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Literaturlabor. Analytisches Lesen. Literarische Texte zum lesen und interpretieren. Lehrbuch

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GLOSSAR
Das Wort
Die Übersetzung
Geschäft, n -(e)s, -e
дело, фирма, предприятие
ruhen (te, t)
зд. лежать
herrollen (te, t)
качаться из стороны в сторону
klagen (te, t)
жаловаться
ungeschickterweise
неловко, нерасторопно
zögern (te, t)
медлить
Bedenken, n -s, =
размышление, обдумывание
Erkundigungen einziehen
наводить справки
außerordentlich
исключительный; чрезвычайный
eilig haben
спешить
huschen (te, t)
прошмыгнуть; промелькнуть; пробежать
elend
плачевный; жалкий
Schlauheit, f =
хитрость; лукавство; ловкость; изворотливость
Hörmuschel, f = , -n
слуховая раковина (телефонной трубки)
stacheln (te, t)
зд. перен. мучить
zittrig
дрожащий
horchen (te, t)
подслушивать
erstatten (te, t)
сообщать, докладывать
unwillkürlich
невольный; непроизвольный
entgegenarbeiten (te, t)
противодействовать
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WOLFGANG BORCHERT. LESETEXT «DAS BROT»
A. ÜBER DEN AUTOR
Wolfgang Borchert war ein deutscher Schriftsteller. Sein schmales Werk von
Kurzgeschichten, Gedichten und einem Theaterstück machte Borchert nach dem
Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Autoren der Trümmerliteratur. Wolfgang Borchert wurde als einziges Kind des Volksschullehrers Fritz Borchert und der plattdeutschen Heimatschriftstellerin Hertha Borchert, in Hamburg Eppendorf geboren. 1928 wurde Borchert in der Erikaschule in Hamburg-Eppendorf eingeschult, an der auch sein Vater unterrichtete. Wolfgang Borchert begann sich für Literatur und Kunst früh zu interessieren. Im Alter von 15 Jahren begann Borchert Gedichte zu schreiben. Der junge Dichter
nannte sich „Wolff Maria Borchert“ und nahm sich als „Genie“ an. Die Schule trägt heute den Namen „Wolfgang-Borchert-Schule“.
Mit 17 Jahren verfasste er sein erstes Drama „Yorick der Narr“. 1938 publizierte der Hamburger Anzeiger Borcherts erstes Gedicht. Nach der Inszenierung von Shakespeares Hamlet im Dezember 1937 hatte er den Wunsch, selbst Schauspieler zu werden. Ein Jahr später begann Wolfgang eine Ausbildung zum Buchhändler.
Nebenbei nahm er Schauspielunterricht bei Helmuth Gmelin und übte sich in
tragischen Rollen. Im Jahre 1940 wurde er von der Gestapo festgenommen. Nach dem Krieg schrieb
Wolfgang für das Kabarett im Hafen und half auch als Regieassistent mit. Da es wenig Papier gab, schrieb er seine Texte häufig in alten Schulhefte oder auf der Rückseite von Briefen. Während des Jahres 1947 schrieb er zahlreiche Kurzgeschichten und plante einen Roman. Obwohl sich Borchert lebendiger fühlte, hatte sich sein Zustand nicht
gebessert. Im Jahre 1947 mit 26 Jahren wurde Wolfgang Borchert in Basel gestorben. Wolfgang Borchert gilt heute als einer der bekanntesten Vertreter der
Trümmerliteratur. Als Ziel dieser neuen Richtung in Literatur war eine ungeschönte und wahrhaftige Darstellung der Realität. Stilistisch und thematisch war Borchert
stark vom Expressionismus beeinflusst. Wolfgang Borchert wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt.
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B. VOR DEM LESEN
1. Die Kurzgeschichte „Das Brot“ wurde im Jahre 1946 veröffentlicht. Es geht um eine Frau die nachts aufwacht. Sie bemerkt, dass ihr Mann nicht mehr neben ihr liegt
und hört außerdem Geräusche in der Küche, also begibt sie sich in diese. Dort findet
sie ihren Mann und einige Brotkrumen vor, welche auf einer Decke verteilt liegen. Sie unterhalten sich über die Geräusche, welche sie beide vernommen hätten.
2. Äußern Sie Ihre Meinung: warum nennt Wolfgang Borchert sein Werk «Das Brot»? Welche Erwartungen haben Sie vor dem Lesen?
3. Worterklärungen
überlegen = mit einem bestimmten Ziel nachdenken, in Gedanken versinken stoßen = mit einer gezielten und raschen Bewegung irgendwo (mit etwas) auftreffen horchen = heimlich bei etwas zuhören; sehr aufmerksam (angestrengt) auf bestimmte Geräusche achten; lauschen tappen = mit den Füßen dumpf stampfen der Küchenschrank = Schrank für die Küche
das Messer = Schneidewerkzeug mit Griff und Klinge der Fliesen = dünne Platte aus Keramik, Naturstein oder Glas
tagsüber = während des Tages; im Verlauf des Tages barfuß = ohne Schuhe und Strümpfe, mit nackten Füßen; barfüßig; bloßfüßig; nacktfüßig
ertragen = eine unangenehme oder schwierige Situation hinnehmen, aushalten schnippen = zwei Finger so aneinander vorbeiführen, dass ein klackendes Geräusch entsteht unsicher = zweifelhaft, nicht klar; gefährlich der Lichtschalter = Schalter zum Ein- oder Ausschalten der Beleuchtungsvorrichtung die Dachrinne = Rinne am Rand des Daches zum Auffangen und Ableiten von Regenwasser; Regenrinne klappern = wiederholt helle harte Geräusche durch Aneinanderschlagen fester
Gegenstände von sich geben; sich unter Abgabe von hellen harten Geräuschen
bewegen nackt = keine Bekleidung oder sonstige Bedeckung tragend
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platschen = sich im Wasser tummeln gähnen = den Mund mit Einatmen und Ausatmen als Zeichen der Müdigkeit weit aufsperren kriechen = sich mit dem Bauch am Boden fortbewegen; sich sehr langsam bewegen; robben; lahmen; katzbuckeln; schleichen kauen = erkleinern; etwas beißen absichtlich = absichtsvoll; vorsätzlich; bewusst; gewollt; mit Fleiß
gleichmäßig = in immer gleicher Weise, in immer gleichem Maße regelmäßig = immer wieder; häufig
vertragen = etwas ohne Schaden aushalten; sich mit jemandem gut verstehen beugen = sich unterwerfen der Augenblick = kurze Dauer, Moment
C. LESEN
Das Brot
Plötzlich wachte sie auf. Es war halb drei. Sie überlegte, warum sie aufgewacht war. Ach so! In der Küche hatte jemand gegen einen Stuhl gestoßen. Sie horchte nach der Küche. Es war still. Es war zu still und als sie mit der Hand über das Bett neben sich
fuhr, fand sie es leer. Das war es, was es so besonders still gemacht hatte: sein Atem fehlte. Sie stand auf und tappte durch die dunkle Wohnung zur Küche. In der Küche
trafen sie sich. Die Uhr war halb drei. Sie sah etwas Weißes am Küchenschrank stehen. Sie machte Licht. Sie standen sich im Hemd gegenüber. Nachts. Um halb drei. In der Küche. Auf dem Küchentisch stand der Brotteller. Sie sah, dass er sich Brot abgeschnitten hatte. Das Messer lag noch neben dem Teller. Und auf der Decke lagen Brotkrümel.
Wenn sie abends zu Bett gingen, machte sie immer das Tischtuch sauber. Jeden Abend. Aber nun lagen Krümel auf dem Tuch. Und das Messer lag da. Sie fühlte, wie
die Kälte der Fliesen langsam an ihr hoch kroch. Und sie sah von dem Teller weg. "Ich dachte, hier wäre was", sagte er und sah in der Küche umher. "Ich habe auch was gehört", antwortete sie, und dabei fand sie, dass er nachts im Hemd doch schon recht alt aussah. So alt wie er war. Dreiundsechzig. Tagsüber sah er manchmal jünger aus. Sie sieht doch schon alt aus, dachte er, im Hemd sieht sie
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doch ziemlich alt aus. Aber das liegt vielleicht an den Haaren. Bei den Frauen liegt das nachts immer an den Haaren. Die machen dann auf einmal so alt.
"Du hättest Schuhe anziehen sollen. So barfuß auf den kalten Fließen. Du erkältest
dich noch." Sie sah ihn nicht an, weil sie nicht ertragen konnte, dass er log. Dass er log, nachdem sie neununddreißig Jahre verheiratet waren.
"Ich dachte, hier wäre was", sagte er noch einmal und sah wieder so sinnlos von einer Ecke in die andere, "ich hörte hier was. Da dachte ich, hier wäre was." "Ich hab auch was gehört. Aber es war wohl nichts." Sie stellte den Teller vom Tisch und schnippte die Krümel von der Decke.
"Nein, es war wohl nichts", echote er unsicher.
Sie kam ihm zu Hilfe: "Komm man. Das war wohl draußen. Komm man zu Bett. Du erkältest dich noch. Auf den kalten Fliesen." Er sah zum Fenster hin. "Ja, das muss wohl draußen gewesen sein. Ich dachte, es wäre hier."
Sie hob die Hand zum Lichtschalter. Ich muss das Licht jetzt ausmachen, sonst muss ich nach dem Teller sehen, dachte sie. Ich darf doch nicht nach dem Teller sehen. "Komm man", sagte sie und machte das Licht aus, "das war wohl draußen. Die
Dachrinne schlägt immer bei Wind gegen die Wand. Es war sicher die Dachrinne.
Bei Wind klappert sie immer."
Sie tappten sich beide über den dunklen Korridor zum Schlafzimmer. Ihre nackten Füße platschten auf den Fußboden.
"Wind ist ja", meinte er. "Wind war schon die ganze Nacht." Als sie im Bett lagen, sagte sie: "Ja, Wind war schon die ganze Nacht. Es war wohl die Dachrinne."
"Ja, ich dachte, es wäre in der Küche. Es war wohl die Dachrinne." Er sagte das, als ob er schon halb im Schlaf wäre.
Aber sie merkte, wie unecht seine Stimme klang, wenn er log.
"Es ist kalt", sagte sie und gähnte leise, "ich krieche unter die Decke. Gute Nacht." "Nacht", antwortete er noch: "ja, kalt ist es schon ganz schön." Dann war es still. Nach vielen Minuten hörte sie, dass er leise und vorsichtig kaute. Sie atmete absichtlich tief und gleichmäßig, damit er nicht merken sollte, dass sie noch wach war. Aber sein Kauen war so regelmäßig, dass sie davon langsam
einschlief.
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Als er am nächsten Abend nach Hause kam, schob sie ihm vier Scheiben Brot hin. Sonst hatte er immer nur drei essen können. "Du kannst ruhig vier essen", sagte sie und ging von der Lampe weg. "Ich kann dieses Brot nicht so recht vertragen. Iss doch man eine mehr. Ich vertrag es nicht so gut."
Sie sah, wie er sich tief über den Teller beugte. Er sah nicht auf. In diesem
Augenblick tat er ihr leid. "Du kannst doch nicht nur zwei Scheiben essen", sagte er auf seinen Teller. "Doch. Abends vertrag ich das Brot nicht gut. Iss man. Iss man." Erst nach einer Weile setzte sie sich unter die Lampe an den Tisch.
D. LESEVERSTÄNDNIS
1. Welche von Ihren Erwartungen aus der Aufgabe oben waren richtig/falsch?
2. Bezeichnen Sie, ob die Aussagen richtig (R) oder falsch (F) sind.
Die Aussagen
R
F
Die Frau wachte auf, weil sie ein Geräusch in der Küche hörte.
Der Mann war bereits in der Küche, als die Frau aufwachte.
Der Mann aß gerade Brot, als die Frau ihn in der Küche
fand.
Die Frau reinigt immer die Tischdecke, bevor sie zu Bett geht.
Der Mann ist 63 Jahre alt.
Die Frau findet, dass der Mann tagsüber jünger aussieht.
Der Mann denkt, dass die Frau aufgrund ihrer Haare nachts
älter aussieht.
Die Frau ist verärgert, weil der Mann sie anlügt.
Am nächsten Abend gab die Frau dem Mann drei Scheiben
Brot.
Die Frau kann das Brot nicht essen, weil es ihr nicht schmeckt.
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E. WORTSCHATZAUFGABEN
1. Notieren Sie den Gesamteindruck, den der Text auf Sie gemacht hat.
2. Was wissen Sie über die Zeit und über die Probleme, die im Text vorkommen?
3. Auf welche Weise werden Interesse und Spannung beim Lesen im ersten Absatz
geweckt? An welche literarische Gattung erinnert ein solcher Einstieg?
4. Was für Personen kommen im Text vor? Wie werden sie äußerlich charakterisiert?
Wie charakterisiert der Mann die Frau und wie die Frau den Mann?
5. Was ist der zentrale Gegenstand in der Geschichte und warum? Wie ist die zentrale
Handlung? Warum wird nicht sie zum Thema des nächtlichen Gesprächs zwischen Mann und Frau? Warum reden sie über Nebensächlichkeiten?
6. Finden Sie im Text mehrfache Wiederholungen. Sind sie ein Mittel der Hervorhebung eines Gedankens oder wirken sie ablenkend von der Haupthandlung?
7. Wie charakterisieren Sie die Wortwahl im Text?
8. Welche Satztypen bevorzugt der Autor? Finden Sie abrupte Sätze. Was will der
Autor durch die Isolierung der Satzglieder erreichen?
9. Finden Sie im Text als Beleg Sätze, die vom großen Taktgefühl der Frau zeugen.
10. Wählen Sie drei Merkmale, die zu einer Kurzgeschichte nicht zutreffen.
- Umfangreiches Figurenensemble
- Wenige Figuren
- Innerer Dialog
- Mehrsträngige und komplexe Handlung
- Offenes Ende
- Geringer Umfang
- Kurze Erzählzeit
- Großer Umfang
11. Das Wort in der ersten Spalte bezeichnet die Textsorten. Welcher der 4 Ausdrücke daneben ist das Synonym, wählen Sie aus:
- Komödie heilige Schrift, Lügengeschichte, Lustspiel, Singspiel
- Legende Heiligensage, Thriller, Tiergeschichte, Briefbotschaft
- Tragödie Lügengeschichte, Trauerspiel, Liebesroman, Bildergeschichte
- Novelle Leserbrief, kürzere Erzählung, Nachlassverfügung, Wiegenlied
- Pamphlet Schmähschrift, Arbeitszeugnis, Gebrauchsanleitung, Leserbrief
12. Nennen Sie die wichtigsten sprachlichen Mittel, die im Text verwendet werden.
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13. Bezeichnen Sie richtig die stilistischen Mittel.
Die Wiederholung, die Personifikation, die Metapher, der Vergleich, die Personifikation
Beispiel
Stilistische Figur
„[…] wie die Kälte der Fliesen langsam an ihr hochkroch.“
„Sie sah etwas Weißes am Kühlschrank stehen.“
„Es war still. Es war zu still.
So barfuß auf den kalten Fliesen.
So alt wie er war.
14. Welche Funktion spielen diese Mittel im Text?
15. Wählen Sie zu jedem Satz das passende Wort.
Lichtschalter, wäre, wohl, darf, Dachrinne, nackten, Fenster, Wind, gähnte, Schlaf Er sah zum (1) ___________hin. "Ja, das muss wohl draußen gewesen sein. Ich dachte, es (2) __________hier." Sie hob die Hand zum (3) __________. Ich muss das Licht jetzt ausmachen, sonst muss ich nach dem Teller sehen, dachte sie. Ich (4) _________doch nicht nach dem Teller sehen. "Komm man", sagte sie und machte das Licht aus, "das war wohl draußen. Die (5)
__________ schlägt immer bei Wind gegen die Wand. Es war sicher die Dachrinne.
Bei Wind klappert sie immer."
Sie tappten sich beide über den dunklen Korridor zum Schlafzimmer. Ihre (6)
___________ Füße platschten auf den Fußboden. " (7) __________ ist ja", meinte er. "Wind war schon die ganze Nacht." Als sie im Bett lagen, sagte sie: "Ja, Wind war schon die ganze Nacht. Es war (8) ___________ die Dachrinne."
"Ja, ich dachte, es wäre in der Küche. Es war wohl die Dachrinne." Er sagte das, als ob er schon halb im (9) _________ wäre.
Aber sie merkte, wie unecht seine Stimme klang, wenn er log. "Es ist kalt", sagte sie und (10) __________ leise, "ich krieche unter die Decke. Gute Nacht." "Nacht", antwortete er noch: "ja, kalt ist es schon ganz schön." Dann war es still.
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F. BESPRECHEN SIE FOLGENDE THESEN
1. Die Kurzgeschichte stellt ein Kommunikationsproblem zwischen einem Ehepaar dar, das sich schon sehr lange kennt.
2. Der Erzähler beschreibt die Geschehnisse aus der Sicht der Frau.
3. Der Mann weiß, dass seine Frau den Diebstahl bemerkt hat, spricht aber trotzdem
nicht offen mit ihr darüber.
G. DISKUSSION
1. Welche Gattungsmerkmale weist der Text auf?
2. Inwiefern und anhand welcher bestimmter Merkmale kann die Kurzgeschichte
“Das Brot” von Wolfgang Borchert der Trümmerliteratur zugeordnet werden?
3. Kommen im Text auffällige Motive oder Gegenstände vor, die symbolisch verstanden werden müssen und die zur Deutung der Erzählung wichtig sind? Was
bedeuten sie?
4. Wie sind die Verhältnisse zwischen der Frau und dem Mann in der Erzählung dargestellt?
5. Kommentieren Sie den Schluss des Textes! Was verurteilt der Autor mit seiner Erzählung?
H. ROLLENSPIEL
Verfassen Sie einen kurzen Dialog zwischen den beiden Figuren im Text und stellen
Sie sich dabei vor, was sie nach dem Vorfall in der Küche zueinander gesagt haben könnten. Ermutigen Sie sie, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Details über ihre Gefühle und Gedanken anzugeben. Oder: Spielen Sie ein Gespräch oder eine Szene nach, die entweder vor oder nach dem Vorfall in der Küche stattfindet.
I. SCHRIFTLICHE AUFGABEN
1. Ein Blogbeitrag.
Schreiben Sie einen Blogbeitrag über Ihre Erfahrungen in einer Langzeitbeziehung und darüber, wie sich Lügen darauf auswirken kann. Beschreiben Sie mithilfe des Zielvokabulars die Situation des Paares und seine Gefühle zueinander.
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2. Eine E-Mail.
Stellen Sie sich vor, Sie wären die Frau in der Geschichte und schreiben Ihrer besten
Freundin eine E-Mail über den Vorfall mit Ihrem Mann. Verwenden Sie das Zielvokabular, um Ihre Emotionen und die Ereignisse zu beschreiben, die stattgefunden haben.
3. Ein Social-Media-Beitrag
Erstellen Sie einen Social-Media-Beitrag aus der Perspektive des Ehemanns und
teilen Sie seine Gedanken und Gefühle mit, während er etwas hört und sich weiter
umsieht. Verwenden Sie das Zielvokabular, um seine Unsicherheit und Verwirrung auszudrücken.
Zielwortschatz:
das Paar hat geheiratet, die Frau schaute nicht hin, schaute sich ständig um, dachte, er hätte etwas gehört, hörte auch etwas, wiederholte „Ich habe etwas gehört“, die Worte des Mannes sind unsicher, schnippt Krümel weg, der Mann wiederholt ihre Worte.
4. Persönliche Fragen:
1. Glauben Sie, dass der Mann hungrig war oder nicht sehr hungrig?
2. Hätten Sie an seiner Stelle das zusätzliche Stück akzeptiert?
3. Hatten Sie schon einmal Schwierigkeiten, eine bestimmte Art von Nahrungsmittel zu sich zu nehmen?
4. Wie gehen Sie normalerweise mit Situationen um, in denen Ihnen jemand mehr Essen anbietet, als Sie essen können?
5. Was glauben Sie, wie sich die Frau gefühlt hat, als sie die Person in der Küche traf?
6. Beschreiben Sie die Reaktion der Hauptfigur, als sie das Messer sah.
7. Glauben Sie, dass Haare jemanden älter aussehen lassen können? Warum oder warum nicht?
8. Woher, glauben Sie, kennen sich Mann und Frau?
9. Wie würden Sie die Atmosphäre in der Küche anhand des Dialogs beschreiben?
10. Glauben Sie, dass Mann und Frau eine enge Beziehung haben? Warum oder warum nicht?
11. Glauben Sie, dass die Frau der Erklärung ihres Mannes glaubt?
12. Können Sie das Gefühl nachvollziehen, jemanden nicht ansehen zu wollen, der Sie angelogen hat?