Учебное пособие по теме Лингвопрагматические особенности перевода текстов СМИ (на материале публицистических текстов немецкого языка)
.pdfGeplante Gaspipeline "South Stream" wird gestrichen
Zudem will Russland nach Putins Worten das geplante Projekt South-Stream, eine
Gaspipeline durch das Schwarze Meer in die EU, wegen fehlender Unterstützung durch Brüssel streichen. Der Kremlchef sagte, eine Fortsetzung des Baus wäre sinnlos. „Wegen der ausbleibenden Genehmigung Bulgariens haben weitere
Arbeiten an dem Projekt keinen Sinn“, zitierte ihn die Agentur Interfax. Formell ist für einen Stopp ein Beschluss des Aufsichtsrats nötig. Allerdings hat dort Russland als Mehrheitseigner das gewichtigste Wort. Auch Gazprom-Chef Alexej Miller sagte in Ankara unter Verweis auf eine „Blockadehaltung in der EU“: „Das war's. Das Projekt ist geschlossen.“ Stattdessen fasst Putin eine Pipeline in die Türkei ins Auge. Sie könnte Gas über Griechenland nach Westeuropa bringen. Eine solche Pipeline würde die Türkei zu einem wichtigen Verbündeten für Moskau machen. Die Türkei sei ein „strategischer Partner“, sagte Putin.
Die Abhängigkeit von Moskau beim Erdgas ist einer der Gründe dafür, dass
Erdogan beim Thema Russland auffällig zahm agiert. So kritisierte die Türkei zwar die Annexion der Krim durch Moskau, schloss sich aber nicht den westlichen Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise an.
Auf 100 Milliarden Dollar im Jahr wollen die beiden Länder ihren
Handelsaustausch in den kommenden Jahren ausbauen, das wäre das Dreifache des bisherigen Volumens. Rund hundert türkische Bauunternehmen sind derzeit in Russland tätig; im Gegenzug schickt Russland jährlich vier Millionen Touristen an türkische Strände. Zudem bauen die Russen das erste türkische Atomkraftwerk, das im kommenden Jahrzehnt im südtürkischen Akkuyu ans Netz gehen soll. Das
20-Milliarden-Dollar-Projekt ist für beide Seiten wichtig. Rund 200 türkische
Experten werden in Russland in Sachen Atomtechnologie ausgebildet. Das türkische Umweltministerium erklärte am Montag, die Umweltverträglichkeitsprüfung für Akkuyu sei mit positivem Ergebnis abgeschlossen worden – Atomkraftgegner warnen dagegen vor einer
Erdbebengefahr in der Umgebung des Akw.
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4.Schreiben Sie Neologismen und Fremdwörter aus dem Artikel aus. Erklären Sie die möglichen Unterschiede zwischen ihrer Übersetzung im Text und der Bedeutung dieser Wörter im Wörterbuch.
5.Gruppieren Sie den angegeben Wortschatz nach den folgenden Gruppen:
-Wirtschaftskommunikation
-die diplomatische Kommunikation
der Regierungsausschluss die Kabinettsitzung
der Erdgaspreis der Preisnachlass
die Blockadehaltung der Handelsaustausch das Atomkraftwerk
das Umweltministerium
die Umweltverträglichkeitsprüfung der Atomkraftgegner
der Aufsichtsrat
6.Übersetzen Sie die Wortgruppen ins Deutsche und bilden Sie Beispiele damit:
-острые политические разногласия
-нивелировать регионально-политические разногласия
-повод для визита
-побудить к снижению стоимости газа
-отсутствие поддержки
-расширить границы торгового обмена
-критиковать Москву за присоединение Крыма
-рассматривать перспективу строительства «Южного потока»
-подключить АЭС к сети
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7.Erläutern Sie die folgenden Thesen aus dem Artikel:
„ Die Türkei sei ein „strategischer Partner“ nach den Worten von Putin. „Das Aus für die geplante Gaspipeline South Stream geben“
„Die Blockadehaltung in der EU“ „Zwei gegen die westliche Welt“
8.Übersetzen Sie den vorliegenden Artikel ins Russische.
9.Fassen Sie den Inhalt des Artikels und machen Sie einen Bericht über die
Perspektive der russisch-türkischen Allianz im Weiteren.
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1.Lesen Sie den vorliegenden Artikel und bestimmen Sie die
Schlüsselinformation.
Putin sucht Schulterschluss mit Peking
20. Mai 2014, 13:48 Uhr (www.stern.de)
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Streits mit dem Westen hat Russlands
Präsident Wladimir Putin seine enge Partnerschaft mit China demonstriert.
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Streits mit dem Westen hat Russlands Präsident
Wladimir Putin seine enge Partnerschaft mit China demonstriert. Putin traf in Shanghai ein, wo ihn der chinesische Staatschef Xi Jinping mit den Worten "mein alter Freund" empfing, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Während Putins zweitägigem Staatsbesuch wollen beide Länder ihre
Wirtschaftsbeziehungen ausbauen, darunter auch die russischen Gaslieferungen.
Es ist das erste Mal, dass Putin China bereist, seit Xi Ende 2012 an die Spitze des Landes rückte. Xi hatte damals seinerseits Russland als Ziel seiner ersten
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Auslandsreise als Präsident gewählt. Vor seinem Abflug nach Shanghai sagte Putin, die Beziehungen beider Länder seien so gut wie nie zuvor in der Geschichte.
Nach Angaben von Xinhua unterzeichneten die Delegationen beider Länder in Shanghai gleich zu Beginn bereits eine "große" Zahl von Abkommen. Details dazu wurden nicht genannt. Xi sagte demnach, die strategische Partnerschaft beider
Länder sei nötig, um eine multipolare Welt zu entwickeln. Putin gab das Ziel aus, das Handelsvolumen beider Länder von 65,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf rund 73 Milliarden Euro im Jahr 2015 auszubauen.
Im Verlauf des zweitägigen Staatsbesuchs ist auch der Abschluss von zuvor mehrmals verschobenen Vereinbarungen über russische Gaslieferungen an China geplant. Seit Beginn des Konflikts in der Ukraine debattieren die europäischen
Staaten - die Hauptabnehmer des russischen Gases - verstärkt mögliche Alternativen zur Energieabhängigkeit von Russland. Neue Gasgeschäfte mit dem energiehungrigen China kommen dem Kreml daher gelegen.
Russland habe "genügend Reserven", um sowohl an den Osten als auch an den Westen Gas zu liefern, sagte der russische Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew in einem Interview mit dem Sender Bloomberg, aus dem die russische Regierung auf ihrer Internetseite Auszüge veröffentlichte. Wenn "vom Schlimmsten" ausgegangen werde, sei eine Umorientierung der Gasexporte von Europa nach
China "theoretisch" durchaus möglich, sagte Medwedew mit Blick auf die Ukraine-Krise.
Putin und Xi wollen ferner einem gemeinsamen Manöver ihrer Streitkräfte im Ostchinesischen Meer beiwohnen. An der einwöchigen Übung nehmen insgesamt
14 Marineschiffe teil. China streitet in der Region mit mehreren Nachbarstaaten, darunter Japan und Vietnam, um verschiedene rohstoffreiche Inselgruppen und Territorien.
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Russland und China haben sich in der Vergangenheit wiederholt im UN-
Sicherheitsrat bei Konfrontationen mit westlichen Staaten gegenseitig unterstützt.
Bei der Abstimmung im Sicherheitsrat über einen Resolutionsentwurf, der das
Krim-Referendum für ungültig erklärt hätte, enthielt sich China der Stimme.
2.Sagen Sie anders: der Ukraine-Streit der Staatschef
die Wirtschaftsbeziehungen ausbauen das Ziel ausgeben
der Stimme enthalten
3.Gruppieren Sie das Wortgut aus dem Text in zwei Spalten:
-Staatsbesuche
-Wirtschaftsbeziehungen
4.Nennen Sie die Schwerpunkte des Gipfeltreffens in Peking, verwenden Sie das oben genannte Wortgut dabei.
5.Übersetzen Sie die nachfolgenden Wortgruppen ins Deutsche:
поставки газа из России договоренность о поставках газа в Китай энергозависимость от России исходя из худшего Крымский референдум
расширять экономическое сотрудничество проект резолюции
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6.Ist das richtig (R) oder falsch (F)?
a)Russlands Präsident W. Putin wurde von seinem chinesischen Amtskollegen in Peking empfangen.
b)Der Kremlchef stellte in den Vordergrund die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen von Russland und China.
c)In China wurden die Einzelheiten von vielen Abkommen über die strategische Partnerschaft und die Wirtschaftsbeziehungen genannt.
d)Während des Gipfeltreffens wurde es geplant, neue Gasgeschäfte von
Russland und China abzuschliessen.
e)China unterstützte Russland in den wichtigen strategischen Lösungen im
UN-Sicherheitsrat.
7.Übersetzen Sie den vorliegenden Artikel ins Deutsche.
8.Lassen Sie sich in zwei Gruppen teilen und besprechen Sie die Nachteile und Vorteile der Partnerschaft von Russland und China.
9.Stellen Sie sich vor: Sie sind ein Korrespondent (Korrespondentin) und gehören der Delegation aus Russland. Nach den Folgen des Gipfeltreffens in China machen Sie einen Bericht.
VII. Die Aussenwirtschaftsallianzen
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1.Lesen Sie den vorliegenden Artikel und beantworten Sie die folgende
Frage: Welche Information ist für Sie neu?
BRICS-Gipfeltreffen in Brasilien: Schwellenländer gründen eigene Entwicklungsbank
STIMME RUSSLANDS Am 15. Juli wurde im brasilianischen Fortaleza wenige Tage nach der Fußball-Weltmeisterschaft ein Gipfeltreffen der BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) eröffnet. Das zweitätige Forum ist keineswegs eine Protokollveranstaltung, bei der
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sich Russland trotz der ukrainischen Krise international zeigen kann. Es geht um viel mehr. Im Mittelpunkt steht die Gründung einer
Entwicklungsbank mit einem Grundkapital von 50 Milliarden USDollar. http://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/2014_07_16/
Das Finanzinstitut soll die Projekte in den Teilnehmerstaaten unterstützen, die die bereits bestehenden Regulatoren wie die Weltbank oder der Internationale
Währungsfonds wenig attraktiv finden. Die neue Entwicklungsbank ist natürlich keine Alternative zu den oben genannten Organisationen. Doch mit der Schaffung einer eigenen Bank macht die Gruppe seit der Entstehung im Jahr 2006 den bisher wichtigsten Schritt zu ihrer Institutionalisierung.
Dieses Projekt ist nach Einschätzung von Experten äußerst wichtig für die BRICSGruppe und alle ihre Mitglieder im Einzelnen. Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass die vorhandenen Mechanismen des Bretton-Woods-Systems nicht ausreichen, um ihre Folgen zu überwinden und – was noch wichtiger ist – neue
Erschütterungen solchen Ausmaßes zu verhindern. So bleibt den Schwellenländern nichts anderes übrig, als gemeinsam für ihre Zukunft zu sorgen.
Georgi Toloraja, Direktor des Nationalen BRICS-Forschungsinstituts, spricht über die Bedeutung der neuen Entwicklungsbank:
„Die meisten Menschen verstehen heute, dass BRICS in erster Linie ein politisches Projekt ist. Die Wirtschaft und die Versuche, Spielregeln zu ändern, sind zwar grundlegend für BRICS, doch ohne die Bestrebungen der Länder, ihre Interessen zu verteidigen, gäbe es diese Gruppe nicht, zumindest als geopolitisches Phänomen in seiner jetzigen Form. Alle Aktivitäten der BRICS-Länder sollten unter diesem Blickwinkel betrachtet werden. Die Gründung einer Entwicklungsbank, eines Währungsfonds und einer Energievereinigung sind nicht nur bloß wirtschaftliche Schritte. Sie institutionalisieren die Gruppe. Die neue
Bank ist quasi ein Analysezentrum. Das ist der erste Mechanismus im Rahmen der
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BRICS, das wirtschaftliche Strategien analysieren und abstimmen kann. Die Bank ermöglicht den Mitgliedern, sich über effektive Projekte zu einigen. Gerade hier sehe ich die Rolle der Bank als Think Tank und nicht als nur Finanzinstitut. Sie stärkt die Gruppe als einen alternativen Entscheidungsträger, der die Welt verändern wird. Es gibt eine Menge von Meinungsdifferenzen in der Gruppe. Doch man sollte nicht seine eigenen Interessen im Rahmen der Zusammenarbeit verfolgen, sondern vor allem gemeinsame Ziele gelten lassen.“
Die Anteile der BRICS-Länder an der Bank werden gleich sein. Die Entwicklungsbank soll offen sein, für den gemeinsamen Anteil der Gruppe wurde eine Mindestsgrenze von 55 Prozent festgesetzt. Mit der Unterstützung können diejenigen Länder rechnen, die mit den BRICS-Nationen politisch loyal sind.
Neben Wirtschaft und Politik gibt es zwei weitere Gruppen von Prioritäten, meint Wladimir Dawydow, Direktor des Instituts für Lateinamerika bei der Russischen
Akademie der Wissenschaften:
„Es gibt eine weitere gemeinsame Herausforderung, nämlich das Informationsfeld.
Die Kooperation der BRICS-Länder auf diesem Informationsfeld ist existenziell wichtig. Die Sicherheitsinteressen der Länder sind somit mit der Schaffung eines Informationsfonds und der Zusammenarbeit beim Kampf gegen Cybergefahren verbunden. Wir sollten solche Projekte wie das Navigationssystem GLONASS unterstützen. Die dritte Gruppe der Prioritäten hat mit unseren Unterschieden zu tun, die ihre eigenen Pros und Contras haben. Wir vertreten fünf
Zivilisationsareale der Welt. Ich kann nicht sagen, dass wir uns immer gut verständigen können. Wir haben Unterschiede in unseren Wertesystemen. Wir müssen diese Systeme und die Vorstellungen näherbringen, die in den Gesellschaften herrschend sind. Das ist die humanitäre Richtung unserer
Partnerschaft. Diese soll die Kooperation der Intellektuellen, der
Kunstschaffenden und Bürgerrechtler umfassen. Wir brauchen einen intensiven
Polylog. Zu diesen Zwecken sollten wir Ressourcen aufbringen.“
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Die Erweiterung der BRICS-Gruppe ist eine offene Frage. Vor dem diesjährigen Gipfeltreffen wurde viel über die Aufnahme Argentiniens spekuliert. Doch dies ist laut Wladimir Dawydow in nächster Zukunft wenig wahrscheinlich. Nach dem
Beitritt Südafrikas hätten sich die Mitglieder der Gruppe darüber geeinigt, mehr auf ihre Konsolidierung zu achten. Dieser Prozess sei noch nicht abgeschlossen.
Für die Gruppe, die mehrere wichtige Gesellschaften repräsentiert, wäre die
Mitgliedschaft eines islamischen Staates von großem Interesse. Hier kommt
Indonesien in Frage. Offen bleibt aber, ob es dem Druck anderer Akteure widerstehen könnte, die seinen BRICS-Beitritt verhindern wollen.
2.Finden Sie für neue aktuelle Begriffe Äquivalente aus russischen Massenmedien Wie fassen Sie diese Begriffe auf?
BRICS
das Navigationssystem GLONASS das Bretton-Woods-System
3.Entsetzen Sie die nachfolgenden Fremdwörter durch den Wortschatz deutscher Herkunft:
das Phänomen die Aktivität die Kooperation
der Mechanismus existenziell
der Cyber
pro und contra der Polylog die Ressourcen der Akteur Think Tank
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4. Erläutern Sie die folgenden Begriffe aus dem Text:
die Entwicklungsbank die Weltbank
der Internationale Währungsfondes die Wirtschaftskrise
das Schwellenland das Analysezentrum
der Entscheidungsträger das Finanzinstitut
das Wertesystem die Cybergefahr
4.Gebrauchen Sie die oben genannten Begriffe in Situationskontexten.
Übersetzen Sie diese Kontexte in den Gruppen.
5.Wie verstehen Sie die nachfolgenden Stellen aus dem Text:
a)Das Projekt der neuen Entwicklungsbank wird neben der Weltbank und dem Internationalen Währungsfondes beim Gipfeltreffen besprochen.
b)Das Projekt soll die wirtschaftliche Sicherheit den
Schwellenländern in der Wirtschaftskrise gewährleisten.
c)Die Schaffung dieses Projekts ermöglicht den BRICS-Ländern wirtschaftliche Spielregeln zu ändern.
d)Die Zusammenarbeit in der BRICS-Gruppe wird nach dem Prinzip der Einheit und Sicherheit aufgebaut.
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