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Немецкий язык. Политическая парадигма. Практикум

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litische Voraussetzungen erfüllt sind: das Recht der Meinungs- und Infor-
die Wiedergabe→ das Urteil → die Auffassung → der Ausdruck→ der Kritiker→ das Versprechen →
die Manipulation → das Geschehen→ die Auswahl→ der Akzent→ die Existenz→
das Verhalten→
mationsfreiheit und die Existenz einer Vielfalt freier Medien. Der Bürger
ist, um sich eine eigene Meinung bilden zu können, darauf angewiesen, nicht nur eine Auffassung zu hören.
Vor allem über die Auswahl der Informationen und über die Art und Weise, wie über Ereignisse berichtet wird, kommt den Massenmedien da-
bei auch viel Einflussmöglichkeit, ja Macht zu. Die Medien beeinflussen,
was in der Öffentlichkeit diskutiert wird, und prägen gesellschaftliches
Verhalten über die Werbung bis hin zum Konsumverhalten. Sie sind zugleich ein politischer und wirtschaftlicher Faktor.
Aus: Kultur Deutschland. Lerneinheit 6. Der politische Prozess
in der Bundesrepublik Deutschland / Hrsg. Horst Meyer und
Dr. Andreas Winkler. AKAD Die Privat-Hochschulen, 2003. S. 6265
1. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1) коллектив / коммуна, пресс-бюро / отдел печати, пресс-секре-
тарь, формирование мнения, оценка; брак / плохая работа / промах, объявление / декларация / оглашение, существование / средства к су­ществованию, многообразие / разнообразие, восприятие / точка зре­ния, потребительское поведение;
2) обязательный (о постановлении), докладывать, получать ин-
формацию / осведомляться, содействовать (в) / вносить свой вклад (в), ограничиваться / довольствоваться (чем-либо), включаться во что-ли­бо, ориентироваться на / готовиться к, быть вынужденным обходиться (чем-либо) / быть зависимым (от), сообщать о, оказывать влияние [воздействие] (на кого-либо, на что-либо).
2. Welche Verben sind in den Substantiven „versteckt“? Bilden Sie
3 Grundformen:
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3. Ordnen Sie jeweils das passende Verb zu:
1) die Pressekonferenzen
2) ein Urteil
3) zum Ausdruck
4) eine Meinung
5) Einfluss auf etw.
6) die öffentliche Meinung
7) etw. in Gang
8) den Zugang zu D
9) die Voraussetzungen
10) sich in die Diskussion
11) die Stellung
12) die Akzente
a) bilden b) bringen c) nehmen d) abhalten e) artikulieren f) setzen g) haben h) beziehen i) einschalten j) bilden k) setzen l) erfüllen
4. Bilden Sie die Sätze mit den Wendungen aus der Übung 3.
5. Formen Sie um!
z. B. Man muss damit rechnen, dass die Bevölkerung leicht zunimmt.→ Man muss mit einer leichten Bevölkerungszunahme rechnen.
1. Die Medien tragen dazu bei, dass sich jeder selbstständig ein Urteil
bilden kann.
2. Die Medien informieren darüber, wie verschiedene Kandidaten die
Situation sehen.
3. Die Medien beschränken sich nicht darauf, die Nachrichten wider-
zugeben.
4. Die Leser sind darauf angewiesen, dass die Informationen von den
Medien objektiv ausgewählt werden.
5. Die Medien wirken als Kritiker und Kontrollere, indem sie z.B.
daran erinnern, dass die Wahlversprechen von den Politikern nicht einge­halten worden sind.
6. Man kann sich darauf verlassen, dass die Medien die Befölkerung
nicht manipuliert.
7. Die Pressekonferenz trug dazu bei, das Problem zu klären.
8. Viele wundern sich darüber, dass diese Koalition zustande gekom-
men ist.
9. Die Politiker gehen davon aus, dass die Mehrwertsteuer um 1 % er-
höht wird.
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10. Man muss sich darauf verlassen, dass die Redakteure die wichtigs-
ten Nachrichten auswählen.
6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1. Erklären Sie den Begriff „Öffentliche Meinung“.
2. Wodurch unterschedet sich die „öffentliche“ Meinung von der
„nicht-öffentlichen“ Meinung?
3. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Bereich der infor-
mellen Meinungen und dem Bereich der öffentlichen Meinungen?
4. Welche Aufgaben erfüllen im politischen Prozess die Medien?
5. Sie sehen im Fernsehen eine Dokumentation, die Sie sehr gut finden. Was müssen Sie bei der Bewertung einer solchen Sendung trotzdem be­achten?
7. Setzen Sie in die Lücken die fehlenden Endungen ein! Achten Sie dabei auf die folgenden Fragen.
1. Warum hat man nach dem Ende die Naziherrschaft den Rundfunk als „Anstalt des öffentlichen Rechts” organisiert?
2. Erkläre den Begriff „gesellschaftlich relevante Gruppen“.
3. Hat eigentlich auch der einzelne Bürger Möglichkeiten, das Fernse­hen zu kontrollieren?
WER KONTROLLIERT RUNDFUNK UND FERNSEHEN?
Während der Nazizeit war der Rundfunk ein Propagandainstrument in
den Händen der Regierung. Das sollte sich beim Neuaufbau eines demok-
ratisch______ Staates nicht wiederholen. Deshalb wurden der Rundfunk
und später das Fernsehen als „Anstalten des öffentlich______ Rechts” organisiert. Eine solche Organisationsform bedeutet, daß die Anstalten sich
innerhalb eines gesetzlich______ Rahmens selbst verwalten, sich aus
Gebühren und Werbeeinnahmen finanzieren und durch Aufsichtsgremien kontrolliert werden, die aus Vertretern „gesellschaftlich relevant______
Gruppen bestehen. Mit einigen regionalen Unterschieden sind alle Rundfunkanstalten folgendermaßen organisiert:
Wichtigst_______ Organ ist der Rundfunkrat (ZDF = Fernsehrat).
Erwählt direkt oder indirekt den Intendanten, den Leiter der Anstalt, und berät ihn bei der Programmgestaltung. Er achtet dabei darauf, daß die Richtlinien für die Programme eingehalten werden.
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Der Rundfunkrat wählt auch die Mitglieder des Verwaltungsrats, der
die Geschäftsführung des Intendanten überwacht.
Wegen der großen Bedeutung des Fernsehens für die öffentlich______
Meinungsbildung ist es nicht verwunderlich, daß die Parteien bestrebt sind, einen möglichst groß______ Einfluß auf die Kontrollorgane der Rundfun-
kannstalten zu gewinnen.
Wenn auch der Anteil der direkt_____ Regierungs- oder Parlaments­vertreter in den Rundfunkräten sich meist nur zwischen einem Sechstel und einem Drittel bewegt, so ist ihr Einfluß über die Vertreter der gesellschaft­lich relevant_______ Gruppen sehr viel stärker.
Natürlich versuchen die Parteien auch die wichtig______ Posten in den Anstalten mit Leuten ihres Vertrauens zu besetzen. Da aber die Parteimehr­heiten bei den einzeln_____ Anstalten unterschiedlich sind genau wie in den einzelnen Bundesländern-, kann man häufig beobachten, daß die eine Partei z. B. den Intendantenposten besetzt, der ander_____ Partei dafür die Benennung des Stellvertreters oder des Programmdirektors „zusteht“.
8. Ergänzen Sie bitte die Präpositionen.
POLITISCHE INTERESSEN AUCH ______(1) JOURNALISTEN
______(2) ihrer Arbeit nehmen die Journalisten ______(3) den Mas­senmedien ihre Rechte ______(4) Art. 5 des Grundgesetzes wahr. Sie wer­den ______(5) der Regel ______(6) solche Presseorgane arbeiten, die ihrer
politischen Grundeinstellung nahekommen. Man muß darum die politische
Grundlinie einer Zeitung oder Zeitschrift kennen, um die ______(7) sie
verbreiteten Informationen und Meinungen richtig beurteilen zu können. ______(8) einigen Fällen ist die politische Einschätzung einer Zeitung ver­hältnismäßig leicht; denn jede Zeitung und Zeitschrift muß einen Vermerk
enthalten, der Auskunft gibt ______(9) den Herausgeber, den Schriftleiter, die Druckerei, den Verlagsort, die Erscheinungsweise usw. Wenn ______(10) diesem Impressum die Namen bekannter Politiker auftauchen,
kann man daraus Rückschlüsse ______(11) die politische Linie des Blattes
ziehen.
ÜBERPARTEILICHE ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN
______(12) der Mehrzahl der Fälle ist es ______(13) den Leser aber nicht so einfach, sich ______(14) den politischen Standort eines Blattes klarzuwerden. 90 Prozent aller deutschen Zeitungen bezeichnen sich als
„überparteilich“. Dennoch zeigen viele ______(15) ihnen eine politische Grundhaltung, die sie bestimmten Parteien näherstehen läßt als anderen.
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Dieser Standort läßt sich aber meist nicht schon ______(16) Impressum ab­lesen, vielmehr wird man ihre Berichterstattung ______(17) einen längeren Zeitraum beobachten müssen, um die politische Grundtendenz erkennen zu können. Wichtige Anhaltspunkte liefern einem dazu Stellungnahmen zu
herausragenden politischen Ereignissen.
9. Übersetzen Sie ins Deutsche.
МАСС-МЕДИА И ОБЩЕСТВЕННОЕ МНЕНИЕ
В статье 5 Основного закона гарантируется свобода слова и печа­ти, а также право на получение информации из общедоступных ис­точников. Цензуры нет. Прессу, а в широком смысле слова и все средства массовой информации именуют «четвертой властью» — на­ряду с парламентом, правительством и юстицией. Действительно, все средства массовой информации имеют важную функцию в современ­ном обществе. Со своим предложением информации и мнений они должны помочь населению понять и проконтролировать деятельность парламентов, правительств и органов управления. По этому поводу Федеральный конституционный суд отметил: «Свободная, не контро­лируемая государственнной властью, не подвергаемая цензуре пресса — существенный элемент свободного государства, в частности, со­временной демократии не обойтись без регулярно выходящей прессы. Гражданин не может принять решения, не будучи широко осведом­ленным и не имея возможности ознакомиться с иными взглядами для сопоставления».
10. Beantworten Sie die Fragen:
1. Was versteht man unter einem Kommentar? Überlegt, wie man einer
einseitigen Beeinflussung der eigenen Meinung durch einen Kommentar entgegenwirken kann!
2. Worin liegen die Hauptgefahren für eine Manipulation im Bereich
der Presse?
3. Ein Redakteur kann schreiben formulieren: „Der Bundeskanzler be-
hauptet...“ oder „Der Bundeskanzler sitellt fest“. Sucht Beispiele von Ma- nipulationen durch den Vergleich, was verschiedene Zeitungen zum glei­chen Ereignis berichten oder verschweigen.
4. Vergleicht verschiedene Zeitungen, in ihren Stellungnahmen zu sel-
ben politischen oder einem aktuellen Ereignis! Erkennt ihr den politischen Standort dieser Blätter?
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11. Recherchieren zum Thema „Medien und Politik“ Machen Sie
einen Vortrag zum Thema.
12. „Wer die Medien macht, macht Meinung“. Wie erklären Sie
diese Wendung? Schreiben Sie einen Aufsatz zu diesem Thema.
Text 8
INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN
Auf der Erde gibt es rund 200 Staaten, in denen etwa 5,8 Milliarden Menschen leben. Diese Staaten sind in vielfacher Hinsicht verschieden: So
gibt es hochindustrialisierte Staaten und Staaten mit überwiegend landwirt­schaftlicher Produktion; es gibt die Entwicklungsländer der so genannten Dritten Welt; es gibt bevölkerungsarme und bevölkerungsreiche Staaten. Unterschiedliche Herrschaftssysteme, freiheitlich-demokratische, autoritä­re, totalitäre, religiös begründete, haben Sie bereits kennen gelernt. Ebenso
verschieden wie die einzelnen Staaten sind auch die Menschen, die in ih-
nen leben; Sie unterscheiden sich beispielsweise rein äußerlich in ihrer
Hautfarbe, sie unterscheiden sich durch ihre Religion, ihre Herkunft ihre Kultur und ihre Tradition.
Das Prinzip jedes Staates ist es, souverän zu sein, d. h. jeder Staat will seine Angelegenheiten selbst regeln können. Dennoch existieren die ein- zelnen Staaten nicht isoliert voneinander — sie könnten dies gar nicht, sie müssen internationale Beziehungen eingehen. Denn:
Viele Probleme machen nicht an Grenzen Halt, sondern sind global
oder zumindest grenzüberschreitend; sie können daher nicht durch einen Einzelstaat gelöst werden, sondern nur im Verbund mit anderen Staaten. Zu solchen Problemen zählt z. B. das weile Feld des Umweltschutzes, das nur durch weltweite Aktionen einer Lösung zugeführt werden kann.
Zudem ist kein Staat wirtschafilich völlig unabhängig, sondern auch
auf diesem Gebiet auf die Zusammenarbeit mit anderen Staaten angewie-
sen. Die Unternehmen benötigen z. B. Rohstoffe aus anderen Staaten für
die eigene Produktion, treiben Handel mit anderen Staaten oder nutzen die Arbeitsteilung in der Welt zum Vorteil der eigenen Wirtschaft: Sie kaufen in anderen Staaten gefertigte Produkte oder produzieren selbst in anderen
Staaten, weil dies kostengünstiger ist.
• Schließlich kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Staa-
ten, z.B. durch Grenzstreitigkeiten, übersteigerten Nationalismus, aus wirt-
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schaftlichen Gründen usw. Sollen sich solche Spannungen nicht in einer gewaltsamen Konfrontation entladen, müssen die Staaten untereinander
Beziehungen eingehen und gemeinsam die Probleme bereinigen.
Bedingt durch die Abhängigkeiten der Staaten untereinander wird jeder Staat auch innenpolitische Entscheidungen mit Rücksicht auf das internati­onale Beziehungsgeflecht fällen, und innenpolitische Angelegenheiten können durch internationale Beziehungen, Ereignisse und Entwicklungen
beeinflusst werden.
Internationale Beziehungen und damit Außenpolitik sind für einen Staat von existenzieller Bedeutung:
— für die Lösung globaler Probleme,
— für seine Wirtschaft,
— für die friedliche Lösung von Konflikten mit anderen Staaten.
Formen und Methoden internationaler Beziehungen
Die Staaten dieser Erde stehen, wie Sie gesehen haben, in einem engen Beziehungsgeflecht.
Die klassische Form der Pflege internationaler Beziehungen ist die Diplomatie. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen ist Voraussetzung
dafür, dass Staaten ein geordnetes Zusammenleben gestalten können. Mit
der Aufnahme diplomatischer Beziehungen ist gleichzeitig die Anerken-
nung eines Staates durch den anderen verbunden, wobei das Völkerrecht die Grundlage bildet. Das Völkerrecht ist die Gesamtheit der vertraglich oder durch Gewohnheitsrecht begründeten Rechtssätze, die die Beziehun-
gen zwischen Staaten regeln. Dies sind z.B. Gewaltverbot, Menschenrech­te, das Selbstbestimmungsrecht oder das Recht der Neutralität. Diese
Anerkennung ist für jeden Staat von existenzieller Bedeutung, da er ohne sie völkerrechtlich nicht existiert und beispielsweise keinen Zugang zu in-
ternationalen Organisationen hat. Mit der Anerkennung erfolgt ein Aus­tausch von Botschaftern. Diese betätigen sich im Auftrag der eigenen Re-
gierung politisch im Gastland und berichten der eigenen Regierung über die Verhältnisse des Gastlandes. Die Mittel der Diplomatie liegen in den persönlichen Kontakten der Politiker untereinander. Dazu gehören neben den Tätigkeiten des Botschafters Staatsbesuche, Ministertreffen, gemein-
same Konferenzen, Austausch von (Protest)Noten oder Briefen usw.
Internationale Beziehungen verlassen spätestens dann die Form der
Diplomatie, wenn Konflikte bzw. Probleme nicht mehr auf dem Wege der Verhandlung, sondern durch Gewalt und Einsatz militärischer Mittel gelöst werden.
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Zwischen den beiden Formen Diplomatie und Krieg liegt die Macht­und Drohpolitik. Machtpolitk bedeutet, dass ein Staat sein Interesse auch
gegen den Willen eines anderen Staates durchsetzt. Drohung ist das Mittel der Machtpolitik: Angedroht werden Sanktionen: z. B. der Einsatz militäri­scher Mittel oder Wirtschaftsboykott. Drohungen werden als Ultimatum
formuliert und häufig durch Aktionen wie Truppenkonzentrationen oder Manöver in Grenznähe unterstrichen.
Die Formen, in denen ein souveräner Staat seine Beziehungen zu ande­ren Staaten gestaltet, können also ganz unterschiedlich sein. Sie hängen
von verschiedenen Faktoren ab:
Der wichtigste Faktor ist das Staatsinteresse. Es hängt von der jewei­ligen Besonderheit eines Staates ab, von seiner Wirtschaft, Ideologie oder Geografie beispielsweise. Unterschiedliche Staaten haben verschiedene Staatsinteressen. Das Staatsinteresse muss auch mit sich ändernden Gege­benheiten immer wieder neu bestimmt werden. Im Wesentlichen betrifft das Staatsinteresse die Existenz und Sicherheit des Staates. Moralische und ethische Gesichtspunkte sind von sekundärer Bedeutung; so sind auch de­mokratische Staaten durchaus bereit, mit autoritären Regimen internatio­nale Beziehungen zu pflegen, wenn das Staatsinteresse dies erfordert.
Neben dem Staatsinteresse beeinflussen auch Geschichte und Tradi- tion die Beziehungen der Länder zueinander und bestimmen somit die
Außenpolitik. So waren z. B. die Beziehungen vieler Staaten zur Bundes­republik durch die jüngste Geschichte mit den beiden Weltkriegen belastet.
Aus: Kultur Deutschland. AKAD Die Privat-Hochschulen, 2003
1. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1) режим (строй), спор о границах, международное право, обычное право, правовая норма / правовое положение, право на самоопределе­ние, права человека, признание / одобрение, посол, нота протеста, пе­реговоры, данность, политика насилия / политика диктата;
2) разрядиться, ослабевать, жизненно важный, суверенный / верхов­ный / самодержавный, международно-правовой / с точки зрения между­народного права, обвинять / нагружать / обременять, проводить (закон) / настоять (на) / добиться, урегулировать проблему, установление дипло­матических отношений, заниматься политической деятельностью.
2. Welche Verben sind in den Substantiven „versteckt“? Bilden Sie 3 Grundformen:
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der Halt→ der Verbund→ die Aktion → der Grenzstreit→ die Entscheidung→ die Aufnahme →
die Anerkennung→ die Verhandlung→ die Tätigkeit→ die Gegebenheit→ die Tradition→
1) internationale Beziehungen
2) Halt
3) Handel
4) die Probleme
5) die Entscheidungen
6) im engen Beziehungsgeflecht
7) von Bedeutung
8) die Angelegenheiten
9) einer Lösung
10) etw. zum Vorteil
11) zu Spannungen
12) diplomatische Beziehungen
a) treiben b) fällen c) stehen d) sein e) machen f) regeln g) zuführen h) eingehen/pflegen i) nutzen j) kommen k) aufnehmen l) bereinigen
A. Der Botschafter, -s посол
Außerordentlicher und bevollmächtig­ter Botschafter чрезвычайный и полномочный посол; den Botschafter akkreditieren ак­кредитовать посла; Botschafter austauschen обменять­ся послами; den Botschafter versetzen перевес-
ти посла (в другую страну); den Botschafter zurückziehen [abberu-
fen] отозвать посла; zum Botschafter ernennen назна­чить послом
B. Die Verhandlung, -en — пе- реговоры
Verhandlungen abbrechen — пре­рвать переговоры; Verhandlungen anregen — про­явить инициативу для начала переговоров;
Verhandlungen anbahnen [aufneh­men] приступать к перегово­рам; Verhandlungen einleiten начи­нать (открывать) переговоры; in Verhandlungen (ein)treten вступать в переговоры; zu Verhandlungen bereit sein быть готовым вести переговоры
3. Ordnen Sie jeweils pasende Verb zu:
4. Bilden Sie die Sätze mit den Wendungen aus der Übung 3.
5. Achten Sie auf den Sprachgebrauch. Setzen Sie das richtige Wort ein.
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B. Akkreditieren, austauschen, versetzen, zurückziehen, abberufen
oder ernennen?
1. Zwei Staaten, die ihre Botschafter _____________, erkennen sich gegenseitig an.
2. Nur wenige Stunden vor dem Angriff hatte Spanien seinen Bot- schafter aus Rabat ______________.
3. Die beiden Länder werden zu einem baldigen Datum neue Botschaf- ter ____________.
4. Zusätzlich soll das Modell der Mehrfachakkreditierung möglich sein, welches erlaubt, einen Botschafter in mehreren Ländern gleichzeitig zu _______________.
5. Diplomatische Probleme resultieren daraus, dass diese Länder keine Botschafter _________ können.
6. Der Chef der Politischen Abteilung wurde als Botschaftsrat nach Rom __________.
7. Der Präsident kann als oberster Vertreter des polnischen Staates in- ternationale Verträge ratifizieren und kündigen, Botschafter ___________ und _____________.
8. Künftig soll Charles etwa Botschafter _______________und an Stelle der Queen Auslandsreisen unternehmen sowie gesellschaftliche Verpflichtungen übernehmen.
9. Der Botschafter ist inzwischen ___________, denn so plump dürfen Diplomaten nicht arbeiten.
10. Es wäre möglich die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu normalisieren, indem sie Botschafter _____________ und Meinungsver­schiedenheiten bezüglich ihrer gemeinsamen Grenze ausräumen.
11. Vor Allem sollte man sich überlegen, warum Präsident sich wei- gert, einen Botschafter zu ______________, der die Interessen seines Lan­des vertritt.
C. Abbrechen, anregen, aufnehmen, einleiten, (ein)treten oder bereit
sein?
1. Der Europarat kann seine Mitglieder zu Verhandlungen _________, um europäische Sonderinstitutionen zu schaffen.
2. Wenn die Verhandlungen früher ___________ worden wären, hätte der Krieg niemals stattgefunden.
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