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Sport (Спорт). Учебное пособие

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3. der Fußballspieler
3. футболист
4. die Fußballmannschaft, die Fußballelf, die Elf
5. die Stürmerreihe
6. der Mittelstürmer
7. der rechte Innenstürmer, der Halbrechte
8. der linke Innenstürmer, der Halblinke
9. die Außenläufer pl
10. der rechte Außenläufer, der Rechtsaußen
11. der linke Außenläufer, der Linksaußen
12. die Läuferreihe
4. футбольная команда
5. линия нападения, нападающие
6. центральный нападающий, центр нападения
7. правый полусредний
8. левый полусредний
9. крайние нападающие
10. правый крайний
11. левый крайний
12. линия полузащиты, полу­защитники
13. der Mittelläufer
14. der rechte Läufer
15. der linke Läufer
16. der rechte Verteidiger
17. der linke Verteidiger
18. die Abwehr
19. der Tormann, der Torwart, der Torwächter, der Torhüter
20. der Ausputzer
21. der Linienrichter
22. die Halbzeit
23. in der ersten (zweiten) Halbzeit
24. die Verlängerung
25. in der Verlängerung
13. центральный полузащит­ник, центр защиты
14. правый полузащитник
15. левый полузащитник
16. правый защитник
17. левый защитник
18. защита
19. вратарь
20. чистильщик
21. судья на линии
22. тайм, период
23. в первой (второй) половине игры
24. добавочное время
25. в добавочное время
26. der Fußballfreund, der Fußball-begeisterte, der Fußball­enthusiast, der (leidenschaftli­che) Anhänger
27. der Dynamo-Anhänger
28.
der Kessel des Stadions
26. любитель футбола, болельщик
27. болельщик «Динамо»
28. чаша стадиона
81
29. das Spielfeld, der Rasen
29. футбольное поле
30. der Mittelkreis, der Anstoßkreis
31. die Mittel, die Mittellinie
32. die Seitenlinie
33. die Torlinie
34. der Strafraum
35. das Tor
36. der (Tor)pfosten
37. die (Tor)latte
38. das Netz
39. die Ecke
40. der Elfmeterpunkt
41. der flache Ball
42. der hohe Ball
43. der steile Ball
30. центральный круг, центр поля
31. средняя линия (поля)
32. боковая линия (поля)
33. линия ворот
34. штрафная площадка
35. ворота
36. штанга, стойка ворот
37. перекладина
38. сеткка
39. угол (поля)
40. одиннадцатиметровая отметка
41. низкий мяч
42. высокий мяч
43. навесной мяч
44. köpfen
45. den Ball schießen (flanken, treten)
46. den Ball zur Mitte treten, den Ball in die Mitte treten
47. den Ball auf das Tor schießen
48. den Ball unter die Latte schießen
49. die Bälle verteilen
50. den Ball spielen
51. den Ball abgeben
52. j -m den Ball zuspielen
53. den Ball stoppen
54. den Ball abwehren
55. den Ball dribbeln (kicken,
44. играть головой
45. бить по мячу
46. передать мяч в центр поля
47. бить по воротам, в сторону ворот
48. пробить под перекладину
49. подавать мяч
50. направлять мяч
51. передавать, пробить мяч
52. пробить мяч кому-л.
53. остановить мяч
54. остановить, отбить мяч
55. вести мяч
treiben)
56. den Ball knallen
57. den Ball hoch (steil) geben
58. den Ball lenken (befördern)
59.
den Ball abfangen
56. ударить с силой по мячу
57. подать высокий, навесной мяч
58. направить мяч
59. перехватить мяч
82
60. den Ball erkämpfen, sich
60. завладеть мячом
(D) den Ball erkämpfen, den Ball erobern
61. den Ball bekommen (erhalten)
62. den Ball von j -m vorgelegt bekommen
63. im Zweikampf Sieger wer­den (bleiben)
64. den Ball verlieren
65. den Flankenball verpassen
66. den Ball verschießen, über den Ball treten
67. den Ball vermasseln
68. den Ball einwerfen (aus­schießen)
69. der Einwurf
70. den Ball fausten (wegboxen)
61. получить мяч
62. получить мяч от кого-л.
63. отобрать мяч у противника, обойти противника
64. потерять мяч
65. пропустить угловой (удар)
66. промахнуться, промазать
67. упустить мяч
68. выбросить мяч из аута, вбросить мяч, ввести мяч в игру
69. бросок из аута, вбрасывание
70. отбить мяч кулаками (о
71. den Ball auffangen
72. den Ball halten
73. den Ball ins Feld werfen
74. den Ball aus dem Netz holen
75. das Aus, der Ausfall
76. ins Aus fliegen (gehen, springen)
77. abprallen (an + D)
78. passen (zu j-m)
79. sich durchspielen, die Ver­teidigung (die Deckung), durch­brechen
80. der Durchbruch
вратаре)
71. ловить мяч (о вратаре)
72. взять мяч (о вратаре)
73. выбросить мяч в поле (о вратаре)
74. вынуть мяч из сетки
75. аут
76. выходить в аут, попасть в аут (о мяче)
77. отскакивать (от чего-л., кого-л.)
78. пасовать (кому-л.)
79. пробиться, прорвать защиту (оборону)
80. прорыв
81. freistehen
82. abseits stehen
83. „Hand" machen
81. выйти на свободное место, открыться (об игроке)
82. быть вне игры (быть в офсайде)
83. сыграть рукой, коснуться мяча рукой
83
84. umspielen (überspielen,
84. обыграть кого-л.
ausspielen) vt
85. umdribbeln vt
86. den Gegner decken
87. den Angriff einleiten
88. das Tempo diktieren
89. der Anstoss, der Anwurf
90. der Schuß
91. der Scharfschuß
92. der Weitschuß
93. der Bombenschuß
94. der Strafstoß
95. den Strafstoß geben
96. den Strafstoß ausführen
97. der Eckstoß, der Eckball,
85. обвести кого-л.
86. закрыть противника
87. организовать атаку
88. навязать темп
89. начальный удар с центра поля
90. удар
91. мощный удар
92. сильный удар, удар далеко в поле
93. пушечный удар
94. штрафной удар
95. назначить штрафной (удар)
96. пробить штрафной (удар)
97. угловой (удар)
die Ecke
98. der Freistoß
99. der Abstoß vom Tor
100. der Paß, die Vorlage, die Flanke
101. der Elfmeter, der Elfer
102. den Elfmeter schießen (treten)
103. das Tor, der Treffer
104. das Tor schießen (treten)
105. das Tor fällt,das Tor ist gefallen
106. das Siegestor
107. das Selbsttor
108. das Tor (den Treffer)
98. свободный (удар)
99. свободный удар от ворот
100. пас, передача
101. одиннадцатиметровый (удар), пенальти
102. пробить одиннадцатимет- ровый
103. гол
104. забить гол
105. гол забит
106. решающий гол
107. гол в собственные ворота
108. сквитать гол
ausgleichen
109. das Ausgleichstor
110. den Ausgleich schaffen
111. die Herausstellung
109. гол, приведший к ничейно- му счету
110. сравнять счет
111. удаление игрока с поля
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Basketball
Mörderisches spiel
Im Jahre 1943 gelang es mir, aus einem Konzentrationslager in der Gegend von Warschau zu entfliehen. Eine Woche lang verbarg ich mich in der Stadt. Dann nahm mich die Gestapo gefangen. Man brachte mich in eine Schule, die in ein Zivilgefängnis umgewandelt worden war. Anfangs befanden sich hier fünfhundert Männer und Frauen. Mit jedem Tag verrin­gerte sich die Zahl der Eingekerkerten.
Eines Montags befand auch ich mich unter jenen, die das Gefängnis verlassen mußten. Wir kamen auf einen Hof, gingen über eine Landstraße und hielten auf einer Lichtung. An einem Ende stand eine kleine Gruppe deutscher Offiziere, am anderen lagen frisch ausgehobene Gruben. Man führte uns zu den Offizieren. Verwundert erblickte ich ein Basketballziel­brett mit verkrümmtem Ring im Netz. Unwillkürlich wandte ich den Kopf, um das andere Zielbrett zu suchen. Es war jedoch keines weiter vorhan­den. Für einen Augenblick weilten meine Gedanken in Moskau, im herrli­chen «Dynamo»-Stadion, dann schreckte mich die schroffe Stimme eines Gestapomannes aus meinen Gedanken auf. «Achtung! Ihr seid zum Tode verurteilt. Dank der Liebenswürdigkeit des Herrn Oberst, der ein großer Basketballfreund ist, habt ihr die Chance, euer Leben zu retten. Jeder von euch erhält das Recht, von diesem Platz aus zehn Würfe in den Korb zu versuchen. Wenn acht davon gelingen, istdas Leben des Betreffenden au­ßer Gefahr. Wenn nicht, wird er erschossen!»
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Ein Zittern lief durch meinen Körper. Der Oberst, ein «Freund» des Basketballs, hatte sich eine gräßliche Folter ausgedacht. Acht Bälle von zehn in den Korb treffen! Das ist selbst für einen guten Spieler sehr schwer.
Da trat ein Mann mittleren Alters mit ergrauten Haaren und blassem Gesicht an die «Strafraumlinie». Die Hände zitterten. Er nahm den Ball zwischen die Knie. Wurf! Der Ball fiel nieder, ohne überhaupt den Ständer erreicht zu haben. Der Verurteilte nahm das Leder zum zweiten Wurf auf. Diesmal warf er zu kraftvoll. Der Ball sprang an das Zielbrett und zu ihm zurück. Den dritten Ball warf er von unten. Die Flugbahn war richtig, aber zu kurz. Der Unglückliche seufzte tief auf. Man führte ihn abseits.
Ein Todeskandidat nach dem anderen trat heran und trat weg. Wenn wenigstens einer gerettet würde! Die Männer rauchten und ergötzten sich an dem Spiel. Schließlich trat ich an die Linie. Mich erfaßte eine wilde Leidenschaft und der Wille, den Mördern unter allen Umständen zu be­weisen, daß es .ihnen auch durch diese verfeinerte Folter nicht gelingen wird, uns zu überwinden. Ich nahm den Ball in die Hände, drückte ihn leicht mit beiden Händen, dann zwischen den Knien und sah auf das Ziel­brett. Der Ring war etwas verbogen. Außer dem Brett sah ich nichts, ich zielte. In dieser Sekunde erinnerte ich mich unseres Trainers Pjotr Demja­nowitsch. Er zwang uns, hundert Strafwürfe hintereinander auszuführen. Schlecht war derjenige, dem nicht mindestens siebzig Bälle glückten.
Langsam beschrieb der Ball die Kurve und fiel in den Ring. Jetzt war ich ruhig. Ein neuer Wurf. Hopp! Der dritte und vierte waren ebenfalls sehr gut. Beim fünften Wurf trat eine Krise ein: der Ball stieß an das Brett, fiel abeq dennoch in den Korb. Die Offiziere blickten mich verwundert an. Meine Kameraden bissen die Zähne zusammen, und in ihren Augen flammte Hoffnung auf. Der sechste Wurf war für mich der schwierigste. Ich befand mich in einer Situation, wie einmal bei einem Wettkampf mit den Tbilissiern. Es sollte ein Strafwurf ausgeführt werden, der entschei­dende Bedeutung besaß, weil wir einen Korb weniger verzeichneten als die Gegner, bis zum Schlußpfiff aber nur noch zwei Minuten verblieben. Damals war ich sehr müde und atmete schwer. Dennoch gelang es mir, mich zu beruhigen und den Ball in den Korb zu treffen.
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Diesmal warfen meine Hände den Ball zum sechsten Mal in den Korb. Anschließend warf ich sicher auch die restlichen vier. Zehn von zehn! Die Offiziere stritten laut um irgend etwas untereinander. Meine Kameraden freuten sich über meinen Erfolg. Ein junger Offizier löste sich aus der Gruppe und sagte laut und langsam:
«Ihnen gelangen zehn von zehn möglichen. Man sieht, Sie sind ein gro­ßer Meister. Der Herr Oberst gibt Ihnen die Möglichkeit, auch die dort zu ret­ten», – und er zeigte auf die übriggebliebenen fünfzehn Todeskandidaten. – «Dazu müssen Sie fünf weitere Strafwürfe ausführen. Wenn Ihnen das ge­lingt, wird euch allen das Leben geschenkt. Wenn nur ein Ball danebengeht, so bedeutet dies das Ende von allen, auch von Ihnen. Aber Sie können auch ablehnen und am Leben bleiben. Wollen Sie nicht ein Held werden?» Seid ruhig, ihr Herren Offiziere! Der Kampf ist noch nicht beendet. Jetzt werdet ihr kennenlernen, wie ein russisch sportler erzogen ist. Ja, ich werde kämp­fen. Ich könnte nicht mit reinem Gewissen weiterleben, wenn ich es ablehnen würde ... Was bedeuten schon diese fünf Würfe für einen russischen Basket­ballspieler? sprach ich in mir, um mich zu beruhigen. Ich nahm das Leder ...
Die ersten vier Schüsse trafen in den Ring. Jetzt blieb der letzte, der entscheidende Wurf übrig! In diesem Moment bemächtigte sich meiner ein Schrecken, als sei ich von heißem Wasser Übergossen worden. Ich ver­suchte den Ball in die Hand zu nehmen. Mich ergriff eine derartige Schwäche, daß mir schien, ich hätte nicht genug Kraft, den Ball überhaupt zu werfen. Meine Kameraden sahen mich an, und in ihren Augen las ich die volle Sicherheit an meinem Sieg.
Fast ohne anzuzielen, warf ich schnell den Ball. Er traf an das Ziel­brett, tanzte etwas auf dem Ring und purzelte schließlich ungewollt hinein. Glücklicher Zufall! Doch durchlebten in diesem Augenblick sowohl ich als auch meine Kameraden höllische Qualen.
Niemals in meinem Leben war ich so froh, wie in jenen Sekunden, als die Verurteilten zu mir stürzten, meine Hände drückten und mich mit Küs­sen überschütteten. Erst der schroffe Befehl eines Offiziers gebot uns Ein­halt. Wie man sieht, bin ich am Leben geblieben. Sie glauben, daß diese verhängnisvollen Würfe auch den anderen das Leben erhielten! Wenn es doch so wäre! Doch das ist eine andere Geschichte...
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Aufgaben
I. Stellen Sie Fragen zum Text und beantworten Sie diese Fragen.
II. Beantworten Sie folgende Fragen:
1. War der zum Tode verurteilte Sportler ein guter Basketballspieler gewesen? Woraus ist es ersichtlich? 2. Wem war er für die gut ausgeführ­ten Würfe dankbar? 3. Ist es schwer, zehn Strafwürfe hintereinander aus­zuführen?
III. Erzählen Sie den Text nach den folgenden Punkten:
1. Die Flucht aus dem Konzentrationslager. 2. Die Folter vor dem To­de. 3. Die Todeskandidaten, ihre; Würfe. 4. Zehn von zehn. 5. Die neue Idee des Obersten. 6. Das Unmögliche wird möglich.
IV. Besprechen Sie die Idee der Erzählung. V. Machen Sie kurze Berichte über folgende Themen (nach der
Erzählung):
1. Der zerstörte Sportplatz, ein stummer Zeuge des Lebens vor dem Krieg und des Lebens während des Krieges. 2. Die Gestalt des tapferen russischen Sportlers. 3. Die Gestalten der Faschisten.
VI. Erzählen Sie über ein Basketballspiel, verwenden Sie dabei
den folgenden Wortschatz:
1. Das Basketballspiel, ein Foul begehen, dribbeln, berühren, pfeifen, der Schiedsrichter, der Einwurf. 2. Die Strafraumlinie, zielen, der Korb, der Ring, der Strafwurf, ausführen, stoßen, das Zielbrett. 3. Die Technik, die Ausdauer, der Trainingsfleiß, fordern, der Wurf, beherrschen, fair.
Wortschatz zum Thema
1. der Basketball, der Korbball
2. das Basketballspiel
3. das Foul
4. das Korbballfeld, das Spielfeld
1. баскетбол
2. игра в баскетбол
3. ошибка, нарушение правил
4. баскетбольная площадка
5. der Korb
6. der Ring
7. das Spielbrett, das Zielbrett
8. dribbeln
9. einwerfen
der Einwurf
10.
5. корзина
6. кольцо корзины
7. щит
8. вести мяч
9. забросить мяч в корзину
10. бросок в корзину
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11. blockieren
11. блокировать
12. der Strafwurf
13. der Freiwurf
14. die Spieldauer, die Spielzeit
15. die Spielpause
Volleyball
12. штрафной бросок
13. свободный бросок
14. продолжительность игры
15. перерыв
Die Entscheidung
Kinder, Kinder, wo soll man nur die Nerven hernehmen! Ausgerech-
net der lange Rolf muß jetzt an der Aufgabe stehen.
«Hauuu – Ruck!» Zweitausend Zuschauer brüllen im Chor, denn es geht um die Jugendmeisterschaft im Volleyball. Da, das ist doch mein Ball! Wieder zu kurz gesprungen, gerade noch mit den Fingerspitzen habe ich ihn berührt. Nun ist es vorbei. Aus – Schluß, denn das heißt 12 : 11 für Rotation. Das holen wir nicht mehr auf. Dabei führten wir schon vorhin 11 : 9. Und das alles im entscheidenden fünften Satz.
So, schnell den Ball holen.
Aber was ist denn nun los? Der Schiedsrichter zeigt ja in unser Feld. Rolf hat also die Aufgabe verschlagen. Drüben formiert sich schon die Abwehr. Aber das stimmt ja gar nicht. Ich habe doch den Ball berührt, das ist doch unfair, ich muß mich beim Schiri melden. – Aber warum denn? Muß ich es denn wirklich?
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Das ist doch die Chance, doch noch diesen Satz und damit die Meis­terschaft zu gewinnen. Offiziell steht es jetzt 11 : 11, und wir sind an der Aufgabe. Keiner hat meinen Fehler bemerkt. Wenn ich mich aber melde, wird Rolf weiter seine glasharten Aufgaben schlagen. Und was werden meine fünf Kameraden denken, was wird der Trainer sagen? Werden sie mir Vorwürfe machen, wenn ich es melde und wir das Spiel verlieren? Es wäre so schön gewesen, die Meisternadel zu tragen. Wir spielen sowieso das letzte Mal als Jugendmannschaft zusammen. In diesem Jahr sollte es unbedingt klappen. Ich werde nichts sagen. Aber was bin ich denn? Ein schlechter Sportler! Sollen wir durch. Betrug gewinnen? Ehrlich sein und fair, hat der Trainer immer gesagt, auch wenn wir einmal verlieren.
Was soll ich bloß machen? Ehrlich bleiben oder das Spiel retten? «Schiedsrichter, ich habe den Ball berührt!» So, das war 'runter. Der Trai­ner sitzt am Spielfeldrand und – nickt mir zu.
Da! Schon wieder der Pfiff. 12: 11 für Rotation. Jetzt aber zusammen­reißen! Noch können wir es schaffen. Können? – Wir haben es geschafft!
Worterläuterung
der Schiri (Jargon) – Abkürzung von Schiedsrichter
Aufgaben
I. Beantworten Sie folgende Fragen:
1. Welche Mannschaften trafen sich im Volleyballmeisterschaftsspiel?
2. Wie stand es im fünften Satz? 3. Bemerkte der Schiedsrichter den Fehler eines Spielers? 4. Welche Mannschaft mußte eigentlich an der Aufgabe sein? 5. Warum schwankte der Spieler, der den Fehler begangen hatte?
6. Wie war seine Entscheidung? 7. Welche Mannschaft gewann das Spiel?
II. Ergänzen Sie folgende Sätze:
1. Viele Menschen fanden sich auf dem Platz ein, als... 2. Da der Schiedsrichter den Fehler nicht bemerkte, ... 3. Es ist schwer, im entschei­denden Satz... 4. Der Gegner verschlug die Aufgabe, jetzt ... 5. In dieser Aufstellung spielte die Mannschaft das letzte Mal, weil ... 6. Der Trainer nickte zu, als...
III. Geben Sie den Inhalt des Textes wieder.
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