Немецкий язык в деловой коммуникации. Учебное пособие для аспирантов
.pdfunbedingt verhängnisvoll. Aber es gibt auch Fehler, die das berufliche Weiterkommen verhindern können. Das sind die Karrierekiller…
Bevor Sie sich ausführlich mit dem Thema «Karrierekiller» befassen und den Text lesen, ordnen Sie die Beschreibungen den Begriffen zu.
Man beurteilt sich und die eigenen |
Falsche Bescheidenheit |
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Leistungen zu gut und traut sich zu viel |
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zu. |
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Man kann die internen Strukturen noch |
Netzwerke nicht beachten |
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nicht gut einschätzen. |
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Man ist nicht willens oder in der Lage, die |
Zielstrebigkeit |
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eigenen |
Kompetenzen |
und |
das |
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Fachwissen zu erweitern. |
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Man ignoriert die internen Strukturen |
Selbstüberschätzung |
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eines Unternehmens. |
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Man weiß genau, was man will und will |
Entwicklungsstillstand |
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das auch erreichen. |
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Man kann nicht gut mit anderen |
Mangelnde Teamfähigkeit |
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zusammen arbeiten. |
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Man steht nicht zu den eigenen guten |
Undank |
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Leistungen und spielt sie herunter. |
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Bei Erfolgen zeigt man denen, die |
Spielregeln nicht |
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Unterstützung geleistet oder mitgearbeitet |
durchschauen |
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haben, keine Anerkennung. |
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Man beachtet mögliche Kritik oder andere |
Ungeduld |
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Ideen zu wenig. |
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Man möchte zu schnell zu viel erreichen. |
Sich seiner Sache zu |
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sicher sein |
1. Selbstüberschätzung
Ehrgeiz ist eine Bedingung für persönlichen Erfolg. Gerade Jobeinsteiger wollen oft vom ersten Tag an demonstrieren, dass sie «Macher» sind.
Karriere ist für sie eine Jagd nach Superlativen: schneller, höher, weiter. Dabei lassen sie keine Zweifel daran, was für tolle Typen sie sind und wie viel sie schon bald verdienen werden. Aber wer es übertreibt, wird im Unternehmen bald nur noch von sich selbst geschätzt. (...)
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2. Spielregeln nicht durchschauen
Neu im Job? Fein. Dann erwarten Sie jede Menge Herausforderungen und Chancen, sich weiterzuentwickeln – und auf die Nase zu fallen.
Denn im neuen Umfeld gibt es zunächst kein Netzwerk, keine
Lieblingskollegen, keine vertrauten Strukturen. Jetzt volle Pulle vorzupreschen, alles umzuorganisieren und allen seine genialen Ideen auf die Nase zu binden wäre tödlich. In jedem Unternehmen gibt es ungeschriebene Gesetze, feste Spielregeln. Sie sind Teil der Unternehmenskultur – jedoch oft versteckt. (...)
3. Entwicklungsstillstand
Christian Jerusalem, Senior-Partner bei der Personalberatung Korn/Ferry, erinnert sich an das Schicksal eines ehemaligen Kollegen: Der Computerspezialist stammte noch aus der Zeit der Lochkartensysteme und war jahrelang ein gefragter Mann – auch dann noch, als die Geräte allmählich ausstarben. Mit den Geräten wurden auch die Experten, die sie bedienen konnten, immer seltener. Auf diese
Marktlücke spezialisierte sich der Mann. Immer wieder fand er Lösungen, auch die ältesten Geräte zum Laufen zu bringen. Bis definitiv die letzte Lochkarte aufgebraucht war. Dann war der Spezialist arbeitslos. Marktnischen können eine Weile sehr lukrativ sein, aber auf
Dauer sind sie riskant. (...)
4. Netzwerke nicht beachten
Outplacementberater sehen darin den größten Karrierekiller. Wer kann mit wem? Wer zieht an welchen Strippen? Wer verliert gerade an Einfluss? Wer ist der aktuelle Kronprinz? Das zu erkennen, so Beatrix Bauckhage, geschäftsführende Gesellschafterin von Rundstedt HR Partners, ist die eine Seite der Medaille – die wichtigere ist, «mitzuspielen», also sich in bestehende Netzwerke und Karrierekartelle einzuklinken und sie für sich zu nutzen. (...)
5 Ziellosigkeit
Wer nicht wirbt, stirbt. Was für Produkte gilt, trifft auch auf Karrieren zu. Vor allem auf weibliche. Denn Frauen tun sich nach wie vor mit dem
Marketing in eigener Sache schwerer als Männer, sagt Doris Brenner, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Karriereberatung (DGfK) und Karriereberaterin in Frankfurt. Noch immer verdienen etwa
Frauen in gleicher Position rund 15 Prozent weniger als Männer.
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Schlechtes Selbstmarketing sorgt nicht nur für weniger Einkommen, es spielt auch eine wesentliche Rolle beim Scheitern. (...)
Übungen:
I. Welcher der Aussagen hat mit welchem Karrierekiller zu tun?
Wer sachliche oder persönliche Kritik |
Falsche Bescheidenheit |
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ignoriert, schränkt |
seinen Horizont |
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gefährlich ein. |
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(...) im neuen Umfeld sofort alles ändern |
Zielstrebigkeit |
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wollen, ohne die internen Strukturen zu |
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kennen. |
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Wer dann nicht über aktuell gefragtes |
Netzwerke nicht beachten |
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Know-how verfügt, steht bald ganz oben |
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auf der Streichliste. |
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Marktforscher haben (...) herausgefunden, |
Entwicklungsstillstand |
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dass 60 Prozent des beruflichen Erfolgs |
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auf das Konto von Beziehungen gehen, |
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30 |
Prozent |
gutes |
Image |
und |
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Bekanntheitsgrad sind und nur 10 Prozent |
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die Leistung ausmacht. |
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Ohne |
genaue Standortbestimmung |
ist |
Undank |
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keine Karriere möglich. |
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So unangenehm |
eine |
Selbstdarstellung |
Spielregeln nicht |
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sein mag – wer nicht auffällt, fällt durchs |
durchschauen |
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Raster. |
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Das Verhältnis zwischen Nehmen und |
Ungeduld |
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Geben muss stimmen. |
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Die Geschichtsbücher sind voll von |
Sich seiner Sache |
zu |
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Favoriten, die in Ungnade fielen, weil sie |
sicher sein |
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ihren Status als gesichert ansahen, |
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unabhängig von der Leistung. |
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Oft halsen sich bestens ausgebildete und |
Selbstüberschätzung |
und |
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erfolgshungrige |
Nachwuchskräfte |
zu |
mangelnde Kritikfähigkeit |
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schnell zu viel Verantwortung auf, der sie |
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noch nicht gewachsen sind. |
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II. Im Beruf kann neben fachlichen Fragen einiges schief gehen.
Befassen Sie sich mit diesen möglichen Karrierekillern. Wie würden
Sie sich in diesen Situationen verhalten?
1.Eine Kollegin ist der Meinung, dass Sie möglicherweise einige Fehler in Ihrem gemeinsamen Projekt gemacht haben, und sagt Ihnen das in einer ruhigen Stunde. Wie verhalten Sie sich?
a) Sie ignorieren ihre Hinweise, denn immerhin sind Sie schon lange genug in der Branche tätig, um zu wissen, wie der Hase läuft. Außerdem scheint die Kollegin sich nicht wirklich im Thema auszukennen.
b) Sie hören sich in Ruhe an, was sie zu kritisieren hat und überdenken die Anregungen und die Kritik.
2.Sie arbeiten in einem neuen Projekt mit, das Ihrer Leitung unterstellt ist. Die Arbeit läuft hervorragend, Sie kommen gut voran und die anderen Kolleginnen und Kollegen aus dem Team sind auch zufrieden.
Wie sollten Sie sich Ihren Vorgesetzten gegenüber verhalten?
a) Wenn Sie gefragt werden, schildern Sie, dass das Projekt läuft und loben Ihr Projektteam. Ihre eigene Leistung heben Sie dabei nicht hervor, da Sie das für Angeberei halten.
b) Sie geben regelmäßig Zwischenberichte und melden Teilerfolge. In Meetings melden Sie sich gezielt und überlegt zu Wort. Gerne bieten Sie
Ihr Wissen und Ihre Hilfe auch Ihren Kollegen an.
3.Sie haben dank der Unterstützung einiger Vorgesetzter und Kollegen ein Großprojekt erfolgreich abgeschlossen und dadurch einen großen Karrieresprung machen können.
Worauf sollten Sie jetzt achten?
a) Das Verhältnis zwischen Nehmen und Geben muss stimmen. Sie versuchen sich daher zukünftig für Ihre Unterstützung angemessen zu revanchieren
b) Wenn Sie auf das Projekt angesprochen werden, betonen Sie Ihre eigene Leistung und verschweigen, dass andere auch daran teilhatten.
4.Sie haben gerade eine neue Arbeitsstelle begonnen.
Worauf sollten Sie jetzt zunächst achten?
a) Sie warten erst einmal ab, um die ungeschriebenen Gesetze des Unternehmens kennen zu lernen.
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b) Sie engagieren sich und legen sich direkt richtig ins Zeug, bringen
Vorschläge ein, wie man einiges anders organisieren könnte und bringen viele Ihrer eigenen Ideen ein.
5. Sie haben eine interessante Arbeit und eine gute Position in Ihrem Unternehmen. In Ihrem Spezialgebiet kann Ihnen niemand etwas vormachen. Ihre Vorgesetzte befragt Sie nun im Personalgespräch nach Ihren Fortbildungswünschen für das kommende Jahr.
Wie reagieren Sie?
a)Sie antworten, dass Sie auf Ihrem Gebiet wirklich der Fachmann sind und daher derzeit nicht an einer Fortbildung interessiert sind.
b)Sie erwidern, dass Sie zwar zu Ihrem derzeitigen Schwerpunktthema keine weiterführende Fortbildung kennen, in der Sie noch etwas dazulernen könnten, signalisieren aber Interesse, sich auch in andere zukunftsträchtige Themen einarbeiten zu wollen.
Lösungen:
1.a) Falsch, wer sachliche oder persönliche Kritik ignoriert, schränkt seinen Horizont gefährlich ein. Und wer Unfähigkeit immer nur bei anderen sieht, ist auf dem besten Weg in einen Teufelskreis aus Frust und Isolation.
b) Richtig, denn gerade die Kritiker sind sehr wichtig – sie bewahren uns vor den schlimmsten Fehlern.
2.a) Falsch, denn wer nicht auffällt, fällt durchs Raster. Die großartigste
Leistung verpufft, wenn sie keiner mitbekommt.
b) Richtig, das hat beispielsweise zur Folge, dass diese dann positiv über Sie reden werden. Und Mundpropaganda wirkt stärker als Eigenlob.
3.a) Richtig, Karriere macht vor allem, wer erkennt, wie groß der eigene Leistungsbetrag tatsächlich war, und zweitens schafft, im geeigneten Moment von der erhaltenen Förderung etwas zurückzugeben.
b) Falsch, besser nicht, denn es kann schnell bergab gehen, wenn Sie es sich so mit Ihren Kontakten verscherzen.
4.a) Richtig, die richtige Strategie für die ersten Wochen lautet: aufmerksam beobachten und im Zweifel zu schweigen. Wer gibt den Ton an? Was wird von Mitarbeitern erwartet – bezüglich Kleidung, Arbeitszeiten, Umgangsformen, Einsatz? Welche Freiheiten kann man sich nehmen? Das sind Fragen, die erst einmal klar beantwortet sein müssen.
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b) Falsch, so fallen Sie bestimmt schnell auf die Nase, denn in jedem Unternehmen gibt es ungeschriebene Gesetze, feste Spielregeln, die Teil der Unternehmenskultur sind. Diese sollten Sie erst kennen lernen.
5. a) Falsch, denn auch von Fachkräften wird heute erwartet, dass sie ihr Wissen ständig aktualisieren.
b) Richtig, auch von Fachkräften wird heute erwartet, dass sie ihr Wissen ständig aktualisieren. So sind Sie auch gewappnet, wenn es im
Unternehmen zu einer Krise kommt. Wer dann nicht über aktuell gefragtes Know-how verfügt, steht bald ganz oben auf der Streichliste.
Führungsstile in Unternehmen
Führungskräfte sind heute nicht mehr nur Vorgesetzte, sondern vereinen oft mehrere Rollen in ihrer Person. Oft sind sie Vertrauensperson,
Konfliktmanager, Motivator sowie Ansprechpartner für Mitarbeiteranliegen in einer Person. Führungskräfte wünschen sich daher oft, die Motive und Beweggründe für die Handlungen ihrer Mitarbeiter besser verstehen zu können.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Führungsstile zu beobachten:
Autoritärer Führungsstil
Der autoritäre Vorgesetzte führt kraft seiner Legitimationsmacht. Da er alles besser weiß, besitzt er allein
Entscheidungsund Anweisungskompetenz. Der Mitarbeiter hat die Entscheidungen zu akzeptieren und auszuführen und wird dabei ohne Ankündigung vom Vorgesetzten kontrolliert (Fremdkontrolle). Der autoritäre
Führungsstil ist somit durch eine interpersonale Trennung von Entscheidung, Ausführung und Kontrolle gekennzeichnet.
Der Vorteil der autoritären Führung liegt in der hohen
Entscheidungsgeschwindigkeit. Nachteilig ist hingegen die mangelnde
Motivation, Selbständigkeit und Entwicklungsmöglichkeit der
Mitarbeiter sowie die Gefahr von Fehlentscheidungen, die möglicherweise von quantitativ und qualitativ überforderten
Vorgesetzten getroffen werden.
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Kooperativer Führungsstil
Beim kooperativen Führungsstil ist die Trennung von Entscheidung, Ausführung und Kontrolle gemildert. Durch das Prinzip der Delegation werden die Entscheidungen auf diejenige betrieblich Ebene verlagert, welche die größte fachliche Kompetenz besitzt (Partizipation der Mitarbeiter). Da sich die
Mitarbeiter im Gegensatz zur autoritären Führung selbst kontrollieren, löst die Selbstkontrolle die Fremdkontrolle ab. Die Mitarbeiter haben außerdem
Kontrollrechte gegenüber den Vorgesetzten.
In Mitarbeiterbesprechungen stellt der Vorgesetzte mit seinen Mitarbeitern interpersonale Kontakte her.
Die Vorteile des kooperativen Führungsstils liegen vor allem in den sachgerechten Entscheidungen, der hohen Motivation der Mitarbeiter und der Entlastung der Vorgesetzten. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter in ihrer Entwicklung gefördert. Der kooperative Führungsstil kann jedoch die Entscheidungsgeschwindigkeit verlangsamen und verzögern, was als Nachteil anzusehen ist.
Laissez-Faire-Führungsstil
Der Führende gibt keine Anweisungen, vermittelt auf Anfrage die gewünschten Informationen, verzichtet auf zielgerichtete
Verhaltensbeeinflussung (keine Kontrolle). Die Mitarbeiter werden als isolierte Individuen betrachtet, die Motivation wird durch Freiheit bewirkt und bestimmen ihre Ziele, Entscheidungen, Kontrolle, Interaktionsbeziehung und Arbeitsorganisation selbst.
Der Laissez-Faire-Führungsstil enthält einen Widerspruch in sich. Da der
Vorgesetzte auf eine zielgerichtete Verhaltenbeeinflussung verzichtet, beschreibt er ein Führungsverhalten der «Nicht-Führung», das u.a. auch als Führungsunsicherheit auftreten kann. Der Hauptvorteil dieses Stils ist der höchste Freiheitsgrad der Mitarbeiter. In der Praxis haben sich jedoch viele Nachteile gezeigt. Die Nachteile sind:
Gefahr eines Mangels an Disziplin, der Unordnung und des Durcheinanders.
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Der Vorgesetzte nimmt seine Verantwortung nicht wahr, seine Sachkenntnisse werden zu wenig genutzt.
Mitarbeiter werden überfordert und zeigen mangelhafte Leistung
unreife Mitarbeiter nutzen diese Situation aus
Bürokratischer Führungsstil
Der bürokratische Führungsstil entwickelte sich aus dem autokratischen Führungsstil. An die Stelle der unkontrollierten Willkür
der Führung beim autokratischen Führungsstil traten nun die fachliche Kompetenz der Instanzen sowie die
Gewaltenteilung mit präzisen Beschreibungen der Stellenbefugnisse und Verwaltungsabläufe. Die oberste, alles beherrschende Führungspersönlichkeit wurde
abgeschafft und durch einen hierarchischen Apparat, in den alle Ränge integriert sind, abgelöst. Es wird nicht einer Person sondern einer gesetzten Ordnung gehorcht, an die sowohl Untergebene als auch
Vorgesetzte gebunden sind. Der bürokratische Führungsstil entspricht somit der legalen Herrschaft. Er wurde um die Jahrhundertwende als
Gegengewicht zur Willkür der konstitutionellen Monarchie begrüßt, heute jedoch insofern recht stark kritisiert, als aus Legalität Formalismus, aus Ordnung Überordnung und aus Gleichgewicht Schematismus geworden ist.
Patriarchalischer Führungsstil
Singuläre Herrschaftsposition mit uneingeschränktem Herrschaftsanspruch. Familienväter (Patriarchen) haben Autorität und absoluten
Herrschaftsanspruch aufgrund ihres Alters-, Reife- , Wissenund
Erfahrungsvorsprungs gegenüber den Geführten. Der Patriarch ist zu Treue und Fürsorge verpflichtet und gewährt ihnen jederzeit direkten Zugang, er erwartet Gehorsam, Loyalität, Treue und Dankbarkeit. Der Patriarchalische Führungsstil ist ein traditioneller idealtypischer Führungsstil und ist das Leitbild für diesen heute noch in kleinen Familienbetrieben anzutreffenden Führungsstil.
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Der Schlüssel zum Erfolg: Situative Führung
Ein guter Führer/eine gute Führerin wird je nach Mitarbeitern und Übungen instinktiv zwischen Führungsstilen wechseln. Das ist gemeint mit einem «situativen Führungsstil».
Quelle: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/Fuehrungsstil-Unternehmen.shtml
Übungen:
I. Sammeln Sie Vorund Nachteile zu den einzelnen Stilen.
II. Inwieweit ist der Führungsstil von der Persönlichkeit des Leiters abhängig?
III. Machen Sie sich darüber Gedanken, ob es Sinn macht, dass in verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens verschiedene
Führungsstile gelebt werden.
IV. Sammeln Sie Merkmale, woran man einen guten Führungsstil erkennen kann.
V. Führungsstil: Welches ist der richtige?
kooperativ autoritär bürokratisch patriarchalisch
Sarah führt ihr Team __________. So hat sie beispielsweise sehr klare ästhetische Vorstellungen über die Gestaltung der Verkaufsräume und möchte darüber nicht diskutieren. Sie erwartet von ihren Mitarbeitern, dass diese ihren Anweisungen folgen.
Pauline führt ihr Team __________. Seit sie sich mit Steuern, Buchführung usw. beschäftigt, hält sie akribisch an diesen Regeln fest und erklärt diese als für alle verbindlich. Spielraum für einen demokratischen Willensbildungsprozess sieht sie in ihrem Arbeitsbereich nicht.
Tobias führt sein Team __________. Er fühlt sich in der Rolle eines väterlichen Freundes wohl und managed sein Reich ohne seine
Mitarbeiter in seine Entscheidungen mit einzubeziehen. Schließlich will er für seine Männer nur das Beste.
Martin führt sein Team __________. Er beteiligt seine Kommilitonen an seinen Entscheidungen und unterwirft sich manchmal auch dem demokratischen Willen seines Teams. Er schätzt das Know-how seiner Mitarbeiter und weiß, dass sie nur gemeinsam die gesteckten Ziele erreichen können.
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Frauen machen Karriere
Wenn Frauen Karriere machen wollen, dann läuft einiges anders – das ist eine Binsenweisheit. Noch immer werden Frauen für gleiche Arbeit schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen, noch immer stehen die Chancen aufzusteigen schlechter, auch wenn eine Frau die gleichen Qualifikationen wie ein
männlicher Konkurrent zu bieten hat. Größter Karriereblocker für Frauen
ist die Tatsache, dass sie nach wie vor in erster Linie für Kinder und Küche zuständig sind und die Partner allenfalls mithelfen – ganz selten nur den gleichen Anteil an der Hausarbeit und
Kindererziehung übernehmen. Hinzu
kommt, dass Frauen die Karriereplanung oft nicht strategisch genug angehen. 7 Schritte sind wesentlich:
Schritt 1: Zielsetzung – Welches ist Ihr Ziel? Was möchten Sie in fünf
Jahren erreicht haben?
Schritt 2: Stellen Sie Forderungen – Fordern Sie, was Ihnen zusteht. Schritt 3: Werbung in eigener Sache – Machen Sie auf Ihre Leistungen aufmerksam. Sorgen Sie dafür, dass die anderen merken, wie gut Sie sind.
Schritt 4: Lernen Sie, nein zu sagen – Sagen Sie nicht «ja», wenn Sie eigentlich «nein» meinen.
Schritt 5: Perfektionismus aufgeben – Versuchen Sie nicht, perfekt zu sein. Fehler sind keine Katastrophe.
Schritt 6: Unterstützung suchen – Suchen Sie Unterstützerinnen und Unterstützer. Treten Sie einem Netzwerk bei, halten Sie Ausschau nach einem Mentor bzw. einer Mentorin.
Schritt 7: Herausforderungen annehmen – Nehmen Sie
Herausforderungen an. Zögern Sie nicht zu lange, wenn man Ihnen ein interessantes berufliches Angebot macht.
Quelle: http://www.goethe.de/lrn/pro/markt/ueb/30/fx07.htm
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