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Сюжеты немецких опер (разговорная практика по немецкому языку). Учебное пособие

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1790

UA von »Così fan tutte« im Wiener Burgtheater. Am 19.2. stirbt Josef II. Sein Nachfolger Leopold II. interessiert sich weit weniger für Musik. Dennoch fährt Mozart zur Kaiserkrönung nach Frankfurt am Main.

1791

Am 4. März steht Mozart zum letzten Mal auf einem Konzertpodium. Am 6.9. UA von »La clemenza di Tito« am Prager Nationaltheater, am 30.9. UA von »Die Zauberflöte« im Theater auf der Wieden in Wien. Sein »Requiem« bleibt unvollendet.

05.12.1791

Mozart stirbt gegen 1.00 Uhr früh und wird schon am nächsten Tag auf dem Friedhof St. Marx in einem Massengrab beigesetzt. Schon bald darauf war nicht mehr feststellbar, wo er begraben liegt.

FIDELIO

OPER IN ZWEI AUFZÜGEN (1814)

M U S I K VO N

Ludwig van Beethoven

T E X T VO N

Joseph Sonnleithner und Friedrich Treitschke

Als Mann verkleidet, verdingt sich Leonore in einem Staatsgefängnis nahe Sevilla, wo sie ihren Gatten Florestan vermutet. Seit zwei Jahren schon ist er verschwunden, zu Unrecht vom Gouverneur Pizarro im tiefsten Kerker gefangen gehalten. Leonore, über sich selbst hinauswachsend, fasst Mut zu einer couragierten Rettungstat. »Die Liebe wird’s erreichen«, so singt sie, bis sie in »namenloser Freude« mit Florestan wieder vereint ist.

Den Stoff zu seiner einzigen Oper entnahm Ludwig van Beethoven einem französischen Text aus der Feder von Jean Nicolas Bouilly, der, auf einer wahren Geschichte fußend, am Ende des 18. Jahrhunderts ein Libretto unter dem Titel »Léonore ou L’amour conjugal« verfasst hatte, das Pierre Gaveaux in Paris für ein Bühnenwerk vertonte. Lang war der Weg Beethovens zu einer endgültigen Fassung: 1805 und 1806 präsentierte er sein Werk ohne größere Resonanz im Theater an der Wien, um es mehrere Jahre später in gründlich überarbeiteter Form nochmals auf die Bühne zu bringen: 1814 im Kärntnertortheater mit manchen neuen Texten und manch neuer Musik. Im deutschsprachigen Raum, aber auch darüber hinaus avancierte Beethovens »Fidelio« zu einem der zentralen Opernwerke der musikalischen Klassik, mit einer plastischen Figurenzeichnung und eindrucksvollen Momenten, die in der Erinnerung haften bleiben: die großen Arien Leonores und Florestans etwa, aber auch das die Rettung verkündigende Trompetensignal, der Gefangenenchor mit seiner zwischen Hoffnung und Furcht schwankenden Stimmung sowie das grandiose Freudenfinale – »O welch ein Augenblick!«

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Fragen:

Was vermutet Leonore in dem Staatsgefängnis nahe Sevilla und warum arbeitet sie dort als Mann verkleidet?

Wie lange ist Florestan bereits im Gefängnis und wer hält ihn dort gefangen? Was motiviert Leonore zu ihrer couragierten Rettungstat?

Woher stammt der Stoff für Beethovens einzige Oper »Leonore« und wer war der Autor des ursprünglichen Librettos?

Welchen Titel hatte das ursprüngliche Libretto und wer vertonte es für ein Bühnenwerk in Paris?

Welche Resonanz erhielt Beethovens Werk »Fidelio« bei den ersten Aufführungen im Theater an der Wien im Jahr 1805 und 1806?

Wann wurde »Fidelio« in überarbeiteter Form erneut aufgeführt und wo?

Wie wurde »Fidelio« im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus als eine der zentralen Opernwerke der musikalischen Klassik angesehen?

Welche eindrucksvollen Momente in »Fidelio« bleiben in der Erinnerung der Zuschauer haften?

Welches Instrument erklingt in »Fidelio«, um die Rettung zu verkünden?

HANDLUNG

In einem Staatsgefängnis nahe Sevilla ist Florestan eingekerkert, seit zwei Jahren schon. Er hatte es gewagt, die Verbrechen von Don Pizarro aufzudecken, der als Gouverneur dem Gefängnis vorsteht. Von Florestan, den Pizarro willkürlich im untersten Verlies angekettet hält, darf nichts nach außen dringen. Leonore, die Ehefrau Florestans, hat die Suche nach ihrem vermissten Gatten jedoch noch nicht aufgegeben. Inständig hofft sie, ihn zu finden und befreien zu können. Als Mann verkleidet ist sie in die Dienste des Gefängniswärters Rocco getreten. Sie nennt sich Fidelio.

ERSTER AKT

Marzelline, Roccos Tochter, ist in Fidelio verliebt, der sich als tüchtiger Helfer erwiesen hat. Der Pförtner Jaquino, der Marzelline gerne heiraten möchte, hat das Nachsehen. Rocco wäre sehr froh, wenn Fidelio sein Schwiegersohn würde, Leonore hingegen fürchtet, in ihrer wahren Identität entdeckt zu werden und bei ihrem Vorhaben zu scheitern.

Don Pizarro erhält die Nachricht, dass der Minister auf dem Weg ist, um das Gefängnis zu untersuchen. Wenn herauskommt, dass er Florestan hier gefangen hält, wird er zur Rechenschaft gezogen werden. Pizarro

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beschließt, Florestan zu töten und danach alle Spuren zu verwischen. Rocco soll ihm dabei behilflich sein. Der Gefängniswärter weigert sich zwar, Florestan zu ermorden, im unterirdischen Gewölbe wird er aber das Grab bereiten.

Leonore hat von Pizarros Plänen erfahren. Mit allen Mitteln will sie die Tat vereiteln. Sie überredet Rocco, gemeinsam mit ihm in den verborgenen Kerker hinabsteigen zu dürfen, wo sie Florestan vermutet. Zuvor schon hat sie ihn dazu bewegen können, die Kerkertore für die »leichteren« Gefangenen zu öffnen; Florestan ist nicht darunter. Die Gefangenen genießen es, zumindest für einen kurzen Moment an Luft und Sonne zu sein, bevor Pizarro sie wieder einschließen lässt. Er dringt auf eine schnelle Erledigung der Angelegenheit, während Rocco und Leonore dem Fortgang des Geschehens mit Furcht entgegensehen.

Fragen:

Welche Rolle spielt Don Pizarro in der Handlung von »Fidelio« und warum hält er Florestan im Gefängnis gefangen?

Wie nennt sich Leonore, die Ehefrau von Florestan, als sie als Mann verkleidet in den Diensten des Gefängniswärters Rocco arbeitet? In wen ist Marzelline, Roccos Tochter, verliebt und wer möchte sie heiraten?

Warum wäre Rocco froh, wenn Fidelio sein Schwiegersohn werden würde? Warum fürchtet Leonore, in ihrer wahren Identität entdeckt zu werden?

Was beschließt Don Pizarro zu tun, als er erfährt, dass der Minister das Gefängnis untersuchen wird?

Warum weigert sich Rocco, Florestan zu ermorden? Was tut Rocco stattdessen im unterirdischen Gewölbe? Wie erfährt Leonore von Pizarros Plänen?

Wie überredet Leonore Rocco dazu, mit ihr in den verborgenen Kerker hinabzusteigen? Warum öffnet Rocco die Kerkertore nur für die »leichteren« Gefangenen? Welche Reaktion zeigen die Gefangenen, als sie kurzzeitig an Luft und Sonne sein

dürfen?

Was fordert Pizarro hinsichtlich der Erledigung der Angelegenheit?

Wie fühlen sich Rocco und Leonore angesichts des Fortgangs des Geschehens?

ZWEITER AKT

Tief unten im Kerker beklagt Florestan sein Schicksal, obwohl er sein Streben nach Wahrheit keineswegs bereut. In einer fieberhaften Vision erscheint ihm seine Frau Leonore.

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Rocco und Leonore sind hinab gestiegen und beginnen damit, das Grab auszuheben. Noch hat Leonore nicht erkennen können, ob es sich bei dem Gefangenen tatsächlich um Florestan handelt. Dennoch will sie ihn unter allen Umständen retten. Florestan bittet um ein wenig Essen und Trinken; Rocco erfüllt ihm diesen vermeintlich letzten Wunsch.

Auf ein Signal Roccos erscheint Pizarro. Er gibt sich Florestan zu erkennen und schreitet zum Mord an seinem Gegner. In höchster Gefahr wirft sich Leonore schützend vor Florestan. Sie enthüllt, dass sie Florestans Gattin ist und zwingt Pizarro mit vorgehaltener Pistole zur Aufgabe. Ein Trompetensignal kündigt das Eintreffen des Ministers an. Pizarro wird nach oben geführt, Leonore und Florestan sind wieder glücklich vereint.

Im Beisein der Gefangenen und des Volkes verkündet der Minister Don Fernando, allen Fällen von Unrecht und Tyrannei nachgehen zu wollen. In dem vor ihm gebrachten Gefangenen erkennt er seinen Freund Florestan, den er tot glaubte. Rocco berichtet über das Geschehene, das die Anwesenden staunen macht, während Marzelline tief enttäuscht ist. Der Minister fordert Leonore auf, ihrem Mann die Ketten abzunehmen. Er gibt Florestan die Freiheit wieder, Pizarro aber wird er vor Gericht stellen. Alle spüren die Magie des Augenblicks und feiern die mutige Rettungstat Leonores.

Fragen:

Was sieht Florestan in einer fieberhaften Vision im Kerker? Welche Tätigkeit sind Rocco und Leonore im Kerker am Ausführen?

Worum bittet Florestan, bevor Pizarro auftaucht? Was geschieht, als Pizarro Florestan ermorden will?

Wie schützt Leonore Florestan und welche Enthüllung macht sie? Was sieht Florestan in einer fieberhaften Vision im Kerker?

Welche Tätigkeit sind Rocco und Leonore im Kerker am Ausführen?

Aufgabe:

Finden Sie Epitheta und Metaphern im Text. Wie geben die Autoren ihren Eindruck von dem Werk wieder?

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PRESSESTIMMEN

»Die Fidelio-Produktion von Daniel Barenboim und Harry Kupfer im Schillertheater ist ein Fest geworden, ein Fest der Sänger, der Personenregie, des Bühnenbilds, des Chores, in allererster Linie aber: der Staatskapelle. Daniel Barenboim hat eine Spannung geschaffen, die zweieinhalb Stunden hält.«

Rundfunk Berlin-Brandenburg, 4. Oktober 2016

»In diesem Dur-trunkenen, nicht enden wollenden Jubelfinale treibt Barenboim den Staatsopernchor und die Solisten in einen sich so konsequent steigernden Geschwindigkeitsrausch hinein, er lässt seine Kapelle so feurig leuchtende Fortissimofackeln entzünden, dass er wiederum, wie am Anfang, alle natürlichen Grenzen von Tempo und Lautstärke in Frage stellt. Ein rauschender Stillstand, ein knallendes Uhrenanhalten wird daraus. Nur eben diesmal laut, grob und froh, nicht fein und trostlos, wie zu Beginn. Dazwischen liegen zweieinhalb Stunden musikalische Hochspannung.«

FAZ, 5. Oktober 2016

»Nylund ist eine wundersam selbstergriffene, mild strahlende Leonore, Schager ein kraftvoller, starker, höhenglänzender Florestan.«

FAZ, 5. Oktober 2016

»Ein magischer Sog geht von Barenboims Dirigat an diesem Tag der Deutschen Einheit aus, so reich wie sonst nach einer ganzen Sinfonie sind die Sinneseindrücke, die der Hörer erhält.«

Tagesspiegel, 5. Oktober 2016

»Besser kann man Beethoven wahrscheinlich nicht spielen.« taz online, 4. Oktober 2016

Aufgabe: Lesen und erzählen Sie die Biografie von Beethoven nach. Was hat Sie darin besonders beeindruckt?

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Praktisch jede spätere Entwicklung im Bereich der »klassischen« Musik verdankt Beethoven die eine oder andere Anregung, und auch unser

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heutiges Bild von der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft geht auf ihn zurück. Bereits als junger Mensch entwickelte er eine intensive Beziehung zur Musik, doch diese alles beherrschende, verzehrende Leidenschaft belastete im Laufe der Jahre immer stärker seine Freundschaften, Liebesbeziehungen und sonstigen Kontakte zu den Mitmenschen. Erschwerend kam hinzu, dass noch vor seinem 30. Geburtstag ein Gehörleiden diagnostiziert wurde, das schließlich zu völliger Ertaubung führte und ihn zusätzlich von seiner Umwelt isolierte.

Diese Isolation bot ihm jedoch die Möglichkeit (oder zwang ihn sogar dazu), neue Kompositionsformen und Verwendungsmöglichkeiten der Instrumente zu entwickeln. Immer mehr kam er zu der Überzeugung, dass die Musik der Menschheit auf ihrem mühsamen Weg eine Richtung weisen könne – vom Elend zum Glück, von der Unwissenheit zur Erkenntnis. Er war einer der ersten bedeutenden Komponisten, die an eine moralische Mission der Kunst glaubten. Sein Misstrauen gegen einzelne Menschen verwandelte er auf diese Weise in eine überwältigende, allumfassende Liebe zur gesamten Menschheit. Seine neun Symphonien, 16 Streichquartette, 32 Klaviersonaten und zahllosen anderen bedeutenden Kompositionen bilden zusammen ein Lebenswerk, mit dessen Vielfalt und Reichtum sich nur wenige geniale Künstler nach ihm messen können und das zugleich als geistige Autobiographie seines Schöpfers gelten darf.

DER FREISCHÜTZ

ROMANTISCHE OPER IN DREI AKTEN (1821)

M U S I K VO N

C a r l M a r i a v o n We b e r

T E X T VO N

F r i e d r i c h K i n d

Weder idyllisch noch intakt ist diese Welt, in der Agathe, die Tochter des Erbförsters, und ihr Verlobter, der vom Glück verlassene Jägersbursche Max, um ihre Liebe kämpfen müssen. Mit Traditionen und Bräuchen wollen die abergläubischen Bewohner des Waldes sich vor finsteren Mächten schützen. Doch ihre starren Regeln haben zur Folge, dass Andersdenkende und Versager verspottet, ausgegrenzt und so ihrer Lebenschancen beraubt werden.

Leistungsdruck und Versagensangst führen dazu, dass der sonst so treffsichere Schütze Max auf einmal nur noch daneben zielt. Da jedoch seine Hochzeit mit Agathe und somit sein Lebensglück von einem einzigen Probeschuss abhängt, ist er leicht empfänglich für die Einflüsterungen falscher Freunde und lässt sich auf einen teuflischen Pakt ein: Gemeinsam mit dem Außenseiter Kaspar gießt er in einem nächtlichen Ritual sieben magische Freikugeln, die angeblich niemals ihr Ziel verfehlen … »Ins Schwarze getroffen«, jubelte Carl Maria von Weber 1821 nach der Uraufführung im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, mit der sein »Freischütz« den Siegeszug durch die europäischen Opernhäuser antrat. Seine Komposition verbindet volksliedhafte Züge, Hörnerschall und Männergesang mit schwebenden Klängen voll romantischer Sehnsucht. Diffus, gespenstisch-schattenhaft und zerrissen beschwört Weber eine finstere und äußerst beengte Welt voll überforderter Menschen und harmonischer Ungewissheiten herauf, die zugleich auch (falsche?) Hoffnung und Lichtblicke in sich birgt.

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Fragen:

Welchen Zweck erfüllen die Traditionen und Bräuche der abergläubischen Bewohner des Waldes?

Was passiert mit Menschen, die von den starren Regeln abweichen oder als Versager betrachtet werden?

Warum zielt Max plötzlich nicht mehr treffsicher?

Nach welchem Ereignis in Max' Leben hängt sein Lebensglück ab?

Mit wem schließt Max einen pakt, um seine Hochzeit und sein Lebensglück zu sichern?

Was tun Max und Kaspar in dem nächtlichen Ritual, um magische Freikugeln herzustellen?

Wann und wo fand die Uraufführung von Webers »Freischütz« statt?

Welche musikalischen Elemente und Stimmungen vereint Webers Komposition? Wie beschreibt Weber die Welt, in der die Handlung stattfindet?

Der Freischütz

ERSTER AUFZUG

Der Jäger Max wird von anhaltendem Schusspech verfolgt. Obwohl er zu den besten Schützen des Dorfes gehört, trifft er nichts mehr. Er steht unter grossem Druck, denn er will Agathe, die Tochter des Erbförsters Kuno, heiraten. Bedingung für diese Hochzeit ist ein öffentlich abgelegter Probeschuss. So will es ein alter Brauch: Nur wem der Probeschuss gelingt, darf die Försterstochter heiraten und die Försterei erben.

Auch beim grossen Sternschiessen hat Max versagt. Der Bauer Kilian hat ihn besiegt und ist der neue Schützenkönig. Das Volk feiert den Sieger und verspottet den Verlierer Max.

Der Erbförster Kuno setzt der immer aggressiver werdenden Verhöhnung ein Ende. Auf Bitten Kilians erzählt er noch einmal, wie es zur Tradition des Probeschusses kam: In alten Zeiten pflegte man Wilderer zur Strafe auf einen Hirschen zu binden. Ein Vorfahre Kunos im Försteramt wurde Zeuge einer solchen Szene, bekam Mitleid und versprach dem Schützen, der den Hirsch erlegt, ohne den Wilderer zu verletzen, das Erbe der Försterei. Der Schuss gelang, aber es ging das Gerücht um, der Schütze hätte eine teuflische Freikugel geladen. Deshalb

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beschloss man, dass jeder Anwärter auf die Försterei zuerst einen Probeschuss ablegen muss.

Max verzweifelt an seiner verloren gegangenen Treffsicherheit und dem drohenden Verlust seiner geliebten Agathe.

Der sinistre Jäger Kaspar nimmt Max zur Seite und redet ihm ein, sein Gewehr sei verhext. Er verleitet ihn zum Trinken und erklärt ihm, nur mit einer Freikugel werde er beim Probeschuss erfolgreich sein. Er könne Freikugeln beschaffen, man müsse sie nur gemeinsam um Mitternacht in der Wolfsschlucht giessen. Mit einer von Kaspars Kugeln erlegt Max einen in unerreichbarer Höhe fliegenden Adler. Das überzeugt diesen. Max willigt ein, um Mitternacht in die Wolfsschlucht zu kommen.

Kaspar, der einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, triumphiert: Vom Netz der Hölle sei Max umgarnt, nichts mehr könne ihn vor dem Fall retten.

Fragen:

Wie heißt die Tochter des Erbförsters, die Max heiraten möchte?

Welche Bedingung muss Max erfüllen, um Agathe heiraten und die Försterei erben zu dürfen?

Was ist der alte Brauch beim Probeschuss und was passiert, wenn der Probeschuss gelingt?

Wer hat beim großen Sternschießen Max besiegt und wird zum Schützenkönig? Warum erzählt der Erbförster Kuno die Geschichte von der Tradition des Probeschusses? Welches Gerücht geht um den erfolgreichen Schützen, der den Hirsch mit einer

vermeintlich teuflischen Freikugel tötete?

Was muss jeder Anwärter auf die Försterei vor dem eigentlichen Probeschuss ablegen? Wer redet Max ein, dass sein Gewehr verhext sei und dass er nur mit einer Freikugel

erfolgreich sein könne?

Was erlegt Max mit einer von Kaspars Kugeln und wie reagiert Kaspar darauf? Wo und wann hat Max zugestimmt, um Mitternacht in die Wolfsschlucht zu kommen?

ZWEITER AUFZUG

Agathe wartet am Vorabend ihrer Hochzeit im Forsthaus sehnlichst auf Max. Ein Bild des Urahnen Kuno ist von der Wand gefallen. Ännchen,

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