist vielleicht noch ein anderes
Zimmer frei?
44 45

Angestellte: Ich glaube kaum, aber ich werde es kurz am Computer
überprüfen. Einen Moment, bitte. (Sie geht zum Computer).
Oh, wir haben Glück. Die Gäste von Zimmer 24 sind früher
abgereist als erwartet. Von dort haben Sie sogar einen Blick
auf den Park.
Meinrat: Ausgezeichnet! Dann ist es bestimmt besonders ruhig.
Angestellte: Würden Sie sich bitte hier eintragen, Herr Meinrat? Werden
Sie mit Ihrem Gepäck allein zurechtkommen oder brauchen
Sie Hilfe?
Meinrat: Nein, danke. Ich habe nur diesen leichten Koffer für die
zwei Tage dabei.
Angestellte: Gut, noch etwas, Herr Meinrat. Heute Morgen kam ein
Anruf für Sie. Sie sollen bitte gleich im Büro der Firma
ULTRASPORT anrufen. Ich habe hier die Telefonnummer
aufgeschrieben.
Meinrat: Vielen Dank für Ihre Mühe. Ich werde das vom Zimmer aus
erledigen. Noch eine Frage: Ab wie viel Uhr kann ich ein
Frühstück bekommen?
Angestellte: Ab sechs. Sie brauchen nur den Zettel an Ihrer Zimmertür
auszufüllen, der Zimmerkellner wird es Ihnen dann zur
gewünschten zeit bringen. Ab 7 Uhr ist auch der
Frühstücksraum geöffnet.
Meinrat: Sehr gut. Ich gehe dann jetzt auf mein Zimmer. Bis später.
3. Übung
Woher kommt Herr Meinrat gerade?
Wie ist er ins Hotel gekommen?
Warum ist sein Zimmer noch nicht frei?
Wo überprüft die Angestellte, ob ein anderes Zimmer frei ist?
Warum ist Zimmer 24 besser?
Wie lange wird Herr Meinrat in Frankfurt bleiben?
Wann kam ein Anruf für ihn?
Und wen soll er zurückrufen?
Ab wie viel Uhr ist der Frühstücksraum geöffnet?
Was muss Herr Meinrat tun, um Frühstück aufs Zimmer zu
bekommen?

4. Etwas Grammatik:
Ich werde Frau Haas später anrufen.
Wen wird Herr Meinrat zuerst begrüßen?
Wir werden unsere Reise nie vergessen.
Futurum I
Ich werde sofort nachschauen.
5. Übung:
Bitte setzen Sie die folgenden Sätze ins Futur:
Beispiel:
Das letzte Mal sind
Dieses Mal werden
die Gäste um 14 Uhr abgefahren. (19 Uhr)
sie um 19 Uhr abfahren.
Voriges Jahr habe ich im Frankfurter Hof gewohnt. (Parkhotel)
Nächstes Jahr ….
Herr Siebert ist am 5. August nach Madrid geflogen. (Athen)
Am 22. August ………..
Hast du Monika noch vor der Abreise gesehen? (in Paris)
Nein, aber ich …………..
Auf seiner letzten Reise hat Klaus jeden Tag mit Christa
telefoniert.(nur jeden zweiten)
Dieses Mal ………………….
Diese Woche hat Herr Schubert jeden Tag im Restaurant gegessen.
(zu Hause)
Morgen ……
Helga ist die ganze Woche um sechs Uhr aufgestanden. (erst um 9
Uhr)
Am Sonntag …………………..
Haben Sie die Post schon abgeschickt? (morgen früh)
Nein, noch nicht, aber ich …….
Ist Herr Langer schon ins Büro gegangen? (in zehn Minuten)
Nein, er frühstückt noch, aber er ……
6. Übung: Präsens oder Futur?
Beispiele:
Was tun
Im Moment lese
Später werde
Sie gerade? – tun
ich einen Artikel. – lesen
ich zu Mittag essen. – essen
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B: –Was ……………… Sie? – meinen
……. Das Wetter morgen schön ………..… – sein
H: –Ach, ich ………………………, – glauben
Es ………… so schön wie heute …….……. – bleiben
Es ………….. bestimmt nicht …….………. – regnen
B.: – Hm, dann …….. ich heute Abend meinen
alten Freund Albert ………………………… – besuchen
Vielleicht …… er Lust auf eine Radtour – haben
Was …………. Sie denn am Wochenende? – machen
H.: – Ich …….. endlich zu meinem alten Freund
Erich nach Köln …………… – fahren
Der ………….schon seit Jahren auf meinen
Besuch. – warten
B.: – Oh, Köln! Da ………. Sie doch bestimmt
Ins Ludwig-Museum ………………. – gehen
H.: – Nein, das ………… wir sicher nicht ……… – tun

VI. EINKAUF
1. Lesen Sie und übersetzen Sie folgendes:
Wieviel kosten diese hier?
Wieviel kostet das hier?
Wann machen sie zu, wann schließen sie?
Wann machen Sie morgen auf?
Haben Sie am ... geöffnet?
Samstag
Sonntag
Kann ich Ihnen behilflich sein?
Ich schaue mich erstmals nur um, danke.
Haben Sie ...?
Ich suche ...
Haben Sie etwas Günstigeres?
Das ist nicht, was ich suche.
Können Sie mir sagen, wo ... ist?
Wo finde ich ...?
Verkaufen / haben Sie ...?
Wissen Sie, wo ich es sonst noch versuchen könnte?
Wie viel kostet der/die/das da im Schaufenster?
Gibt es eine Garantie darauf?
Es gibt ein Jahr Garantie.
Brauchen Sie sonst noch etwas?
Kann ich mit Scheck bezahlen?
Ich zahle bar.
Ich möchte gern mit Kreditkarte bezahlen.
Kann ich bitte eine Quittung haben?
Haben Sie einen Lieferservice?
Geöffnet sein
48 49

Geschlossen sein
24 Stunden am Tag geöffnet.
Sonderangebot
Räumungsverkauf
Zwei zum Preis von einem.
Eins zum normalen Preis, das zweite zum halben Preis.
Reduziert – alles muss raus.
Halber Preis
Mittagspause; bin zu Tisch
Bin in 15 Minuten wieder da.
Diebstahl wird strafrechtlich verfolgt.
2. Lesen Sie den Dialog und beantworten Sie die Fragen:
Das Jackett im Sonderangebot
Günter Meinrat betritt ein großes Geschäft für Herrenbekleidung in
Frankfurt. Plakate mit interessanten Sonderangeboten haben sein
Interesse geweckt: Anzuge sind auf die Hälfte herabgesetzt, und Jacketts
und Hemden sind um 20% reduziert.
Verkäufer: Guten Tag. Kann ich Ihnen behilflich sein? Suchen Sie
etwas Bestimmtes?
Meinrat: Hm, ja … ein Jackett. Ein sportliches, das man zu jeder
Jahreszeit tragen kann, auch auf Reisen.
Verkäufer: Welche Größe, wenn ich fragen darf?
Meinrat: Normalerweise trage ich 52. Das hängt aber ganz vom
Schnitt ab.
Verkäufer: Nun, wenn Sie nicht sicher sind, will ich lieber Maß
nehmen. Ja, Größe 52, das kommt hin. Ich fürchte
allerdings, in der Größe haben wir nicht mehr viel
Auswahl. Nur noch in Grün, aber sehen Sie gern mal
selbst durch.
Meinrat: Nein, Grün kommt nicht in Frage. Das ist mir zu
Auffallend.
Verkäufer: Meinen Sie es wirklich? Wenn Sie es wirklich auch auf
Reisen tragen wollen, ist es eigentlich sehr vorteilhaft:
Unempfindlich und fast knitterfrei. Aber wie würde Ihnen
Denn Grau gefallen? Wir haben gerade neue Jacketts
Bekommen, nur sind sie nicht im Angebot. Soll ich
Trotzdem nachsehen, was wir da haben?

Meinrat: Ja, das wäre nett von Ihnen. Ich lasse mir inzwischen die
Hemden zeigen.
Der Verkäufer verschwindet für einen Moment.
Verkäufer: So, da habe ich drei sehr schicke graue Jacketts. Das
Hier ist aus Schottland, 1005 Schurwolle. Probieren Sie
Es doch bitte einmal an. Wenn es Ihnen nicht gefällt,
habe ich hier noch zwei andere. Der Spiegel steht gleich
hinter Ihnen.
Meinrat zieht das Jackett an.
Hm, lassen Sie mich mal sehen… steht Ihnen gut, sehr
gut sogar. Und es sitzt wie angegossen.
Meinrat: Finden Sie? Ist es nicht ein bisschen weit im Rücken?
Verkäufer: Aber nein! Ganz und gar nicht! Das ist der neueste
Schnitt! Man trägt jetzt Jacketts sowieso etwas lässiger,
und es wirklich ideal für jede Jahreszeit.
Meinrat: Bequem ist es ja, nur an den neuen Still muss ich erst
gewöhnen. So auf Anhieb kann ich mich dazu
entschließen aber ich werde es mir überlegen. Haben Sie
Vielen Dank für Ihre Mühe. Vorerst nehme ich nur Die
beiden Hemden, die ich mir ausgesucht habe.
3. Lesen Sie und notieren Sie Kleidungsstücke und Beruf:
1. Carsten S., 28, Elektrike
Ich ziehe mich sportlich an: Jeans oder eine bequem Hose, Hemd, Pullover
und Sakko – ich mag bequeme Kleidung. Die Sachen müssen natürlich sauber
und ordentlich sein! Anzüge trage ich selten, nur mal zu einer Feier trage
ich gerne Sportkleidung: Einen Jogginganzug, T-Schirt und Turnschuhe.
2. Anne K., 35, Geschäftsfrau
Bei der Arbeit trage ich fast immer einen Rock, eine schicke Bluse und eine
Jacke, die dazu passt. Aber auch in meiner Freizeit trage ich gerne schöne
Kleider! Jeans und T-Schirt mag ich nicht. Das ist mir zu lässig und sieht
nicht gut aus. Da ziehe ich lieber ein modisches Kleid an.
3. Uwe P., 23, Student
Ich ziehe an, was mir gefällt! Und ich gebe nicht viel Geld für Kleidung aus.
Bei Jeans, T-Schirt und Pullover kaufe ich nur Sonderangebote. Und wenn
ich mal eine Regenjacke oder einen Mantel brauche, gehe ich in einen
Second-Hand-Laden. Da ist es billig. Mode interessiert mich nicht. „Kleider
machen Leute“, so ein Quatsch!
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