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Немецкий язык для технических специальностей. Учебное пособие для СПО

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E-Auto die Batterie. Bei den Treibhausgasen spart das E-Auto gegenüber dem Benziner 30 Prozent, im Vergleich zum Diesel 23 Prozent ein. Der Ressourcenverbrauch bei der Produktion ist bei Verbrennern niedriger als bei den E-Autos. Ganz schlecht schneidet das E-Auto bei der Batterie ab.
Sowohl die Herstellung als auch die Entsorgung der Lithium-Ionen-Akkus gelten als große Belastung für die Umwelt. Das gilt ebenso für den Strom, den das E-Auto benötigt. Schließlich muss auch er produziert werden. Es macht wenig Sinn, wenn der Strom umweltschädlich im In- und Ausland produziert wird, um damit umweltfreundliche E-Autos zu betreiben, deren Ökobilanz erst nach einer sehr langen Laufzeit positiv wird. Bei etwas mehr als 11.000 Kilometern durchschnittlicher Fahrleistung im Jahr dauert es mithin rund neun Jahre, bis das E-Auto seinem Anspruch auf Umweltfreundlichkeit gerecht werden kann.
Die Zukunft gehört der E-Mobilität
Die Kritik am Elektroauto hat also durchaus ihre Berechtigung. Solange die Probleme mit Akku und Stromerzeugung nicht geklärt sind, ist das E-Auto nicht die umweltfreundliche Alternative, für die es gerne gehalten wird. Hinzukommt das Problem mangelnder Ladesäulen. Experten rechnen damit, dass schon in wenigen Jahren rund 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen rollen, während der Ausbau der Infrastruktur nur schleppend vorangeht. Trotz allem wird die Zukunft wohl dem E-Auto gehören. Denn Deutschland ist ein Autoland und wird es auch bleiben.
Auf lange Sicht aber müssen Alternativen zum Individualverkehr gefunden werden. Die Zahl der Fahrzeuge nimmt stetig zu, der Verkehr wird dichter, der Parkraum knapp und die Kosten für die Allgemeinheit sind hoch. Wissenschaftler haben errechnet, dass jedes Auto in einer volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Rechnung 4.000 Euro im Jahr kostet. Im Jahr 2021 waren allein in Deutschland rund 67 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Die Kosten für die Gesellschaft sind also enorm. Das Ende des Autos als Transportmittel scheint deshalb sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht unausweichlich.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Welche Verkehrsmittel gibt es für ökologische Mobilität?
2) Welche Probleme gibt es in der E-Mobilität?
3) Warum ist es notwendig, in naher Zukunft eine Alternative zum städtischen
Verkehr zu finden?
4) Wie viele Treibhausgase stoßen Elektroautos aus?
5) Wie viel kostet die Wartung eines Autos in Deutschland?
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So automatisiert man einen YouTube-Kanal
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
die Editing – издание, редактирование beschleunigen – ускорять auslagern – эвакуировать überwältigend sein – быть подавляющим die Herausforderung – требование das Schneiden – нарезка die Tücke – коварство schieben – толкать, продвигать rauben – отнять, лишить beschleunigen – ускорять geschulten – обученный die Herangehensweise – подход der Musikliebhaber – любитель музыки klauen – украсть kuratieren – курировать das Urheberrecht – авторское право das Ärger – досада verrückt sein – быть сумасшедшим sich stürzen – бросаться
Lesen Sie den Text:
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Editing beschleunigen oder auslagern
YouTube kann manchmal wirklich überwältigend sein. Man hat all diese coolen Ideen für Videos im Kopf, aber dann kommt die Herausforderung des Schneidens. Wer schon mal versucht hat, mit Videos mit Adobe Premier, Cap Cut, Final Cut oder Windows zu schneiden, weiß, dass es zwar ganz praktisch ist, aber eben auch seine Tücken hat.
Wer will schon stundenlang vorm Computer sitzen und Clips hin und her schieben? Klar, am Anfang macht das vielleicht noch Spaß, aber auf Dauer? Das Ganze kann sich echt ziehen und einem den letzten Nerv rauben. Hier kommt die Überlegung ins Spiel: Warum nicht einfach das Ganze beschleunigen oder jemanden finden, der das für einen erledigt?
Wenn man es geschickt anstellt und das Video-Editing abgibt oder einfach schneller macht, hat man plötzlich ganz viel Zeit. Zeit für neue Videoideen, Zeit für die Fans oder einfach mal Zeit für sich selbst – zum Chillen oder für andere coole Sachen. Und ganz nebenbei sieht das Video am Ende vielleicht sogar noch besser aus, weil es jemand mit einem geschulten Auge bearbeitet hat.
Einen YouTube-Kanal zu haben und gleichzeitig noch ein echtes Leben zu führen, ist manchmal gar nicht so einfach. Aber mit ein paar Tricks, wie dem cleveren Bearbeiten von Videos, kann man sich den Alltag schon deutlich erleichtern.
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Bestehenden Content nutzen
Eine ziemlich coole Herangehensweise, um einen YouTube-Kanal zu automatisieren, könnte sein, vorhandene Inhalte clever zu nutzen.
Ja, es gibt schon so viele Videos da draußen. Warum also nicht das Beste daraus machen und sie in einem neuen Kontext zeigen? Nehmen Sie zum Beispiel lustige Tierclips. Man könnte eine Zusammenstellung der süßesten Katzenvideos erstellen. Oder Musikliebhaber könnten Playlists von alten Hits erstellen, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind. Dabei geht es nicht darum, einfach Content von anderen zu klauen und ihn neu hochzuladen. Das wäre nicht fair und auch rechtlich problematisch. Es geht vielmehr darum, mit einem kreativen Auge zu kuratieren und einen Mehrwert zu bieten.
Dadurch kann man sich viel Zeit sparen. Man muss nicht immer alles von Grund auf neu machen. Das Rad muss nicht ständig neu erfunden werden. Und falls Sie denken, dass das Bearbeiten von Videos kompliziert ist – keine Sorge! Mit einfachen Programmen, sogar mit so was wie “Video schneiden mit Windows”, kann man schon viel erreichen.
Aber, und das ist wichtig: Immer schön aufs Urheberrecht achten. Nicht, dass man am Ende noch Ärger bekommt. Der Schlüssel liegt darin, respektvoll und kreativ mit den Inhalten anderer umzugehen und sie in einem neuen, interessanten Licht zu präsentieren. So kann man seinem Kanal einen Schub geben, ohne ständig unter Druck zu sein, Neues zu produzieren.
Eine Nische finden
Zwischen all den Make-up-Tutorials und Gaming-Sessions gibt es immer noch kleine Goldgruben, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Das sind die Nischen. Einige Leute beispielsweise sind verrückt nach alten Radios. Für die meisten mag das ziemlich speziell klingen, aber genau darum geht’s bei einer Nische. Anstatt sich in der allgemeinen Technik-Ecke zu verlieren, könnten Sie sich auf diese alten Schätzchen stürzen. Auch ein Make-up-Kanal, der sich auf die Looks vergangener Jahrzehnte spezialisiert, könnte da richtig spannend sein. Dann gibt’s da noch die Flugzeugfans. Nicht die, die einfach nur gerne fliegen, sondern die, die jedes einzelne Detail einer Boeing von der eines Airbus unterscheiden können. Aviatik-Kanäle sind ein echtes Paradies für Avgeeks. Oder was ist mit den Leuten, die sich stundenlang Videos anschauen, in denen Menschen auf andere Videos reagieren? Die sogenannten Reaction-Videos. Für alle, die sich fragen, ob es wirklich Menschen gibt, die anderen dabei zusehen, wie sie ein Videospiel spielen: Ja, die gibt es! Die Let’s-Play-Ecke auf YouTube ist riesig und bietet von Indie-Perlen bis zu alten Klassikern alles, was das Gamer-Herz begehrt. In der Nische steckt die Magie. Egal, für welche Nische man sich entscheidet, es sollte immer echt sein. Denn Authentizität, die spürt man – auch durch den Bildschirm hindurch.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Was sind die Fallstricke von YouTube?
2) Was ist Smart Editing?
3) Wie findet man genau diese Nische?
4) Was können Sie mit intelligenter Bearbeitung tun?
5) Womit kann man ein Video schneiden?
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Jobs in der Sicherheitsbranche – Job- und Karrieremöglichkeiten
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
die Notrufe – экстренный вызов die Leitstelle – пост управления die Detektei – детективное агентство der Revierkontrolldienst – служба территориального контроля das Stichwort – ключевое слово die Sachkundeprüfung – проверка знаний kontinuierlich – непрерывный voraussichtlich – предположительно der Spitzenwert – пик agieren – действовать erforderlich sein – требоваться die Gewerbeordnung – коммерческий регламент die Unfallverhütungsvorschriften – правило техники безопасности das Gewerbeschutzrecht – право промышленной собственности die Sicherheitsbedenken – проблемы безопасности prägen – запечатлевать die Fabrikumgebung – заводская среда kontinuierlich – непрерывно sekundär – вторично tertiären – третично gefragt sein – быть востребованным der Studiengang – курс обучения Das Einstiegsgehalt – начальная зарплата überschreiten – превосходить vordergründig – поверхностно erheblich – значительно das Umsatzwachstum – рост продаж verpflichten – обязывать die Einlasskontrolle – контроль впуска beauftragen – поручать hindeuten – указывать
Lesen Sie den Text:
Die Sicherheitsbranche braucht qualifizierte Mitarbeiter
Der BDSW, der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, gibt an, dass innerhalb der Sicherheitsbranche der Marktanteil des Objektschutzes bei 50% liegt. Es folgt die Flughafensicherheit mit 11%, daraufhin die Notruf- und Leitstelle mit 10%. Geld- und Wertdienste, Bahnschutz (safety&rail) sowie Detekteien sind ebenfalls enthalten. Einzelhandels- und Revierkontrolldienste liegen im einstelligen Prozentbereich zwischen 7 und 4 %. In der Statistik ist die IT-Sicherheit nicht enthalten, sie gibt aber einen guten
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Eindruck über den Umfang der Tätigkeit. Mitarbeiter in der Sicherheitsbranche müssen je nach Tätigkeit besonders qualifiziert sein, um Jobs in der Flughafensicherheit und andere Positionen mit hohem Einfluss- und Verantwortungspotenzial anzunehmen. Das Stichwort ist hier die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO.
Stetig steigende Umsätze in der Branche zeigen, dass es eine anhaltende Nachfrage gibt
Dem BDSW liegen aktuelle Statistiken vor, die zeigen, dass der Umsatz der Branche im Verhältnis zu den privaten Unternehmen seit 2005 kontinuierlich gestiegen ist. Der Umsatz wird voraussichtlich im Jahr 2021 einen Spitzenwert von etwa 9 Milliarden Euro erreichen. Wichtig zu wissen: Die BDSW-Statistik betrachtet nur die Umsatzentwicklung in Deutschland. Ähnliche Entwicklungen sind aber auch in anderen Ländern zu erwarten. Dies ist vor allem für große Sicherheitsunternehmen von entscheidender Bedeutung, da diese häufig nicht nur überregional, sondern auch international agieren können – und entsprechendes Wachstumspotential haben.
Die Sachkundeprüfung nach Paragraf 34a GewO
Eine Ausbildung oder Weiterbildung kann helfen, die Qualifikationen zu erwerben, die für eine Tätigkeit in der Sicherheitsbranche erforderlich sind. Nach Abschluss der Ausbildung lernen Sicherheitsfachkräfte, in Stresssituationen angemessen zu reagieren. Nach oben gegebenen Angaben des BDSW ist der Objektschutz die wichtigste Aufgabe. Es folgen der Personenschutz, der Streifendienst und der Schutz bei Veranstaltungen. Potenzielle Arbeitgeber finden sich daneben in Detekteien und im IT-Sicherheitsbereich.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Sicherheitsfachkraft ist die Sachkundeprüfung nach § 34a der Gewerbeordnung (GewO). Die Prüfung ermöglicht den Einsatz in den unterschiedlichsten Situationen. Diese Flexibilität, die die Sicherheitsfachkraft nutzen kann, ist auch für Arbeitgeber von Vorteil. Die Sachkundeprüfung nach § 34a ermöglicht Streifengänge in öffentlichen Bereichen, wie z.B. in Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Parks und Personenkontrollen in Diskotheken. Für die Prüfung sind folgende Kenntnisse erforderlich:
Sicherheits- und Bewachungsdienste: Unfallverhütungsvorschriften
Gewerbeschutzrecht
Grundkenntnisse der Sicherheitstechnik
Datenschutzrecht
Recht der öffentlichen Ordnung und der öffentlichen Sicherheit
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Deeskalationstechniken – Verhalten in Konflikt- oder Gefahrensituationen,
soziale Kompetenz
Strafrecht und Strafverfahren
Umgang mit Waffen
Zunehmende Digitalisierung bedeutet mehr Sicherheitsbedenken in der Informationstechnologie
Digitalisierung und Industrie 4.0 sind zwei wichtige Trends, welche die Industrie und zunehmen auch den Alltag derzeit prägen. Industrie 4.0 wird oft als die vierte
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industrielle Revolution bezeichnet und bezieht sich auf die Integration digitaler und physischer Technologien in der Fabrikumgebung. Dazu gehören Dinge wie cyber­physische Systeme, das Internet der Dinge und Cloud-Computing. Die Digitalisierung hingegen beschreibt die Nutzung digitaler Technologien zur Schaffung neuer Werte aus Daten. Diese beiden Trends sind eng miteinander verknüpft, da Industrie 4.0 ohne Digitalisierung nicht möglich wäre. Sie bieten aber auch Chancen und Herausforderungen für die Hersteller. Einerseits kann Industrie 4.0 den Herstellern dabei helfen, agiler zu werden und auf Veränderungen im Markt zu reagieren. Das hat auf zweierlei Art und Weise Auswirkungen auf die Sicherheitsbranche: Zum einen müssen auch diese zunehmend digitaler und flexibler werden. Zum anderen steigt dadurch speziell der Bedarf an Fachkräften im Bereich Cyber-Security: Die IT-Branche ist eine der wichtigsten Branchen der Digitalisierung und wächst entsprechend. Die Prognose der IT-Sicherheitsausgaben in Deutschland von 2017 bis 2025 zeigt dies deutlich: Die Ausgaben für IT-Sicherheit steigen kontinuierlich von 3,7 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf knapp 9 Milliarden Euro im Jahr 2025. Im Jahr 2021 werden die Gesamtausgaben bei 6,2 Milliarden Euro liegen. Damit ist die Marktentwicklung, leicht verspätet, hinsichtlich der Größe mit der Sicherheitsbranche ohne IT vergleichbar. Die IT-Sicherheitsbranche selbst entwickelt sich damit auch vom sekundären zum tertiären Sektor. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) hat einen Bericht (PDF) erstellt, der diesen Trend erklärt. Abbildung 24 zeigt, dass der Produktionswert der Branche seit 2005 ansteigt. Er könnte bis 2020 einen Spitzenwert von 13 Milliarden Euro erreichen. Die Zahl der Beschäftigten in der IT­Sicherheitsbranche wächst stetig. Bis 2020 werden es zwischen 70.000 und 85.000 sein. Es ist entsprechend keine Überraschung, dass Sicherheitsexperten sehr gefragt sind.
Der Boom in der Branche schafft eine Nachfrage nach allen Bildungsniveaus
Wer sich für eine Karriere in der Sicherheitsbranche interessiert, kann eine Lehre oder ein Studium absolvieren. Beide können auch nacheinander absolviert werden. In der Branche gibt es sowohl hoch als auch niedrig qualifizierte Möglichkeiten. Sicherheitsmanagement und Sicherheitstechnik sind geeignete Studiengänge für ersteres. Diese Studiengänge können entweder durch einen Schulabschluss oder auch nach Abschluss einer Lehre begonnen werden. Höhere Bildungsabschlüsse wie ein Hochschulstudium sind in der Regel Voraussetzung für die Leitung von Sicherheitsunternehmen oder die Lehrtätigkeit in einem bestimmten Bereich. Sie können sich auch für ein Studium der Cybersicherheit entscheiden. Dazu gehören sowohl allgemeine Informatik- und Informationstechnologiekurse als auch spezialisierte Kurse. Es gibt viele Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Cybersicherheit: Nahezu jedes größere Unternehmen hat dafür gar eine eigene IT Abteilung. Das Einstiegsgehalt für Sicherheitskräfte ist so breit gefächert wie die Beschäftigungsmöglichkeiten und Ausbildungswege. Der monatliche Mindestlohn liegt zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Mit zunehmender Verantwortung steigt das Gehalt schnell an und kann, bei entsprechender Verantwortung oder Expertenwissen, auch die
100.000 Euro/Jahr Grenze überschreiten. Das Gehalt hängt vordergründig zudem von dem Unternehmen und seinem Standort ab.
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Sicherheitsbranche und Corona
Die Corona-Pandemie ist für einen erheblichen Anstieg des Umsatzwachstums der Branche zwischen 2020 und 2021 verantwortlich: Viele Unternehmen und Organisatoren wurden verpflichtet, Kontrollen durchzuführen. Bei diesen Kontrollen kann es sich um Personenkontrollen, Einlasskontrollen oder andere Arten von Kontrollen handeln, je nach dem gesetzlichen Rahmen. Häufig werden Sicherheitsunternehmen mit der Durchführung dieser Kontrollen beauftragt. Nach jahrzehntelangem stetigem Wachstum deutet die steigende Zahl der im Jahr 2019 registrierten Sicherheitsunternehmen auf eine größere Nachfrage hin.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Was zeigen die stetig steigenden Umsätze der Branche?
2) Was ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Sicherheitsfachman?
3) Welche Kenntnisse sind zum Bestehen der Prüfung erforderlich?
4) Welche Trends prägt die Branche heute?
5) Welche Auswirkungen hat Industrie 4.0 auf die Sicherheitsbranche?
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Kommunizierende Maschinen für die Zukunft Deutschlands
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
die Stammtischgespräche – регулярные беседы за столом die Floskeln – пустая фраза die Konjunkturzahlen – экономические показатели bemängeln – критиковать gleichermaßen – в равной степени scheinbar – кажущиеся attestieren – аттестовывать mickrigen – хилый vereinbaren – договариваться, согласовывать besiegeln – скрепить das Steckenpferd – хобби, увлечение die Wertschöpfungskette – цепочка создания стоимости die Mitdenkende – мыслящие люди der Belegschaftsgröß – численность рабочей силы derartig – подобный das Forschungsbündnis – исследовательский союз lukrativ – прибыльный der Hinsicht – точка зрения der Wettbewerb – конкуренция
Lesen Sie den Text:
Deutschland und Europa haben die erste Halbzeit der Digitalisierung verloren. Das sieht zumindest der Telekom-Chef Timotheus Höttges so. Deutschland-Bashing und Industrie-Kritik gehören in den letzten Wochen schon fast zum guten Ton. Kaum eine Nachrichtensendung oder Stammtischgespräche kommen derzeit ohne negative Floskeln aus. Nach schlechten Konjunkturzahlen und einem schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex bemängeln Experten, Politiker und Wirtschaftsbosse gleichermaßen die Standortprobleme, die bis vor wenigen Monaten scheinbar noch nicht existent waren. In dieser Woche attestierte das Statistische Bundesamt der Bundesrepublik ein BIP­Wachstum von mickrigen 0,1 Prozent für das dritte Quartal. Ist Deutschland noch das „Land der Ideen “, das avantgardistisch gesellschaftliche und technologische Themen anspricht und umsetzt?
Siemens und Telekom als Vorreiter
Ein paar Firmen nehmen sich im Besonderen einer radikalen Digitalisierung und Innovativität an, um den Anschluss an die USA nicht gänzlich zu verlieren. Auch den aufstrebenden Asiaten möchten sie Paroli bieten und dort weiterhin Geschäfte machen. Die Deutsche Telekom und Siemens wollen nun zusammen die Kapitänsbinde tragen und gemeinsam die zweite Halbzeit der Digitalisierung gewinnen. Dazu vereinbarten sie bereits auf der CEBIT im März ein Forschungsbündnis, das kürzlich auch offiziell besiegelt wurde. In der ersten Phase sollen Anlagen in den Siemens-Forschungslaboren
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in Nürnberg, Karlsruhe und München über das bestehende Glasfaser- und LTE-Netz der Telekom verbunden werden. Das Ziel dieser Forschung ist es, herauszufinden ob die deutsche Infrastruktur eine Hightech-Industrie überhaupt tragen kann.
Die sogenannte Industrie 4.0 ist nicht nur ein Steckenpferd der Siemens Vision 2020, sondern auch der Titel für die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung. Das Siemens-Elektronikwerk Amberg in der bayerischen Oberpfalz ist so etwas wie ein Schaufenster in die Zukunft. Dieses Werk wurde stetig modernisiert und funktioniert inzwischen weitgehend automatisiert. 75 Prozent der Wertschöpfungskette bewältigen Maschinen bereits eigenständig. Mitdenkende und intelligente Systeme zeichnen die Industrie 4.0 aus: Die Computer und Maschinen kommunizieren untereinander und verbessern die Produktion und Produktivität dadurch ständig. Seit dem Bau des Werkes 1989 wurde die Belegschaftsgröße von rund 1.000 Mitarbeitern konstant gehalten. Der Umsatz konnte in dieser Zeit aber durch Optimierungen um das Siebenfache gesteigert werden. Derartige Fortschritte in Fabriken kann man daher getrost als vierte industrielle Revolution betiteln.
Zwar gibt es keine Strategie mit dem Namen Telekom Vision 2020, aber klare Ziele hat das Unternehmen unter der Führung von Höttges allemal; auch in Bezug auf die neue industrielle Revolution: „Mehr Innovation durch Partnering und mehr Marktnähe “will Telekom erreichen und gleichzeitig die besten Netze bereitstellen. In Sachen Partnering hat Telekom durch die Kooperation mit Siemens bereits einen guten Schritt getan. Jedoch gehen bei allgemeinen Umstrukturierungen wie bei Siemens auch Stellen verloren. So kündigte die Deutsche Telekom an, bis 2018 „einige hundert Stellen “im Sektor „Digital Business Unit” abzubauen. Merkwürdigerweise ist die 4.000 Mitarbeiter starke Abteilung genau die, die Zukunftsideen haben und kreative Ideen hervorbringen soll. Es ist also eine zentrale Komponente in den Digitalisierungsprojekten. Telekoms erfolgreiche Cloud­Services gehen beispielsweise vom Digital Business Unit aus. Die Innovationskraft soll in Zukunft auch an anderer Stelle im Unternehmen gestärkt werden.
Fazit:
Industrie 4.0 hat längst Einzug in die deutsche Wirtschaft gehalten. Auf Basis des Programms der Bundesregierung wurde zusammen mit Unternehmen bereits eine gute Grundlage für zukunftsträchtige Produktion geschaffen. In ihrem gemeinsamen Forschungsbündnis prüfen Telekom und Siemens nun die Möglichkeiten für Hightech­Produktion in Deutschland. Die digitale Revolution in der Industrie ist aus mehrerlei Hinsicht lukrativ: Für die Unternehmen aus einer profitorientierten Sichtweise und für den technologischen Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb.
Fragen zur Selbstkontrolle:
1) Was können Sie über Siemens- und Telekom sagen?
2) Wer ist der Chef der Telekommunikation?
3) Was zeichnet Industrie 4.0 aus?
4) Was will das Telekom erreichen?
5) Welche Vorteile bringt die digitale Revolution in Deutschland?
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TEXT 6
Datenbrille, Auto, Weltherrschaft – Wie Google die Welt unterjocht
Achten Sie auf den folgenden Vokabeln:
die Weltherrschaft – мировое господство unterjochen – порабощать, угнетать verdutzt – озадаченный die Anlehnung – опора verblüffend – поразительный rasant – стремительно abbilden – изображать omnipräsenten – вездесущий die Durchschlagskraft – пробивная сила wahnsinnig – ненормальный einflussreich – влиятельный sich vernetzen – создание сетей vorstellbaren – воображаемый, вообразимый beliefern – верить der Internetriese – интернет-гигант sich scharffen – хвататься vorherzusagen – предсказывать der Machtausbau – расширение полномочий unberechenbaren – непредсказуемые
Lesen Sie den Text:
Als ich meine Mutter in der Grundschule fragte, ob sie sich schon einmal gegoogelt habe, hatte sie nur verdutzt geschaut und geantwortet, dass sie nicht wisse, wovon ich rede. Zehn Jahre später ist Google nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, ein stetiger Begleiter im Alltag geworden.
Die Idee zum heutigen Suchmaschinengiganten hatten die beiden Stanford­Studenten Larry Page und Sergey Brin. 1996 startete die Vorgängerversion, die noch unter dem Namen „BackRub “ins Netz ging. Bereits ein Jahr später fanden die beiden Gründer, dass ihre Erfindung einen neuen Namen brauchen würde und entschieden sich für den heutigen Schriftzug „Google “in Anlehnung an die mathematische Zahl Googol – eine „Eins “gefolgt von 100 „Nullen “. Letztendlich ging am 27. September 1998 Google online und bereits zwei Monate später wird die Suchmaschine vom „PC Magazine “ausgezeichnet: Das System habe „eine verblüffende Gabe für extrem relevante Suchergebnisse “. Seitdem hat sich Google rasant weiter entwickelt. Das Unternehmen „Google Inc. “wurde von Jahr zu Jahr wertvoller.
Die Vermessung der Welt
In den nächsten Schritten übernimmt Google 2004 mit Keyhole, einen Hersteller von digitalen Karten, dessen Technologie die Grundlage für den 3D-Dienst Google Earth bieten sollte. Nur ein Jahr später wird der Dienst der Weltöffentlichkeit präsentiert und
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