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Индивидуально-авторские концепты Германа Гессе. Учебное пособие

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dem morgens die kahlen Bäume dick voll Rauhreif hin gen, ritten sie über ein welliges weites Land mit leeren rötlichen Moorgebieten, und die Linien der langen Hügelzüge b lickten merkwürdig mahnend und altbekannt, und es kam ein h oher Eschenwald und ein Bachlauf und eine alte Scheuer, bei deren Anblick fing Goldmunds Herz in froher Bangigkeit zu schmerzen an; er erkannte die Hügel, über die er einstmals mi t der Ritterstochter Lydia geritten war, und die Heide, ü ber die er einst, vertrieben und tief betrübt, durch den dünne n Schneefall davongewandert war».

Используемые в нижеприводимом пассаже романа глаголы с семантикой « увядание» verblühten, verwelkten показывают преходящий характер мира, в том числе и мира переживаний, страданий, терзаний протагониста произведения – Златоуста: « Auch die Schmerzen verblühten und verwelkten. Würde auch sein heutiger Schmerz ei nmal verwelken und wertlos sein, seine Verzweiflung darü ber, daß der Meister tot und im Groll gegen ihn gestorben war und daß keine Werkstatt ihm offenstand, um das Glück des Sc haffens zu kosten und sich die Bilderlast von der Seele zu wälzen? Ja, ohne Zweifel würde auch dieser Schmerz, auch diese bittere Not alt werden und müde werden, auch sie würde er vergessen. Nichts hatte Bestand, auch nicht das Leid».

Концепт « душевные страдания» в романе далеко не всегда отрицательно-оценочен. Душевные страдания, вызванные поиском себя, своей идентификации, нередко приятны Златоусту. Душевные страдания часто оказываются оправданными: « Hatte er nicht das Recht des Heimatlosen und Anspruchslosen, sich diesen Zartheiten und Kompliziertheiten zu entziehen und ihrer zu lachen? Ja, dies Recht hatte er, und er war ein Narr, daß er hier et was wie Heimat suchte und es mit so viel Schmerzen, so viel Verlegenheiten bezahlte. Und dennoch tat und litt er es, litt es gerne, war heimlich glücklich dabei. Es war dumm un d schwierig, es war kompliziert und anstrengend, auf eine solche Art zu lieben, aber es war wunderbar. Wunderbar war die dunkelschöne Traurigkeit dieser Liebe, ihre Narrhei t und Hoffnungslosigkeit». В поисках себя, своего нового дома, новой родины, где бы Златоуст мог себя чувствовать

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счастливо, протагонист отчаивается, страдает, видя тщетность своих усилий, но при этом позже, по истечении ряда лет, начинает осознавать прелесть и чудесность (wunderbar) собственных переживаний, грусти непережитой подлинной любви (die dunkelschöne Traurigkeit dieser Liebe ),

собственной безнадежности (Hoffnungslosigkeit). Следующий пассаж романа представляет собой диалог

протагониста со скульптором. Златоуст, увидевший накануне скульптуру божьей матери, выполненную мастером, оказался настолько впечатленным, что сам решил быть скульптором, для того чтобы научиться мастерству изображения камнем одновременно и счастье, и страдания, и муки человека. Увиденная скульптура не дает покоя Златоусту, терзает его (geplagt). Он в беседе с мастером вспоминает случай увиденного на лице роженицы одновременно переживаемого ею счастья и большого страдания. Эту идею протагонист хочет запечатлеть в его будущей скульптуре: « Und warum meinst du, du müssest Bildschnitzer werden? Hast du schon dergleichen versucht? Hast du Zeichnungen?» «Ich habe viele Zeichnungen gemacht, aber ich habe sie nicht mehr. Aber warum ich diese Kunst lernen möchte, das kann ich E uch wohl sagen. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, und ich habe viele Gesichter und Gestalten gesehen und habe über sie nachgedacht, und einige von diesen Gedanken haben mich immer wieder geplagt und mir keine Ruhe gelassen. Es ist mir aufgefallen, wie in einer Gestalt überall eine gewi sse Form, eine gewisse Linie wiederkehrt, wie eine Stirn dem Knie, eine Schulter der Hüfte entspricht, und wie das alles im Innersten gleich und eins ist mit dem Wesen und Gemüt des Men schen, der eben ein solches Knie, eine solche Schulter und Stirn hat. Und auch das ist mir aufgefallen, ich sah es in einer Nacht, wo ich bei einer Gebärenden helfen mußte: daß der größ te Schmerz und die höchste Wollust einen ganz ähnliche n Ausdruck hat». Durchdringend blickte der Meister den Fremden an. «Weißt du, was du da sagst?» «Ja, Meister, es i st so. Gerade das war es, was ich zu meiner größten Wonne und Bestürzung in Eurer Mutter Gottes ausgedrückt fand, darum bin ich ja gekommen. Oh, da ist auf diesem schönen hold en

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Gesicht so viel Leid, und zugleich ist alles Leid wie zu lauter Glück und Lächeln geworden» . В приведенном отрывке используются номинанты с противоположной семантикой: der größte Schmerz – die höchste Wollust; die größt e Wonne Leid, что создает эффект контраста, фиксируя внимание читателя на интенсивности положительных переживаний одного из персонажей, испытывающего радость, счастье, блаженство. В данном случае слова der Schmerz и das Leid, как следует из контекста, придают позитивную оценочность концепту « душевные страдания».

В нижеприведенном отрывке Златоуст общается с Лидией, в которую влюблен. Его неосторожные слова ранят душу девушки. Ее переживания и страдания передаются и ему: « Goldmund hatte längst schon die Worte bereut, die e r ihr gesagt hatte, ehe er sie vom Pferd holte. Wie dumm war das gewesen, Worte waren in der Liebe entbehrlich, er hätte schweigen sollen. Er sagte nichts mehr. Er kniete neben ihr, und da sie ihn so schön und unglücklich ansah, stec kte ihr Leid ihn an; er fühlte selbst, daß da etwas zu beklagen war. Aber trotz allem, was sie da gesagt hatte, sah er in ihrem Auge doch Liebe, und auch der Schmerz auf ihren zuckenden Lippen war Liebe. Er glaubte ihrem Auge mehr als ihren Worten. Aber sie hatte eine Antwort erwartet. Da sie nicht kam, machte Lydia ihre Lippen noch herber, sah ihn aus den etwas verweinten Augen an und wiederholte: «Hast du denn wirklich keine Scham?». Выраженный словами das Leid и der Schmerz

концепт « душевные страдания» обладает такими перцептивно-образными признаками, как вздрагивающие губы (zuckende Lippen), заплаканные глаза (verweinte Augen).

В романе « Нарцисс и Златоуст», как и в других произведениях Г. Гессе, для экспликации концепта « душевные страдания» часто используются слова Herz и Seele, индекс частотности употребления которых достаточно высокий. Лексема Herz употребляется в романе более 70 раз как способ выражения этого концепта. Проиллюстрируем сказанное на примере: « Ach, heute, während er mit Mitleid den Fischen und mit Ekel den Marktleuten zusah, das Herz voll ängstlicher Schwer mut und

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bitterer Feindseligkeit gegen die Welt und gegen sich selber ».

В приведенном контексте изображена сцена посещения Златоустом рыбного рынка. Персонаж при виде беззащитных, обреченных на смерть рыб испытывает отвращение к торговцам, мир ему представляется враждебным, жестоким, его сердце переполнено презрением к не знающим милосердия людям и к самому себя. Легко ранимая психика Златоуста ассоциирует погибающих рыб с сюжетом преступления, когда-то им совершенного (в целях самообороны он ножом лишил жизни вора Виктора, странствовавшего по миру вместе с ним).

В следующем эпизоде концепт « душевные страдания» выражен словами Seele (душа) и Herz (сердце): « Mit seiner sanften Musik sank das Lied in seine Seele, zugleich aber sang draußen der Wind, sang von Unfriede und Wanderung, vom Wald, vom Herbst, vom Leben der Heimatlosen. Er dachte an Lydia und dachte an Narziß und an seine Mutter, vol l und schwer war sein unruhiges Herz». Златоуст вспоминает дорогих его сердцу людей – мать, друга, наставника Нарцисса, Лидию – тех, кого теперь нет с ним рядом. Поющий снаружи осенний ветер навевает тягостные мысли у протагониста.

Достаточно частотным оказалось применение в романе и лексемы Seele (индекс ее употребления равен 23): « Schon war der Blitz wieder erloschen, das geheimnisvolle Muttergesicht verschwunden. Aber tief zuckte sein fahles Leuchten in Goldmunds Seele fort, eine Woge von Leben, von Schmerz, von würgender Sehnsucht lief aufwühlend du rch sein Herz. Nein, nein, er wollte das Glück und die Satth eit der andern nicht, der Fischkäufer, der Bürger, der gesc häftigen Leute. Mochte der Teufel sie holen. Ah, dieses aufzuckende bleiche Gesicht, dieser volle reife spätsommerliche Mund, über dessen schwere Lippen dies namenlose Todeslächeln w ie Wind und Mondschein hingelaufen war!». Причиной частых глубоких переживаний Златоуста на протяжении всего романа является его воспоминание о матери, символизирующей, с одной стороны, его защиту, а с другой

– чувственность. Локус его страдания – душа: « Dann ging

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der Alte fort, um sich zu Bett zu legen. Goldmund lag noch eine Weile wach, langsam traten die Bilder wieder aus seinem Innern hervor, flammten die Worte seines Freundes wieder auf, und nochmals erschien in seiner Seele die blonde strahlende Frau, die Mutter; wie Föhnwind ging ihr Bild durch ihn hin, wie eine Wolke von Leben, von Wärme, von Zärtlichkeit u nd inniger Mahnung. O Mutter? O wie war es möglich gewesen, da ß er sie hatte vergessen können! ».

Воспоминания о матери уже зрелого Златоуста приводят его к мысли о необратимой утрате, утрате, которую нельзя уже восполнить, заставляют его переживать и мучиться: « Es ist unbegreiflich, wie ich das hatte vergessen können«, sagte er zu seinem Freunde . »Nie in meinem Leben habe ich jemand so geliebt wie meine Mutter, so unbedingt und glühend, nie habe ich jemand so vereh rt, so bewundert, sie war Sonne und Mond für mich. Weiß Go tt, wie es möglich war, dies strahlende Bild in meiner Seel e zu verdunkeln und allmählich diese böse, bleiche, gest altlose Hexe aus ihr zu machen, die sie für den Vater und f ür mich seit vielen Jahren war».

Златоуст все чаще размышляет о смысле жизни, о значении искусства в жизни и приходит к мысли, что творческая деятельность человека объясняется его страхом смерти. Творения человека его переживут. Срок их жизни значительно дольше. Нет ничего вечного, всё в мире преходяще (vergänglich ). Переживания Златоуста ярко выражены образами увядающих цветов (die Blumen welken), падающих с деревьев осенью листьев (die Blätter fallen): « Vielleicht, dachte er, ist die Wurzel aller Kunst und vielleicht auch alles Geistes die Furcht vor dem Tode. Wir fürchten ihn, wir schauern vor der Vergänglichkeit, mit Trauer sehen wir immer wieder die Blumen welken und die Blätter fallen und spüren im eigenen Herzen die Gewißheit, daß auch wir vergänglich sind und bald verwelken. Wenn wir n un als Künstler Bilder schaffen oder als Denker Gesetze su chen und Gedanken formulieren, so tun wir es, um doch irgend etwas aus dem großen Totentanz zu retten, etwas hinzustellen, was längere Dauer hat als wir selbst» . Ключевыми здесь

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выступают слова и словосочетания die Furcht vor dem Tode, vor der Vergänglichkeit schauern, die Trauer, der T otentanz.

Не менее интересны рассуждения Златоуста, равно как и описание его душевного состояния, состояния глубокой печали, депрессии, и в следующем фрагменте романа: « Goldmund stand und betrachtete sein Werk. Als Andacht vor dem Denkmal seiner ersten Jugend und Freundschaft begann seine Betrachtung, aber sie endete mit einem Sturm von Sorgen und schweren Gedanken. Hier stand nun sein Werk, und der schöne Jünger würde bleiben, und sein zarte s Blühen würde nie ein Ende nehmen. Er aber, der es gemacht hatte, mußte jetzt von seinem Werk Abschied nehmen, schon morgen gehörte es nicht mehr ihm, wartete nicht mehr auf s eine Hände, wuchs und erblühte nicht mehr unter ihnen, war ihm nicht mehr Zuflucht, Trost und Sinn des Lebens. Leer blieb er zurück. Und, so schien ihm, es wäre am besten, heute nicht bloß von diesem Johannes Abschied zu nehmen, sondern auch gleich vom Meister, von der Stadt und von der Kunst. Einerlei, ob da ein armes holdes Tier vor ihren Augen verreckte oder ob ein Meister in einem Heiligengesicht alle Hoffnung, allen Adel, alles Leid und alle dunkle schnürende Angst des Menschenl ebens

zum Erschauern sichtbar machte — nichts sahen

sie, nichts

ergriff sie! Alle waren sie vergnügt oder beschäfti

gt, hatten es

wichtig, hatten es eilig, schrien, lachten und rülp sten einander an, machten Lärm, machten Witze, zeterten wegen zwe i Pfennigen, und allen war es wohl, sie waren alle in Ordnung und höchlich mit sich und der Welt zufrieden. Schwe ine waren sie, ach viel schlimmer und wüster als Schweine! Nu n ja, er selber war oft genug mitten unter ihnen gewesen, hatte sich froh unter ihresgleichen gefühlt, war den Mädchen nachgetrieben, hatte vom Teller lachend und ohne Grausen gebackene Fische gegessen. Aber immer wieder hatte ihn, oft ganz plötzlich wie durch Zauber, die Freude und Ruh e verlassen, immer wieder war dieser fette feiste Wahn von ihm abgefallen, diese Selbstzufriedenheit, Wichtigkeit und faule Seelenruhe, und es hatte ihn hinweggerissen, in die Einsamkeit und ins Grübeln, auf die Wanderschaft, zur Betracht ung des Leides, des Todes, der Zweifelhaftigkeit alles Treibens, zum Starren in den Abgrund». Златоуст завершил наконец-то

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скульптуру святого Иоганнеса, скульптуру которую он передаст церкви. Скульптура переживет своего создателя, создателя, который будет с каждым годом увядать, чтобы уйти в иной мир, в то время как памятник (das Denkmal) останется. В его создании протагонист находил свое убежище (die Zuflucht), утешение (der Trost), смысл жизни (Sinn des Lebens). Теперь же у Златоуста на душе пустота (leer). Прощаясь со своим творением – скульптурой Иоганнеса, Златоусту хочется оставить и людей городка, в котором он остановился у мастера для реализации своей творческой идеи. Душевная пустота и страдания, чувство одиночества охватили его душу. С осуждением, даже с презрением он вспоминает многих своих знакомых, в том числе и из знати, которые ведут праздный образ жизни, не задаваясь вопросами высокого порядка, проблемами экзистенциального свойства. В приведенном выше тексте семантически сильны позиции, занимаемые словами и словосочетаниями leer, das Leid, die Einsamkeit, dieser fette feiste Wahn, Abschied nehmen, die Freude und Ruhe verlassen, zum Starren in den Abgrund.

Бродяжничая по стране, изучая жизнь, занимаясь поиском ее смысла, Златоуст видит несчастия многих людей, видит эпидемию чумы в городах и деревнях, оказывается в населенных пунктах, полностью вымерших. Своими страданиями он мысленно делится со своим товарищем и наставником Нарциссом, ведет с ним диалог: « Und wieder, während er mit steifen stolpernden Bein en durchs beschneite dürre Heidekraut trabte, trunken vor Weh , triumphierend vor flackernder Lebensgier, begann er zu flüstern; und jetzt war es Narziß, mit dem er sprac h, dem er seine neuen Einfalle, Weisheiten und Scherze mitteilte. «Hast du Angst, Narziß», redete er ihn an, »graut es dir, hast du was gemerkt? Ja, Verehrtester, die Welt ist voll von Tod, voll von Tod, auf jedem Zaun sitzt er, hinter jedem Baum steht er, und es hilft euch nichts, daß ihr Mauern baut, und Schl afsäle, und Kapellen und Kirchen, er guckt durchs Fenster, er lacht, er kennt jeden von euch so genau, mitten in der Nacht hört ihr ihn vor euren Fenstern lachen und eure Namen sagen. Singt nur eure Psalmen und brennet hübsch Kerzen am Altar, un d betet

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eure Vespern und Matutinen, und sammelt Kräuter im Laboratorium, und sammelt Bücher in der Bibliothek! Fastest du, Freund? Entziehst dir den Schlaf?». Переживания и страдания протагониста вызваны видом вымерших населенных пунктов. Миром овладела смерть, она сидит на каждом заборе (sitzt auf jedem Zaun), стоит за каждым деревом (steht hinter jedem Baum). С ней невозможно справиться.

Перцептивно-образные признаки концепта « душевные страдания» сводятся к следующим: дырявые башмаки, палящее солнце, дождь, дороги в полях и лесах, обнаженные деревья, увядающие листья деревьев, падающие осенью листья, холмы, ручей. В аксиологическом плане данный концепт в романе « Нарцисс и Златоуст» амбивалентен. Душевные страдания – это плата человека за его стремление быть индивидуальностью, быть личностью, стать “Самостью” (в терминологии Венской аналитической психологии). Понятие юнгианской индивидуации как процесса « личностной реализации, процесса становления его не-делимым (individual)» [ Хиллман, 1986, с. 21] было чувственно и ментально близко Г. Гессе, о чем свидетельствуют его произведения, в особенности роман « Нарцисс и Златоуст».

3.2. Концепт «одиночество»

Концепт « одиночество» обладает, так же как и концепт « душевные страдания», высокой степенью актуализации в рассматриваемом произведении. Лексемы allein, einsam и их производные употребляется более 50 раз: « So wie die Liebeswonne im Augenblick ihrer höchsten, seligsten Spannung sicher ist, mit dem nächsten Atemzug hinsc hwinden und wiederum sterben zu müssen, so war auch die inn igste Einsamkeit und Hingabe an die Schwermut sicher, plö tzlich verschlungen zu werden vom Verlangen, von neuer Hingabe an die lichte Seite des Lebens». Развлечения с девушками,

замужними женщинами, научившими Златоуста чувственной жизни (sinnlich), не освобождают его от ощущения тоски, не высвобождают из плена одиночества. Златоуст не может понять, почему все его любовные

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истории кратковременны. Г. Гессе, как мы думаем, создал этот внутриконфликтный, склонный к депрессии персонаж для того, чтобы показать неспособность индивидуального человека раствориться в другом человеке, пользуясь юнгианской терминологией, « во внешнем объекте».

Обращение

к текстам, в которых посредством

многочисленных

метафор

эксплицирован

концепт

« одиночество»,

 

позволяет

увидеть в их

образной

составляющей два важнейших архетипа Г. Гессе – архетип анима (лат. « душа») и архетип анимус. Эти термины – понятийный каркас аналитической психологии К.-Г. Юнга. Согласно юнгианской архетипической теории, человеческая личность представляет собой, на самом деле, целый набор архетипических фигур – « тень, персона, эго (герой), анима, анимус, пуэр (вечная юность), сенекс (мудрый старец), трикстер (плут), великая мать, божественное дитя» [Хиллман, 1986, с. 38]. Личность многолика, множественна. Дж. Хиллман, постюнгианец, образно сравнивает поведение человека с игрой в театре: « Личность является театром архетипических фигур, часть из которых располагается на переднем плане внизу и в центре, другие ожидают за кулисами, а само состязание демонстрирует героические, коммерческие, комические, трагические и фарсовые темы» [ Хиллман, 1986, с. 36].

Многие из указанных выше архетипических фигур узнаваемы в главных действующих лицах романа. Так, в Нарциссе, архетипическом антагонисте Златоуста, читатель обнаруживает анимус (мужское начало) и сенекс (мудрость). Архетипы же анима и дитя мы видим в Златоусте. Г. Гессе удивительно глубоко и ярко показывает на примере дружбы Нарцисса и Златоуста, граничащей вовремя их юношеской монастырской жизни с состоянием повышенной заботливости друг о друге, целостность театра архетипических фигур. Нарцисс и Златоуст дополняют друг друга, компенсируя в себе в первом случае невыраженность феминности и, соответственно, маскулинности – во втором. В разговоре с другом Нарцисс произносит: « Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näherzukommen, sowenig wie Sonne und Mond zueinande r

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kommen oder Meer und Land. Wir zwei, lieber Freund, sind Sonne und Mond, sind Meer und Land. Unser Ziel ist nicht, ineinander überzugehen, sondern einander zu erkenne n und einer im andern das sehen und ehren zu lernen, was er ist: des andern Gegenstück und Ergänzung» . Не по годам мудрый Нарцисс видит в Златоусте, изначально решившего по примеру своего старшего товарища стать ученым и священником, светского человека, человека, не обладающего духом (Geist) – обязательным признаком маскулинности, а значит, и учености, требующей отрешенности и самопожертвования: « Die Naturen von deiner Art, die mit den starken und zarten Sinnen, die Beseelten, die Träumer, Dichter, Liebenden, sind un s andern, uns Geistmenschen, beinahe immer überlegen. Eure He rkunft ist eine mütterliche. Ihr lebet im Vollen, euch ist die Kraft der Liebe und des Erlebenkönnens gegeben. Wir Geistigen <…> leben nicht im Vollen, wir leben in der Dürre. Euch gehört die Fülle des Lebens, euch der Saft der Früchte, euch d er Garten der Liebe, das schöne Land der Kunst. Eure Heimat i st die Erde, unsere die Idee. Eure Gefahr ist das Ertrinken in der Sinnenwelt, unsere das Ersticken im luftleeren Raum. <…> Du schläfst an der Brust der Mutter, ich wache in der Wüste» . Г.

Гессе, изображая беседы протагонистов романа, часто противопоставляет их – Нарцисса, сильного духом (Geistesmensch), обладающего волей, способного стать и впоследствии ставшего аскетом (мужской путь – анимус), и Златоуста, отклонившего путь аскета, выбравшего чувственную жизнь (женское начало – анима), точнее будет сказать, не сумевшего психологически вырваться из чувственной сферы влияния своей матери, олицетворяющей для него всех женщин с их колдовскими чарами.

Показателен следующий пассаж романа: « Narziß war nicht mehr im Zweifel über die Natur von Goldmunds Geheimnis. Es war Eva, es war die Urmutter, die dahinterstand. Wie aber war es möglich, daß in einem so schönen, s o gesunden, so blühenden Jüngling das erwachende Gesc hlecht auf so erbitterte Feindschaft stieß? Es mußte ein D ämon am Werke gewesen sein, ein heimlicher Feind, dem es gelungen

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