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Индивидуально-авторские концепты Германа Гессе. Учебное пособие

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лучи солнца, звезды, зеркало, книга, изношенная, испачканная одежда. У концепта « дух» выявлены следующие перцептивно-образные признаки – сосуд, блестящий предмет, пламя. Концепты « душа» и « дух» положительно-оценочны.

Вопросы для самоконтроля и практические задания

1) Дайте определения немецких слов, обозначающих

концепты

« любовь» ( die

Liebe),

« искренность» ( die

Aufrichtigkeit), « самоотречение»

( die

Selbstverleugnung),

« щедрость»

( die Großzügigkeit

),

« терпение» ( die Geduld),

« невозмутимость»

( die

Gelassenheit),

«целеустремленность» ( zielbewusst), « настойчивость» ( die Beharrlichkeit), « мудрость» ( die Weisheit), « дух» ( der Geist) и

«душа» ( die Seele).

2)Назовите синонимы немецких слов die Liebe, die Aufrichtigkeit, die Selbstverleugnung, die Großzügi gkeit, die Geduld, die Gelassenheit, Zielbewusst, die Beharrlichkeit, die Weisheit, der Geist, die Seele.

3)Назовите семантические признаки приведенных выше слов, опираясь на их словарные определения.

4)Перечислите перцептивно-образные признаки

индивидуально-авторских концептов Г. Гессе в повести

«Сиддхартха. Индийская поэма»: die Liebe, die Aufrichtigkeit, die Selbstverleugnung, die Großzügigkeit, die Geduld, die Gelassenheit, zielbewusst, die Beharrlichkeit, die Weisheit, der Geist, die Seele. Приведите соответствующие примеры из повести.

5)Каков их аксиологический (ценностный) статус в повести?

6)Приведите примеры обозначения и выражения концептов die Liebe, die Aufrichtigkeit, die Selbstverleugnung, die Großzügigkeit, die Geduld, die Gelassenheit, zielbewusst, die Beharrlichkeit, die Weisheit, der Geist, die Seele в повести

«Сиддхартха. Индийская поэма».

7)Определите способ вербализации данных концептов в нижеприведенных отрывках из повести. Назовите лексические единицы, служащие речевому воплощению концептов die Liebe, die Aufrichtigkeit, die Selbstverleugnung,

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die Großzügigkeit, die Geduld, die Gelassenheit, Zielbewusst, die Beharrlichkeit, die Weisheit, der Geist, die Seele.

A)Liebe rührte sich in den Herzen der jungen Brahmanentöchter, wenn Siddhartha durch die Gassen der Stadt ging, mit der leuchtenden Stirn, mit dem Köni gsauge, mit den schmalen Hüften.

B)Siddhartha verstand, dass der Trauernde und Verwöhnte nicht plötzlich und gutwillig in der Frem de und Armut sich zufrieden geben könne. Er zwang ihn nicht, er tat manche Arbeit für ihn, suchte stets den besten Bissen für ihn aus. Langsam hoffte er ihn zu gewinnen, durch freundliche Geduld.

C)Einst waren Samanas durch Siddharthas Stadt gezogen, pilgernde Asketen, drei dürre, erloschene Männer, nicht alt noch jung, mit staubigen und blutigen Schultern, nahezu nackt von der Sonne versengt, von Einsamkeit umgeben, fremd und feind der Welt, Fremdlinge und hagere Schakale im Reich der Menschen. Hinter ihnen her wehte heiß ein Duft von stiller Leidenschaft, von zerstörendem Dienst, von mitleidl oser Entselbstung.

D)Siddhartha saß versunken, seine Augen standen starr auf ein sehr fernes Ziel gerichtet, seine Zungenspitze stand ein wenig zwischen den Zähnen hervor, er schien nicht zu atmen.

E)Nein, nie mehr werde ich, wie ich es einst so gerne tat, mir einbilden, dass Siddhartha weise sei! Dies aber habe ich gut gemacht, dies gefällt mir, dies muss ich loben,dass es nun ein Ende hat mit jenem Hass gegen mich selber, mit jenem törichten und öden Leben! Ich lobe dich, Siddharta, nach so viel Jahren der Torheit hast du wieder einmal einen Einfall gehabt, hast etwas getan, hast den Vogel in deiner Brust singen hören und bist ihm gefolgt!

F)Siddhartha hatte begonnen, Unzufriedenheit in sich zu nähren, Er hatte begonnen zu fühlen, dass die Liebe seines

Vaters, und die Liebe seiner Mutter, und auch die Liebe seines Freundes, Govindas, nicht immer und für alle Zeit i hn beglücken, ihn stillen, ihn sättigen, ihm genügen werde.

G) Mit lächelndem Gesicht schaute Siddhartha ihm nach,er liebte ihn noch immer, diesen Treuen, diesen Ängstlichen. Und wie hätte er, in diesem Augenblick, in dieser herrlichen Stunde nach seinem wunderbaren Schlafe, durchdrungen von Om,

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irgend jemand und irgend etwas nicht lieben sollen! Eben darin bestand die Verzauberung, welche im Schlafe und durch das Om in ihm geschehen war, dass er alles liebte, dass er voll froher Liebe war zu allem, was er sah. Und eben daran, so schien es ihm jetzt, war er vorher so sehr krank gewesen, dass er nichts und niemand hatte lieben können.

H) Sein Ziel verfolgend, ließ er sich von der Stadt einschlürfen, trieb im Strom der Gassen, stand auf Plätzen still, ruhte auf Steintreppen am Flusse aus.

I) «Allzu kühn ist meine Rede,» fuhr Siddhartha fort, «aber ich möchte den Erhabenen nicht verlassen, ohne ihm meine Gedanken in Aufrichtigkeit mitgeteilt zu haben. Will mir der Ehrwürdige noch einen Augenblick Gehör schenken?» Schweigend nickte der Buddha Gewährung.

J)Seufzend hatte er von ihr Abschied genommen, die Seele voll Unlust, und voll verheimlichter Bangigkeit.

K)Sein Gesicht war noch immer klüger und geistiger al s andre, aber es lachte selten, und nahm einen um den andern

jene Züge an, die man im Gesicht reicher Leute so h äufig findet, jene Züge der Unzufriedenheit, der Kränklichkeit, des Missmutes, der Trägheit, der Lieblosigkeit. Langsamergriff ihn die Seelenkrankheit der Reichen.

L)Gab es denn noch irgendeinen Schmutz, mit dem er sich nicht beschmutzt hatte, eine Sünde und Torheit , die er nicht begangen, eine Seelenöde, die er nicht auf si ch geladen hatte?

M)Hinweg wandelte der Buddha, und sein Blick und halbes Lächeln blieb für immer in Siddharthas Gedächtnis eingegraben. So habe ich noch keinen Menschen blicken und lächeln, sitzen und schreiten sehen, dachte er, so wahrlich wünsche auch ich blicken und lächeln, sitzen und schreiten zu können, so frei, so ehrwürdig, so verborgen, so off en, so kindlich und geheimnisvoll. So wahrlich blickt und schreitet nur der Mensch, der ins Innerste seines Selbst gedrungen ist. Wohl, auch ich werde ins Innerste meines Selbst zu dringen suchen.

N)Allem stand er offen, was diese Menschen ihm zubrachten. Willkommen war ihm der Händler, der ihm Leinwand zum Kauf anbot, willkommen der Verschuldete, der

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ein Darlehen suchte, willkommen der Bettler, der ihm eine Stunde lang die Geschichte seiner Armut erzählte, und welcher nicht halb so arm war als ein jeder Samana.

O)Lange Zeit, lange Monate wartete Siddhartha darauf, dass sein Sohn ihn verstehe <…>. Lange Monate warte te Vasudeva, zusehend, wartete und schwieg. Eines Tages, als Siddhartha der Junge seinen Vater wieder sehr mit Trotz und Launen gequält und ihm beide Reisschüsseln zerbrochen hatte, nahm Vasudeva seinen Freund am Abend beiseite und sprach mit ihm.

P)Vom Ältesten der Samanas belehrt, übte Siddhartha

Entselbstung, übte Versenkung, nach neuen Samanareg eln. Ein Reiher flog überm Bambuswald — und Siddhartha n ahm den Reiher in seine Seele auf, flog über Wald und G ebirg, war Reiher, fraß Fische, hungerte Reiherhunger, sprach Reihergekrächz, starb Reihertod.

Q)Die Jahre liefen dahin, in Wohlergehen eingehüllt f ühlte Siddhartha ihr Schwinden kaum. Er war reich geworden, er besaß längst ein eigenes Haus und eigene Dienerschaft, und einen Garten vor der Stadt am Flusse. Die Menschen hatten ihn gerne, sie kamen zu ihm, wenn sie Geld oder Rat brauchten.

R)Mag seine Lehre seltsam sein, mögen seine Worte närrisch klingen, sein Blick und seine Hand, seineHaut und sein Haar, alles an ihm strahlt eine Reinheit, strahlt eine Ruhe, strahlt eine Heiterkeit und Milde und Heiligkeit aus, welche ich an keinem anderen Menschen seit dem letzten Tode unseres erhabenen Lehrers gesehen habe.

S)«Man hat mir gesagt», begann der Kaufmann, «dass du ein Brahmane bist, ein Gelehrter, dass du aber Dienste bei einem Kaufmann suchst. Bist du denn in Not geraten, Brahmane, dass du Dienste suchst?» «Nein», sagte Siddhartha, «ich bin nicht in Not geraten und bin n ie in Not

gewesen. Wisse, dass ich von den Samanas komme, bei welchen ich lange Zeit gelebt habe». «Wenn du von d en Samanas kommst, wie solltest du da nicht in Not sein? Sind nicht die Samanas völlig besitzlos?» «Besitzlos bin ich», sagte Siddhartha, «wenn es das ist, was du meinst. Gewiss bin ich besitzlos. Doch bin ich es freiwillig, bin also nicht in Not».

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T)Vasudeva erhob sich. «Spät ist es geworden», sagte er, «lass uns schlafen gehen. Ich kann dir das andere n icht sagen, o Freund. Du wirst es lernen, vielleicht auch weißt du es schon. Sieh, ich bin kein Gelehrter, ich verstehe nicht zu sprechen, ich verstehe auch nicht zu denken. Ich verstehe nur zuzuhören und fromm zu sein, sonst habe ich nichts gelernt. Könnt e ich es sagen und lehren, so wäre ich vielleicht ein Weiser, so aber bin ich nur ein Fährmann, und meine Aufgabe ist es, Menschen über diesen Fluss zu setzen».

U)Die Waschungen waren gut, aber sie waren Wasser, sie wuschen nicht Sünde ab, sie heilten nicht Geistesdu rst, sie lösten nicht Herzensangst.

V)Sprach Siddhartha: «Mit deiner Erlaubnis, mein Vate r. Ich bin gekommen, dir zu sagen, dass mich verlangt, morgen dein Haus zu verlassen und zu den Asketen zu gehen. Ein Samana zu werden ist mein Verlangen. Möge mein Vate r dem nicht entgegen sein». Der Brahmane schwieg, und sch wieg so lange, dass im kleinen Fenster die Sterne wanderten und ihre Figur veränderten, ehe das Schweigen in der Kammerein Ende fand. Stumm und regungslos stand mit gekreuzten Armen der Sohn, stumm und regungslos saß auf der Matte der Vater, und die Sterne zogen am Himmel. Da sprach der Vater: «N icht ziemt es dem Brahmanen, heftige und zornige Worte zu reden. Aber Unwille bewegt mein Herz. Nicht möchte ich die se Bitte zum zweiten Male aus deinem Munde hören». Langsam e rhob sich der Brahmane, Siddhartha stand stumm mit gekreuzten Armen. «Worauf wartest du?» fragte der Vater. Sprac h Siddhartha: «Du weißt es». Unwillig ging der Vater aus der Kammer, unwillig suchte er sein Lager auf und legte sich nieder. Nach einer Stunde, da kein Schlaf in seine Augen kam, stand der Brahmane auf, tat Schritte hin und her, trat aus dem Hause.

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Раздел 2. ИНДИВИДУАЛЬНО-АВТОРСКИЕ КОНЦЕПТЫ ГЕРМАНА

ГЕССЕ В РОМАНЕ «СТЕПНОЙ ВОЛК»

2.1. Концепт «душевные страдания»

Роман « Степной волк» (der Steppenwolf, 1927 г.)

относится к числу наиболее читаемых произведений Германа Гессе. В этом культовом романе значительное место занимает описание душевных страданий и одиночества его протагониста – Гарри Галлера, о чем свидетельствуют как идейно-художественное содержание, тематическая направленность произведения, его сюжет, так

иквантитативные показатели актуализации

соответствующих концептов.

Концепты « душевные

страдания» и « одиночество»

обладают достаточно высокой

номинативной плотностью

в

романе « Степной волк».

Заметим, что гессеведы [Березина, 1976; Каралашвили, 1994; Науменко, 1990] отмечают в качестве одной из ключевых в творчестве Г. Гессе, в особенности в его культовом романе « Степной волк», идею одиночества и душевных страданий человека. Это мнение подтверждается и имеющимися у нас квантитативными показателями актуализации концептов « одиночество» и « душевные страдания».

Прежде чем обратиться к интерпретации контекстов, в которых раскрывается содержание индивидуальноавторского концепта « душевные страдания», и выявить его текстовые смысловые приращения, установим понятийные признаки этого когнитивного феномена на основе анализа дефиниции соответствующих базисных лексем. В немецком языке концепт « душевные страдания» обозначается следующими словами: das Leid, die Leiden, der Schmerz, die Qual, das Weh, die Pein, die Marter [Рахманов, 1983, с. 402].

В словаре Г. Варига этим лексемам предлагаются следующие дефиниции. «Das Leid – großer Kummer, seelischer Schmerz; Unglück, Übel, Schaden» [Wahrig , 1992, с. 827]. «Die Leiden – Kummer, Qual, Schmerz» [Wahri g, 1992, с. 827]. «Der Schmerz – (fig.) peinigende seelische Empfindung, große Trauer, Kummer, Leid» [Wahrig, 19 92, с.

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1131]. «Die Qual – großer oder seelischer Schmerz» [Wahrig, 1992, с. 1027]. «Das Weh – Schmerz, Leid, Kummer» [Wahrig, 1992, с. 1419]. «Die Pein – Qual, quälender Schmerz» [Wahrig, 1992, с. 977]. «Die Marter – Peinigung, Qual» [Wahrig, 199 2, с. 865]. Предложенные в словаре дефиниции недостаточно информативны. При определении значения названных слов лексикографами используется прием круга: определение одного слова дается со ссылкой на другое. Семантическими признаками у этих слов выступают признаки интенсивности (großer), внутреннего переживания эмоции (seelischer), качества эмоции/ чувства (quälend, peinigend). С аксиологической точки зрения приведенные лексемы quälend, peinigend обнаруживают негативную семантическую направленность. Переживание обозначенных ими эмоций дискомфортно для человека.

Признаки, указанные в лексикографическом источнике, фиксирующем сегменты коллективного языкового сознания, спроецируем на концептосферу романа « Степной волк» с целью выявления в них общих и различающихся когнитивных характеристик.

Индекс частотности использования основных обозначающих концепт « душевные страдания» лексем Leid, Schmerz и их дериватов равен 121. Слово Leid и его дериваты употреблены 81 раз и соответственно слово Schmerz и его дериваты 40 раз. Максимальную частотность использования обнаруживают имена существительные – Schmerz (28) и Leiden (24). Частотность употребления слова Qual и его производных равна 15 и соответственно слова Weh равна 16. При этом нужно заметить, что концепт вербализуется не только лексемами, совпадающими с самим его наименованием, многочисленными синонимами, но и лексемами, его косвенно обозначающими. В качестве примера назовем лексемы Herz сердце (индекс частотности употребления этого слова и его производных в романе равен 50) и слова Seele душа (60 словоупотреблений), выражающих в « Степном волке» концепт « душевные страдания». Приведем в качестве иллюстрации изложенного выше несколько примеров из романа Г. Гессе: « Statt deine Welt zu verengern, deine Seele

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zu vereinfachen, wirst du immer mehr Welt, wirst schließlich die ganze Welt in deine schmerzlich erweiterte Seele aufnehmen müssen, um vielleicht einmal zum Ende, zur Ruhe zu kommen. Laut heulte in meiner Seele der schadenfrohe Wolf. So von Gedanken und vom Nachklang der Musik erfüllt, das H erz schwer von Trauer und verzweifelter Sehnsucht nach Leben, nach Wirklichkeit, nach Sinn, nach unwiederbringlich Verlorenem … . Wie war das so langsam und schleichend über mich gekommen, diese Lähmung, dieser Hass gegen mic h und alle, diese Verstopftheit aller Gefühle, diese tief e böse Verdrossenheit, diese Dreckhölle der Herzensleere u nd Verzweiflung?» Легко увидеть, что лексемы Herz, Seele с их дериватами выражают в приведенных контекстах глубокие душевные страдания и муки Гарри Галлера (он себя называет степным волком) – главного персонажа процитированного произведения. Оценочное слово schmerzlich характеризует человеческую душу, широко открытую для мира (erweiterte Seele), душу, глубоко страдающую по мере освоения действительности. Душа способна выступать неким локусом – местом обитания злорадствующего волка. Не менее важно при характеристике психологического состояния Гарри Галлера и описание еще одного места средоточия чувств – сердца, наполненного грустью и отчаянной тоской протагониста по настоящей жизни, жизни со смыслом. В пассаже, приведенном выше, используется оценочное слово Dreckhölle в составе субстантивной метафоры (diese Dreckhölle der Herzensleere und Verzweiflung ), придающее контексту высокую степень эмотивности. Опустошенное сердце ассоциативно соотносится с мерзким адом (Dreckhölle) . Эмоциональную напряженность тексту придают и такие оценочные эпитеты, как verzweifelt, tief, böse. Их употребление в приведенных примерах обусловлено стремлением автора передать глубину отчаяния, душевных мук протагониста романа.

Приведем далее еще пример, в котором дается образное описание постоянно страдающего Галлера –

« гения страданий» ( ein Genie des Leidens):

« Ich erkannte,

daß Haller ein Genie des Leidens sei, daß

er, im Si nne

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mancher Aussprüche Nietzsches, in sich eine geniale , eine unbegrenzte, furchtbare Leidensfähigkeit herangebil det habe».

Здесь, как и в предыдущем случае, используется субстантивная метафора, образно характеризующая протагониста. Обращает на себя внимание и упоминание Г. Гессе прецедентного имени – Ф. Ницше, известного немецкого философа, страдающего депрессией, упадническими настроениями.

Лингвоконцептологи, в особенности занимающиеся исследованием индивидуально-авторских концептов, обращаются к анализу когнитивных метафор, их выражающих. Расшифровка метафорической системы языка писателя позволяет увидеть сложную взаимосвязь формирующих его концептосферу составляющих, часто достаточно четко очерченные контуры здания иерархии культурных ценностей индивидуума. Отсюда и повышенный интерес ученых к исследованию метафоры, которая, по образному выражению испанского философа Х. Ортега-и- Гассета « удлиняет “руку” интеллекта; <…> ее роль может быть уподоблена удочке или винтовке» [ Ортега-и-Гассет, 1990, с. 72]. Метафора несёт в себе чрезвычайно большой прагматический потенциал, заложенный в её природе: она часто самым неожиданным образом обнажает неизвестные нам ранее отношения между “предметами” мира. Метафорические описания номинируют “увиденные” человеком новые смыслы. Ассоциативность нашего языкомышления ведёт к установлению формальных и функциональных сходств, связывающих явления мира, к выявлению новых связей между ними. Обнаружение подобного рода ассоциативных отношений всегда культурно обусловлено: в социуме в разное время его существования легко обнаруживаются предпочтения в выборе объектов метафоры. Ими оказываются психологически, в целом культурно наиболее релевантные феномены с точки зрения того / иного человеческого сообщества на конкретном историческом промежутке его развития. Отсюда очевидна важность лингвокультурологического анализа косвенных номинаций (в особенности метафорических) для изучения прежде

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всего духовной жизни социума. Серьёзные, базирующиеся на соответствующих исследовательских методиках лингвокультурологические штудии метафоры – один из надёжных способов выявления системы приоритетных ценностей как в синхронии, так и в диахронии человеческой культуры, формируемой во многом отдельными личностями. Эти соображения приводят нас к осознанию необходимости лингвокультурологического анализа такого типа косвенной номинации эмоций, как метафора, применительно к индивидуально-авторским концептам Г. Гессе. Помимо номинативной и эвристической функций метафора, как известно, в особенности в художественных произведениях, выполняет и эстетическую функцию.

За сложно организованной метафорической системой стоит образ – инструмент и в то же время результат мыслительной деятельности творческого человека, в особенности художника слова.

Для глубокого понимания идейно-художественного содержания произведений культового писателя, сторонника интеллектуальных романов, важно знать историю его жизни. Все крупные произведения Г. Гессе (в особенности

романы « Нарцисс и Златоуст»,

« Петер Каменцинд»,

« Демиан»,

«

Сиддхартха.

Индийская

поэма»,

« Паломничество

на Восток», « Степной волк»)

во многом

автобиографичны. Автопортретирование считается его манерой письма [Науменко, 1990].

Одна из главных идей Г. Гессе – это постоянный и мучительный путь человека в поисках смысла жизни, объяснения ее целесообразности и парадоксальности. Поиск этот сопряжен с многочисленными душевными переживаниями, разочарованием, отчаянием, непониманием окружающих, одиночеством. Не случайно поэтому столь активно в « Степном волке» использование метафоры дороги, пути, показывающих незавидную судьбу странника, паломника: « Mochte ich bei all meinen so schmerzlichen Wandlungen irgend etwas Unsichtbares und Unwägbares gewonnen haben — ich hatte es teuer beza hlen müssen, und von Mal zu Mal war mein Leben härter, schwieriger, einsamer, gefährdeter geworden. Wahrli ch, ich

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