Лингвистический анализ и интерпретация художественного текста. Учебное пособие
.pdf„Sie können angeln gehen. Die ganze Zeit!―
Der Mann strahlte den Fischer an.
„Wozu?― fragte der Fischer. „Wozu soll ich angeln, wenn alle diese Männer so viele Fische für mich fangen, daß ich sie gar nicht mehr ansehen möchte? Und daß es bald kaum noch Fische in diesem See gäbe?―
„Zu Ihrem Spaß, natürlich!― sagte der Mann. „Sie hätten sich ein Geschäft aufgebaut. Da hätten Sie schon ein bißchen Spaß verdient.―
Er dachte nach.
„Und wenn es in diesem See keine Fische mehr gibt, dann pachten oder kaufen Sie sich eben einen ändern See. Für sich ganz allein!―
„Tja!― sagte der Fischer. „Das alles tue ich ja bereits. Hier angelt weit und breit keiner außer mir, obwohl mir der See nicht gehört. Warum sollte ich da vorher alle diese Dinge tun, von denen Sie geredet haben, und die ich gar nicht tun möchte?― Und der Fischer wunderte sich sehr, daß der Mann schon während seiner letzten
Worte wütend davongegangen war und in sein Auto stieg.
Das Auto fuhr weg.
Der Fischer blieb noch eine ganze Weile sitzen und sah den Enten zu.
Kein Boot störte seinen Frieden.
Lesehilfen
Der Köder (-) – приманка для рыбы
Über die Wasserfläche des Sees gleiten – скользить по водной глади озера
Ins Blaue gucken – смотреть вдаль
zum Nachtessen – на ужин
Er wurde ganz zappelig vor Ungeduld . – Он был взволнован от нетерпения
Sich ein Geschäft aufbauen – организовать бизнес
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Aufgaben zum Text 5
1.Worum geht es in diesem Text?
2.Geben Sie den Inhalt der Geschichte wieder.
3.Wie kann das vom Autor behandelnde Problem formuliert werden?
4.Sprechen Sie über die Hauptpersonen im Text: den Fischer und einen Autofahrer. Warum werden sie gegenübergestellt?
5.Analysieren Sie die eigenartigen Merkmale des inhaltlichen Aufbaues vom Text.
Welchem Genre ist der vorliegende Text ähnlich?
6.Untersuchen Sie die Repliken des Fischers und des Autofahrers. Wie sind sie syntaktisch strukturiert? Bestimmen Sie die Art und Bedeutung des Konjunktivs dabei.
7.Formulieren Sie die Moral dieser Erzählung. Begründen Sie die Wahl des
Fischers. Welche Motive liegen ihm zugrunde?
8.Wie würden Sie an der Stelle des Fischers handeln? Erläutern Sie Ihre Motive.
Text 6
Der Wolf
Hermann Hesse
Noch nie war in den französischen Bergen ein so unheimlich kalter und langer
Winter gewesen. Seit Wochen stand die Luft klar, spröde und kalt. Bei Tage lagen die großen, schiefen Schneefelder mattweiß und endlos unter dem grellblauen Himmel, nachts ging klar und klein der Mond über sie hinweg, ein grimmiger Frostmond von gelbem Glanz, dessen starkes Licht auf dem Schnee blau und dumpf wurde und wie der leibhaftige Frost aussah. Die Menschen mieden alle
Wege und namentlich die Höhen, sie saßen träge und schimpfend in den Dorfhütten, deren rote Fenster nachts neben dem blauen Mondlicht rauchig trüb
erschienen und bald erloschen.
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Das war eine schwere Zeit für die Tiere der Gegend. Die kleineren erfroren in Menge, auch Vögel erlagen dem Frost, und die hageren Leichname fielen den Habichten und Wölfen zur Beute. Aber auch diese litten furchtbar an Frost und Hunger. Es lebten nur wenige Wolfsfamilien dort, und die Not trieb sie zu festerem
Verband. Tagsüber gingen sie einzeln aus. Da und dort strich einer über den
Schnee, mager, hungrig und wachsam, lautlos und scheu wie ein Gespenst. Sein schmaler Schatten glitt neben ihm über die Schneefläche. Spürend reckte er die spitze Schnauze in den Wind und ließ zuweilen ein trockenes, gequältes Geheul vernehmen. Abends aber zogen sie vollzählig aus und drängten sich mit heiserem
Heulen um die Dörfer. Dort war Vieh und Geflügel wohlverwahrt, und hinter festen Fensterladen lagen Flinten angelegt. Nur selten fiel eine kleine Beute, etwa ein Hund, ihnen zu, und zwei aus der Schar waren schon erschossen worden.
Der Frost hielt immer noch an. Oft lagen die Wölfe still und brütend beisammen, einer am ändern sich wärmend, und lauschten beklommen in die tote Öde hinaus, bis einer, von den grausamen Qualen des Hungers gefoltert, plötzlich mit schauerlichem Gebrüll auf- j sprang. Dann wandten alle anderen ihm die Schnauze zu, zitterten und brachen miteinander in ein furchtbares, drohendes und klagendes Heulen aus.
Endlich entschloß sich der kleinere Teil der Schar, zu wandern. Früh am Tage verließen sie ihre Löcher, sammelten sich und schnoberten erregt und angstvoll in die frostkalte Luft. Dann trabten sie rasch und gleichmäßig davon. Die Zurückgebliebenen sahen ihnen mit weiten, glasigen Augen nach, trabten ein paar Dutzend Schritte hinterher, blieben unschlüssig und ratlos stehen und kehrten langsam in ihre leeren Höhlen zurück.
Die Auswanderer trennten sich am Mittag voneinander. Drei von ihnen wandten sich östlich dem Schweizer Jura zu, die anderen zogen südlich weiter. Die drei waren schöne, starke Tiere, aber entsetzlich abgemagert. Der eingezogene helle
Bauch war schmal wie ein Riemen, auf der Brust standen die Rippen jämmerlich
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heraus, die Mäuler waren trocken und die Augen weit ' und verzweifelt. Zu dreien kamen sie weit in den Jura j hinein, erbeuteten am zweiten Tag einen Hammel, am dritten einen Hund und ein Füllen und wurden von: allen Seiten her wütend vom Landvolk verfolgt. In der Gegend, welche reich an Dörfern und Städtchen ist, verbreitete sich Schrecken und Scheu vor den ungewohnten Eindringlingen. Die Postschlitten wurden bewaffnet, ohne Schießgewehr ging niemand von einem Dorf zum anderen. In der fremden Gegend, nach so guter Beute, fühlten sich die drei Tiere zugleich scheu und wohl; sie wurden tollkühner als je zu Hause und brachen am hellen Tage in den Stall eines Meierhofes. Gebrüll von Kühen, Geknatter splitternder Holzschranken, Hufegetrampel und heißer, lechzender Atem erfüllten den engen, warmen Raum. Aber diesmal kamen Menschen dazwischen. Es war ein
Preis auf die Wölfe gesetzt, das verdoppelte den Mut der Bauern. Und sie erlegten zwei von ihnen, dem einen ging ein Flintenschuß durch den Hals, der andere wurde mit einem Beil erschlagen. Der dritte entkam und rannte so lange, bis er halbtot auf den Schnee fiel. Er war der jüngste und schönste von den Wölfen, ein stolzes Tier von mächtiger Kraft und gelenken Formen. Lange blieb er keuchend liegen. Blutig rote Kreise wirbelten vor seinen Augen, und zuweilen stieß er ein pfeifendes, schmerzliches Stöhnen aus. Ein Beilwurf hatte ihm den Rücken getroffen. Doch erholte er sich und konnte sich wieder erheben. Erst jetzt sah er, wie weit er gelaufen war. Nirgends waren Menschen oder Häuser zu sehen. Dicht vor ihm lag ein verschneiter, mächtiger Berg. Es war der Chasseral. Er beschloß, ihn zu umgehen. Da ihn Durst quälte, fraß er kleine Bissen von der gefrorenen, harten Kruste der Schneefläche.
Jenseits des Berges traf er sogleich auf ein Dorf. Es ging gegen Abend. Er wartete in einem dichten Tannenforst. Dann schlich er vorsichtig um die Gartenzäune, dem
Geruch warmer Ställe folgend. Niemand war auf der Straße. Scheu und lüstern blinzelte er zwischen den Häusern hindurch. Da fiel ein Schuß. Er warf den Kopf in die Höhe und griff zum Laufen aus, als schon ein zweiter Schuß knallte. Er war getroffen. Sein weißlicher Unterleib war an der Seite mit Blut befleckt, das in
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dicken Tropfen zäh herabrieselte. Dennoch gelang es ihm, mit großen Sätzen zu entkommen und den jenseitigen Bergwald zu erreichen. Dort wartete er horchend einen Augenblick und hörte von zwei Seiten Stimmen und Schritte. Angstvoll blickte er am Berg empor. Er war steil, bewaldet und mühselig zu ersteigen. Doch blieb ihm keine Wahl. Mit keuchendem Atem klomm er die steile Bergwand hinan, während unten ein Gewirre von Flüchen, Befehlen und Laternenlichtern sich den Berg entlang zog. Zitternd kletterte der verwundete Wolf durch den halbdunkeln
Tannenwald, während aus seiner Seite langsam das braune Blut hinab rann.
Die Kälte hatte nachgelassen. Der westliche Himmel war dunstig und schien
Schneefall zu versprechen. Endlich hatte der Erschöpfte die Höhe erreicht. Er stand nun auf einem leicht geneigten, großen Schneefelde, nahe bei Mont Crosin, hoch über dem Dorfe, dem er entronnen. Hunger fühlte er nicht, aber einen trüben, klammernden Schmerz von der Wunde. Ein leises, krankes Gebell kam aus seinem hängenden Maul, sein Herz schlug schwer und schmerzhaft und fühlte die Hand des Todes wie eine unsäglich schwere Last auf sich drücken. Eine einzeln stehende breitästige Tanne lockte ihn; dort setzte er sich und starrte trübe in die graue
Schneenacht. Eine halbe Stunde verging. Nun fiel ein mattrotes Licht auf den
Schnee, sonderbar und weich. Der Wolf erhob sich stöhnend und wandte den schönen Kopf dem Licht entgegen. Es war der Mond, der im Südost riesig und blutrot sich erhob und langsam am trüben Himmel höher stieg. Seit vielen Wochen war er nie so rot und groß gewesen. Traurig hing das Auge des sterbenden Tieres an der matten Mondscheibe, und wieder röchelte ein schwaches Heulen schmerzlich und tonlos in die Nacht.
Da kamen Lichter und Schritte nach. Bauern in dicken Mänteln, Jäger und junge Burschen in Pelzmützen und mit plumpen Gamaschen stapften durch den Schnee. Gejauchze erscholl. Man hatte den verendenden Wolf entdeckt, zwei Schüsse wurden auf ihn abgedrückt und beide fehlten. Dann sahen sie, daß er schon im Sterben lag, und fielen mit Stöcken und Knütteln über ihn her. Er fühlte es nicht
mehr.
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Mit zerbrochenen Gliedern schleppten sie ihn nach St. Immer hinab. Sie lachten, sie prahlten, sie freuten sich auf Schnaps und Kaffee, sie sangen, sie fluchten.
Keiner sah die Schönheit des verschneiten Forstes, noch den Glanz der Hochebene, noch den roten Mond, der über dem Chasseral hing und dessen schwaches Licht in ihren Flintenläufen, in den Schneekristallen und in den gebrochenen Augen des erschlagenen Wolfes sich brach.
Lesehilfen
Dem Frost erliegen – замерзнуть на смерть j-m zur Beute liegen – стать чьей-л. добычей
der Flintenschuss durch den Hals – выстрел в шею из ружья
der Wind schien Schneefall zu versprechen – ветер, похоже, принесет снегопад mit Stöcken und Knütteln – с палками и дубинками
Aufgaben zum Text 6
1.Wovon geht die Rede in dieser Erzählung?
2.Wo und in welchem Zeitraum spielt die Handlung?
3.Geben Sie kurz den Inhalt des Textes wieder.
4.In welcher Erzählweise behandelt der Autor akute Probleme? Nehmen Sie die
Stellung zum Problemenkreis, mit dem H. Hesse in seiner Erzählung auseinandersetzt.
5.Sprechen Sie über den kompositorischen Bau und die sprachliche Eigenart des
Textes.
6.Warum werden die vom Autor aufgehobenen Probleme im Text durch die
Auseinandersetzung vom Tier und Menschen gelöst? Was halten Sie von dieser Gegenüberstellung?
7.Durch welche sprachlich-stilistischen Mittel werden Menschen und Tiere, bzw. der Wolf als Hauptperson dargestellt?
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8.Welche Eigenschaften verkörpern die Wölfe und die Menschen dem Sujet nach?
9.Ist Mitleid zum Wolf von der Seite des Autors erkennbar?
10.Wie ist die Moral der gelesenen Erzählung?
Text 7
Das Brot
Wolfgang Borchert
Plötzlich wachte sie auf. Es war halb drei. Sie überlegte, warum sie aufgewacht war. Ach so! In der Küche hatte jemand gegen einen Stuhl gestoßen. Sie horchte nach der Küche. Es war still. Es war zu still und als sie mit der Hand über das Bett neben sich fuhr, fand sie es leer. Das war es, was es so besonders still gemacht hatte: sein Atem fehlte. Sie stand auf und tappte durch die dunkle Wohnung zur
Küche. In der Küche trafen sie sich. Die Uhr war halb drei. Sie sah etwas Weißes am Küchenschrank stehen. Sie machte Licht. Sie standen sich im Hemd gegenüber. Nachts. Um halb drei. In der Küche.
Auf dem Küchentisch stand der Brotteller. Sie sah, daß er sich Brot abgeschnitten hatte. Das Messer lag noch neben dem Teller. Und auf der Decke lagen
Brotkrümel. Wenn sie abends zu Bett gingen, machte sie immer das Tischtuch sauber. Jeden Abend. Aber nun lagen Krümel auf dem Tuch. Und das Messer lag da. Sie fühlte, wie die Kälte der Fliesen langsam an ihr hochkroch. Und sie sah von dem Teller weg.
„Ich dachte, hier wär was―, sagte er und sah in der Küche umher.
„Ich habe auch was gehört―, antwortete sie und dabei fand sie, daß er nachts im
Hemd doch schon recht alt aussah. So alt wie er war. Dreiundsechzig. Tagsüber
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sah er manchmal jünger aus. Sie sieht doch schon alt aus, dachte er, im Hemd sieht sie doch ziemlich alt aus. Aber das liegt vielleicht an den Haaren. Bei den Frauen liegt das nachts immer an den Haaren. Die machen dann auf einmal so alt.
„Du hättest Schuhe anziehen sollen. So barfuß auf den kalten Fliesen. Du erkältest dich noch.―
Sie sah ihn nicht an, weil sie nicht ertragen konnte, daß er log. Daß er log, nachdem sie neununddreißig Jahre verheiratet waren.
„Ich dachte, hier wäre was―, sagte er noch einmal und sah wieder so sinnlos von einer Ecke in die andere, „ich hörte hier was. Da dachte ich, hier wäre was.―
„Ich hab auch was gehört. Aber es war wohl nichts.― Sie stellte den Teller vom
Tisch und schnippte die Krümel von der Decke.
„Nein, es war wohl nichts―, echote er unsicher.
Sie kam ihm zu Hilfe: „Komm man. Das war wohl draußen. Komm man zu Bett. Du erkältest dich noch. Auf den kalten Fliesen.―
Er sah zum Fenster hin. „Ja, das muß wohl draußen gewesen sein. Ich dachte, es wäre hier.―
Sie hob die Hand zum Lichtschalter. Ich muß das Licht jetzt ausmachen, sonst muß ich nach dem Teller sehen, dachte sie. Ich darf doch nicht nach dem Teller sehen.
„Komm man―, sagte sie und machte das Licht aus, „das war wohl draußen. Die
Dachrinne schlägt immer bei Wind gegen die Wand. Es war sicher die Dachrinne.
Bei Wind klappert sie immer.―
Sie tappten sich beide über den dunklen Korridor zum Schlafzimmer. Ihre nackten Füße platschten auf den Fußboden.
„Wind ist ja―, meinte er. „Wind war schon die ganze Nacht.―
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Als sie im Bett lagen, sagte sie: „Ja, Wind war schon die ganze Nacht. Es war wohl die Dachrinne.«―
„Ja, ich dachte, es wäre in der Küche. Es war wohl die Dachrinne.― Er sagte das, als ob er schon halb im Schlaf wäre.
Aber sie merkte, wie unecht seine Stimme klang, wenn er log. „Es ist kalt―, sagte sie und gähnte leise, „ich krieche unter die Decke. Gute Nacht.―
„Nacht―, antwortete er und noch: „ja, kalt ist es schon ganz schön.―
Dann war es still. Nach vielen Minuten hörte sie, daß er leise und vorsichtig kaute.
Sie atmete absichtlich tief und gleichmäßig, damit er nicht merken sollte, daß sie noch wach war. Aber sein Kauen war so regelmäßig, daß sie davon langsam einschlief.
Als er am nächsten Abend nach Hause kam, schob sie ihm vier Scheiben Brot hin.
Sonst hatte er immer nur drei essen können.
„Du kannst ruhig vier essen―, sagte sie und ging von der Lampe weg. „Ich kann dieses Brot nicht so recht vertragen. Iß du man eine mehr. Ich vertrag es nicht so gut.―
Sie sah, wie er sich tief über den Teller beugte. Er sah nicht auf. In diesem
Augenblick tat er ihr leid.
„Du kannst doch nicht nur zwei Scheiben essen―, sagte er auf seinen Teller.
„Doch. Abends vertrag ich das Brot nicht gut. Iß man. Iß man.―
Erst nach einer Weile setzte sie sich unter die Lampe an den Tisch.
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Lesehilfen
Tappen – идти ощупью
der Brotkrümel (-) – хлебная крошка
die Dachrinne (-n) – водосточный желоб
barfuss auf dem kalten Fliesen stehen – стоять босиком на полу, выложенным керамической плиткой
Aufgaben zum Text 7
1.Welchem aktuellen Thema wendet sich W. Borchert in diesem Text zu?
2.Schildern Sie den Inhalt des Textes. Was meinen Sie, wo und wann könnte die
Handlung spielen? Finden Sie Hinweise im Text.
3.Welches Problem steht im Vordergrund? Wodurch lässt der Autor das
Hauptproblem erkennen? Warum liegt es nicht offen?
4.Wie werden die handelnden Personen im Text dargestellt? Analysieren Sie ihr Sprachhandeln.
5.Untersuchen Sie den Charakter der Interaktion von Hauptpersonen. Wie wird die
Reflexion der Hauptperson dargestellt? Welche kommunikative Funktion erfüllt sie?
6.Analysieren Sie die syntaktischen Besonderheiten des Textes. Wodurch wird noch die Spannung und dynamische Schilderung im Text erzielt?
7.Durch welche Sprachmittel werden im Text echte menschliche Gefühle dargestellt?
8.Welchen Eindruck hat auf Sie dieses Sujet gemacht?
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