роль. По лицу и мимике можно многое сказать о человеке, хотя нет никаких гарантий, что вы не ошибётесь. Несмотря на то, что дружелюбная улыбка и прямой взгляд в глаза собеседника говорят об открытости и откровенности человека, другие сигналы могут указывать на абсолютно противоположные вещи. Несмотря на то, что внешность – это далеко не самое важное в человеке, мы подсознательно более расположены к общению с теми, кого считаем привлекательными и симпатичными. Существует несколько типов внешности: весенний, зимний, осенний и летний, хотя в чистом виде эти типы встречаются крайне редко. Хотя для каждого из этих типов характерны свой цвет глаз, волос, кожи, а также цветовая гамма, большинство людей при выборе одежды руководствуются не внешними данными, а своим настроением и личными предпочтениями.
Übung 6. Übersetzen Sie ins Deutsche.
1. Хотя все кругом оживленно разговаривали и смеялись, он был молчалив и задумчив. 2. Хотя он устал после работы, он охотно согласился помочь нам. 3. Как ни любопытна она была, она не решилась расспросить брата. 4. Хотя я его уговаривала, он отказался пойти снами в театр. 5. Хотя на душе у него было тревожно, он шутил и смеялся, чтобы подбодрить остальных. 6. Каким бы дорогим ни был словарь, я обязательно куплю его. 7. Хотя он был неправ, он настаивал на своем мнении. 8. Как он ни старался, он не мог решить эту задачу.
2.10. Wiederholungsübungen |
2.10. Повторение |
Übung 1. Formulieren Sie die Sätze mit weil und obwohl
Mein(e) Lehrer(in) / Kind(er) / Unser Kurs / Ich / Herr … / Frau …
dürfen / können / müssen / wollen / sollen /mögen
nicht / kein… / (fast) alles / (fast) nichts / (sehr) viel / (sehr) wenig
/(sehr) oft / (sehr) selten / (fast) nie / (fast) immer
fragen / antworten / wissen / kennen / …
brauchen / …
lachen / weinen / …
telefonieren / schreiben / fernsehen / …
arbeiten / einkaufen / …
… essen / … trinken / … lieben / …
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Hunger / Geld / Geburtstag / Zeit / … haben
traurig / fröhlich / kaputt / … sein
nach Deutschland / … fahren
aus Italien / … kommen
in Deutschland / … leben / arbeiten / …
Deutsch / … lernen
… verkaufen
Übung 2. Wenn oder wann?
1.– Wann gehen wir ins Kino? ‒ Um sieben.
‒ Und was machen wir, ________ es keine Karten mehr gibt? ‒ Dann gehen wir in die Spätvorstellung.
‒ __________ fängt die denn an?
‒ Ich weiß nicht genau, so um zehn oder halb elf. ‒ Und __________ das auch nicht klappt?
‒ Dann gehen wir halt in die Kneipe.
2.– __________ musst du denn ins Krankenhaus?
‒Nächste Woche, am Montag.
‒Und wie lange dauert das alles?
‒Eine Woche, _______ alles gut geht.
‒Soll ich dich mal besuchen?
‒Ja, das wäre schön.
‒________ sind die Besuchszeiten?
‒Ich glaube, es gibt keine festen Zeiten. Komm einfach vorbei,
________ du mit der Arbeit fertig bist.
3. – Kannst du mir morgen beim Renovieren helfen?
‒Klar. _________ ich morgen nicht zu lange arbeiten muss, komme ich vorbei.
‒_________ denn ungefähr?
‒So gegen sieben.
‒Ach, das ist toll. Du bist ein Schatz.
‒________ es später wird, rufe ich dich an.
Übung 3. Weil, dass oder wenn?
Lieber Lukas,
wie geht es dir? Bei mir ist es wunderbar, ________ ich Urlaub habe. Ich habe immer viel Stress, __________ ich arbeite. Und jetzt: Ich schlafe
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lange, _______ kein Wecker klingelt. Ich stehe erst dann auf, _________
ich Lust habe. Wie ist es bei dir? Ich hoffe, _________ du auch bald Urlaub bekommst. Ich möchte gerne mit dir zusammen nach Spanien fahren. Denkst du, ________ das möglich ist?
Schreib mir bald. Schöne Grüße, Alex
Übung 4. Damit oder weil?
1.Lisa geht ins Ausland, ___________ ihre Tochter dort mit der Schule beginnt und die Sprache lernt.
2.Tina geht ins Ausland, ___________ sie dort eine Arbeitsstelle gefunden hat.
3.Mireille lernt Deutsch, __________ ihr Mann Deutscher ist.
4.Anna lernt Deutsch, ___________ sie mit ihren deutschen Nachbarn sprechen kann.
5.Kerem macht die Prüfung, _____________ er weiß, was er kann.
6.Nicolas macht eine Prüfung, ____________ er sie für seine Arbeit
braucht.
7.Ich trage eine Brille, ______________ meine Augen schlecht sind.
8.Du trägst eine Brille, _____________ du intelligent aussiehst.
Übung 5. Bilden Sie aus dem Hauptsatz ein Satzgefüge.
1.Der Fliehende wählt nicht erst lange den Weg. – Wer flieht, wählt nicht erst lange den Weg.
2.Man sollte vor dem Kauf eines Hauses die Nachbarschaft prüfen.
3.Ohne Wind bewegen sich die Blätter nicht.
4.Bei sehr schlechtem Wetter bleiben wir zu Hause.
5.Beim Betreten meines Zimmers schlug mir beißender Rauch ent-
gegen.
6.Nach der Abreise der Jugendgruppe wurde es still in der Herberge.
7.Wir erwarten die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisenden Besucher in zehn Minuten.
8.Das Stück kann wegen plötzlicher Erkrankung eines Schauspielers nicht aufgeführt werden.
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Übung 6. Weil oder obwohl?
Kim / wenig Zeit haben / viel arbeiten müssen Kim hat wenig Zeit, weil sie viel arbeiten muss.
1.Dean / ein neues Auto kaufen wollen / wenig Geld haben
2.Vera / schnell Deutsch lernen / in Deutschland leben und arbeiten
3.Thorsten und ich / oft Streit haben / gute Freunde sein
4.Herr Kleinschmidt / Taxifahrer sein / nicht gut Auto fahren können
5.Angela / oft ihre Familie besuchen / in Lissabon / billig fliegen
können
6.Ich / viele Fehler machen / erst vier Monate Deutsch lernen
7.Du / auch viele Fehler machen / schon lange Deutsch lernen
8.Thomas / einen gebrauchten Computer kaufen / kein Geld haben
Übung 7. Verbinden Sie die Sätze mit den angegebenen Konnektoren.
Die Luftballonrakete
1.Ein Faden wird auf eine Länge von ca. drei Metern zugeschnitten. Er kann durch einen Raum gespannt werden. (damit)
2.Der Faden wird zwischen zwei Stühlen befestigt. Er wird durch einen Trinkhalm gezogen. (bevor)
3.Die Stühle werden auseinandergeschoben. Der Faden zwischen den Stühlen ist stramm gespannt. (sodass)
4.Der Luftballon wird aufgeblasen und die Öffnung mit einer Wäscheklammer verschlossen. Die Luft kann nicht entweichen. (damit)
5.Der aufgeblasene Ballon wird mit einem Klebeband am Trinkhalm befestigt.
Zusammen mit dem Trinkhalm wird der Ballon an ein Fadenende geschoben. (nachdem)
6.Die Wäscheklammer wird gelöst. Das Experiment kann beginnen.
(sobald)
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Übung 8. Verbinden Sie die Sätze mit sodass, damit, während, weil, da, obwohl, wenn.
1.Die Wäscheklammer wird gelöst. Die Luft kann aus dem Ballon entweichen.
2.Der Ballon gleitet schnell am gespannten Faden entlang. Er verliert die gesamte Luft.
3.Die Luft strömt nach hinten aus. Das erzeugt eine Gegenbewegung (Rückstoß) nach vorne.
4.Das Rückstoßprinzip ist immer dann wirksam. Luft oder andere Gase wirken nach hinten und es gibt eine vorwärtsoder nach oben treibende Gegenkraft.
5.Weltraumraketen sind sehr viel größer und schwerer als ein Luftballon. Sie funktionieren dennoch nach dem gleichen Prinzip.
Übung 9. Finden Sie im Text alle Nebensätze und bestimmen Sie deren Typ.
Warme Luft
1.Bevor das Experiment beginnen kann, musst du einige Vorbereitungen treffen.
2.Eine leere Glasflasche, ein Luftballon, zwei Schüsseln sowie heißes und kaltes Wasser sind nötig, damit du den Versuch durchführen kannst.
3.Nachdem du den Luftballon über den Hals der Flasche gestülpt hast, stellst du sie abwechselnd in die Schüssel mit kaltem und mit heißem Wasser.
Beobachtung:
4.Beim Abkühlen der Flasche wird der Luftballon klein und in die Flasche hineingezogen.
5.Während sich die Flasche im heißen Wasser erwärmt, kommt der Ballon wieder aus der Flasche heraus und bläht sich auf.
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Erklärung:
6.Wenn du die Flasche in heißes Wasser stellst, erwärmt sich die Luft in der Flasche.
7.Weil sich warme Luft ausdehnt und dadurch mehr Platz benötigt als die gleiche Menge kalte Luft, bläht sich der Ballon auf.
8.Beim Abkühlen der Luft durch das kalte Wasser zieht sich die Luft zusammen.
9.In die kalte Flasche könnte also Luft nachströmen, da jetzt mehr Raum in der Flasche ist.
10.Wegen des luftdichten Verschlusses durch den Ballon wird dies aber verhindert.
11.Dieselbe Menge Luft braucht also je nach Temperatur mehr oder weniger Raum, sodass sich der Ballon aufbläht oder in die Flasche hineingezogen wird.
Übung 10. Damit oder weil?
A. Ich würde gerne in einem anderen Land Leben, …
1. _________ meine Eltern stolz auf mich sind.
2. _________ meine Eltern auch immer im Ausland gelebt haben. 3. _________ jeden Tag ein neues Abenteuer sein soll.
4. _________ meine Kinder die Möglichkeit haben, zweisprachig groß zu werden.
5. _________ meine Berufschancen sich verbessern.
6. _________ ich immer etwas Neues erleben will.
B. Ich möchte nicht gerne im Ausland leben, …
1.________ meine Freunde mich nicht vergessen.
2.________ meine Kinder nicht in einer anderen Kultur leben müs-
sen.
3.________ ich mich dort an das Neue anpassen muss.
4.________ ich einen engen Kontakt zur Familie habe.
5.________ meine Erinnerungen an meine Kindheit nicht verloren
gehen.
Übung 11. Ob oder wenn?
1.Ich bleibe zu Hause, ________ es regnet. Aber keiner weiß,
___________ es heute noch regnet.
2.Er wollte wissen, __________ sie mit ins Kino kommt. Aber sie hat gesagt, dass sie nur geht, __________ ihre Freundin auch mitkommt.
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3.__________ sie dieses Mal wieder nicht zu meiner Party kommt, weiß ich nicht, _________ ich sie noch einmal einlade!
4.Es ist die Frage, __________ wir besser mit dem Auto oder mit dem Zug fahren. Ich würde lieber mit dem Zug fahren, _________ es nicht so teuer wäre.
5.Ich weiß nicht, _________ er wirklich krank ist. Aber __________
er krank ist, sollte er zum Arzt gehen.
Übung 12. Lesen Sie die Geschichte und setzen Sie passende Konjunktionen ein.
um das die damit weil der das damit dass wenn dass als bis dass wo falls das dass als
Es war einmal ein kleiner Elefant, … Tuju hieß. Er freute sich so auf seinen Geburtstag, … er es kaum mehr erwarten konnte. Schon seit Tagen plante und arbeitete er für das Fest. Es sollte das tollste Geburtstagsfest werden, … je im Dschungel gefeiert worden war. Tuju sammelte Bananen, Kokosnüsse, Palmenkerne, Bambussprossen und anderes Knabberzeug. Er fegte die Lichtung mit einem riesigen Reisigbesen und säuberte das Unterholz. Er zimmerte Bänke und Tische, … alle bequem sitzen konnten. Dann baute er ein Blätterdach, … die Gäste nicht nass wurden, … ein überraschender Tropenregen kommen sollte. Er schrieb die Einladungen auf Bananenblätter und schickte sie per Papageien-Post an alle seine Freunde.
Tuju hatte die unterschiedlichsten Gäste eingeladen: Affen, Nashörner, Schlangen, Krokodile, Kolibris, Papageien, Kakadus, Tiger, Vogelspinnen, Mäuse, Fliegen, Fledermäuse, Spatzen und Paradiesvögel. Er hoffte nur, … sich alle gut vertrugen. Ach ja, Geburtstag feiern war schön. Aber die Vorbereitungen waren ungeheuer anstrengend.
… der Geburtstag endlich da war, war der kleine Elefant so müde, ...
er sich am Rande der Waldlichtung unter einen Feigenbaum legte und ausruhte. „Nur ein paar Minuten!“, dachte er. „Damit ich am Nachmittag ausgeruht bin, … die Gäste kommen!“
Aber … der kleine Elefant so sehr geschuftet hatte, war er so hundemüde, oder besser gesagt elefantenmüde, ... er in einen tiefen Schlaf fiel. Er schnarchte immer noch, … die ersten Gäste kamen.
„Seht mal, unser Geburtstagskind schläft!”, kicherte der Papagei. „Soll ich ihn am Rüssel ziehen?“, sagte die Maus. „Soll ich ihn vielleicht ein bisschen anrempeln?“, grunzte das Nashorn. „Soll ich ihn mit meinen Federn hinter den Ohren kitzeln?“, sagte der Paradiesvogel. „Soll ich ihn am Schwanz ziehen?“, rief ein vorwitziges
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Affenkind. „Soll ich ihn in die Ferse zwicken?“, zischelte die Schlange.
„Soll |
ich |
ihn |
in |
den |
Po beißen?“, wisperte |
die |
Vogelspinne. |
„Soll |
ich |
ihn |
unter |
den |
Füßen kitzeln?“, erbot |
sich |
der Tiger. |
„Nein, ich habe eine bessere Idee“, sagte das Krokodil. „Wir singen alle gemeinsam ein Geburtstagsständchen. Dann wird er schon aufwachen!“
Sie zogen sich in den Dschungel zurück und berieten eine Weile, … sie endlich ein Lied fanden, … allen gefiel. Die Melodie dazu hatte sich die musikalische Maus ausgedacht. Die Töne waren ganz einfach zu lernen und bald konnten alle sie summen oder wenigstens im Takt dazu klatschen. Dann liefen einige Tiere weg und holten Buschtrommeln und Trompeten. Der Affe hatte eine selbst gebastelte Kokosnuss-Rassel. Der Spatz konnte ohne Pfeife pfeifen. Die Klapperschlange wollte im Takt dazu klappern, das Nashorn das Horn blasen. Die Spinne spann einen Satz Notenzeilen auf ein großes, gelbes Gummibaumblatt und die Fliege punktete die Noten hinein. Das war der Spickzettel für alle, …. ein schlechtes Gedächtnis hatten, wie zum Beispiel der alte Kakadu. „Auf los geht's los!“, sagte das Krokodil. Dann schlichen sie zurück zu der Waldlichtung, ... das Geburtstagskind Tuju immer noch unter seinem Feigenbaum lag und tief und fest schlief.
„Jetzt geht’s looohooos!“, rief das Nilpferd halblaut. Und dann brach ein Höllenspektakel los. Erschrocken fuhr Tuju aus den schönsten Träumen hoch. War es Wirklichkeit oder Traum, was er da erlebte? Alle Gäste waren schon da! Sie standen vor ihm und sangen immer wieder das schöne Lied, … inzwischen bei allen Geburtstagen der Welt gesungen wird: „Häppi Börsdä, Tuju!“ Das ist Dschungelisch. Man kann es schlecht übersetzen. Aber Tuju hat es verstanden. Alle waren gekommen, um ihm zu gratulieren und mit ihm zu feiern. Da war Tuju sehr glücklich.
Übung 13. Ergänzen Sie mit einem Nebensatz.
1.Ich glaube nicht an Wettervorhersagen
2.Den Winter mag ich nicht
3.Im Sommer ist das Wetter immer wechselhaft
4.Der Herbst wirkt auf mich deprimierend
5.Ich habe Geburtstag im Frühling
6.Beim guten Wetter grillen wir oft im Garten
7.Ich habe Angst vor Gewitter
8.Ich bin von diesem Sommer ganz enttäuscht
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Übung 14. Ergänzen Sie die Sätze und achten Sie auf die Wortfolge.
1.Das Erste, was ich morgens nach dem Aufstehen tue, ...
2.Bevor Gäste kommen, …
3.Bevor ich einschlafe, …
4.Wenn ich vor etwas Angst habe, …
5.Jedes Mal, wenn ich etwas vergesse, …
6.Wenn das Telefon klingelt, …
7.Sobald ich abends nach Hause komme, …
8.Das Letzte, was ich vor dem Einschlafen tue, …
9.Bevor ich bade oder dusche, …
10.Wenn ich merke, dass jemand böse auf mich ist, …
Übung 15. Lesen Sie den Anfang der Geschichte, setzen Sie passende Konjunktionen ein und schreiben Sie das Sujet weiter.
dass, wenn, als, die, weil, dass, als, dass, als, bis
Spaghetti für zwei
Heinz war bald 16 und fühlte sich sehr cool. In der Klasse und auf dem Fußballplatz hatte er das Sagen. Aber richtig schön würde das Leben erst werden, … er sein Töff bekam und den Mädchen zeigen konnte, was für ein Kerl er war. Er mochte Monika, … mit den langen Haaren von der anderen Schule und ärgerte sich über seine entzündeten Pickel. Im Unterricht machte er gern auf Verweigerung, die Lehrer sollten bloß nicht auf den Gedanken kommen, … er sich anstrengte. Mittags konnte er nicht nach Hause, … der eine Bus zu früh, der andere zu spät abfuhr. So aß er im Selbstbedienungsrestaurant. „Italienische Gemüsesuppe" stand im Menü. Ein schwitzendes Fräulein schöpfte die Suppe aus einem dampfenden Topf. Heinz nickte zufrieden, der Teller war ganz ordentlich voll. Er setzte sich an einen freien Tisch. Da merkte er, … er den Löffel vergessen hatte. Heinz stand auf und holte sich einen. … er zu seinem Tisch zurück stapfte, traute er seinen Augen nicht: Ein Schwarzer saß an seinem Platz und aß seelenruhig seine Gemüsesuppe! Heinz stand mit seinem Löffel fassungslos da, … ihn die Wut packte. Zum Teufel mit diesen Asylbewerben! Der kam irgendwo aus Uagadugu, und jetzt fiel ihm nichts Besseres ein, … ausgerechnet seine Gemüsesuppe zu verzehren! Schon möglich, … das den afrikanischen Sitten entsprach, aber hierzulande war das eine bodenlose Unverschämtheit! Heinz öffnete den Mund, um diesem Menschen lautstark seine Meinung zu sagen, … ihm auffiel, … die Leute ihn schon
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komisch ansahen. Heinz wurde rot. Er wollte nicht als Rassist gelten. Aber was nun? Plötzlich fasste er einen Entschluss …
von Federica de Cesco
Übung 16. Das oder dass?
1.Das Thema, … in der Prüfung vorkam, war leicht zu bearbeiten.
2.Lisa liebt das Pferd, … sie jeden Tag reiten darf.
3.Wenn du meinst, … es ohne mich geht, hast du dich getäuscht!
4.Ich glaube, … du das Geschenk, … ich dir mitgebracht habe, nicht
magst.
5.Ich bin der Ansicht, … wir darüber sprechen sollten.
Übung 17. Setzen Sie passende Konnektoren ein.
worauf, als, der, so … dass, das, wenn, wer, wo, dass, den, was, wie
Der Koch und der Kranich
Currado Gianfigliazzi war einer der edelsten, freigiebigsten und prachtliebendsten Kavaliere von Florenz. Er führte mit seinen Jagdhunden und Falken ein herrschaftliches Leben, ohne sich um wichtige Geschäfte zu bekümmern. Einst fing er mit einem seiner Falken bei Peretola einen fetten, jungen Kranich, … er seinem ausgezeichneten Koch Chichibio aus Venedig zum Abendessen aufs Beste zuzubereiten befahl. Chichibio, … man als leichtfertigen Gesellen ansehen konnte, brachte den Kranich gehörig zubereitet ans Feuer und briet ihn sorgfältig. … der Braten beinahe fertig war und bereits herrlich duftete, trat Brunetta, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, … Chichibio heftig liebte, in die Küche und bat den Koch, gelockt durch den Anblick und den Geruch, ihr eine Keule zu geben. „Ihr bekommt sie nicht, Jungfer Brunetta, Ihr bekommt sie nicht“, antwortete er ihr singend. „Bei Gott“, erwiderte das Mädchen, „… du sie mir nicht gibst, tu ich dir im Leben keinen Gefallen mehr“. Und sie gerieten heftig miteinander in Streit. Endlich schnitt Chichibio, um seine Schöne nicht weiter zu erzürnen, eine Keule herunter, gab ihr diese und setzte Currado und seinen Gästen den Kranich so auf die Tafel. Verwundert ließ der den Koch rufen und fragte, … die andere Keule des Kranichs hingekommen sei. „Mein Herr“, log der Venezianer sogleich, „die Kraniche haben ja nur eine Keule und ein Bein“. „Was zum Teufel soll das?“, entgegnete Currado zornig. „Willst du etwa behaupten, … sie nur eine Keule und ein Bein haben? Meinst du, ich hätte noch nie einen Kranich gesehen?“ „Es ist so, wie ich sage“, beharrte Chichibio, „und ich zeige es Euch, … ihr’s verlangt, an einem lebendigen Vogel“. Aus Achtung vor seinen Gästen wollte Currado
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die Auseinandersetzung beenden. „… du mir an einem lebendigen Kranich zeigen kannst, … ich bisher weder gesehen noch gehört habe, so sollst du es morgen früh tun und ich bin zufrieden. … es aber nicht so ist, so schwöre ich dir bei Gott, will ich dich … zurichten, … du für den Rest deiner Tage an mich denken sollst“. Damit hatte der Streit für diesen Abend ein Ende. Bei Anbruch des Tages stand Currado, … seinen Zorn keineswegs verschlafen hatte, ganz missmutig auf, ließ die Pferde satteln und ritt mit Chichibio zu einem Fluss, … man immer Kraniche antraf. „Nun wollen wir bald sehen“, sprach er, „… gestern Abend gelogen hat, ich oder du!“ Chichibio, … merkte, … sein Herr immer noch wütend war, und auch nicht wusste, … er seine Lüge untermauern könnte, ritt an Currados Seite in allergrößter Angst. Gern wäre er, … es möglich gewesen wäre, geflohen, aber das ging nicht. Er sah daher bald vor, bald hinter sich, bald seitwärts, aber überall glaubte er nur Kraniche auf zwei Beinen zu sehen. … sie den Fluss erreichten, war das Erste, … sie am Ufer erblickten, rund ein Dutzend Kraniche, von denen jeder Einzelne auf einem Bein stand, … es Kraniche gewöhnlich im Schlaf tun. Augenblicklich zeigte Chichibio auf sie und sagte: „Nun, da könnt Ihr es selbst sehen, Herr, … ich gestern Abend Recht hatte, Kraniche haben nur ein Bein und einen Schenkel. Seht sie euch dort an!“ „Warte“, erwiderte Currado, „ich will dir gleich zeigen, … jeder von ihnen zwei Beine und zwei Schenkel hat!“, näherte sich den Kranichen und schrie: „Ho! Ho!“, … die Kraniche das andere Bein hervorstreckten und nach einigen Schritten davonflogen. „Nun, du Gauner“, wandte Currado sich zu Chichibio, „siehst du, … die Vögel doch zwei Beine haben?“ „Ja, mein Herr“, antwortete der in größter Bestürzung, „aber gestern habt Ihr nicht: ,Ho! Ho!‘ geschrien. Hättet ihr das getan, hätte er das andere Bein auch ausgestreckt“. Diese Antwort gefiel Currado …, … sein ganzer Zorn sich in Heiterkeit und Lachen verwandelte. „Du hast Recht, Chichibio“, sagte er, „das hätte ich tun sollen.“ So entging jener dank seiner schlagfertigen Antwort der drohenden Strafe und beide schlossen Friede.
Giovanni Boccaccio (1313–1375)
Übung 18. Wann, wenn oder als?
1. … bist du nach Wien gekommen? 2. … wir nach Salzburg fahren, besuchen wir das Schloss Mirabel. 3. Sag mal, … willst du endlich deine Hausübung machen? 4. … wir vor zwei Jahren in Linz waren, haben wir das Museum besucht. 5. Akin weiß noch nicht, … er in Urlaub fährt.
6.Gestern, … Marika in der Milleniumscity war, hat sie eine CD gekauft.
7.Dieses Buch hat Peter bekommen, … er seinen Freund in Eisenstadt
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besucht hat. 8. … dieser Fehler noch einmal passiert, müssen wir die Werkstatt anrufen. 9. Lass uns doch in den Wienerwald fahren, … du mit deiner Arbeit fertig bist. 10. … ist das Essen fertig, Schatz? 11. Können Sie mir sagen, … der nächste Zug nach Innsbruck abfährt? 12. … Stefan Sabine in Eisenstadt traf, hat er sich sofort in sie verliebt. 13. … Monika ihren Freund anrief, war er nicht in seiner Wohnung. 14. … du Zeit hast, kannst du ja heute Abend vorbeikommen. 15. ... können wir mit der Arbeit beginnen? 16. Du kannst gerne deine Freundin mitbringen, … du möchtest. 17. Franz hat sich den Lindwurm angesehen, … er in Klagenfurt war. 18. … kommt dein Bruder aus dem Urlaub zurück? 19. … Herr Müller in Graz war, hat er auch den Uhrturm besucht. 20. Ich weiß nicht, … wir den Test schreiben. 21. … die Sonne morgen scheint, fahre ich an die Donau.
22.… Monika gestern in der Stadt war, hat sie eine neue Tasche gekauft.
23.… haben wir wieder Deutschkurs? 24. Wir können doch ins Kino gehen, … du morgen Zeit hast. 25. … ich dich angerufen habe, war gerade meine Schwester bei mir. 26. … das Wetter im Sommer schön war, sind wir immer an den See gefahren. 27. … ich beim Arzt war, musste ich trotz Termin lange warten. 28. … meine Kinder noch klein waren, konnten wir abends nie ausgehen. 29. … wir Besuch bekommen, kochen wir immer viel zu viel. 30. … ich ein Kind war, lebte ich in einem Dorf. 31. Jeden Morgen, … der Hahn krähte, musste ich aufstehen und meinen Eltern bei der Stallarbeit helfen. 32. … der Deutschkurs zu Ende ist, möchte ich eine Arbeit finden. 33. … ich noch in meiner Heimat lebte, hatten wir ein großes Haus. 34. … der Ramadan zu Ende war, machten wir ein großes Fest.
35.Einmal, … es wieder so weit war, hatten wir 50 Verwandte zu Besuch.
36.… hast du endlich Zeit für mich?
Übung 19. Gestalten Sie den präpositionalen Ausdruck in einen Nebеnsatz um.
1.Er lernte sie während seines Aufenthaltes in den USA kennen.
2.Trotz der vielen Bewerbungen hat sie noch keinen Job gefunden.
3.Durch das sofortige Eingreifen der Polizei konnte der Dieb gefasst
werden.
4.Ohne seine Hilfe hätten wir die Arbeit nicht rechtzeitig beenden
können.
5.Trotz intensiver Bemühungen beider Parteien konnte keine Einigung erzielt werden.
6.Seine Eltern unterstützen ihn finanziell bis zum Ende des Studi-
ums.
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7.Ungeachtet seiner schwierigen finanziellen Situation leistet er sich dieses Luxusauto.
8.Durch den günstigen Preis wurde das Produkt sehr oft verkauft.
9. Im Gegensatz zur Großstadt ist das Leben auf dem Land viel ruhiger.
10.Die Ventilatoren sind wegen der Hitzewelle ausverkauft.
11.Nach meinen Informationen öffnet die Klinik schon um 8.00 Uhr.
12.Sie benahm sich wie eine Verrückte.
13.Durch regelmäßiges Üben kann man sein Klavierspiel verbessern.
14.Bei besserer Bezahlung hätte er nicht gekündigt.
15.Während der Schwangerschaft gewöhnte sie sich das Rauchen ab.
16.Die Maschine wird mit einem Knopfdruck ausgeschaltet.
Übung 20. Setzen Sie passende Konjunktionen ein.
1. Jedes Mal, … ich mich wieder an die Arbeit machen will, klingelt das Telefon. 2. Ob sie bemerkt haben, … wir sie beobachtet haben? 3. Ich koche das Essen, … du die Zeitung liest. 4. Sie freut sich, … sie im Lotto gewonnen hat. 5. … er in der Schule immer schlechte Noten hatte, hat er erfolgreich Medizin studiert. 6. Wir kamen pünktlich zum Termin, … wir mit dem Taxi gefahren sind. 7. Anna wollte nicht spazieren gehen, … sie zu Hause genug zu tun hatte. 8. Ich komme dich am Wochenende besuchen, … ich Zeit habe. 9. … ich das Geschirr abgetrocknet habe, habe ich es mit heißem Wasser gespült. 10. Ich wusste gar nicht, … unsere Nachbarn schon ausgezogen sind.
Übung 21. Schreiben Sie den Text um. Gebrauchen Sie Satzgefüge mit möglichst vielen unterschiedlichen Nebensätzen.
Smartphones kann sich heute fast jeder leisten. Diese Geräte sind sehr verbreitet. Jeder ist rund um die Uhr erreichbar. Die meisten wollen das eigentlich gar nicht. Wer ein Smartphone hat, der ist permanent online. Ich finde Smartphones gut. Ich kann damit mit meinen Freunden in Kontakt bleiben. In den Ferien schalte ich es einfach ab. Ich möchte auch mal meine Ruhe haben. Meine Freunde sind mir wichtig. Mein Leben ist mir mindestens genauso wichtig.
Übung 22. Ergänzen Sie passende Konjunktionen.
Warum Energie sparen? Energiesparen geht alle an, … durch den sparsamen Umgang mit Energie die Umwelt entlastet wird. Man kann zur Verringerung der Luftschadstoffe beitragen, … man weniger Brennstoffe verbraucht. Jede Energieeinsparung sorgt dafür, … unsere Energievorräte
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auch für zukünftige Generationen noch ausreichen. Es gibt für jeden Einzelnen und jede Einzelne viele Möglichkeiten zum Energiesparen, … die Privathaushalte über die Hälfte der gesamten Endenergie verbrauchen. Alle müssen durch energiebewusstes Verhalten zum Schutz unserer Atmosphäre beitragen, … es noch nicht zu spät ist.
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