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ivanov666
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Файл:Literaturlabor. Analytisches Lesen. Literarische Texte zum lesen und interpretieren. Lehrbuch
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13. Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Partner Sie anlügen würde, nachdem Sie fast
40 Jahre zusammen waren?
14. Glauben Sie, dass das Vertrauen wiederhergestellt werden kann, nachdem jemand
Sie angelogen hat?
15. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach Ehrlichkeit in einer Ehe oder einer
Beziehung?
GLOSSAR
Das Wort
Die Übersetzung
aufwachen
просыпаться
überlegen
подумать, обдумать
stießen
наталкиваться
horchen
прислушиваться
tappen
идти на ощупь
die Brotkrümmel
хлебные крошки
das Tischtuch sauber machen
очистить скатерть
krochen
ползать
ertragen
терпеть
gähnen
зевать
liegen an D
зависеть от чего-либо

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WOLFGANG HILDESHEIMER.
LESETEXT «EINE GRÖSSERE ANSCHAFFUNG»
A. ÜBER DEN AUTOR
Wolfgang Hildesheimer ist ein deutscher Schriftsteller und Maler, Klassiker der
deutschen Nachkriegsliteratur. Er wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn jüdischer
Eltern in Hamburg geboren.
Er studierte Tischlerlehre in Palästina, als er 1934 Deutschland verließ. Einige Jahre
lebte er in London, dort studierte er Malerei und war Dolmetscher bei den
Nürnberger Prozessen. In 50-er Jahren begann er sich mit den literarischen Werken
zu beschäftigen.
Eine längere Zeit galt Hildesheimer als eine Rätselfigur der deutschen
Nachkriegsliteratur. Den größten Erfolg bekam er mit seiner Mozart-Biographie.
„Psychobiografie“ Mozarts blieb sein eindrucksvollstes Buch.
1981 erschien der letzte Roman: Die fingierte Biografie „Marbot“, der Versuch, allen
schriftstellerischen „Fiktionen“ zu entsagen. Später verzichtete der Autor auf das
Schreiben und widmete sich der Malerei, den Grafiken und Collagen. Den Grund des
Verzichts sah er in der Zerstörungswut der modernen Zivilisation. Die Hoffnung sah
er in der Greenpeace-Organisation.
Seine multikulturelle Erfahrung, Kenntnisse der Psychoanalyse, Experimente mit
einer Verschmelzung von Literatur, Musik und bildender Kunst schufen Grundlagen
für ein umfangreiches künstlerisches Werk. Hildesheimer erhielt 1954 den
Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1966 den Georg-Büchner-Preis. Seine Erzählungen
wurden in zahlreiche Anthologien aufgenommen, im Rundfunk gesendet, in
Schulbüchern pädagogisch aufbereitet und auch übersetzt.
B. VOR DEM LESEN
1. Die Kurzgeschichte „Eine größere Anschaffung“ wurde im Jahre 1952
veröffentlicht. Es handelt sich um einen Mann und sein Konsumverhalten. Eines
Tages saß der Erzähler im Dorfwirtshaus vor (genauer gesagt, hinter) einem Glas
Bier, als ein Mann gewöhnlichen Aussehens sich neben ihm setzte und mit gedämpft
vertraulicher Stimme fragte, ob er eine Lokomotive kaufen wolle. Nun ist es zwar

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ziemlich leicht, dem Erzähler etwas zu verkaufen, denn er kann schlecht nein sagen,
aber bei einer größeren Anschaffung dieser Art schien ihm doch Vorsicht am Platze.
Obgleich der Erzähler wenig von Lokomotiven versteht, erkundigte er sich nach Typ,
Baujahr und Kolbenweite, um bei dem Mann den Anschein zu erwecken, als habe er
es hier mit einem Experten zu tun, der nicht gewillt sei, die Katze im Sack zu kaufen.
2. Äußern Sie Ihre Meinung: warum nennt W. Hildesheimer seine Kurzgeschichte als
„Eine größere Anschaffung“? Was könnten die Haupthelden in der Geschichte noch
kaufen? Welche Erwartungen haben Sie vor dem Lesen?
3. Worterklärungen
vertraulich = für einen eingeschränkten Empfängerkreis vorgesehen; nicht für Fremde
bestimmt
Anschaffung = Erwerb von etwas; das neu Erworbene; Beschaffung; Erwerb; Kauf
erkundigen = Auskünfte einholen, Informationen beschaffen; nachfragen;
informieren
Anschein = die Eigenschaft, eine Vermutung oder einen gewissen Eindruck zu
erzeugen
erwecken = jemanden Leben bringen
bereitwillig = von sich aus bereit, etwas zu tun
Auskunft = eine Information
Preis = beim Erwerb einer Ware oder Dienstleistung zu zahlender Geldbetrag
Lieferung = das Transportieren an einen bestimmten Ort; das transportierte Gut
wahrscheinlich = in relativ hohem Grad möglich, mit ziemlicher Sicherheit
anzunehmen; aller Wahrscheinlichkeit nach; nach menschlichem Ermessen;
angeblich; anscheinend; denkbar
Fesselballon = mit dem Erdboden durch ein Drahtseil verbundener Ballon
nackt = keine Bekleidung oder sonstige Bedeckung tragend
Tatsachen = etwas wirklich Vorhandenes, Existierendes; Fakt; Faktum
peinlich = beschämend, unangenehm
Empfindung = sinnliche Wahrnehmung, körperliches Gefühl
Ausdruck = ein Wort oder eine Gruppierung von Worten; eine bestimmte Aussage
nippen = langsam, mit kleinen Schlucken trinken
Zwilling = einer von zwei gleichzeitig im Mutterleib des Menschen oder des Tieres
entwickelten Embryos und geborenen Kindern, Jungen

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schmücken = mit Schmuck ausstatten, mit Ziergegenständen verschönern; dekorieren
Transaktion = Folge von Operationen, die nur komplett oder gar nicht durchgeführt
wird
Gelegenheit = günstige Aussicht, die im Gegensatz zu einem Risiko steht; Chance;
Möglichkeit
C. LESEN
Eine größere Anschaffung
Eines Tages saß ich im Dorfwirtshaus vor (genauer gesagt, hinter) einem Glas Bier,
als ein Mann gewöhnlichen Aussehens sich neben mich setzte und mit gedämpft
vertraulicher Stimme fragte, ob ich eine Lokomotive kaufen wolle. Nun ist es zwar
ziemlich leicht, mir etwas zu verkaufen, denn ich kann schlecht nein sagen, aber bei
einer größeren Anschaffung dieser Art schien mir doch Vorsicht am Platze. Obgleich
ich wenig von Lokomotiven verstehe, erkundigte ich mich nach Typ, Baujahr und
Kolbenweite, um bei dem Mann den Anschein zu erwecken, als habe er es hier mit
einem Experten zu tun, der nicht gewillt sei, die Katze im Sack zu kaufen. Ob ich ihm
wirklich diesen Eindruck vermittelte, weiß ich nicht; jedenfalls gab er bereitwillig
Auskunft und zeigte mir Ansichten, die das Objekt von vorm, von hinten und von den
Seiten darstellten. Sie sah gut aus, diese Lokomotive, und ich bestellte sie, nachdem
wir uns vorher über den Preis geeinigt hatten. Denn sie war bereits gebraucht, und
obgleich Lokomotiven sich bekanntlich nur sehr langsam abnützen, war ich nicht
gewillt, den Katalogpreis zu zahlen.
Schon in derselben Nacht wurde die Lokomotive gebracht. Vielleicht hätte ich dieser
allzu kurzfristigen Lieferung entnehmen sollen, dass dem Handel etwas Anrüchiges
innewohnte, aber arglos, wie ich war, kam ich nicht auf die Idee. Ins Haus konnte ich
die Lokomotive nicht nehmen, die Türen gestatteten es nicht, zudem wäre es
wahrscheinlich unter der Last zusammengebrochen, und so musste sie in die Garage
gebracht werden, ohnehin der angemessene Platz für Fahrzeuge. Natürlich ging sie
der Länge nach nur etwa halb hinein, dafür war die Höhe ausreichend; denn ich hatte
in dieser Garage früher einmal meinen Fesselballon untergebracht, aber der war
geplatzt.

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Bald nach dieser Anschaffung besuchte mich mein Vetter. Er ist ein Mensch, der,
jeglicher Spekulation und Gefühlsäußerung abhold, nur die nackten Tatsachen gelten
lässt. Nichts erstaunt ihn, er weiß alles, bevor man es ihm erzählt, weiß es besser und
kann alles erklären. Kurz, ein unausstehlicher Mensch. Wir begrüßten einander, und
um die darauf folgende peinliche Pause zu überbrücken, begann ich: "Diese
herrlichen Herbstdüfte..." — "Welkendes Kartoffelkraut", entgegnet er, und an sich
hatte er Recht. Fürs Erste steckte ich es auf und schenkte mir von dem Kognak ein,
den er mitgebracht hatte. Er schmeckte nach Seife, und ich gab dieser Empfindung
Ausdruck. Er sagte, der Kognak habe, wie ich auf dem Etikett ersehen könne, auf den
Weltausstellungen in Lüttich und Barcelona große Preise, in St. Louis gar die goldene
Medaille erhalten, sei daher gut. Nachdem wir schweigend mehrere Kognaks
getrunken hatten, beschloss er, bei mir zu übernachten, und ging den Wagen
einstellen. Einige Minuten darauf kam er zurück und sagte mit leiser, leicht zitternder
Stimme, dass in meiner Garage eine große Schnellzugslokomotive stünde. "Ich
weiß", sagte ich ruhig und nippte von meinem Kognak, "ich habe sie mir vor kurzem
angeschafft"' Auf seine zaghafte Frage, ob ich öfters damit fahre, sagte ich, nein,
nicht oft, nur neulich, nachts, da hätte ich eine benachbarte Bäuerin, die ein freudiges
Ereignis erwartete, in die Stadt ins Krankenhaus gefahren. Sie hätte noch in derselben
Nacht Zwillingen das Leben geschenkt, aber das habe wohl mit der nächtlichen
Lokomotivfahrt nichts zu tun. Übrigens war das alles erlogen, aber bei solchen
Gelegenheiten kann ich der Versuchung nicht widerstehen, die Wirklichkeit ein
wenig zu schmücken. Ob er es geglaubt hat, weiß ich nicht, er nahm es schweigend
zur Kenntnis, und es war offensichtlich, dass er sich bei mir nicht mehr wohl fühlte.
Er wurde ganz einsilbig, trank noch ein Glas Kognak und verabschiedete sich. Ich
habe ihn nicht mehr gesehen.
Als kurz darauf die Meldung durch die Tageszeitungen ging, dass den französischen
Staatsbahnen eine Lokomotive abhanden gekommen sei (sie sei eines Nachts vom
Erdboden — genauer gesagt vom Rangierbahnhof — verschwunden), wurde mir
natürlich klar, dass ich das Opfer einer unlauteren Transaktion geworden war.
Deshalb begegnete ich auch dem Verkäufer, als ich ihn kurz darauf im Dorfgasthaus
sah, mit zurückhaltender Kühle. Bei dieser Gelegenheit wollte er mir einen Kran
verkaufen, aber ich wollte mich in ein Geschäft mit ihm nicht mehr einlassen, und
außerdem, was soll ich mit einem Kran?

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D. LESEVERSTÄNDNIS
1. Welche von Ihren Erwartungen aus der Aufgabe oben waren richtig/falsch?
2. Bezeichnen Sie, ob die Aussagen richtig (R) oder falsch (F) im Text sind.
Die Aussagen
R
F
Der Erzähler saß in einem Dorfgasthaus, als ein Mann auf
ihn zukam, um eine Lokomotive zu verkaufen.
Der Erzähler ist ein Experte für Lokomotiven.
Der Erzähler bestellte die Lokomotive, ohne Typ, Baujahr
oder Kolbenbreite zu kennen.
Die Lokomotive wurde noch in derselben Nacht zum Haus
des Erzählers geliefert.
Der Erzähler konnte die gesamte Lokomotive in seine
Garage einbauen.
Der Cousin des Erzählers war vom Kauf der Lokomotive
beeindruckt.
Der Erzähler benutzt die Lokomotive häufig für den
Transport.
Der Cousin des Erzählers glaubte der Geschichte des
Erzählers, eine Bäuerin mit der Lokomotive ins
Krankenhaus zu fahren.
Der Erzähler sah den Verkäufer im Dorfgasthof wieder und
kaufte ihm einen Kran.
Die französischen Staatsbahnen haben eine Lokomotive
vom Rangierbahnhof verloren.
3. Wählen Sie bitte die richtige Variante.
1) In wieviele Teilen ist der Text gegliedert?
zwei, vier, drei
2) Zu welchem Gattung gehört das gelesene Werk?
Epik, Drama, Lyrik
3) Wo beginnt die Handlung des Werkes?
im Rangierbahnhof, im Dorfwirtshaus, im Haus mit der Garage

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4) Was hat der Mann aus der Erzählung „Eine größere Anschaffung“ gekauft?
eine Flasche Kognak, eine Lokomotive, einen Kran
5) Welche Beschreibung passt zu dem Haupthelden nicht?
arglos, unausstehlich, zaghaft
E. WORTSCHATZAUFGABEN
1. Suchen Sie im Text alle Wörter, die den Erzähler charakterisieren. Warum sind
diese Wörter wichtig? Mit welchen Themen haben die Wörter zu tun?
2. Suchen Sie im Text alle Wörter und Wendungen, mit denen der Erzähler seinen
Vetter beschreibt.
3. Wie beschreibt der Erzähler den Verkäufer?
4. Welche Ereignisse liegen dem Sujet der Geschichte zu Grunde?
5. Geben Sie den Inhalt des Textes in der Er-Form wieder.
6. Welche inhaltlichen Momente schaffen den humoristischen Ton dieser
Geschichte? Welche Situationen und Handlungen empfinden Sie als komisch?
7. In Bezug auf welche Personen verwendet der Verfasser charakterisierende
Epitheta?
8. Suchen Sie die synonymische Variante den geschriebenen Redewendungen heraus.
etwas erwerben, ohne es vorher zu
prüfen
Zwillingen das Leben schenken
sie ist guter Hoffnung, ein Kind zu
bekommen
eine Bäuerin, die ein freudiges Ereignis
erwartet
Zwillinge zur Welt bringen
die Katze im Sack kaufen
etwas ist verloren gegangen
etwas ist abhanden bekommen
(den) Eindruck vermitteln
(den) Anschein erwecken
den Willen habend
gewillt
auf den Gedanken kommen
auf die Idee kommen
etwas tun, um eine Gesprächspause zu
füllen
eine Pause überbrücken

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9. Wählen Sie zu jedem Satz das passende Substantiv.
1) Einige Minuten darauf ___ er zurück und sagte mit leiser, leicht zitternder Stimme,
dass in meiner Garage eine große Schnellzuglokomotive stünde.
beschloss, nippte, kam
2) „Ich weiß", sagte ich ruhig, und ___ von meinem Kognak, „ich habe sie mir vor
kurzem angeschafft.“
erkundigte, nippte, schmeckte
3) Obgleich ich wenig von Lokomotiven verstehe, erkundigte ich mich ___ Typ und
Bauart, um bei dem Mann den Anschein zu erwecken.
von, nach, über
4) Hoch genug war die Garage, ___ ich hatte früher einmal meinen Fesselballon darin
untergebracht, aber er war geplatzt.
als, weil, denn
5) Nun ist es zwar ziemlich leicht, mir etwas zu verkaufen, ___ ich kann schlecht
nein sagen, aber bei einer größeren Anschaffung dieser Art schien mir doch Vorsicht
am Platze.
denn, als, weil
10. Das Wort in der ersten Spalte bezeichnet die Textsorten. Welcher der 4
Ausdrücke daneben ist das Synonym, wählen Sie aus:
- Anekdote — Sermon, witzige Geschichte, Trauerspiel, Kolumne
- Ballade — Gedicht, Sprachrätsel, Lobgesang, Trinkspiel
- Biografie — Handschrift, Buchstabensuppe, Extemporale, Lebensbeschreibung
- Essay — Elfchen, Fragment, Aufsatz, Madrigal
- Fabel — Rebus, Erzählung, Silbenrätsel, Gebet
F. BESPRECHEN SIE FOLGENDE THESEN
1. In der Geschichte werden Alltagssituationen beschrieben, die heutzutage auch
passieren können.
2. In der Geschichte wird ein Konflikt geschildert, der nicht aufgelöst wird.
3. Die Geschichte hat einen offenen Schluss.

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G. DISKUSSION
1. Wie kam der Erzähler auf die Gelegenheit, eine Lokomotive zu kaufen?
2. Warum war der Erzähler vorsichtig, einen so großen Kauf zu tätigen?
3. Nach welchen Informationen erkundigte sich der Erzähler, bevor er sich zum Kauf
der Lokomotive entschloss?
4. Erweckte der Erzähler den Eindruck, ein Experte für Lokomotiven zu sein?
Warum oder warum nicht?
5. Wie sah die Lokomotive nach Angaben des Verkäufers aus?
6. Warum war der Erzähler nicht bereit, den Katalogpreis für die gebrauchte
Lokomotive zu zahlen?
7. Was lässt sich aus diesem Text über den Entscheidungsprozess des Erzählers
ableiten?
8. Warum konnte der Erzähler die Lokomotive ins Haus nicht bringen?
9. Was ist mit dem Fesselballon des Erzählers in der Garage passiert?
10. Hat der Erzähler aufgrund der kurzfristigen Lieferung etwas Verdächtiges an dem
Handel vermutet? Warum oder warum nicht?
11. Wie reagierte der Vetter, als der Erzähler „herrliche Herbstdüfte“ erwähnte?
12. Wie hat der Cognac dem Erzähler geschmeckt?
13. Warum erwähnte der Vetter die Preise, die der Cognac auf Weltausstellungen
erhalten hatte?
14. Wie reagierte der Vetter, nachdem er von der Lokomotivfahrt erfahren hatte?
15. Hat der Erzähler die Lokomotive tatsächlich oft benutzt?
16. Was ist laut den Nachrichten in den Tageszeitungen mit der Lokomotive passiert?
17. Warum fühlte sich der Erzähler als Opfer einer unfairen Transaktion?
18. Wie reagierte der Erzähler, als er den Verkäufer im Dorfwirtshaus sah?
19. Was wollte der Verkäufer dem Erzähler während seiner Begegnung verkaufen?
20. Warum wollte sich der Erzähler nicht mehr auf ein Geschäft mit dem Verkäufer
einlassen?
21. Welche Bedenken hatte der Erzähler beim Kauf eines Krans?
H. ROLLENSPIEL
1. Denken Sie sich eine kreative Geschichte darüber aus, wie der Protagonist
schließlich in einem Dorfgasthof eine Lokomotive von einem Fremden kaufte.

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Ermutigen Sie ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und Elemente der Spannung, des
Humors oder der Überraschung einzubauen.
2. Bereiten Sie einen kurzen Dialog zwischen dem Protagonisten und seinem Cousin,
der die Lokomotive in der Garage entdeckt. Weisen Sie daran, sich die Reaktion des
Cousins und das darauf folgende Gespräch vorzustellen.
I. AUFSATZTHEMEN
1. Persönliche Stellung. Beziehen Sie die geschilderte Situation auf die heutige oder
Ihre eigene Lebenswirklichkeit.
Nehmen Sie Stellung zu diesem Problem. Sie können sich an folgenden Plan halten:
- Einleitung: Erklären Sie das Problem in allgemeinen Zügen.
- Ihre persönliche Stellungnahme zum Problem: Erläutern Sie Ihre Meinung.
- Schlussfolgerungen: Formulieren Sie ein abschließender Teil.
2. Persönliche Fragen:
1. Hätten Sie an Erzähler’s Stelle eine Lokomotive gekauft?
2. Hatten Sie schon einmal Schwierigkeiten, eine bestimmte Wahl zu machen?
3. Wie gehen Sie normalerweise mit Situationen um, in denen Ihnen jemand etwas
anbietet, zum Beispiel, einen Staubsauger oder Massagestuhl?
4. Was glauben Sie, wie sich der Vetter gefühlt hat, als er die Geschichte von
Lokomotiv gehört hatte?
5. Welche Person (Erzähler, Verkäufer, Vetter) ist Ihnen (Ihrem Charakter) aus der
Geschichte nah? Erklären Sie bitte Ihre Auswahl.
6. Halten Sie den Erzähler für einen sympathischen oder unsympathischen
Menschen?
7. Glauben Sie, dass die Geschichte wahr sein könnte?
8. Wie würden Sie die Atmosphäre in dem Dorfwirtshaus anhand des Dialogs
beschreiben?
9. Der Erzähler beschreibt den Vetter so: “Nichts erstaunt ihn, er weiß alles, bevor
man es ihm erzählt, weiß es besser und kann alles erklären. Kurz, ein unausstehlicher
Mensch.” Gibt es in Ihrer Umgebung so eine Person wie der Vetter?
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