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ivanov666
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Файл:Немецкий язык для технических специальностей. Учебное пособие для СПО
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löst zugleich eine kleine Revolution aus. Auf der Basis von Satellitenbildern wird die
gesamte Welt kartographiert und erstmals im Internet in 3D-ähnlichen Formaten zunächst
gezeigt. Werden zu Beginn nur wichtige Orte und Sehenswürdigkeiten aufbereitet, folgen
mit der Zeit immer weitere Orte, sodass heute beinahe der gesamte Globus abgebildet
wird. In Kombination dazu gibt es die bereits bekannte Suchfunktion, die schon bei
Google Maps integriert wurde.
Jahr für Jahr kaufte der wachsende Internetgigant aus dem kalifornischen Städtchen
Mountain View Unternehmen oder einzelne Abteilungen hinzu, verbesserte eigene
Dienste stets und wurde zur omnipräsenten Macht. Keine neu gegründete oder andere
Suchmaschine sollte die nötige Durchschlagskraft entwickeln, um Google ernsthaft zu
konkurrieren. Sogar das Verb „googlen “fand den Einzug in die Wörterbücher.
Unbemerkt zum multifunktionalen Konzern
Selbstverständlich ist es deshalb wahnsinnig schwer, Schwerpunkte zu setzen oder
zu versuchen, einzelne Erfindungen herauszuheben, doch vor allem seit 2011 ist bei
Google eine neue Innovationsoffensive feststellbar. Der erste Schritt in der
Weiterentwicklung von einer „einfachen “Suchmaschine, hin zur aufsteigenden
Supermacht des 21. Jahrhunderts, wurde im Juni 2011 mit der Veröffentlichung des
Sozialen Netzwerks Google+ gemacht. Damit haben die kalifornischen Entwickler ein
Projekt ins Leben gerufen, dass dem Branchenführer Facebook zumindest in gewissen
Bereichen ernsthaft gefährlich wurde. Schließlich finden sich insbesondere einflussreiche
Wirtschafts- und Medienmitarbeiter auf Google’s Netzwerk wieder. Dort vernetzen sie
sich gegenseitig in „Kreisen “und sogenannte „Hangouts “ersetzen in Firmen, teilweise
schon Meetings.
Während sich Google auch mit seinem Social Network weiterhin im Internet
bewegte, schufen Sergey Brin und seine Kollegen kurz darauf ein Produkt mit dem der
Konzern erstmals aktiv ins zwischenmenschliche Leben eingriff. Am 28. Juni 2012 wurde
mit Google Glass ein Minicomputer vorgestellt, der als Datenbrille getragen, zur
„Augmented Reality “– zu deutsch erweiterten Realität – im Alltag Wesentliches
beitragen sollte. Durch eine integrierte Kamera wird der Nutzer beim Tragen der Brille
mit fast allen vorstellbaren Informationen zur Umgebung, wie beispielsweise Personen,
Geschäfte und Angebote, beliefert.
Unterwegs in neuen, gefährlichen Sphären
Im Sommer 2014 startet Google vollkommen durch. Ende Mai 2014 stellten die
Technikexperten zunächst den Prototyp eines selbstfahrenden Elektroautos vor, das ohne
Gaspedal und Lenkrad auskommen soll. Wenn sich das Konzept als erfolgreich erweist,
könnte der Internetriese in wenigen Jahren den innerstädtischen Verkehr komplett
bestimmen. Kurz darauf schnappte sich Google für rund 500 Millionen Dollar den
Satellitenhersteller Skybox. Dadurch sollen einerseits die Kartenbilder noch schärfer
werden, andererseits will Google den Ländern dieser Welt in Katastrophensituationen zur
Seite stehen.
Wie sich Google in den nächsten Monaten oder sogar Jahren weiterentwickeln
wird, ist bei dem schnellen Evolutionsfortschritt in der Unternehmensgeschichte nicht
vorherzusagen. Dennoch bleibt eine teilweise erschreckende Entwicklung festzustellen.
Während der Internetkonzern über mehrere Jahre „nur “durch seine Suchmaschinen- und
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Kartenfunktionen im Internet dominierte, fallen die enormen Bemühungen in den letzten
drei Jahren auf, die sich nicht um den Machtausbau im Internet drehen. Sollte Google
weitere Fortschritte mit seiner Datenbrille und dem Elektroauto machen, stehen wir in
kurzer Zeit einem unberechenbaren Machtkomplex gegenüber, den kein einzelner Bürger
und keine Regierung mehr beherrschen oder kontrollieren kann. Der Konzern verfügt
über Milliarden an Daten, von denen fast die ganze Welt abhängig ist. Google hat
Wirtschaft, Politik und Gesellschaft infiltriert. Google ist das System – das System ohne
Fehler.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Wer hat Google erstellt?
2) Wann wurde die erste Version von Google Back Rub veröffentlicht?
3) Was ist das Netzwerk- Google +, das 2011 veröffentlicht wurde?
4) Was bedeutet Google Class?
5) Was kostet der Satellitenhersteller Skybox?
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TEXT 7
Generation Z – In der Zwickmühle des Lebens
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
die Zwickmühle – дилемма
In der Zwickmühle sein – быть в затруднительном положении
die Undankbaren – неблагодарные
die Verwöhnten – избалованные
die Schattenseite – теневая сторона, минус
überfordern – перегружать
nachvollziehbar – понятный
sich bemühen – стараться
andersrum – наоборот
vielerlei – многое
der Mangel – недостаток
überwiegend – преобладающий
die Nachhaltigkeit – устойчивость
predigen – внушать, проповедовать
nachhaltig – продолжительный
auf der Strecke bleiben – выбыть из строя, потерпеть неудачу
bergauf – в гору
der Schnickschnack – безделушка
die Zeitersparnis – экономия времени
in einem Hamsterrad zu stecken – крутиться как белка в колесе
die Annahme – прием
schnelllebig – быстротечный
kurzfristig – кратковременно
verhelfen – содействовать
sich ablenken von D – отвлекаться
verlagern – смещать
überfluten – захлестнуть
Lesen Sie den Text:
Bestimmt hast du schon einmal über uns, die Generation Z gehört. Ja, das sind
wir, die Verwöhnten, die Undankbaren, die, die all ihre Möglichkeiten und
Freiheiten nicht zu schätzen wüssten. Doch kaum jemand erkennt auch die
Schattenseiten unserer Generationen, die Probleme, vor denen wir stehen und
unsere Sorgen und Ängste. Wir haben es nicht es nicht leicht, unseren Platzt in der
Welt zu finden.
Zwar haben wir so viele Möglichkeiten und Freiheiten und doch fühlen wir uns ein
wenig überfordert. Wir haben andere Ansprüche an das Leben, wir wollen keinen 9 to 5
Job, sondern eine Work-Life-Balance. Wir wollen eine Welt, die besser, bunter und freier
ist. Wir sind die Idealisten von morgen.
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Für viele Boomer sind unsere Ansprüche nicht nachvollziehbar
Das wird leider immer wieder deutlich. Irgendwie können sie uns einfach nicht
verstehen. Doch nicht nur sie müssen sich bemühen, uns zu vorstehen, auch andersrum.
Wir sind manchmal viel zu sehr auf selbst fokussiert. Vielleicht auch, weil wir uns zu
sehr auf uns gestellt fühlen. Aber Verständnis zwischen unseren Generationen kann viel
bewegen.
„Früher war alles besser“ – Das gute alte Leben
Ihr Leben war in vielerlei Hinsicht ganz anders als unseres. Sie hatten vielleicht
einen Familienbetrieb, den sie nach ihren Eltern weitergeführt haben, sie haben die
Folgen des Krieges mitbekommen und haben deswegen viele Einschränkungen und
Mängel erfahren. Wenn wir die Sache so betrachten, ist es nur zu verständlich, dass ihnen
unsere Weltsicht und unsere Ansprüche fremd sind. Sie hatten ganz andere
Vorstellungen, von einem „guten“ Leben: Ein (krisen-)sicherer Job, eine stabile und lange
Ehe, genug zu essen und viel Arbeit. Denn mit viel Arbeit lässt sich auch viel erreichen.
Zumindest war es früher überwiegend so.
Aber vielleicht doch nicht alles …
Früher haben die Menschen nicht immer auf die heute gepredigte Nachhaltigkeit
geachtet. Was nachhaltig ist und was nicht, war eine Frage, die sich nach dem Krieg wohl
keiner gestellt hat. Diese Menschen hatten andere Prioritäten: Nach dem Krieg lag die
Welt für lange Zeit in Schutt und Asche und natürlich blieb da die Nachhaltigkeit und auf
der Strecke. Die Menschen hatten andere Nöte und Sorgen erfahren und damit war das
damalige Wirtschaftswunder ein wirklich notwendiges Wunder. Plötzlich ging es
bergauf. Vor diesem Hintergrund, dass diese Menschen so viele Folgen des Mangels
durch den Krieg erfahren mussten, ist es verständlich, dass ihre Ansprüche viel niedriger
waren, als die unserer „verwöhnten“ Generation.
Doch in den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich sowohl die
Lebensbedingungen für und Menschen als auch unsere Prioritäten stark verändert. Nicht
haben wir so viel Zeit und so viele Möglichkeiten wie noch nie zuvor.
Wir leben im Informationszeitalter
Die Einschränkungen, die sich früher durch den fehlenden Zugang zur Information
und Wissen ergaben, sind heute längst Schnee von vorgestern. Wir können mit nur
wenigen Klicks auf all das Wissen zugreifen, für das wir früher eine ganze Reihe Bücher
Hätten studieren müssen. Heute reicht es schon, die Begriffe möglichst einfach
aneinanderzureihen und sie bei Google einzugeben, um genau die Informationen zu
bekommen, die man gerade braucht. Ein sehr schneller Fortschritt, und wenn es dir
schwerfallen, ein Leben ohne all das vorzustellen.
Ein unbequemes Leben ohne Schnickschnack
Doch dieses Leben gab es einmal, vor nicht allzu langer Zeit. Da musste Oma nach
dem Sonntagsbraten noch die Teller selber abspülen, nachdem die Gäste gegangen sind.
Daraus ergab sich natürlich sehr viel Arbeit und viel weniger Zeit für die damalige
Spezies Hausfrau. Es gab auch einen Waschtag, denn man muss sich vorstellen, dass mit
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dem Wäschewaschen früher auch nicht gerade wenig Zeit verbracht wurde. Es wurde
selbst geschlachtet, Schuhe repariert, statt neue zu kaufen. All das war früher an der
Tagesordnung und vieles davon kennen wir gar nicht mehr.
Wenn man auf diese Weise zurückblickt, ist es bemerkenswert in welch kurzer Zeit wir
so viel Bequemlichkeit gewonnen haben. Wir können einkaufen per Klick, zahlen ohne
Bargeld zu haben, wir können sogar Dinge erledigen, indem wir Alexa nutzen. Doch trotz
all dieser Zeitersparnis bleiben wir trotzdem in einem Hamsterrad mit zu wenig Zeit
gefangen. Wie kann das sein?
Es wäre doch eigentlich eine logische Folge, wenn sich unsere
Lebensbedingungen mit den steigenden Standards auch verbessern. Oder?
Das ist eine Annahme, die ziemlich logisch wäre. Aber es ist auch eine Frage
unserer Zeit und wie wir diese nutzen. Frühen hätten wir vielleicht ein Buch gelesen,
gespült oder müssten einkaufen gehen. Durch die zunehmende freie Zeit ergibt sich aber
eine Menge Freiheit und auch Potenzial, das wir nutzen könnten.
Doch wie viele Menschen kennst du, die diese Zeit auch wirklich dafür nutzen?
Ich sehe sie immer seltener. Viele verbringen stattdessen ihre Zeit damit, auf
Instagram oder Tiktok Videos Zu schauen, die zwar lustig sind, aber mit Nachhaltigkeit
nicht viel gemeinsam haben. Sie sind Schnelllebig und können kurzfristig zu Ruhm
verhelfen, doch in Wirklichkeit sind sie für den Zuschauer, also für uns, verlorene
Lebenszeit. Wir speichern uns Millionen von Memes ab, um sie uns wieder anzuschauen.
Wo wir früher zumindest einmal unsere Gehirnzellen mit dem Lesen und auch noch
unseren Augen und unseren Schlafrhythmus stören. Wie kann es sein, dass die Zeit, die
wir sparen einfach nicht vorhanden ist?
Unsere Zeit ist kostbar
Vielleicht klingt das im ersten Moment banal, denn jeder von uns hat mindestens
schon einmal zu einem Menschen gesagt, dass er seine Zeit lieber in andere Dinge
investiert. Doch wenn es um unsere ganzen Gadgets geht, scheinen wir oft regelrecht zu
vergessen, wie wichtig unsere Zeit tatsächlich ist. Wir nutzen das Smartphone oft als
Gelegenheit, uns von Dingen abzulenken, die wir stattdessen tun müssten, auf die wir
aber keine Lust haben. Das nennt man bei den Studenten übrigens Prokrastination und
die sehr weit verbreitet. Wir machen dann die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben
erst auf den letzten Drücker und entsprechend nicht so qualitativ, wie sie eigentlich sein
sollten.
Du kannst jetzt sicherlich auch denken, dass es früher nicht anders war. Die
Menschen haben schon immer Dinge aufgeschoben und du hast recht! Aber wir können
nicht abstreiten, dass es zu einfach geworden ist, sich abzulenken und zu „prokastinieren“.
Wenn wir etwas nicht machen, fällt es vielleicht gar nicht erst auf. Wir haben mit einem
Klick den Zugang zu Abermillionen von Filmen und Serien, wo wir früher erstmal zu
einer Videothek gemusst hätten. Heute geht alles so viel schneller und damit öffnen uns
die Gadgets Tür und Tor, um unser eigentliches Leben aufzuschieben und auf später zu
verlagern.
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Noch nie waren die Zeit und das Leben für uns so friedlich und frei. Wir haben so
unendlich viele Möglichkeiten, dass wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr
sehen. Doch der erste Schritt, auf dem richtigen Weg ist es, sich mit den Möglichkeiten
zu beschäftigen und sie zu gewichten. Der zweite Schritt ist es, keine Angst zu haben,
etwas zu verpassen und Entscheidungen zu treffen. Wir sind so damit beschäftigt, uns mit
unseren Möglichkeiten überfluten zu lassen, dass wir es oft vergessen, uns für eine davon
zu entscheiden und dazu zu stehen.
Am liebsten würden wir alle auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen, doch das
wird nicht möglich sein, außer über mehrere Videochats vielleicht.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Was zeichnet die Generation Z aus?
2) Nennen Sie den Unterschied zwischen der modernen und der älteren
Generation?
3) Welche Moglichkeiten hat die Generation Z heute?
4) Was sind die Prioritäten für die Generation Z?
5) Leben im Zeitalter der Informationstechnologie, was bedeutet das?
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TEXT 8
Zehn Tipps für eine erfolgreiche Stipendienbewerbung
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
die Stipendienbewerbung – подача заявки на стипендию
der Mietkosten – плата за что-либо
der Semesterbeitrag – оплата за семестр
bloß – голый
das Bafög – федеральный закон о содействии обучению
unnahbar – недоступный
willkürlich – случайно, произвольно, беспорядочно
zuallererst – прежде всего
sich engagieren – принимать активное участие
die Förderung – помощь, поддержка
inspirieren– вдохновлять
inspirierend – вдохновляюще
das Sprungbrett – трамплин
der Gleichgesinnte – единомышленник
grübeln – ломать себе голову, размышлять
schiefgehen – не удаваться
essentiell – существенный, важный
skizzieren – набрасывать, делать эскиз
facettenreich – многогранный
die Abgabefriste – срок сдачи
trödeln – копаться, возиться
alle Fristen einhalten – сохранять все сроки
reflektieren – отражать
ins Fettnäpfchen treten – промахнуться
mit den Ecken und Kanten – c углами и краями
das Durchhaltevermögen – выносливость
kleinkriegen – сломить, одолеть
glorreich – славный, блестящий
rasseln – потерпеть неудачу
das passt ja wie die Faust aufs Auge – это совершенно некстати
Lesen Sie den Text:
Studieren ist teuer: Mietkosten, Semesterbeiträge, Lebensmittel, Kleidung und
vielleicht das ein oder andere Mal mit Freunden ausgehen – wie soll man das bloß
bezahlen? Neben Bafög, Studienkrediten oder der elterlichen Unterstützung gibt es auch
noch eine andere Möglichkeit: Ein Stipendium.
Doch wie schaffst gerade Du es, eins der berühmt berüchtigten, unnahbaren
Stipendien zu bekommen? Worauf kommt es an, was solltest Du bei der Bewerbung
beachten? Im Folgenden stelle ich Dir zehn meiner persönlichen Tipps vor:
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Was passt zu Dir?
Bevor Du willkürlich mit dem Schreiben von Bewerbungen beginnst, solltest Du
Dir zuallererst einmal klarmachen: Welches Stipendium passt zu mir? Bin ich politisch
interessiert, engagiere ich mich vielleicht in der Kirche oder helfe ich gerne Anderen?
Was erwarte ich mir von meinem Stipendium neben der finanziellen Förderung? Ein
vielseitiges Programm mit Ferienakademien und inspirierenden Vorträgen, ein gutes
Netzwerk, ein Sprungbrett für meine Karriere oder vielleicht einfach den Austausch mit
Gleichgesinnten? Erst wenn Du weißt, welches der unzähligen Stipendien denn am besten
zu Deiner Persönlichkeit, Deinen Interessen und Deinem Engagement passt, kannst Du
auch im Auswahlverfahren überzeugen.
Trau Dich!
Hast Du schon ein Stipendium entdeckt, das gut zu Dir passen könnte? Dann
zweifle nicht an Dir selbst, grüble nicht tagelang, ob Du überhaupt die oder der Richtige
dafür bist und trau Dich! Mehr als schiefgehen, kann es ja nicht!
Zeit und Mühe zahlen sich aus
Du hast Dein Abitur in der Tasche, eine Zukunft voller Möglichkeiten und willst
Deine Zeit endlich nutzen für Reisen, Freunde und Deine Hobbys – ausformulierte
Lebensläufe und Bewerbungen schreiben: Nein, danke! Doch genau das ist ein Fehler,
den viele begehen. Du wirst nie einen Schritt weiter kommen, wenn Du Deine Bewerbung
für ein Stipendium mal schnell im Vorbeigehen schreibst. Hier ist es essentiell, dass Du
Dir viel Zeit nimmst, um Dich selbst möglichst ehrlich und realistisch zu skizzieren und
Deinen Lebenslauf so zu gestalten, dass er Dich und Deine facettenreiche Persönlichkeit
perfekt darstellt. Denn Mühe zahlt sich aus!
Achte auf Abgabefristen
Es klingt banal, kann Dich aber schnell den Stipendienplatz kosten: Am 24.
Oktober soll Deine Bewerbung im Briefkasten der Stipendien-Geschäftsstelle liegen?
Dann trödle nicht länger herum, sondern schau, dass Du alle Fristen einhältst. Es wäre
wirklich ärgerlich, wenn du das Stipendium am Ende nicht bekommst, nur weil Du ein
Abgabedatum übersehen hast!
Wer bin ich?
Der erlösende Brief kam und Du bist einen Schritt weiter: Du wirst zu den
Auswahlgesprächen eingeladen! Jetzt heißt es, sich bestmöglich darauf vorzubereiten.
Wie das geht? Eigentlich ganz einfach: Finde heraus, wer Du bist, was Du denkst, was
Deine persönlichen Werte sind und was Dir für Themen am Herzen liegen. Setze Dich
noch einmal vertieft mit Deinem Lebenslauf auseinander und suche mögliche
Schlüsselstellen, prägende Persönlichkeiten auf Deinem Weg und Deine Vorbilder. Denn
im Auswahlgespräch wollen die Prüfer vor allem eines: Dich bestmöglich kennenlernen.
Übe Dich in Diskussionen
Vor meinen Auswahlgesprächen habe ich viel mit meiner Familie, meinen
Freunden und Bekannten diskutiert, debattiert und mich mit ihnen über aktuelle
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Tagesthemen ausgetauscht. Man glaubt es kaum, aber das ist unglaublich hilfreich und
bereichernd! So lernst Du andere Meinungen kennen, erfährst mehr über Dich und Deine
Reaktionen in bestimmten Situationen und übst das reflektierte Diskutieren. Eine ideale
Übung für die anstehenden Gespräche!
Du bist schon so weit gekommen!
Der Auswahltag steht an und Du bist furchtbar nervös, angespannt und gehst davon
aus, heute in jedes Fettnäpfchen zu treten. Stopp! Kein Grund zur Sorge – Du bist nun
schon so weit gekommen, wieso solltest Du dann nicht auch noch den letzten Schritt
schaffen? Gehe mit einem guten Gefühl in die Gespräche und verinnerliche Dir, wie weit
Du schon gekommen bist.
Ehrlichkeit ist das A und O
Wenn Du nun vor den Prüfern sitzt und Dich vorstellen sollst, ist nun ganz wichtig,
dass Du in allem ehrlich bleibst. Präsentiere Dich nicht besser, als Du bist, sondern
erzähle von Dir mit all deinen Ecken und Kanten! Schwächen, Zweifel und
Schwierigkeiten sind nicht immer schlecht – im Gegenteil, sie zeigen, dass Du an Dir
arbeitest, dass Du Durchhaltevermögen hast und Dich trotz möglicher Probleme nicht
kleinkriegen lässt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Auch wenn vielleicht nicht alles glatt gelaufen ist, Du im Nachhinein kleinere
Fehler entdeckst, die Du gemacht hast, dich ärgerst, dass Du einmal keine Antwort
wusstest: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Versuche, trotzdem einen kühlen Kopf zu
bewahren und einfach einmal abzuwarten – denn wer weiß, vielleicht hat es ja dennoch
geklappt? Wir sind alle nur Menschen und Menschen machen eben auch Fehler.
Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das
Ende.
Diese Weisheit begleitet mich nun schon lange und hat mir immer wieder gezeigt,
wie wahr sie doch ist. Nachdem ich nach meinem Abitur glorreich durch die Max-WeberStipendienprüfung gerasselt bin, habe ich mich ein Jahr später beim Cusanuswerk
beworben, eine Stiftung, bei der ich von Anfang an das Gefühl hatte: Die passt ja wie die
Faust aufs Auge! Und siehe da: Jetzt wurde ich tatsächlich angenommen, was ich vor
einem Jahr niemals für möglich gehalten hätte. Auch Du kannst das schaffen – trau Dich
und bleibe Dir selbst immer treu. Viel Erfolg für Deine Stipendienbewerbung!
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Welchen Rat gibt der Autor des Artikels für den Erhalt eines Stipendiums?
2) Wie verstehen Sie den Ratschlag „Glaube an dich selbst “?
3) Warum bekommen Studenten ein so kleines Stipendium?
4) Sind gute Studienleistungen ein Garant für ein Stipendium?
5) Welchen Rat können Sie für den Erhalt eines Stipendiums geben?
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TEXT 9
Meine Fachrichtung
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
scharfsinnig – проницательный
geistreich – остроумный
die Anwendungsmöglichkeit – возможность применения
einsetzen – использовать, применять
die Mitgestalter – соавторы
die Sekundärrohstoffe – вторичное сырье
Lesen Sie den Text:
Die Berufsbezeichnung Ingenieur hat in ihrem Wortstamm den Begriff «ingeniös».
Dieses Wort hat die Bedeutung: scharfsinnig, erfinderisch und geistreich. Und dieser
hohe Anspruch ist in der täglichen Praxis Realität.
Junge Leute meinen manchmal: «Man hat doch alles Wichtige schon erfunden.
Was bleibt denn für Ingenieure außer täglicher Routine? » Das ist völlig falsch. Selten
gab es solche Zeiten wie heute. Wissenschaft und Technik entwickeln sich gegenwärtig
in schnellem Tempo. Der Mikroelektronik zum Beispiel sagen Fachleute mindestens 100
000 Anwendungsmöglichkeiten voraus: für jede sucht man einen Erfinder! Und die
Probleme der Energieversorgung, des Umweltschutzes! Die Probleme der
Sekundärrohstoffnutzung und die Schaffung neuer Technologien – für alles sind neue
Ideen und Lösungen erforderlich. Dafür ist auch der Ingenieur verantwortlich.
Der Ingenieur muss deshalb Neues, Wirtschaftlicheres schaffen, sein ganzes
Wissen und Können für den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt zum Wohle
des Menschen einsetzen. Er ist Meister und Mitgestalter der Technik von heute und
morgen. Ein guter Ingenieur lernt praktisch sein Leben lang weiter. In dieser großen
Forderung liegt die Schönheit des Ingenieurberufes.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Was bedeutet den Begriff „Ingenieur“?
2)Womit beschaftigt sich der Ingenieur
3) Für welche Probleme ist der Ingenieur verantwortlich?
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