Добавил:
ivanov666
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз:
Предмет:
Файл:Немецкий язык. Политическая парадигма. Практикум
.pdf
51
litische Voraussetzungen erfüllt sind: das Recht der Meinungs- und Infor-
die Wiedergabe→
das Urteil →
die Auffassung →
der Ausdruck→
der Kritiker→
das Versprechen →
die Manipulation →
das Geschehen→
die Auswahl→
der Akzent→
die Existenz→
das Verhalten→
mationsfreiheit und die Existenz einer Vielfalt freier Medien. Der Bürger
ist, um sich eine eigene Meinung bilden zu können, darauf angewiesen,
nicht nur eine Auffassung zu hören.
Vor allem über die Auswahl der Informationen und über die Art und
Weise, wie über Ereignisse berichtet wird, kommt den Massenmedien da-
bei auch viel Einflussmöglichkeit, ja Macht zu. Die Medien beeinflussen,
was in der Öffentlichkeit diskutiert wird, und prägen gesellschaftliches
Verhalten — über die Werbung bis hin zum Konsumverhalten. Sie sind
zugleich ein politischer und wirtschaftlicher Faktor.
Aus: Kultur Deutschland. Lerneinheit 6. Der politische Prozess
in der Bundesrepublik Deutschland / Hrsg. Horst Meyer und
Dr. Andreas Winkler. AKAD Die Privat-Hochschulen, 2003. S. 62—65
1. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1) коллектив / коммуна, пресс-бюро / отдел печати, пресс-секре-
тарь, формирование мнения, оценка; брак / плохая работа / промах,
объявление / декларация / оглашение, существование / средства к существованию, многообразие / разнообразие, восприятие / точка зрения, потребительское поведение;
2) обязательный (о постановлении), докладывать, получать ин-
формацию / осведомляться, содействовать (в) / вносить свой вклад (в),
ограничиваться / довольствоваться (чем-либо), включаться во что-либо, ориентироваться на / готовиться к, быть вынужденным обходиться
(чем-либо) / быть зависимым (от), сообщать о, оказывать влияние
[воздействие] (на кого-либо, на что-либо).
2. Welche Verben sind in den Substantiven „versteckt“? Bilden Sie
3 Grundformen:

52
3. Ordnen Sie jeweils das passende Verb zu:
1) die Pressekonferenzen
2) ein Urteil
3) zum Ausdruck
4) eine Meinung
5) Einfluss auf etw.
6) die öffentliche Meinung
7) etw. in Gang
8) den Zugang zu D
9) die Voraussetzungen
10) sich in die Diskussion
11) die Stellung
12) die Akzente
a) bilden
b) bringen
c) nehmen
d) abhalten
e) artikulieren
f) setzen
g) haben
h) beziehen
i) einschalten
j) bilden
k) setzen
l) erfüllen
4. Bilden Sie die Sätze mit den Wendungen aus der Übung 3.
5. Formen Sie um!
z. B. Man muss damit rechnen, dass die Bevölkerung leicht zunimmt.→
Man muss mit einer leichten Bevölkerungszunahme rechnen.
1. Die Medien tragen dazu bei, dass sich jeder selbstständig ein Urteil
bilden kann.
2. Die Medien informieren darüber, wie verschiedene Kandidaten die
Situation sehen.
3. Die Medien beschränken sich nicht darauf, die Nachrichten wider-
zugeben.
4. Die Leser sind darauf angewiesen, dass die Informationen von den
Medien objektiv ausgewählt werden.
5. Die Medien wirken als Kritiker und Kontrollere, indem sie z.B.
daran erinnern, dass die Wahlversprechen von den Politikern nicht eingehalten worden sind.
6. Man kann sich darauf verlassen, dass die Medien die Befölkerung
nicht manipuliert.
7. Die Pressekonferenz trug dazu bei, das Problem zu klären.
8. Viele wundern sich darüber, dass diese Koalition zustande gekom-
men ist.
9. Die Politiker gehen davon aus, dass die Mehrwertsteuer um 1 % er-
höht wird.

53
10. Man muss sich darauf verlassen, dass die Redakteure die wichtigs-
ten Nachrichten auswählen.
6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1. Erklären Sie den Begriff „Öffentliche Meinung“.
2. Wodurch unterschedet sich die „öffentliche“ Meinung von der
„nicht-öffentlichen“ Meinung?
3. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Bereich der infor-
mellen Meinungen und dem Bereich der öffentlichen Meinungen?
4. Welche Aufgaben erfüllen im politischen Prozess die Medien?
5. Sie sehen im Fernsehen eine Dokumentation, die Sie sehr gut finden.
Was müssen Sie bei der Bewertung einer solchen Sendung trotzdem beachten?
7. Setzen Sie in die Lücken die fehlenden Endungen ein! Achten Sie
dabei auf die folgenden Fragen.
1. Warum hat man nach dem Ende die Naziherrschaft den Rundfunk
als „Anstalt des öffentlichen Rechts” organisiert?
2. Erkläre den Begriff „gesellschaftlich relevante Gruppen“.
3. Hat eigentlich auch der einzelne Bürger Möglichkeiten, das Fernsehen zu kontrollieren?
WER KONTROLLIERT RUNDFUNK UND FERNSEHEN?
Während der Nazizeit war der Rundfunk ein Propagandainstrument in
den Händen der Regierung. Das sollte sich beim Neuaufbau eines demok-
ratisch______ Staates nicht wiederholen. Deshalb wurden der Rundfunk
und später das Fernsehen als „Anstalten des öffentlich______ Rechts”
organisiert. Eine solche Organisationsform bedeutet, daß die Anstalten sich
innerhalb eines gesetzlich______ Rahmens selbst verwalten, sich aus
Gebühren und Werbeeinnahmen finanzieren und durch Aufsichtsgremien
kontrolliert werden, die aus Vertretern „gesellschaftlich relevant______
Gruppen“ bestehen. Mit einigen regionalen Unterschieden sind alle
Rundfunkanstalten folgendermaßen organisiert:
Wichtigst_______ Organ ist der Rundfunkrat (ZDF = Fernsehrat).
Erwählt direkt oder indirekt den Intendanten, den Leiter der Anstalt, und
berät ihn bei der Programmgestaltung. Er achtet dabei darauf, daß die
Richtlinien für die Programme eingehalten werden.

54
Der Rundfunkrat wählt auch die Mitglieder des Verwaltungsrats, der
die Geschäftsführung des Intendanten überwacht.
Wegen der großen Bedeutung des Fernsehens für die öffentlich______
Meinungsbildung ist es nicht verwunderlich, daß die Parteien bestrebt sind,
einen möglichst groß______ Einfluß auf die Kontrollorgane der Rundfun-
kannstalten zu gewinnen.
Wenn auch der Anteil der direkt_____ Regierungs- oder Parlamentsvertreter in den Rundfunkräten sich meist nur zwischen einem Sechstel und
einem Drittel bewegt, so ist ihr Einfluß über die Vertreter der gesellschaftlich relevant_______ Gruppen sehr viel stärker.
Natürlich versuchen die Parteien auch die wichtig______ Posten in den
Anstalten mit Leuten ihres Vertrauens zu besetzen. Da aber die Parteimehrheiten bei den einzeln_____ Anstalten unterschiedlich sind — genau wie in
den einzelnen Bundesländern-, kann man häufig beobachten, daß die eine
Partei z. B. den Intendantenposten besetzt, der ander_____ Partei dafür die
Benennung des Stellvertreters oder des Programmdirektors „zusteht“.
8. Ergänzen Sie bitte die Präpositionen.
POLITISCHE INTERESSEN — AUCH ______(1) JOURNALISTEN
______(2) ihrer Arbeit nehmen die Journalisten ______(3) den Massenmedien ihre Rechte ______(4) Art. 5 des Grundgesetzes wahr. Sie werden ______(5) der Regel ______(6) solche Presseorgane arbeiten, die ihrer
politischen Grundeinstellung nahekommen. Man muß darum die politische
Grundlinie einer Zeitung oder Zeitschrift kennen, um die ______(7) sie
verbreiteten Informationen und Meinungen richtig beurteilen zu können.
______(8) einigen Fällen ist die politische Einschätzung einer Zeitung verhältnismäßig leicht; denn jede Zeitung und Zeitschrift muß einen Vermerk
enthalten, der Auskunft gibt ______(9) den Herausgeber, den Schriftleiter,
die Druckerei, den Verlagsort, die Erscheinungsweise usw. Wenn
______(10) diesem Impressum die Namen bekannter Politiker auftauchen,
kann man daraus Rückschlüsse ______(11) die politische Linie des Blattes
ziehen.
ÜBERPARTEILICHE ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN
______(12) der Mehrzahl der Fälle ist es ______(13) den Leser aber
nicht so einfach, sich ______(14) den politischen Standort eines Blattes
klarzuwerden. 90 Prozent aller deutschen Zeitungen bezeichnen sich als
„überparteilich“. Dennoch zeigen viele ______(15) ihnen eine politische
Grundhaltung, die sie bestimmten Parteien näherstehen läßt als anderen.

55
Dieser Standort läßt sich aber meist nicht schon ______(16) Impressum ablesen, vielmehr wird man ihre Berichterstattung ______(17) einen längeren
Zeitraum beobachten müssen, um die politische Grundtendenz erkennen zu
können. Wichtige Anhaltspunkte liefern einem dazu Stellungnahmen zu
herausragenden politischen Ereignissen.
9. Übersetzen Sie ins Deutsche.
МАСС-МЕДИА И ОБЩЕСТВЕННОЕ МНЕНИЕ
В статье 5 Основного закона гарантируется свобода слова и печати, а также право на получение информации из общедоступных источников. Цензуры нет. Прессу, а в широком смысле слова и все
средства массовой информации именуют «четвертой властью» — наряду с парламентом, правительством и юстицией. Действительно, все
средства массовой информации имеют важную функцию в современном обществе. Со своим предложением информации и мнений они
должны помочь населению понять и проконтролировать деятельность
парламентов, правительств и органов управления. По этому поводу
Федеральный конституционный суд отметил: «Свободная, не контролируемая государственнной властью, не подвергаемая цензуре пресса
— существенный элемент свободного государства, в частности, современной демократии не обойтись без регулярно выходящей прессы.
Гражданин не может принять решения, не будучи широко осведомленным и не имея возможности ознакомиться с иными взглядами для
сопоставления».
10. Beantworten Sie die Fragen:
1. Was versteht man unter einem Kommentar? Überlegt, wie man einer
einseitigen Beeinflussung der eigenen Meinung durch einen Kommentar
entgegenwirken kann!
2. Worin liegen die Hauptgefahren für eine Manipulation im Bereich
der Presse?
3. Ein Redakteur kann schreiben formulieren: „Der Bundeskanzler be-
hauptet...“ oder „Der Bundeskanzler sitellt fest“. Sucht Beispiele von Ma-
nipulationen durch den Vergleich, was verschiedene Zeitungen zum gleichen Ereignis berichten oder verschweigen.
4. Vergleicht verschiedene Zeitungen, in ihren Stellungnahmen zu sel-
ben politischen oder einem aktuellen Ereignis! Erkennt ihr den politischen
Standort dieser Blätter?

56
11. Recherchieren zum Thema „Medien und Politik“ Machen Sie
einen Vortrag zum Thema.
12. „Wer die Medien macht, macht Meinung“. Wie erklären Sie
diese Wendung? Schreiben Sie einen Aufsatz zu diesem Thema.
Text 8
INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN
Auf der Erde gibt es rund 200 Staaten, in denen etwa 5,8 Milliarden
Menschen leben. Diese Staaten sind in vielfacher Hinsicht verschieden: So
gibt es hochindustrialisierte Staaten und Staaten mit überwiegend landwirtschaftlicher Produktion; es gibt die Entwicklungsländer der so genannten
Dritten Welt; es gibt bevölkerungsarme und bevölkerungsreiche Staaten.
Unterschiedliche Herrschaftssysteme, freiheitlich-demokratische, autoritäre, totalitäre, religiös begründete, haben Sie bereits kennen gelernt. Ebenso
verschieden wie die einzelnen Staaten sind auch die Menschen, die in ih-
nen leben; Sie unterscheiden sich beispielsweise rein äußerlich in ihrer
Hautfarbe, sie unterscheiden sich durch ihre Religion, ihre Herkunft ihre
Kultur und ihre Tradition.
Das Prinzip jedes Staates ist es, souverän zu sein, d. h. jeder Staat will
seine Angelegenheiten selbst regeln können. Dennoch existieren die ein-
zelnen Staaten nicht isoliert voneinander — sie könnten dies gar nicht, sie
müssen internationale Beziehungen eingehen. Denn:
• Viele Probleme machen nicht an Grenzen Halt, sondern sind global
oder zumindest grenzüberschreitend; sie können daher nicht durch einen
Einzelstaat gelöst werden, sondern nur im Verbund mit anderen Staaten.
Zu solchen Problemen zählt z. B. das weile Feld des Umweltschutzes, das
nur durch weltweite Aktionen einer Lösung zugeführt werden kann.
• Zudem ist kein Staat wirtschafilich völlig unabhängig, sondern auch
auf diesem Gebiet auf die Zusammenarbeit mit anderen Staaten angewie-
sen. Die Unternehmen benötigen z. B. Rohstoffe aus anderen Staaten für
die eigene Produktion, treiben Handel mit anderen Staaten oder nutzen die
Arbeitsteilung in der Welt zum Vorteil der eigenen Wirtschaft: Sie kaufen
in anderen Staaten gefertigte Produkte oder produzieren selbst in anderen
Staaten, weil dies kostengünstiger ist.
• Schließlich kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Staa-
ten, z.B. durch Grenzstreitigkeiten, übersteigerten Nationalismus, aus wirt-

57
schaftlichen Gründen usw. Sollen sich solche Spannungen nicht in einer
gewaltsamen Konfrontation entladen, müssen die Staaten untereinander
Beziehungen eingehen und gemeinsam die Probleme bereinigen.
Bedingt durch die Abhängigkeiten der Staaten untereinander wird jeder
Staat auch innenpolitische Entscheidungen mit Rücksicht auf das internationale Beziehungsgeflecht fällen, und innenpolitische Angelegenheiten
können durch internationale Beziehungen, Ereignisse und Entwicklungen
beeinflusst werden.
Internationale Beziehungen — und damit Außenpolitik — sind für
einen Staat von existenzieller Bedeutung:
— für die Lösung globaler Probleme,
— für seine Wirtschaft,
— für die friedliche Lösung von Konflikten mit anderen Staaten.
Formen und Methoden internationaler Beziehungen
Die Staaten dieser Erde stehen, wie Sie gesehen haben, in einem engen
Beziehungsgeflecht.
Die klassische Form der Pflege internationaler Beziehungen ist die
Diplomatie. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen ist Voraussetzung
dafür, dass Staaten ein geordnetes Zusammenleben gestalten können. Mit
der Aufnahme diplomatischer Beziehungen ist gleichzeitig die Anerken-
nung eines Staates durch den anderen verbunden, wobei das Völkerrecht
die Grundlage bildet. Das Völkerrecht ist die Gesamtheit der vertraglich
oder durch Gewohnheitsrecht begründeten Rechtssätze, die die Beziehun-
gen zwischen Staaten regeln. Dies sind z.B. Gewaltverbot, Menschenrechte, das Selbstbestimmungsrecht oder das Recht der Neutralität. Diese
Anerkennung ist für jeden Staat von existenzieller Bedeutung, da er ohne
sie völkerrechtlich nicht existiert und beispielsweise keinen Zugang zu in-
ternationalen Organisationen hat. Mit der Anerkennung erfolgt ein Austausch von Botschaftern. Diese betätigen sich im Auftrag der eigenen Re-
gierung politisch im Gastland und berichten der eigenen Regierung über
die Verhältnisse des Gastlandes. Die Mittel der Diplomatie liegen in den
persönlichen Kontakten der Politiker untereinander. Dazu gehören neben
den Tätigkeiten des Botschafters Staatsbesuche, Ministertreffen, gemein-
same Konferenzen, Austausch von (Protest)Noten oder Briefen usw.
Internationale Beziehungen verlassen spätestens dann die Form der
Diplomatie, wenn Konflikte bzw. Probleme nicht mehr auf dem Wege der
Verhandlung, sondern durch Gewalt und Einsatz militärischer Mittel gelöst
werden.

58
Zwischen den beiden Formen Diplomatie und Krieg liegt die Machtund Drohpolitik. Machtpolitk bedeutet, dass ein Staat sein Interesse auch
gegen den Willen eines anderen Staates durchsetzt. Drohung ist das Mittel
der Machtpolitik: Angedroht werden Sanktionen: z. B. der Einsatz militärischer Mittel oder Wirtschaftsboykott. Drohungen werden als Ultimatum
formuliert und häufig durch Aktionen wie Truppenkonzentrationen oder
Manöver in Grenznähe unterstrichen.
Die Formen, in denen ein souveräner Staat seine Beziehungen zu anderen Staaten gestaltet, können also ganz unterschiedlich sein. Sie hängen
von verschiedenen Faktoren ab:
• Der wichtigste Faktor ist das Staatsinteresse. Es hängt von der jeweiligen Besonderheit eines Staates ab, von seiner Wirtschaft, Ideologie oder
Geografie beispielsweise. Unterschiedliche Staaten haben verschiedene
Staatsinteressen. Das Staatsinteresse muss auch mit sich ändernden Gegebenheiten immer wieder neu bestimmt werden. Im Wesentlichen betrifft
das Staatsinteresse die Existenz und Sicherheit des Staates. Moralische und
ethische Gesichtspunkte sind von sekundärer Bedeutung; so sind auch demokratische Staaten durchaus bereit, mit autoritären Regimen internationale Beziehungen zu pflegen, wenn das Staatsinteresse dies erfordert.
• Neben dem Staatsinteresse beeinflussen auch Geschichte und Tradi-
tion die Beziehungen der Länder zueinander und bestimmen somit die
Außenpolitik. So waren z. B. die Beziehungen vieler Staaten zur Bundesrepublik durch die jüngste Geschichte mit den beiden Weltkriegen belastet.
Aus: Kultur Deutschland. AKAD Die Privat-Hochschulen, 2003
1. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1) режим (строй), спор о границах, международное право, обычное
право, правовая норма / правовое положение, право на самоопределение, права человека, признание / одобрение, посол, нота протеста, переговоры, данность, политика насилия / политика диктата;
2) разрядиться, ослабевать, жизненно важный, суверенный / верховный / самодержавный, международно-правовой / с точки зрения международного права, обвинять / нагружать / обременять, проводить (закон) /
настоять (на) / добиться, урегулировать проблему, установление дипломатических отношений, заниматься политической деятельностью.
2. Welche Verben sind in den Substantiven „versteckt“? Bilden Sie
3 Grundformen:

59
der Halt→
der Verbund→
die Aktion →
der Grenzstreit→
die Entscheidung→
die Aufnahme →
die Anerkennung→
die Verhandlung→
die Tätigkeit→
die Gegebenheit→
die Tradition→
1) internationale Beziehungen
2) Halt
3) Handel
4) die Probleme
5) die Entscheidungen
6) im engen Beziehungsgeflecht
7) von Bedeutung
8) die Angelegenheiten
9) einer Lösung
10) etw. zum Vorteil
11) zu Spannungen
12) diplomatische Beziehungen
a) treiben
b) fällen
c) stehen
d) sein
e) machen
f) regeln
g) zuführen
h) eingehen/pflegen
i) nutzen
j) kommen
k) aufnehmen
l) bereinigen
A. Der Botschafter, -s — посол
Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter — чрезвычайный и
полномочный посол;
den Botschafter akkreditieren — аккредитовать посла;
Botschafter austauschen — обменяться послами;
den Botschafter versetzen — перевес-
ти посла (в другую страну);
den Botschafter zurückziehen [abberu-
fen] — отозвать посла;
zum Botschafter ernennen — назначить послом
B. Die Verhandlung, -en — пе-
реговоры
Verhandlungen abbrechen — прервать переговоры;
Verhandlungen anregen — проявить инициативу для начала
переговоров;
Verhandlungen anbahnen [aufnehmen] — приступать к переговорам;
Verhandlungen einleiten — начинать (открывать) переговоры;
in Verhandlungen (ein)treten —
вступать в переговоры;
zu Verhandlungen bereit sein —
быть готовым вести переговоры
3. Ordnen Sie jeweils pasende Verb zu:
4. Bilden Sie die Sätze mit den Wendungen aus der Übung 3.
5. Achten Sie auf den Sprachgebrauch. Setzen Sie das richtige
Wort ein.

60
B. Akkreditieren, austauschen, versetzen, zurückziehen, abberufen
oder ernennen?
1. Zwei Staaten, die ihre Botschafter _____________, erkennen sich
gegenseitig an.
2. Nur wenige Stunden vor dem Angriff hatte Spanien seinen Bot-
schafter aus Rabat ______________.
3. Die beiden Länder werden zu einem baldigen Datum neue Botschaf-
ter ____________.
4. Zusätzlich soll das Modell der Mehrfachakkreditierung möglich
sein, welches erlaubt, einen Botschafter in mehreren Ländern gleichzeitig
zu _______________.
5. Diplomatische Probleme resultieren daraus, dass diese Länder keine
Botschafter _________ können.
6. Der Chef der Politischen Abteilung wurde als Botschaftsrat nach
Rom __________.
7. Der Präsident kann als oberster Vertreter des polnischen Staates in-
ternationale Verträge ratifizieren und kündigen, Botschafter ___________
und _____________.
8. Künftig soll Charles etwa Botschafter _______________und an
Stelle der Queen Auslandsreisen unternehmen sowie gesellschaftliche
Verpflichtungen übernehmen.
9. Der Botschafter ist inzwischen ___________, denn so plump dürfen
Diplomaten nicht arbeiten.
10. Es wäre möglich die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu
normalisieren, indem sie Botschafter _____________ und Meinungsverschiedenheiten bezüglich ihrer gemeinsamen Grenze ausräumen.
11. Vor Allem sollte man sich überlegen, warum Präsident sich wei-
gert, einen Botschafter zu ______________, der die Interessen seines Landes vertritt.
C. Abbrechen, anregen, aufnehmen, einleiten, (ein)treten oder bereit
sein?
1. Der Europarat kann seine Mitglieder zu Verhandlungen _________,
um europäische Sonderinstitutionen zu schaffen.
2. Wenn die Verhandlungen früher ___________ worden wären, hätte
der Krieg niemals stattgefunden.
Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]
