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Немецкий язык химическая технология. Учебное пособие

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Задания к тексту 1. Ответьте на вопросы к тексту.

1)Was fertigt man heute aus chemisch beständigem Kunststoffmaterial?

2)Ist chemische Widerstandskraft der einzelnen Kunststoffe verschieden?

3)Welche Kunststoffe dienen vornehmlich als Konstruktions-

material?

4) Werden Polyvinylchlorid und Phenoplaste für Auskleidungen eingesetzt?

УРОК V.

EINTEILUNG DER KUNSTSTOFFE

Предтекстовые задания

I. Проработайте по грамматическому справочнику учебного пособия следующие пункты.

1.Партицип I в качестве определения.

2.Партицип II в качестве определения и в качестве именной части составного сказуемого.

II.Ознакомьтесьсактивнойлексикойктексту,запомнитееё.

Einteilung

f

 

распределение

Naturstoff

m

 

природное соединение

echt

 

 

настоящий, чистый

Polyaddukt n

 

полиаддукт, продукт сту-

 

 

 

пенчатой полимеризации

sich ergeben

 

оказываться, получаться

Aneinanderlagern n

группирование

Aneinanderwachsen n

срастание

Vereinigen n

 

соединение, объединение

Gesichtspunkt

m

точка зрения

härtbar

 

 

отверждаемый

Weiterbehandlung f

дальнейшая обработка

Plastifizerung

f

пластификация

unschmelzbar

 

неплавкий

irreversibel

 

 

необротимый

31

umgekehrt

наоборот

 

 

Wiedererwärmung f

повторное нагревание

 

warmbildsam

термопластичный

 

Weichzustand m

состояние размягчения

 

zurückversetzen

возвратить

в

исхо

 

состояние

 

 

III. Выполните следующие грамматические упражнения. 1. Переведите следующие группы слов.

a) Oбратите внимание на употребление партиципа I и II в качестве определения:

1)das siedende Wasser,

2)der gelöste Stoff,

3)der sich lösende Stoff,

4)die verbrennende Kohle,

5)die verbrannte Kohlе,

6)das verdampfte Wasser,

7)das verdampfende Wasser,

8)ein durch Gebäude isolierter Lärm,

9)das durch Chemikalien verunreinigte Wasser,

10)die sich ändernde Landschaft.

б) Oбратите внимание на разницу в переводе причастия II, стоящего в качестве определения и в качестве именной части составного сказуемого:

1)die gereinigte Luft Die Luft ist gereinigt.

2)die gelösten Salze Die Salzen sind gelöst.

3)das behandelte Abwasser Das Abwasser ist behandelt.

4)das genutzte Wasser Das Wasser ist genutzt.

5)das angewandte Polymerisationsverfahren Das Polymerisationsverfahren ist angewandt.

6)die erzeugten Treibhausgase Die Treibhausgase sind erzeugt.

7)der gesenkte Kohlendioxidausstoβ Der Kohlendioxidausstoβ ist gesenkt.

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8)der hergestellte Kunststoff Der Kunststoff ist hergestellt.

IV. Переведите текст, пользуясь словарём и активной лексикой к нему.

Einteilung der Kunststoffe

Die Einteilung der Kunststoffe ist die folgende: I. Kunststoffe aus Naturstoffen:

1)Aus makromolekularen Naturstoffen (Modifizierung von Naturstoffen);

2)Aus niedermolekularen Naturstoffen.

II. Echte Kunststoffe (vollsynthetische Kunststoffe):

1)Polymerisate;

2)Polykondensate;

3)Polyaddukte;

4)Modifizierte echte Kunststoffe.

Die Unterscheidung zwischen Kunststoffen aus Naturstoffen und echten Kunststoffen hat sich immer mehr verwischt, nachdem ihr übereinstimender Aufbau aus Makromolekeln erkannt ist. Je nach den Rohstoffen, aus denen die Kunststoffe hergestellt werden, ergeben sich, chemisch gesehen, zwei charakteristische Gruppen von Kunststoffen: die Polykondensationskunststoffe und die Polymerisationskunststoffe. Die Polykondensationskunststoffe (z. B. Phenoplaste) entstehen durch einen chemischen Vorgang, bei dem durch stufenweise Bildung hochmolekularer Verbindungen (z. B. Phenolund Formaldehydmoleküle) unter Abspaltung von Wasser ein neuer Stoff steht. Die Polymerisationskunststoffe (z. B. Polyvinylchlorid) entstehen durch den Polymerisationsprozess, d. h. ein Aneinanderlagern oder Aneinanderwachsen vieler kleiner, gleicher Moleküle zu einem Großbzw. Makromolekül.

Erklärung für Kondensation und Polymerisation.Kondensieren

– stufenweise Bildung von hochmolekularen Verbindungen, wobei meist Wasser abgespalten wird; Polymerisierengriechisch:( poly = viel, meros = Teil) – Vereinigen ungesättigter Verbindungen (Moleküle) zu einem Makromolekül. Man unterscheidet die Kunststoffe

auch nach den Gesichtspunkten «härtbar» und nicht «härtbar». Härtbare Kunststoffe sind solche, die durch thermische Weiterbehandlung über eine gewisse Plastifizierung in einen harten Zustand

33

übergehen, in dem sie unschmelzbar sind. Sie sind irreversibel, d. h. sie lassen sich nach der Bearbeitung durch Wiedererwärmung nicht mehr in einen Weichzustand zurückversetzen. Nicht härtbare Kunststoffe sind sogenannte thermoplastische bzw. warmbildsame Kunststoffe. Diese Kunststoffe sind reversibel, d. h. sie lassen sich nach der Verarbeitung durch Erwärmung aus dem harten Zustand zurückversetzen. Nach dem Erkalten werden diese Kunststoffe wieder hart.

Die

fortschrittliche Technik

verlangt neue

Konstruktions-

prinzipien.

Sie stellt immerhöhere

Anforderungen an

Wirkstoffen,

auch an die neue Werkstoffklasse der Plaste. Das mechanischtechnologische, physikalische, chemische, elektrische und optische Verhalten eines Werkstoffes ist eine Folge seines inneren Aufbaues,

so dass ein deutlicher Zusammenhang seiner Eigenschaften mit seiner morphologischer Struktur, seiner Konstitution besteht. Viele Kunststoffen sind durchsichtig, wie Polystyrol, die Aminoplaste usw. Die Untersuchungen mit Hilfe von Röntgenstrahlen finden auch in der Industriepraxis Verwendung, und zwar bei der Prüfung auf Gefügefehler im Werkstoff, ähnlich wie diese Methoden in der Metallurgie in recht großem Umfange von Nutzen sind. Die Kunststoffe sind Nichtleiter des elektrischen Stromes, wenige Vertreter Halbleiter. Man

begegnet den Kunststoffen deshalb überall in der elektrischen Industrie, im elektrischen Gerät, bei Drahtisolierungen, Schalttafeln, Fassungen u.a.

Задания к тексту 1. Ответьте на вопросы к тексту.

1)Gibt es eine Unterschiede zwischen Kunststoffen aus Naturstoffen und echten Kunststoffen?

2)Welche charakteristische Gruppen von Kunststoffen sind

bekannt?

3)Was ist Kondensieren?

4)Was versteht man unter Polymerisieren?

5)Verlangt die fortschrittliche Technik neue Konstruktionsprinzipien?

6)Welche Eigenschaften haben die Kunststoffe?

7)Was bedeutet härtbare Kunststoffe?

8) Sind die sogenannten thermoplastischen oder warmbildsamen Kunststoffe härtbar?

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9)Welche durchsichtige Kunststoffe können Sie nennen?

10)Sind die Kunststoffe Nichtleiter des elektrischen Stromes?

2. Вставьте вместо точек слова, данные под чертой.

1)Nicht härtbare Kunststoffe sind sogenannte thermoplastische bzw. warmbildsame … .

2)… stellt hohe Anforderungen an Wirkstoffen und an die neue Werkstoffklasse der Plaste.

3)Nicht härtbare Kunststoffe sind … .

4)… entstehen durch den Polymerisationsprozess.

5)Nach dem Erkalten werden nicht härtbare Kunststoffe diese Kunststoffe … .

6)Härtbare Kunststoffe sind solche, die … über eine gewisse

Plastifizierung in einen harten Zustand übergehen, in

dem sie

unschmelzbar sind.

 

_____________________________________________________

 

Die Polymerisationskunststoffe, Die fortschrittliche Technik,

wieder hart, reversibel, Kunststoffe, durch thermische

Weiterbe-

handlung

 

V. Прочитайте текст, не пользуясь словарём, с целью обще-

го охвата содержания.

 

Thermische Eigenschaften der Kunststoffe

 

Die Kunststoffe sind durchweg schlechte Wärmeleiter, schlechtere sogar als Holz, so dass man Gefäße oder Rohre aus Kunststoffen kaum für Heizoder Kühlzwecke gebrauchen kann. Stellt man aus ihnen poröses Material her, so kommt man zu vorzüglichen Isolierstoffen, die Kork ersetzen können, natürlich nur in Temperaturgebieten, in denen sie als feste Stoffe noch beständig sind. Man verwendet sie hauptsächlich für Kälteisolierungen.

Die Wärmeausdehnung ist sehr groß. Sie ist mehrfach größer

als die von Metallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die

Hitzebeständigkeit

von

Kunststoffen

ist

meist

nicht

bedeutend, da diese als organische Verbindungen keine extremen

Temperaturen aushalten.

Die

Thermoplaste verformen sich natür-

lich

schon

bei geringerer

Temperaturerhöhung

(80º

und

mehr),

wodurch ihre Wärmeverformung ermöglich wird. Aber die Forderung

 

nach

Beständigkeit

bei

hohen

Temperaturen

ist

für

gewisse

Verwendungsgebiete

doch

groß, so

für elektrische

Isolierungen,

für

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Dichtungsmaterial und für manche Anstrichstoffe. Unter den hier entwickelten Spezialmaterialien erscheinen die Silicone und hoch fluorierte Kohlenwasserstoffe besonders zukunftsreich.

Die Prüfungsmethoden beziehen sich auf mechanische Festig - keiten bei verschiedenen Temperaturen, wobei die Dauerwärmefestigkeit und die Entflammbarkeit die wichtigsten sind.

In den Prüfmethoden werden hauptsächlich bestimmt: Mittlere spezifische Wärme, Wärmeleitzahl, Wärmeausdehnung, Formbeständigkeit, Kältefestigkeit, Entflammbarkeit, Schmelzviskosität, Entfriertemperatur, Flieβtemperatur (Erweichungsbereich).

Задание к тексту Напишите доклад на тему «Характерные свойства пласти-

ческих масс».

УРОК VI.

POLYMERE

Предтекстовые задания

I. Проработайте по грамматическому справочнику учебного пособия следующие пункты.

1.Презенс пассива.

2.Презенс пассива с модальными глаголами.

3.Kонструкция sein + Partizip II переходного глагола.

4.Kонструкцию sein + zu + Infinitiv.

II.Ознакомьтесьсактивнойлексикойктексту,запомнитееё.

Werkstoff m

материал

empirisch

эмпирический, опытный

Hartgummi m

эбонит

Celluloid n

целлулоид

Kunstseide f

искусственный щелк

Phenol-Formaldehyd-

фенольноформальдегид-

Kondensationsprodukt n

ный продукт конденсации

rein

чистый

Nachahmung f

подражание

Schaffung f

создание

arteigen

родственный

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gerecht werden

 

 

быть справедливым

Auswahl f

 

 

 

выбор, подбор

 

Modifizierung

f

 

видоизменение, модифика-

Erweiterung

 

 

 

ция

 

 

f

 

 

расширение, распростране-

 

 

 

 

ние

 

 

niedermolekular

 

низкомолекулярный

Polymerisat

n

 

 

полимеризат, продукт по-

Polykondensat n

 

лимеризации

 

 

поликонденсат, высоко-

Ausgangsstoff

 

 

молекулярный продукт

m

 

исходный материал

Aufhebung

f

 

 

уничтожение,

прекращение,

Doppelbindung f

 

отмена

 

 

двойная связь

 

substituieren

 

 

замещать

 

Polykondensation f

 

конденсация

с образовани-

 

 

 

 

ем

высокомолекулярных

Polyaddition

 

 

 

продуктов

 

f

 

 

реакция присоединения

beruhen

 

 

 

основываться

 

Additionsfähigkeit

f

способность присоединения

Umsetzung f

 

 

обмен, превращение

Isocyanat n

 

 

 

изоционат, соль или эфир

Kettengruppierung

 

изоциановой кислоты

f

цепная группировка

primär

 

 

 

первичный

 

sekundär

 

 

 

вторичный

 

Diisocyanat

n

 

 

диизоцинат

 

Diol n

 

 

 

диол

 

 

Diamin n

 

 

 

диамид, гидразин, диамин

lineare Verbindung

 

соединение с нормальной

Verknüpfung f

 

 

цепью

 

 

 

 

связывание, связь

cyclisch

 

 

 

циклический

 

abtrennbar

 

 

 

отделяемый

 

bezeichnen

 

 

 

называть, обозначать

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aufweisen

показывать, обнаруживать

Sicherheit f

безопасность, надежность

sich bedienen

пользоваться

III. Выполните следующие грамматические упражнения.

1. a) Переведите следующие предложения. Напоминаем, что

конструкция sein + Partizip II

переходного глагола передаётза-

конченность действия.

 

Образец:

 

Das 21. Jahrhundert ist eng mit globaler Umweltkrise verbunden. – 21 столетие тесно связано с глобальными кризисами окружающей среды.

1)Zwischen 1990 und 2005 ist in Deutschland TreibhausgaseAusstoβ um 18 Prozent gesenkt.

2)Die Kohlendioxid-Emissionen sind in Deutschland in den

90er Jahren deutlich zurückgegangen.

3)Nimmt man 1990 zum Vergleich, sind die TreibhausgaseEmissionen bis 2000 um rund 12,8 Prozent gestiegen.

4)Die Zahl der biologischen Vielfalt in der Welt ist sehr ver-

mindert.

б) Замените сказуемое в следующих предложениях на конструкцию sein + zu + Infinitiv; обратите внимание на адекватность конструкций. Предложения переведите.

Образец:

In allen Ländern müssen die ökologischen Probleme effektiv gelöst werden. In allen Ländern sind die ökologischen Probleme effektiv zu lösen. → Экологические проблемы должны быть решены во всех странах.

1)Nicht vermeidbare oder verwertbare Abfälle müssen schadlos entsorgt werden.

2)Die soziale Marktwirtschaft muss ökologisch ausgerichtet

werden.

3) Gefährliche Stoffe müssen entsprechend verpackt und gekennzeichnet werden.

4) Anfallende Abfälle müssen möglichst schnell verwendet werden.

5) Ohne Vermeidung der Abfälle dürfen die Produkte in Deutschland nicht hergestellt werden.

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IV. Переведите текст, пользуясь словарём и активной лексикой к нему.

Polymere

Die Bearbeitung der organischen Kunststoffe oder Werkstoffe geschah zuerst auf empirischer Grundlage; es entstanden so z. B. Hartgummi, Celluloid, Calalith, Kunstseiden aus Naturstoffen, die Phenol- Formaldehyd-Kondensationsprodukte auf rein synthetischem Wege.

Nicht die Nachahmung von Naturstoffen ist das Ziel, sondern die Schaffung neuer Werkstoffe, die auf Grund ihrer arteigenen Eigenschaften ihrem Verwendungsgebiet besser gerecht werden, als Naturstoffe es können. Die Auswahl der organischen Werkstoffe erfährt

durch die Synthese neuer makromolekularer Stoffe und

deren

Modifizierung eine stets wachsende Erweiterung.

 

 

 

 

Bei einer gewissen Molekelgröβe beginnen organische Ver-

bindungen Eigenschaften aufzuweisen, die niedermolekulare

or-

ganische Stoffe nicht zeigen und die wir als makromolekulare Eigen-

 

schaften bezeichnen.

 

 

 

 

 

 

Eine obere Grenze kann nicht angegeben werden. Es sind heute

 

Makromolekeln mit etwa 106 Atomen bekannt.

 

 

 

 

Niederund makromolekulare organische Substanzen sind aber

 

nach denselben Prinzipien aufgebaut. Die makromolekulare Chemie

 

schliesst sich an die niedermolekulare an.

 

 

 

 

 

Der Aufbau niedermolekularer organischen Verbindungen er-

 

folgt durch chemische Umsetzungen aus kleineren Molekeln. Aus der

 

Konstitution dieser Molekeln und einem übersichtlichen Verlauf der

 

chemischen Reaktion soll die Konstitution des neu hergestellten Stof-

 

fes

mit

möglichster

Sicherheit

hervorgehen.

Die

durch

uner-

wünschte Reaktionen entstehenden Nebenprodukte wie auch die nicht

 

umgesetzten Ausgangsund Hilfsstoffe sollen vom Reaktionsprodukt

 

leicht

abtrennbar sein,

damit dessen Reindarstellung

möglich

ist.

Diese Forderungen gelten in entsprechender Form auch für die Synthese makromolekularer Stoffe aus niedermolekularen Ver-bindungen.

Der Weg, der zur makromolekularer Produkte führt, geht von einfachen, niedermolekularen Stoffen aus. Aus diesen wird durch eine Folge von Einzelreaktionen der makromolekulare Stoff gebildet. Man unterscheidet Polymerisation, Polykondensation und Polyaddition.

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Die Polymerisation geht von ungesättigten oder von cyclischen Verbindungen aus. Formal gesehen erfolgt sie durch Aufhebung der Doppelbindung bzw. durch Öffnung von Ringen und Verknüpfung der erhaltenen Brüchstücke. Hinzu kommt eine Polymerisation, die von gesättigten Verbindungen, wie p-xylol, ausgeht; hier werden die Verbindungen unter bestimmten Reaktionsbedingungen polymerisierbar.

Die Polykondensation bedient sich derselben Kondensationsreaktionen, die wegen ihrer Vielzahl in niedermolekularer Chemie eine so groβe Rolle spielen; sie führen dann zu makromolekularen Stoffen, wenn das Reaktionsprodukt jedes einzelnen Reaktionsschrittes zwei oder mehr Möglichkeiten zur gleichen substituierenden Kondensationsreaktion bietet. Diese Art der Synthese wird deshalb wohl am besten als substituierende Polykondensation bezeichnet.

Die Polyaddition beruht auf der Additionsfähigkeit, die einige sehr reaktionsfähige Gruppen, z. B. die Isocyanatoder Kettengruppierung, für Alkohole oder primäre und sekundäre Amine zeigen. Aus z. B. Diisocyanaten und Diolen bzw. Diaminen erhält man linear verknüpfte, makromolekulare Verbindungen. Man kann deshalb die Polyaddi-

tion als additive Polykondensation auffassen, was wohl auch der Name Polyaddition ausdrücken soll. Die Unterscheidung zwischen Polymerisation, Polykondensation und Polyaddition fuβt auf einer Unterscheidung der sich abspielenden Elementarvorgänge, also der Reaktionsmechanismen.

Задания к тексту

1.Ответьте на вопросы к тексту.

1)Wodurch erfährt die Auswahl der organischen Werkstoffe eine stets wachsende Erweiterung?

2)Wie ist die Einteilung der Kunststoffe?

3)Welche Eigenschaften beginnen organische Stoffe bei einer gewissen Molekelgröβe aufzuweisen?

4)Nach welchem Prinzip sind niederund makromolekulare

organische Substanzen aufgebaut?

5)Wie erfolgt der Aufbau niedermolekularer organischer Verbindungen?

6)Worauf beruht die Polyaddition?

7)Wovon geht die Polymerisation aus?

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