Иностранный язык профессионального общения (Немецкий язык). Учебное пособие
.pdfFragen von Seiten des Bewerbers. Die Gesprächsdauer ist unterschiedlich, von 20 Minuten bis zwei Stunden oder mehr ist auch möglich.
9.Zwischendurch können Sie Fragen stellen wie z.B. „Möchten Sie noch mehr über meinen Lebenslauf hören?"
10.Ein Personalleiter kann Sie nach den persönlichen Schwächen fragen, dann kann er zur Antwort bekommen: Mangel an Können, Begabung auf einem bestimmten Gebiet, an Beherrschung einer Sache (des Computers, einer Fremdsprache usw.).
11.Informieren Sie sich über Anfangsgehälter (geben Sie einen ungefähren Gehaltswunsch an), auch über Sozialleistungen wie die betriebliche Altersversorgung. Bleiben Sie realistisch (also auch nicht zu bescheiden) und zeigen Sie Verhandlungsbereitschaft.
12.Informieren Sie sich über Entwicklungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen, auch in finanzieller Hinsicht.
Vorstellungsgespräch 1
(zwischen Herrn Müller, Inhaber einer Firma für Soft-Ware-Produkte, und Frau Fleischer, Bewerberin um den Arbeitsplatz als Programmiererin).
Frau Fleischer: Guten Tag, Herr Müller.
Herr Müller. Guten Tag, nehmen Sie doch bitte Platz. Fein, dass Sie trotz des langen Weges bei diesem schlechten Wetter gekommen sind. Hoffentlich war die Fahrt nicht zu anstrengend?
Frau F.: Nein, gar nicht, ich habe einfach die zwei Stunden Bahnfahrt zum Lesen benutzt.
Herr M.: Oh, und bevor ich vergesse: Die Fahrkarten werden Ihnen von der Kasse nachher noch erstattet. Ich habe mich mit Ihrem Lebenslauf bekannt gemacht. Gerade Ihre langjährige Tätigkeit im Bereich EDV-Sprachen hat mich dazu bewogen, Sie zu einem Vorstellungsgespräch zu bitten.
Frau F.: Ich hoffe, dass in Ihrer Firma ein ähnlicher Aufgabenbereich ist.
Herr M.: Sehr richtig. Vor kurzem wurde in unserem Haus eine neue
91
Abteilung gegründet. Dort hat man einen Computer so programmiert, dass er mit allen Daten arbeiten kann. Darf ich Ihnen vielleicht einige Mitarbeiter meiner Firma vorstellen?
Frau F.: Gern, aber vielleicht sollten wir vorher über die Arbeitsbedingungen sprechen?'
Herr M.: Nun, während der dreimonatigen Probezeit beträgt das Gehalt bei achtstündiger Arbeitszeit ungefähr 2 800 Euro brutto.
Frau F.: Werden Überstunden bezahlt?
Herr M.: Ja, aber wahlweise. Sie können auch als Urlaubstage genommen werden. Nach der Probezeit hatten wir an ein Bruttogehalt von 3000 Euro gedacht.
Frau F.: Und wird ein 13. Gehalt als Weihnachtsgeld gezahlt?
Herr M.: Ja, es wird auch ein weiteres Monatsgehalt als Urlaubsgeld an alle Arbeitnehmer gezahlt. Andere Sozialleistungen richten sich nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Zuschüsse zu Fahrkarten und Essen in unserer Kantine können Sie beantragen.
Frau F.: Wie sieht es bei Ihnen mit der betrieblichen Weiterbildung aus?
Herr M.: In der Firma werden einmal jährlich Seminare durchgeführt. Frau F.: Ich habe keine weiteren Fragen mehr.
Herr M.: Sie werden von uns benachrichtigt, sobald wir unsere Entscheidung getroffen haben. Vielen Dank für Ihr Kommen.
Frau F.: Ich habe zu danken. Auf Wiedersehen.
Vorstellungsgespräch 2
-Guten Tag. Mein Name ist Frederika Kocher.
-Tag! Ich heiße Frau Müller. Rita Müller. Nehmen Sie bitte Platz.
-Danke schön!!
-Was möchten Sie?
-Suchen Sie eine Buchhalterin?
-Ja, diese Stelle ist noch frei. Wo sind Ihre Unterlagen?
-Das sind meine Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Porträtfoto.
-Haben Sie auch Zeugniskopien mit?
-Ja, natürlich. Hier sind sie.
-Wo und wann waren Sie tätig?
-Ich arbeitete als Buchhalterin bei der Firma „Siemdi“ seit 2004 bis
92
2010. Dann war ich arbeitslos. Ich habe aber eine große Berufserfahrung.
-Können Sie mit PC umgehen?
-Ja, 1C Program, Microsoft Word, Power Point Program.
-Wie ist Ihr Familienstand?
-Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder.
-Welche Fremdsprachen beherrschen Sie?
-Fließend Deutsch und Schulkenntnisse in Französisch.
-Welche Schlüsselqualifikationen haben Sie?
-Berufserfahrung, Teamfähigkeit, soziale Kompetenz.
-OK. Wir rufen sie später an. Auf Wiedersehen.
-Auf Wiedersehen.
Vorstellungsgespräch 3
Chef: Herr Lindner, Sie haben mit unserem EDV - Leiter gesprochen, und in der Personalabteilung waren Sie auch schon. Der Betriebsrat hat Ihrer Einstellung zugestimmt. Wann können Sie denn anfangen?
L: Am nächsten Montag.
C: So schnell? Haben Sie denn schon gekündigt?
L: Nein, nein, ich bin nirgends angestellt. Ich bin erst vor ein paar Tagen aus Amerika zurückgekommen. Ich habe da ein Praktikum gemacht, in einer Firma in Silikon Valley.
C: Das hört sich ja gut an. Haben Sie sich da beworben? L: Das nicht. Mein Vater kennt da jemanden.
C: Dann sind Sie also Berufsanfänger. Aber Ihre Englischkenntnisse sind sicher gut?
L: Ja, kann man sagen. Ich lese viel Englisch, was ja in meinem Beruf ganz normal ist.
C: Unser EDV-Leiter hat Ihnen erklärt, worum es sich handelt. Wir wollen eine Datenbank mit Ausdrücken aus Technik und Wirtschaft aufbauen, zunächst mal für Englisch und dann auch für andere Sprachen. Und diese Datenbank wollen wir dann vielfältig nützen. Dafür muss ein neues System entworfen werden, und das kann nur jemand machen, der ein erstklassiger Computerfachmann ist und der sich für Sprachen interessiert. Trauen Sie sich das zu?
93
L: Es würde mir sehr viel Spaßmachen. Es gibt schon Vorarbeiten, hab’ ich gehört.
C: Ja, wir haben vor ein paar Jahren mal Versuche gemacht, aber damit können Sie nichts anfangen. Die sind technisch veraltet.
L: Ehrlich gesagt, ist mir auch lieber, wenn ich von vorn anfangen kann.
C: Alle anderen Fragen sind besprochen - Gehalt, Sozialleistungen, Arbeitszeit, Probezeit und so weiter?
L: Ja, dazu habe ich keine Fragen.
C: Ja, Herr Lindner, dann wünsche ich Ihnen einen guten Anfang in unserem Hause. Auf Wiedersehen.
L: Danke. Auf Wiedersehen.
ТЕКСТЫ ДЛЯ ДОПОЛНИТЕЛЬНОГО ЧТЕНИЯ И РЕФЕРИРОВАНИЯ
Text 1. Firma
Firma ist die Bezeichnung für den Namen eines Handelsgewerbes, unter dem ein Vollkaufmann seine Geschäfte betreibt, klagen und verklagt werden kann und seine Unterschrift abgibt.
Die Firma besteht aus einem Firmenkern und ggf. aus einem Firmenzusatz, der Aufschluss über den Geschäftszweig oder das Produkt gibt. Folgende Arten von Firmierungen sind möglich:
-Die Personenfirma enthält einen oder mehrere Personennamen.
-Die Sachfirma besteht aus dem Gegenstand der Unternehmung.
-Die gemischte Firma enthält Personennamen und den Gegenstand der Unternehmung.
Mit dem Namen eines Unternehmens ist der Ruf verbunden. Deshalb gibt es bei der Auswahl eine Reihe von Firmengrundsätzen zu beachten:
•Firmenwahrheit: Der Name des Unternehmens muss den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen. Die Personenfirma muss mit dem bürgerlichen Namen, die Sachfirma mit dem Gegenstand des Unternehmens übereinstimmen.
94
•Firmenklarheit: Der Name der Unternehmung muss unmissverständlich sein. Insbesondere darf der Zusatz keine Verhältnisse andeuten, die tatsächlich nicht bestehen.
•Firmenausschließlichkeit/Firmenschutz: Jeder Kaufmann hat ein Recht darauf, dass sein Name nicht von einem Konkurrenten oder jemand anderem, der von diesem Ruf profitieren will, kopiert wird. Deshalb ist jede Firma, sobald sie im Handelsregister eingetragen wird, in der Weise geschützt, dass sie von keinem anderen Unternehmen benutzt werden darf. Jedes neue Unternehmen muss sich deshalb vor Ort erkündigen, ob der geplante Name bereits existiert. Trifft dies zu, muss ein Name gefunden werden, der sich davon deutlich unterscheidet. Überregional wirkende Unternehmen müssen außerdem dafür Sorge tragen, dass Verwechslungen mit anderen Firmen ausgeschlossen sind.
•Firmenbeständigkeit: Wechselt der Inhaber eines Unternehmens, steht es dem neuen Eigentümer frei, den alten Namen weiterzuführen. Der alte Eigentümer oder seine Erben müssen dem allerdings zustimmen. Häufig wird in solchen Fällen allerdings ein Zusatz dem bisherigen Namen hinzugefügt, der das Nachfolgeverhältnis angibt.
Beispiele: Hans Koch, Inhaber Jost Braun oder Hans Koch Nachfolger.
•Firmenöffentlichkeit: Die Öffentlichkeit muss über den Namen des Unternehmens unterrichtet werden. In der Regel geschieht dies durch die Eintragung in das Handelsregister. Darüber hinaus haben alle Gewerbetreibenden mit einem offenen Ladengeschäft oder einer Gaststätte an der Außenseite gut sichtbar den Firmennamen anzubringen. Aus dem Schild muss hervorgehen, wer der Inhaber des Geschäftes ist.
Das Handelsregister ist ein bei den zuständigen Amtsgerichten geführtes, öffentliches Verzeichnis, in welchem die rechtlichen Verhältnisse der Vollkaufleute und Handelsgesellschaften aufgezeichnet; sind und das deren rechtliche Veränderungen offenkundig macht (Publizitätsprinzip).
95
Text 2. Aufgaben der Unternehmungsführung
Zu den typischen Hauptführungsaufgaben des Managements gehören:
die strategische Unternehmensplanung, d.h. die Festlegung der langfristigen Rahmenkonzeption für die strategischen Geschäftsfelder; die Konzeption, Einführung und Pflege wesentlicher leistungsfähiger Systemstrukturen, z.B. Planungsund
Kontrollsysteme, das Organisationssystem.
Gegenstand der Lehre von der Unternehmensführung ist die Gestaltung von Organisationen im Sinne von zweckgerichteten sozialen Systemen. Die Unternehmensführung kann institutional und funktional interpretiert werden.
Die Führung von Unternehmen im institutionalen Sinn entspricht einer Personengruppe, die eine Organisation führt, während im funktionalen Sinn der Begriff Unternehmensführung für die damit verbundenen Tätigkeiten und Aufgaben steht. Im funktionalen Sinn bedeutet Unternehmensführung die Beherrschung eines Prozesses bzw. eines Führungsprozesses. Ein Prozess zeichnet sich durch die Definition von Anfangsund Endzustand aus.
Unternehmensführung hat mit Wirksamkeit, Systematisierung, Professionalisierung, zielgerichteter Steuerung, effizientem und ökonomischem Handeln zu tun. Aufgabe eines Managers ist die Planung, Durchführung, Kontrolle und Steuerung von Maßnahmen zum Wohl der Organisation bzw. des Unternehmens und aller daran Beteiligten unter Einsatz der ihm zur Verfügung stehenden betrieblichen Ressourcen.
Text 3. Grundprinzipien der Kommunikation
Kommunikation ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Nichts geht ohne Kommunikation. Kommunikation beschafft Informationen, hilft Entscheidungen zu fällen, Konflikte zu lösen, Probleme darzustellen, macht Wissen verfügbar, sorgt für Entspannung. Ob mündlich oder schriftlich, symbolisch, nonverbal, gezielt, spontan, unbewusst oder passiv: Kommunikation bestimmt unser Leben.
Beim Sprechen kommunizieren wir nicht nur mit Worten, sondern auch durch Lautstärke, Rhythmus und Sprechgeschwindigkeit. Diese Faktoren begleiten das Gesprochene und zählen zu den
96
parasprachlichen Ausdrucksmitteln, die kulturell durchaus unterschiedlich gedeutet werden können. Zum Beispiel Engländer empfinden Deutsche aufgrund ihrer Lautstärke und Intonation leicht als aggressiv, Deutsche ihrerseits finden Spanier und Italiener als “laut” und assoziieren bei einer für diese “normal” geführten Unterhaltung Zank und Streit.
Zudem setzen wir beim Sprechen mit anderen auch unseren ganzen Körper ein – etwa in Form von Gesten und Mimik (Blickkontakt, Lächeln, Handbewegungen). Diese Körpersprache, die je nach Kultur unterschiedliche Bedeutung haben kann, bezeichnet man als nonverbale Kommunikation.
In der arabischen Welt und in Südeuropa legt man großen Wert auf festen, direkten Blickkontakt. In Südund Ostasien könnte ein direkter Blick als aufdringlich oder sogar feindselig verstanden werden, intensiver Blickkontakt gilt für viele Asiaten als Einschüchterung. Wenn man in westlichen Kulturen das Lächeln eindeutig mit Freundlichkeit und Höflichkeit assoziiert, so ist das Lächeln für Japaner ein Zeitgewinn, ein Noch-Nicht.
In der Kommunikation wirken Verbales, Nonverbales und Paraverbales zusammen.
Text 4. Ausdruck der Höflichkeit im Deutschen und im Russischen
Höflichkeit kann in unterschiedlichen kommunikativen Formen mit Hilfe verbaler (lautischer Äußerung), nonverbaler (Gestik, Mimik) und parasprachlicher (Intonation, Tonhöhe, Lautstärke, Tempo) Mittel ausgedrückt werden.
Obwohl wahre Höflichkeit überall dieselbe ist, unterscheiden sich die Mittel, durch die die Höflichkeit zum Ausdruck gebracht wird. In jeder Kultur wird die Höflichkeit in bestimmten Situationen rituell ausgedrückt, es kann aber sein, dass dieselbe Höflichkeit in einer anderen Kultur in einer ähnlichen Situation nicht zum Ausdruck gebracht wird und dies keineswegs als unhöflich gilt. Zum Beispiel begrüßt ein Russe beim Betreten eines Geschäftes die anderen Anwesenden nicht. Das ist in der russischen Kultur übliches und
97
neutrales Verhalten, während in deutschsprachigem Kulturraum beim Eintritt in ein kleines Geschäft das Grüßen obligatorisch ist.
Der häufige Gebrauch der Entschuldigungsformeln in den westlichen Gesellschaften ist dadurch bedingt, dass die äußere und die innere Welt des anderen nicht verletzt werden dürfen. In der russischen Kultur ist ständiges Entschuldigen hingegen nicht üblich.
Direkt seine Meinung auszusprechen, gilt für die Deutschen nicht als unhöflich. Sie meinen, dass eine Präsentation, ein Vortrag klar, kurz und präzise sein soll. Meinungen müssen deutlich geäußert werden. Zur deutschen Direktheit gehört in Verhandlungen auch ein klares “Nein”. Während bei den Russen die Verhandlungen erst anfangen, wenn der Partner “Nein” gesagt hat, ist der deutsche Partner in der Regel nicht bereit, das “Nein” zurückzunehmen. Er möchte so schnell wie möglich zu einem Ergebnis kommen, und konkrete Resultate sind für ihn wichtiger als das Streben nach einer Harmonie.
Text 5. Strategien der Gesprächsführung
Es gibt eine Reihe einfacher Regeln, deren Beachtung Geschäftsgespräche von vornherein günstig beeinflussen.
Herstellung der positiven Gesprächsatmosphäre
Sämtliche äußeren Bedingungen sollten einen positiven Eindruck machen. Das bezieht sich sowohl auf den Stil des Mobiliars und der Dekoration eines Raumes als auch auf deren Anordnung.
Der exquisiteste Lebersessel kann jedoch eine negative Wirkung haben, wenn der Gast oder Gesprächspartner darin versinkt und nur knapp, über die Schreibtischkante hinweg, in die Augen des Gegenübers blicken kann. Ebenso kann ein schöner Blumenstrauβ seine beabsichtigte Wirkung verfehlen, wenn er den notwendigen Blickkontakt behindert.
Selbstverständlich sind folgende Kleinigkeiten:
—niemanden im Mantel sitzen zu lassen; stilvoller ist es in jedem Fall, wenn der Gast seinen Mantel bereits im Vorzimmer ablegen kann und man ihm dabei behilflich ist;
—oft empfiehlt es sich auch, etwas zu Trinken anzubieten.
98
Herstellung räumlich gleicher Gesprächsebene
Es ist wichtig, dem Gesprächspartner ebenfalls einen Platz anzubieten, wenn man selbst während der Unterredung sitzt, denn man sollte es vermeiden, auf sich herunter sehen zu lassen.
Ebenfalls ungünstig wirkt es, auf jemanden hinunterzusehen, während man ihm etwas zu sagen hat, denn das könnte als eine autoritäre Geste verstanden werden. Daher sollte man selbst stehen bleiben, wenn man den Gesprächspartner nicht zum Sitzen auffordern möchte.
Zeigen deutlichen Interesses am Gegenüber
Gemeint ist das unverbindliche, höfliche Interesse, das man jedem Menschen entgegen bringen sollte.
Es ist hier der Handschlag zu nennen, der bei uns nach wie vor als höfliche Geste gilt und formal sowohl Anfang als auch Ende eines Gesprächs markiert. Durch den Händedruck erhält man darüber hinaus ein ganzes Bündel an Informationen, das man meist unbewusst aufnimmt.
Zuneigung in der Körperhaltung dem Gegenüber. Wie schwierig das in einem angeregten Gespräch auch sein mag, man sollte doch versuchen, auf seine Körpersprache zu achten. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn man einem Gesprächspartner gegenüber Vorbehalte hat — wenn man ihm gegenüber also ,,abgeneigt" ist. Damit das nicht sofort kenntlich wird, sollte man sich ihm bewusst zuneigen.
Anrede stets mit Namen. Es ist ein Gebot der Höflichkeit, wenn immer es möglich ist, Gesprächspartner mit ihrem Namen anzureden. Wichtigkeit des Lächelns Gewiss ist es nicht für sämtliche Gesprächssituationen angebracht; man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein.
Text 6. Die Geschichte der Firma Minolta
Der Japaner Kazuo Tashima gründete 1928 in Zusammenarbeit mit deutschen Ingenieuren in Osaka die Firma „Shashinki Shoten", die „Deutsch-Japanische Fotofirma". Anfangs hatte die Firma nur 20 Mitarbeiter.
99
Die erste Kamera, die „Nifcalette" hieß, kam 1929 auf den Markt. Es blieb jedoch nicht nur bei Kameras: 1958 produzierte die Firma ihr erstes Planetarium und zwei Jahre später dann ihren ersten Kopierer, den „Minolta Copymaster". 1962 reiste Minolta das erste Mal ins Weltall. US-Astronauten machten beim ersten bemannten Raumflug mit der Hl-Matic-Kamera sensationelle Bilder von der Erde. Sechs Jahre später flog Minolta zum zweiten Mal ins All: Astronauten benutzten an Bord der Apollo 8 einen Minolta-Belichtungsmesser. 1965 kamen die Japaner mit Minolta nach Deutschland. Sie gründeten in Hamburg die erste Niederlassung und in den nächsten Jahren noch viele andere in fast allen europäischen Ländern. Nach 30 Jahren gab es europaweit bereits 20 Niederlassungen. 1985 starb der Firmengründer Tashima, doch mit der Firma ging es weiterhin bergauf. In den 80er Jahren begannen die Minolta-Techniker mit der
Videoproduktion, entwickelten den weltweit ersten ZoomKopierer und 1986 das erste Minolta-Faxgerät. 1993 eröffnete Minolta seine neue europäische Zentrale in Hannover mit zwei Verwaltungsund einem Lagergebäude. 1994 begann für die Firma die digitale Zukunft: zuerst mit digitalen Druckern und ein Jahr später mit der ersten digitalen Kamera. 1997 präsentierte Minolta auf der CeBITComputermesse die ersten Laserdrucker. Ein Jahr später feierte die Firma ihr 70-jähriges Jubiläum, zu dem sie ein spezielles Logo bekam.
Text 7. Arbeitsplätze: Wirtschaft und Verwaltung
Die Arbeitsplätze dieses Bereiches des Berufsfeldes befinden sich in Firmen von unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlicher Aufgabe. Überwiegend handelt es sich um Handelsunternehmen (Großhandel und Handelsketten oder industrielle Produktionsunternehmen bzw. handwerkliche Betriebe).
Sollte Sie dieser Teil des Berufsfeldes ansprechen, so ist eine der wesentlichen Voraussetzungen das Interesse am intensiven Umgang mit Rechnungen - also Zahlen. Hinter diesen Zahlen steht immer Geld. Hinter diesem Gefühl für Geld steht immer die Absicht der Firma erfolgreich zu arbeiten und so einen Gewinn zu erzielen. Im Zentrum steht hier die Fähigkeit, sich gut konzentrieren zu können und die Lust, jeden Tag in einem Büro zu verbringen.
100
