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Немецкий язык. Политическая парадигма. Практикум

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3. Der Kanzler, meint etwa Politologe Anton Pelinka, wird die übrigen Parteien so lange mit unannehmbaren Vorschlägen brüskieren, bis die von sich aus Verhandlungen ____________.
4. Nein, sie müssen miteinander in Verhandlungen _________, daran führt kein Weg vorbei.
5. Die beiden Seiten fühlen ihre Interessen gut vertreten und _____ zu Verhandlungen ______.
6. Durch einen Boykott versuchen wir den nötigen politischen Druck aufzubauen, um ernsthaft in Verhandlungen ___________ zu können.
7. Aufgrund der unverschämten Forderungen von Ex-Berater Bukovac mußte die Stuttgarter Führung dann die Verhandlungen erstmal ________.
8. In erster Linie müssen die Verhandlungen über die Stabilisierung der Lage und über die nukleare Abrüstung ______________ werden.
6. Ergänzen Sie bitte die Präpositionen:
INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN (IB)
______(1) den meisten Politikwissenschaftlern wird der Beginn eines
funktionierenden internationalen Staatensystems ______(2) Europa
______(3) das Jahr 1648, also ______(4) das Ende des Dreißigjährigen Krieges datiert. ______(5) Westfälischen Frieden einigten sich die ______(6) Krieg beteiligten Fürsten ______(7) die wichtigsten Grundlagen
zwischenstaatlicher Beziehungen: Die wechselseitige Anerkennung der
Souveranität der beteiligten Staaten.
Man definiert Internationale Beziehungen als „Beziehungen ______(8)
politisch organisierten Gruppen, die klar abgegrenzte Territorien besiedeln
und ______(9) ______(10) einem gewissen Grad unabhängig voneinander sind“.
Die Gruppen, die hier Beziehungen aufnehmen, sind nicht, wie der Begriff suggeriert, Nationen, sondern Staaten und nicht-staatliche wirt­schaftliche und politische Akteure. Das sind z.B. wichtige gesellschaftliche Gruppen (es gibt z.B. einen internationalen Gewerkschaftsbund), Medien und Wirtschaftseinheiten.
Erst ______(11) den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts werden sowohl ______(12) der praktischen Politik als auch ______(13) der Pol­tikwissenschaft Institutionen und Gruppen wahrgenommen, die nicht ______(14) Territorialstaaten gebunden sind und dennoch Einfluss ______(15) die internationale Politik haben. (Akteure). Patzelt nennt als Akteure:
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global agierende Unternehmen ('global players'), z.B. Microsoft, IBM oder Siemens,
internationale Regierungsorganisationen (IGOs), wie UN, NATO, WTO,
internationale Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), wie z.B. Attac, oder Organisationen ethnischer Gruppen ______(16) Staat.
7. Beantworten Sie die Fragen:
1. Warum müssen die einzelnen Staaten internationale Beziehungen
eingehen?
2. Was versteht man unter Diplomatie?
3. Definieren Sie den Begriff „das Völkerrecht“.
4. Was bedeutet Macht-und Drohpolitik?
5. Von welchen Faktoren hängen die Formen der internationalen Be-
ziehungen ab?
6. Wie beurteilen Sie Macht-und Drohpolitik als Form internationaler
Beziehungen- positiv oder negativ? Begründen Sie Ihre Aussage.
8. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Считается, что собственно международные (межгосударственные) отношения зародились в период формирования национальных госу­дарств на относительно аморфном пространстве Римской империи. За точку отсчета принимается завершение Тридцатилетней войны в Ев­ропе и заключение Вестфальского мира в 1648 году. С той поры весь 350-летний период международного взаимодействия вплоть до наших дней рассматривается многими, особенно западными исследователя­ми, как история единой Вестфальской системы международных от­ношений. Доминирующими субъектами этой системы являются суве­ренные государства. В системе отсутствует высший арбитр, поэтому государства независимы в проведении внутренней политики в преде­лах своих национальных границ и в принципе равноправны. Сувере­нитет предполагает невмешательство в дела друг друга. Со временем государства выработали основанный на этих принципах свод правил, регулирующих международные отношения, — международное право.
9. Ordnen Sie richtig zu!
A. Die Europäische Zentralbank: Eine stabile Währung für Europa.
B. Der Europäische Gerichtshof: Die Herrschaft des Rechts.
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C. Die Europäische Investitionsbank: Investitionen in die Zukunft.
1. Der __________sorgt dafür, dass das EU-Recht in allen EU-Mit- gliedstaaten einheitlich ausgelegt und angewendet wird, damit das
Recht für jedermann gleich ist. So sorgt er dafür, dass die nationalen
Gerichte in der gleichen Frage nicht unterschiedlich urteilen. Der
_______überwacht auch, ob die Mitgliedstaaten und Organe der EU
ihren Verpflichtungen nachkommen. Der _______besteht aus jeweils einem unabhängigen Richter aus jedem EU-Land und hat seinen Sitz in Luxemburg.
2. Der __________sorgt dafür, dass die Finanzmittel der EU, die aus
Steuergeldern stammen, ordnungsgemäß, wirtschaftlich und zweck­gebunden verwendet werden. Der in Luxemburg ansässige
___________kann alle Organisationen, Gremien oder Unternehmen, die EU-Finanzmittel verwenden, überprüfen.
3. Die 317 Mitglieder des ____________ vertreten die wichtigsten Interessengruppen der EU wie Arbeitgeber, Gewerkschaften,
Verbraucher und Umweltschützer. Der Ausschuss hat beratende Funktion und nimmt Stellung zu Rechtsetzungsvorschlägen im Be­reich Beschäftigung, Soziales, Berufsausbildung usw.
4. Der __________wird bei Rechtsetzungsvorschlägen angehört, die sich in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Beschäftigung oder Bil-
dung unmittelbar auf die kommunale und regionale Ebene beziehen.
Zu seinen 317 Mitgliedern gehören zahlreiche führende Regionalpo­litiker und Bürgermeister.
5. Die in Frankfurt am Main ansässige ________ ist für die Wäh- rungspolitik verantwortlich, insbesondere für die Zinspolitik. Haupt­ziel der _____ist die Gewährleistung der Preisstabilität, um eine In­flation zu verhindern. _________trifft ihre Entscheidungen unabhän-
gig von Regierungen oder anderen Gremien. Ihr Präsident ist Jean­Claude Trichet.
D. Der Europäische Rechnungshof: Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.
E. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss: Die Stimme der Zivilgesellschaft.
F. Der Ausschuss der Regionen: Die lokale Perspektive.
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6. _______gewährt Darlehen zur Finanzierung von Projekten, die im europäischen Interesse liegen, insbesondere in den benachteiligten
Regionen. Sie finanziert Infrastrukturvorhaben wie Eisenbahn- und Straßenverbindungen, Flughäfen und Umweltschutzmaßnahmen. Sie
stellt kleineren Unternehmen (KMU) Investitionskredite zur Verfü­gung. Die in Luxemburg ansässige ________unterstützt auch Bei­trittsländer und Entwicklungsländer. Da ihre Anteilseigner die EU­Mitgliedstaaten sind, kann ________Kapital zu günstigen Konditio­nen aufnehmen und entsprechende Kredite gewähren.
10. Welche Bündnisse und Organisationen sind hinter diesen Ab-
kürzungen „versteckt“? Bereiten Sie einen Vortrag zu einem davon
vor:
UN, NATO, WTO;
OEEC, EGKS, EURATOM (od. EAG), EG, EWG, EWS;
EU, WWU, GASP.
11. Halten Sie einen Vortrag zum Thema „Globalisierung“.
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ZUSATZMATERIALIEN
Die Aufgabe 1:
1. Vergleichen Sie die folgenden beiden Texte (Text 1 und Text 2). Welcher Sachverhalt oder welches Problem wird behandelt? Kommt das Thema im Titel oder Untertitel in vollem Umfang zum Ausdruck?
2. Im Zuge der EU-Erweiterung sind Dolmetscher so gefragt wie lange
nicht mehr, denn die Europäische Union spricht ihren Mitgliedern das
Grundrecht zu, sich bei allen gemeinsamen offiziellen Angelegenheiten in ihrer Muttersprache in Wort und Schrift zu verständigen. Dabei werden hohe Anforderungen an das Berufsbild gestellt. Arbeiten Sie heraus, wel-
che Anforderungen das sind? Erarbeiten Sie einige Ratschläge für die angehenden Dolmetscher, die zum ersten mal bei der internationalen Konferenz zum Thema „Politik“ dolmetschen müssen.
1. DOLMETSCHER-IRRTUM:
WENN AUS WERTPAPIEREN BOMBEN WERDEN
26.03.2009, 19:40 Uhr Von Detlef Drewes, Brüssel
Kaum hatte EU-Ratspräsident Mirek Topolanek am Mittwoch seine
Rede vor dem Europäischen Parlament beendet, brach der Tumult los. „Das ist nicht das Niveau der EU, mit den USA umzugehen“, schimpfte der sozialdemokratische Fraktionschef Martin Schulz über Topolaneks Satz, die Vereinigten Staaten würden in der „Wirtschaftskrise mit Waffen­verkäufen verdienen“.
Der tschechische Regierungschef blickte erkennbar verwirrt drein,
denn nichts dergleichen hatte er gesagt. Die Erklärung brauchte ihre Zeit:
ein Übersetzungsfehler der Dolmetscher. Topolanek hatte von Wertpapie­ren oder „Bonds“ (tschechisch: „bondy“) gesprochen. Der Übersetzer aber hatte „bomby“ (Bomben) verstanden. Die Geschichte ist voll von solchen
sprachlichen Stolpersteinen, die nicht selten sogar die Politik beeinflussen.
2005 löste etwa folgende Meldung einen weltweiten Sturm der Ent-
rüstung aus: „Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad fordert, dass Israel von der Landkarte ausradiert werden muss.“ Selbst der Aus­landssprachendienst des Auswärtigen Amtes brauchte lange, um das, was
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der Mann gesagt hatte, genau zu übersetzen: „Das Regime, das Israel be­setzt hält, muss aus den Annalen der Geschichte getilgt werden.“ Also war
gar nicht von Israel, sondern dessen Regierung, und nicht von der Land­karte, sondern den Geschichtsbüchern die Rede.
Was einen erheblichen Unterschied macht. Auch Iraks einstiger Dik-
tator Saddam Hussein wurde Opfer eines solchen Übersetzungsfehlers. In seinem Appell vor dem amerikanischen Militärschlag 2003 rief er sein Volk auf, „zum Wohle unserer Kinder den US-Invasoren standzuhalten“. In der offiziellen englischen Übersetzung wurde daraus: „Wir müssen un­sere Kinder opfern.“
Sprachliche Ausrutscher aus dem Kuriositäten-Kabinett.
Während solche Übersetzungsfehler teilweise sogar die Geschichte be-
einflussten, gehören andere eher in das Kuriositäten-Kabinett der internati-
onalen Politik.
So fragte man sich unmittelbar nach dem Sturz des irakischen Diktators
irritiert, ob die irakische Armee wirklich derart rückständig ist, wie ein Be-
richt verhieß. Demnach hatten nämlich Soldaten der einstigen „Revolutio­nären Garden“ große Mengen Bargeld mit Hilfe von „Traktoren“ aus der Nationalbank in Bagdad abtransportiert — und man sah im Geiste die ge­hetzten Uniformträger Säcke voller Geld auf einen Anhänger werfen, um anschließend mit rasanten 25 Stundenkilometern durch die Stadt zu „rasen“.
Tatsächlich handelte es sich um „tractor trailers“, also Sattelzüge. Und
auch die „propellergetriebenen Granaten“, mit denen auf US-Konvois ge­schossen wurde, entpuppten sich bei genauer Übersetzung als etwas durch­aus Schlagkräftigeres: „rocket propelled grenads“, kurz RPGs, sind nichts anderes als Panzerfäuste.
Kürzlich wurde die neue US-Außenministerin Hillary Clinton mit einer
gut gemeinten Geste Opfer ihrer Dolmetscher. Beim Treffen mit dem rus-
sischen Außenminister Sergej Lawrow wollte sie eine versöhnliche Geste setzen und überreichte einen roten Plastikknopf, wie er bei feierlichen Eröffnungszeremonien verwendet wird, mit der englischen Aufschrift „Knopf zum auf Null stellen“. Lawrow las die russische Bezeichnung und stutzte. Dann machte er Clinton auf den Übersetzungsfehler aufmerksam. Auf Russisch bedeute die Inschrift nämlich „Knopf zum Überladen“. Beide konnten herzhaft darüber lachen — Übersetzungsfehler können auch zu-
sammenbringen.
Aus: http://www. augsburger-allgemeine.de/Home/
Nachrichten/Politik/Artikel,-Uebersetzungsfehler-EU-_arid,
1534818_regid,2_puid,2_pageid,4290.html
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2. SPRACHLOS IN BRÜSSEL
DER EU GEHEN DIE DOLMETSCHER AUS
26.03.2009 von Anja Koch
Ohne sie wäre der Alltag in den Institutionen der EU undenkbar, aber
man sieht sie so gut wie nie: die Dolmetscher. Doch in Brüssel fehlt der Nachwuchs und zwar ausgerechnet für die gängigen Sprachen wie Deutsch, Englisch und Französisch.
Es ist kurz nach zwölf, Dolmetscher Gerald Dichtl übersetzt eine Pres-
sekonferenz in der Europäischen Kommission. Sein Arbeitsplatz ist eine
kleine Kabine auf der Empore des Pressesaals, eine Glasscheibe trennt den 43-Jährigen von den Rednern und Journalisten.
Spicken ist erlaubt, aber selten nötig
Seit 19 Jahren arbeitet Dichtl als Dolmetscher für die EU, unzählige
Sitzungen hat er erlebt und übersetzt. "Es entwickelt sich eine Dynamik in
der Sitzung, Menschen aus verschiedenen Kulturen kommen zusammen
und diskutieren, regen sich auf, ärgern sich, versuchen, eine Lösung zu finden. Das ist sehr interessant, wenn man sich auch ein bisschen für Psy­chologie interessiert“, sagt er. Nach einer halben Stunde gibt Gerald Dichtl an seine Kollegin ab. Weil das simultane Übersetzen viel Konzentration erfordert, sind für jede Sprache mehrere Dolmetscher eingeteilt.
Meist weiß Dichtl vorher nicht, welche Themen in den Sitzungen be-
sprochen werden. Er muss sich nur bei sehr spezifischen Themen vorbe­reiten. Wenn zum Beispiel der Fischereiausschuss tagt, schreibt Dichtl sich im Voraus eine kleine Vokabelliste. Spicken ist bei Dolmetschern durchaus
erlaubt: "Sie können nicht alle Fische, die gerade in der politischen Diskus- sion sind in acht Sprachen im Schlaf parat haben“, erklärt er.
Acht Sprachen und eine gute Intuition
Die meisten Vokabeln aber hat Gerald Dichtl in acht Sprachen parat:
Neben seiner Muttersprache deutsch und den für die EU so wichtigen Sprachen englisch und französisch spricht er auch noch spanisch, portugie­sisch, italienisch und niederländisch. Gerade lernt er außerdem griechisch.
Dolmetscher wie ihn sucht die EU-Kommission händeringend, denn
mit seinen 43 Jahren gehört Dichtl zu den Jüngeren. Weil demnächst viele
Dolmetscher in Rente gehen werden, verliert die EU in den kommenden
zehn Jahren ein Drittel ihrer Simultanübersetzer. Nachwuchs zu finden ist
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für Ian Andersen, dem Chef des Sprachendienstes, schwierig. "Wir suchen Menschen mit einer guten Intuition für das, was andere versuchen zu sa­gen. Wir brauchen Leute, die sehr schnell denken können und die sehr stressresistent sind“, erklärt er. Solche Leute anzuwerben sei schwierig, weil Menschen mit diesen Fähigkeiten noch viele andere Jobs ausüben könnten.
Kein Platz für Selbstdarstellung
Mit einer Werbekampagne will die EU nun junge Menschen in Europa
motivieren, sich als Dolmetscher zu bewerben. Die Bewerber müssen harte
Tests durchlaufen, doch sie zu bestehen, lohnt sich: EU-Dolmetscher ver­dienen zwischen 3500 und 10.000 Euro netto. Und die Jobs sind krisensi­cher: Viele Dolmetscher sind Beamte.
Sicher hat der Job auch Schattenseiten: Lob gibt es für Dolmetscher
zum Beispiel selten, denn meist bleiben sie unsichtbar. Das sei nichts für Menschen, die eitel sind, meint der Dolmetscher Gerald Dichtl. "Wer im Rampenlicht stehen will, muss zu `Deutschland sucht den Superstar´ ge­hen. Man ist zwar mittendrin, aber man wird nicht als Individuum wahrge­nommen. Für Selbstdarstellung ist da kein Platz“.
Aus: http://www. euranet. eu/ger/Archiv/Wiadomosci/German/2009/
March/Sprachlos-in-Bruessel-Der-EU-gehen-die-Dolmetscher-aus
Aufgabe 2: Übersetzen Sie ins Deutsche und referieren Sie die fol-
genden Texte.
3. БЕСПАРТИЙНЫЕ, ОДНОПАРТИЙНЫЕ, ДВУХПАРТИЙНЫЕ
И МНОГОПАРТИЙНЫЕ ПРАВИТЕЛЬСТВА
В беспартийной системе либо нет официально зарегистрирован­ных политических партий, либо закон запрещает появление послед­них. В беспартийных выборах каждый кандидат выступает за себя. Исторический пример подобной системы — администрация Джорджа Вашингтона и самые первые созывы конгресса США. В наше время беспартийными являются выборы на управляющие посты регионов и отдельных городов. Сегодня существует несколько «беспартийных» государств. Это, как правило, по форме правления абсолютные мо­нархии: Оман, Объединённые Арабские Эмираты, Иордания, Бутан. В этих странах либо действует прямой запрет на политические партии (Гана, Иордания), либо отсутствуют соответствующие предпосылки для их создания, обществу они не нужны (Бутан, Оман, Кувейт).
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В однопартийной системе официально разрешена только одна по­литическая партия; её влияние закреплено законодательно и является неоспоримым. Есть вариация этой системы, когда существуют также мелкие партии, от которых законодательно требуется признавать ли­дерство основной партии. Нередко при подобном раскладе положение внутри партии может быть важнее положения в государственном ап­парате. Классический пример страны с однопартийной системой — СССР.
В системах с правящей партией оппозиционные партии разреше­ны; могут даже наблюдаться глубокие демократические традиции, но «альтернативные» партии (по широкому убеждению общественности) не имеют реальных шансов получить контроль над властью. Пример из новейшей истории — Россия в начале XXI века. В некоторых слу­чаях (в странах без демократических традиций) правящая партия мо­жет долгое время держать страну под своим контролем всеми средст­вами, включая фальсификацию результатов выборов. Разница у этой системы с однопартийной носит лишь официальный характер.
Двухпартийная система характерна для таких государств, как США и Ямайка. При этой системе есть две доминирующие (реже их также называют правящими) партии, а также сложились такие усло­вия, при которых одна партия практически не имеет возможности по­лучить необходимый перевес над другой. Возможным вариантом мо­жет быть также одна сильная левая и одна сильная правая партии. Отношения в двухпартийной системе были впервые подробно описа­ны Морисом Дюверже и носят название закона Дюверже.
В многопартийных системах есть несколько партий, имеющих ре­альные шансы на широкую поддержку населения.
В государствах, подобных Канаде и Великобритании, могут быть две сильные партии и третья, достигающая достаточных успехов на выборах, чтобы составить реальную конкуренцию первым двум. Она нередко занимает второе место, но практически никогда официально не возглавляла правительство. Поддержка этой партии может в неко­торых случаях перевесить чашу весов в остром вопросе в ту или иную сторону (таким образом, третья партия также обладает политическим влиянием).
В редких случаях (например, Финляндия) в стране могут быть три одинаково успешные партии, каждая из которых имеет шанс сформи­ровать самостоятельное правительство.
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Как правило, в случаях с большим количеством партий ни одна из них не способна захватить власть, и они вынуждены работать вместе, формируя коалиционные правительства. Классическим примером яв­ляется политическая система Ирландии.
http://novostipolitiki. ru/item/19
4. КОСМОПОЛИТИЗАЦИЯ МИРОВОЙ ПОЛИТИКИ
Изменение традиционной Вестфальской системы международных отношений затрагивает сегодня не только содержание мировой поли­тики, но и круг ее субъектов. Если на протяжении трех с половиной веков государства были доминирующими участниками международ­ных отношений, а мировая политика — в основном политикой межго­сударственной, то в последние годы их теснят транснациональные компании, международные частные финансовые институты, неправи­тельственные общественные организации, не имеющие определенной национальности, во многом космополитичные.
Экономические гиганты, которые раньше легко было отнести к экономическим структурам конкретной страны, потеряли эту привяз­ку, поскольку их финансовый капитал — транснациональный, менед­жеры — представители разных национальностей, предприятия, штаб­квартиры и системы маркетинга часто находятся на разных континен­тах. Многие из них могут поднять на флагштоке не национальный, а только собственный флаг корпорации. В большей или меньшей сте­пени процесс космополитизации, или оффшоризации, затронул все крупные корпорации мира. Соответственно, уменьшился их патрио­тизм по отношению к тому или иному государству. Поведение транс­национального сообщества мировых финансовых центров нередко оказывается столь же влиятельным, как и решения МВФ, «большой семерки».
Сегодня международная негосударственная организация «Грин­пис» эффективно выполняет роль «глобального экологического поли­цейского» и часто определяет приоритеты в этой области, которые вынуждено принимать большинство государств. Общественная орга­низация «Международная амнистия» обладает значительно большим влиянием, чем межгосударственный центр ООН по правам человека. Телевизионная компания Си-эн-эн отказалась от употребления в
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