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Немецкий язык. Учебные материалы для аспирантов и соискателей

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Die Gestalt des Nordseebodens.

Durch die Doggerbank, wo der Boden bis auf 13 m unter die

Meeresoberfläche ansteigt, wird die Nordsee in einen inneren, flachen Teil getrennt, in dem wir meist Tiefen von weniger als 40 m finden, und einen nördlichen, tieferen Teil, in dem an vielen Stellen Tiefen von über 100 m erreicht werden.

Im Gebiet der Deutschen Bucht, die uns ja besonders interessiert, ist die Nordsee sehr flach. In den küstennahen Zonen finden wir Durchschnittstiefen zwischen 10 und 20 m, weiter seewärts schwanken die Tiefenwerte zwischen 20 und 40 m. Nur an einer Stelle (der „Tiefen Rinne“ Helgolands) fällt der Meeresboden bis über 60 m Tiefe ab. In dieser tiefen Senke sammelt sich oft das schwere, salzreiche atlantische Wasser und gibt somit verschiedenen Bodenorganismen, welche sonst die ausgesüßte Deutsche Bucht meiden, günstige Lebensbedingungen.

Die Temperatur.

Wenden wir uns nun den Temperaturverhältnissen zu. Wie bereits erwähnt, ist der Zustrom des atlantischen Wassers durch den Kanal nur sehr gering. Die Folge davon ist, dass das warme Golfstromwasser, welches an der

Westküste Englands vorbeistreicht und hier noch im Februar eine Temperatur von fast 10° C aufweist, seinen Einfluss nur mehr in sehr abgeschwächtem Maße in der deutschen Bucht ausüben kann. Haben wir noch im Kanal Februartemperaturen zwischen 9° und 7° C, so beträgt in diesem Monat die Temperatur der deutschen Bucht zumeist etwa 2° C.

Text №16

Beschaffenheit der Luft in der Stadt Kaliningrad

Die physisch-geographische Lage und die hydrometeorologischen Bedingungen der Stadt (häufige Tiefdruckgebiete, hohe Windgeschwindigkeiten) fördern eine schnelle Verdünnung der schädlichen Beimischungen der Luft. Durch die Niederschläge werden diese Beimischungen wieder ausgewaschen.

In Kaliningrad sind die ökologisch ungünstigsten Stadtbezirke am Pregel gelegen (vor allem im Westteil der Stadt), bedingt durch die hohe Konzentration von Industriebetrieben, ungünstig sind aber auch die zentralen Stadtbezirke mit ihrem hohen Verkehrsaufkommen und mit Betrieben, die zwar dem Umfang nach geringere Schadstoffe abgeben, aber diese Schadstoffe sind sehr stark umweltgefährdend. 25 % des

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Territoriums der Stadt ist stark schadstoffbelastet. Die geringste Belastung weisen die Stadtbezirke im Norden, Osten und Südosten auf. Für eine Verbesserung der Luftqualität in der Stadt Kaliningrad ist erforderlich:

Eine Verlagerung oder Umprofilierung der für die Umwelt schädlichen Betriebe aus der Stadt (wie z. B. Kokerei und Zellulose-/Papierkombinat);

Einführung einer abfallarmen Technologie in die Produktionsbetriebe (in erster Linie die Zellulose-/Papierhersteller), Grundlegende Umstellung der Ausgangsprodukte, Verbesserung der Reinigungsanlagen und Entstaubungsvorrichtungen, Optimierung ihres Wirkungsgrades;

Allmählich kleine, technisch veraltete Betriebe und Kohlekraftwerke zu beseitigen und große Kraftwerke auf Gasheizung umzustellen;

Die hydrometeorologische Situation und die Gesetzmäßigkeit der Veränderung des Gehalts der Beimischungen in Abhängigkeit von der Zeit zu beachten und die Rekonstruktion der Gaswaschanlagen;

Die Verkehrsströme neu zu verteilen, die Umwelt an den Hauptverkehrsstraßen besonders zu schützen — durch Schutzwände, durch regelmäßige technische Kontrollen des Transports.

Text №17

Ökologische Bewertung der Agrarlandschaft

Die Agrarlandschaft hat mit ihrem spezifischen Biotopmosaik eine besondere landschaftsökologische Bedeutung. Sie ist der Lebensraum für viele zu den Pionierarten zu zählenden Pflanzen und der daran angepaßten

Tierarten.

Die auf den Äckern vorkommenden Wildpflanzen werden allgemein als Unkräuter bewertet, ökologisch sind sie ein wichtiger Bestandteil des

Nahrungsnetzes und die im integrierten Pflanzenbau auszunutzenden natürlichen Regulierungen tierischer Schaderreger sind auf die Nutzbarkeit dieser Wildpflanzen angewiesen.

Die floristische Vielfalt der Agrarlandschaft war lange Zeit noch relativ hoch. Etwa 2 300 Blütenpflanzen kommen in den meisten Großlandlandschaften Deutschlands vor. Vor 30 Jahren waren in der Grünlandlandschaft noch 665 Arten verbreitet, wovon allerdings nur etwa

400 Arten als eigentliche Grünlandpflanzen gelten, während der Rest Arten der Wälder, der Äcker, der Schuttablagerungsstellen, der Gewässerufer und der Wege sind.

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Die Agrarlandschaft verarmt leider zunehmend an Pflanzenarten.

Wenn man noch bedenkt, daß z.B. von den Grünlandpflanzen nur sehr wenige Arten weit verbreitet sind, dann wird die Folge des

Aussterbeprozesses für die Vielfalt in der Agrarlandschaft noch deutlicher. Klapp (1954) fand nur vier Arten regelmäßig in mehr als 70% der 4 000 untersuchten Flächen und 14 Arten kamen auf 50 bis 69,9 % der untersuchten Flächen und 14 Arten kamen auf 50 bis 69,9% der untersuchten Flächen vor. Aber 348 Arten wurden auf weniger als 1% der untersuchten Flächen gefunden. Diese Zahlen aus einer Zeit, in der die Landwirtschaft mit heutigen Maßstäben gemessen noch als extensiv zu bezeichnen wäre, zeigen selbst für Grünland schon einen hohen Grad an Monotonie an. Nicht viel anders sieht es seit längerer Zeit auf den Äckern aus. Man sollte diese Entwicklung nicht als zwangsläufig und unabänderlich hinnehmen, sondern Überlegungen anstellen, wie einer weiteren Verarmung unserer Kulturlandschaft entgegengewirkt werden kann.

Obwohl der Ackerbau für viele Pflanzenarten die Bedingungen für eine größere Verbreitung geschaffen hat, muss man doch erkennen, dass die meisten der in der Agrarlandschaft vorkommenden Unkrautarten schon seit langen Zeiten der hemischen Flora angehören, also auch ohne den

Ackerbau hier wachsen konnten.

Text №18

Die Molekule

Verweilen wir nun einige Zeit bei der Möglichkeit, die KohlenstoffAtome zu Ringen zusammenzufügen. Die erste Stufe wäre der Ring aus zwei Atomen: Hier müssen offenbar zwei Bindungen zwischen den beiden

C liegen, damit es zu einem Ring kommen kann. Nun, ein eigentlicher

Ring ist es natürlich nicht, da die Bindungen nicht gebogen sein können. Doch gibt es solche Strukturen tatsächlich, in denen zwei Bindungen von C zu C reichen; man nennt das Doppelbindungen. Man kann also sagen, dass die Doppelbindung zugleich der Ring aus zwei C-Atomen ist. Schon mit drei C aber können wir einen richtigen Ring aufbauen, den man allerdings genauer ein Dreieck nennen müsste; und entsprechend das Viereck aus 4, das Fünfeck aus 5, das Sechseck aus 6 Kohlenstoff — Atomen und so weiter. Tatsächlich hat man diese ganze Reihe darstellen können; die übrig

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bleibenden Bindungen kann z.B. mit H — Atomen absättigen. Man benennt diese Ringe, indem man dem Namen, der der Zahl der C-Atome entspricht, ein „Cyclo“ voransetzt. Alle diese Vielecke nennt der Chemiker etwas schlampig Ringe. Die in der Tabelle I angeführten Ringe wurden tatsächlich hergestellt. In den Zeichnungen sind der Einfachheit halber alle Bindungen weggelassen, es sind also gewissermaßen nur die

Scattenrisse gezeichnet; die Eckpunkte bedeuten jeweils die C-Atome.

Man kann als weitere Variante in diese Ringe noch zusätzlich Doppelbindungen einführen. So stellt ein Cyclohexan mit drei

Doppelbindungen unser altbekanntes Benzol dar, das der Urahne der ganzen Chemie der Ringe war; an ihm hat der Chemiker Kekule erstmalig den Gedanken von ringförmigen verbindungen entwickelt. Die Ringe müssen nicht unbedingt eben sein, sondern können einfache oder mehrfache Wellungen oder Verwindungen aufweisen, was wiederum zu

Unterschieden führen muß. So kann der Ring aus 6 Atomen in mehreren verschieden verwundenen Formen vorkommen. Besonders wichtig sind die sogenannte Wannenform und die Sesselform. Wir sehen darauf auch sofort, warum man diese Formen ihre Namen gegeben hat. Ringe aus 6 oder 7 Atomen sind besonders häufig, während Ringe aus sehr vielen

Atomen selten vorkommen.

Text №19

Probenanalyse

In mindestens 112 Fällen (27,0 %, der Gesamtstichprobe) wurden Proben analysiert. Das heißt: in etwa einem Drittel der Fälle, in denen

Proben entnommen worden waren, wurde auf eine Untersuchung verzichtet bzw. erwiesen sich die Proben als nicht analysierbar. Darunter sind überwiegend einfach strukturierte Fälle, in denen eine Analyse angesichts der klaren Beweislage als überflüssig und im Hinblick auf die damit verbundenen Kosten als nicht angemessen erschien.

Die Zeitspanne zwischen Probennahme und Analyse ist in nur 41

Fällen bekannt. Sie bewegt sich zwischen 0 und 97 Tage und liegt im

Mittel bei zwei Wochen. Gerade in Anbetracht der mangelhaften Aufbewahrungsbedingunden erscheint diese Zeit als viel zu lang.

Flüssige Proben wurden in insgesamt 88 Fällen analysiert; das entspricht 70,4 % der Fälle, in denen solche Proben gezogen worden

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waren. In 37 Fällen wurden sichergestellt flüssige Proben aus unterschiedlichen Gründen nicht analysiert.

Untersuchungen gasförmiger Proben wurden in 9 Fällen durchgeführt; d. h. einmal gezogene Luftproben wurden in allen Fällen auch analysiert; für Feststoffproben liegt der entsprechende Wert bei 41 (82,0 %). Bei den Proben, die nicht untersucht wurden bzw. nicht untersucht werden konnten, handelt es sich also überwiegend um flüssige Proben. Häufig untersucht wurde eine Reihe von Summenparametern. Hierbei werden einzelne Substanzen zu Gruppen zusammengefaßt und als Summe bestimmt. Summenparameter informieren über bestimmte Eigenschaften einer Wasserprobe; sie geben jedoch keine Auskunft über die Konzentration eines bestimmten Schadstoffes.

Die zweite größere Gruppe wird gebildet von Parametern, die eine Belastung den Wassers durch Stickstoffverbindungen und Phosphat anzeigen. Hierzu gehören Ammonium (28,9 %), Nitrat (21,7 %) , Nitrit (24,1 %) und Phosphat (3.1 ,3 %) .

Verunreinigungen durch Mineralölprodukte wurden in 27,7 % aller Fälle untersucht. In einer Reihe von Fällen wurden Wasserproben auch auf ihren Gehalt an Schwermellen untersucht. Dies gilt insbesondere für Chrom, Kupfer, Zink, Eisen, Nickel, Blei und Cadmium. Jede dieser Substanzen wurde durchschnittlich in sechs Fällen analysiert.

Schließlich wurden in einer recht kleinen Zahl von Fällen Analysen auf chlorierte Kohlenwasserstoffe (insbesondere Tetrachlorethen, Trichlorethan, Trichlorethen) durchgeführt.

Text №20

Genetik des Sekundarstoffwechsels

Der Sekundärstoffwechsel ist ein eigenständiger Bereich des

Gesamtstoffwechsels, der auf eigenem genetischen Material basiert. Dieses ist wahrscheinlich durch Genduplikation aus dem Grundstoffwechsels entstanden. Genduplikation und anschließende Neufunktionalisierung der

Duplikate im weiteren Verlaufe der Evolution sind wahrscheinlich auch die Basis für die Entwicklung neuer Wege innerhalb des Sekundärstoffwechsels.

Hinweise in dieser Richtung ergeben sich einerseits aus dem

Vergleich von Enzymen des Sekundärstoffwechsels mit „verwandten“ Enzymen des Primärstoffwechsels. Ein Beispiel hierfür ist 6-

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Methylsalizylsäure-Synthese, ein Enzym, das in vielen Beziehungen der

Fettsäure-Synthese der Primärstoffwechsels gleicht, d.h. aus immunologisch ähnlichen Proteinen zusammengesetzt ist und ähnliche Enzymaktivitäten vereinigt (Packter, 1973)

Andererseits ließen sich bei Sekundärstoffen, die eine Polypeptidstruktur besitzen, durch Analyse der Aminosäuresequenz und der Sequenz der Nukleotide in den zugehörigen mRNS-Spezies genetische Beziehungen auch zwischen sekundären Naturstoffen nachweisen.

Ein relativ großer Teil des gesamten Genoms Sekundärstoffeproduzierender Organismen ist direkt oder indirekt in den

Sekundärstoffwechsel einbezogen. Von Genom eines Antibiotikaproduzierenden Aktinomyzeten z.B., das etwa 6 000 Gene umfaßt, beeinflussen etwa 200 Gene die Sekundärstoffbildung. Mutation, Rekombination oder andere Veränderungen in einer großen Zahl von Genen können somit auf die Sekundärstoffbildung entweder in qualitativer oder wesentlich häufiger in quantitativer Hinsicht einwirken.

Das genetische Material, das den Sekundärstoffwechsel beeinflußt, läßt sich in drei Gruppen unterteilen:

-Strukturgene, die Enzyme des Sekundärstoffwechsels und anderer Proteine kodieren von denen die Bildung von Sekundärstoffen direkt abhängig ist,

-Genetisches Material, das die Expression dieser Strukturgene kontrolliert und

-Gene, deren Produkte für Synthese und Kanalisieerung von Präkursoren und Kosubstraten, für die Speicherung und Exkretion sekundärer Naturstoffe und ähnliche für das Ablaufen des Sekundärstoffwechsels nötige „Hilfsprozesse “ notwendig sind.

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ПРИЛОЖЕНИЕ 5

ОБРАЗЕЦ ТИТУЛЬНОГО ЛИСТА ДЛЯ ПАПКИ АСПИРАНТА/СОИСКАТЕЛЯ

МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ РФ

РОССИЙСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ УНИВЕРСИТЕТ им. И. КАНТА

Принято: зав. кафедрой

немецкого языка

______________ Т.А. Потёмина «___»__________ 200__ г.

МАТЕРИАЛЫ для сдачи кандидатского минимума по немецкому языку

Аспирант(ка)/соискатель: Иванов Василий Петрович (Ф.И.О. полностью)

Научный руководитель: должность, звание Петров Иван Васильевич (Ф.И.О. полностью)

Калининград

2005

77

СОДЕРЖАНИЕ

 

Введение . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

3

Цели и задачи курса . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

4

Требования к овладению видами речевой деятельности . . . . . . . .

5

Требования к овладению языковым материалом . . . . . . . . . . . . . .

6

Содержание кандидатского экзамена . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

6

Сдача экзамена экстерном . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

8

Образец экзаменационного билета для сдачи канди -

8

датского минимума . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 

Содержание курса . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

8

Список рекомендуемой литературы . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

11

Приложение 1. Тексты и лексико-грамматические упраж-

12

нения по теме «Диссертация» . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 

Приложение 2. Тексты по темам «Образование» и «Уни-

31

верситет» . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 

Приложение 3. Тексты для изучающего чтения . . . . . . . . . . .

46

Приложение 4. Тексты для просмотрового чтения . . . . . . .

58

Приложение 5. Образец титульного листа для папки

77

аспиранта/соискателя . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 

78

Учебное издание

НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК

Учебные материалы для аспирантов и соискателей

Авторы-составители Тамара Анатольевна Потёмина

Марина Сергеевна Потёмина Алла Донатовна Малафеева

Редактор А.М. Соколова

Оригинал-макет подготовлен Т.А. Гайдюковой

Подписано в печать 04.07.2005 г. Бумага для множительных аппаратов.

Формат 60 90 1/16. Гарнитура «Таймс».

 

Усл. печ. л. 4,9. Уч.-изд. л. 3,9. Тираж 250 экз. Заказ

.

Издательство Российского государственного университета им. И. Канта, 236041, г. Калининград, ул. А. Невского, 14

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